Freitag, 31. März 2017

Im Simulator

Im Simulator
Es heißt im Buddhismus: Das das Leiden durch Verlangen erzeugt wird, das durch die Drei Gifte zum Ausdruck kommt: wie Habgier, Hass und Verblendung. Es sind starke althergebrachte Begriffe, die ein breites Spektrum an Gedanken, Worten und Taten abdecken, einschließlich der flüchtigsten und subtilsten. Habgier ist das greifen nach Karotten, während der Hass die Abneigung gegen Stöcke ist, und zu beiden gehört das Verlangen nach mehr Freude und weniger Schmerz. Die Verblendung ist das Festhalten an Unwissenheit über die Art, wie die Dinge wirklich sind, aber dazu gehört, nicht zu sehen, wie sie untereinander verbunden sind und sich verändern.

Donnerstag, 30. März 2017

Vermeidung beinhaltet Leiden

Vermeidung beinhaltet Leiden
Mein Gehirn hat eine eingebaute „Negativitätstendenz“, die ich auf Vermeidung ausgerichtet habe. Doch diese Neigung bringt mich auf unterschiedlichste Art und Weise zum Leiden, denn sie ruft ein unangenehmes Hintergrundgefühl der Angst hervor, dass bei Menschen sehr intensiv sein kann, denn Angst erschwert zudem, die Aufmerksamkeit zum Zwecke der Selbsterkenntnis oder für die kontemplative Praxis nach innen zu richten, da mein Gehirn ständig am Absuchen ist, um sicherzustellen, dass es keine Probleme gibt. Aber die Negativitätstendenz fördert oder intensiviert auch andere unangenehme Emotionen wie Wut, Sorge, Depression, Schuldgefühl und Scham. Es werden Verluste und Misserfolge der Vergangenheit dargestellt, es werden gegenwärtige Fähigkeiten heruntergespielt und zukünftige Hindernisse werden aufgebauscht. Aber der Geist tendiert fortwährend dazu, ungerechte Urteile über den Charakter, das Verhalten und die Möglichkeiten eines Menschen zu fällen. Doch der Gewicht dieser Urteile kann mich sehr zermürben.

Montag, 27. März 2017

Zurückbleibende Spuren

Zurückbleibende Spuren
Wenn ich auch die negative Erfahrung vergessen habe, so hinterlässt sie doch eine unauslöschliche Spur in meinem Gehirn, und dieser Rest liegt auf der Lauer, immer bereit, wieder aktiv zu werden, sollte ich aufs neue ein Angst auslösendes Ereignis wie das vorherige erleben.
Die Teufelskreise in meinem bisherigen Leben, wie ich in meinen 76 Jahren festgestellt habe, werden durch negative Erfahrungen geschaffen, indem ich mich pessimistische werden lasse, was dann dazuführt, dass ich überreagiere und dazu neige, selbst negativ zu werden.

Samstag, 25. März 2017

Negatives übertrumpft Positives

Negatives übertrumpft Positives
Betrachte ich Negatives und Positives, so habe ich festgestellt, das negative Ereignisse eine größere Auswirkung als die positiven haben.. Es ist leicht, sich aufgrund von ein paar Misserfolgen Gefühle erlernter Hilflosigkeit anzueignen, aber es ist schwer, diese Gefühle abzulegen, selbst bei vielen Erfolgen. Doch ich tue mehr, um einen Verlust zu verhindern, als um einen vergleichbaren Gewinn zu erlangen. Vergleiche ich Lottogewinner mit Unfallopfern, so habe ich festgestellt, dass Unfallopfer länger brauchen, um zur ursprünglichen Zufriedenheit zurückzukehren. So haben schlechte Informationen über eine Person mehr Gewicht als gute Informationen, und so sind innerhalb von Beziehungen etwa fünf positive Interaktionen nötig, um die Auswirkung einer einzigen negativen zu überwinden.

Freitag, 24. März 2017

Hohe Speicherpriorität

Hohe Speicherpriorität
Wird ein Ereignis als negativ markiert, so stelle der Hippocampus sicher, dass es für einen späteren Zugriff sorgfältig gespeichert wird, denn gebranntes Kind scheut das Feuer. So fungiert mein Gehirn bei negativen Erfahrungen wie ein Klett band und bei positiven wie Teflon, doch die meisten meiner Erfahrungen sind neutral oder positiv.

