Donnerstag, 29. Dezember 2016

Der Attentäter von Berlin

Der Attentäter von Berlin
Heute war der Attentäter von Berlin wieder in den Nachrichten, und angeblich haben die Journalisten wieder etwas Neues aufgedeckt, und zwar soll der Attentäter im Visier der Polizei gewesen sein, weil die nicht so genau wusste, wie gefährlich der junge Mann wirklich war, denn man schwankte zwischen „gefährlich“ und ungefährlich“ hin und her, aber letztendlich zeigte er mit dem Attentäter, dass er wirklich sehr gefährlich war, und er war ein religiöser Fanatiker. Schon allein was er seinem Freund über eine Mail auf seinem Handy zu postete, „bete für mich“. Ob der Freund wirklich gebetet hat ist ungewiss. Es kann sein, dass wirklich gebetet wurde, aber Allah wird sich erschrocken haben, dass die Gläubigen seiner Religion für Verbrechen beten, die sie begehen wollen, und bei denen viele unschuldige Menschen sterben, die an diesem Weihnachtsmarkt ihre Freude haben.
Die Polizei darf bei Attentäter, bei denen man nicht einwandfrei erkennt, ob sie gefährlich oder ungefährlich sind, sie als ungefährlich einstufen, denn religiöse Fanatiker sind immer gefährliche Attentäter, egal zu welcher Religion sie auch gehören.
Ich habe mich in den letzten Jahren dem Buddhismus zugewandt, denn hier finde ich die Lebensweisheiten, nach denen ich leben kann, und ich habe keinen oben dran stehen, der von mir Opfer verlangt, sogar mein eigenes Leben als Opfer, was ich grundsätzlich ablehne, denn das Leben bestimmt darüber wann ich aus diesem Leben scheide.
Was werden die deutschen oder auch die anderen Sicherheitsbehörden auf der Welt machen, wenn sie wieder in einen Zweifel kommen, wo sie entscheiden müssen: „wie gefährlich ein Attentäter ist“. Ich hoffe, sie werden die richtige Entscheidung treffen, aber wir sind alle Menschen, denen auch Fehler unterlaufen, so ist auch den Sicherheitsbehörden in Berlin der Fehler unterlaufen, den Attentäter falsch eingeschätzt zu haben.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Die Gedanken beobachten

Die Gedanken beobachten
Wenn sich bei mir die Meditation vertieft, dann stelle ich fest, dass ich mich während des Großteils der Zeit in meine Gedanken verstricke. Doch ich habe gelernt, die Gefühle von Verlangen, Unruhe, Zweifel, Furcht oder Abneigung, wenn sie auftauchen, dann auch wieder verschwinden, aber ich verbeuge mich vor ihnen und akzeptiere sie als Bestandteil der Meditation. Jedoch in gleicher Weise wird es Bewegungen in meinem Verstand geben, der mir Geschichten erzählt oder auch Pläne, Erinnerungen und Phantasien ausbreitet. Doch die Aufgabe der Meditation besteht darin, dass zu akzeptieren, was der Verstand im Augenblick an Plänen oder Erinnerungen produziert, aber dass verschwindet wieder, wenn ich es akzeptiere, und dann zu meinem nächsten Atemzug zurückkehre.
Doch gelegentlich ertappe ich mich dabei, wenn ich das, was mir in der Vergangenheit zugestoßen ist, noch einmal durchlebe. So auch diese kleine Geschichte.
Eines Tages ging ich zur Bank, weil ich einen Scheck einlösen wollte. Am Schalter wurde ich gebeten, mich zu identifizieren, so griff ich in meine Jackentasche und holte ein Spiegel hervor und schaute in ihn hinein und sagte:“Ja, das bin ich.“ Und so ähnlich macht es mein verstand während der Meditation, er rekapituliert die Vergangenheit, dann erzählt er mir Geschichten, die ich in der Vergangenheit durchlebt habe, und er macht sich Vorstellungen darüber, was mich in der Zukunft begegnen wird. Aber ich werde diese Geschichten nicht bewerten, weil sie nicht wirklich sind und nicht im Augenblick geschehen, und so erkenne ich sie nur an ein Erinnern, und ich kehre zum Atem zurück.
Es spielt keine Rolle wie oft ich in Gedanken abschweife, denn wichtig ist der Moment, wenn ich aus den Gedanken erwache und sage:“Oh, ich war in Gedanken.“ Es ist ein entscheidender Moment, denn ich habe die Wahl mich in meinen Gedanken zu verlieren oder in das Jetzt und Hier zurückzukehren. Tue ich das Letztere, dann übe ich mich darin, zu erwachen und in achtsamer Art und Weise im gegenwärtigen Augenblick zu leben.
Kommen die Gedanken immer wieder, dann kann es ein Zeichen sein, dass der Gedanke gefühlt oder angenommen werden will. Es kann möglich sein, dass ein Verlust anerkannt oder eine Liebe angenommen oder ein kreativer Impuls gesehen und respektiert werden möchte.
Wenn ich zur Ruhe komme, dann öffnet sich die tiefere Ebene der Besinnung und des Verstehens, oder es kommen verborgene Dinge an die Oberfläche, die zum Ausdruck gebracht oder verstanden werden wollen. Ich denke, dass mich den Einsichten der Zeit widmen kann, aber nicht zu lange, denn dann kann der Geist verstopft werden, weil es besser ist, wenn der Geist leer bleibt. Die Gedanken sind meine Verbindung zu allen Dingen.
Versuche ich während der Meditation , meine Gedanken zu erkennen, dann kommen sie mir nicht sofort zum Bewusstsein, weil ich in der Lage sein muss, den inneren Strom der Gedanken wirklich wahrzunehmen. Doch mit der Zeit lerne ich meine persönliche Denkweise kennen.Und ich werde entdecken, dass es möglich ist, nicht nur den Atem oder die Körperempfindungen oder Geräusche bewusst zu machen, sondern auch den inneren Strom der Vorstellungen.
Ich verbringe viel Zeit mit meinen Gedanken, aber ich muss sie auch ernst nehmen und ihnen Glauben schenken. Oft ist es nicht der Verstand, der zuhört, sondern auch das Herz hört mit Offenheit, Weisheit und Verstand zu.
Den Atem mache ich zum Mittelpunkt der Meditation, ich spüre seinen Anfang, seine Mitte und sein Ende. In die Meditation ziehe ich auch den Bereich der Gedanken ein, aber beobachte die Gedanken mit freundlicher und sorgfältiger Aufmerksamkeit.
Ich öffne die Meditation für die Melodie des Lebens und für den Tanz der Energien.

Freitag, 23. Dezember 2016

Der Anschlag in Berlin

Der Anschlag in Berlin
Bitte, liebe Freunde, entschuldigt mich, weil ich erst heute dazu komme, etwas über den Anschlag in Berlin zu schreiben oder schriftlich zusagen, aber momentan habe ich viel zu tun, denn ich muss meine kranke Ehefrau versorgen, der vor erst 4 Wochen die rechte Lunge mit einem faustgroßen Krebstumor operativ entfernt wurde und sie ist Zuhause bei mir, weil sie keinen Rehabilitationsplatz bekommen hat, und so müssen wir die Nachbehandlung Zuhause machen, aber es geht ganz gut, wenn man einen guten Physiotherapeuten hat.
Jetzt gehe ich gedanklich zum Anschlag nach Berlin, der vor zwei Tagen stattfand, und die gesamte Welt, außer den Radikalen, betroffen hat, und viele Menschen trauern jetzt um die vielen Opfer, das mache ich auch, denn dieser Anschlag hat mich tief getroffen, und ich habe Stunden fast einen ganzen Tag gebraucht, um mit diesen Vorgang zurecht zukommen, denn einen derartigen Schurkenstreich habe ich den Islamisten nicht so zugetraut, aber sie haben es doch gemacht.
Hier stelle ich mir erneut die frage nach dem „Warum“ und „Weshalb“, denn bei derartigen taten geht es um das Leben von Menschen, nicht um das Leben von Schlachtvieh. Denn der Koran spricht eine andere Sprache, die dem Judentum und Christentum sehr ähnlich ist, denn auch im Koran geht es um die Liebe der Menschen, auch das Allah alle Menschen liebt, auch die, die nicht zum Islam gehören. Denn wenn die Islamisten, die Andersgläubigen verdammen, weil sie angeblich den richtigen Glauben nicht ausüben, dann haben diese Islamist den Koran nicht verstanden, sondern sie bewegen sich gedanklich in der Zeit vor dem Koran, wo andere Beziehungen zwischen den Menschen herrschten, die vom Leben geprägt waren, die das Überleben des einzelnen Menschen sichern sollten. Damals ging es darum „Du“ oder „Ich“ und das wurde dann in einem tödlichen Gefecht ausgetragen, so nach dem Motto „der Stärkere gewinnt“. Heute wollen wir Menschen es nicht mehr, sondern wir wollen zusammenleben, aber friedlich und uns in Freude und Trauer umarmen können, ohne den Hintergedanken zu haben, „soll ich jetzt den Zu -umarmen töten oder nicht“.
Aber der Anschlag in Berlin war ein Akt des Hasses gegen Menschen, nicht gegen die Religionen, sondern gegen die Menschen, die anders leben wollen, die in Freiheit und Gleichheit leben möchten, ohne die Kontrolle durch andere Mitmenschen, denn ihre Persönlichkeit soll frei sein und auch ihre Gedanken sollen den Duft der Freiheit des Geistes einatmen, damit sie sagen können: „Ich bin frei und damit ein freier Mensch, der frei geboren wurde, und darum bleibe ich frei“.
Aber die Akte der Terroristen richten sich offensichtlich gegen die Freiheit der Menschen, aber in Wirklichkeit richten sich diese Aktionen gegen die Terroristen, denn diese sind wirklich nicht frei, weil sie durch andere Terroristen zu diesen Gewalttaten aufgefordert werden, und dann auch in ihrer geistigen Verblendung zu den Aktionen übergehen, und nicht merken, dass sie dadurch selbst zu Tätern werden, die Menschen dahin morden, unschuldige Menschen, denen man unterstellt, sie seien Ungläubige, weil sie nicht zur sogenannten richtigen Religion gehören würden. Aber es gibt nicht die richtige oder falsche Religion, sondern es gibt nur irgendwelche Glaubensrichtungen, denen man nacheifern kann, aber am Lebensende gibt es keine Glaubensrichtung mehr.
Jetzt haben italienische Polizisten den Terroristen von Berlin in Italien erschossen, damit ist der Strafakt in Berlin mit dem Tod des Terroristen beendet, aber die Trauer ist noch nicht beendet, sie besteht weiterhin, besonders für die betroffenen Familien.
Die Terrorakte durch den sogenannten „Islamischen Staat“ werden weitergehen, denn wenn man nicht für die Gemeinschaft arbeitet oder etwas tut, dann begeht man Straftaten gegen die Gemeinschaft, und das macht der sogenannte „Islamische Staat“, mit seiner kriminellen Führung.

