Montag, 31. Juli 2017

Der Weg des Kults

Der Weg des Kults
Es ist leichter, die Buddhas zu verehren als nach ihren Weisungen zu leben, falls er Weg zur Erlösung ist.
Diejenigen, die bei einem Stupa ihre Verehrung durch Aneinanderlegen der Handflächen bezeugt haben, entweder in vollkommener Weise oder nur mittels einer Hand, und diejenigen, die den aufrechten Kopf und den Körper ein einziges mal einen Augenblick niedergebeugt haben.
Auch ferner diejenigen, die bei jenen Reliquienbehältern = Stupas ein einziges mal „Ehre dem Buddha“ gesagt haben und sei es auch nur mit zerstreutem Denken, sie alle haben die höchste Erleuchtung erlangt.
Die geistige Haltung spielt demnach beim Kult weg keine Rolle, sogar „mit zerstreutem Denken“ vollzogen ist das Ritual wirksam.


Mittwoch, 26. Juli 2017

Grundlegende buddhistische Einsicht

Grundlegende buddhistische Einsicht
Auf der grundlegenden buddhistischen Einsicht beruht die Liebe und das Mitgefühl auf der einen und Selbsterkenntnis und Weisheit auf der anderen Seite, die wie zwei Flügel eines Vogels sind, aber Hand in Hand arbeiten müssen, um die Erleuchtung hervorzubringen. Doch Selbsterkenntnis ist der Schlüssel zu persönlicher Entwicklung und zu glücklichen Beziehungen zu anderen Menschen. Aber der Mangel an wahrer Selbsterkenntnis führt dazu, dass ich mir selber Schaden zufüge durch fehlgeleitete und übertriebene Vorstellungen über mich selbst, über andere Menschen, über äußere Ereignisse und über materielle Dinge. Denn meine Sinne täuschen mich und verstricken mich in Anhaftung und negativen Handlungen, die auf mich zurückfallen, und mich in Zukunft wieder bedrängen werden. So muss ich die Fehler überwinden, um aus einer realistischen Kenntnis heilsamer Interdependenz zu leben.
Ich kann den täuschenden Aspekt meiner Erfahrungen wie einen Vorhang auf die Seite schieben, aber es gibt Methoden, die hilfreich sein können, wie zum Beispiel beim Unterdrücken von Begierde und Hass, aber sie setzen nicht an die Wurzeln der grundlegenden Probleme an.
So wird meine Aufmerksamkeit auf eine falsche Fassade gelenkt, die mein Denken und Empfinden allzu sehr blendet. So wird der Weg dafür vorbereitet, dass ich die Wirklichkeit hinter den Erscheinungen erkennen kann. Doch mein stillschweigendes Akzeptieren der Dinge, wie sie mir erscheinen, das wird Unwissenheit genannt. Diese Unwissenheit ist nicht nur ein Mangel an Wissen darüber, wie Menschen und Dinge in Wirklichkeit existieren, sondern eine aktive falsche Wahrnehmung meiner grundlegenden Natur. Aber wahre Selbsterkenntnis beinhaltet, dass ich irrtümliche Annahmen über nich selbst ans Tageslicht bringe und mich mit ihnen auseinandersetze. Hier habe ich das Ziel herauszufinden, wie ich mich selbst in Schwierigkeiten verwickle, um zu lernen, wie ich auf der grundlegenden Ebene meiner schädlichen Auffassungen Änderungen herbeiführen kann.
Wenn ich die Wirkungsweise meines Geistes kenne, dann kann ich diese Erkenntnisse auf praktische Weise nutzen. Dieses zentrale Thema soll mir zeigen, wie aus meiner verzerrten Wahrnehmung von Körper und Geist katastrophale Fehler erwachsen können, wie Begierde und Hass entstehen, so dass ich fortwährend in Schwierigkeit verwickelt werden, indem ich Einsicht in diesem Prozess entwickeln kann, so kann ich mich und die Menschen in meiner Umgebung von diesen endlosen Szenarien des Schmerzens befreien.
Man gibt mir Übungen an die Hand mit denen ich Schritt für Schritt den Unterschied erkennen kann zwischen dem, wie ich mir selbst erscheine und dem, wie ich eigentlich bin. Wenn ich einmal meine verzerrten Annahmen als das, was sie in Wirklichkeit sind, erkennt habe, dann zeigt es sich, wie ich sie untergraben kann. Als Methode dazu, kann ich bekannte buddhistische Kontemplationen benutzen, um die Erscheinungen zu hinterfragen. Durch eine Vielzahl von praktischen Übungen, die mir helfen, die Täuschungen aufzulösen, die ich auf und über das gelegt habe, was tatsächlich existiert. So kann ich lernen, wie ich in der Welt auf realistischere Weise aktiv werden kann, doch dazu ist es notwendig, die wechselseitige Abhängigkeit von Allem wahrzunehmen und das Netzwerk meiner Beziehungen für den bedeutungsvoll, jedoch befristeten Beitrag, den es für mein Leben leistet, wertzuschätzen.
Wie ich die Kraft der meditativen Konzentration mit Selbsterkenntnis und Weisheit ausstatten kann, um in meine eigene wirkliche Natur einzutauchen, was meine Probleme an ihrer Wurzel schwächen wird.
Wie existieren die Dinge und Phänomene in Wirklichkeit, sie existieren nicht auf die Art und Weise, wie ich das auf normalerweise annehme.
Alles basiert auf Gedanken und wie Gedanken das aufbauen, was ich wahrnehme. Mein Ziel ist es, dass ich ein klares Gespür dafür entwickle, was es heißt, ohne falsche Vorstellungen zu leben. Der tiefgründige Seins zustand dient dazu, Liebe und Mitgefühl zu erweitern, indem dargelegt wird, wie unnötig die Leid bringenden Emotionen und die aus ihnen entstehenden Leiden eigentlich sind.
Auf diese Weise wird Selbsterkenntnis zum Schlüssel für persönliche Entwicklung und glückliche Beziehungen zu anderen. Nachdem ich mir das Wissen erworben habe, wie ich Selbsterkenntnis und Weisheit in den Dienst von Liebe und Liebe in den Dienst von Selbsterkenntnis und Weisheit stelle, so kann ich zur Erleuchtung gelangen.