Donnerstag, 23. März 2017

Sensibilität gegenüber negativer Information

Sensibilität gegenüber negativer Information
Die negative Information wird vom Gehirn normalerweise schneller entdeckt als die positive. Wenn ich die Gesichtsausdrücke nehme, die für ein soziales Tier wie mich ein primäres Zeichen für Bedrohung oder Chance ist: so werden furchteinflössende Gesichter schneller wahrgenommen als glückliche oder neutrale, was wahrscheinlich an die Amygdala ausgelösten Schnellverfahren liegt.
Selbst wenn furchteinflössende Gesichter für die bewusste Wahrnehmung unsichtbar gemacht werden, so leuchtet die Amygdala auf, weil das Gehirn von schlechten Neuigkeiten angezogen wird.


Mittwoch, 22. März 2017

Wachsamkeit und Angst

Wachsamkeit und Angst
Bin ich wach und mache nichts Besonderes dann aktiviert sich mein im Ruhezustand befindliches Gehirn in ein Standartnetzwerk. Sein Funktion scheint jetzt darin zu bestehen, in meiner Umgebung und in meinem Körper nach Bedrohungen zu spüren. Und dieses grundlegende Gewahrsein wird vom Hintergrundgefühl der Angst begleitet, was mich wachsam sein lässt. Versuche ich ein paar Minuten ohne den Anflug von Vorsicht, Unbehagen oder Spannung durch ein Geschäft zu laufen, dann wird es schwierig.
Das ergibt einen Sinn, denn unsere Vorfahren waren Beute aber sie waren auch gleichzeitig Räuber. Aber es gab in den sozialen Primatengruppen schon immer sehr viel Aggressivität, sowohl ausgehend von den männlichen sowie von den weiblichen Gruppenmitgliedern. In den Gruppen der Hominiden und dann der menschlichen Jäger und Sammler war die Gewalt schon immer eine führende Todesursache bei den Männern. Und aus diesem Grunde ist man ängstlich, denn es gab viel zu fürchten.

Montag, 20. März 2017

Stöcke sind stärker als Karotten

Stöcke sind stärker als Karotten
Bisher habe ich über Karotten und Stöcke gelesen, als wenn sie gleichrangig wären. Aber die Stöcke sind mächtiger, weil mein Gehirn eher für das Vermeiden als für das Annähern gemacht ist. Aber es liegt daran, dass es die negativen, nicht die positiven Erfahrungen sind, die generell den stärksten Einfluss auf das Überleben haben.
Ich stelle mir meine Vorfahren vor, wie sie beim Gehen durch die Natur ständig über die Schulter schauten, wenn sie ein Geräusch hörten und sofort bereit waren, zu erstarren, wegzurennen oder anzugreifen je nach Situation. Hier wurde entschieden zwischen den Schnellen und den Totem. Verpassten sie die Karotte, also eine Chance auf Nahrung oder Paarung, so boten sich später weitere Gelegenheiten. Wenn es den Vorfahren nicht gelang einem Stock auszuweichen z.B. einem Raubtier, so wurden sie getötet, also hatten dann keine Chance auf eine Karotte also um ihre Gene weiterzugeben, und sie schenkten den negativen Erfahrungen große Aufmerksamkeit.

Sonntag, 19. März 2017

Annäherung beinhaltet Leiden

Annäherung beinhaltet Leiden
Die zwei neuronalen Systeme sind für das Überleben notwendig. Ich kann sie zusätzlich für positive Zwecke nutzen, weil sie nichts mit der Weitergabe von Genen zu tun haben. So kann ich meine Motivation, etwas Gesundes zu tun, z.B. mich zu bewegen, dadurch erhöhen, dass ich wirklich achtsam gegenüber den damit verbundenen Belohnungen bin so wie bei Gefühlen der Vitalität und Kraft.
Aber wenn ich nach dem Angenehmen greife, dann kann es mir auch Leiden bringen.
Begierde kann unangenehm sein, aber selbst mildes Sehnen ist auf subtile Weise unangenehm.
Wenn ich die Dinge nicht haben kann, die ich begehre, so ist es natürlich, dass ich mich frustriert, enttäuscht und entmutigt fühle, oder sogar hoffnungslos und verzweifelt.
Ist eine Begierde erfüllt, so sind die damit verbundenen Belohnungen häufig nicht so großartig. Es ist in Ordnung, aber ich sehe meine Erfahrung an: Ist der Keks wirklich so lecker, insbesondere der dritte Happen? Oder war die aus der guten Arbeitsbeurteilung gezogene Befriedigung intensiv und anhaltend.
Sind Belohnungen ziemlich groß, so zahlt man einen hohen Preis. Denke ich auch an die Belohnungen, wie Anerkennung zu erhalten, einen Streit zu gewinnen oder andere dazu zu bringen, sich auf eine bestimmte Art zu verhalten. Aber wie sieht das Kosten-Nutzen-Verhältnis aus?
Und wenn ich es bekomme, was ich möchte, und jede Erfahrung wird sich verändern, aber ich werde regelmäßig von Dingen getrennt, die ich genieße, aber eines Tages wird die Trennung dauerhaft sein. So werden auch die Freunde gehen, Kinder verlassen das Haus, Karrieren enden und schließlich kommt und geht mein eigener Atemzug, denn alles was beginnt, das wird auch enden. Und alles was zusammenkommt, muss sich auch zerstreuen. Aber Erfahrungen sind nicht in der Lage, befriedigend zu sein, weil sie eine unzuverlässige Basis für ein wahres Glück sind.
Wenn das Aus-der-Fassung-Geraten über etwas Unangenehmes so ist, wie von einer Schlange gebissen zu werden, ist das Greifen nach dem Angenehmen so, wie den Schwanz der Schlange zu packen, aber früher oder später wird die Schlange dich trotzdem beißen.

