Donnerstag, 29. September 2016

Geist-Bewusstsein

Verse über das sechste Bewusstsein
Geist-Bewusstsein
Ich kann das sechste Bewusstsein sehr leicht beobachten, wenn es in den drei Naturen, den drei Modi der Wahrnehmung und den drei Objektarten der Wahrnehmung operiert, und es sich in den drei Bereichen bewegt. Dieses Bewusstsein arbeitet mit allen einundfünfzig geistigen Gebilden, ob von unheilsamer oder heilsamer Natur hängt von Zeit und Gelegenheit ab.
Bezogen auf das sechste Bewusstsein befinden sich die drei Naturen, die drei Bereiche und die drei Gefühle in ständiger Transformation also in einem fortwährenden Wandel. Einbezogen sind darin, die sechs grundlegenden unheilsamen geistigen Gebilde und die elf heilsamen geistigen Gebilde – wie Vertrauen und so weiter -. Das sechste Bewusstsein konstituiert hauptsächlich die dynamische Kraft für Sprache und Handlung, welche künftige Reifung im Generellen sowie im Besonderen bestimmt wird.
Selbst wenn ein Praktizierender mit seinem Bodhisattva-Anfängergeist das Land der Freude betritt, so liegt die ihm innen wohnende Anhaftung an ein Selbst noch schlafend in den Tiefen des Bewusstseins. Erreicht er das Siebte Land, das Weit-Reichende Land genannt wird, dann wird dieses Bewusstsein von Undichtigkeiten frei sein. Zu dieser Zeit wird das sechste Bewusstsein zur Weisheit der Wundervollen Kontemplation und erleuchtet den gesamtem Kosmos.

Mittwoch, 28. September 2016

Sinnes Bewusstsein

Verse über die Charakteristika der acht Bewusstseinsformen
Verse über die ersten fünf Formen des Bewusstseins
Sinnes-Bewusstsein
Die Sphäre der Natur ist das Objekt der ersten Formen des Bewusstseins, und der Modus ihrer Wahrnehmung ist direkt, denn die Natur kann heilsam, nicht heilsam oder neutral sein.Das Sehbewusstsein, das Hörbewusstsein und das Tastbewusstsein wirken im zweiten Land. Die fünf Formen des Sinnes-Bewusstsein arbeiten mit den fünf Universellen, den Fünf Speziellen, den elf heilsamen geistigen Gebilden, den zwei mittleren sekundären Unheilsamen – die Abwesenheit der inneren Scham, die Anwesenheit der Scham von anderen - , den acht größeren, sekundären, unheilsamen geistigen Gebilden und mit Gier, Hass und Verwirrung.
Alle fünf Formen des Bewusstseins operieren auf der Grundlage der Reinen Sinnesorgane, abhängig von neun, acht oder sieben Bedingungen. Sie beobachten die Welt des Staubs, zwei von ihnen aus der Distanz, drei in direktem Kontakt. Ahnungslos Menschen finden es schwierig, zwischen Sinnesorgan und Bewusstsein zu unterscheiden.
Dank der Später Erworbenen Weisheit können die fünf Formen des Bewusstseins Leerheit in ihren manifestierten Formen betrachtet werden. Denn die fünf Formen des Bewusstseins selbst sind nach der Erleuchtung nicht imstande, aus sich selbst heraus die wahre Leerheit zu berühren. Ist die achte Form des Bewusstseins in die Große Spiegel gleiche Weisheit verwandelt, dann können die fünf Formen des Bewusstseins den Zustand der Nicht-Dichtigkeit erreichen. Daraufhin sind die drei Arten der Manifestationskörper da, um mir zu helfen, den Kreislauf des Leidens in dieser Welt zu beenden.


Dienstag, 27. September 2016

Die Übung der Tiefenentspannung

Die Übung der Tiefenentspannung
Ich lege mich auf den Rücken, die Arme sind seitlich am Körper, und ich mache es mir bequem.Ich bin mir des Bodens unter mir gewahr, und ich stelle den Kontakt zwischen Körper und Boden her, und lasse meinen Körper in den Boden sinken.
Ich werde mir meines Atems bewusst, wie ich ein- und ausatme. Ich nehme meine Bauchdecke wahr, die sich beim Ein- und Ausatmen hebt und senkt. Beim Einatmen wende ich meine Aufmerksamkeit den Augen zu, und beim Ausatmen entspanne ich meine Augen. Ich lasse meine Augen zurück in den Körper sinken, und ich lasse die Spannungen in den kleinen Muskeln im Augenbereich los, und meine Augen erlauben es mir, denn ich sehe ein Paradies der Formen und Farben, und ich lasse die Augen zur Ruhe kommen, und ich sende meinen Augen Liebe und Dankbarkeit.
Atme ich ein, so bringe ich meine Aufmerksamkeit zum Mund. Atme ich aus, so entspanne ich meinen Mund. Und lasse ich die Spannung um meinen Mund los, denn die Lippen sind die Blüten einer Blume, und ich lasse ein Lächeln auf meinen Lippen erblühen, und das Lächeln löst die Spannung der Gesichtsmuskeln auf, und ich spüre, wie sich die Spannung in meinen Wangen auflöst , sowie in meinen Kiefer und in meiner Kehle.
Ich atme ein und werde meiner Arme gewahr, und atme aus und entspann meine Arme, und ich lasse meine Arme in den Boden sinken sowie die Oberarme, die Ellbogen, die Unterarme, die Handgelenke, die Hände, die Finger und die winzigen Muskeln, so bewge ich meine Finger ein wenig, um die Muskeln besser zu entspannen.
Atme ich ein, dann bringe ich meine Aufmerksamkeit zu meinem Herzen, und wenn ich ausatme, dann entspanne ich mein Herz. Aber lasse ich mir Zeit, dann habe ich mein Herz vernachlässigt durch die Art wie ich arbeite, esse und mit der Angst und dem Stress umgehe, denn das Herz schlägt für mich Tag und Nacht, und so umarme ich mein Herz mit Achtsamkeit und Sanftheit, versöhne mich mit meinem Herzen, und ich trag Sorge für mein Herz.
Ich atme ein, und bringe so meine Aufmerksamkeit zu meinen Beinen. Ich entspann meine Beine, indem ich ausatme, und so löse ich alle Spannungen in meinen Beinen auf sowie in meinen Oberschenkeln, in meinen Knien, in meinen Unterschenkeln, in meinen Waden, in meinen Knöcheln, in meinen Füssen, in meinen Zehen und in all den winzigen Muskeln in den Zehen. Ich bewege die Zehen ein wenig, um ihnen zu helfen, sich zu entspannen, und ich sende meinen Zehen meine Liebe und meine Fürsorge.
Beim Ein- und Ausatmen fühlt sich mein Körper leicht wie Seegras auf dem Wasser, und ich muss nirgends hingehen, nichts tun, und ich bin frei wie die Wolke am Himmel.
Ich bringe meine Aufmerksamkeit zurück zu meinem Atem und zu meiner Bauchdecke, die sich hebt und senkt.
Folge ich meinem Atem, so werde ich meine Arme und meine Beine bewusst, denn ich kann meine Beine bewegen und strecken.
Wenn ich bereit bin, dann stehe ich auf, und so wird bei dieser Übung die Aufmerksamkeit zu jedem Teil meines Körpers gelenkt: zu meinem Haar, zu meinem Schädel, zu meinem Gehirn, zu meinen Ohren, zu meinem Hals, zu meinen Lungen, zu jedem meiner inneren Organe, zu meinem Verdauungssystem, zu meinem Becken, zu jedem Teil meines Körpers, zu meiner Heilung und zu allem, was Aufmerksamkeit benötigt oder braucht.
Ich umfasse und umarme jedes Körperteil, und ich sende Liebe, Dankbarkeit und Fürsorge, wenn ich meine Aufmerksamkeit halte und ein- und ausatme.