Montag, 24. Juli 2017

Der Bodhisattvaweg passiv und aktiv

Der Bodhisattvaweg passiv und aktiv
hört, ihr Söhne aus edler Familie. Das große Wesen der Bodhisattva ist eine Leuchte für die Blinden, ein Schirm für die von Sonnenglut Verbrannten, ein Fluss für die Verdurstenden, erschafft denen, die in Furcht und Schrecken sind, Sicherheit, er ist ein Arzt für die von Krankheit Gequälten, unglücklichen Wesen ist er Mutter und Vater, den in der Hölle Gestürzten weist er das Nirvana. Glücklich sind die Wesen in der Welt, die seines Namens gedenken: Sie entrinnen als erste dem samarischen Leiden.
So viele hunderttausend Millionen und Milliarden Wesen hier in der Welt Leiden ertragen, wenn sie den Namen des großen Wesens, des Bodhisattva hören, werden sie alle dadurch von der Masse des Leidens befreit.
Was gäbe es für eine bessere Schuldbegleichung bei unseren wahren Freunden, den Bodhisattvas, die uns unermesslichen Beistand geleistet haben, als Dienst für die Wesen?
Wenn man etwas getan hat für diejenigen, deretwegen die Bodhisattvas ihren Körper zerfleischen und in die tiefste Hölle eintreten, dann, wahrlich, hat man Gutes getan. Darum muss man auch großen Übeltätern alle Wohltat erweisen.
Um derentwillen sogar meine Herren die Bodhisattvas freiwillig rücksichtslos gegen sich selbst sind, wie könnte ich gegenüber meinen Herren und allen diesen von ihnen Geförderten Stolz zeigen und nicht vielmehr ihr Diener sein?
Der Bodhisattva braucht sich nicht in allzu vielen Tugenden zu schulen. Einer Tugend aber hat der Bodhisattva sich hinzugeben, sie hat er hochzuhalten, denn dadurch werden alle Buddhatugenden offenbar. Welche ist diese eine Tugend? Es ist das große Mitleid.
Sechs- bzw. Zehnvollkommenheiten:
Geberfreudigkeit, Zucht, Geduld, Willensstärke, Meditation, Weisheit, richtige Methode, Vorsatz, Kraft und Wissen.






Mittwoch, 19. Juli 2017

Der Weg des Glaubens

Der Weg des Glaubens
Der Glaube ist Führer, Mutter, Erzeuger, Schützer, Mehrer aller Tugenden, Zerstreuer des Zweifels, Retter aus der Flut der Wiedergeburten. Der Glaube ist der Wegweiser zur sicheren Stadt des Buddhaparadieses.
Der Glaube schafft Gefallen an der Entsagung, der Glaube schafft Freude an der Lehre der Sieger, d.h. der Glaube beschafft Auszeichnung in der Erkenntnis der Tugenden, er führt in Richtung auf das Buddhaziel.
Wenn, nachdem ich der einst Erleuchtung erlangt habe, Wesen in anderen Weltsystemen durch das Hören meines Namens ein Denken an höchste, vollkommene Erleuchtung entwickeln und klaren Geistes meiner Gedanken, wenn ich nicht in deren Todesmoment, nachdem ich, umgeben von einer Schar von Menschen, zu ihnen stehen sollte, um ihren Geist vor Angst zu bewahren, nicht möge ich dann zur höchsten, vollkommenen Erleuchtung gelangen.
Wenn, nachdem ich dereinst Erleuchtung erlangt habe, Wesen in unermesslichen, zahllosen Buddhaländern durch das Hören meines Namens ihr Denken auf Wiedergeburt dort in meinem Buddhaland richten und die Wurzeln des karmischen Verdienstes entsprechen zur Reife zu bringen sollten, wenn sie nicht dort in meinem Buddhaland wieder entstehen sollten, und hätten sie auch nur zehnmal das Denken auf mich und mein Buddha-Paradies gerichtet, nicht möge ich dann zur höchsten, vollkommenen Erleuchtung gelangen.






Dienstag, 18. Juli 2017

Der Weg der Weisheit

Der Weg der Weisheit
Durch das Wahrnehmen aller Dharmas wird das todlose Nirvana erkannt.
Wie eine Illusion sind die Wesen, wie ein Traum. Denn Illusion und Wesen sind eins, nicht zweierlei, Traum und Wesen sind eins und nicht zweierlei. Alle Dharmas sind wie eine Illusion, wie ein Traum. Sogar der In-den Strom-Getretene, der Einmal Wiederkehrer, der Nichtwiederkehrer, der heilige, der Für-sich-Buddha, der vollkommene Buddha, sie alle sind wie eine Illusion, wie ein Traum.
Sogar wenn es noch einen höheren Dharma gäbe als Nirvana, auch von ihm würde man sagen, er ist wie eine Illusion, wie ein Traum. Denn Illusionen und Nirvana sind eins, nicht zweierlei.