Samstag, 18. März 2017

Karotten hinterherlaufen

Karotten hinterherlaufen
Es gibt zwei wichtige neuronale Systeme, die dafür sorgen, dass ich ständig den Karotten hinterherlaufe. Das erste System basiert auf dem Neurotransmitter Dopamin. Die Aktivität der Dopamin ausgeschütteten Neuronen nimmt zu, wenn ich auf Dinge treffe, die mit Bedrohungen aus der Vergangenheit zusammenhängen, so wenn ich eine Nachricht von einer Freundin erhalte, die ich schon längere Zeit nicht mehr gesehen habe. Und dann kommen die Neuronen auch auf Touren, wenn ich auf etwas treffe, was in der Zukunft Belohnungen einbringen könnte, , so z.B. wenn ich von meiner Freundin zum Essen eingeladen werde. In meinem Geist produzieren die neuronalen Aktivitäten ein motivierendes Gefühl der Begierde: denn rufe ich sie zurück, um in Erfahrung zu bringen, wann das Mittagessen stattfindet, und das macht ein Teil meines Gehirns ausfindig, der cinguläre Kortex genannt wird, und Finger groß ist und an der Innenseite einer jeden Hemisphäre liegt. Ob die Belohnungen, Spaß mit der Freundin, tatsächlich eintreten, und wenn sie es tun, dann werden die Dopaminwerte stabil. Aber wenn ich entäuscht bin oder werde, weil die Stimmung schlecht ist, dann sendet der cinguläre Kortex ein Signal, so das die Dopaminwerte gesenkt werden. Ein abfallender Dopaminspiegel wird als unangenehmer Gefühlstau registriert, wie Unzufriedenheit und Missmut., der aber ein Verlangen nach etwas stimuliert, das die ursprünglichen Werte wiederherstellt.
Das zweite System, das auf mehreren anderen Neuromodularen basiert, ist die biochemische Quelle der angenehmen Gefühlstöne, die von den tatsächlichen Karotten im Leben ausgehen.Wenn die chemischen Freudenstoffe, wie Opioide, Endorphinen, Oxytocin und Noradrenalin in meine Synapsen strömen, so stärken die die aktiven neuronalen Schaltkreise und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass diese in Zukunft zusammen feuern werden. Wenn ich bei einer Tätigkeit viele Fehlversuche habe, und dann einen gültigen Versuch, so werden Wellen chemischer Freudenstoffe ausgelöst, die bei der Festigung von synaptischen Verbindungen helfen, welche die speziellen Bewegungen hervorgerufen, damit der Versuch gelingt.
Das auf Freude aufbauende System lenkt die Aufmerksamkeit auf das, was es ausgelöst hat, und es veranlasst mich dazu, erneut nach die Belohnungen zu streben, und stärkt die Verhaltensweisen mit denen es mir geglückt ist, die Belohnungen zu bekommen. Es arbeitet Hand in Hand mit dem auf Dopamin basierenden System.


