Sonntag, 31. Mai 2015

"IS" erobert weiterhin Land in Syrien und Irak

IS“ erobert weiterhin Land in Syrien und im Irak.
Der „Islamische Staat“ bzw. die Kämpfer dieses sogenannten Staates, sind sehr erfolgreich bei der Eroberung von Landesteilen in Syrien und im Irak, denn sie finden kaum Gegenwehr durch die dortigen Sicherheitskräfte, obwohl diese von den Amerikaner ausgebildet werden und auch amerikanische Waffen bekommen.
Aber allein die Ausbildung und die Waffenlieferungen machen aus einem Menschen noch keinen Kämpfer für seine Heimat, sondern die enge Verbundenheit zur Familie und Heimat und die Überzeugung zum Regierungssystem oder zum politischen System.
Jeder Soldat muss im Kampf davon überzeugt sein, für wen er kämpft und wofür er kämpft. Ohne diese Überzeugung wird es schwer sein, die Kämpfer zu motivieren, den Kampf aufzunehmen.
Hier kommt noch hinzu, dass der syrische oder irakische Soldat gegen die muslimischen Brüder kämpfen muss, und das wäre auch ein Grund, dass diese Soldaten eine mangelnde Motivation zum Kampf zeigen.
Die Kämpfer des „Islamischen Kampfes“ sind vom Kampf gegen die Feinde des Islams überzeugt, aber es kommen noch menschliche Gründe hinzu wie die Unterdrückung der Frau und andere Menschen, das rücksichtslose Töten von Menschen, wenn den Kämpfern deren Anblick nicht gefällt, und dann die völlige Bereitschaft der Frau, sich dem Kämpfer auf sein Verlangen geschlechtlich hinzugeben.
Dass alles hätte der Bevölkerung dieser Staaten erspart bleiben können, wenn die USA und andere Staaten auf den „IS“ entsprechend reagiert hätten.
Denn der USA war schon früher bekannt, als der „IS“ noch in kleiner Formation auftrat, wie sich dieser entwickeln würde, und wie leicht es der „IS“ in den Staaten, in denen er jetzt wütet, haben könnte und es tatsächlich hat.
Jetzt besteht genau die gleiche Situation wie vor dem 2.Weltkrieg oder wie vor 1933, bevor die Nationalisten in Deutschland an die Macht kamen. Diese zeigten schon vor der Machtergreifung wie sie mit anderen Menschen, die nicht zu ihnen gehörten, umgehen würden, und so haben sie es auch nach der Machtergreifung getan.
Die USA und auch die anderen Staaten haben nicht reagiert, auch als die jüdischen Mitbürger in Deutschland von den Nationalsozialisten bedrängt, gedemütigt und getötet wurden. Die US-Regierung hat schon damals gewusst, wie schlimm es in Deutschland wird.
Aber ich vermute, dass es auch in der USA den Antisemitismus gab, und deshalb hatte man nichts unternommen, aber das Deutschland bzw. die Nationalsozialisten einen Krieg vom Zaun brechen würden, das war auch den Amerikanern und anderen Staaten bekannt.
So wird auch heute, das politische Handeln gegen den „IS“ phlegmatisch oder gar nicht behandelt, denn man lässt diese Täter machen, was sie wollen, denn sie haben Narrenfreiheit. Überall wird geschimpft, aber es wird nicht gehandelt, um die Ursache dieser Terrorbande zu beseitigen, auch wenn man es nicht ganz schafft, aber man hätte den Anfang gemacht.
Ob die heutigen Politiker die Menschen in Syrien, Irak und den anliegenden Staaten auch so behandeln wie es die Nationalsozialisten vor dem 2.Weltkrieg getan haben, könnte man fast meinen, aber wir Menschen sind nicht verschiedene Rassen, sondern wir sind Menschen, also eine Art von Lebewesen unter vielen Lebewesen, dies sollten die Menschen einmal begreifen.
Ich wünsche uns allen, und besonders den Menschen im Nahen Osten, dass das Morden bald zu ende geht und wieder Frieden einkehrt, aber mit dem Gesicht von Freiheit und Menschenwürde, also mit einer echten Demokratie.

Samstag, 30. Mai 2015

Meditation beim Gehen.

Eine Meditation beim Gehen.
Eine weitere Meditation wäre das Gehen oder beim Gehen. Es ist eine Meditation in Bewegung, also im Gegensatz zum Sitzen. Man soll sich anfangs die Zeit von 15 bis 20 Minuten nehmen, um sich daran zu gewöhnen, sich im Gehen oder in der Bewegung konzentrieren zu können. Man sollte dabei immer die gleiche Strecke gehen, weil sie uns bekannt ist, und uns nicht durch neue Einflüsse ablenkt.
Die Strecke kann auch in der Wohnung sein, so von einer Länge von 20 bis 30 Schritt. Wenn wir mit dem Gehen beginnen, so heben wir einen Fuß, um diesen nach vorne zu bringen, damit er wieder auf den Fußboden aufsetzt und der Kontakt zur Erde ist wieder hergestellt. Man spürt wie der Fuß und das Bein den Kontakt zum Fußboden zur Erde wieder herstellen.
So richte ich meine Aufmerksamkeit auf die Füße und die Beine und spüre dort ein Körperempfinden, das anders ist als beim Sitzen.
Beim Gehen richtet man die Achtsamkeit auf den Akt des Gehens. So spürt man auch die zwei Aktivitäten des Gehens, das Anheben und das Senken des Fußes. Wenn man mit den Gedanken beim Gehen abschweift, so kehre zurück zum Gehen und achte auf das Anheben und Niedersetzen des Fußes.
Man kann während des Gehens auch Stehen bleiben und etwas betrachten, aber danach sollte man zum Gehen zurückkehren und sich auf das Anheben und Senken der Füße achten.
Auch sollte man die Geschwindigkeit beim Gehen beachten. Man sollte die Geschwindigkeit der Konzentration anpassen, aber auch des Wohlbefindens.
Die Geh-Meditation gibt dir die Achtsamkeit vor der Bewegung des Körpers, sie kann die Orte verlagern, wo du hin möchtest, aber du wirst immer an dem Ort sein, an dem du bist.

Für gesundes mentales und emotionales Wachstum brauchen wir eine sanfte, erfahrene und ausbalancierte Einstellung die unsere Extreme vermeidet. Werden wir arrogant oder selbstgefällig, so besteht das Gegenmittel darin, sich seiner eigenen Probleme und Leiden bewusst zu werden, um uns auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Fühlen wir uns jedoch überwältigt, mutlos, hilflos oder depressiv. Dann ist es wichtig an unsere positiven Eigenschaften oder Erfolge zu denken um der Seele einen Auftrieb zu geben.