Montag, 17. Juli 2017

Der Weg zur Eigenerlösung durch Selbstdisziplin

Der Weg der Eigenerlösung durch Selbstdisziplin
Die Wesen hängen im Netz der Gier, sind gebunden von der Fessel der Unwissenheit, eingespannt von der Gier werden zur Vernichtung bestimmt, in den Käfig der Leiden geworfen, dem Gefängnis des Weltlebens zugeneigt.
Der Erlösungsweg der Selbstdisziplin entspricht dem Achtfachen Weg des frühen Buddhismus:
Rechte Aussicht, Rechter Entschluss, Rechte Rede, Rechtes Verhalten, Rechte Lebensführung, Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit und Rechte Sammlung.
Ein Gabe sollte nicht von einem Bodhisattva gegeben werden, der mit dem Geben einen Zweck verfolgt Wer aber eine Gabe zweckfrei gibt, dessen Masse an Verdienst ist nicht leicht zu messen:
Rechte Ansicht ist Einblick in den Dharmakaya des Vollendeten,
Rechter Entschluss ist das Zur-Ruhe-Bringen aller Einbildungen,
Rechte Rede ist die Erkenntnis, dass die Sprache von den Dharmas verstummt,
Rechtes Verhalten ist das Unterlassen jeglicher auf karmischen Verdienst gerichteten Taten,
Rechtes Leben ist die Einsicht, dass alle Dharmas ohne Entstehen und Vergehen sind, also zeitlos existieren, wie es die Sarvastivade-Schule lehrt,
Rechte Anstrengung heißt, in der Erkenntnis, dass kein Nicht-bedingter-Erlösungsdharma aus Taten hervorgeht, auf den Ersatz von Energie und Methode zur Heilerreichung zu verzichten, d.h. absichtslos zu werden,
Rechte Achtsamkeit bedeutet, das Nachgrübeln über Sein und Nichtsein aufzugeben.
Rechte Sammlung heißt, durch Nichtergreifen von Dharma hier: Vorstellungen von Meinungen frei zu sein.

Sonntag, 16. Juli 2017

Heilhelfer und Retter in der Not

Heilhelfer und Retter in der Not
Wie sich für Bodhisattvas keine andere Handlung geziemt als die für andere, das wird im edlen Dharmasangitisutra ausführlich dargelegt. Welche Tat auch immer die Bodhisattvas tun, sei es mit dem Körper, der Stimme oder dem Denken, das alles verrichten sie im Hinblick auf die Wesen, beherrscht vom Großen Mitleid, das alles hat zur Ursache die Verwirklichung des Wohls der Wesen, ist hervorgegangen aus dem heißen Wunsche nach dem Wohle und Glück aller Wesen.
Ich nehme die Last aller Leiden auf mich, ich bin dazu entschlossen, ich ertrage es. Und warum? Unbedingt muss ich allen Wesen die Leidens last abnehmen. Die Veranlassung zu diesem Entschluss ist nicht, dass ich Lust daran hätte, vielmehr habe ich das Flehen aller Wesen um Rettung gehört. Alle Wesen muss ich zur Erlösung führen, die ganze Welt muss ich retten. Ich bin entschlossen, in jedem einzelnen Elendszustand ungezählte Zehnmillionen von Weltzeitaltern zu verweilen. Es ist ja fürwahr besser, dass ich allein mit Leiden beschwert bin, als dass alle diese Wesen in Elendswellen gerieten.
Meine Körper in allen Wiedergeburten sowie die Güter und alles Wohl, zu dem ich in den drei Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gelangt bin bzw. gelangen werde, gebe ich hier bedenkenlos hin für die Wohlfahrt aller Wesen. Nirvana ist das Ziel meines Denkens. Wenn ich alles aufzugeben habe, ist es besser, wenn es den Wesen gegeben wird.
So viele Wesen in allen Weltgegenden unter Krankheiten des Körpers oder des Geistes leiden, sie alle mögen durch mein karmisches Verdienst Ozeane von Glück und Freude erlangen.
Welches Leid auch immer gibt in der Welt, dieses möge in mir zur Reife kommen. Durch alles Wohl der Bodhisattvas möge die Welt glücklich werden.
Wenn ein Bodhisattva in einem Wesen die Wurzel des Verdienstes entstehen lässt derart, dass er selbst dabei ins Unglück geriete und hunderttausend Weltzeitalter in die Hölle gekocht würde, dann hat das Bodhisattvas das Unglück, das höllische Leiden geduldig auf sich zu nehmen und nicht das Heil des einen Wesen preiszugeben.
In einem Augenblick zeigen die weisen Bodhisattvas sich in den gestalten aller Wesen und mit den Stimmen und Lauten, die sie von sich geben.
Sie werden nach Bedarf alt und krank oder zeigen sich als tot, so spielen sie, damit die Wesen zur Erleuchtung heranreifen, diese Scheinwirklichkeit. Wohlüberlegt werden sie Hetären, um die Männer an sich zu ziehen. Nachdem sie sie mit den Haken der Begierde heran gelockt haben, errichten sie in ihnen das Buddha - Wissen. Und immer wieder werden sie, um den Wesen Gutes zu tun, Dorfleute, Karawanenführer, Priester, Hauptminister und Minister.
Alle Wesen im empirischen Sinne sollen von mir in den nach tödlichen Nirwana-Bereich zum vollkommenen Erlöschen geführt werden. Und doch ist, nachdem Wesen zum vollkommenen Erlöschen geführt worden sind, kein Wesen im absoluten Sinne vollkommen erloschen.