Montag, 26. September 2016

Tiefenentspannung

Tiefenentspannung
Eine Voraussetzung für die Heilung ist das Ausruhen. Wenn sich ein Tier im Wald verletzt, dann sucht es sich einen Platz, wo es sich niederlegen kann, und dort ruht sich das Tier tagelang aus. Es ist nicht an Futter oder anderem interessiert, sondern es ruht nur und erfährt so seine Heilung, die es braucht. Der Mensch, der zu sehr gestresst ist, der geht in die Apotheke und kauft sich Pillen, aber mit seinem Tun hört der Mensch nicht auf, denn der Mensch weiß nicht, wie er sich selbst helfen kann.
Denn Stress sammelt sich in unserem Körper, denn die Art, wie sich esse, trinke und lebe , das wirkt sich auf mein Wohlergehen aus. Tiefenentspannung gibt meinem Körper die Möglichkeit sich auszuruhen, zu heilen und sich zu zu stärken. Ich entspanne meinen Körper, schenke jedem Teil meine Aufmerksamkeit und sende dann jeder Zelle meines Körpers meine Liebe und meine Fürsorge.
Zu Hause kann ich mindestens einmal am Tag achtsames Atmen und totale Entspannung praktizieren, das kann einige Minuten aber auch länger dauern. Wenn ich Kunst des achtsamen Atmens und der totalen Entspannung kenne, dann wird meine Fähigkeit, mich selbst zu heilen, gestärkt, und der Heilungsprozess wird sich beschleunigen. Denn Tiefenentspannung ist eine Praxis, und hat nichts mit Sektierern oder Religion zu tun, weil es Wissenschaft ist. Selbst eine Übungssitzung kann bereits gute Wirkung zeitigen, und das zeigt, dass es wichtig ist, die Tiefenentspannung zu praktizieren.
Habe ich Probleme damit, nicht ausreichend Schlaf zu finden, dann kann ich es durch Tiefenentspannung ausgleichen. Wenn ich wach im Bett liege, dann kann ich die Tiefenentspannung praktizieren, indem ich Ein- und Ausatme. So kann ich manchmal einschlafen, jedoch geschieht es nicht, denn die Übung ist gut, weil nährend ist und mir das Ruhen ermöglicht. Ich kann wunderschöne Musik oder schönen Gesang hören, und das kann auch sehr erholsam und nährend sein. Aber es ist wichtig für mich, dass ich mir selbst erlaube, zu ruhen.


Sonntag, 25. September 2016

Ich berühre die Erde und lasse die Vorstellung los,..

III
Ich berühre die Erde und lasse die Vorstellung los, ich sei dieser Körper und meine Lebensspanne sei begrenzt
Ich erkenne, dass dieser Körper, der aus den vier Elementen besteht, nicht wirklich ich ist, und dass ich nicht durch diesen Körper begrenzt bin. Denn ich bin ein Teil des Lebensstroms von spirituellen und leiblichen Vorfahren, der bereits seit Tausenden von Jahren in die Gegenwart und für eitere Tausende von Jahren in die Zukunft fließen wird.
Ich bin eins mit meinen Vorfahren, ich bin eins mit allen Menschen und allen Arten von Wesen, gleich, ob sie friedlich und furchtlos oder voller Leid und Angst sind. In diesem Augenblick bin ich überall auf der ganzen Welt anwesend, ich bin auch in der Vergangenheit und in der Zukunft anwesend.
Die Auflösung des Körpers berührt mich nicht, gerade so, wie das Herabfallen einer Pflaumenblüte nicht das Ende des Pflaumenbaums bedeutet.
Ich sehe mich als Welle auf der Oberfläche des Meeres, denn meine Natur ist das Wasser des Meeres. Ich erkenne mich wieder in allen anderen Wellen, und ich sehe all die anderen Wellen in mir. Das Erscheinen und Verschwinden der Form der Wellen macht dem Ozean nichts aus.
Mein Dharma-Körper und mein spirituelles Leben sind nicht Geburt und Tod unterworfen. Ich erkenne, dass ich bereits da war, bevor mein Körper sich manifestierte, und dass ich noch da sein werde, nachdem sich mein Körper aufgelöst hat. Selbst in diesem Augenblick erkenne ich, dass ich woanders existiere als nur in diesem Körper.
Siebzi oder achtzig Jahre sind nicht meine Lebensspanne. Meine Lebensspanne, wie auch die Lebensspanne eines Blattes oder eines Buddha, ist unbegrenzt. Ich habe die Vorstellung hinter mir gelassen, dass ich ein Körper bin, der in Raum und Zeit getrennt ist von allen anderen Formen des Lebens.

Samstag, 24. September 2016

Ich berühre die Erde und verbinde mich......