Donnerstag, 16. März 2017

Die wichtigsten neurochemischen Stoffe

Die wichtigsten neurochemischen Stoffe
Hier sind die wichtigsten chemischen Stoffe in meinem Gehirn, die Einfluss auf die neuronale Aktivität haben, denn sie besitzen viele Funktionen.
Primäre Neuromitter: Glutamat erregt empfangende Neuronen und GABA hemmt empfangende Neuronen.
Neuromodulatoren: Diese Substanzen, sie werden auch manchmal Neurotransmitter genannt, beeinflussen die primären Neurotransmitter. Werden sie innerhalb des Gehirns weiträumig freigesetzt, so haben sie eine mächtige Wirkung.
Serotonin: reguliert die Stimmung, den Schlaf und die Verdauung, und die meisten Antidepressiva zielen darauf ab, die Wirkung zu erhöhen.
Depamin: ist an Belohnungen und Aufmerksamkeit beteiligt und fördert das Annäherungsverhalten.
Noradrenalin: es alarmiert und erregt.
Acetycholin: es fördert die Wachsamkeit und das Lernen.
Neuropeptide: Die Neuromodulatoren sind aus Peptiden aufgebaut, es ist eine bestimmte Art von organischem Molekül.
Opioide: sie dämpfen den Stress, bieten Linderung, senken Schmerz und verursachen freudige Gefühle und dazu gehören Endorphine.
Oxytocin: es fördert das fürsorgliche Verhalten gegenüber Kindern und Bindung bei Paaren, wird mit glückseliger Nähe und Liebe in Verbindung gebracht, und Frauen haben mehr Oxytocin als Männer.
Vasopressin: es unterstützt die Paarbindung, kann bei Männern die Aggressivität gegenüber sexuellen Rivalen fördern.
Weitere neurochemische Stoffe:
Cortisol: es wird während der Stressreaktion von den Nebennieren ausgeschüttet, stimuliert die Amygdala und hemmt den Hippocampus.
Östrogen: das Gehirn von Männern und Frauen enthalten beide Östrogenrezeptoren, es beeinflusst die Libido, die Stimmung und das Gedächtnis.


Mittwoch, 15. März 2017

Der Gefühlston einer Erfahrung

Der Gefühlston einer Erfahrung
Aber wie entscheidet mein Gehirn, ob ich nähern, oder ob ich es vermeiden soll. Ich wandere durch einen Wald, und ich gehe um eine Kurve und sehe vor mir auf dem Boden einen kurvenreiches Gebilde. Ich vereinfache den kommenden komplexen Prozess: denn in den ersten Zehntelsekunden wird mir das von diesem kurvenreichen Objekt abprallende Licht zum okzipitalen Kortex geschickt, es ist für eine visuelle Information zuständig, um es zu einem bedeutungsvollen Bild weiterzuverarbeiten. Und dann sendet der okzipitale Kortex die Darstellung dieses Bildes in zwei Richtungen: aber für eine Einschätzung, ob sich um eine potentielle Bedrohung oder Chance handelt, zum Hippocampus und für eine differenziertere, und Zeit aufwendigere Analyse zum PFC und zu anderen Teilen meines Gehirns.
Doch umgehend vergleicht mein Hippocampus das Bild mit einer Liste der wichtigsten „Erst-Springen-später-denken-Bedrohungen. Schnell findet der Hippocampus das kurvenreiche Gebilde auf meiner Gefahrenliste, was ihn dazu veranlasste, eine Warnung hoher Priorität an meine Amygdala zu senden: „Pass auf“. Die Amygdala funktioniert wie eine Alarmglocke,, schickt denn eine allgemeine Warnung durch mein Gehirn und schickt ein spezielles Signal an meine für Kampf-oder Flucht-Reaktion zuständige neuronalen und harmonalen Systeme. Hier kommt es auf die Tatsache an, dass ich weniger als eine Sekunde nach dem Erblicken des kurvenreichen Gebildes alarmiert zurückspringe.
Der leistungsstarke aber relativ langsame PFC hat zwischenzeitlich Informationen herangezogen, um sich darüber klar zu werden, ob das Ding eine Schlange oder ein Stock ist. Verstreichen weitere Sekunden, so konzentriert sich der PFC auf die Regungslosigkeit des Objekts.
In dieser Episode war alles, was ich erlebt habe, entweder angenehm, unangenehm oder neutral. Am Anfang der Wanderung gab es neutrale und angenehme Anblicke, dann kam die unangenehme Angst vor der potentiellen Schlange, und dann die Erleichterung aufgrund der Erkenntnis, dass es ein Stock war. Dieser Aspekt der Erfahrung, ob es angenehm, unangenehm oder neutral ist, wird im Buddhismus als Gefühlston bezeichnet.
Dieser Gefühlston wird durch meine Amygdala hervorgerufen und weiträumig verbreitet. Es handelt sich um einen einfachen, aber wirksamen Weg, meinem Gehirn zu sagen, was zu tun ist: sich angenehmen Karotten zu nähern, unangenehme Stöcke meiden und bei allen anderen einfach weitergehen.