Samstag, 15. Juli 2017

Aufräumen nach dem G-20-Gipfel

Aufräumen nach dem Chaos dem G-20-Gipfel
Der Gipfel der 20 großen Industrienationen war beendet, und die Hamburger standen vor einer großen Menge von Müll sowie die Syrier vor den Trümmern von Bomben. Hier muss ich den Menschen in Hamburg mein Lob aussprechen, dass sie nicht lange gequatscht haben, wie man diesen Müll beseitigen soll oder muss, die haben gleich damit begonnen, aufzuräumen, um aus dieser verunreinigten Stadt wieder ein schöne Stadt zu machen, und was mich sehr beeindruckt hat, dass fremde Menschen erschienen sind, um ihre Hilfe beim Aufräumen anzubieten.
Dieses Anbieten von Hilfe zeigt, dass es wirklich eine Solidarität unter den Menschen gibt, besonders in Notsituationen, wenn es darum geht, anderen Menschen zu helfen, dass sie aus dieser Not herauskommen, um dann wieder ein normalen Leben führen zu können.
Ich kenne diese Situationen, die ich selbst schon oft erlebt habe, besonders habe ich oft anderen Menschen geholfen. Dieses Gefühl, der spontanen Hilfe ist in jedem Menschen vorhanden, denn es ist eine Fähigkeit des Menschen, was er schon in der frühen Menschheitsgeschichte gezeigt hat, man könnte sagen, er wurde oder er wird mit dieser Fähigkeit geboren.
Zurück zu unseren Hamburgern, die jetzt eine Gewisse Wut bekommen haben, Aufzuräumen und den Müll zu beseitigen, damit sie wieder leben können, und auch wieder Freude am Leben haben.
Es sind einige Worte gefallen, die die Politiker angelastet haben, aber haben die Politiker wirklich Schuld? Wir Menschen sind oft sehr schnell mit unseren Meinungen, die wir anderen Menschen gerne mitteilen wollen, aber oft sind diese Meinungen sehr oft voreilig gefasst und geäußert worden, denn es fehlte das gründliche Nachdenken, nach dem wie dieser chaotischen Nächte in Hamburg. Denn was man gesehen hat, war nur eine Darstellung von chaotischen Menschen, die selbst ein chaotisches Leben haben, aus dem sie nicht mehr herausfinden, und das sie in dieser Darstellung äußern oder auch sichtbar machen.
Ich sage mir immer, man soll mit seinen Meinungen zurückhaltend sein, denn man kann mit seiner Meinung sehr oft falsch liegen, was mir oft passiert ist, besonders in meinen jüngeren Jahren. Heute überlege ich mir lieber vorher, was ich äußern oder nicht äußern kann.
Die Menschen aus Hamburg haben wieder den chaotischen Zustand von Trümmern in ihrer Stadt größtenteils beseitigt, wenn auch mithilfe anderer Menschen, die ihnen dabei solidarisch zur Seite standen. Jetzt sollen diese Menschen wieder den Blick nach vorne richten, denn die Zukunft liegt immer vor einem. Ein zweiter G-20-Gipfel wird wahrscheinlich nicht mehr kommen, höchstwahrscheinlich mehr Pop-Auftritte von Künstlern, und das ist auch etwas für Chaoten.

Freitag, 14. Juli 2017

Der transzendente Buddha und seine drei Leiber

Der transzendente Buddha und seine drei Leiber
Wie eine Wolke, die sich über der Welt erhoben hat, und alles bedeckend, die Erde eingehüllt, wie diese große Wolke, mit Wasser gefüllt und von Blitzen umkränzt, ihren Donner erschallen lässt und alle Wesen erfreut, wie sie dann eine gewaltige Wassermenge loslässt und sich ringsum ergießend, die Erde erfrischt, ebenso erscheint auch Buddha in der Welt wie eine Wolke, und nachdem er, der Herr der Welt, erschienen ist, offenbart er den Lebewesen den Rechten Wandel. Und so verkündet der große Seher, der in der ganzen die Götter einschließenden Welt verehrt wird:
Der Vollendete bin ich, der Beste der Menschen, der Sieger, in der Welt erschienen wie eine Wolke. Alle Wesen werde ich erfrischen, deren Glieder verdorren und die sich an das Dreifache Sein in den Drei Weltsphären klammern. Die durch das leid dahinwelken, die will ich ins Glück führen, ihnen werde ich die Wünsche erfüllen und Ruhe geben.
Hör et mich, ihr Scharen von Göttern und Menschen, kommt herbei, um mich zu sehen. Der Vollendete bin ich, der Erhabene, der Höchste, zur Rettung der Wesen bin ich hier in der Welt geboren.
Undenkbare tausend Millionen von Weltzeitaltern, deren Dauer niemals gegründet werden kann, ist es her, dass ich zuerst die Erleuchtung erlangt habe, ständig lege ich seit dem die Lehre dar.
Ich begreife mit der Lehre zahlreiche Bodhisattvas und versetze sie in Buddha-artige Erkenntnis. Viele Millionen Myriaden Wesen lasse ich während vieler Millionen Weltzeitalter zur Erleuchtung heranreifen.
Ich spiegle den Bereich des Nirvana vor. Als Mittel zum Zwecke der sittlichen Zucht erzähle ich den Wesen davon. Ich bin jedoch zu dieser Zeit nicht erloschen: Ich bin hier in der Welt und offenbare die Lehre.
Wenn die Menschen mich als vollkommen erloschen betrachten, bringen sie den Reliquien vielfältige Verehrungen dar. Sie sehen mich nicht, und deshalb entwickeln sie Verlangen nach mir. Dadurch wird ihr Geist aufrichtig.
Wenn die Wesen aufrichtig sind, sanftmütig, nachsichtig und frei von Begierden, dann veranstalte ich eine Versammlung der Jünger und zeige mich ihnen auf dem Geiergipfelberg.
Und dann spreche ich so zu ihnen: Nicht bin ich hier für diese Welt erloschen. Das scheinbare Verlöschen war ein geschickter Kunstgriff von mir, um die Wesen innerlich aufzurichten. Wieder und wieder erstehe ich in der Welt der Lebewesen.
Mit keiner und derselben Stimme verkündige ich allen die Lehre, indem ich stets die Erleuchtung als das Endziel herausstelle. Denn diese ist für alle gleich, Parteilichkeit gibt es bei mir nicht, für mich gibt es weder Zu-noch Abneigung. Ich erfrische diese ganze Welt wie ein Wolke, die gleichmäßig Wasser ausgießt. Dieselbe Erleuchtung ist für Edel-geborene und Niedrige, für Schlechte wie auch für Tugendhafte.
Durch viele Millionen Weltzeitalter hören sie, wenn sie geboren sind, nicht meinen Namen, ebenso wenig den der anderen Vollendeten, noch den der Lehrer oder den meiner Schar. So beschaffen ist die Frucht der bösen Tat.Wenn aber sanftmütige und nachsichtige Wesen hier in diese Menschenwelt entstehen, dann sehen sie mich, sobald sie entstanden sind, aufgrund ihrer guten Tat, wie ich die Lehre offenbare.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Soll Frau Merkel US-Präsidentin werden?

