Mittwoch, 10. Februar 2010

Steuerfahnder

Der Streit um den Ankauf von CD-Dateien über Steuersünder geht jetzt munter weiter. Es geht wirklich immer um die Frage: ist der Ankauf ein gutes Recht des Staates, oder wird der Ankauf zu einem Unrecht, was dann eine strafbare Handlung von Seiten des Staates wäre?

Aber nach unserer Verfassung ist das Volk der Staat, also wir alle sind der Staat und kön­nen damit darüber einheitlich abstimmen, ob die CD-Dateien angekauft werden oder nicht? Gut, ein kleiner Prozentanteil des Volkes wird gegen den Ankauf der Daten stim­men, aber der überwiegende teil des Volkes wird für den Ankauf stimmen. Die Politiker sind gegen die Mitbestimmung des Volkes, weil sie genau wissen, dass sie derartigen An­liegen wie jetzt mit den Steuersündern, den Kürzeren ziehen, also ihre Freunde, die Steu­ern hinterzogen haben, zu schützen.

Aber um etwas Ruhe in ein derartiges Geschehen zu bringen, wäre die Auftsockung der Steuerfahnder sehr hilfreich, denn bisher wurde die Zahl der Steuerfahnder bei den einzel­nen Finanzämter abgebaut, damit Steuern unbemerkt hinterzogen werden können.

Verantwortlich ist die Bundesregierung unter Helmut Kohl von der CDU ab dem Jahre 1982 zusammen mit der FDP und dessen damaligen Vorsitzenden Genscher.

Denn jedes Jahr, ab 1982, wurde die Anzahl der Steuerfahnder reduziert, indem zuerst die freigewordenen Plätze, wegen Pensionierung, gestrichen wurden. So einfach geht man bei uns vor, wenn man den Freunden einer Partei oder auch den persönlichen Freun­den und Bekannten Steuervorteile schenken will, aber die sogenannten ehrlichen Steuer­zahler müssen kraftig weiterzahlen, denen wird nichts geschenkt. Siehe das sogenannte Steuergeschenk der FDP in diesem Jahr an die Hotelbranche. Die Partei bekam prompt eine Spende von den Hoteliers.

Es wird an der Zeit, wieder die Anzahl der Steuerfahnder anzuheben, aber dagegen wer­den die Politiker etwas haben, weil sie dann aus den Geldbeträgen, die ihnen zugesteck werden, Steuern zahlen müssen, was sie nicht wollen.

Der Ankauf von CD-Dateien über Steuersündern hat nichts mit einer Bananenrepublik zu tun, sondern die Steuersündergemeinschaft von Politik und Wirtschaft allgemein ist das Symbol für die Bananenrepublik.

Montag, 8. Februar 2010

Steuersünder CD

Jetzt häufigen sich die Selbstanzeigen der Steuersünder, auch in Baden-Württemberg,aber eines ist doch etwas Eigenartig, dass sich die Landesegierung schwer macht, auch eine Datei von Daten zu erwerben, die die Steuerhinterzieher schön der reihe nach auflistet. Man muss sich hier wirklich fragen, warum reagiert die Landesregierung so komisch?
Es könnte daran liegen, weil die CDU als Regierungspartei befürchtet, dass es unter ihren Parteimitgliedern genügend Steuerhinterzieher gibt, die bei der Aufdeckung einer Straftat der Partei Schaden in ihrem Ansehen zufügen könnten. Bloss frage ich mich, wie kann man dem Ansehen einer Partei Schaden zufügen, bei der es nichts mehr zu schädigen gibt.
Es ist zu verstehen, das Parteimitglieder nicht gerne als Steuersünder hingestellt werden möchten, aber dann soll man es auch vermeiden, Steuern zu hinterziehen, was wohl besonders dann moralisch verwerflich ist, wenn man sich noch als Volksvertreter wählen lässt, und dann offen über andere Menschen herzieht, die zwei oder drei Euro an Steuern hinterziehen.
Ich bin für eine gewisse Offenheit, gerade in Bezug der Steuern, die für die Gemeinschaft als Abgabe gedacht wurde, damit der Ablauf von gemeinsamen Aufgaben reibungslos vor sich geht. Denn auch der Politiker oder Unternehmer will von der Polizei und der Justiz geschützt werden, darum auch die Steuern und Abgaben.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Steuersünder CD