Montag, 12. Dezember 2016

Mit Gefühlen arbeien (Fortsetzng)

Mit Gefühlen arbeiten (Fortsetzung)
Bemerke ich, dass ein Gefühl mit Ärger aufkommt, so versuche ich herauszufinden, was hinter dem Ärger liegt. Bevor der Ärger auftaucht, so habe ich oft das Gefühl von Furcht oder Verlust, dann kann ich selbst fühlen und feststellen, wie wenig Mitgefühl und Freundlichkeit ich mir selbst und anderen entgegenbringe. Denn wenn ich Furcht oder Schmerz empfinde oder mich verletzt fühle, so reagiere ich oft mit Ärger. Es ist am heilsamsten, wenn ich den Ärger akzeptiere und feststelle, was ihn hervorgerufen hat und meine Aufmerksamkeit darauf richte.
In ähnlicher Weise kann ich mir meiner Abwertungen bewusst machen, denn ich sitze da, und mein Verstand schweift ab und ich denke: die Gedanken sollen nicht abschweifen, und ich kehre zum Atem wieder zurück. Ob ich es richtig gemacht habe oder falsch, ist eine negative Abwertung, aber ich kann auch sagen, jeder Mensch hat einen abwertenden Verstand.
Eine weitere Emotion ist die Furcht, die ich vermeiden möchte, und die keiner erfahren sollte. Habe ich die Furcht in mir, dann renne ich davon, aber die Furcht kommt hinterher, um mich zu finden.
Kommt während meiner Meditation die Furcht auf, so bleibe ich sitzen und nenne die Furcht und ich spüre, wie mein Körper reagiert oder sich äußert. Wie beeinflusst die Furcht meinen Atem? Macht sie meinen Geist größer oder kleiner? Doch ich nehme die Furcht zur Kenntnis und ich denke: Furcht, du bist mir willkommen, du bist mein Freund.
Während der Meditation kann die Müdigkeit auftauchen. Ich setzt mich hin und fühle, dass ich müde bin, denn der Kopf fällt auch schon nach vorne. Doch die Müdigkeit hat verschiedene Ursachen, und sie ist eine Mahnung des Körpers, weil der Körper einer Erholung bedarf. So kann ich die Meditation im Gehen fortsetzen.
Manchmal ist eine Müdigkeit im Körper, auch wenn ich ausgeruht bin. Soll ich bei der Meditation zur Ruhe kommen, dann setze ich mich aufrechter hin, und ich atme einige Atemzüge tiefer, denn dann steigt die Müdigkeit wie ein Nebel auf und verschwindet wieder.
So verbringe ich oft mein Leben damit, dass ich vor den grundlegenden Gefühlen wie Einsamkeit, Langeweile, Unruhe oder Furcht davonlaufe. Was die Unruhe mächtig macht, ist der Widerstand gegen die Unruhe, den ich einbringe, aber in dem Augenblick, wo ich die Gefühle annehme, verlieren sie den Großteil der macht, denn es ist der Widerstand gegen sie, der sie zum Problem macht.


Sonntag, 11. Dezember 2016

Mit den Gefühlen arbeiten

Mit den Gefühlen arbeiten
Die Trennungslinie zwischen „Gut“ und „Böse“ durchschneidet jedes menschliche Herz, denn es ist nicht so, dass die anderen Menschen Voller Zorn, Furcht, Hass, Gier Aggressionen sind, , denn der Grund für all diese Probleme dieser Welt liegen nicht bei jemanden anders, sondern sie sind die menschliche Natur, und die teilen wir Menschen alle miteinander. Es ist sehr wichtig, dass ich in der Meditation lerne, wie ich mit den stärksten Energie unseres Wesen umgehe und inmitten all dieser Emotionen zu Mitgefühl, Achtsamkeit und Offenheit finde.
In der Zwischenzeit habe ich auch schon das Wechselspiel von Stimmungen, Geisteszuständen und Gefühlen bemerkt, denn die verändern sich und beeinflussen mein Erleben in einem hohen Maße. Ich sitze da, bin gelangweilt, mal bin ich ruhelos oder in Sorge, dann mal wieder glücklich, verliebt oder deprimiert. Ich erkenne, dass diese Zustände, wenn sie in mir aufsteigen, meine Weltsicht ständig verändern oder einfärben. Wache ich auf und bin in einer scheußlichen Stimmung, dann spielt es keine Rolle, wer mich begegnet, an dem werde ich bestimmt etwas auszusetzen haben. Meine Empfindsamkeit, die Gefühle und die Stimmung in meinem Verstand und in meinem Herzen haben einen starken Einfluss auf den Ablauf meine Lebens, mehr als die äußeren Umstände selbst.
Erlebe ich meine Gefühle unmittelbar, dann fange ich vielleicht an zu weinen oder bin traurig. Doch dann bemerke ich plötzlich, das unter der Traurigkeit ein anderes Gefühl verbirgt, und ich spüre dem eine Zeitlang nach, aber dann verschwindet es oder es verwandelt sich und ich kehre zum Atem zurück.
Es gibt viele Menschen, die glauben, dass sie erst meditieren können, wenn sie ihre Probleme losgeworden sind, doch diese Probleme sind oft ein wichtiger Teil auf die Reise durch die Meditation, denn ich bekomme so viele Ansichten, was gut ist oder nicht. Stelle ich mich ganz auf ein Gefühl ein, so denke ich, dass ich es ganz vermeiden könnte wie Ärger der Groll, so kann es sich unter Umständen herausstellen, dass ich offen geworden bin für eine Lektion, die ich zu lernen habe.Untersuche ich meinen Ärger und lerne dabei, ihn ohne Bewertung zu akzeptieren, dann ist es ein erster Schritt, ihn in einer Weise zu verstehen, die in mir eine tiefgreifende Wandlung hin zur Vergebung einleitet.
Das erste Gefühl, das viele Menschen in der Meditation erleben, ist das Verlangen oder der wünschende Verstand, und der wird auch als „Wenn-doch-nur-Verstand“ bezeichnet. So sitze ich in der Meditation da und folge meinem Atem, aber dann sagt mir der Verstand:“Wenn man was essen könnte“ oder „wenn es etwas kühler wäre“, denn die Schwierigkeit mit dem wünschenden Verstand ist die, das er nicht locker lässt, denn es im gegenwärtigen Augenblick immer etwas was ich nicht habe.
In der Meditation kann ich mit den Wünschen in gleicher Weise umgehen wie mit meinem Körperempfinden, denn es ist nicht sinnvoll sie zu unterdrücken, denn wenn ich das tue, dann tauchen sie auf andere Weise wieder auf, aber da will ich sie auch nicht folgen. Aber wenn ich auf alle Wünsche reagieren würde, dann würde ich bald unter diesen Wünschen begraben sein. Aber das heißt für mich: ich werde meine Wünsche weder ganz begraben noch ganz erfüllen.
Was kann ich tun, um mit meinen Wünschen zu mehr Einsicht und Verständnis zu kommen, um von den Wünschen zu lernen, wie ich im Verhältnis zu ihnen, zu mehr Freiheit zu gelangen? Wenn Wünsche aufkommen, dann kann ich sitzen bleiben und sie benennen, und ich spüre ihnen nach, um zu erkennen, aus welchem Wesen sie bestehen.Aber schließlich werden sie verschwinden und es werden neue folgen. Jetzt erkenne ich die unbeständigen Wesen der Wünsche und kann erfassen dass ich mir nicht jeden Gedanken und Wunsch erfüllen kann. Ich lerne, dass ich die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten habe, wie ich auf Wünsche reagieren kann, wenn sie auftauchen, und kann eine neue Art der Freiheit entdecken, weil ich den Wünsche nicht unbedingt gehorchen muss, sondern ich kann entscheiden, auf neue Art und Weise darauf zu reagieren.
Es gibt nicht nur der wünschenden Verstand, dessen Aufforderungen ich Folge leiste, wenn auch nicht immer, aber es gibt auch das Gegenstück vom wünschenden Verstand, das ist die Abneigung, und es gibt verschiedene Arten von Widerstand. Aber es ist schwierig mit dem Widerstand wie Abneigung, Furcht oder Abwertung umzugehen. Normalerweise bringe ich meine Furcht, meinen Ärger oder meine Abwertung unbewusst und ohne es zu verstehen zum Ausdruck, aber die beste Vorgehensweise, um mit ihnen in der Meditation zu arbeiten, besteht darin, ihnen ins Gesicht zu sehen. Wenn ich das Hochsteigen spüre, dann werde ich ihnen nicht folgen oder wegstoßen, sondern ihnen mit offenen Armen entgegengehen.
Wenn ich ärgerlich bin, dann gestatte ich mir, ärgerlich zu sein, aber ich achte darauf, wie sich der Ärger in meinem Körper äußert, wie sich seine Energie anfühlt und wie sich mein Atem verändert. Man kann ihn als Hitze erleben, aber ich kann ihn genauer untersuchen: ob er angenehm oder schmerzhaft ist.