II
Ich berühre die Erde und verbinde mich mit allen Menschen und allen Arten von Lebewesen, die in diesem Augenblick auf dieser Welt mit mir zusammen lebendig sind.
Mit dem wundervollen Muster des Lebens, dass in allen Richtungen ausstrahlt, fühle ich mich eins. Die enge Verbundenheit zwischen mir und anderen erkenne ich und sehe, wie man gemeinsam Leid und Glück teilt. Doch ich bin auch eins mit denen, die behindert zur Welt kommen oder die im Krieg oder durch Unfall und Krankheit eine Behinderung erlitten haben, Und ich bin eins mit denen, die durch Krieg oder Unterdrückung in eine Zwangslage geraten sind. So bin ich auch eins mit denen, die in ihrem Familienleben unglücklich sind, die ohne Wurzeln sind und keinen Frieden im Geist finden. Ich bin auch eins mit denen, die nach Verständnis und Liebe hungern, die nach etwas Schönem, Heilem und Wahrem suchen, das sie umarmen und an sie glauben können. Ich bin jemand, der dem Tode nahe und voller Angst ist, der nicht weiß, was geschehen wird.
Ich bin ein Kind, das an einem Ort lebt, an dem größte Armut, Elend und Krankheit zu Hause sind, dessen Beine und Arme dürr wie Stöckchen sind und das keine Zukunft vor sich hat. Doch ich bin auch der Waffenfabrikant, der Bomben an die armen Länder verkauft.
Ich bin der Frosch, der im Teich schwimmt, und auch die Schlange, die sich vom Körper des Frosches ernähren muss. Ich bin die Raupe oder die Ameise, nach der der Vogel Ausschau hält. Ich bin der Wald, der gefällt wird, und ich bin der Fluss und die Luft, die verschmutzt werden, und ich bin auch der Mensch, der den Wald abholzt und die Flüsse und die Luft verschmutzt. Ich erkenne mich in allen Arten von Wesen, und ich erkenne alle Arten von Wesen in mir.
Denn ich bin eins mit den Großen Wesen, die die Wahrheit von Nicht-Geburt und Nicht-Tod erkannt haben, und die von daher die Formen von Geburt und Tod, Glück und Leid mit ruhigen Augen betrachten können. Ich bin eins mit den Menschen, von denen man überall welche finden kann, die einen friedvollen Geist haben, die über ausreichend Verstehen und Liebe verfügen und das berühren können, was wundervoll, nährend und heilend ist, und die auch fähig sind, die Welt mit einem liebevollen Herzen und hilfreichen Armen umfangen.
Ich bin jemand mit genügend Frieden, Freude und Freiheit und vermag den Lebewesen um mich herum, Furchtlosigkeit und Freude anzubieten, denn ich erkenne, dass ich nicht allein und abgeschnitten bin. Die Liebe und das Glück Großer Wesen auf diesem Planeten helfen mir, nicht in Verzweiflung zu versinken, weil sie mir helfen in sinnvoller Weise zu leben, in wahrem Frieden und Glück. Ich erkenne sie alle in mir, und ich sehe mich in ihnen allen.

Freitag, 23. September 2016

Die Drei Erdberührungen

Die Drei Erdberührungen
I.
Ich berühre die Erde und verbinde mich mit meinen Vorfahren und den Nachkommen meiner spirituellen und leiblichen Familie.
Buddha und die Edle Sang-ha gehören zu meinen spirituellen Vorfahren, denn sie sind in mir immer gegenwärtig, weil sie mir den Samen des Friedens, der Weisheit, der Liebe und des Glücks übertragen haben, und sie haben mir die Quelle des Verstehens und des Mitgefühls erweckt.
Betrachte ich meine spirituellen Vorfahren, so sehe ich die, die in der Praxis der Achtsamkeit-Übungen, des Verstehens und des Mitgefühls bereits perfekt sind, aber auch diejenigen, die darin nicht vollkommen sind. Aber ich akzeptiere alle, denn auch ich sehe in mir Schwierigkeiten und Schwächen. Doch ich bin mir bewusst, dass ich in der Praxis der Achtsamkeit-Übungen noch nicht vollkommen bin, und dass auch ich noch nicht so voller Verstehen und Mitgefühl bin, wie ich es gerne wäre, darum werde ich deshalb mein Herz öffnen und alle meine spirituellen Nachkommen akzeptieren.
Jedoch einige meiner Nachkommen praktizieren die Achtsamkeit-Übungen, Verstehen und Mitgefühl in einer Weise, die wirklich Vertrauen und Respekt verdient, jedoch gibt es auch solche, die viele Schwierigkeiten haben und ständig Hochs und Tiefs in ihrer Praxis erleben.
Und desgleichen akzeptiere ich in meiner Familie alle Vorfahren mütterlicher- und väterlicherseits, und ich erkenne all ihre guten Eigenschaften und ihre bedeutenden Leistungen an, genauso wie ihre Schwächen. So öffne ich mein Herz und akzeptiere alle meine leiblichen Nachkommen mit ihren guten Qualitäten, ihren Talenten und auch ihren Schwächen.
Mein spirituellen und meine leiblichen Vorfahren, meine spirituellen und leiblichen Nachkommen, sie alle sind ein Teil von mir, denn ich bin sie , und sie sind ich, weil ich kein getrenntes Selbst besitze, denn alles existiert als Teil eines wundervollen Lebensstroms, der ständig im Strom ist.

Donnerstag, 15. September 2016

In Dankbarkeit und Mitgefühl verbeuge ich mich

In Dankbarkeit und Mitgefühl verbeuge ich mich und versöhne mich mit allen, durch die ich Leid erfuhr
So öffne ich mein Herz, und ich sende meine Energie der Liebe und des Verstehens an alle, durch die ich Leiden erfuhr, und an alle, die mein Leben zerstört haben sowie das Leben derer, die ich liebe. Ich weiß, dass diese Menschen viel Leiden erfahren haben, und dass ihre Herzen übervoll mit Schmerz, Wut und Hass sind. Und ich weiß, dass jeder, der viel leidet, denen Leiden bereitet wird, die ihn umgehen. Ich weiß, dass diese Menschen nie das Glück und die Chance gehabt haben, dass man sich um sie kümmert, und sie liebt.
Das Leben und die Gesellschaft haben ihnen schwierige Umstände aufgebürdet, ihnen Unecht zugefügt und missbraucht. Man hat sie nicht angeleitet, wie man den Weg des acgtsamen Lebens gehen muss, und sie haben falsche Wahrnehmungen über das Leben und über mich angesammelt.
So haben sie mir und den Menschen, die ich liebe, Unrecht angetan. Und so bete ich zu den Vorfahren meiner spirituellen und leiblichen Familie, die Menschen, die mir Leid zugefügt haben, die Energie der Liebe und des Schutzes zu übertragen, damit die Herzen fähig werden, den Nektar der Liebe zu empfangen und zu erblühen wie eine Blume.
Ich bete, dass sie verwandelt werden und Lebensfreude erfahren, sodass sie sich und anderen kein weiteres Leid zufügen, denn ich kenne ihr Leiden und wie keinerlei Gefühle des Hasses oder des Zorns mehr gegen sie in mir liegen, weil ich nicht möchte, dass sie leiden und so leite ich meine Energie der Liebe und des Verstehens an sie und bitte all meine Vorfahren, ihnen zu helfen.

