Dienstag, 31. Mai 2016

Das Gefühl

Das Gefühl
Das Gefühl ist das dritte universelle geistige Gebilde. Aber welche Aufgabe haben die Berührung und der Kontakt? Sie sollen die drei Elemente zusammenbringen, und dienen als Grundlage für ein Gefühl. Doch das Gefühl ist dreifacher Art: angenehm, unangenehm oder neutral. Die Berührung kann unmittelbar ein Gefühl hervorbringen, und so kann das Gefühl die Aufmerksamkeit verstärken.
So gibt es auch angenehme Gefühle, die zu tiefer Heilung und Transformation führen können, aber es gibt auch angenehme Gefühle , die den Körper und das Mitgefühl zerstören können.
Also sind Gefühle eine Form Energie, die Freude aber auch Leid bringen kann. Man kann auch sagen, dass die Energie uns einfach Bewusstsein bringt und was das ist, es wird funktionales Gefühl genannt.

Montag, 30. Mai 2016

AfD Nachricht

AfD Nachricht
Gestern habe ich in den Nachrichten erfahren, dass ein ehemaliges oder jetzt noch CSU-Parteimitglied Herr Gauländer einen jungen Fußballspieler wegen seiner Hautfarbe diskriminiert haben soll.
Es hat viele Prominente gegeben, die gleich über die Äußerung von Herr Gauländer geschimpft haben, aber es waren auch viele normale Menschen dabei, die es abscheulich nannten, was Herr Gauländer so von sich gegeben hat.
Die Äußerungen von Herrn Gauländer waren unterste Schublade sowie es auch die Nazis Menschen anderer Herkunft oder anderer Hautfarbe beschimpften. Es war auch gut so, dass der Herr Gauländer nicht wieder danach gerufen hat, der Boateng müsse in ein Konzentrationslager, damit er dort von seiner dunklen Hautfarbe befreit wird, oder er müsse sie behalten, und dann müsse man Boateng irgendwie anders vernichten.
Gauländer ist genau so alt wie ich, aber ich habe mich nie an die Sprüche der Nazis gehalten, sondern ich habe demjenigen meine Meinung gesagt, wenn er sich so geäußert hatte, dass er bei uns anderen Jungen nichts zu suchen hat, oder wir haben mit ihm darüber gesprochen.
Ich habe bis heute nicht zugelassen, dass ein Mensch Aufgrund seiner Herkunft oder Hautfarbe oder Religion von andern diskriminiert wird, weil es unmenschlich und herabwürdigend ist, denn auch ein Mensch mit anderer Hautfarbe, mit anderer Herkunft und anderer Religion ist ein Mensch sowie ich auch, und ich achte diesen Menschen, und wenn dieser Mensch in Not ist, dann helfe ich diesem Menschen, auch wenn ich mein Leben bei dieser Hilfeleistung lassen müsste.
Herr Gauländer hat scheinbar nur eines begriffen, dass man so wie die Nazis leben müsste, nach dem Motto: Deutschland den Deutschen, und ich sage dazu, dass ist optimaler Mist und Unsinn, denn es gibt kein Deutschland mehr, sondern nur ein Europa und die anderen Menschen auf dieser Welt, mit denen wir eng verbunden sind.
Ich fühle mich zu diesen Menschen hingezogen, ich möchte mit ihnen sprechen, trinken, essen und lachen, und wenn sie etwas wissen möchten, dann möchte ich ihre Fragen beantworten, und ihnen immer behilflich sein, wenn sie ihre Notsituation beseitigen möchten.
Die Frau Petry von der AfD hat sich über die Äußerung von Herrn Gauländer bei Herr Boateng entschuldigt, was ich sehr gut finde, was ich sehr sympathisch finde.
Aber an sie Herr Gauländer richte ich einige Worte: werfen sie ihr Verhalten weit weg oder vergraben sie es, denn wir haben mittlerweile eine Demokratie, und seit 1945 gibt es keine Nazis mehr, und bevor man etwas sagt, dann sollte man wirklich sein Gehirn einschalten oder für immer schweigen.