Freitag, 9. Dezember 2016

Staasdoping in Russland

Staatsdoping in Russland
Heute war in den Nachrichten wieder zu lesen, dass junge Sportler in Russland von staatlichen Stellen aus gedopt werden um bessere Leistungen im Sport zu erbringen, so dass Russland sich rühmen kann, sehr gute Sportler zu haben.
Aber schon in der UdSSR wurden die Hochleistungssportler gedopt, damit dieser bei den olympischen Spielen und den Weltmeisterschaften entsprechende Titel mit nach Hause bringen konnten, was sie dann auch oft getan haben. Aber dass das Doping für den Menschen gefährlich werden kann, besonders für seine Psyche und seinen Körper, das hat man gewusst, aber der Sportler musste trotzdem das Dopingmittel einnehmen, weil es dem Staat nur um die persönliche Anerkennung ging.
Heute wird das Doping weiterhin betrieben und zwar ungehemmt, auch wenn diese Menschen, die gedopt werden, dann krank werden, sogar schwer krank werden, und danach ihr Leben lassen, und dann sind sie auch schon vergessen, denn die staatlichen Stellen denken denn nicht mehr an ihn. Oder nehmen wir einmal an, er wird schwer krank und ist nicht mehr in der Lage, einem Beruf nachzugehen, um in einem Beruf zu arbeiten, damit er Geld verdienen kann, dann wird er garantiert im Stich gelassen, und er muss dann sehen, wie er weiter kommt.
Der ganze Sport ist im Grunde genommen nur eine Lügerei, denn man wird immer belogen wie gut man ist, und wenn man sich dopt, dann wird man besser, und es merkt kein Mensch, wenn man gedopt ist.
Aber hier frage ich mir: Für was nehme ich eigentlich Dopingmittel ein? Denn durch die Einnahme der Mittel verhalte ich mich anderen Sportler gegenüber sehr unfair, denn ich benutze ihnen gegenüber ein Mittel, das nicht eingenommen werden darf, weil dieses Mittel für den Menschen gefährlich ist, und weil es den Menschen zerstören kann, aber scheinbar machen sich junge Sportler keine Gedanken darüber, sondern nehmen einfach das Mittel ein, um nach einem Sieg berührt zu werden, obwohl sie diesen Sieg mit verbotenen Mitteln errungen haben.
Leider bekommt man diese Gedankengänge bei den Funktionären nicht aus den Gedanken, denn diese denken nur an den Ruhm, aber nicht an den Menschen, obwohl der Mensch wichtiger ist, als jeder Ruhm.
Während meiner Zeit als Sportler habe ich nie ein Dopingmittel zu mir genommen, denn ich habe gewusst, dass diese zeit einmal vorüber sein wird, und dann werde ich als sogenannter Mensch mit anderen Menschen zusammenleben, und mit ihnen Glück, Freude und Leid teilen müssen. Wenn ich etwas für meinen Geist benötige, dann gehe ich in eine Meditation, und suche in der Meditation nach den Stimulanzen des Lebens, was gesünder ist.
Bis bald meine Freunde.

Mittwoch, 9. November 2016

Präsidentschaftswahlen in der USA

Präsidentschaftswahlen in der USA
Die Präsidentschaftswahlen sind heute Nacht in den USA zu Ende gegangen, und einer hat das Rennen um dieses Amt gemacht, und die andere hat die Wahl verloren, d.h. Donald Trump ist der neue USA-Präsident, und er wird sein Amt im Januar 2017 antreten.
Heute Morgen hörte ich in allen Nachrichten, es sei ein Schock auch für die Deutschen gewesen, als die Wahl von Trump bestätigt wurde, aber wo soll der Schock sein? Es war eine offizielle Wahl , also ein Präsidentschaftswahl, zu der sich Männer und Frauen aufstellen ließen, um zu Präsidentinnen oder Präsident gewählt zu werden. Diese Frauen und Männer wurden vom amerikanischen Volk aufgestellt, weil es Amerikaner sind, und die ein Anrecht auf die Wahl zum Präsidenten haben. Wie dieser ganze Wahlverlauf verlaufen ist, darüber kann man sich streiten, aber ich sage immer, jede Wahl ist ein schmutziger Wahlgang, weil dann immer schmutzige Wäsche gewaschen wird. So war auch bei diesem Wahlkampf in der USA. Ob noch ausländische Geheimdienste mitgemischt, darüber möchte ich lieber nichts sagen, denn der Wahlkampf ist vorbei, und ich möchte jetzt keine weitere schmutzige Wäsche in diesem Bericht darlegen.
Wie sich Trump machen wird, ob er ein Präsident aller Amerikaner wird, das glaube ich nicht, denn auch die anderen Präsidenten waren auch nicht die Präsidenten aller Amerikaner.
Während des Wahlkampfes hat Trump viele reden gehalten, deren Inhalt einen erheblichen Unsinn erhielt, aber ob er das, was er sagte, auch verwirklichen will, das denke ich nicht, denn er viele Leute in seiner Regierungsmannschaft auch Republikaner im Kongress, die ihn wieder in die Richtung des normalen Denkens bringen werden.
Wie Trump wirklich als Präsident sein wird, das kann jetzt keiner beantworten, darum muss man erst einmal abwarten, bis er dieses Amt antritt, und dann wird man mit der Zeit erkennen, ob er ein guter oder schlechter Präsident ist.
Mir selbst haben seine sprachlichen Äußerungen während des Wahlkampfes auch nicht gefallen, aber ich habe mir nur gedacht, soll er nur reden, wenn er Präsident sein sollte, dann wird sein Reden und auch sein verhalten anders sein.

Samstag, 5. November 2016

Nutzen des Meditationsweges

Nutzen des Meditationsweges
Ein schönes Symbolbild für die Meditation ist ein Poster auf dem ich einen Menschen sehe, der einbeinig auf einem Surfbrett eine riesige Welle hinuntergleitet. Unten auf dem Poster steht zu lesen: „Du kannst die Welle nicht anhalten, aber du kannst lernen, auf ihr zu surfen.“Das Poster hat den Kerngehalt des Meditationsweges erfasst: es zeigt, wie ich Achtsamkeit in die reale Welt bringen kann, die volle Sinnesreize, voller Gefühle und Veränderung ist.
Die Achtsamkeitsmeditation bezieht sich nicht auf einen Geisteszustand, weil es letzten Endes unmöglich ist, auf Dauer irgendeinen beizubehalten.
In der Meditation übe ich, jeden Moment mit meinem Bewusstsein gegenwärtig zu sein, mit Offenheit im Herzen und mit klarem Verständnis. Die Meditation hilft mir dabei zu lernen, wie ich offener bleibe, und wie ich von ganzem Herzen liebe, und wie ich diese Liebe ohne Scheu zum Ausdruck bringe. Wenn ich Schwierigkeiten habe, so kann die Meditation mir Möglichkeiten zeigen, wie ich weniger Angst vor Veränderungen sowohl Freuden wie Leiden habe. Meditation hilft mir: richtig lieben zu lernen, indem ich entdecke, dass ich meinen Geist öffnen kann.
Die meditative Bewusstheit mindert Spannungen und heilt den Körper. Die Meditation beruhigt den Geist und öffnet behutsam das Herz und festigt die Spiritualität, und sie hilft mir zu lernen, wie ich erfüllter in die gegenwärtige Realität lebe und meine Mitmenschen und besser die Welt verstehe. Über ich die Achtsamkeit, so werde ich gegenwärtiger, und ich lerne, ganz da zu sein, wo ich bin. Denn mit der Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Augenblick zu sein, ist das Einzige, was Sinn macht, und wenn ich den Augenblick verstreichen lasse, dann wird er vergangen sein.
Auf diese Weise hilft mir die Meditation, meine tiefsten Wünsche zu erfüllen, meinen inneren Frieden und mein Glück zu entdecken und ein Gefühl für die Einheit des Lebens zu bekommen. Dadurch bin ich in der Lage, zu verstehen, wie ich bin, und das Leben, in das ich hineingeboren bin, mit Weisheit zu leben. Die Meditation hilft mir auch herauszufinden, worum es im Ablauf des Lebens und Sterbens geht. Aber was ich dazu benötige, ist das Üben von Achtsamkeit und Bewusstheit, um mein Gefühl für die innere Ruhe voranzubringen und schließlich alles, was in mir und um mir herum ist, zu verstehen und daraus lernen kann. Die Meditation ist nicht einfach, so dass sie leicht vollbracht werden kann. Die geistige Einstellung, die ich für die Meditation mitbringen muss: ist Offenheit, Entdeckerfreude und Verständnis. Zu sitzen, zu gehen und mich darin zu üben, meine Aufmerksamkeit immer wieder auf den gegenwärtigen Augenblick zu lenken, und auzu lernen, mich achtsam und auf ausgeglichener Weise zu konzentrieren, und meinen Atem, meinen Körper, meine Gefühle und meinen Verstand zu beobachten. Die Muster im Körper und Geist erkennen zu lernen, die ein Leid verursachen, um zu entdecken, wie man das Leid auflösen kann.
Ich kann auch lernen, wie ich zu meinem eigenen und dem Leben anderer Menschen eine Beziehung aufbauen, die von liebevoller Güte und tiefem Verständnis und Mitgefühl geprägt ist.