Jetzt hat jemand eine CD mit Steuersündern kopiert und bietet diese CD den deutschen Behörden zum Ankauf an. Man könnte darüber lachen, aber für diesen Ankauf der CD gibt es einerseits rechtliche Bedenken, aber andererseits kann man sagen, dass es diesen er­wischten Steuersündern zu Recht geschieht, dass sie erwischt worden sind. Es stellt sich nur die Frage nach dem „Wie“.

Ich bin auch nicht dafür, dass sich der Staat zum Kriminellen macht, indem er Hehlerware ankauft, um nur Steuersünder zu erwischen, aber andererseits kann man auch durch den Ankauf der CD wieder Steuereinnahmen verbuchen, die der sozialen Gemeinschaft unse­res Staatsverbandes zugute kommen.

Es ist schwierig zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden, weil ich einerseits gegen den Ankauf von Hehlerware bin, aber andererseits sehe ich dem Hinterziehen von Steu­ern, die in die Millionen gehen, auch eine erhebliche Straftat also einen Rechtsbruch sehe. Denn diese Steuersünder verlangen von der Gemeinschaft den Schutz vor Gefahren und andere Vergünstigen, aber gleichzeitig entziehen sie der Gemeinschaft Gelder, die die Gemeinschaft benötigt, um einen Schutz vor Gefahren aufzubauen.

Ich zahle auch meine Steuern und bin zufrieden, denn ich trage mein finanzelles Päck­chen zum Gelingen unserer sozialen Gemeinschaft bei, auch wenn ich manchmal über den Schlendrian und die Verschwendung von Steuergeldern schimpfe, weil so Einiges nicht von Steuergeldern bezahlt werden müsste, was aber getan wird, weil dann Freunde im Spiel sind, die die Hand aufhalten und sich bezahlen lassen, aber aus der Staatskasse.

Aber nur jetzt, wo eine CD mit mutmaßlichen Steuersündern auftaucht, werden Stimmen laut, die gegen den Ankauf der CD sind, und die damit lauthals verkünden, der Staat darf sich selbst nicht zu einem Täter machen. Bei denen spürt man die Angst, dass sie selbst auf einer CD als Steuersünder auftauchen könnten. Wenn an die eigene Wäsche geht, dann muss man laut schreien, und zwar um Hilfe gegen das Verbrechen und gegen den Täter.

Die Bundesregierung will die CD kaufen, und nach einigen Wochen und Monaten wird das Geschrei über die Ungerechtigkeit verstummt sein.


Montag, 1. Februar 2010

Ade Januar 2010

Verabschiede mich von meinem Geburtstagsmonat, der eigentlich von der Witterung so war, wie er immer war, kalt und sehr schneereich, auch wenn dieser Monat hier, wo ich jetzt seit fast 50 Jahre lebe, nicht der Monat ist wie in meiner Geburtsheimat.
Aber nehmen wir alle Abschied von diesem kalten Monat, und freuen wir uns alle, auf das kommende Frühjahr, das schon in vier Wochen da sein könnte, vielleicht schon etwas früher, wenn es die Natur es so will.
Gestern kam nach dem Schnellfall die Sonne raus und hat mein gemüt etwas gewärmt, es war eine wollige Wärme, so wie unter einem Schafspelz. Wie sagte man mir vor meiner Geburt: du wirst ein Esel oder ein Kamel, denn du wirst in deinem kommenden Leben sehr viele Lasten tragen, so ist es auch eingetroffen, ich muss ständig die Einkaufstüten tragen. Spass beiseite, Ernst komm rein.
Ade mein lieber Januar, denn du hast mir mit deinem Wetter die heimatlichen Gefühle zurückgebracht, aber auch ein schönes Frühjahr und ein warmer Sommer soiwe ein goldiger Herbst werden auch die heimatlichen Gefühle bei mir wecken, und die vielen kindlichen Erinnerungen, die das Leben auch in späteren Jahren für jeden Menschen bereithält.
Januar 2010 ade bis zum Jahre 2011.