Sonntag, 29. Mai 2016

Angemessene und unangemessene Aufmerksamkeit

Angemessene und unangemessene Aufmerksamkeit
Die Aufmerksamkeit richtet den Geist auf ein Objekt aus, so soll auch unsere Übung sein, denn sie soll sich auch auf das Objekt ausrichten.
Es gibt zwei Formen der Aufmerksamkeit: angemessen und unangemessen. Wenn man etwas aufbaut, dann soll man Bedingungen schaffen, so dass eine angemessene Aufmerksamkeit möglich ist.
Ist der Geist auf etwas spirituelles Gutes und Heilsames ausgerichtet, dann kann das gesamte Sein und das Bewusstsein als Ganzes profitieren.
Ist der Geist auf etwas Unheilsames ausgerichtet, dann ist es keine angemessene Aufmerksamkeit, darum sollte man angemessene Aufmerksamkeit praktizieren.
Bringt man eine Glocke zum Erklingen, so findet eine Berührung statt, denn das Ohr tritt mit dem Geräusch des Klanges in Kontakt und es entsteht das Hör-Bewusstsein. Hört man die Glocke und man ist auf dieses Objekt ausgerichtet, so sagt man: ich höre diesen wundervollen Klang, der mich zu meinem wahren Zuhause zurückbringt.Hier und jetzt berührt man die Tiefe des Seins und man empfängt die Heilung und den Frieden, was angemessene Aufmerksamkeit genannt wird. Denn man muss sein Umfeld so gestalten, so dass man die Möglichkeit hat, das heilsame und Positive zu berühren.
Richtet man die Aufmerksamkeit auf eine unheilsame Situation aus, und man verwickelt sich darin, so ist es eine unangemessene Aufmerksamkeit.
Man muss seine Intelligenz nutzen, um ein Umfeld zu schaffen, um sich mit Menschen zu umgeben, die einem helfen, und man muss mit positiven Dingen in Berührung kommen.
Im Leben sollte alles darauf ausgerichtet sein, dass man selbst zu sich zurückkehrt und die Wunder des Lebens und der Umgebung berühren kann.


Samstag, 28. Mai 2016

Prozess der Wahrnehmung

Prozess der Wahrnehmung
Die Vibration einer Berührung, wird vom Objekt ausgelöst der Wahrnehmung ausgelöst, aber sehr schwach mit sinkender Tendenz, in das Lebenskontinuum, aber ohne Wirkung auf der höheren Bewusstseinsebene zu hinterlassen.
Wenn die Vibration einer Berührung stärker ist, so kann die Wahrnehmung das Geist- Bewusstsein erreichen. Und es gibt eine Geschichte vom Speicher-Bewusstsein eines schlafenden Königs.
Der König macht seinen Mittagsschlaf, und die Königin und die Hofdamen sitzen in seiner Nähe. Am Tor zum inneren Palast ist ein Wächter, der taub ist, aber er hat die Macht, das Tor zu öffnen oder zu schließen. Draußen vor dem Tor steht ein Mann, der in den Palast möchte, weil er dem König einen Korb Mangos bringen möchte. Der Mann pocht an das Tor, der König erwacht durch das Pochen, und zwar durch die Vibration des Lebenskontinuum. Eine Hofdame schaut zu dem tauben Wächter gibt ihm ein Zeichen und der Wächter öffnet daraufhin das Tor, denn der Wächter steht für das Öffnen der Sinnes-Tore.
Der Mann mit den Mangos tritt ein, die anderen sehen die Mangos, und ihnen wird bewusst, das dem König die Mangos gebracht werden. Es werden drei Mangos heraus gesucht, sie werden geschält und anschließend dem König zum Essen angeboten.
Der König isst die Mangos, sie waren wohlschmeckend, und er setzt den Schlaf fort.
Es ist der Prozess eines Gedankens, einer Wahrnehmung, und einem wird bewusst, wie schnell der Geist arbeitet, und dass der Wahrnehmungsprozess nur einen kurzen Moment dauert.