Dienstag, 14. März 2017

Erdogan und der Nationalsozialismus

Erdogan und der Nationalsozialismus
Es geht schon seit einigen Wochen um die Vorwürfe des Herrn Erdogan gegen die westeuropäischen Staaten, weil sich diese Staaten dagegen wehren, dass türkische Politiker in diesen Staaten Wahlkampf machen. Die türkischen Politiker können zu jeder Zeit Wahlkampf machen, aber dann in ihrem Land, denn die westeuropäischen Politiker gehen auch nicht in die Türkei, um dort ihren Wahlkampf zu machen. Denn auch in der türkischen Verfassung wird darauf hingewiesen, dass die türkischen Politiker nur im eigenen Land, also in der Türkei, Wahlkampf machen dürfen, aber in keinem anderen Land.
Aber es ist jetzt scheinbar so geworden, seitdem Erdogan an der Spitze des türkischen des Staates steht, die Türken auch in anderen Ländern Wahlkampf machen dürfen, weil diese Länder von der Türkei durch Eroberungen vereinnahmt wurden.
Aus diesem Spielchen des Herrn Erdogan kann ich mir keinen Reim machen, denn irgendwie krank scheint er nicht zu sein, ob politischer Größenwahn zu einer Krankheit gehört, kann ich nicht feststellen, denn ich bin kein Psychiater, der dieses Verhalten beurteilen kann, aber so wie Erdogan hatte Hitler einst auch begonnen und die Welt in ein kriegerisches Abenteuer gestürzt, aus dem wir betroffenen Menschen uns nur schwer erholt haben.
Jetzt haben Erdogan und seine Minister auch noch die Niederlande in den nationalsozialistischen Sumpf gezogen, denn sie behaupten, die Niederländer seien die Reste des Nationalismus, aber Herr Erdogan haben sie in der Geschichtsstunde im Unterricht gefehlt?
Gerade die Niederländer sind vom Sozialismus sehr schwer getroffen worden und haben unter den Deutschen sehr gelitten. Sie haben gegen die damaligen Besatzer tapfer gekämpft, und doch haben die Niederländer und die Deutschen nach dem II.Weltkrieg zueinander gefunden und sind gute Freunde und Partner geworden.
Jetzt hat Herr Erdoan die diplomatischen Beziehungen zu den Niederländern eingefroren, nur weil er seinen Willen, der nach Größenwahn stinkt, nicht bekommen hat, dass türkische Politiker auch in den Niederlanden Wahlpolitik betreiben dürfen.
Wenn ich das ganze Geschehen genauer betrachte, dann kann ich nur sagen, hier will ein Größenwahnsinniger Diktator von ganz Europa werden, aber Erdogan ist ist ein typischer Diktator, der aus dem Nahen Osten stammt, denn dort steigen viele dieser Typen an die Spitze der Macht, und diktieren der Bevölkerung ihre Gesetze, nach denen sie zu leben haben.
Erdogan, du wirst vielleicht eines Tages sehr einsam sein, aber ich wünsche dir nur eines, nimm meine Gefühle der Liebe mit dir, und achte darauf, dass deine Leiden bald verschwinden werden.


Montag, 13. März 2017

Nicht so angenehm oder schmerzhaft

Nicht so angenehm oder schmerzhaft
Wenn ich meine Gene weitergeben will, dann muss ich oftmals am Tag mehrmals richtig entscheiden, ob ich auf etwas zugehe oder vermeiden soll. Aber auch heute noch näher oder entziehe ich mich Geisteszuständen ebenso wie physischen Objekten, so strebe ich nach Selbstwert und schiebe den Scham von mir weg. Gleichwohl bedienen sich das menschliche Annähern und Vermeiden, trotz der hohen Entwicklung des Menschen, einen neuronalen Schaltkreis, der fast genau so ist wie der, den ein Affe benutzt, um Bananen zu suchen oder eine Eidechse, um sich unter einem Felsen zu verstecken.