Dienstag, 13. September 2016

In Dankbarkeit und Mitgefühl verbeuge ich mich...

In Dankbarkeit und Mitgefühl verbeuge ich mich und übertrage meine Energie denen, die ich liebe
All die Energie, die ich empfangen habe, möchte ich jetzt an die übertragen, die ich liebe, die um meines Wohl haben leiden und sorgen müssen, denn ich weiß, dass ich im täglichen Leben nicht achtsam genug war, und ich weiß, dass ich auch die, die mich lieben, ihre Probleme und Schwierigkeiten haben.
Denn sie mussten leiden, weil sie nicht das Gleiche hatten, in einer Umgebung zu leben, die ihre Entwicklung ermutigt und gefördert hat. So übertrage ich meine Energie an die Liebsten, sodass ihr Leiden gelindert wird, so dass sie lächeln und Freude darüber empfinden können, lebendig zu sein.
Und mir ist gewiss, wenn meine Liebsten glücklich sind, und ich wünsche ihnen, dass sie alle gesund und voller Freude sind, und ich fühle keinen Groll mehr gegen sie.
Und so bete ich, dass alle Vorfahren meiner spirituellen und leiblichen Familie sich auf sie ausrichten, um sie zu schützen und zu unterstützen.
Und ich weiß, ich bin nicht getrennt von ihnen, sondern ich bin eins mit ihnen, die ich liebe.

Montag, 12. September 2016

In Dankbarkeit verbeuge ich mich...

In Dankbarkeit verbeuge ich mich vor diesem Land und allen Vorfahren, die es aufgebaut haben
Ich sehe: ich bin ganz, ich bin beschützt und genährt von diesem Land und von allen Lebewesen, und durch all ihre Anstrengungen das Leben für mich einfach und möglich gemacht haben.
Ich sehe die, die dieses Land durch ihre Talente, ihre Beharrlichkeit und ihre Liebe zu einr Zuflucht für Menschen so vieler Abstammungen und Hautfarben gemacht haben, sehe die, die schwer gearbeitet haben, um Schulen, Krankenhäuser, Brücken und Straßen zu bauen, erkenne die, die die Menschenrechte schützen, Die Wissenschaft und Technologie entwickelt haben und für die Freiheit und soziale Gerechtigkeit gekämpft haben.
Ich spüre, wie die Energie dieses Landes meinen Körper und meine Seele durchdringt, unterstützt und akzeptiert. So gelobe ich, diese Energie zu kultivieren und zu bewahren und sie an die zukünftige Generationen zu übertragen. Auch gelobe ich, meinen Teil dazu beizutragen, die Gewalt, den Hass und die Verblendung zu verwandeln, die immer tief im kollektiven Bewusstsein dieser Gesellschaft sind, damit künftige Generationen mehr Sicherheit, Freude und Frieden erfahren werden. Ich bitte dieses Land um seinen Schutz und seine Unterstützung.

Sonntag, 11. September 2016

In Dankbarkeit verbeuge ich mich....

In Dankbarkeit verbeuge ich mich vor allen Generationen meiner spirituellen Familie
Ich erkenne meine Lehrerinnen, meine Lehrer in mir, die die mir den Weg der Liebe und des Verstehens gewiesen haben, und gezeigt haben, wie man atmet, lächelt, vergibt und tief im gegenwärtigen Moment lebt.
Durch meine Lehrerinnen und meine Lehrer erkenne ich alle Lehrenden vieler Generationen und Traditionen, bis hin zu denen, die meine spirituelle Familie vor Tausenden von Jahren begründeten.
So erkenne ich Buddha oder Christus oder die Patriarchen und Matriarchaten oder als meine Lehrerinnen und Lehrer und auch als meine spirituellen Vorfahren. Und ich erkenne, dass ihre Energie und die von vielen Lehrergenerationen in mir fließt und Frieden, Freude und Verstehen schafft.
Denn ich weiß, dass die Energie dieser Lehrer und Lehrerinnen die Welt tief tief verwandelt haben. Ich würde den Weg ohne Buddha und all diese spirituellen Vorfahren nicht kennen, Frieden und Glück in mein Leben zu bringen sowie in das Leben meiner Familie und der Gesellschaft.
So offen ich mein Herz und meinen Körper, um die Energie des Verstehens und der liebenden Güte zu empfangen, den Schutz des Erwachten, ihrer Lehren und den der Praxisgemeinschaften so vieler Generationen, und ich bin ihre Fortführung.
Diese spirituellen Vorfahren bitte ich, mir ihre unbegrenzte Quelle der Energie, der Friedens, der Stabilität, des Verstehens und der Liebe zu übertragen. Und so gelobe ich, das Leiden in mir und in der Welt zu transformieren und ihre Energie an zukünftige Generationen zu übertragen,
Meine spirituellen Vorfahren mögen ihrerseits Probleme gehabt haben und nicht immer in der Lage gewesen zu sein, die Lehren gut zu vermitteln, aber ich akzeptiere sie so wie sie sind.