Freitag, 27. Mai 2016

Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit
Wenn die Intensität der Berührung bedeutend und stark genug ist, wird sich ein zweites universelles Gebilde manifestieren, es ist die Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit ist Energie mit Funktion, den Geist auf ein Objekt auszurichten und zu orientieren, doch dieses Objekt darf weder bekannt noch unbedeutend sein. Um Aufmerksamkeit zu erwecken , muss es etwas Unbekanntes, Fremdes oder etwas Wichtiges sein. Aufmerksamkeit ist wie das Ruder eines Bootes. Der Geist wird eingeladen, sich dem Objekt zu verwenden, dann man ist an der Aufmerksamkeit interessiert. Die Aufmerksamkeit hat die Aufgabe, den Geist in die Richtung eines Objektes zu lenken, was von Interesse sein könnte.
Wenn zwischen Sinnesobjekt und Sinnesorgan gefolgt von der Aufmerksamkeit ein Kontakt stattgefunden hat, so ist das ein Phänomen des Sehens und des Erkennens durch ein oder mehrere Sinnes-Tore. So kann man sagen: die Aufmerksamkeit ist da, das Sehen findet statt und es werden Signale empfangen. Das geschehen erfolgt so: es gibt eine Vibration des Lebenskontinuum, erregt die Aufmerksamkeit und es öffnet sich das Sinnes-Tor, und die fünf Sinnesorgane gehen ans Werk: es beginnt das Sehen als Empfangen und übertragen von Signalen. Es findet eine Untersuchung und Erforschung statt, das ist die Verarbeitung von Information und es geschieht in Bruchteilen von Sekunden. Es kommt zu einer Bestimmung des Bewusstseins, und sollte das Wahrnehmungsobjekt interessant und kraftvoll sein, so findet eine fortlaufende Verarbeitung statt und wird Anstoß genannt.
In dieser Zeit gibt es Mögen oder Nicht-Mögen oder die Entscheidung, etwas zu tun oder nicht zu tun.
Auf dieser Ebene hat der freie Wille die Möglichkeit zu intervenieren, so wird schließlich das Objekt, sofern es machtvoll ist, verarbeitet und erkannt.




Donnerstag, 26. Mai 2016

Berührung

Berührung
Berührung und Kontakt sind das erste universelle geistige Gebilde.,als Mittler angesehen, sie sind eine Energie, die drei Dinge zusammenbringen kann: das Sinnesorgan, das Objekt der Wahrnehmung und das Sinnes-Bewusstsein. Wenn das Trio komplett ist, so sind Wahrnehmungen und Erkenntnis möglich. Sie haben bereits vor dem Kontakt unabhängig voneinander existiert. Das Auge ist da, die Wolke ist da und das Seh-Bewusstsein ist im Speicher-Bewusstsein. Die Berührung löst einen Wandel aus, so eine Veränderung im Seh-Bewusstsein, was einen Eindruck auf dem Organ hinterlässt mit starken oder schwachem Eindruck.Bei starkem Eindruck wird weiter stimuliert, und ein Zugang zu einer höheren Ebene des Bewusstseins erlangt. Doch in einem anderen Fall wird es einfach als Unbedeutendes erkannt und ins Lebenskontinuum fallen.
Es kann eine Vibration des Lebenskontinuum geben, aber danach wird die Oberfläche des Lebenskontinuum wieder ruhig sein.
Man erkennt Eindrücke als wichtig oder unwichtig, was man bereits kennt oder das einem unbekannt ist. Was man bereits kennt. Auch das, was man für unwichtig ansieht, wird schnell als solches klassifiziert, und es hat keine Chance, den Zugang zu einer höheren Ebene des Bewusstseins zu erlangen.
Berührung ist unterschiedlicher Art, ob ein reales Gefühl daraus erwächst oder nicht, hängt von der Intensität der Berührung ab.
Der Geist neigt auf niedriger Ebene dazu, eine Information nicht zu ermöglichen, eine höhere Bewusstseinsebene zu erreichen. Der Geist neigt dazu, alles auf die Ebene des Speicherbewusstseins zu bringen und direkt zu verarbeiten. Alles, was man durch Berührung und Aufmerksamkeit empfängt, wird auf dieser Ebene verarbeitet.