Freitag, 29. Mai 2015

Meditation beim Essen

Meditation beim Essen.
Wir verbringen eine Menge Zeit in unserem Leben : mit dem Essen, Lebensmittel zu kaufen, sie im Garten anzubauen, zu ernten, einzulagern, herauszunehmen, zu zerkleinern, zu würzen, zu kochen, zu servieren, mit unseren Freunden zu essen, Geschirr abzuwaschen, und die Lebensmittel wegzuräumen.
Aber haben wir Spaß beim Essen? Genießen wir eigentlich das Essen, sowie wir die Unterhaltung beim Essen genießen? Wenn man das Essen einschließlich der Unterhaltung genießt, so ist das eine Art von Meditation. Bevor man mit dem Essen beginnt erfolgt zuerst die Danksagung für die Speisen, die zum Essen gereicht werden.
Aber was geschieht vor dem Essen? Es ist eine frage, denn das Essen muss produziert werden, also benötigt man Produkte für die Speisen. Die Produkte werden in der Natur oder von dieser produziert, geerntet und wird ein Essen für den Menschen vorbereitet, und dem Menschen anschließend zum Essen gereicht.
In der Meditation stelle ich mir natürlich die Frage: „Warum esse ich?“
Ich esse, wenn mein Körper hungrig ist, und er danach verlangt, dieses Bedürfnis zu befriedigen. Aber wir können auch dann essen, wenn wir in der Gesellschaft von Menschen sind.
Am Anfang oder Beginn des Essens soll einmal für kurze Zeit still gesessen werden, und Verbindung mit der Stille aufgenommen werden, und man soll im Körper nach Empfindungen suchen, um zu spüren, warum man isst. Mit diesen Empfindungen kommt gleichzeitig des Hungergefühl auf, denn du bist bereit zu essen, und so beginne mit dem Essen.
Wenn ich die Augen nach der Nahrungsaufnahme schließe, dann beginne ich an zu kauen und schlucke das mehrmals Gekaute her runter, und es fließt die Speiseröhre hinab in den Magen, wo es , das Gekaute mit Achtsamkeit aufgenommen wird.
Nach dem Essen öffne ich meine Augen, und ich bemerke, dass ich mit Aufmerksamkeit beim Essen war.
Das Essen zeigt mir deutlich, dass das Leben aus sich ständig ändernden Empfindungen besteht. Aber es ist schwer, die Dinge so kommen und gehen zu lassen. Wenn man die Achtsamkeit übt, dann nimmt man wahr, das man zugreifen und wegstoßen kann, aber auch den Geschmack der Nahrungsmittel.
Während des Essens spürt man Stimmen, die mit einem reden, aber meistens über das Essen, aber man hört auch die der Vergangenheit. Was bringt uns das Essen?
Es bringt uns die Sättigung des Körpers und sein Wohlgefühl nach der Einnahme der Mahlzeit, denn der Körper und der Geist fühlen sich danach sehr wohl.
Die Meditation des Essens ist die Achtsamkeit und Empfindung, die wir der Nahrung entgegenbringen und auch so aufnehmen, mit viel Dankbarkeit, dass dem Körper und dem Geist etwas Gutes getan wird.

Auf dieser Welt muss du nicht nach Erfolg streben - kein Fehler begangen zu haben ist schon ein Erfolg.





Mittwoch, 27. Mai 2015

Herzensgüte-Motivation

Herzensgüte-Motivation.
Eine alte Meditation-Übung ist die „Herzensgüte“. In der wir die Gefühle des Herzens auf uns selbst richten, dann auf den Menschen, die wir lieben, und schließlich auf alle empfindsamen Lebewesen in der Welt ausdehnen.
Mahatma Gandhi sagte einmal: „Ich glaube an die grundsätzliche Einheit aller Lebewesen, und deshalb bin ich zutiefst davon überzeugt, dass, wenn ein einzelner Mensch in spiritueller Hinsicht reicher wird, und die ganze Welt dadurch weicher wird. Wenn ein einzelner Mensch stürzt, dann nimmt die ganze Welt am Sturz teil.“
Wenn man mechanisch oder automatisch liebevolle Gedanken und Gebete sendet, dann hat es keine Wirkung, denn mit der Übung müssen wir mit Gedanken, Gefühle und Handlungen die Wirkung auf die Umwelt ausüben.
Wenn wir Herzensgüte praktizieren, dann verbinden wir unsere Herzen mit den anderen um uns herum.
Die Herzensgüte-Meditation soll durch Übungen den Geist in uns stärken. Dies ist eine Übung , die den Eindruck erweckt, wenn man sie regelmäßig durchführt einen hilft, im eigenen Herzen ein tieferes Gefühl von liebevoller Güte entwickelt und verfeinert wird.
Pflanzt man liebevolle Güte in den Garten seines Herzens und man nährt und pflegt sie ständig, dann wächst sie und breitet sich aus. Eine gute Sache mit der Herzensgüte-Meditation besteht darin, man kann sie an allen Orten durchführen, beim Spazierengehen, in einem Haus, in einem Bus usw. und man kann dabei denken: „Möge dieser Mensch glücklich sein, und möge dieser Mensch von liebevoller Güte erfüllt sein.“
Und so empfindet man bald für alle Wesen ein Gefühl der Liebe. Wenn man mit der Meditation beginnt, so richtet man seine Aufmerksamkeit auf die Hezgegend. Es kann gelingen, dass bei dieser Meditation Atem und Herz eine Einheit bilden.
Die Herzensgüte-Meditation beginnt immer bei einem selbst, um zu prüfen, ob es Dinge bei einem gibt, die man nicht gutheißt und verabscheut. Denn nur wenn ich frei von diesen Dingen bin, dann kann man auch Menschen liebevoll annehmen.
Öffne das Herz, und nehme alle Gefühle, auch die welche man schon als Kind hatte, auf, und öffne dein Herz weiter, um alle Empfindungen, Stimmungen und Gedanken in dieses Gefühl von liebevoller Güte einzuschließen. Denke an jemanden, den du liebst, also einen Menschen, für den man Mitgefühl empfindet. Man weiß selbst, dass jeder Mensch leiden und kämpfen muss, aber man möchte, dass sein Herz offen ist, damit man ihn mit liebevoller Güte und Frieden erfüllen kann.
Man soll sein Herz weiter öffnen, um noch mehr Menschen in liebevoller Güte und Frieden einschließen kann. Öffne dein Herz so weit, dass du alle Lebewesen dieses Planeten in deine liebevolle Güte und in den Frieden einschließen kannst.
Bitten wir zum Abschluss, dass alle Lebewesen vom Kern dieser Herzensgüte berührt werden, dass alle Lebewesen: die Neugeborenen, die Vergnügten, die in Sorge verstrickten, die Sterbenden und alle anderen dazwischen, dass alle Wesen und Geschöpfe berührt, geöffnet und geheilt werden durch die Kraft der Herzensgüte und des Mitgefühls. Möge die Kraft deines Herzens, deiner Güte, deiner Liebe dieses Licht in die Welt und Freiheit für unser Leben und das aller anderen Lebewesen bringen.

Alles hängt von der Liebe ab. Wenn wir beruflichen Erfolg haben, dann fühlen wir, dass das Leben uns liebt, dass die Arbeitgeber, die Direktoren, die Kollegen keine Feinde sind. Lieben Sie, lieben Sie; machen Sie den ersten Schritt!

Dienstag, 26. Mai 2015

Vergebung-Meditation.