Samstag, 10. September 2016

Die fünf Erdberührungen

Die fünf Erdberührungen
Ich verbeuge mich in aller Dankbarkeit vor allen Generationen meiner Vorfahren. So sehe ich meine Mutter und meinen Vater, deren Blut in deren Lebensenergie durch meine Adern zirkulieren und meine Zellen nähren, und durch die Zellen erkenne ich meiner Großeltern. Ihre Erwartungen, Erfahrungen und Weisheiten wurden von vielen Generationen der Vorfahren übermittelt. In mir trage ich das Leben, das Blut, die Erfahrung, die Weisheit, das Glück, die Sorgen und Nöte aller Generationen.
So praktiziere ich, das Leiden umzuwandeln sowie all die Elemente, die umgewandelt werden müssen. Ich öffne mein Herz, mein Fleisch und die Knochen, um die Energie der Einsicht, der Liebe und der Erfahrung , die mir von meinen Vorfahren übertragen wurde, zu empfangen.
Ich erkenne meine Wurzeln in meiner Mutter, in meinem Vater, in meinen Großeltern sowie in all meinen Vorfahren. Ich weiß, dass ich die Fortführung dieser Vorfahren-Linie bin. So bitte ich meine Vorfahren, mich zu unterstützen und zu beschützen, und übertragt mir eure Energie. Ich weiß, dass die Vorfahren stets gegenwärtig sind, wenn Kinder und Enkelkinder da sind. Ich weiß, dass Eltern ihre Kinder und Enkelkinder immer lieben und unterstützen. Ich erkenne, dass die Vorfahren versucht haben, einen Lebensweg zugehen, der auf Dankbarkeit, Freude, Vertrauen, Respekt und liebender Güte begründet ist. Als Fortführung meiner Vorfahren verbeuge ich mich tief und lasse ihre Energie durch mich strömen. So bitte ich meine Vorfahren um ihre Unterstützung, ihren Schutz und ihre Stärke.

Freitag, 9. September 2016

Die Erde berühren

Die Erde berühren
Die Praxis der Erdberührung lässt mich zur Erde zurückkehren als zu meinen Wurzeln, zu meinen Vorfahren und lässt mich erkennen, dass ich nicht alleine bin, sondern verbunden bin mit einem ganzen Strom spiritueller und leiblicher Vorfahren, denn ich bin deren Fortführung und werde mich mit ihnen in zukünftigen Generationen fortsetzen. Ich berühre die Erde und lasse damit die Vorstellung los, ich sei abgetrennt und vereinzelt, und erinne mich daran, dass ich Erde bin und Teil des Lebens.
Wenn ich die Erde berühre, werde ich klein, bescheiden und einfach wie ein Kind. Wenn ich die Erde berühre, werde ich groß wie ein Baum, der seine Wurzeln tief in die Erde getrieben hat und aus der Quelle allen Wassers trinkt. Wenn ich die Erde berühre, atme ich die Stärke und Stabilität der Erde ein und atme mein Leiden aus, meine Gefühle der Wut, des Hasses, der Angst, des Ungenügendseins und der Trauer. Ich lege meine Handflächen zu seiner Lotusblume zusammen und lege mich sanft der Länge nach auf den Boden, sodass meine Gliedmaßen und meine Stirn bequem auf dem Boden ruhen. Während ich die Erde berühre, drehe ich meine Handflächen um, um meine Offenheit und die Drei-Juwelen – für Buddha, Dharma und Sang-ha – zu zeigen. Auch wenn ich die fünf Erdberührungen oder die Drei Erdberührungen erst ein oder zwei Mal praktiziert habe, werde ich schon viel von meinen Leiden und meinen Gefühlen der Entfremdung aufgelöst haben und uns mit meinen Vorfahren, Eltern, Kindern, Freunden und Freundinnen versöhnt zu haben.


Donnerstag, 8. September 2016

Konzentrationslager Ladelund

Konzentrationslager Ladelund
Heute möchte ich über ein Konzentrationslager schreiben, in dessen Nähe ich nach 1945 aufgewachsen bin. Dieses Lager war etwa zehn Kilometer von meinem Aufenthaltsort entfernt, und es gilt noch als Gedenkstätte, und es soll die erste Gedenkstätte gewesen sein, die gleich nach dem Kriege eingerichtet wurde. Ich habe erst viel später von diesem Konzentrationslager erfahren, ich muss so zehn Jahre alt gewesen sein. Ich konnte damals das Lager nicht besuchen, weil ich keine Fahrgelegenheit hatte, um nach Ladelund zu kommen, und später, als die Möglichkeit bestand, entfiel mir der Gedanke Ladelund, heute wäre ich gerne einmal dort gewesen.
Aber jetzt einmal zur Geschichte dieses Lagers. Denn das Lager wurde vom Reichsarbeitsdienst errichtet, damit die deutsche Jugend sozusagen, einen vormilitärischen Dienst für das deutsche Volk verrichtete, denn dazu wurde der Reichsarbeitsdienst eingerichtet. Dieser Dienst hatte die Aufgabe, Entwässerungen durchzuführen oder Dünengürtel zu befestigen, damit sich die Dünen nicht ausbreiteten. Es wurden auch Wälder angelegt oder Straßen, die für den landwirtschaftlichen Verkehr vorgesehen waren. Das Lager in Wimmersbüll, in dem ich wohnte, war auch ein Arbeitsdienstlager, aber in der Stellung der einzelnen Baracken, sah es aus wie eine Kaserne.
Das Lager in Ladelund wurde 1938 errichtet und war bis 1944 mit dem Arbeitsdienst belegt.
Die deutsche Wehrmacht befand sich an allen Fronten auf dem Rückmarsch, weil sie ihrem Gegner nichts an Abwehrkraft entgegensetzen konnten. So auch im Norden von Norwegen über Dänemark, und da Dänemark an Deutschland grenzte, musste die Wehrmacht einen Abwehrriegel mit Schützengräben, Maschinengewehrnestern, Bunkern und Artilleriestellungen. Aber man brachte für die Arbeiten Menschen, die die Arbeiten ausführten. Den Arbeitsdienst gab es nur noch in geringen Menschen, weil die meisten jungen Menschen zur Wehrmacht eingezogen worden waren, aber in Deutschland gab es noch die Arbeitssklaven in den Konzentrationslager, die billig waren, kein Bezahlung brauchten und nur eine klein wenig zum Essen, denn wer hungert wird nicht dick, aber der macht bei der Arbeit schlapp, und nach Ansicht der SS Führung kann man die Hungerleider auch erschießen, denn es sind noch andere da, die man zum Arbeiten einsetzen kann.
So wurde das Arbeitsdienstlager zum Konzentrationslager Ladelund umbenannt, und es kamen einige tausend Gefangene in dieses Lager, von denen bis zum Ende des Krieges am 8.Mai 1945 na die 2100 Gefangene starben.
Die Gefangenen wurden in diesen Lagern unmenschlich behandelt. Je nach belieben konnte ein SS Mann einfach einen Gefangenen erschießen, wenn er der Meinung war, der Gefangene habe ihn schief angeschaut oder der Gefangene würde sowieso bald sterben.
Dann kamen auch die sogenannten Kapos ins Spiel, es waren Kriminelle, die viele Straftaten begangen hatten, und des hatten sie auch Sicherungsverwahrung bekommen, die sie im Konzentrationslager abziehen mussten. Die SS nahm diese Kriminellen als Kapo, die die mussten die anderen Gefangenen überwachen und schikanieren, und die Kapos verprügelten die Gefangenen oder töteten auch diese, wenn es darauf ankam, aber am meisten hatten sie daran Freude, die Gefangenen zu verprügeln, so dass diese schrien.
Die Schreie hörten auch die Bewohner von Ladelund, und die dachten nur: „ Wenn die im Lager sitzen, dann sind es Schwerstkriminelle, und denen geschieht die Behandlung zu recht.“
Das Lager wurde von den Engländern befreit und die Überlebenden wurden entlassen. Das Wachpersonal wurde festgenommen, und ein Verfahren wartete auf sie, aber einige von denen hatte sich natürlich aus dem Staub gemacht, um sich unsichtbar zu machen, um nicht verurteilt zu werden, aber man fand sie doch alle, wenn es auch etwas länger dauerte.
Über dieses Lager hatte ich über zehn Ecken etwas erfahren, denn uns Kindern oder auch Schülern wurde das Lager nicht gezeigt, und es wurde auch über ein derartiges Lager nicht gesprochen. Aber für uns Schüler wäre so ein Gespräch von Bedeutung und wir könnten heute besser verstehen, warum jeder Mensch frei sein soll, dass keine Regierung das Recht hat, ein Volk von den anderen Völkern fernzuhalten und einzusperren, denn wir wollen auch mit den anderen Menschen reden. Auch hätte ich als Schüler gerne verstanden, warum das geschehen konnte.
Ich hatte schon als Schüler mit etwa zehn Jahren eine Abneigung gegen die Nazis, denn ich hatte schon sehr früh erfahren, was diese Nazis in Wirklichkeit sind, heute ist meine Abneigung größer geworden, besonders gegen die Meinungen der Nazis und ihren politischen Äußerungen.
Ich kenne die Konzentrationslager Bergen-Belsen in der Lüneburger Heide, Buchenwald in der ehemaligen DDR und Dachau bei München. Ich habe diese drei Konzentrationslager gesehen und habe mich intensiv mit dem Führungspersonal über das jeweilige Konzentrationslager unterhalten.
Hoffentlich tritt das nicht mehr ein, was es von 1933 bis 1945 in Deutschland gab, obwohl wir immer noch Menschen in Deutschland habe, die noch zu den Nazis stehen, und die weiterhin leugnen, dass es so etwas in Deutschland nie gegeben haben, das sind geistig arme Menschen.