Sonntag, 8. Mai 2016

Geistige Gebilde

Geistige Gebilde
Gebilde, die im Bewusstsein existieren heißen geistige Gebilde oder Geistesformationen. Wenn es zu einem Kontakt zwischen einem Sinnesorgan und einem Objekt kommt, dann entsteht das Sinnes-Bewusstsein. Sobald das Auge ein Objekt sieht und die Haut einen Windhauch verspürt, dann manifestiert sich ein geistiges Gebilde: der Kontakt. Und dieser Kontakt verursacht eine Vibration auf der Ebene des Speicher-Bewusstseins.
Aber ist der Eindruck schwach, so hört die Vibration auf, und das gegenwärtige Speicher-Bewusstsein kehrt zur Ruhe zurück. Man selbst setzt seine Aktivitäten fort, weil die Berührung nicht stark genug war, um die Aufmerksamkeit des Geist-Bewusstsein auf sich zu ziehen. Es ist so, wenn ein Insekt auf einer Wasseroberfläche lande, die sich leicht kräuselt, und nachdem es weggeflogen ist, dann beruhigt sich das Wasser wieder. Obwohl sich ein geistiges Gebilde manifestierte, und das Lebenskontinuum vibrierte, war der Eindruck zu schwach.
Wut oder Zorn können auch ein geistiges Gebilde sein. Und das Geist-Bewusstsein kann so operieren, das sich die Wut im Geist-Bewusstsein manifestiert, und mit diesem Augenblick ist das Geist-Bewusstsein voller Wut, und man hat das Gefühl, dass es nichts anderes sei als Wut. Man kann aber auch feststellen, dass das Geist-Bewusstsein nicht nur aus Wut und Zorn besteht, sondern später steigt auch ein Mitgefühl in einem auf, und das Geist-Bewusstsein wird ein Mitgefühl. Doch das Geist-Bewusstsein hat zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene geistige Gebilde, die positiv, negativ oder neutral sind.
Man kann schon sagen: ohne geistige Gebilde gäbe es kein Geist-Bewusstsein. Man sieht es am Flug eines Vogelschwarms, denn der Schwarm hält die Vögel zusammen, weil sie niemanden brauchen, der sie zusammenhält, denn sie fliegen in einer Formation, die kein Selbst benötigt, um einen Schwarm zu schaffen, denn die Vögel tun es einfach.
Wenn man sagt: es regnet, dann regnet es einfach, denn das Regnen geschieht. Es gibt ein geistiges Gebilde: dass das „Einsetzen des Denkens“ genannt wird, doch in Wirklichkeit braucht man beim Entstehen eines Gedankens keinen Denker, d.h. Denken ohne Denker ist möglich, denn Denken bedeutet etwas denken. Und Wahrnehmen bedeutet etwas wahrnehmen, doch die Wahrnehmenden und das Objekt der Wahrnehmung sind eins.
Wenn man tief schaut, dann sieht man, ein Gedanke braucht keinen Denker, um möglich zu sein. Und es gibt keinen Denker hinter dem Denken, denn da ist nur das Denken, sonst nichts.
Denken ohne Denkende, fühlen ohne Fühlende oder Wut ohne „Ich“ oder „Selbst“, das ist das Objekt der Meditation. Mit dem Meditieren erfasst man ein tiefes Schauen, indem man mehr Licht und Klarheit in die Sicht der Dinge bringt, und erlangt man die Sicht des „Nicht-Ichs“ fallen alle Täuschungen fort. Das nennt man Transformation, was man durch tiefes Verstehen ermöglicht, und dann kann man sich an Freiheit und Glück erfreuen.