Vergebung-Meditation
Zusätzlich zu den Achtsamkeit-Übungen, bei denen mit Atem, Körper, Herz und Verstand gearbeitet wird, gibt es ergänzende Übungen zur Meditation wie „Vergebung“ und „Herzensgüte“.
Vergebung ist eines der Schlüsselworte im spirituellen Leben, denn wenn man anderen vergibt, dann wird man in der Lage sein, von der Vergangenheit loszulassen und ein Leben neu beginnen. Wenn wir vergeben wollen, dann bleiben wir das hängen „Wer hat was wem getan“ und drehen uns damit im Kreis. Es stammt ein einfacher Satz von Buddha:“Hass wird niemals durch Hass vertrieben – nur durch Liebe kann er geheilt werden.“
Die Vergebung kann größer sein als die Leiden eines Menschen und das bedeutet, dass die Kraft der Vergebung von jedem Menschen im Herzen getragen wird.
Vergebung bedeutet nicht, dass das, was geschehen ist, gutgeheißen wird, denn wenn man Vergebung anbietet, kann man sagen, dass es falsch war, was geschehen ist und man wird es nie mehr zulassen, dass es noch einmal geschieht.
Vergebung bedeutet auch, keinen Menschen aus seinem Herzen auszuschließen, auch wenn derjenige aus Ungewissheit, Verwirrung und Schmerz etwas Unrechtes getan hat.
Vergebung besteht auch darin, vom vergangenen loszulassen, aber man muss sich darüber klar sein, dass der Weg nach vorne geht, so dass wir neu anfangen.
Die Vergebung-Übung ist eine Übung, die sehr oft ausgeführt werden muss, bis sich ein echtes Gefühl von Vergebung im eigenen Herzen einstellt. Ein Teil des Prozesses kann Zorn und Empörung beinhalten, ein anderer Teil Kummer und Sorgen. Ein derartiger Prozess kann bei uns aufdecken, wie viel Zorn wir mit uns herumtragen und wie tief der Schmerz ist.
Diesen Schmerz kann nicht einfach so übertünchen. Aber was bedeutet Vergebung? Vergebung bedeutet für uns, dass wir unseren Hass nicht länger mit uns herumtragen wollen, weil er uns aus dem Inneren vergiftet.Den die Vergebung hat eine positive Wirkung auf den Menschen, der Hass ist weg, und er kann auf die Mitmenschen offen und herzlich zugehen.
Man soll dem Zorn und der Frustration entgegengehen, und sie an-und aufnehmen.
Wir haben immer das Verlangen zu lieben, andere respektvoll zu behandeln, aber dieser Teil liegt unter alten Schichten von Furcht, alten Wunden, Zynismus und Schmerz begraben, denn so wollen wir uns vor Verletzungen schützen.
So kehren wir zum Atem zurück. Zuerst bittet man um Vergebung für sich selbst, falls man jemanden wissentlich oder unwissentlich durch Gedanken, Worte oder Taten verletzt oder geschädigt hat. Man hat es irgendwie getan aus Schmerz oder Angst, aber denken wir an die Vorfälle, nehmen sie zu Herzen und bitten dann, um Vergebung. Für all die Fälle, wo man aus Angst, Schmerz, Unwissenheit, Nachlässigkeit oder Unehrlichkeit Verletzungen oder Schaden zugefügt hat, lässt man in das Bewusstsein aufsteigen und bittet dann, um Vergebung. Wenn einem durch andere Menschen Kummer und Wunden zugefügt wurden, ins Bewusstsein kommen, und mache dir klar, dass es die Menschen aus Furcht, Schmerz und Verwirrung gemacht haben.
Berühre alles mit Güte und Vergebung.

Haben Sie den Mut, sich ins Leben zu stürzen, Risiken einzugehen, Rückschläge einzustecken, in dem Wissen, dass Sie dem Spiel der Gegensätze ausgesetzt sein werden, also Erfolg und Scheitern, Glück und Unglück, Lob und Tadel.




Sonntag, 24. Mai 2015

Die Gedanken beobachten.

Die Gedanken beobachten.
Wenn man sich in eine Meditation vertieft, was geschieht dann? Wenn man sich in einen Großteil seiner Gedanken verstrickt, dann fragt man sich.“Was kann ich tun?“
Was haben wir gelernt: dass die Gefühle von Verlangen, Unruhe, Zweifel, Furcht oder Abneigung auftauchen und wieder verschwinden, und dass wir uns vor ihnen verbeugen, und sie als einen Bestandteil der Meditation akzeptieren können, in gleicher Weise wird es Bewegungen des Verstandes geben.
Der Verstand wird zur Gedankenfabrik produziert. So können wir Erlebnisse der Vergangenheit noch einmal in Gedanken durchleben.
Der Verstand rekapituliert während der Meditation auch die Vergangenheit, gleichzeitig gibt es Vorstellungen darüber, was uns in der Zukunft begegnet.
Die Geschichten werden nicht bewertet, weil sie nicht wirklich sind, sondern nur Erinnerungen. Man kann sich in Gedanken verlieren, aber man kann ins Hier und Jetzt zurückkehren. Wenn man das Letztere macht, dann übt man sich, zu erwachen, in einer achtsamen Art und Weise im gegenwärtigen Augenblick zu leben.
Wenn man zur Ruhe kommt, dann öffnen sich tiefere Ebenen der Besinnung und des Verstehens, oder verborgene Dinge kommen an die Oberfläche, die zum Ausdruck gebracht oder verstanden werden wollen.
Gedanken sind Verbindung zu den Dingen, wenn du meditierst. Zuerst ist der Sinneseindruck da, und dann kommt der Gedanke hinzu. Gedanken kommen in der Meditation nicht zum Bewusstsein, sondern erscheinen als Strom, den man als inneren Strom wahrnimmt. Man lernt mit der Zeit seine persönliche Denkweise kennen. Man versucht manchmal ausschließlich Bilder, aber wenige Worte in der Meditation zu gebrauchen, aber andere verwenden Bilder und Worte für die Meditation.
Man wird entdecken, dass es möglich ist nicht nur den Atem oder Körperempfindungen oder Geräusche bewusst zu machen, sondern auch den inneren Strom von Bildern, Vorstellungen und Worten, die ansonsten meist unbeachtet bleiben. Eine der Einsichten in der Meditation betrifft einfach die Art und Weise wie der Verstand arbeitet, und es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen.
Man muss zu aller erst anerkennen, dass man viel Zeit damit verbringt, sich in Gedanken zu verlieren. Man muss ernsthaft darauf reagieren, und den Gedanken und Stimmungen Glauben zu schenken, aber es kann auch zu einer Menge Schwierigkeiten und Leiden führen.
Eine Möglichkeit besteht darin, von einem Ort zu zuhören, der sich nicht im Verstand befindet, sondern im Herzen, und der mit mehr Sinn für Offenheit, mit Weisheit und Verständnis zuhört, und dann auf die Dinge eingeht, ohne sich einfangen zu lassen.
Auch in dieser Meditation sollte man zu einer Haltung finden, in der man aufrecht und bequem sitzen kann. Man konzentriert sich auf den Atem und macht ihn zum Mittelpunkt der Meditation. Wenn während der Beobachtung des Atems körperliche Empfindungen, Geräusche oder Gefühle auftauchen, dann verlasse den Atem, und wende dich dem Neuen zu und lässt ihm die gleiche Achtsamkeit zu kommen.
Ziehe natürlich auch den Gedanken in die Meditation ein, wenn sie während des Atems auftauchen sollten.
Wenn ein starker Gedanke auftaucht so baue diesen Gedanken langsam zu einer Erinnerung ab, bis er nur noch ein Erinnern ist, und kehre zu Atem zurück, aber beobachte alles mit einer freundlichen und sorgfältigen Aufmerksamkeit.
Wenn viele Gedanken auftauchen, dann richte die Aufmerksamkeit auf das, was gerade gegenwärtig ist. Im Verlauf der Meditation-Übungen wird die Aufmerksamkeit ausgedehnt. Vom Atem und der Körperhaltung her ist vieles aufgenommen worden, und Energie und Körperempfindungen werden eingeschlossen.
Man lernt , alles aufzunehmen und als Melodie des Lebens in die Meditation aufzunehmen, wenn wir da sitzen. Der Atem wird von uns in den Mittelpunkt gestellt, damit Ruhe einkehrt und damit es friedlich wird.
Aus diesem Bewusstsein begegnen wir alles mit Freundlichkeit und Annahme, und es wird ein Teil unserer Meditation.

Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.




Samstag, 23. Mai 2015

Mit Gefühlen arbeiten.