Soll Frau Merkel US-Präsidentin werden?
Viele Amerikaner haben sich dazu bekannt, dass sie Frau Merkel als Präsidentin haben wollen, weil Frau Merkel in den Vereinigten Staaten sehr beliebt ist, nicht nur weil sie vielleicht eine Frau ist, nein, weil sie hochintelligent und auch sehr menschlich ist.
Wenn Frau Merkel sich mit einigen Dingen bzw. mit einigen Problemen befasst, dann geht sie wissenschaftlich an dieses Problem heran, um es zu lösen, denn sie ist Wissenschaftlerin, was man auch bei ihren Reden, die sie hält, sofort bemerkt, denn sie redet überlegt, und jeder Satz, den sie äußert, ist überlegt und wirklich durchdacht.
Frau Merkel kann mit allen Menschen reden, ob es Menschen von der Straße sind, oder Professoren oder andere Politiker, sie hat mit ihrer Aufgeschlossenheit immer Zugang zu anderen Menschen, was bei Frauen ein natürlicher Vorgang ist und auch genetisch bedingt ist, denn Männer haben ein mehr introvertiertes Verhalten, was das Verhalten von Jägern ist, denn unsere Vorfahren waren so aufgeteilt: die Frau war Herrin von Hütte und Kindern und der Mann war der Herr der Jagd, denn er jagte das Wild, damit die Horde etwas zu essen hatte. So war es in unserer Vorzeit. Denn der derzeitige US-Präsident zeigt genau das Verhalten der Menschen aus der Vorzeit, denn er kann nicht auf Menschen zugehen, er zeigt auch in seinen Gesprächen mit anderen Menschen keinerlei Anzeichen von Menschlichkeit, sondern nur von einem Egoismus, weil er alles bestimmen will, denn er ist der Meinung, er könne alles, und er wisse alles.
Frau Merkel äußert ihre Fähigkeiten nicht so deutlich, sie macht es sehr behutsam. Sie kann auch auf ihre politischen Gegner zugehen, sie begrüßen und mit ihnen reden, so hat sie auch versucht, mit Herrn Erdogan in Ruhe die politische Situation zwischen der türkischen und deutschen Regierung zu erläutern, um eine Lösung für das damalige und noch heutige Problem zu finden, aber die türkische Regierung ist auf diese Gespräche nicht eingegangen.
Frau Merkel sucht erst das Gespräch mit dem politischen Gegner, um ein anstehendes Problem zu lösen, und danach entscheidet sie sich für die weitere Vorgehensweise.
Dieses Verhalten stößt in den Vereinigten Staaten auf Anerkennung, denn Frau Merkel hat den gleichen politischen und menschlichen Stil im Verhalten wie der letzte US-Präsident Obama, und den haben die Amerikaner geliebt. Denn bei Frau Merkel ist der Mensch ein Mensch, ein Lebewesen, das von der menschlichen Gesellschaft betreut und behütet wird, so auch von der Bundeskanzlerin Deutschlands und dieses Bundeskanzlerin heißt Frau Merkel.
Sie hat ihren politischen aber auch menschlichen Job bisher sehr gut gemacht, und dieser Meinung sind auch ein großer Teil der Amerikaner, und darum möchten sie sehr gerne Frau Merkel als Regierungschefin haben.
Ich selbst bin sehr stolz, dass wir Deutsche nach dem „Dritten Reich“ wieder ein festen Platz unter den Nationen der freien Welt haben, und das unsere Demokratie frei ist, denn schon in unserer Nationalhymne sind die Worte niedergeschrieben: „Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland,“ aber diese Worte gelten auch wir die übrigen Nationen auf diesem Planeten, und ich hoffe, dass wir Menschen eines Tages alle frei leben können, ohne die Angst zu haben, erneut versklavt zu werden.

Philosophie der Leerheit

Die Philosophie der Leerheit
Der Körper ist Leerheit und eben die Leerheit Körper, Leerheit ist nicht vom Körper getrennt, der Körper ist nicht von Leerheit getrennt. Was Körper ist, ist Leerheit, was Leerheit ist, ist Körper. So verhält es sich auch mit den anderen vier Persönlichkeitsbestandteilen, nämlich: Empfindung, Wahrnehmung, Geistesregungen und Bewusstsein,
Alle Daseinsfaktoren sind durch Leerheit gekennzeichnet, sie sind weder entstanden noch aufgehoben, weder unrein noch rein, weder vollkommen noch unvollkommen.
Der Erhabene: „Tief“, Subhuti, das ist ein Beiwort der Leerheit, des Kennzeichenlosen, nicht durch karmisch wirksame Tatabsichten Zustande gekommenen, nicht aus Bedingungen Entstandenen, des Ungeborenen, Nicht gewordenen und Leidenschaftslosen, das heißt: des Nirvana, des Hinaustreten aus dem Samsara. Sabuhuti Ist es ein Beiwort nur dieser aufgezählten oder aller Dinge. Der Erhabene: Es ist ein Beiwort aller Dinge.