Freitag, 4. November 2016

Warum meditiere ich?

Warum meditiere ich?
Heute stelle ich in meinem Aufsatz eine Geschichte von Buddha hinein, die sich ereignete, als er seine Erleuchtung erlangte. Nach der Erlangung seiner Erleuchtung machte sich Buddha auf den Weg zu einer Wanderung. Buddha ging auf einer staubigen Landstraße entlang, als er einen Wanderer begegnete, der Buddha ansprach, denn dieser sah in Buddha einen schönen Yogi mit einer bemerkenswerten Ausstrahlung.
Du bist sehr außergewöhnlich,“ sagte der Wanderer. „was bist du? Eine Art Engel oder Deva? Offensichtlich bist du kein Mensch?“ „Nein,“ sagte Buddha. „Bist du vielleicht eine Art Gott?“ „Nein,“ sagte Buddha. „Bist du ein Hexenmeister oder ein Zauberer?“ „Nein,“ sagte Buddha. „Dann bist du doch ein Mensch?“ „Nein,“ erwiderte Buddha. „Was bist du dann?“ Buddha antwortete: „Ich bin erwacht.“
Diese drei Worte „Ich bin erwacht“ um schreiben den Kern aller buddhistischen Lehren, und als Buddha wird jemand bezeichnet, der erwacht ist. Was bedeutet es, ein Buddha zu sein? Es bedeutet: jemand zu sein, der zur wahren Natur von leben und Tod erwacht ist, und inmitten der Welt sein Mitgefühl erweckt und befreit hat.
Die Praxis der Meditation verlangt nicht von mir, dass ich Buddhist oder ein Meditation versunkener oder spiritueller Mensch werde, sondern die Meditation lädt mich ein, dass ich zu meinen eigenen Fähigkeiten erwache, und sie in Anspruch nehme, um achtsamer, gegenwärtiger, mitfühlender und wacher zu sein, denn das muss ich lernen, wenn ich meditiere, denn Achtsamkeit hilft mir bei vielen Gelegenheiten, so auch beim Spaziergang am Meer, wenn ich dem Leben lausche, das mich umgibt. Denn wach und gegenwärtig zu sein, ist eine Kunst.
Aber zu was soll ich erwachen? Ich erwache zu dem, was die Buddhisten Dharma nennen, und das bezieht sich auf die universellen Wahrheiten: auf die Gesetze des Universums und die Lehren, die es beschreiben, und das Dharma kann sich augenblicklich enthüllen denn es ist die Weisheit, die immer gegenwärtig ist und darauf wartet, entdeckt zu werden.
Das ist etwas anderes, als darauf zu warten, dass ein Gott in Glanz und Gloria vom Himmel herabsteigt oder als spirituelle und übersinnliche Erfahrung erscheint. Doch das Dharma ist die Weisheit, zu der ich erwache, es ist die Wahrheit, die dort ist, wo ich bin, wenn ich mich von meinen Fantasien und Erinnerungen löse und mich auf die Wirklichkeit der Gegenwart einlasse, und wenn ich das tue und aufmerksam bin, dann erkenne ich die Merkmale des Dharma in dem Leben, das ich lebe.
Die ersten Merkmale des Dharma, die sich in der Meditation enthüllen, sind Unbeständigkeit und Unsicherheit. In der buddhistischen Sutra heißt es:“So sollst du denken, über diese flüchtige Welt.“ Je ruhiger ich sitze und je genauer ich beobachte, desto deutlicher wird mir, dass sich alles, was ich sehe, sich in einem Zustand der Veränderung befindet. Alles was ich erlebe, erscheint mir gewöhnlich als beständig wie meine Persönlichkeit, meine Umwelt, meine Gefühle und meine Gedanken im Kopf. Alles im Leben ist nicht für lange Zeit beständig oder unverändert, dazu brauche ich nicht ein Meister der Meditation zu sein, um das zu erkennen, dass alles im Wandel begriffen ist. Gab es nichts in meinem Leben, was gleich geblieben ist.
Zum zweiten Gesetz des Dharma, wenn ich Dinge haben will, die unverändert bleiben und mich daran festklammere, so erlebe ich eine Enttäuschung und werde leiden. Es ist der lauf der Welt. Bleibe ich darauf bestehen, dass es so bleibt, wie es ist, dann wird es mir Leid und Enttäuschung einbringen, weil das Leben ein Fluss ist, und es ändert sich alles.
Wenn ich die gesetzt des Lebens anerkenne, dass die Dinge unbeständig sind und dass Anhaftung Leid verursacht, dann fühle ich, dass es einen anderen Weg geben muss. Dieser Weg wird als Unsicherheitsweisheit bezeichnet. Es ist eine Fähigkeit, zu erkennen, mit den Veränderungen zu fließen, dass sich alles im Wandlungsprozess befindet und sich entspannt in die Ungewissheit zu fügen. Die Meditation lehrt mir, loszulassen und in der Mitte zu bleiben. Die klügere Art zu leben ist die, entspannen und loszulassen. In der Meditation schenke ich meinem Körper eine sorgsame und respektvolle Beobachtung.
Frage ich nach der Natur des Körpers, so stelle ich fest: er wächst, altert, wird gelegentlich krank und stirbt am Ende. Bei der Meditation empfinde ich den Zustand des Körpers: die Entspannungen das Maß der Ermüdung und Energie. Zeitweise fühle ich mich in meinem Krper wohl, aber manchmal auch unwohl, dann bin ich ruhig, aber dann wieder rastlos, dann verändert der Körper sich von selbst, ohne sich um mich zu kümmern. Das Gleiche gilt für meinen Geist und mein Herz. Je länger ich meditiere, umso mehr Weisheit erwächst mir, und ich erkenne, dass mein Herz die Fähigkeit hat: allgegenwärtig zu sein, voller und freier mit dem zu leben, und ich erkenne, dass alles früher und später verschwindet.
Ich meditiere, um zur Erkenntnis der Lebensgesetze zu erwachen. Ich erwache, weil ich die Aufmerksamkeit von meinen Gedanken und Ideen abziehe und sie auf meinen Körper und meine Empfindungen lenke, und ich verstehe, wie mein Körper und mein Geist funktionieren, und so nehme ich eine weisere Beziehung zu ihnen auf. Der Kern des inneren Übungsweges ist das Lauschen und Achten auf das Umfeld, auf meinen Körper, meinen Geist, mein Herz und auf die Welt. Es wird als Achtsamkeit bezeichnet, es ist eine sorgsame und respektvolle Aufmerksamkeit.
Die Aufmerksamkeit, die ich durch die Meditation erlerne, ist hilfreich. Durch Aufmerksamkeit kann ich lernen, auf meine Gefühle zu achten.
In der Meditation entdecke ich eine natürliche, offenherzige und nicht bewertende Bewusstheit für meinen Körper und meine Gefühle. Ich sehe die Welt so, wie sie ist. Und im Verlauf des Prozesses begreife ich, wie ich zu allem, was ist, mitfühlend, gütig und weise eine Beziehung herstellen kann.