Dienstag, 6. September 2016

Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
Jetzt am Wochenende war die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, und die erste Landtagswahl mit der AfD. Schon in den Vorprognosen vor den Wahlen sagten viele Kritiker, dass die AfD die zweitstärkste Partei nach der SPD werde, was nach der Auswertung der Wahlergebnisse natürlich auch stimmte. Die CDU verlor erhebliche Stimmen, so dass man wirklich sagen konnte, es war auch eine Persönlichkeitswahl für die Bundeskanzlerin Frau Merkel, was auch die Anhänger von der CDU befürchteten, und das ist jetzt auch eingetroffen.Die meisten Wähler der AfD sind Menschen, die die AfD aus Protest gewählt haben, oder die schon vorher, nie eine der großen Parteien gewählt haben, weil sie nie zur Wahl gingen, aber jetzt haben sie sich dem Protest der anderen Wähler angeschlossen, um Frau Merkel und der CDU zu zeigen, dass sie auf beide nicht angewiesen sind. Ob das Wahlpotential rechtsradikal war oder ist, das kann ich nicht beurteilen, aber diese Wähler haben diesmal wirklich eine Partei gewählt, die rechtsradikal ist sowie die NSDAP aus dem dritten Reich von 1933 bis 1945 war. Man kann hier schon vom braunen Mob reden, der gegen jede freie Meinungsbildung von Menschen ist, sondern vorschreibt, was die Bürger zu denken haben.
Mir macht diese Wahl keine Angst und ich befürchte auch nicht, dass die AfD groß herauskommen wird, sondern diese Partei wird wahrscheinlich eines Tages wieder verschwinden, aber man wird jetzt erkennen, wer als Politiker wirklich ein Brauner oder Nazi ist, und sich vorher in einer anderen Partei versteckt hat, um nicht gesehen zu werden.
Jetzt nach der Wahl müssen die Politiker der AfD beweisen, dass sie auch gute Politik betreiben können, und dass sie ihren Wähler entgegenkommen. Es geht nicht nur darum, das man etwas verspricht, sondern man muss das, was man verspricht auch halten können.
Ich bin sehr gespannt, wie die AfD als Oppositionspartei sich im Landtag schlägt, und wie viel Wähler später von ihr abrücken wollen. Denn wenn man Fremden- und Rassenhass predigt, dann stellt man sich zu den Nazis und ist mit diesen eins, was ich verabscheue, was ich schon als Kind gemacht habe.