Mit Gefühlen arbeiten.
In jedem Menschen gibt es Zorn, Furcht, Hass, Gier und Aggression, sie gelten als das Böse, und dieses Böse liegt in der menschlichen Natur.
In der Meditation lernen oder sollen wir lernen, mit diesen Energien umzugehen, und so zu Mitgefühl, Achtsamkeit und Offenheit zu gelangen.
Man bemerkt auch das Wechselspiel von Stimmungen, Geisteszuständen und Gefühlen, die sich verändern und das Erleben beeinflussen. Empfindsamkeit, Gefühle und Stimmung im Verstand und im Herzen einen starken Einfluss auf das Leben haben und den Ablauf dieses Lebens beeinflussen.
Viele Menschen glauben, dass sie erst dann wirklich meditieren können, wenn sie all ihre Probleme los geworden sind. Aber diese Probleme sind ein wichtiger Teil unserer Reise. Auch wenn wir viele Ansichten darüber haben, was gut oder nicht gut ist, aber wissen tun wir es nie genau. Wenn wir denken, das Gefühl z.B. Ärger oder Groll vermeiden, dann stellt sich unter Umständen heraus, wir sind für eine Lektion offen geworden, die wir zu lernen haben.
Wenn wir unseren Ärger einmal gründlich untersuchen und lernen, ihn ohne Bewertung zu akzeptieren, dann wird der erste Schritt dazu sein, ihn so zu verstehen,das eine tiefgreifende Wandlung hin zur Vergebung einleitet.
Das erste Gefühl, was Menschen in der Meditation erleben, ist Verlangen bzw. der wünschende Verstand. Man bezeichnet ihn auch als der „Wenn-doch-nur-Verstand“. Wenn ich da sitze und dem Atem folge, so sagt plötzlich der Verstand: „Wenn ich nur etwas zu essen hätte“ oder „wenn es nur wärmer wäre“ oder „wenn ich nur ein bequemeres Kissen hätte“. Der wünschende Verstand lässt nicht locker, denn es gibt immer etwas, was ich im gegenwärtigen Augenblick nicht habe, aber was ich haben möchte, um das verlangen zu befriedigen.
In der Meditation können wir mit unseren Wünschen auf gleiche Weise umgehen wie mit den Körperempfindungen. Es ist nicht sinnvoll, sie zu unterdrücken, denn an einer anderen Stelle erscheinen sie wieder.
Man beginnt damit, mit Hilfe der Wünsche zu mehr Einsicht und Verständnis zu kommen, und von ihnen kann man lernen, über das Verständnis zu einer gewissen Freiheit zu gelangen.
In der Meditation wird man versuchen, die Wünsche nicht zu erfüllen, sondern man wird sitzen bleiben, ihnen nachspüren und erkennen, worin ihr Wesen besteht. Du wirst beobachten, wie sie entstehen, du wirst sie fühlen, wie sie sich im Körper äußern, und schließlich verschwinden sie, und neue entstehen.
Man wird die Wünsche als unbeständige Wesen erfassen und erkennen, dass man sich nicht jeden Gedanken oder Wunsch zu erfüllen braucht. Man lernt, dass man eine Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten hat, wie man auf Wünsche reagiert, wenn sie auftauchen, und man entdeckt eine neue Art von Freiheit, denn man gehorcht nicht mehr seinen Wünschen, sondern man entscheidet sich, denn man reagiert auf eine neue Art und Weise.
Wenn sich der wünschende Verstand meldet, dann kannst du entscheiden, ob du dem Wunsch nachkommst oder nicht, denn die Entscheidung liegt bei dir. Man muss den Weg für diese Entscheidungen finden. Man kann sitzen bleiben und den Wunsch anerkennen. Zum wünschenden Verstand gibt es das Gegenstück: Abneigung, Ärger oder Furcht. Denn es gibt verschiedene Arten von Widerstand. Normalerweise hat man Furcht, Ärger und Abwertung unbewusst zum Ausdruck gebracht. Aber um in der Meditation mit ihnen zu arbeiten, muss man ihnen in das Gesicht sehen. Du kannst den Wünschen folgen, oder sie wegstoßen oder ihnen mit offenen Armen entgegengehen. Wenn man ärgerlich ist, kann man sitzen bleiben. Kommt das Gefühl von Ärger auf, dann versucht man zu erforschen, was hinter dem Ärger liegt.
Ärger bedeutet oft, ein Gefühl von Verletzung oder Furcht oder Verlust zu haben. Man fühlt wie wenig Mitgefühl oder Freundlichkeit man sich selbst und anderen entgegenbringt. Am heilsamsten ist es, den Ärger zu akzeptieren, feststellen, woher er kommt und man richtet die Aufmerksamkeit darauf.
Das Abschweifen der Gedanken während der Meditation ist nicht abwertend zu betrachten, sondern es gibt auch einen abwertenden Verstand.
Die Furcht ist eine weitere Emotion, vor der wir nicht wegrennen sollten. Man soll die Furcht, wenn man sie erkennt, mit Freundlichkeit aufnehmen, so wird die Furcht zum Freund.
Wenn die Müdigkeit in der Meditation auftaucht, dann kann man sie aufnehmen, und sie in die Meditation eingliedern. Sie wird dann zu einem Teil der Meditation.
Das gegenteil der Meditation sind Müdigkeit, Unruhe und Besorgnis, und man muss versuchen, wie sich die Unruhe anfühlt.
Wir versuchen vor der Müdigkeit, der Einsamkeit, der Langeweile, der Unruhe und der Furcht davonzulaufen, aber wir können sitzen bleiben, und wir können diese Emotionen auch aufnehmen, so dass sie für uns Freunde werden.
Eine häufige Erfahrung während der Meditation ist das Auftauchen des Zweifels. Wenn der Zweifel auftaucht, dann kannst du dich verbeugen und sagen:“Jeder hat seinen Zweifel.“
Aber es gibt verschiedene Arten von Zweifel:, den kleinen Zweifel: „Ich kann es nicht,“ aber es gibt auch den großen Zweifel, der eine tiefere Fragestellung hat: „Was bist du? Wesen des Herzens, deines Verstandes und deines Bewusstseins?“ Das führt zur Erkenntnis und zum Verstand.
Bei der Meditation erlebt man nicht nur Schwierigkeiten, sondern auch Gefühle von Liebe, Glück, Wonne und Begeisterung. Man muss sie nicht unterdrücken, sondern was da erscheint, öffnen und zwar bewusst, weise und freundlich.
Wenn wir von vielen Dingen im Leben abgeschnitten werden, so werden wir durch den Prozess der Meditation und das aufmerksame Beobachtung das nach und nach begreifen. Wenn man Stimmungen und Gefühle benennt, so erkennt man: Gedanken kommen schnell und dauern allgemein einige Sekunden. Körperempfindungen sind langsamer und Stimmungen liegen in der Mitte.
In der Regel gibt es mehrere unterschiedliche Gefühle, die nicht lange anhalten und von anderen Gefühlen abgelöst werden. Es tauchen immer unterschiedliche Gefühle auf, die sich unterschiedlich äußern. Die Gefühle kommen und gehen, weil es die eigene Meditation ist, aber man braucht die Gefühle nicht fürchten, denn diese treten auch während der Meditation in Erscheinung.
Der Atem ist das wichtigste Objekt der Aufmerksamkeit.

Das Gelingen ist eine Frucht der vollkommenen Kenntnis Deiner selbst und der Mechanismen der Welt. Der gesellschaftliche Erfolg bleibt zerbrechlich, bedroht, wenn er nicht in einem inneren Gelingen wurzelt.




Donnerstag, 21. Mai 2015

Mit Körperempfindungen arbeiten.