Mittwoch, 2. November 2016

Meditation

Meditation
In den besten buddhistischen Klöstern finde ich die wesentlichen Übungen und Lehren, die auch dem Westen zugänglich sind. In diesen Klöstern werde ich mit den einfachsten und am weitesten verbreiteten Meditationsübungen bekannt gemacht, aber ins besondere mit den Übungen der Achtsamkeit und liebevollen Güte.
Aber der Zwecks dieses Unterfangens ist es nicht, dass ich jetzt Buddhist werde oder fernöstliche Zeremonien bzw. rituelle Verbeugungen erlerne, nein, es geht darum, dass ich erlerne: wie ich meditiere und im täglichen Leben davon profitiere. Nehme ich mir die Zeit, um zur Ruhe zu kommen, und das kann jeder Mensch, so spüre ich, dass ich mein Leben mitfühlender und wachsamer leben könnte. Doch was bedeutet meditieren? Meditieren bedeutet, dass ich meine inneren Fähigkeiten fördere und sie in meinem Leben zum Ausdruck bringe.
Aber es gibt viele brauchbare Formen von Meditationsübungen, und im Grunde genommen ist es jede, die mir hilft, für meinen Körper, meine Sinne und mein Herz achtsamer und bewusster zu werden. Welche Art von Meditation ich mir aussuche, ist nicht so sehr von Bedeutung, denn wichtig ist es, dass ich, nachdem ich mich für eine Art entschieden habe, auch dabei bleibe und sie praktiziere. Die Meditation verlangt Disziplin, denn es ist so, als würde ich Klavier spielen lernen, und es genügt nicht, nur gelegentlich ein paar Tage zu üben. Wenn ich wirklich daran interessiert bin, eine Fertigkeit zu erlernen und Fortschritte zu machen, dann brauche ich Ausdauer , Geduld und regelmäßiges Üben.
Also suche ich mir eine Art von Meditation heraus, die mir zusagt, und ich praktiziere sie. Daran arbeite ich dann täglich, wenn möglich mit einem Lehrer oder im Rahmen einer Meditationsgruppe. Übe ich regelmäßig, so werde ich allmählich eine Fähigkeit entwickeln, die mich ganz dem gegenwärtigen Augenblick öffnet. Durch das Meditieren entwickle ich, Geduld und Mitgefühl und werde für alles offen, was es hier gibt.
Die Grundübungen der Achtsamkeitsmeditation sind das Herzstück buddhistischer Meditation, auch Vipassana genannt.Vipassana bedeutet :“Die Dinge so zu sehen, wie sie sind.“ Sie ist die am weitesten verbreitete Meditationsweise in Südostasien und ist von zentraler Bedeutung in allen buddhistischen Traditionen, denn sie betont die Achtsamkeit, sowie ich das unmittelbare Gewahrsam meiner Erfahrungen in allen Bereichen meines Handelns entwickle.
Die Meditation hilft mir, das Licht der Achtsamkeit auf jeden Aspekt meiner täglichen Erfahrungen zu werfen, und damit wird mir gezeigt, wie ich die heilende Kraft liebevoller Güte auf mich selbst und auf andere Menschen ausdehnen kann. Es geht nicht darum, die Aufmerksamkeit auf ein Bild von Buddha, eine Gottheit, ein Licht, eine Kerze oder heilige Worte zu lenken, vielmehr entdecke ich in der Achtsamkeit eine Möglichkeit, inmitten von Bewegung unbewegt zu bleiben. Achtsamkeitsübung wird auch Einsichtsübung genannt. Es können auch weltliche Übungen wie Essen, Spazierengehen oder Telefonieren in die meditative Bewusstheit einbezogen werden als Teil der Der Achtsamkeitsübung. Die Meditation ist keine Übung, die ich von zeit zu Zeit durchführe, sie ist eine Seinsweise, die jeden Augenblick des Tages bei mir ist.
Achtsamkeit hilft mir, geistesgegenwärtiges und lebendiger auf alles zu reagieren, was mich begegnet, um das zu entwickeln, was ich als Lebenskunst bezeichne. Doch Lebenskunst ist kein sorgloses Dahintreiben noch ein angstvolles Festklammern an der Vergangenheit, denn die Lebenskunst besteht darin, jeden Augenblick gefühlsam zu sein, es völlig neu und einzigartig anzusehen sowie das Bewusstsein offen, ganz und gar empfänglich zu halten.
Beginne ich mit dem Meditieren, so bedeutet es, dass ich mein Leben mit Anteilnahme und Liebenswürdigkeit betrachte und herausfinde, wie wachsam und frei ich sein kann. Ich habe viele Vorstellungen und Überzeugungen von mir selbst, und ich erzähle Geschichten über das, was ich will oder wer ich bin, ob es klug ist oder nicht. Es sind oft nicht hinterfragte und begrenzte Vorstelllungen anderer Menschen, die ich verinnerlicht habe und dann in meinem Leben zum Ausdruck bringe. Meditieren heißt also: neue Möglichkeiten entdecken du eine Möglichkeit entwickeln, die ich und andere Menschen besitzen, nämlich: ein weiseres, liebevolleres, mitfühlender es und erfüllter es Leben zu führen.

Freitag, 28. Oktober 2016

Eingang zum Herzen finden

Eingang finden in das Herz
Buddha war kein Gott, sondern er war ein Mensch wie du und ich, und auch er war dem Leiden sowie ich unterworfen, genauso wie alle Menschen dem Leiden unterworfen sind. Wende ich mich dem Buddha mit offenen Herzen zu, dann wird er mich mit mitfühlenden Augen anschauen und zu mir sagen: „Weil dein Herz voll Leid ist, so kannst du Eingang in meinem Herzen finden.“
Es Anhänger von Buddha, die einst sagten: Die Welt ist krank, also bin auch krank. Die Menschen leiden, also leide auch ich.“ Auch Buddha sollte angeblich diese Auffassung vertreten haben, aber man kann sich trotzdem dem Buddha zuwenden, wenn ich unglücklich bin oder mein Herz voller Schmerzen ist. Denn gerade weil ich leide, ist eine Verständigung möglich.Und das Leiden ist die Grundvoraussetzung dafür, dass ich Eingang in das Herz des Buddha finde und der Buddha mein Herz berührt.
Buddha sagte immer: „Ich lehre nichts anderes als das Leiden und den Weg zur Aufhebung des Leidens.“ Erkenne ich mein eigenes Leiden, und ich gestehe mir ein, dass ich leide, so wird Buddha es betrachten, und herausfinden, wodurch das Leiden entstanden ist, und mir den Weg weisen, wie ich das leiden in Frieden, Freude und Befreiung umwandeln kann. Denn leiden ist das Mittel, wodurch ich Befreiung erlange, und es ist auch das Mittel, durch das ich frei werden kann.
Der Ozean des Leidens ist unermesslich, aber verändere ich meine Blickrichtung, so kann ich Land erkennen. Es mag sein, dass der Samen des Leidens stark ist, aber ich warte nicht, bis kein leiden in mir ist, bevor ich es mir gestatte, glücklich zu sein. Wenn ein Mensch krank ist, so übersehe ich nicht die gesunden Menschen, denn ich muss mich um alle Menschen kümmern. Weil ich auch mit Schmerzen in meinem Herzen die Wunder, die mir das Leben schenkt, mit viel Freuden erleben kann, so einen wundervollen Sonnenuntergang oder vielen schönen Blumen. Denn das Leben hält für mich sehr viel mehr an Freuden bereit als an Leiden. Denn von den Leiden darf ich mir keine Fesseln anlegen lassen.
Wenn ich in meinem Leben sehr viel Hunger erfahren habe, so kommt es einem Wunder gleich, wenn ich etwas zu essen habe.Habe ich unter Kälte gelitten, dann weiß ich die Wärme zu schätzen.Und habe ich leid erfahren, so bin ich dankbar für die paradiesischen Zustände des Augenblicks, und so lasse ich mein Leiden nicht unbeachtet, aber ich vergasse auch nicht, mich an den Wundern des Lebens zu erfreuen, zu meinem eigenen Wohl und zum Wohl anderer Wesen.
Wenn ich in einem Krieg aufwachse, so sehe ich um mich herum die ganzen Zerstörungen, ich sehe tote Kinder und Erwachsene oder zerstörte Werte und verwüstetes Land. Denn hat sich einmal das Tor der Achtsamkeit geöffnet, dann ich es nicht mehr schließen, und die Wunden des Krieges verheilen teilweise, aber einige werden immer offen bleiben. Ich liege in manchen Nächten hellwach im Bett, und ich denke an mein Volk, an meine Heimat und an die Erde, dann möchte ich sie alle in meine Arme nehmen und sie umarmen.
Habe ich kein leiden, so kann ich mich nicht entwickeln, denn ohne Leiden kann ich den Frieden und die Freude nicht finden, die ich mir verdient habe. Ich laufe vor dem Leiden nicht weg, sondern ich umarme das Leiden und erkenne seinen Wert. So gehe ich zum Buddha, nehme neben ihm Platz, und ich zeige ihm meinen Schmerz. Und Buddha wird mich voll liebender Güte, Mitgefühl und Achtsamkeit anschauen und mir den Weg weisen, wie ich mein leiden umarme und tief in ihm hineinschaue, und mit Verstehen und Mitgefühl wird es mir gelingen, die Wunden in meinem Herzen und die Wunden der Welt zu heilen. Denn die Leiden sind der Pfad zur Befreiung und wird „heilige Wahrheit“ genannt. So stehe ich zu meinem leiden und gebe ihm die Möglichkeit, mir den Weg zu Frieden, Freude und Befreiung zu offenbaren.


Gedicht
Meine Jugend war eine unreife Pflaume,
deine Zähne haben ihre Spuren darin hinterlassen.
Noch immer sind die Male spürbar.
Ich denke stets daran,
ich denke stets daran.


Seit ich dich lieben lernte,
steht die Tür meines Herzens stets weit offen,
für die Winde aus den vier Himmelsrichtungen.
Die Wirklichkeit schreit nach einem Wandel.
Die Frucht der Achtsamkeit ist schon reif, und nie wird die Tür sich wieder schließen.


Das Feuer verschlingt dieses Jahrhundert,
ud es hinterlässt seine Spuren
in den Wäldern und Bergen.
Der Wind heult rings um mich her,
und der ganze Himmel schwankt wild im Schneesturm.


Da sind noch die Wunden des Winters,
ihnen fehlt die schneidende Schärfe des Frostes,
ruhelos drehen und wälzen sie sich
in Qual die ganze Nacht.




Eine Rede zu den Vier Edlen Wahrheiten
Schon in jungen Jahre, als ich jung war, habe ich einen Weg gesucht, um mein eigenes Leiden und das leiden anderer Menschen ein Ende zu bereiten, deshalb zog ich schon in diesen jungen Jahren in die Welt hinaus.
Bei vielen Lehrern lernte ich das Meditieren, und nach längerem Üben von sechs Jahren, verließ ich meine Lehrer, um auf eigenen Beinen zu stehen, um mit meiner Arbeit anzufangen. So ging ich eines Tages einem alten Baum mit einem gewaltigen Blätterdach vorbei, und ich dachte mir, hier bleibe ich und ich werde erst dann wieder weitergehen, wenn ich die Erleuchtung gefunden habe, und ich setzte mich an den Baumstamm nieder und verharrte dort die ganze Nacht.
Es ging auf den Morgen zu, und die Sterne verblassten am Himmel, und da kam plötzlich der Durchbruch, und ich wurde zum Buddha, zum Erwachten, denn ich hatte jetzt erkannt, das ich von Verstehen und Liebe erfüllt war, und so lebte ich jetzt freudvoll im Frieden, den die Erleuchtung mir gebracht hatte.
Ich erkannte jetzt in den Tiefen, dass nichts aus sich selbst heraus und für sich selbst existieren kann, denn es gibt immer ein wechselseitiges Abhängig sein vor allem mit anderen, und ich hatte auch erkannt, dass in allen Wesen die Kraft des Erwachens innewohnt.
Und so erkannte ich auch die Vier Edlen Wahrheiten:
  1. die erste Wahrheit ist von der Existenz des Leidens,
  2. die zweite Wahrheit ist von der Ursache des Leidens,
  3. die dritte Wahrheit ist von der Möglichkeit, das Leiden zu beenden und das Wohlsein zurückzuverlangen, und
  4. die vierte Wahrheit ist der Weg, der zu dem Wohlsein führt: zum Achtfachen Pfad.
Weil ich das Leiden selbst erfahren habe, es verstanden, seine Ursachen durchschaut und diese beseitigt habe,denn ich weiß, das ein Wohlsein gibt,, weil ich selbst Wohlsein erlangt habe, denn ich bin den Pfad erkannt habe, der zum Wohlsein führt, und bin den Pfad bis zum Ende geschritten, um vollkommene Befreiung zu erfahren, und so kann ich nunmehr verkünden, ich bin frei.
Ich lehre euch, die Leiden als Leiden zu erkennen und es in Achtsamkeit, Mitgefühl, Frieden und Befreiung zu verwandeln.