Montag, 5. September 2016

Übungen zur Stärkung des Buddha-Körpers und des Buddha-Geistes

Übungen zur Stärkung des Buddha-Körpers und des Buddha-Geistes
Hier habe ich einige Übungen, durch die ich die Verbindung zwischen Buddha-Geist und Buddha-Körper stärken kann.
Gehmeditation
Der Geist kann in tausend Richtungen treiben.
Ich aber wandere friedvoll auf diesem schönen Pfad.
Mit jedem Schritt kommt ein sanfter Windhauch auf.
Eine Blüte öffnet sich mit jedem Schritt.
Die Gehmeditation ist eine Meditation während des Gehens. Ich gehe langsam und entspant und habe ein leichtes Lächeln auf meinen Lippen. Gehe ich auf diese Weise, fühle ich mich wohl, und meine Schritte sind die eines Menschen, der sich sicher fühlt. In der Gehmeditation genieße ich das Gehen, ich gehe nicht, um anzukommen, ich gehe, um zu gehen, um im gegenwärtigen Augenblick zu sein, und mich jeden Schrittes zu erfreuen. Beim Gehen schüttle ich alle Sorgen und Ängste ab, denn ich denke nicht an die Zukunft und nicht an die Vergangenheit, sondern genieße nur den gegenwärtigen Augenblick. Ich brauche nur etwas Zeit, etwas Achtsamkeit und den Wunsch, glücklich zu sein.
Ich gehe sehr oft am Tag, aber früher war dies eher ein herum gerenne, denn die hastigen Schritte drückten Angst und Sorgen in die Erde ein. Kann ich einen Schritt in Frieden gehen, dann kann ich zwei, drei, vier oder fünf Schritte in Frieden gehen und das Glück der Menschheit machen.
Unser Geist eilt von einem Ding zum anderen, er ist wie ein Affe, der sich von Ast zu Ast schwingt. Die Gedanken ziehen mich fortwährend in die Welt der Achtlosigkeit. Wenn man die Gehmeditation in eine Feld der Meditation verwandeln kann, so werden meine Füße jeden Schritt in vollkommener Aufmerksamkeit machen, so wird der Atem in Harmonie mit meinem Schritt und mein Geist wird entspannt und in Ruhe sein. Jeder meiner Schritte wird meinen Frieden und meine Freude stärken, und ein Strom ruhiger Energie wird mich durchströmen. Danach sage ich: “Mit jedem Schritt kommt ein sanfter Windhauch auf.“
Wenn ich gehe, dann kann ich das bewusste Atmen mit dem Zählen meiner Schritte verbinden, so kann ich wahrnehmen, wie viel Schritte ich beim Ein- und Ausatmen mache.
Ich versuche nie, meinen Atem zu kontrollieren, sondern ich überlasse es der Lunge, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, denn sie befriedigt so auch meine Bedürfnisse.
Wenn ich etwas im Gehen sehe, was meine Achtsamkeit berührt, so denke ich daran, weiterhin achtsam zu atmen.
Beim Gehen bin ich stets meiner Füße gewahr, aber auch des Bodens gewahr und der Verbindung zwischen Füße und Boden, die durch das bewusste Atmen geschaffen wird.
Manche sagen: auf dem Wasser zu gehen, sei ein Wunder, aber das tatsächliche Wunder besteht darin, achtsam auf der Erde zu gehen. Denn die Erde ist ein Wunder und jeder Schritt ist ein Wunder, denn Schritte auf der Erde zu machen, kann ein wirkliches Glück hervorbringen.




Sonntag, 4. September 2016

Die Sang-ha mitnehmen.

Die Sang-ha mitnehmen
Ich werde nicht immer den Buddha in seiner Weise fortsetzen. Wenn ich die Achtsamkeit und die Konzentration praktiziere, dann sind der Buddha, das Dharma und die Sang-ha stets bei mir, selbst wenn die Gesellschaft es mir schwer machen sollte, im gegenwärtigen Augenblick zu leben. Mit Entschlossenheit und mit dem Geist der Liebe werde ich imstande sei, das Reine Land des Buddha bei mir zu haben und mit Menschen teilen zu können. Ich habe in den vergangenen Jahren überlebt, weil ich meine Sang-ha in mir hatte. Mit der Sang-ha in mir, sterbe ich nicht als einzelne isolierte Zelle ab.
Von Zeit zu Zeit halte ich im Gehen inne und berühre meine Sang-h, und ich frage: „Liebe Sang-ha, seid ihr noch immer bei mir?“ Und ich höre die Sang-ha antworten: „Wir sind immer bei dir, wir werden dich stets unterstützen, werden nicht zulassen, dass du als einzelne, isolierte Zelle abstirbst.“
Bin ich der inneren und äußeren Sang-ha gewahr, dann werde ich die Energie haben, in meinem Tun fortzufahren. Auch ich muss eine Fackel sein, und ein Element für die Inspiration für die vielen anderen. Und so muss jeder ein Bodhisattva (Erleuchtungswesen) sein, denn ein Bodhisattva ist nichts Spektakuläres, sondern meine tägliche Praxis.
Entsprechend den buddhistischen Lehren zufolge ist Buddha ein Lebewesen, denn ohne Lebewesen kann der Buddha nicht sein. Wenn ich ein Buddha sein will, muss ich ein Lebewesen sein, und um ein Lebewesen zu sein, muss ich ein Buddha sein, denn beides ist eins. Wenn die Buddha-Natur nicht in mir wäre, dann wäre ich kein Lebewesen, denn jedes Lebewesen hat die Buddha-Natur.
Auch ist es möglich wie ein Buddha zu atmen, wie ein Buddha zu gehen, wie ein Buddha zu essen, wie ein Buddha zu sitzen und zu trinken. Denn die Praxis der Achtsamkeit hilft mir, im Hier und Jetzt ein Buddha zu werden, und wenn ich nach dem Buddha vor zweitausendsechshundert Jahren schaue, dann werde ich ihn verpassen. Doch wenn ich atme und durch die Tatsache erleuchtet werde, dass ich der Buddha bin, und dass ich seine Fortführung bin, denn ist Buddha sofort gegenwärtig.
Das Ende er einen Reise ist der Beginn der anderen also die Fortführung. Ich hoffe, ich bete zu Buddha und allen Bodhisattvans, dass ich und alle anderen sicher, gesund und glücklich bin. Ich genieße das Gehen, ich mache sieben Schritte, und ich sehe, was geschieht.

Samstag, 3. September 2016

Ein Körper. viele Körper

Ein Körper, viele Körper
Es gibt eine wechselseitige Verbundenheit des Interseins. Ich denke, wenn man eine gute Tat an einem Ort macht, so zeigt diese Tatüberall im Kosmos seine Wirkung. Ich bin nicht besorgt, wenn ich das Gefühl habe, nur etwas winzig kleines Gutes in einer unbedeutenden Ecke des Kosmos zu tun, so bin ich der Buddha-Körper an diesem Ort.
Man soll sich nicht um andere Orte sorgen, denn es gibt andere Buddha-Körper an anderen Orten, die das Gleiche tun. Sie müssen es an ihren Orten so gut wie möglich machen, und ihre Wandlungskörper werden es an den jeweiligen Orten gut machen.
Jeder Mensch hat seinen Wandlungskörper, ob er es glaubt oder nicht. Jeder Gedanke , den ich schaffe, jedes Wort, das ich äußere und jede Handlung, die ich vollzogen habe, wird im Kosmos eingehen, und dort vollenden die anderen ihr Werk.
Ich habe dort viele Wandlungskörper, die dort ihre Arbeit machen also muss ich sicher stellen, dass ich nur gute Wandlungskörper in die vielen Richtungen sende.
Ich enthülle Hier und Jetzt, dass ich viele Wandlungskörper , aber ich sitze nicht bei ihnen an einem Ort, begrenzt in Raum und Zeit, sondern die Wandlungskörper kommen aus verschiedenen Ecken des Kosmos, und daran erkennt man, dass ich viele Körper habe.
Die Praxis darin besteht, sich selbst in der letztendlichen Dimension zu berühren. Und das bedeutet für mich, frei sein von Angst und von Raum und von Zeit. Ich weiß, dass ich überall zahllose Manifestationskörper habe und diese führen mich immerwährend fort. Die Auflösung des Körpers bedeutet nicht, dass ich aufhöre, zu sein, denn ich werde mich in vielen anderen Formen fortsetzen und die Wirklichkeit in letztendlicher Dimension zu berühren, um einen klaren Blick auf mich selbst, andere Menschen und die Welt zu haben.
Wenn ich was Gutes getan habe, dann wissen es alle Buddhas im Kosmos, und sie werden mir über den Kopf streichen. Wenn ich Gemüse schneide, dann schneide ich das Gemüse mit den Händen der Vorfahren, man schneidet es achtsam und freudvoll, dann ich mache es für meine Vorfahren. Praktiziere ich die Gehmeditation, dann gehe ich so, dass ich die zahllosen Füße sehen kann, die denselben Schritt machen wie ich.
Benutze ich die Kraft der Visualisierung, so kann ich die Vorstellung von Ich und Ding auslöschen. Ich übermittle dem Speicher-Bewusstsein die Elemente der Weisheit, die diesem helfen gute Entscheidungen für mich, und für alle zu treffen.