Samstag, 7. Mai 2016

Wie die vier Formen des Bewusstseins zusamenwirken

Wie die vier Formen des Bewusstseins zusammenwirken.
Man fragt sich: wie wirken die vier Formen des Bewusstseins zusammen und wie beeinflussen sie sich? Das Speicherbewusstsein kann man als Ozean des Bewusstseins bezeichnen, und die anderen Bewusstseinsformen werden oft demnach als Wellen beschrieben, die aus der Tiefe des Ozeans heraufsteigen. Wenn man die Bewusstseinsschichten aus dieser Perspektive sieht, so muss es auch einen Wind geben, den es auch gibt, und der manifestiert die anderen Formen.
Die Grundlage bzw. die Wurzel ist das Speicherbewusstsein, und von dieser Basis ausgehend manifestiert sich der Geist und wirkt. Wenn der Geist ruht, dann kehrt er zum Speicherbewusstsein zurück.
Wenn man sich in jemanden verliebt, dann verliebt man sich nicht wirklich den den oder die, sondern schafft sich ein Bild, das sich von der Wirklichkeit unterscheidet. Wenn man einige Zeit mit der Verliebten verbracht hat, bemerkt man,dass das Bild, das man sich gemacht hat, von der Wirklichkeit recht weit entfernt ist.
Auch wenn manas aus dem Speicherbewusstsein heraus entstanden ist, so ist seine Sicht auf das Speicherbewusstsein voller Illusionen und falscher Wahrnehmungen. Es kreiert ein Bild das Speichers als Objekt seiner Liebe, aber dieses Bild stimmt mit der Wirklichkeit nicht überein. Es ist so, wenn man ein Foto von jemanden macht, dann ist das Foto nur ein Abbild, es ist nicht die Person. Der Liebende, manas, glaubt das er den Speicher liebt, aber er liebt nur das von ihm geschaffene Bild. Also kann das Objekt des Bewusstseins entweder ein Ding-an-sich sein oder ein Abbild, das man subjektiv selbst geschaffen hat.
Wenn man im Koma liegt, dann hat das Geistes-Bewusstsein sein Wirken eingestellt, nur das Speicherbewusstsein wirkt weiter. Auch wenn man eine tiefe Geh-Meditation macht, so geht der Körper weiter und das Speicherbewusstsein arbeitet weiter, aber man selbst ist sich dessen nicht bewusst.
Das Geist-Bewusstsein kann unabhängig vom Sinnes-Bewusstsein operieren oder in Zusammenarbeit mit ihm. Bleibt man vor einem Bild stehen, so wird das Sehbewusstsein aktiv. Doch es ist nur ein kurzer Augenblick, dann kommt das Geist-Bewusstsein ins Spiel mit seinen Wertungen und Urteilen.
Wenn man in ein tiefes Nachdenken versunken ist, dann hört man nichts, man sieht nichts und man berührt nichts. An diesem tiefen Punkt des Nachdenkens wirkt nur das Geist-Bewusstsein, denn in der Meditation ist es üblich das unabhängige Geist-Bewusstsein zu verwenden. Man schließt die Augen und Ohren, um nichts zu hören und zu sehen, und die Konzentration erfolgt über das Geist-Bewusstsein.
Es gibt auch Zeiten, in denen Sinnes-Bewusstsein und Speicher-Bewusstsein zusammenarbeiten ohne das Geist-Bewusstsein in Anspruch zu nehmen. So z.B. beim Autofahren, wenn man mit den Geist-Bewusstsein nicht anwesend ist, werden Entscheidungen vom Speicher-Bewusstsein getroffen oder bei der Geh-Meditation stolpert man nicht, obwohl man im Nachdenken woanders ist, auch hier wird die Entscheidung vom Speicher-Bewusstsein getroffen, dass man nicht stolpert.
Wenn man das Geist-Bewusstsein in das einbringen, was man tut, dann wird man dem entstehenden geistigen Gebilde bewusst. Man kann sich gewöhnen, alles als Gebilde anzusehen. Aber man weiß auch, Gebilde wandeln sich fortwährend , und die Unbeständigkeit ist eines der Kennzeichen der Wirklichkeit, weil sich alles fortwährend ändert.