Ich rede von den Vier Edlen Wahrheiten
Nach meinem vollkommenen Erwachen musste ich Worte finden, um andere an einer Einsicht teilhaben zu lassen.Ich benötigte ein Gefäß für meine „Vier Edlen Wahrheiten“ und für einen „Edlen Achtfachen Pfad“, denn die „Vier Edlen Wahrheiten“ enthalten den Kern der buddhistischen Lehren. Ich werde bis zu meinem Tod die „Vier Edlen Wahrheiten“ verkünden.
Die Chinesen übersetzen die „Vier Edlen Wahrheiten“ mit den „Vier Wunderbaren Wahrheiten“ oder auch mit den „Vier Heiligen Wahrheiten“, denn mein Leiden ist heilig, wenn ich es umarme und tief in das Leiden hineinschaue. Wenn ich es nicht tue, so ist es keineswegs heilig, und ich ertrinke im Ozean des Leidens. Die Wahrheit steht unerschütterlich fest, so stehen auch die „Vier Edlen Wahrheiten unerschütterlich fest, denn ich soll sie erkennen und praktizieren.
Die Ertse Edle Wahrheit ist die Wahrheit vom leiden, denn das Leiden ist bitter und das Glück sehr süß. Aber wir alle leiden in einem gewissen Umfang. So spüre auch ich zuweilen ein gewisses Unwohlsein in meinem Körper oder meinem Geist, und so ist es wichtig zu erkennen, dass das Leiden existiert, und das ich es akzeptieren muss und berühren kann. Um das zu tun, brauche ich einen Lehrer, der mir hilft und einen Gefährten für den Übungsweg.
Die „Zweite Edle Wahrheit“ ist die Wahrheit von der Entstehung des Leidens, von seiner Ursache, seinen Wurzeln, seiner Natur und seinem Zustandekommen. Nachdem ich mein Leiden berührt habe, muss ich tief in mein Leiden hineinschauen, um zu ergründen, wie es entstehen konnte. Ich muss die geistigen und materiellen Nährstoffe aufspüren und identifizieren, wie ich sie zu mir genommen habe, und die jetzt dazu führen, dass ich leide.
Die Vier Edlen Wahrheiten und der Edle Achtfache Pfad:
Aufhebung des Leidens, Ursachen des Leiden und Leiden,
Achtfacher Pfad:
Rechte Anschauung, Rechtes Denken, Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechter Lebenserwerb, Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit, Rechte Sammlung.
Die Dritte Edle Wahrheit ist die Wahrheit von der Aufhebung des Leidens. Das Leiden hört auf, wenn ich aufhöre, das zu tun, was Leiden schafft, denn es ist eine Botschaft, die mich zuversichtlich macht. Buddha hat das Vorhandensein von Leiden verleugnet, aber er auch das Vorhandensein von Freude und Glück verleugnet. Das macht mir klar, dass ich die Augen vor dem Leiden nicht verschließen darf, sondern ich muss das Leiden akzeptieren, denn ich kann das Leiden auch beenden, wenn es dazu nicht die Möglichkeit gäbe, welchen Sinn machte es denn, zu praktizieren? Die Dritte Wahrheit verspricht mir Heilung.
Die Vierte Edle Wahrheit ist die Wahrheit, die man den Pfad nennt, der zur Aufhebung des Leidens führt. Dieser Pfad zeigt mir, wie ich aufhören kann, Dinge zu tun, die das Leiden verursachen. Diesen Pfad werde ich am dringlichsten beschreiten, und Buddha nannte die Pfad den „Edlen Achtfachen Pfad, und im Chinesischen heißt er: Pfad der Acht Rechten Übungen“. Doch worin muss ich mich üben? In Rechter Anschauung, Rechtem Denken, Rechter Rede, Rechtem Handeln, Rechtem Lebenserwerb, Rechter Anstrengung, Rechter Achtsamkeit und Rechter Sammlung.


Die Lehren verstehen
Wenn ich eine Rede höre oder eine spirituelle Unterweisung lese oder eine Sutra studiere, so brauche ich nichts anderes zu tun, als mich zu öffnen. Gewöhnlich vergleiche ich das, was ich höre oder lese mit meiner eigenen Meinung oder meinem eigenen Urteil, und wenn beides übereinstimmt, dann betrachte ich es richtig, und ich akzeptiere die neue Information.Wenn es keine Übereinstimmung gibt, dann ist die Information für mich falsch. Weder in dem einen oder anderen Fall lerne ich etwas. Lese ich mit offenem Geist und Herzen oder höre ich mit offenem Geist und Herzen zu, so wird der Dharma-Regen den Boden meines Bewusstseins durchtränken.
Der sanfte Frühlingsregen dringt ein in den Erdboden meiner Seele,ein Samen, der lange Zeit tief in der Erde lag, lächelt einfach nur.
Wenn ich Sutra höre oder lese, dann strenge ich mich nicht an, sondern ich bin wie die Erde, denn wenn der Regen kommt, dann öffnet sich die Erde, und so öffne ich mich auch, wenn ich höre und lese. Und so gestatte ich dem Dharma-Regen in mich einzudringen und die Samen zu wässern, die in der Tiefe meines Bewusstseins verborgen sind. Und so kann kein anderer mit mir die Wahrheit teilen, denn die Wahrheit ist schon in mir, so brauche ich mich nur meinen Körper, meine Geist und mein Herz zu öffnen, dann wird die Botschaft, deren Samen des Verstehens und der Erleuchtung schon in mir sind, genährt werden. So gestatte ich den Worten, in die Tiefe meines Bewusstseins zu gelangen, damit der Boden und die Samen den Rest der Arbeit tun.



Donnerstag, 29. September 2016

Geist-Bewusstsein

Verse über das sechste Bewusstsein
Geist-Bewusstsein
Ich kann das sechste Bewusstsein sehr leicht beobachten, wenn es in den drei Naturen, den drei Modi der Wahrnehmung und den drei Objektarten der Wahrnehmung operiert, und es sich in den drei Bereichen bewegt. Dieses Bewusstsein arbeitet mit allen einundfünfzig geistigen Gebilden, ob von unheilsamer oder heilsamer Natur hängt von Zeit und Gelegenheit ab.
Bezogen auf das sechste Bewusstsein befinden sich die drei Naturen, die drei Bereiche und die drei Gefühle in ständiger Transformation also in einem fortwährenden Wandel. Einbezogen sind darin, die sechs grundlegenden unheilsamen geistigen Gebilde und die elf heilsamen geistigen Gebilde – wie Vertrauen und so weiter -. Das sechste Bewusstsein konstituiert hauptsächlich die dynamische Kraft für Sprache und Handlung, welche künftige Reifung im Generellen sowie im Besonderen bestimmt wird.
Selbst wenn ein Praktizierender mit seinem Bodhisattva-Anfängergeist das Land der Freude betritt, so liegt die ihm innen wohnende Anhaftung an ein Selbst noch schlafend in den Tiefen des Bewusstseins. Erreicht er das Siebte Land, das Weit-Reichende Land genannt wird, dann wird dieses Bewusstsein von Undichtigkeiten frei sein. Zu dieser Zeit wird das sechste Bewusstsein zur Weisheit der Wundervollen Kontemplation und erleuchtet den gesamtem Kosmos.

Mittwoch, 28. September 2016

Sinnes Bewusstsein

Verse über die Charakteristika der acht Bewusstseinsformen
Verse über die ersten fünf Formen des Bewusstseins
Sinnes-Bewusstsein
Die Sphäre der Natur ist das Objekt der ersten Formen des Bewusstseins, und der Modus ihrer Wahrnehmung ist direkt, denn die Natur kann heilsam, nicht heilsam oder neutral sein.Das Sehbewusstsein, das Hörbewusstsein und das Tastbewusstsein wirken im zweiten Land. Die fünf Formen des Sinnes-Bewusstsein arbeiten mit den fünf Universellen, den Fünf Speziellen, den elf heilsamen geistigen Gebilden, den zwei mittleren sekundären Unheilsamen – die Abwesenheit der inneren Scham, die Anwesenheit der Scham von anderen - , den acht größeren, sekundären, unheilsamen geistigen Gebilden und mit Gier, Hass und Verwirrung.
Alle fünf Formen des Bewusstseins operieren auf der Grundlage der Reinen Sinnesorgane, abhängig von neun, acht oder sieben Bedingungen. Sie beobachten die Welt des Staubs, zwei von ihnen aus der Distanz, drei in direktem Kontakt. Ahnungslos Menschen finden es schwierig, zwischen Sinnesorgan und Bewusstsein zu unterscheiden.
Dank der Später Erworbenen Weisheit können die fünf Formen des Bewusstseins Leerheit in ihren manifestierten Formen betrachtet werden. Denn die fünf Formen des Bewusstseins selbst sind nach der Erleuchtung nicht imstande, aus sich selbst heraus die wahre Leerheit zu berühren. Ist die achte Form des Bewusstseins in die Große Spiegel gleiche Weisheit verwandelt, dann können die fünf Formen des Bewusstseins den Zustand der Nicht-Dichtigkeit erreichen. Daraufhin sind die drei Arten der Manifestationskörper da, um mir zu helfen, den Kreislauf des Leidens in dieser Welt zu beenden.