Dienstag, 11. Juli 2017

Das Heilziel: Nibbana

Das Heilziel: Nibbana
Unbeständig sind alle Persönlichkeitsbestandteile, leidhaft, ohne Seele und durch Tatabsichten bedingt. Und so ist Nibbana ein begriff ohne Seele, das ist gewiss. Was ich nicht bin, was ich nicht sage, dessen werde ich fälschlicherweise beschuldigt. Früher und heute, lehre ich nur eins: Das leiden und des Leidensaufhebung.
Nibbana ist der Bereich, wo weder Erde noch Wasser, nicht Feuer noch Luft ist, nicht der Bereich der Unendlichkeit des Raumes, nicht der Bereich der Unendlichkeit des Bewusstseins, nicht der Bereich der Nichtsheit noch der Bereich der Nichtwahrnehmung oder Wahrnehmung nicht diese Welt noch eine jenseitige Welt, nicht beide : Sonne noch Mond. Dies nenne ich nicht Kommen und Gehen, nicht Zustand noch Verfall oder Entstehung, ohne Grundlage, Fortentwicklung und Bedingung ist es: Eben dies ist das Ende des Leidens. Wie eine Flamme, aus-geweht vom Winde, verweht ist und Begriffe nicht mehr passen, so der von Geist und Leib befreite Weise. Es ist nicht mehr begrifflich zu erfassen. Kein Maß gibt es mehr für ihn, der hingeschieden.,
es gibt kein Wort, mit dem man ihn begreift,
wenn alle Dinge völlig abgelegt sind, sind auch Bezeichnungsweisen abgestreift.

Montag, 10. Juli 2017

Der Weg zur Leidensaufhebung

Der Weg zur Leidensaufhebung
Die Vierte Wahrheit gibt an, welche Verhaltensweisen zur Erlösung dienlich sind:
Die rechte Ansicht,
der rechte Entschluss,
die rechte Rede,
das rechte Verhalten,
die rechte Lebensführung,
die rechte Anstrengung,
die rechte Achtsamkeit und
die rechte Meditation.
Über das gesehene, wobei dem Sprechenden die nicht heilsamen Geistesinhalte zunehmen und die heilsamen Geistesinhalte abnehmen, über derartiges Gesehene soll nicht gesprochen werden werden, so sage ich. Über das Gesehene aber, wobei dem Sprechenden die nicht heilsamen Geistesinhalte Schwinden und die heilsamen Geistesinhalte zunehmen, über derartiges Gesehene soll gesprochen werden, so sage ich.
Die fünf Arten von Handel hat ein Laienbekenner nicht zu betreiben. Welche fünf? Handel mit Waffen, Handel mit Lebewesen, Handel mit Fleisch, Handel mit berauschenden Getränken und Handel mit Gift.
Wenn ich mit dem Auge eine Form erblickt habe, so klammere ich mich weder an die Gesamterscheinung noch an Einzelheiten. Da verlangen oder Abneigung, böse und nicht heilsame Geistesregung den überwältigen, der ohne Zügelung des Sehbewusstseins dahinlebt, ist er um die Zügelung bemüht.
Wenn ich mit dem Ohr einen Ton höre, mit der Nase einen Duft rieche, mit der Zunge einen Geschmack schmecke, mit dem Körper ein Tastobjekt fühle, mit dem Denken ein Denkobjekt auffasse, so klammere ich mich weder an die Gesamterscheinung noch an Einzelheiten, sondern bemühe mich um Zügelung dieser Eindrücke.
Was es auch immer an grundlegenden Schätzen verdienstlicher Taten gibt, sie alle sind nicht ein Sechzehntel der Güte, der Erlösung des Denkens wert. Nachdem die Güte sie übertroffen hat, leuchtet sie und flammt und strahlt.
Wenn mit wohlgesinntem geist nur einem Wesen jemand Güte zeigt, entsteht ihm daraus Heil, wer mit mitleidvollem Denken allen Wesen Güte zeigt, der Edle schafft sich reichliches Verdienst.
Nicht soll mein denken aus der Fassung geraten, und nicht will ich ein böses Wort äußern. Freundlich und mitleidvoll will ich verweilen mit einem Denken voller Güte ohne innere Abneigung. Nachdem ich jene Person mit einem Geist voller Güte durchdrungen habe, will ich in diesem Zustand verweilen. Nachdem ich damit beginne, die ganze Welt mit einem Geist voller Güte, mit entfaltetem, geweihtem, grenzenlosem, friedlichem, nicht bindendem Geiste durchdrungen habe, will ich in diesem Zustand verweilen.