Samstag, 11. März 2017

Alles verändert sich

Alles verändert sich
Es kann geschehen, dass einige Bedrohungssignale gelegentlich verschwinden, aber nur für eine Weile und genauso lange, wie jedes System im Gleichgewicht bleibt. Aber die Welt verändert sich immer, und so gibt es ständig Störungen in den Gleichgewichten meines Körpers, meines Geistes und meiner Beziehungen. Die Regulatoren meiner Lebenssysteme, von der molekularen Basis bis hinauf zur interpersonellen Spitze, müssen ständig versuchen, von Natur aus instabilen Prozessen eine statische Ordnung überzustülpen.
So muss ich an die Vergänglichkeit der physischen Welt denken, die von der Unbeständigkeit von Quantenteilchen bis zur Sonne reicht, die eines Tages Tages zu einem roten Riesen anschwellen und die Erde verschlucken wird. Aber ich muss auch an die Turbulenzen in meinem Nervensystem denken, so z.B. an die Bereiche im PFC, die mein Bewusstsein unterstützen, fünf- bis achtmal in der Sekunde aktualisiert.
Doch die neurologische Instabilität liegt allen Geisteszuständen zugrunde. Zu den Gedanken gehört eine vorübergehende Aufteilung des strömenden neuronalen Verkehrs in eine kohärente Anordnung von Synapsen, die lösen sich rasch in furchtbare Unordnung auf, aber um anderen Gedanken ein Auftauchen zu ermöglichen. Beobachte ich einen einzigen Atemzug, und ich werde erleben, dass die damit verbundenen Empfindungen kurz nach ihrer Entstehung verändern, sich auflösen und verschwinden.
Es verändert sich alles, denn es ist die universelle Natur meiner äußeren Realität und meiner inneren Erfahrung. Und solange ich lebe, nehmen die gestörten Gleichgewichte kein Ende. Aber um mir zu helfen, damit ich überleben kann, da versucht mein Gehirn den Fluss aufzuhalten und strengt sich an, um dynamische Systeme in einem bestimmten Zustand zu erhalten, in dieser wechselhaften Welt feste Muster zu finden und dauerhafte Pläne für sich wandelnde Bedingungen zu konstruieren.
Infolgedessen jagt mein Gehirn ewig dem vergangenen Augenblick nach, in dem versuch, ihn zu verstehen und zu kontrollieren. Aber mein Gehirn klammert sich immer an das, was gerade vorbei gerauscht ist.








Freitag, 10. März 2017

Signale der Bedrohung

Signale der Bedrohung
Damit jedes meiner Systeme im Gleichgewicht bleibt, wird sein Zustand durch Sensoren registriert, und die Signale werden an Regulatoren gesendet, um das Gleichgewicht wiederherzustellen, wenn das System den zulässigen Bereich verlässt, so z.B. einen Ofen an- und auszustellen. Doch der größte Teil dieser Regulation geschieht außerhalb meines Gewahrsein. Aber einige zu Korrekturmaßnahmen aufgerufene Signale aber sind so wichtig, dass sie in das Bewusstsein aufsteigen. Wird es meinem Körper z.B. zu kalt, so fühle ich mich durch gekühlt, und wenn es zu heiß ist, so fühle ich mich, als wenn ich in einem Backofen wäre.
Diese erlebten Signale erlebe ich bewusst als unangenehm, und das zum Teil deshalb, weil ein Gefühl der Bedrohung mitgebracht, so einen Aufruf, das Gleichgewicht wieder herzustellen, bevor die Dinge zu schnell zu weit den rutschigen Abhang hinuntergleiten. Der Aufruf kann sanft kommen, mit einem Gefühl des Unbehagens, lautstark, mit Alarm, sogar mit Panik.
Es ist egal, wie er kommt, und dazu mobilisiert er das Gehirn, um das zu tun, was erforderlich ist um mich wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die Mobilisierung geht mit den Gefühlen des Verlangens einher, denn diese reichen von stillen Sehnsüchten bis zu verzweifelten Zwangsgefühlen. Interessanterweise bedeutet das Wort „Verlangen“ in der Sprache des frühen Buddhismus „tanka“ und es bedeutet „Durst“. Das Wort „Durst“ drückt die Macht der Bedrohungssignale aus, es verursacht negative körperliche Reaktionen, so die Möglichkeit, zurückgewiesen zu werden. Bedrohungssignale sind deshalb wirksam, weil sie unangenehm sind, weil sie Leiden bringen, manchmal viel und manchmal wenig, und ich selbst will, dass sie aufhören.









Donnerstag, 9. März 2017

Die Schwierigkeiten, ein Gleichgewicht zu halten

Die Schwierigkeiten, ein Gleichgewicht zu behalten
Um gesund zu bleiben, muss jedes System in meinem Körper und meinem Geist zwei im Widerstreit zueinander stehende Bedürfnisse ausgleichen. Auf der einen Seite muss es bei laufenden Transaktionen mit seiner lokalen Umgebung für Input offen bleiben, denn geschlossene Systeme sind tote Systeme. Doch auf der anderen Seite muss jedes System auch eine grundlegende Stabilität bewahren, muss um einen guten Sollwert herum und innerhalb bestimmter Spannweiten zentriert bleiben, aber nicht zu heiß und nicht zu kalt. So müssen vom präfrontalen Kortex (PFC) geleistete Hemmung und vom limbischen System ausgehende Erregung sich gegenseitig ausgleichen.: zu viel Hemmung, und ich fühle mich im Inneren taub, zu viel Erregung, und ich fühle mich überwältigt.