Dienstag, 27. September 2016

Die Übung der Tiefenentspannung

Die Übung der Tiefenentspannung
Ich lege mich auf den Rücken, die Arme sind seitlich am Körper, und ich mache es mir bequem.Ich bin mir des Bodens unter mir gewahr, und ich stelle den Kontakt zwischen Körper und Boden her, und lasse meinen Körper in den Boden sinken.
Ich werde mir meines Atems bewusst, wie ich ein- und ausatme. Ich nehme meine Bauchdecke wahr, die sich beim Ein- und Ausatmen hebt und senkt. Beim Einatmen wende ich meine Aufmerksamkeit den Augen zu, und beim Ausatmen entspanne ich meine Augen. Ich lasse meine Augen zurück in den Körper sinken, und ich lasse die Spannungen in den kleinen Muskeln im Augenbereich los, und meine Augen erlauben es mir, denn ich sehe ein Paradies der Formen und Farben, und ich lasse die Augen zur Ruhe kommen, und ich sende meinen Augen Liebe und Dankbarkeit.
Atme ich ein, so bringe ich meine Aufmerksamkeit zum Mund. Atme ich aus, so entspanne ich meinen Mund. Und lasse ich die Spannung um meinen Mund los, denn die Lippen sind die Blüten einer Blume, und ich lasse ein Lächeln auf meinen Lippen erblühen, und das Lächeln löst die Spannung der Gesichtsmuskeln auf, und ich spüre, wie sich die Spannung in meinen Wangen auflöst , sowie in meinen Kiefer und in meiner Kehle.
Ich atme ein und werde meiner Arme gewahr, und atme aus und entspann meine Arme, und ich lasse meine Arme in den Boden sinken sowie die Oberarme, die Ellbogen, die Unterarme, die Handgelenke, die Hände, die Finger und die winzigen Muskeln, so bewge ich meine Finger ein wenig, um die Muskeln besser zu entspannen.
Atme ich ein, dann bringe ich meine Aufmerksamkeit zu meinem Herzen, und wenn ich ausatme, dann entspanne ich mein Herz. Aber lasse ich mir Zeit, dann habe ich mein Herz vernachlässigt durch die Art wie ich arbeite, esse und mit der Angst und dem Stress umgehe, denn das Herz schlägt für mich Tag und Nacht, und so umarme ich mein Herz mit Achtsamkeit und Sanftheit, versöhne mich mit meinem Herzen, und ich trag Sorge für mein Herz.
Ich atme ein, und bringe so meine Aufmerksamkeit zu meinen Beinen. Ich entspann meine Beine, indem ich ausatme, und so löse ich alle Spannungen in meinen Beinen auf sowie in meinen Oberschenkeln, in meinen Knien, in meinen Unterschenkeln, in meinen Waden, in meinen Knöcheln, in meinen Füssen, in meinen Zehen und in all den winzigen Muskeln in den Zehen. Ich bewege die Zehen ein wenig, um ihnen zu helfen, sich zu entspannen, und ich sende meinen Zehen meine Liebe und meine Fürsorge.
Beim Ein- und Ausatmen fühlt sich mein Körper leicht wie Seegras auf dem Wasser, und ich muss nirgends hingehen, nichts tun, und ich bin frei wie die Wolke am Himmel.
Ich bringe meine Aufmerksamkeit zurück zu meinem Atem und zu meiner Bauchdecke, die sich hebt und senkt.
Folge ich meinem Atem, so werde ich meine Arme und meine Beine bewusst, denn ich kann meine Beine bewegen und strecken.
Wenn ich bereit bin, dann stehe ich auf, und so wird bei dieser Übung die Aufmerksamkeit zu jedem Teil meines Körpers gelenkt: zu meinem Haar, zu meinem Schädel, zu meinem Gehirn, zu meinen Ohren, zu meinem Hals, zu meinen Lungen, zu jedem meiner inneren Organe, zu meinem Verdauungssystem, zu meinem Becken, zu jedem Teil meines Körpers, zu meiner Heilung und zu allem, was Aufmerksamkeit benötigt oder braucht.
Ich umfasse und umarme jedes Körperteil, und ich sende Liebe, Dankbarkeit und Fürsorge, wenn ich meine Aufmerksamkeit halte und ein- und ausatme.


Montag, 26. September 2016

Tiefenentspannung

Tiefenentspannung
Eine Voraussetzung für die Heilung ist das Ausruhen. Wenn sich ein Tier im Wald verletzt, dann sucht es sich einen Platz, wo es sich niederlegen kann, und dort ruht sich das Tier tagelang aus. Es ist nicht an Futter oder anderem interessiert, sondern es ruht nur und erfährt so seine Heilung, die es braucht. Der Mensch, der zu sehr gestresst ist, der geht in die Apotheke und kauft sich Pillen, aber mit seinem Tun hört der Mensch nicht auf, denn der Mensch weiß nicht, wie er sich selbst helfen kann.
Denn Stress sammelt sich in unserem Körper, denn die Art, wie sich esse, trinke und lebe , das wirkt sich auf mein Wohlergehen aus. Tiefenentspannung gibt meinem Körper die Möglichkeit sich auszuruhen, zu heilen und sich zu zu stärken. Ich entspanne meinen Körper, schenke jedem Teil meine Aufmerksamkeit und sende dann jeder Zelle meines Körpers meine Liebe und meine Fürsorge.
Zu Hause kann ich mindestens einmal am Tag achtsames Atmen und totale Entspannung praktizieren, das kann einige Minuten aber auch länger dauern. Wenn ich Kunst des achtsamen Atmens und der totalen Entspannung kenne, dann wird meine Fähigkeit, mich selbst zu heilen, gestärkt, und der Heilungsprozess wird sich beschleunigen. Denn Tiefenentspannung ist eine Praxis, und hat nichts mit Sektierern oder Religion zu tun, weil es Wissenschaft ist. Selbst eine Übungssitzung kann bereits gute Wirkung zeitigen, und das zeigt, dass es wichtig ist, die Tiefenentspannung zu praktizieren.
Habe ich Probleme damit, nicht ausreichend Schlaf zu finden, dann kann ich es durch Tiefenentspannung ausgleichen. Wenn ich wach im Bett liege, dann kann ich die Tiefenentspannung praktizieren, indem ich Ein- und Ausatme. So kann ich manchmal einschlafen, jedoch geschieht es nicht, denn die Übung ist gut, weil nährend ist und mir das Ruhen ermöglicht. Ich kann wunderschöne Musik oder schönen Gesang hören, und das kann auch sehr erholsam und nährend sein. Aber es ist wichtig für mich, dass ich mir selbst erlaube, zu ruhen.


Sonntag, 25. September 2016

Ich berühre die Erde und lasse die Vorstellung los,..

III
Ich berühre die Erde und lasse die Vorstellung los, ich sei dieser Körper und meine Lebensspanne sei begrenzt
Ich erkenne, dass dieser Körper, der aus den vier Elementen besteht, nicht wirklich ich ist, und dass ich nicht durch diesen Körper begrenzt bin. Denn ich bin ein Teil des Lebensstroms von spirituellen und leiblichen Vorfahren, der bereits seit Tausenden von Jahren in die Gegenwart und für eitere Tausende von Jahren in die Zukunft fließen wird.
Ich bin eins mit meinen Vorfahren, ich bin eins mit allen Menschen und allen Arten von Wesen, gleich, ob sie friedlich und furchtlos oder voller Leid und Angst sind. In diesem Augenblick bin ich überall auf der ganzen Welt anwesend, ich bin auch in der Vergangenheit und in der Zukunft anwesend.
Die Auflösung des Körpers berührt mich nicht, gerade so, wie das Herabfallen einer Pflaumenblüte nicht das Ende des Pflaumenbaums bedeutet.
Ich sehe mich als Welle auf der Oberfläche des Meeres, denn meine Natur ist das Wasser des Meeres. Ich erkenne mich wieder in allen anderen Wellen, und ich sehe all die anderen Wellen in mir. Das Erscheinen und Verschwinden der Form der Wellen macht dem Ozean nichts aus.
Mein Dharma-Körper und mein spirituelles Leben sind nicht Geburt und Tod unterworfen. Ich erkenne, dass ich bereits da war, bevor mein Körper sich manifestierte, und dass ich noch da sein werde, nachdem sich mein Körper aufgelöst hat. Selbst in diesem Augenblick erkenne ich, dass ich woanders existiere als nur in diesem Körper.
Siebzi oder achtzig Jahre sind nicht meine Lebensspanne. Meine Lebensspanne, wie auch die Lebensspanne eines Blattes oder eines Buddha, ist unbegrenzt. Ich habe die Vorstellung hinter mir gelassen, dass ich ein Körper bin, der in Raum und Zeit getrennt ist von allen anderen Formen des Lebens.

Samstag, 24. September 2016

Ich berühre die Erde und verbinde mich......