Freitag, 29. Januar 2010

Sport nach Sport

Warum habe ich eigentlich ein derartiges Thema gewählt, das keinem interessiert? Aber für mich ist dieses Thema in der Hinsicht interessant, weil ich selbst über fünf Jahrzehnte Sportler war, mit Phasen im Höchstleisungsbereich, aber in den letzten drei Jahrzehnten nur im Leistungsbereich, den man gut als Bereich eines Leistungssportlers bezeichnen kann.

Zur Zeit ist das aktuelle Thema im Sport, hier im Rennsport, bezeichnend, weil ein ehema­liger Rennfahrer und siebenfacher Weltmeister, nach drei Jahren Enthaltsamkeit in den Rennsport zurückkehrt. Was ich verstehen kann, denn Michael Schuhmacher ist erst um die 40 Jahre und deshalb für heutige Verhältnisse noch jung genug, und auch noch taug­lich für diesen Rennsport.

Viele Menschen fragen sich, warum tut sich Michael diesen erneuten Stress an? Will er angeben, oder braucht er wieder Anerkennung, oder kann er ohne den Sport nicht leben? Ich kann es euch schon erklären, denn es ist nicht einfach, mit dem Sport aufzuhören, um zu einem normalen Leben zurückzukehren, wenn man überhaupt von einem einfachen Leben sprechen kann, was auch ich selbst nie geführt habe. Schon als Kind habe ich während des Zweiten Weltkrieges das einfache Leben nicht gespürt, denn allein das Ver­lassen der Heimat, war eigentlich nicht normal.

Und wenn ich an meine eigene Zeit als Sportler denke, so ist es mir schwergefallen, mit 68 Jahren die sportlichen Aktivitäten herunterzuschrauben, um dann anschließend nur noch für die Gesunderhaltung des Körper etwas Sport zu treiben, aber es geht. Wenn es auch im Alter etwas schwieriger ist, noch Sport zutreiben, aber man muss sich die Sport­art selber suchen, die einem liegt, und die auch für das Alter angemessen erscheint.

Der Sport ist ein Suchtmittel für den Körper, weil sich der Körper über lange Jahre hinweg,an den körperlichen Belastungen gewöhnt hat, und immer wieder die Belastungen fordert , um eine Befriedigung zu erreichen, es ist wirklich einfach, weil der Körper lebt, und wie er lebt. Deshalb ist es auch kein Wunder, wenn ehemalige Sportler nach dem Sport wieder zum Sport zurückkehren, denn nahc dem Sport kommt der Sport, so einfach ist es, auf jeden Fall für einen ehemaligen Sportler. Mir geht es auch nicht anders.

Manchmal kommt man auf den Gedanken, dass es die Nichtsportler doch besser haben, weil sie in jungen Jahren keinen Sport getrieben haben. Es ist möglich, aber auch nicht möglich.

Sport hat nichts damit zu tun, dass man dadurch älter werden kann, denn das Alter ist be­dingt in den Genen verankert, und es kann in seiner Länge durch Erkrankungen einge­schränkt werden.

Also Sport ist Mord.


Montag, 25. Januar 2010

Instinkt und Moral

Der Instinkt ist eine der Eigenschaften des Menschen, die ihm gegeben wurde, um in sei­nem natürlichen Umfeld zu überleben. Es ist eine natürliche Eigenschaft. Jetzt fragt man sich aber: was ist dann die Moral? Das ist wohl eine grosse Frage, wenn man die Verhal­tensweisen des Menschen überprüfen will oder auch analysieren möchte, um festzustel­len, was ist der Mensch wirklich: ein instinktbewusstes oder ein vernunftbegabtes Wesen?