Sonntag, 9. Juli 2017

Die G-20-Gegner

Die G-2o-Gegner
Der G-20-Gipfel mit den Regierungs-Chefs aus den 20 größsten Industrieländern ist auf Einladung der Bundeskanzlerin Merkel in Hamburg zusammengekommen, um über verschiedene Themen zu beraten, die für die Menschen von Wichtigkeit sind, wie die Flüchtlingssituation oder den freien Handel, gegen den sich der US-Präsident Trump sperrt. Aber gleichzeitig sind auch Gegner dieses Gipfels nach Hamburg gereist, um gegen diesen Gipfel zu demonstrieren
Der größte Teil dieser Demonstranten will friedlich demonstrieren, aber es gibt auch einen kleinen teil von Demonstranten die mit Gewalt demonstrieren wollen, weil sie an Gewalttätigkeiten ihren Spaß haben und sich erst dann befriedigt fühlen. Denn diese Demonstranten sind grundsätzlich gegen alles, was sie hassen. Und wie will man diese gewalttätigen Demonstranten einstufen? Denn diese Demonstranten neigen bei diesen Demonstrationen zur Gewalt, weil sie es schön finden, gegen Menschen und Dinge Gewalt anzuwenden, um diese zu zerstören
Diese gewalttätigen Demonstranten könnte man mit dem IS gleichsetzen, weil beide Gruppen zur Gewalt neigen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, der IS mehr aus religiösen und die Demonstranten aus Lust und Freude. Bei den religiösen Gründen habe ich so meine Zweifel. Die gewalttätigen Demonstranten wollen den Gipfel scheitern lassen, um sich dann als die Größten feiern zu lassen
Doch ich frage mich, was soll eigentlich diese Gewalt? Denn durch diese gewaltsame Auseinandersetzung kommen nur Unschuldige zu Schaden wie Autofahrer, deren Auto angesteckt werden und verbrennen, oder Ladenbesitzer, deren Läden verwüstet werden usw. Es ist doch sinnlos andere Menschen so leiden zu lassen, nur weil man selbst Lust an diesen Krawallen hat. Denn mit dieser Gewalt wird die Lage anderer Menschen nicht verbessert, denn diese Gewalt ruft nur Gegengewalt hervor, und es kommt zu eine Spirale von gewalttätigen Auseinandersetzungen.
Ich bin auch gegen diesen Gipfel, weil dieser Gipfel nichts bringt, besonders nicht für die sogenannten normalen Menschen, die täglich ihrer Arbeit nachgehen, um für ihre Familie sorgen zu müssen. Dieser ganze Gipfel ist nur eine Show für die Präsidenten, wo sich diese darstellen können, um sich dann nach Jahren wieder wählen zu lassen. Die Beschlüsse, die auf diesen Gipfeln gefasst werden, haben ihre Auswirkungen nur auf die regierenden Präsidenten und auf die Reichen der 20 Länder, die noch reicher werden und die Armen noch ärmer.
Bei diesem Gipfel sind einige Staatsoberhäupter dabei, die ich als Diktatoren bezeichnen möchte, aber es ist auch ein Präsident dabei, der gerne Diktator sein würde siehe Präsident Trump, Dieser Präsident spielt mit seinen Finger im Atomwaffenkoffer, den er dabei hat, denn er hofft, dass Nordkorea einen Krieg beginnt, so dass er dann einige A-Bomben auf Nordkorea fallen lassen kann. Ich hoffe nur, Herr Trump zieht seine Finger rechtzeitig von den Knöpfen zurück und lässt sich nicht von Nordkorea provozieren.
Wenn ich das ganze Theater in Hamburg so betrachte, dann war das für mich wie eine Theateraufführung von „Schneeweißchen und die sieben liebestollen Zwerge“. Hier hat sich wieder einmal gezeigt, wie weit wir Menschen vom Frieden entfernt sind, und dass wir noch immer in der Vorzeit unserer Entwicklung zum Menschen sind, obwohl wir erhebliche Fortschritte gemacht haben, aber nur im technischen Bereich, aber nicht im menschlichen. Wir sollten langsam begreifen, wenn unser Leben sicherer sein soll, dass wir Menschen unser Leben umgestalten, d.h. das wir Liebe und Glück suchen, damit wir dem Leiden wie Gewalt besser begegnen können, um das Leiden auszulöschen. Aber davon sind wir scheinbar weit entfernt.
In meinem langen Leben haben sich viele Dinge wiederholt oder haben mich auch wieder eingeholt, und es ist so, als würde ich mich immer im Kreis meines Lebens drehen.

Aufhebung des Leidens

Die Aufhebung des Leidens
Dies ist die Edle Wahrheit von der Aufhebung des Leidens: Die restlose Aufhebung, Vernichtung, Aufgabe, Verwerfung, das Freigeben und Ablegen eben dieser Gier, die immer in ihn gehen, den Kreislauf von Geburt und Tod: Von diesem Sein ins andere Sein gehen die durch ihr Nichtwissen ein.

Samstag, 8. Juli 2017

Funktionelle Bedingtheit des Konditionalnexus

Funktionelle Bedingtheit des Konditionalnexus
Wem gehören, an wem vollziehen sich die im Kondionalnexus aufgeführten Phänomene?
Die Frage ist zulässig würde ich sagen. Was sind die im Nexus genannten Phänomene und wessen sind sie? So würde ich erwidern: „Die beiden sind eines, nur im Ausdruck sind sie verschieden, und in der Mitte verkündet der Vollendete die wahre Lehre: Aus dem im Nexus vorangehenden Glied als Voraussetzung entsteht das folgende Glied.
Indem man sagt: „Er handelt, er selbst genießt die Frucht seines Handelns“, gelangt man zur Einschätzung des Menschen ewig. Indem man sagt:“Ein anderer handelt, ein anderer genießt die Frucht des Handelns“, gelangt man zur Einschätzung des Menschen als auf löslich.
Diesen beiden Extremen nicht verfallend, hat der Vollendete in der Mitte die Lehre gezeigt: Aus der Voraussetzung Unwissenheit entstehen, Tatabsichten usw.
Ich erinnere mich an vielfältige Vorexistenzen, nämlich an eine Geburt, an zwei, drei, vier, fünf, zehn zwanzig, fünfzig, hundert Geburten: Dort war ich, jenen Namen hatte ich, jener Familie gehörte ich an, das war meine Kaste, das mein Lebensunterhalt, solches Wohl und Leid habe ich erfahren, so war mein Lebensende, abgeschieden, trat ich dort wieder ins Leben: Dort war ich, jenen Namen hatte ich......

Freitag, 7. Juli 2017

Konditionalnexus im einzelnen

Der Konditionalnexus im einzelnen
Nichterkenntnis des Leidens, der Leidensentstehung, der Leidensaufhebung und des zur Leidensaufhebung führenden Weg, das nennt man Unwissenheit. Die Wiedergeburt entsprechend den Tatabsichten werde ich euch zeigen, da ich mit Glaubensvertrauen ausgerüstet bin, und dem kommt der Gedanke: „Ach, wenn ich nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in die Gemeinschaft vermögender Krieger hinein wiedergeboren würde.“ Dieses Denken trage ich, bei diesem Denken beharre ich und dieses Denken pflege ich. Dies sind meine Tatabsichten und mein Verweilen führt mich dabei zu einer Wiedergeburt.
Wenn ein unwissender Mensch eine gute Tatabsicht hervorbringt, wird sein Bewusstsein dem Guten zugeneigt. Wenn er eine schlechte Tatabsicht hervorbringt oder eine neutrale Tatabsicht hervorbringt, so wird sein Bewusstsein dem Schlechten oder dem Neutralen zugeneigt sein. Aus der Voraussetzung Bewusstsein entsteht der Name und der Körper, so habe ich gesagt. Das ist so zu verstehen. Wenn nämlich das Bewusstsein eines Verstorbenen nicht in einen Mutterschoß hineinstieg, entstehen dann in diesen Mutterschoß „Name und Körper“? Gewiss nicht.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Konditionalnexus