II
Ich berühre die Erde und verbinde mich mit allen Menschen und allen Arten von Lebewesen, die in diesem Augenblick auf dieser Welt mit mir zusammen lebendig sind.
Mit dem wundervollen Muster des Lebens, dass in allen Richtungen ausstrahlt, fühle ich mich eins. Die enge Verbundenheit zwischen mir und anderen erkenne ich und sehe, wie man gemeinsam Leid und Glück teilt. Doch ich bin auch eins mit denen, die behindert zur Welt kommen oder die im Krieg oder durch Unfall und Krankheit eine Behinderung erlitten haben, Und ich bin eins mit denen, die durch Krieg oder Unterdrückung in eine Zwangslage geraten sind. So bin ich auch eins mit denen, die in ihrem Familienleben unglücklich sind, die ohne Wurzeln sind und keinen Frieden im Geist finden. Ich bin auch eins mit denen, die nach Verständnis und Liebe hungern, die nach etwas Schönem, Heilem und Wahrem suchen, das sie umarmen und an sie glauben können. Ich bin jemand, der dem Tode nahe und voller Angst ist, der nicht weiß, was geschehen wird.
Ich bin ein Kind, das an einem Ort lebt, an dem größte Armut, Elend und Krankheit zu Hause sind, dessen Beine und Arme dürr wie Stöckchen sind und das keine Zukunft vor sich hat. Doch ich bin auch der Waffenfabrikant, der Bomben an die armen Länder verkauft.
Ich bin der Frosch, der im Teich schwimmt, und auch die Schlange, die sich vom Körper des Frosches ernähren muss. Ich bin die Raupe oder die Ameise, nach der der Vogel Ausschau hält. Ich bin der Wald, der gefällt wird, und ich bin der Fluss und die Luft, die verschmutzt werden, und ich bin auch der Mensch, der den Wald abholzt und die Flüsse und die Luft verschmutzt. Ich erkenne mich in allen Arten von Wesen, und ich erkenne alle Arten von Wesen in mir.
Denn ich bin eins mit den Großen Wesen, die die Wahrheit von Nicht-Geburt und Nicht-Tod erkannt haben, und die von daher die Formen von Geburt und Tod, Glück und Leid mit ruhigen Augen betrachten können. Ich bin eins mit den Menschen, von denen man überall welche finden kann, die einen friedvollen Geist haben, die über ausreichend Verstehen und Liebe verfügen und das berühren können, was wundervoll, nährend und heilend ist, und die auch fähig sind, die Welt mit einem liebevollen Herzen und hilfreichen Armen umfangen.
Ich bin jemand mit genügend Frieden, Freude und Freiheit und vermag den Lebewesen um mich herum, Furchtlosigkeit und Freude anzubieten, denn ich erkenne, dass ich nicht allein und abgeschnitten bin. Die Liebe und das Glück Großer Wesen auf diesem Planeten helfen mir, nicht in Verzweiflung zu versinken, weil sie mir helfen in sinnvoller Weise zu leben, in wahrem Frieden und Glück. Ich erkenne sie alle in mir, und ich sehe mich in ihnen allen.

Freitag, 23. September 2016

Die Drei Erdberührungen

Die Drei Erdberührungen
I.
Ich berühre die Erde und verbinde mich mit meinen Vorfahren und den Nachkommen meiner spirituellen und leiblichen Familie.
Buddha und die Edle Sang-ha gehören zu meinen spirituellen Vorfahren, denn sie sind in mir immer gegenwärtig, weil sie mir den Samen des Friedens, der Weisheit, der Liebe und des Glücks übertragen haben, und sie haben mir die Quelle des Verstehens und des Mitgefühls erweckt.
Betrachte ich meine spirituellen Vorfahren, so sehe ich die, die in der Praxis der Achtsamkeit-Übungen, des Verstehens und des Mitgefühls bereits perfekt sind, aber auch diejenigen, die darin nicht vollkommen sind. Aber ich akzeptiere alle, denn auch ich sehe in mir Schwierigkeiten und Schwächen. Doch ich bin mir bewusst, dass ich in der Praxis der Achtsamkeit-Übungen noch nicht vollkommen bin, und dass auch ich noch nicht so voller Verstehen und Mitgefühl bin, wie ich es gerne wäre, darum werde ich deshalb mein Herz öffnen und alle meine spirituellen Nachkommen akzeptieren.
Jedoch einige meiner Nachkommen praktizieren die Achtsamkeit-Übungen, Verstehen und Mitgefühl in einer Weise, die wirklich Vertrauen und Respekt verdient, jedoch gibt es auch solche, die viele Schwierigkeiten haben und ständig Hochs und Tiefs in ihrer Praxis erleben.
Und desgleichen akzeptiere ich in meiner Familie alle Vorfahren mütterlicher- und väterlicherseits, und ich erkenne all ihre guten Eigenschaften und ihre bedeutenden Leistungen an, genauso wie ihre Schwächen. So öffne ich mein Herz und akzeptiere alle meine leiblichen Nachkommen mit ihren guten Qualitäten, ihren Talenten und auch ihren Schwächen.
Mein spirituellen und meine leiblichen Vorfahren, meine spirituellen und leiblichen Nachkommen, sie alle sind ein Teil von mir, denn ich bin sie , und sie sind ich, weil ich kein getrenntes Selbst besitze, denn alles existiert als Teil eines wundervollen Lebensstroms, der ständig im Strom ist.

Donnerstag, 15. September 2016

In Dankbarkeit und Mitgefühl verbeuge ich mich

In Dankbarkeit und Mitgefühl verbeuge ich mich und versöhne mich mit allen, durch die ich Leid erfuhr
So öffne ich mein Herz, und ich sende meine Energie der Liebe und des Verstehens an alle, durch die ich Leiden erfuhr, und an alle, die mein Leben zerstört haben sowie das Leben derer, die ich liebe. Ich weiß, dass diese Menschen viel Leiden erfahren haben, und dass ihre Herzen übervoll mit Schmerz, Wut und Hass sind. Und ich weiß, dass jeder, der viel leidet, denen Leiden bereitet wird, die ihn umgehen. Ich weiß, dass diese Menschen nie das Glück und die Chance gehabt haben, dass man sich um sie kümmert, und sie liebt.
Das Leben und die Gesellschaft haben ihnen schwierige Umstände aufgebürdet, ihnen Unecht zugefügt und missbraucht. Man hat sie nicht angeleitet, wie man den Weg des acgtsamen Lebens gehen muss, und sie haben falsche Wahrnehmungen über das Leben und über mich angesammelt.
So haben sie mir und den Menschen, die ich liebe, Unrecht angetan. Und so bete ich zu den Vorfahren meiner spirituellen und leiblichen Familie, die Menschen, die mir Leid zugefügt haben, die Energie der Liebe und des Schutzes zu übertragen, damit die Herzen fähig werden, den Nektar der Liebe zu empfangen und zu erblühen wie eine Blume.
Ich bete, dass sie verwandelt werden und Lebensfreude erfahren, sodass sie sich und anderen kein weiteres Leid zufügen, denn ich kenne ihr Leiden und wie keinerlei Gefühle des Hasses oder des Zorns mehr gegen sie in mir liegen, weil ich nicht möchte, dass sie leiden und so leite ich meine Energie der Liebe und des Verstehens an sie und bitte all meine Vorfahren, ihnen zu helfen.

Dienstag, 13. September 2016

In Dankbarkeit und Mitgefühl verbeuge ich mich...

In Dankbarkeit und Mitgefühl verbeuge ich mich und übertrage meine Energie denen, die ich liebe
All die Energie, die ich empfangen habe, möchte ich jetzt an die übertragen, die ich liebe, die um meines Wohl haben leiden und sorgen müssen, denn ich weiß, dass ich im täglichen Leben nicht achtsam genug war, und ich weiß, dass ich auch die, die mich lieben, ihre Probleme und Schwierigkeiten haben.
Denn sie mussten leiden, weil sie nicht das Gleiche hatten, in einer Umgebung zu leben, die ihre Entwicklung ermutigt und gefördert hat. So übertrage ich meine Energie an die Liebsten, sodass ihr Leiden gelindert wird, so dass sie lächeln und Freude darüber empfinden können, lebendig zu sein.
Und mir ist gewiss, wenn meine Liebsten glücklich sind, und ich wünsche ihnen, dass sie alle gesund und voller Freude sind, und ich fühle keinen Groll mehr gegen sie.
Und so bete ich, dass alle Vorfahren meiner spirituellen und leiblichen Familie sich auf sie ausrichten, um sie zu schützen und zu unterstützen.
Und ich weiß, ich bin nicht getrennt von ihnen, sondern ich bin eins mit ihnen, die ich liebe.

Montag, 12. September 2016

In Dankbarkeit verbeuge ich mich...

In Dankbarkeit verbeuge ich mich vor diesem Land und allen Vorfahren, die es aufgebaut haben
Ich sehe: ich bin ganz, ich bin beschützt und genährt von diesem Land und von allen Lebewesen, und durch all ihre Anstrengungen das Leben für mich einfach und möglich gemacht haben.
Ich sehe die, die dieses Land durch ihre Talente, ihre Beharrlichkeit und ihre Liebe zu einr Zuflucht für Menschen so vieler Abstammungen und Hautfarben gemacht haben, sehe die, die schwer gearbeitet haben, um Schulen, Krankenhäuser, Brücken und Straßen zu bauen, erkenne die, die die Menschenrechte schützen, Die Wissenschaft und Technologie entwickelt haben und für die Freiheit und soziale Gerechtigkeit gekämpft haben.
Ich spüre, wie die Energie dieses Landes meinen Körper und meine Seele durchdringt, unterstützt und akzeptiert. So gelobe ich, diese Energie zu kultivieren und zu bewahren und sie an die zukünftige Generationen zu übertragen. Auch gelobe ich, meinen Teil dazu beizutragen, die Gewalt, den Hass und die Verblendung zu verwandeln, die immer tief im kollektiven Bewusstsein dieser Gesellschaft sind, damit künftige Generationen mehr Sicherheit, Freude und Frieden erfahren werden. Ich bitte dieses Land um seinen Schutz und seine Unterstützung.