Mit Körperempfindungen arbeiten.
Dies ist ein Aspekt, der darin besteht, alles zu erfassen, was sich im Körper bemerkbar macht, die beschwerlichen Sinneseindrücke wie die angenehmen Empfindungen.
Nach der Meditation mit dem Atem, dehnt man die Achtsamkeit auf das Bewusstsein und die Achtsamkeit auf alle körperlichen Energien und Empfindungen aus. Während der Meditation kann man eine Vielzahl verschiedener Empfindungen erleben wie Leichtigkeit, Anspannung, Vergnügen, Jucken und manchmal auch Schmerz.
Jede Empfindung kann in die Meditation einbezogen werden, und das mit viel Aufmerksamkeit und Respekt sowie bei der Entwicklung des Atems.
Wenn man still sitzt, dann beginnt der Körper sich auf natürliche Weise zu öffnen. Im Verlauf dieses Prozesses fühlt man oft Dinge, die man bisher nicht bemerkt hatte, weil sie Beschäftigung im Leben diese Gefühle unterdrückt hat. So erlebt man Anfangs ungewohnte Empfindungen, weil man das Stillsitzen nicht gewöhnt ist.
Jetzt im Stillsitzen wird alles offenbar, was man im bisherigen Leben mit sich herumgetragen hat, ohne es abzubauen. Und wenn man so dasitzt und den Atemrhythmus spürt, dann empfindet man auch Schmerzen, die man jetzt abbauen müsste. Hier wird es notwendig, dass dieses Offen werden des Körpers mit dem gleichen Geist von Aufmerksamkeit wahrgenommen wird, die wir dem Atem widmen
Sind wir dazu in der Lage, dann wird es auch kein Problem werden, was sich auch in unserem Körper abspielt, sondern es kann zu einer tiefgreifenden Heilung kommen, auch wenn sie uns schmerzhaft erscheint.
Erlebt man zum ersten Mal die Spannungen, so werden sie häufig als Konflikte, Schmerzen oder Unannehmlichkeiten offenbart, die sich im Körper gespeichert hatten. Lässt man die Spannungen behutsam in das Bewusstsein, dann werden sie sich öffnen und auflösen.
Wenn der Körper in die Meditation einbezogen wird, dann wird er zu einer zentralen Bedeutung, und das wir alles, was in Erscheinung tritt, mit der gleichen Art von Gegenwärtigkeit oder Bewusstheit annehmen, die wir auch bei der Arbeit mit der Arbeit haben.
Jedwede Energie, die bei der Meditation in uns aufsteigt, sei es Spannung, Schmerz, Lust oder Frust, sollte mit Freundlichkeit empfangen werden. Wenn man während der Meditation irgendwelche körperliche Empfindungen spürt, dann könnte man ihr einen Namen geben, denn dadurch gibt man der Empfindung Raum, sich zu öffnen, und der Körper selbst möchte sich ändern, fließen also bewegen.
Alle körperlichen Empfindungen wie Kälte, Wärme, Spannung oder Schmerz verschwinden schließlich. Wenn man das „Sich-Öffnen“ des Körpers in der Meditation beobachtet, ist es wichtig, nicht vom Verstand entscheiden, wie es sich anfühlen sollte.
Die Meditation öffnet sich auf ihre Weise, wie eine Blume, und das zu seiner Zeit. Man muss sich bei der Meditation die Unannehmlichkeiten bewusst machen, um diese entsprechend zu beeinflussen, dass diese zu Annehmlichkeiten umgewandelt werden.
Man muss sich aber bewusst sein, Freude und Schmerz gibt es immer im Leben und damit auch in einer Mediation. Man soll auch nicht vor den Schmerzen davonlaufen. Wir müssen lernen, zu all dem, ob Freude und Schmerz, eine Beziehung aufzubauen, die von Gefühl, Zärtlichkeit, Barmherzigkeit und Verständnis geprägt ist.
Beim Beobachten des Körpers ist es wichtig, dass man darauf achtet, wie die Empfindung sein soll, sondern wie sie tatsächlich ist. Man muss lernen, Schmerzen zu empfinden und feststellen, dass sie nicht töten.
Die Meditation wird mit dem Meditieren des Körperempfinden nicht umgewandelt, wenn wenn sich der Körper öffnet, so widmet man ihm die Aufmerksamkeit.
Zu einem Kampf soll es nicht kommen, dann kehrt man besser zum Atem zurück.
Beobachtet man die Empfindungen im Körper sehr aufmerksam, so werden drei Dinge getan: verschwinden, bleiben, wie wir sind oder sich verschlimmern.
Es ist nicht die Aufgabe, sie zu kontrollieren, sondern bei ihnen bleiben und sie bewusst kommen und gehen lassen.
Man kann seinen Körper nie Kontrollieren, denn der Atem geht von alleine, das Herz ebenfalls schlägt alleine, und die Leber funktioniert ohne deine Anleitung.
Während der Meditation wird man von allen möglichen Körperempfindungen heimgesucht, ob angenehm oder unangenehm, und man erkennt, dass man über die Empfindungen keine Kontrolle hat.
Körperempfindungen treten spontan auf, wenn sich der Körper öffnet. Mit den Körperempfindungen findet man den Mittelpunkt, der einen mit der tieferen Ebene des Seins in Verbindung bringt.
Es gibt Bereiche von Furcht und Spannung, von Unbehagen und Entzücken und man wird ihnen begegnen, doch sind sie ein Teil der Oberflächenschicht deines Lebens. Aber wesentlich ist es, man findet unter diesen Schichten einen Ort der Sammlung und Bewusstheit, der die Kraft und Festigkeit vermittelt, die Wechselfälle des Lebens zu durchstehen. Für die Meditation ist es hilfreich, mit Tönen umzugehen, denn die Natur ist mit Geräuschen verbunden.
Die Geräusche in der Umgebung und die Empfindungen des Körpers kann man bewusst und aufmerksam zuhören. Sind die Töne verklungen, so kehrt man zum Atem zurück.
Bei der Meditation sitzt man aufrecht und lässt den Körper entspannt vom Rückgrat tragen. Alles was du in deinem Körper empfindest ist der Mittelpunkt der Meditation.
Die Körperempfindungen nimmt man mit Achtsamkeit und Freundlichkeit an.
In der Meditation achtet man auf den Atem und den Körper und lässt die Empfindungen beider fließen.
Man bringt beiden, Atem und Körper die gleiche Achtsamkeit und Freundlichkeit entgegen.

Der Erfolg ist jedem sicher, der ihn sich wirklich wünscht. Unterschätze niemals Deine Träume! Du musst einen Pakt mit ihnen schließen. Sie sind die Quelle einer unerschöpflichen Kraft, die Dir erlaubt zu siegen. Hinter dem Hindernis öffnet sich eine ganz neue Freiheit, ein viel weiterer Horizont.


Mittwoch, 20. Mai 2015

Verbindung mit dem Atem aufnehmen.

Verbindung mit dem Atem aufnehmen.
Der Beginn jeder spirituellen Übung ist das Einrichten im eigenen Körper. Damit will man erreichen, dass man zum Atem und zum Körper in einer achtsamen, bewussten und hellwachen Weise in Beziehung tritt. Hält man den Körper still, so hilft es, auch den Geist zur Ruhe zu bringen.
Der Anfang besteht darin, eine stabile und zugleich angenehme Haltung zu finden, so dass wir in der Gegenwart sind, und uns den Körper bewusst machen. Wichtig ist das Gefühl von Stabilität, Bequemlichkeit und Leichtigkeit.
Der Körper soll still, gerade, würdevoll, aber nicht steif sitzen. Der Rücken darf nicht steif sein, aber doch aufrecht, sodass man leicht und unbeschwert atmen kann und die Energie frei durch den Körper fließt.
Wenn man eine aufrechte Haltung hat, so bleibt man hellwach, aber bei einer krummen Haltung besteht die Gefahr des Einschlafens. Die Haltung muss bequem sein, die Schultern müssen hängen und die Hände bequem im Schoß oder auf den Oberschenkeln liegen. Man muss Haltungen ausprobieren, bis man die geeignete gefunden hat.
Meditieren bedeutet, dass man nicht mit sich selbst kämpfen muss, weil man sich dann unwohl fühlt. Schließe deine Augen, richte die Aufmerksamkeit in die Gegenwart, sei deiner Umgebung und der Geräusche um dich herum bewusst und mache dir bewusst wie sich dein Körper anfühlt, achte auf körperliche Empfindungen und mögliche Spannungen. Atme kurz durch, achte dann auf die Bewegungen in dienem verstand, in deinen Gefühlen, in deinen Emotionen, in deinen Erwartungen und in deinen Erinnerungen.
Anfangs nutzt man die natürlichen Bewegungen, um zu üben, die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart zu lenken. Ziel der Meditation ist es, den Atem zu erfahren, ohne ihn zu lenken oder zu verändern, und dabei gewahr zu werden, wie der Atem sich selbst in seinem ganz eigenen Rhythmus atmet. Die Achtsamkeit-Meditation ist keine Atemübung. Sie ist eine Übung, die die Aufmerksamkeit schulen soll, in der Gegenwart zu bleiben.
Was man als erstes in der Meditation bemerkt oder erfährt, ist das ständige Abschweifen der Gedanken. Das Abschweifen der Gedanken wird wird bei der Vipassana-Meditation als „Wasserfall sehen“ bezeichnet. Man kann dem Verstand sagen, er soll beim Atmen bleiben, aber er macht es nicht, so muss man ihn zum Atmen zurückführen.
Wenn man dem Atem folgt, so erkennt man die inneren Bewegungen und Zwiegespräche des Verstandes. Wenn einem bei der Meditation bewusst wird, dass man sich in Gedanken, Planungen oder Erinnerungen verloren hat, dann lässt man die Gedanken los und kehrt zum Atem zurück.
Die Meditation soll helfen, bewusst den Atem zu erfahren und mit Aufmerksamkeit dabei bleiben.
Um in den gegenwärtigen Augenblick zurück zu kehren, bedarf es viel Geduld und Ausdauer.
Ein „ich kann es nicht“ oder „ich mache das nicht richtig“ gibt es nicht sondern nur Übung und Geduld bringen den Verstand wieder in die Gegenwart zurück.
Die Fragen im Verlauf der ersten Meditation-Sitzungen, haben immer etwas mit der Atmung zu tun.
Man muss bei den Übungen entspannt sein, um den Atem fließen zu lassen. Der Sinn der Übungen besteht darin, die Aufmerksamkeit zu verfeinern, damit man auf das besser lauschen kann, was sich von Natur aus im Körper abspielt. Die Aufmerksamkeit muss sich dem Atem anpassen, damit einem bewusst wird, wie sich der Atem im Körper bewegt. Der Verstand geht ständig spazieren, und die Kunst der Meditation ihn wieder zum Atem zurückführen.
Die Meditation ist in gewissem Sinne eine Selbstbetrachtung. Wir müssen ständig üben, länger in der Gegenwart zu leben.