Der Mensch hat Instink und auch Vernunft. Der Mensch wurde als Wesen auf diesem Pla­neten geboren, eigentlich als Tier, aber er sich selbst den Namen oder biologischen Be­griff „Mensch“ gegeben, denn er wollte sich von den anderen Lebewesen unterscheiden, was er auch heute noch macht. Aber ist der Mensch wirklich anders als die übrigen Tiere? Das ist wohl die Frage, und die könnte ich eigentlich mit einem „Nein“ beantworten.

Besonders in Krisenzeiten, bei Katastrophen etwa, zeigt der Mensch seine wirkliche Na­tur, den instinktbewußten und instinkthandelnden Menschen also das Tier. Denn der Mensch will überleben, sowie es alle Tiere wollen, also wird beim Menschen die Moral und Vernunft ausgeschaltet, und der Instinkt eingeschaltet, weil der Instinkt dem Menschen die Möglichkeit gibt, zu überleben.

Man könnte jetzt damit antworten, es gibt doch auch Menschen, die sich an moralische Gesetze halten und den Instinkt ausschalten. Hier kann ich nur sagen, diese Menschen haben nur eine schwachen Instinkt und handeln deshalb nur zögernd, um zu überleben, aber letztendlich scheitern sie an dem Handeln, der einen starken Instinkt erfordern, um wirklich zu überleben.

Der Mensch kann als gespaltenes Wesen hingestellt werden, als Wesen von Instinkt und Moral, denn auch in Zeiten die katasprophenfrei sind, zeigt er auch sehr oft sein instinkti­ves Handeln wie andere Tiere auch, dann sieht man nichts von Moral und Vernunft, be­sonders bei den Männern, wenn sie wieder Trieb haben und von der Frau „Sex“ wollen, dann rutscht das kleine Staubkorn von Verstand in den Penis.

Ich halte nicht viel von den Menschen, wenn es um Moral und Vernunft geht, besonders nichts von den Männern, wenn auch ein Mann bin, ich habe es soeben überprüft und fest­gestellt, dass ich wirklich ein Mann bin.

Der Mensch ist eine Fehlleistung der Natur oder möglicherweise eine Provokation der Na­tur sich selbst gegenüber.

Seit mir gegrüsst ihr Mängelwesen, und ich wünsche euch einen guten Tag.

Sonntag, 17. Januar 2010

Wochenrückblick

Wenn ich auf die vergangene Woche zurückschaue, dann muss ich schon sagen, sie ist ohne Aufregungen verlaufen, wenn man das Wetter nicht berücksichtigt.
Was aber gravierend war, war wirklich das Wetter, insbesondere die Grade unter Null haben mir schon etwas zu schaffen gemacht, aber sonst hat es nichts gegeben, was es auch sonst gibt. Gestern habe ich noch auf alten Wegen einen Spaziergang gemacht, obwohl die Nässe vom Abtauen es Schnee wieder überfroren war. Es herrschte Ostwind, der Kälte aus Sibirien mitbrachte, aber gewöhnen kann man sich in meinen Alter nicht mehr den Wechsel des Klimas von kalt auf warm, aber gewöhnen kann man sich daran, am Wetter. Ansonsten müsste ich besonders dem kalten Klima gewogen sein, denn früher hatte ich bei der kalten Witterung immer heimatliche Gefühle bekommen, aber nur wenn es eine trockene Kälte war, wie in Sibirien. ich hoffe, dass es in den näxhsen Tagen und Wochen wieder wärmer wird, und heute ist wieder Tauwetter mit kleinen Überraschungen angesagt, so mit gefrierender Nässe, denn momentan regnet es. Die Dachlawinen rutschen und machen den Autofahrern viel Freude, weil sie nach einem Treffer, die Versicherung bescheissen können.
Das ganze Leben ist lustig, weil gelogen und betrogen wird, doch das Ganze an der Lüge und am Betrug ist die Fantasie, ich muss es wissen.