Mittwoch, 8. März 2017

Ein typisches Neuron

Ein typisches Neuron
Die Bausteine des Neuronsystems sind die Neuronen, und ihre Hauptfunktion besteht darin, über winzige Spalten, auch Synapsen genannt, miteinander zu kommunizieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Neuronen, doch der grundlegende Aufbau ist immer ähnlich.
Vom Zellkörper gehen Dendriten, auch Verästlungen genannt, aus, aber es gibt auch Neuronen, die mittels elektrischer Impulse direkt miteinander kommunizieren.
Die Summe aller exzitatorischen und inhibitorischen Signale empfängt ein Neuron Millisekunde um Millisekunde, ob es feuern wird oder nicht. Feuert ein Neuron, so verläuft eine elektrische Welle entlang seines Axons, der Faser, die sich in Richtung der Neuronen erstreckt, zu denen es Signale sendet. Hierdurch werden Neurotransmitter in die Synapsen, die es mit empfangenen Neuronen bildet, ausgeschüttet und Letztere entweder daran gehemmt oder dazu angeregt, im Gegenzug ebenfalls zu feuern. Durch Myelin wird die Fortleitung der Nervensignale beschleunigt, es ist eine fetthaltige Substanz, welche die Axone isoliert.
In meinem Gehirn setzt sich die graue Substanz zum größten Teil aus den Zellkörpern von Neuronen zusammen. Aber es ist auch weiße Substanz vorhanden, diese besteht aus Axonen und Gliazellen, denn Gliazellen leisten eine wichtige Funktion für den Stoffwechsel, so dass Axone mit Myelin umhüllen und Neurotransmitter recyclen. Neuronale Zellkörper sind wie 100 Milliarden durch ihre axonalen Kabel miteinander verbundene Ein- und Ausschalter in einem komplizierten Netzwerk in meinem Kopf.






Montag, 6. März 2017

Satanische Gebet

Satanische Gebet
Lasst uns sehen, ungebeugt und frei von obskuren Leben, die aus verängstigtem Geist in dunklen Zeiten geboren wurden.
Lasst uns den luziferischen Trieb umarmen, vom Baum der Erkenntnis zu essen und die glückseligen und bequemen Täuschungen von früher zu vertreiben.
Lasst uns fordern, dass Individuen nach ihren tatsächlichen Taten beurteilt werden und nicht nach ihrer Treue zu willkürlichen sozialen Normen und illusorischen Kategorien.
Lasst uns Lösungen in allen Dingen mit Agnostizismus durchdenken und uns nur an das halten was nachprüfbar wahr ist.
Lasst uns standhaft sein gegen jede willkürliche Autorität, die die persönliche Souveränität eines oder aller bedroht.
Das was sich nicht beugen will, muss brechen, und das was durch die Wahrheit zerstört werden kann, dessen Ende darf nicht erspart werden.
Es ist getan.


Sonntag, 5. März 2017

7 Leitsätze des Satanischen Tempels

7 Leitsätze des Satanischen Tempels
Strebe danach, allen Wesen gegenüber mit Mitgefühl und Einfühlungsvermögen in Übereinstimmung mit Vernunft zu handeln.
Der Kampf um Gerechtigkeit ist eine ständige und notwendige Bestätigung die über Gesetzen und Institutionen stehen sollte.
Der eigene Körper ist unverletzlich und nur dem eigene Willen unterworfen.
Die Freiheit anderer ist ist zu respektieren, auch die Freiheit zu kränken. Die Freiheit anderen vorsätzlich und ungerechtfertigt zu beschneiden heißt, die eigene Freiheit zu verlieren.
Der Glaube sollte sich den besten wissenschaftlichen Verständnis der Welt anpassen. Wir dürfen niemals wissenschaftliche Fakten verbiegen, um sie dem Glauben anzupassen.
Menschen sind fehlbar, wenn wir Fehler machen, sollen wir unser bestes tun, um sie zu korrigieren und jeglichen Schaden, der angerichtet wurde, wieder gutzumachen.
Jeder Leitsatz ist ein leitendes Prinzip, geschaffen, um Gutes in Handlung und Gedanken zu inspirieren. Der Geist von Mitgefühl, Weisheit und Gerechtigkeit steht stets über dem geschriebenen oder gesprochenen Wort.
Das ist ein Gebet für Erdogan und für Trump, damit sicj daran erinnern, dass sie Vorbildfunktion für die Menschen, insbesondere für die jungen, haben.