Der Erfolg ist jedem sicher, der ihn sich wirklich wünscht. Unterschätze niemals Deine Träume! Du musst einen Pakt mit ihnen schließen. Sie sind die Quelle einer unerschöpflichen Kraft, die Dir erlaubt zu siegen. Hinter dem Hindernis öffnet sich eine ganz neue Freiheit, ein viel weiterer Horizont.


Dienstag, 19. Mai 2015

Vom Nutzen des Meditation-Weges

Vom Nutzen des Meditation-Weges.
Was bedeutet es in der Meditation, wenn man auf einem Surfbrett, eine riesige Welle langsam heruntergleitet?
So kann man auf den Gedanken kommen: „ Du kannst die Welle nicht anhalten, aber du kannst lernen, auf ihr zu surfen.“
Es ist der Kerngehalt eines Meditation-Weges und zeigt, wie Achtsamkeit in die reale Welt gebracht wird, die voller Sinnesreize, voller Gefühle und Veränderungen ist. In der Meditation üben wir, in jedem Moment gegenwärtig zu sein mit unserem Bewusstsein, mit mehr Offenheit im Herzen und mit einem klaren Verständnis.
Die Meditation kann uns dabei helfen, zu lernen, wie wir offen bleiben und wie wir von ganzem Herzen lieben, und wie wir diese Liebe ohne Scheu zum Ausdruck bringen. Auch in Schwierigkeiten kann die Meditation uns Möglichkeiten zeigen, wie man sich weniger von Höhen und Tiefen des Lebens gefangen nehmen kann, und wie man weniger Angst vor Veränderungen sowohl in Freuden wie auch in Leiden erdulden muss.
Wie lernt man richtig lieben, indem man entdeckt, wir können alle Aspekte des Geistes öffnen, den schwierigen sowie auch den einfachen.
Meditatives Bewusstsein mindert die Spannungen und heilt den Körper, beruhigt den Geist und öffnet auf behutsame Weise das Herz. Und hilft uns zu lernen, erfüllter in der gegenwärtigen Realität zu leben, und Mitmenschen und die Umwelt besser zu verstehen.
Wenn wir die Achtsamkeit üben, werden wir gegenwärtiger, denken beim Spaziergang nicht an Rechnungen oder anderen Problemen oder was wir am Tag zuvor erlebt haben, sondern wir lernen, ganz da zu sein, wo wir sind.
Mit der Aufmerksamkeit ganz im gegenwärtigen Augenblick zu sein, ist das Einzige, was Sinn macht, und wenn man diesen Augenblick verstreichen lässt, so wird er immer vergangen sein.
So kann uns die Meditation helfen, die tiefsten Wünsche zu erfüllen, die innere Freiheit und das Glück zu entdecken und ein Gefühl für die Einheit des Lebens zu bekommen. Dadurch kann man besser verstehen, wer wir sind und dieses seltsame Leben, in das wir hineingeboren wurden, mit mehr Weisheit zu leben.
So hilft uns die Meditation herauszufinden, worum es im ganzen Ablauf von Leben und Sterben geht. Und was wir dazu benötigen, ist das systematische Üben von Achtsamkeit und Bewusstheit, um das Gefühl für die innere Ruhe voranzubringen, und um alles das zu verstehen und zu lernen, was um uns herum geschieht.
Die Meditation ist einer Herausforderung für den Menschen, und sie ist deshalb nicht gut noch schlecht, sie ist weder Segen noch Fluch, sie ist einfach da, wenn ich meditiere.
Die geistige Einstellung für die Meditation ist die Offenheit, Entdeckerfreude und das Verständnis. Man soll seine Aufmerksamkeit immer auf den gegenwärtigen Augenblick lenken. Man soll lernen, sich langsam und auf ausgeglichene Weise zu konzentrieren, und den Atem, den Körper, die Gefühle und den verstand zu beobachten.
Die Muster in Körper und Geist erkennen zu lernen, die Leid verursachen, und dann entdecken, wie man dieses Leid auflöst.
Lernen kann man auch, zum eigenen und zum Leben anderer Menschen eine Beziehung aufzubauen, die von liebevoller Güte, von tieferem Verständnis und von Mitgefühl geprägt sind. Wir müssen lernen, gütig zu sein.

Wenn wir danach streben anderen zu helfen, wird unsere Einstellung positiver und Beziehungen werden einfacher. Wir sind weniger ängstlich und zurückhaltend. Bleiben wir jedoch scheu und zurückhaltend, fühlen wir uns als müssten wir tausend Vorsichtsmaßnahmen ergreifen bevor wir auf Menschen zugehen. Wenn unserer Absichten gut sind, haben wir eine größerer Selbstsicherheit und fühlen uns stärker. So lernen und verstehen wir, wie kostbar und bedeutend Freundlichkeit ist.


Samstag, 16. Mai 2015

Warum meditieren?