Der Konditionalnexus
Aus der Voraussetzung „Unwissenheit“ entstehen: Tatabsichten
Aus der Voraussetzung „Tatabsichten“ entsteht: Bewusstsein
Aus der Voraussetzung „Bewusstsein“ entstehen: Name und Körper
Aus der Voraussetzung „ Name und Körper“ entsteht: Sechssinnengebiet
Aus der Voraussetzung „Sechssinnengebiet“ entsteht: Berührung
Aus der Voraussetzung „Berührung“ entsteht: Empfindungen
Aus der Voraussetzung „Empfindung“ entsteht: Gier
Aus der Voraussetzung „Gier“ entsteht: Ergreifen
Aus der Voraussetzung „Ergreifen“ entsteht: Werden
Aus der Voraussetzung „Werden“ entsteht: Geburt
Aus der Voraussetzung „Geburt“ entstehen: Alter und Tod, Jammer, Trauer, Schmerz, Gram und Verzweiflung
Dies ist der Ursprung des ganzen Wust es von Leiden.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Die Wiedergeburt der Seele

Die Wiedergeburt der Seele
Ich erinnere mich an mancher Vorexistenz, die ich durchlebt habe. Mit dem himmlischen Auge sah ich, wie die Wesen vergehen und wieder erstehen, sah ich, wie ihnen je nach ihren taten günstige oder schlechte Wiederverkörperung zuteil geworden war. Ich erkannte: „Die Wesen, die von Körper, Rede und Denken schlechten Gebrauch machen, die erlangen nach dem Tode eine schlechte Wiedergeburt, sinken ab und verderben. Jene Wesen hingegen, die von Körper Rede und Denken guten Gebrauch machen, die erlangen nach dem Tode eine gute Wiedergeburt.“

Dienstag, 4. Juli 2017

Die Ursache der Wiedergeburt

Die Ursache der Wiedergeburt
Dies ist die Edle Wahrheit von der Entstehung des Leidens: Es ist die Wiedergeburt bewirkende, wohlgefällige, mit Leidenschaft verbundene Gier, die hier und dort Gefallen findet, nämlich: Die Gier nach Lust, die Gier nach Werden, die Gier nach Vernichtung.
Ich sehe nicht eine andere Fessel, mit welcher die Wesen die lange Nacht ständig Wiedergeburten durchlaufen, durcheilen sie als Fessel der Gier.

Montag, 3. Juli 2017

Kausalität des Tuns

Die Kausalität des Tuns
Infolge ihres ruchlosen Wandels, ihres unrechten Wandels gelangen hier manche Wesen bei der Auflösung des Körpers, jenseits des Todes, auf den schlimmen Weg, zu Stätten der Pein, zur Hölle. Infolge ihres der Lehre gemäßen Wandels, ihres besonnenen Wandels, gelangen hier manche Wesen bei der Auflösung des Körpers, jenseits des Todes, auf den guten Weg, zur Himmelswelt.
Die Tat sondert die Wesen in geringe und hohe.
Ich lehre sowohl das Tun als auch das Nichtstun, und ich lehre das Nichttun böser taten mit dem Körper, der Rede, dem Denken, der vielerlei schlechten, nicht heilsamen Dinge. Ich lehre das Tun der guten taten mit dem Körper, der Erde, dem Denken, der vielerlei heilsamen Dinge.
Welche Tat, ohne Begehren, ohne Hass und in Unverblendung getan werden ist, nachdem man Begehren, Hass und Verblendung aufgehoben hat, diese Tat ist aufgehoben, an der Wurzel abgeschnitten, einer geköpften Palme gleichgemacht, am Werden gehindert, zukünftig nicht dem Gesetz des Werdens unterworfen.
Ertrage es: Durch die Reifung welcher Tat du viele Jahre in der Hölle kochen wirst und die Reifung dieser Tat erfährst du schon bei Lebzeiten.

Sonntag, 2. Juli 2017

Kreislauf der Wiedergeburt

Der Kreislauf der Wiedergeburt
Aus dem Anfangslosen kommt die Wanderung der Wesen im Wiedergeburtenkreislauf. Kein Anfang lässt sich ansehen, von welchem an die Wesen, im Nichtwissen befangen, von der Gier gefesselt, umherirren und wandern. Was meint ihr, ist mehr:Das Wasser in den vier Großen Meeren oder die Tränen, die ihr vergossen habt, als ihr auf diesem weiten Weg umherirrtet und wandertet und jammertet und weintet, weil euch zuteil wurde, was ihr hasstet, und nicht zuteil wurde, was ihr liebtet.

Samstag, 1. Juli 2017

Objektives und subjektives Dasein

Objektives und subjektives Dasein
Was ist das All? Das Auge und die Formen, das Ohr und die Töne, die Nase und die Gerüche, die Zunge und der Geschmack, der Körper und die Tastobjekte, das Denkorgan und die Denkobjekte.
Wenn ein Auge und Formen da sind, dann entsteht das Bewusstsein des Sehens. Das Zusammentreffen der drei Faktoren ist Berührung und aus der Voraussetzung der Berührung entsteht die Empfindung, was ich empfinde, das nehme ich wahr, und was ich wahr nehme, das überdenke ich, und was ich überdenke, das provoziere ich als Außenwelt.
Ich verkündige, dass in dieser Armspanne ein großer Körper, mit seinem Wahrnehmen und Denken, die Welt liegt: die Entstehung der Welt, die Aufhebung der Welt und die Welt zur Aufhebung der Welt, aber ohne gleichen ist das Bewusstsein, es ist grenzenlos, rundherum strahlend, denn hier haben nicht Wasser und Erde noch Feuer und Luft einen Halt, hier werden Langes und Kurzes, Feines, Grobes, Schönes, Unschönes, und hier werden „Namen und Körper“ restlos vernichtet: Und durch des Bewusstseins Vernichtung wird dieses hier alles zerstört.