Freitag, 6. Mai 2016

Wie der Geist funktioniert

Wie der Geist funktioniert.
Bevor man für seine Vorfahren gehen kann oder für Menschen, die einen verletzt haben, so muss man zuerst selbst gelernt haben zu gehen. Aber wenn man das tun will, dann muss man den eigenen Geist verstehen, d.h. die Verbindung zwischen den Kopf und den Füßen.
Wenn man versteht, wie der Geist funktioniert, dann ist es in der Praxis einfach zu lernen, wie man gehen kann. Kann man mit seinem Bewusstsein achtsam gehen, dann werden die Füße folgen.
Das Bewusstsein setzt sich immer fort, es ist wie ein Strom von Wasser. Es gibt vier Arten oder Formen von Bewusstsein: Geistesbewusstsein, Sinnes-Bewusstsein, Speicherbewusstsein und Mannas-Bewusstsein. Das Sinnes-Bewusstsein kann in weiteren fünf Formen unterteilt werden: Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck-, Tast-Bewusstsein. Geht man achtsam, so wirken alle vier Bewusstseinsarten.
Das Geistesbewusstsein ist das erste Bewusstsein, das viel Energie verbraucht, denn es ist das arbeitende Bewusstsein. Es fällt Urteile und schmiedet Pläne, aber es sorgt sich und analysiert. Wenn man über das Geistesbewusstsein spricht, dann spricht man auch über das Körperbewusstsein. Ein Gehirn ohne Geistesbewusstsein ist nicht möglich, weil Körper und Geist als zwei Aspekte zur selben Sache gehören. Ohne Bewusstsein ist der Körper wirklich nicht lebendig, und ohne Körper kann sich das Bewusstsein nicht manifestieren. Das Gehirn ist aus dem Bewusstsein entstanden, es macht nur 2 Prozent des Körpergewichts aus, aber es verbraucht 20 Prozent Energie.
Die zweite Bewusstseins-Ebene ist das Sinnes-Bewusstsein, das von fünf Sinnen herrührt: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Berühren. Sobald man geht, benutzt man auch dieses Bewusstsein, denn man sieht, hört, riecht, schmeckt und berührt auch im Gehen, und unsere Füße berühren den Boden. Denn alle Objekte gelangen durch die Wahrnehmung in das Sinnes-Bewusstsein, und dieses Bewusstsein beinhaltet drei Elemente: die Sinnesorgane, das Sinnesobjekt und die Erfahrung von Sehen und Hören.
Das Speicherbewusstsein ist die dritte Bewusstseinsschicht, aber auch die tiefste. Das Speicherbewusstsein nimmt alle Informationen auf, hält und bewahrt sie und bearbeitet und transformiert sie. Das Speicherbewusstsein bezieht sich auf das Aufbewahren und auf das, was aufbewahrt wird, und das sind auch alle Informationen aus der Vergangenheit, und alle Informationen die man von anderen Bewusstseins empfängt.
Das Speicherbewusstsein arbeitet auch ohne das Geist-Bewusstsein, denn es ist eine Illusion, frei zu sein, was einem vom Geist-Bewusstsein vorgegaukelt wird, denn denn der Grad der Freiheit ist für das Geist-Bewusstsein nur sehr schmal. Wenn man mit Menschen zu tun hat ist es entscheidend, dass diese Menschen die liebende Güte, Verstehen und Mitgefühl verkörpern, denn man wird ständig vom kollektiven Bewusstsein geprägt.
Im Speicherbewusstsein gibt es Elemente der Ungewissheit und Ignoranz, der Verblendung, Wut und Angst und diese Elemente schaffen Energie, die klammert, weil sie besitzen will.
Die vierte Ebene des Bewusstseins wird Mannas genannt, was „Wahrnehmung“ bedeutet. Das Mannas-Bewusstsein hat sich Geist-Bewusstsein entwickelt, und es hat sich tief im Speicherbewusstsein vergraben, denn es besteht die Funktion, sich am Speicherbewusstsein als eigenständiges Selbst anzuhängen.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Gehen als Meditation