Warum meditieren?
Nachdem Buddha seine Erleuchtung erlangt hatte, ging er bei einer seiner Wanderungen auf einer Landstraße entlang und begegnete einen Wanderer.
Dieser sah in Buddha einen schönen Yogi von bemerkenswerter Ausstrahlung., und so soll es zu folgendem Gespräch gekommen sein.
Du scheinst außergewöhnlich zu sein,“ sagte der Wanderer. „Was bist du? Eine Art Engel oder Deva? Offensichtlich bist du kein Mensch.“
Nein,“ sagte Buddha.
Bist du dann vielleicht eine Art Gott?“ fragte der Wanderer.
Nein“, sagte Buddha.
Dann bist du doch ein Mensch.“ sagte der Wanderer.
Nein,“ erwiderte darauf Buddha.
Was bist du denn dann?“ fragte der Wanderer.
Buddha antwortete darauf: „Ich bin erwacht“.
Mit diesen drei Worten: „Ich bin erwacht“ wird der Kern aller buddhistischen Lehren umschrieben. Als Buddha wird jemand bezeichnet, der erwacht ist, und es bedeutet, jemand zu sein, der zur wahren Natur von Leben und Tod erwacht ist und inmitten der Welt sein Mitgefühl erweckt und befreit hat.
Die Meditation verlangt nicht von uns, dass wir Buddhisten werden und ständig in der Meditation spirituell versunkene Menschen sind, sondern lädt uns ein, die erwachenden Fähigkeiten in Anspruch zu nehmen, achtsamer, gegenwärtiger, mitfühlender und wacher zu sein.
Wir sollen lernen, dem Leben zu lauschen, das uns umgibt, und wach zu sein und wirklich gegenwärtig.
Zu was sollen wir erwachen? Wir erwachen zum „Dharma“. Das „Dharma“ bezieht sich auf die Gesetze und Lehren des Universums. Denn „Dharma“ ist die Weisheit, die immer gegenwärtig ist und die darauf wartet, entdeckt zu werden. Das „Dharma“ der Weisheit, zu dem wir erwachen können, ist die Wahrheit, die genau dort ist, wo wir sind, wenn wir uns auf die Wirklichkeit der Gegenwart einlassen. Denn wenn wir das tun und aufmerksam sind, dann beginnen wir die Merkmale des „Dharma“in eben dem Leben zu erkennen., das wir gerade leben.
Die ersten Merkmale des „Dharma“, die sich während der Meditation enthüllen, gehören Unbeständigkeit und Unsicherheit.
In einer buddhistischen „Sutra“ heißt es:
So sollst du denken über diese flüchtige Welt. Ein Stern in der Dämmerung, eine Luftblase im Fluss, ein Lichtblitz in einer Sommerwolke, ein Echo, ein Regenbogen, ein Trugbild und ein Traum.“
Je ruhiger du sitzt, je genauer du beobachtest, umso deutlicher wird dir, dass sich alles, was du siehst, in einem Zustand der Veränderung befindet. Doch gewöhnlich erscheint uns alles, was wir erleben, beständig – auch unsere Persönlichkeit, unsere Umwelt, unsere Gefühle und die Gedanken in unserem Kopf.
Genau das geschieht in unserem Leben. Nichts in unserem Leben bleibt lange Zeit beständig oder unverändert. Kann man einen bestimmten Geisteszustand über einen langen Zeitraum aufrechterhalten? Bleibt etwas im Leben lange gleich?
Wir werden zum nächsten Gesetz des „Dharma“ gebracht. Wenn die Dinge, die sich ständig ändern, unverändert bleiben, und uns daran festklammern, dann werden wir enttäuscht. Und leiden. Nicht, dass wir leiden müssen, und dass wir bestraft werden, es ist einfach der Lauf der Welt. Auch wenn wir darauf bestehen, dass es so bleibt, dann verändert es sich trotzdem, denn das Leben ist ein Fluss.
Wir müssen die Gesetze des Lebens anerkennen, aber wir fühlen auch, dass es einen anderen Weg geben muss. Es gibt ihn, den Weg der „Unsicherheitsweisheit“.
Das ist die Fähigkeit mit den Veränderungen zu fließen, um zu erkennen, dass alles sich in einem Wandlungsprozess befindet und man fügt sich in die Ungewissheit.
Denn Meditation lehrt uns, loszulassen und in der Mitte des Wandels zu bleiben. Wenn wir erkennen, dass alles unbeständig ist, und wir es nicht festhalten können, denn klüger zu leben ist es, zu entspannen und loszulassen.Gewinn und Verlust, Lob und Tadel, Lust und Pein gehören zum Leben dazu. Sie sind im Körper des Menschen hineingeboren. Loslassen heißt nicht, den Dingen gleichzeitig gegenüber zu stehen, sondern es bedeutet, sich in kluger und angespannter Weise um die Dinge zu kümmern.
In der Meditation muss man dem Körper eine sorgsame und respektvolle Beachtung schenken. Die Natur des Körpers ist es: wachsen, altern, gelegentlich krank werden und am Ende sterben.
Bei der Meditation empfinden wir den Zustand unseres Körpers: die Spannungen und Maß an Ermüdung oder Energie. Wir fühlen uns im Körper wohl, leiden an Schmerzen, sind dann wieder ruhig und dann rastlos. Die Meditation lässt uns uns empfinden, dass wir den Körper nicht besitzen, nur für kurze Zeit bewahren, und dass er sich selbst verändert, ohne uns zu fragen, d.h., ohne nach unseren Wünschen zu fragen. Das Gleiche gilt für unseren Geist und unser Herz, mit seinen Hoffnungen und Befürchtungen, mit Freude und Leid.
Das Gleiche gilt für unseren Geist und unser Herz, mit seinen Hoffnungen und Befürchtungen, mit Freud und Leid. Je länger wir meditieren, um so mehr Weisheit erwächst uns im Umgang mit dem Leben.
Anstatt uns vor schmerzhaften Erfahrungen zu fürchten und vor ihnen wegzulaufen oder nach angenehmen Erfahrungen zu streben in der Hoffnung, sie mögen andauern, erkennen wir schließlich, dass unser Herz die Fähigkeit hat, für all das gegenwärtig zu sein und voller und freier mit dem zu leben, was gerade da ist.
Wir erkennen, dass alles verschwindet und wir können uns mit Gelassenheit einrichten.
Wir meditieren, um zur Erkenntnis der Lebensgesetze zu erwachen. Wir erwachen, indem wir die Aufmerksamkeit von der Vielzahl unserer Gedanken und Gedanken abziehen und sie auf unseren Körper und unser Empfinden lenken, wir beginnen zu verstehen, wie unser Körper und unser Geist funktionieren, und so können wir eine weisere Beziehung zu ihnen aufnehmen. Der Kern dieses inneren Übungsweges ist das aufmerksame Lauschen und Achten auf unser Umfeld, auf unserem Körper, auf unseren Geist, auf unser Herz und auf die Welt um uns herum.
Das ist es, was als Achtsamkeit bezeichnet wird – eine sorgsame und respektvolle Achtsamkeit. Die Achtsamkeit, die wir durch die Meditation erlernen, kann sehr hilfreich sein.
Durch die Achtsamkeit lernt man, den inneren Stimmen zu zuhören. Die Achtsamkeit lehrt dir, auf Gefühle zu achten, dir die angenehmen , neutralen und unangenehmen Aspekte bewusst zu machen.
Der Glaube verdeutlicht nicht die Wirklichkeit, sondern nur durch die Erfahrungen lernen wir die Wirklichkeit kennen, denn die Dinge ändern sich.
Die Meditation lässt uns eine natürliche, offenherzige, nicht bewertende Bewusstheit unseres Körpers und unserer Gefühle entdecken. Diese gütige und offene Bewusstheit können wir dazu bringen, alles wahrzunehmen, was unseren Geist ausmacht. Die Gesetze der Unbeständigkeit lernen wir zu verstehen und zu vertrauen. Wir fangen damit an, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Wir beginnen zu begreifen, wie wir zu allem was ist, mitfühlend, gütig und weise eine Beziehung herstellen können.

Für gesundes mentales und emotionales Wachstum brauchen wir eine sanfte, erfahrene und ausbalancierte Einstellung die unsere Extreme vermeidet. Werden wir arrogant oder selbstgefällig, so besteht das Gegenmittel darin, sich seiner eigenen Probleme und Leiden bewusst zu werden, um uns auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Fühlen wir uns jedoch überwältigt, mutlos, hilflos oder depressiv. Dann ist es wichtig an unsere positiven Eigenschaften oder Erfolge zu denken um der Seele einen Auftrieb zu geben.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Die uralte Kunst der Meditation.