Samstag, 4. März 2017

Ich bin ein dynamisch veränderndes System

Ich bin ein dynamisch veränderndes System
Wenn ich ein einzelnes Neuron betrachte, aber eines, dass den Neurotransmitter Serotonin freisetzt, dann ist es ein winziges Neuron aber gleichzeitig ein Teil des Nervensystems und selbst ein komplexes System, das zahlreiche Subsysteme benötigt, die es dann in Gang halten. Wenn es feuert, dann schleudern die Verzweigungen am Ende eines Axons eine Salve aus Moleküle in die Synapsen, also Verbindungen, hinein, die es mit anderen Neuronen bildet. Jede Verzweigung enthält etwa zweihundert Vesikel, kleine Bläschen, die mit dem Neurotransmitter Serotonin gefüllt sind. Jedes mal, wenn das Neuron feuert, so öffnen sich fünf bis zehn Vesikel. Ein typisches Neuron feuert rund zehnmal in der Sekunde, so werden die Serotonin-Vesikel jeder Verzweigung alle Sekunden geleert. So müssen die molekularen Maschinen neues Serotonin produzieren oder das frei herumtreibende Serotonin recyceln. Dann werden Vesikel hergestellt, die mit Serotonin gefüllt werden ud dann werden sie an den Ort des Geschehens gebracht, also an die Spitze einer jeden Verzweigung.
Es sind viele Prozesse, die im Gleichgewicht gehalten werden müssen, aber es kann vieles dabei schiefgehen, denn der Serotonin-Stoffwechsel ist nur eines der tausenden Systeme in meinem Körper.

Freitag, 3. März 2017

Nicht so beständig

Nicht so beständig
Mein Körper, mein Gehirn und mein Geist enthalten eine Vielzahl an Systemen, weil sie mein gesundes Gleichgewicht aufrechterhalten müssen. Aber das Problem ist das, dass verändernde Bedingungen diese Systeme ständig durcheinanderbringen, was zu Signalen der Bedrohung, des Schmerzes und des Leides führen, weil es zum Leiden führt.

Donnerstag, 2. März 2017

Das Leiden der Trennung

Das Leiden der Trennung
Jeder Mensch ist mit der Welt verbunden, und steht zu dieser Welt in einem Verhältnis zu wechselseitiger Abhängigkeit, und so werden meine Versuche, separate und unabhängige Wesen zu sein, regelmäßig zum Scheitern gebracht, was schmerzhafte Signale der Störung und Bedrohung verursacht. Aber darüber hinaus führen meine Anstrengungen selbst dann, wenn sie vorübergehend erfolgreich sind, zum Leiden. Sehe ich die Welt als „überhaupt nicht ci“, so ist sie potentielle unsicher, was mich dazu veranlasst, mich vor ihr zu fürchten und mich ihrer zu erwehren. Sobald ich sage: „Ich bin dieser Körper, von der Welt getrennt“, so werden die Schwächen meines Körpers zu meinen eigenen. Wenn ich der Meinung bin, dass ich zu viel wiege oder nicht richtig aussehe, dann leide ich.Wird mein Körper durch Krankheit, Altern und Tod bedroht, sowie alle Körper, so leide ich auch.

Mittwoch, 1. März 2017

Nicht so unbeständig

Nicht so unbeständig
Natürlich gibt es tausende von Gründen, warum ich auf der Welt also am Leben bin. Aber wie weit soll ich jetzt zurückgehen? Meine Tochter ist mit der Nabelschnur um den Hals auf die Welt gekommen, es wurde bei meiner Frau ein Kaiserschnitt durchgeführt, aber wegen der guten medizinischen Entwicklung in den letzten hundert Jahren, ist sie auf der Welt, und gesund.
Oder soll ich ganz weit zurückgehen Denn die meisten Atome meines Körpers, einschließlich des Sauerstoffs in meiner Lunge und des Eisens in meinem Blut, wurden die Atome in einem Stern geboren. Im frühen Universum gab es nur Wasserstoff als Element, d.h. dass der Wasserstoff das einzige Element war. Und Sterne sind wie riesige Fusionsreaktoren, die die Wasserstoffatome miteinander verschmelzen lassen, schwere Elemente erzeugen und dabei viel Energie freisetzen. Aber die jenigen, die zu einer Novä wurden, spien ihre Inhalte weit und breit umher, bis zu der Zeit, als sich unser Sonnensystem bildete, das war vor etwa neun Milliarden Jahren nach der Entstehung unseres Universums, denn es existierten genügend große Atome, die unsere Planeten bildeten, auch die Hände, damit man greifen kann, und das Gehirn, das alles versteht. Wirklich, ich bin hier, weil viele Sterne explodiert sind, denn mein Körper besteht aus Sternenstaub.
Auch mein Geist ist von zahllosen vorausgegangenen Dingen abhängig. So denke ich an die Lebensereignisse, an die Menschen, meine Ansichten, meine Persönlichkeit und meine Emotionen, die mich geprägt haben. Und so stelle ich mir vor, ich wäre bei der Geburt vertauscht worden, und ich wäre bei einer armen Familie oder bei reichen Ölscheichs aufgewachsen, wie anders würde heute mein Geist sein.