Freitag, 2. September 2016

Die Erde berühren

Die Erde berühren
Was bedeutet „Gehen“? Gehen ist eine Form der Erdberührung. Mit den Füßen berühre ich die Erde, ich heile die Erde, ich heile mich selbst, und ich heile die Menschheit. Wenn ich Zeit habe, dann genieße ich das Gehen. Das Bedeutet, dass jeder Schritt meinem Körper und meinem Geist Heilung und Nahrung bringt. Und jeder Schritt, den ich in Achtsamkeit und Freiheit gehe, kann mich heilen und transformieren, und die Welt wird mit mir gemeinsam geheilt und transformiert.
Ich beginne wie der neugeborene Buddha mit sieben Schritten. Ich komme nach Hause im Hier und Jetzt, mache einen Schritt, berühre die Erde und ich weiß, wie wundervoll die Erde ist.
Die Einsicht wird mit dem zweiten Schritt tiefer, denn ich berühre auch den Himmel, der in der Erde ist, so berühre ich die Natur des Interseins.
Mit dem dritten Schritt berühre ich die Lebewesen, auch meine Vorfahren und meine Kinder.
Ich erlange die Erleuchtung mit jedem Schritt und so zu gehen ist keine harte Arbeit, aber ich erschaffe damit Achtsamkeit, Konzentration und Einsicht, es ist die Grundlage meines Wohlergehens und meines Glücks.Wenn ich ein Praktizierender sein will, so ist es einfach, ich muss achtsam wie der neugeborene Buddha gehen, im Hier und Jetzt, aber der vorhandenen Wunder des Lebens bewusst.
Heilsam ist die Praxis der Erdberührung, und auf diese Weise führt man eine Unterhaltung mit Buddha. Nach kurzem Gespräch mit Buddha praktiziere ich die Erdberührung mit Füßen, aber auch mit meinen Händen und meiner Stirn. Ich begebe mich in eine liegende Position und berühre die Erde an fünf Punkten meines Körpers. So gebe ich mich der Erde hin, und ich werde mit der Erde eins, und ich lade die Erde ein, und ich erlaube ihr, mich zu umfassen und zu heilen.
Und so trage ich mein Leiden nicht mehr alleine. Ich bitte die Erde, meine Mutter zu sein, und mit mir gemeinsam mein Leid zu tragen, damit ich Heilung und Transformation empfangen kann.
Ich werde es zweifacher Weise tun. Ich gehe in die Nähe eines Baumes, und ich praktiziere hier die Erdberührung für mich allein. Und so atme und spreche ich mit Buddha. Ich sage Dinge, die mir am Herzen liegen, doch etwas später praktiziere ich die Erdberührung, und ich kann es zusammen mit dem Sang-ha machen.
Buddha gehört nicht der Vergangenheit an, sondern die Gegenwart. Feier ich Geburt Buddhas, so wird Buddha in mir geboren, und ich frage mich: Wer ist Buddha? Und ich antworte darauf: „Ich bin der Buddha.“ Mit Achtsamkeit und Konzentration werde ich zum Buddha, und ich weiß, dass ich das Werk des Buddha weiterführen soll.


Donnerstag, 1. September 2016

Mit den Füssen des Buddha

Mit den Füßen des Buddha
Buddha liebte das Gehen, sowie ich das Gehen liebe. Zu seinen Lebzeiten ging Buddha sehr viel. Buddha ging mit seinen Freunden, seinen Schülerinnen und seinen Schülern. Buddha genoss die Sitzmeditation und die Gehmeditation sehr.
Buddha praktizierte mit den Mönchen, er ging hierhin und dorthin, half den Menschen und praktizierte mit ihnen.
Wenn ich in Achtsamkeit gehe, dann werden meine Füße zu den Füßen von Buddha, und mit diesen Füßen kann ich dann überall gehen. Ich bin dann die Fortführung von Buddha, darum gehe ich mit den Füßen von Buddha, denn mit diesen Füßen geht Buddha überall, und er berührt überall die Erde, und jeder Schritt, der getan wird, bringt Fertigkeit, Freiheit und Freude. Mit den Füßen von Buddha kann man Buddha überall hinbringen, in die Slums, in die verarmten Landstriche, wo Menschen hungern und diskriminiert werden.
Ich denke, es ist wundervoll, eine Fortführung von Buddha zu sein und auch leicht, denn ich atme, ich gehe und so setze ich den Buddha fort. Jeder Augenblick meines Lebens wird auf diese Weise zu einem Wunder.
Ich brauche nicht viel Geld, oder Ruhm oder Macht, um glücklich zu sein. Für mein Glück brauche ich Achtsamkeit, ich brauche Freiheit, Freiheit von meinen Sorgen, meiner Gier, meinen Ängsten , und dann komme ich mit den Wundern des Lebens in Berührung, die für mich im Hier und Jetzt vorhanden sind.
Ich kann es schaffen, individuell und mit der Unterstützung der Sang-ha. Wo immer ich gehe, kann ich Buddha mitnehmen, denn ich bin eine Fortführung des Buddha. Wo immer ich bin, kann ich eine Sang-ha aufbauen, die meine Praxis unterstützt, sodass Buddha längere Zeit bleibt, und dann weiterziehen kann.