Die uralte Kunst der Meditation.
In den buddhistischen Klöstern findet man in zugänglicher Weise Übungen und Lehren, die auch uns allen zugänglich sind. Man wird in diesen Übungen und Lehren mit den einfachsten und am weitesten verbreiteten Meditation-Übungen bekannt gemacht, insbesondere mit den Übungen der Achtsamkeit und der liebevollen Güte.
Dabei lernt man, wie man meditiert und im täglichen Leben davon profitiert.
Wir müssen uns die Zeit nehmen, zur Ruhe kommen, dann spüren wir, dass wir unser Leben mitfühlender und wachsamer erleben können. Denn meditieren bedeutet, die innere Fähigkeit fördern, und sie im Leben zum Ausdruck bringen.
Es gibt viele brauchbare Formen von Meditation-Übungen. Es ist nicht jede, die uns hilft: achtsamer und bewusster für unseren Körper, unsere Sinne, unseren Geist und unser Herz zu werden.
Die Art von Meditation, die man wählt ist nicht von Bedeutung, aber wichtig ist es, nach dem man sich entschieden hat, auch dabei bleibt und sie regelmäßig praktiziert, denn Meditation verlangt sehr viel Disziplin. Es genügt nicht, täglich nur ein paar Minuten zu üben, denn wenn man wirklich interessiert ist dann möchte man ernsthaft die Fertigkeit erlernen und Fortschritte machen, denn Meditation verlangt Ausdauer, Geduld und regelmäßiges Üben.
Also soll man sich eine Art von Meditation heraussuchen, die einem zusagt und die man praktizieren kann, was man täglich machen sollte.
Mit dem regelmäßigen Üben entwickelt man die Fähigkeit, sich dem gegenwärtigen Augenblick zu öffnen und so entwickelt man durch das Meditieren Geduld und Mitgefühl und wird offen für alles.
Das Herzstück buddhistischer Meditation sind die Grundübungen der Achtsamkeit-Meditation, auch Vipassana genannt.
Vipassana bedeutet:“Die Dinge so zu sehen, wie sie sind“, und es ist die am weitesten verbreitete Meditation-Weise und von zentraler Bedeutung buddhistischer Tradition.
Sie betont die Achtsamkeit und wie sich unsere Erfahrungen in allen Bereichen entwickeln.
Die Meditation soll behilflich sein, das Licht der Achtsamkeit auf jeden Aspekt deiner täglichen Erfahrungen zu werfen, und dir zeigen wie man die heilende Kraft liebevoller Güte auf sich selbst und andere Menschen ausdehnen kann.
Die Achtsamkeit-Übung wird auch Einsicht-Übung genannt. Aber dabei geht es nicht um die Aufmerksamkeit auf ein Bild von Buddha, eine Gottheit, ein Licht, eine Kerze oder auf heilige Worte zu lenken, doch wir entdecken durch die Aufmerksamkeit die Möglichkeit, inmitten von Bewegung unbewegt zu bleiben. Deshalb können selbst ganz weltliche, oft wiederholte Tätigkeiten wie Essen, Spazierengehen oder Telefonieren in die meditative Bewusstheit einbezogen und Teil der Aufmerksamkeit-Übung werden.
Darum ist die Meditation auch keine Übung, sondern eher eine Seinsweise, die immer beides ist. Denn Achtsamkeit hilft uns, geistesgegenwärtiger und lebendiger auf alles zu reagieren, was uns begegnet, und das zu entwickeln, was wir als Lebenskunst bezeichnen.
Doch Lebenskunst ist weder ein sorgloses Dahintreiben noch ein angstvolles festklammern an der Vergangenheit, denn sie besteht darin, jeden Augenblick ganz einfühlsam zu sein., alles neu und einzigartig anzusehen, das Bewusstsein offen und ganz und gar empfänglich zu halten.
Meditieren bedeutet, dass wir das Leben mit Anteilnahme und Liebenswürdigkeit betrachten und herausfinden, wie man wachsam und frei sein kann.
Meditieren heißt, neue Möglichkeiten entdecken und Fähigkeiten entwickeln, um ein weiseres, liebevolleres, mitfühlender-es und erfüllender-es Leben zu führen.

Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen, den anderen im bestmöglichen Licht zu sehen. Diese Einstellung erzeugt sofort ein Gefühl der Nähe, eine Art Geneigtheit, eine Verbindung.

Dienstag, 12. Mai 2015

Derzeitige Probleme der Menschheit (zweiter Teil).

Derzeitigen Probleme der Menschheit .(zweiter Teil)
Was soll man machen, um diese weltweiten Probleme der Menschheit zu lösen? Derartige Probleme hatten die Menschen schon immer, denn sie mussten sich nicht nur mit der Natur auseinandersetzen, sondern auch mit Katastrophen, die von der Natur erzeugt wurden, aber auch von den Menschen.
Mit der modernen Zeit kamen auch die Probleme der modernen Zeit, besonders bei kriegerischen Auseinandersetzungen, besonders das Waffenarsenal der Menschen, denn es wurde ständig modernisiert. Man machte nichts für den Menschen, sondern für die Macht nur einiger Menschen, denen man ein Arsenal an Waffen ständig zur Verfügung stellte, womit sie Kriege führen und Menschen unterdrücken konnten.
Hier stellte sich schon damals die Frage: warum wird das gemacht, aber man wich ständig der Beantwortung aus, oder man wusste keine andere Art der Beantwortung, indem man alles auf die Religionen schob, d.h., man schob es dann einfach einem Gott zu.
Es ist immer das Einfachste dem alles Unangenehme zu zuschieben, der nicht sichtbar ist. Ob derjenige jetzt da ist oder nicht, ist mir an und für sich egal, ob es für andere egal ist, das weiß ich nicht, aber im Prinzip interessiert es mich auch nicht.
Mir geht es nur um die Probleme, die durch verschiedene Menschengruppen verursacht werden, und die für Menschheit eine Bedrohung darstellen, und das sind augenblicklich die Islamisten, die einen Gottesstaat errichten wollen, der dann die Menschen so regiert, wie es die Nationalsozialisten des dritten Reiches in Deutschland gemacht haben, h...d.h., die Frauen und auch andere Menschen sowie Religionsgruppen haben dann kein Recht mehr auf Leben.
Das die Freiheit und das Recht auf Menschenwürde durch Menschen eingeschränkt werden soll, das geht überhaupt nicht, denn kein Mensch hat das Recht, andere Menschen zu unterdrücken und wie Leibeigene zu behandeln, auch nicht die Islamisten und deren Kreaturen. Ich bitte um Verzeihung für den Begriff „Kreaturen“.
Aber was soll man machen, um alles in Lot zu bringen? Ich wüsste die Lösung, die vier großen Mächte wie USA, China, Russland und die Europäische Union müssten eine Macht bilden, die dann gegen Verbrecher sowie den Islamisten auch mit militärischer Gewalt vorgehen, um das Szenarium zu beseitigen. Gegen Verbrecher muss man mit Polizeigewalt vorgehen, um sie anschließend vor Gericht zu stellen, und sie dann zu verurteilen.Aber man macht es nicht, sondern spielt ein anderes Spiel, und verärgert damit die Weltgemeinschaft empfindlich.
Der Aufstand im Nahen Osten wie Syrien, Irak usw. hat viele Menschen entwurzelt und in die Fremde getrieben. Sie sind haltlos geworden und vegetieren teilweise vor sich hin, denn sie haben keine Heimat mehr, und diejenigen, die das verursacht haben, reden von der großen Religion wie den Islam.
Aber wir werden weiterhin mit diesen Problemen zu tun haben, wahrscheinlich bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Menschheit verschwindet sowie schon andere Tierarten verschwunden sind.

Wenn wir ausschließlich unseren Freunden gegenüber Nähe empfinden, nicht aber gegenüber schwierigen Personen oder Feinden, oder den unzähligen Menschen, die uns persönlich unbekannt oder gleichgültig sind, dann ist unser Mitgefühl parteiisch. Echtes Mitgefühl basiert auf der Einsicht, dass andere das gleiche Recht darauf haben, glücklich zu sein, wie man selbst. Der andere, den wir als Feind betrachten, ist ein Mensch wie wir, der ebenfalls glücklich sein möchte, genauso wie wir. Wenn man davon ausgeht eine ehrliche Sorge entwickelt, sie sich ausnahmslos auf alle Wesen erstreckt, egal, ob die Einstellung des anderen einem selbst gegenüber freundlich oder fein selig ist, wir das das Mitgefühl bezeichnet.