Gehen als Meditation
Man kann einen Schritt machen, die Erde in einer Weise berühren, so dass man sich in einer Weise verankert, was dann im gegenwärtigen Moment geschieht, so dass man im Hier und Jetzt ankommt.
Man braucht sich nicht anstrengen, denn der Fuß berührt achtsam den Boden, so dass man das Hier und Jetzt sicher erreicht.
So wird man frei, frei von Vorhaben, allen Vorhaben und allen Erwartungen, man ist präsent, lebendig und berührt die Erde.
Wenn man alleine eine langsame Geh-Meditation praktizieren will, so kann man Folgendes versuchen: man atmet ein, macht einen Schritt, und während dieser Aktion richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Fußsohle. Ist man nicht vollständig im Hier und Jetzt angekommen, so macht man noch nicht den nächsten Schritt.
Ist man sich sicher, im Hier und Jetzt angekommen zu sein, so berührt man die Wirklichkeit, man lächelt und macht den nächsten Schritt. Geht man in dieser Weise, drückt man Stabilität, Festigkeit, Freiheit und Freude in den Boden hinein.Der Fuß wird damit zum Siegel, und drückt man dieses Siegel auf ein Stück Blatt Papier, dann wird ein Eindruck hinterlassen.
Aber was sieht an, wenn man diesen Eindruck hinterlässt? Man sieht in ihm den Abdruck der Freiheit, der Festigkeit, der Glücks und des Lebens Man kann einen solchen Schritt machen, weil man ein Mensch ist, und der die Fähigkeit besitzt: wahrzunehmen, was geschieht und was nicht geschieht: Aber man ist lebendig und macht einen Schritt.
Auch in schwierigen Situationen kann man gehen, und wenn es zu schwierig wird, dann übergibt man es seinem Geist, was einfach ist und immer funktioniert, weil man Vertrauen zu seinem Geist hat.
Man kann auch für Menschen gehen, die einem kostbar sind, und wenn man fähig geworden ist, für andere Menschen zu gehen, so kann man auch für Menschen gehen, die einem das Leben schwer gemacht haben, die einen angegriffen haben oder einem das Zuhause zerstört haben, das eigene Land und das eigene Volk.
Diese Menschen waren nicht glücklich, oder sie wussten nicht, was es heißt glücklich zu sein, ein Zuhause, ein Volk zu haben, denn sie hatten nicht genügend Liebe für sich und andere Menschen gehabt.
Doch eines Tages werden auch sie mit Liebe, Verstehen und Mitgefühl erfüllt sein.


Mittwoch, 4. Mai 2016

Zwei Füsse und ein Geist

Zwei Füße und ein Geist
Man wird als Mensch als ein auf zwei Beinen gehendes Geschöpf beschrieben, und man bringt diesem Menschen großen Respekt und viel Zuneigung entgegen. Man erfährt eine tiefe Wertschätzung, wenn man es genießt zu gehen, weil das Gehen eine wichtige Form der Meditation ist. Und in die Art von Meditation erfährt man die tiefgründige spirituelle Praxis, weil das Gehen ohne jegliche Anstrengung geschieht.
Das gehen kann genossen werden, weil man sich nicht bemühen muss, denn in Achtsamkeit zu gehen bedeutet, mit allen Wundern des Lebens in uns und außerhalb von uns in Berührung zu sein.Es ist die beste Art von Praxis, wenn sie nicht als Praxis erscheint. Denn man strengt sich nicht an, kämpft nicht, sondern man genießt das Gehen, und das ist sehr tiefgründig.
Ich sage:“ Meine Praxis ist der Praxis der Nicht-Praxis und das Erlangen des Nicht-Erlangens.“So manchem erscheint die Vorstellung einer Praxis ohne Anstrengung, als Idee eines entspannten Vergnügens der Achtsamkeit als sehr schwierig zu sein, aber der Grund dafür ist, dass wir nicht wirklich mit den Füssen gehen.
Aber natürlich gehen wir, doch nur körperlich gesehen, mit unseren Füssen, da aber unser Geist stets anderswo ist, so gehen wir nicht mit unserem ganzen Körper oder unserem ganzen Bewusstsein.Man muss seinen Geist und seinen Körper als zwei verschiedene Dinge betrachten, denn wenn unser Körper uns in eine Richtung gehen lässt, dann zieht uns das Bewusstsein in die andere Richtung.
Doch Geist und Bewusstsein sind zwei Aspekte derselben Sache, und so ist das gehen einfach, indem man einen Fuß vor den anderen setzt., aber das findet man oft schwierig und langweilig, denn wir fahren lieber, um Zeit zu sparen, als dass man geht.
Wenn man aber die Verbundenheit von Körper und Geist versteht und erfährt, so kann das Gehen zu einem ausgesprochen angenehmen Vergnügen für uns werden.