Dienstag, 25. September 2012

Arm und reich

Die Begriffe „arm und reich“ sind Gegensätze in einer Aussage über eine Situation, die zwischen Menschen be­stehen kann. Denn „arm“ ist, wenn man nur das Nötigste für das tägliche Leben hat, d.h. wenn man täglich über­leben kann.
Reich“ ist, wenn man zu viel für das Leben hat, also wenn man mehr besitzt als man verbrauchen kann. So be­deutet das „Reich sein“ , den Armen von seinem Reichtum etwas abzugeben, damit die Armen auch leben können, damit sie sie sich keine Sorgen darüber machen müssen, wie sie die nächsten Tage überstehen müssen, oder ob sie den nächsten Tag noch überleben können.
Wie sind eigentlich diese Begriffe in dieser Form entstanden? Das wäre jetzt einmal die erste Frage. Wie ist es zu den Begriffen „Arm und Reich“ eigentlich gekommen, und wie entstanden die Merkmale?
In der Tierwelt haben wir die Merkmale nicht, denn da geht es darum, den Nachwuchs zu zeugen, und um die Jagd nach Beute, damit ich überleben kann. Man kann sagen: Zeugung und Beute. Es gibt kein arm und reich, sondern es gibt nur das Überleben und natürlich auch das Sterben, was es bei uns Menschen auch gibt, denn wir sind auch nichts anderes als Tiere, und wir gehören zur Tierwelt dieses Planeten.
Doch wir haben uns der Tierwelt entfernt, und wir Menschen sind scheinbar in eine andere Richtung gegangen oder haben uns anders entwickelt.
Am Anfang unserer Entwicklung waren wir Jäger und Sammler. Wir haben unsere Nahrung gesammelt und haben das Wild gejagt, um zu überleben, aber gleichzeitig haben wir Fähigkeiten entwickelt, die uns selbst verändert ha­ben aber auch unser Leben. Es ging nicht mehr um das Sammeln von Beeren und Wurzeln, sondern wir gebaut, zuerst unsere Unterkünfte und dann haben wir Gegenstände für den Lebensalltag gebaut, um uns das Leben zu er­leichtern. Damit begann der Tauschhandel und später der Handel allgemein, es wurde das Geld in Form von Mün­zen entwickelt.
Jetzt war auch die Basis des Kapitals geschaffen, denn begann auch der Unterschied zwischen „arm und reich“. Die einen arbeiteten für wenig Kapital, und die anderen wurden reich, indem sie mit dem erarbeiteten handelten, sie schufen sich ihr eigenen Kapital. Dazu kam natürlich noch die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen menschlichen Gruppen, die sich zu Völkern bildeten, aber dieser Kampf begann schon früher. Denn man führte anfangs Kriege wegen der Nahrungsmittel, denn man wollte auf dieser Welt überleben. Um die Gruppen oder spä­ter auch Völker führen zu können, schuf man innerhalb dieser Gruppen Führungspersönlichkeiten, die sich nicht nur zu guten oder auch schlechten Führern entwickelten, nein, diese Herren entwickelten einen untrüglichen Sinn für den Diebstahl von fremden Eigentum, um sich zu bereichern.
Der Kapitalismus entwickelte sich über den friedfertigen Handel und den kriegerischen Auseinandersetzungen, durch Eroberungen und Diebstahl von fremden Eigentums.
Damit entstanden auch die Begriffe wie „arm und reich“.
In einer der neuesten Studien hat man festgestellt, dass die wenigen Reichen immer reicher werden, und vielen Armen immer ärmer. Die Reichen haben ein Vermögen angesammelt, das ausreichen würde, allen Staaten auf die­sem Planeten den Haushalt gut zu sanieren.
Ich bin eigentlich sehr erstaunt, weil es so viele Arme auf unserem Planeten gibt, was nicht hätte sein dürfen, weil wir alle Menschen sind, und wir alle haben das Recht zu leben. Aber wahrscheinlich sind noch die frühmenschli­chen Verhaltensweisen in uns, die uns immer noch als Jäger und Sammler auszeichnen. Aber warum?
Heute jagen wir nicht mehr Tiere, um das Überleben zu sichern, oder sammeln Beeren und Wurzel, sondern wir jagen das Kapital in Form von Immobilien und Kapitalanlagen, die höhere Zinsen auf unser Kapital bringen. Wir sammeln dazu andere Schätze die auch Kapital erbringen, und wir bilden für uns selbst ein Kapital, von dem wir gut leben können, aber von dem auch andere leben können, wenn wir es wollten. Das meiste Kapital wird nicht mehr durch Arbeit erlangt, sondern jetzt über den Rechner im eigenen Büroraum. Wir schalten den Rechner ein, geben dann das Wort Immobilien ein und schon erscheint der Gegenstand auf dem Rechner, und wir brauchen nur zu zugreifen.
Obwohl es sehr viel Kapital in privater Hand gibt, so gibt es mehr Armut unter den Menschen. Aber warum ist es so? Ist unsere Psyche so gestört, dass man nicht einmal bemerkt, wie es den anderen Menschen geht, oder ist et­was in uns Menschen, das uns ausbremst und sagt: für die Armen nichts machen, die sollen selbst mit ihrer Situa­tion fertig werden.
Ich kann es leider nicht sagen, was sich in uns Menschen manchmal abspielt. Oft habe ich das Gefühl, es ist so wie: man erschlägt einen Menschen, setzt sich danach neben dem Erschlagenen nieder und weint und meint dann: mir tut der arme Erschlagene leid, weil er jetzt tot ist. So scheint es auch zwischen arm und reich zu sein, denn der Reiche wird manchmal auch sagen: die armen Armen tuten mir sehr leid.
Vielleicht beschäftige ich mich später noch einmal mit der Armut und dem Reichtum, aber jetzt möchte ich mit dem Gedanken schließen: wie seht ihr die beiden Begriffe in der menschlichen Praxis oder im menschlichen Zu­sammenleben?


Sonntag, 23. September 2012

Die CDU will Gotteslästerung bestrafen

Im Fokus konnte ich heute lesen, dass es in der CDU Politiker gibt, die die Gotteslästerung in das Strafrecht auf­nehmen wollen. Nun gut, Frau Merkel steht dem ablehnend gegenüber und hat ihr „Nein“ dazu schon erteilt, aber dadurch erkennt man sehr gut, dass es Menschen auch bei uns gibt, die sehr strenggläubig sind.
Wir brauchen uns nicht über die Gläubigen des Islams mokieren, sondern auch im Christentum gibt es diese Art von Menschen, die ihre Religion als etwas Besonderes halten, und jede Gotteslästerung streng bestraft sehen wol­len.
Jetzt nach dem Schmäh-Video haben die Christen Angst, dass die Moslems irgendwelche Aktionen gegen Jesus und seine Jünger vorbereiten, um diese als Schwule oder sonst etwas darstellen. Bei den Päpsten wäre es nicht schlimm, wenn die Moslem diese entsprechend darstellen würden, denn die haben genug Dreck am Stecken.
Ich empfinde den Vorstoß der Christen aus der CDU als etwas eigenartig, aber auch sie haben das Recht, sich ent­sprechend zu äußern, wenn sie der Meinung sind, ihre Religion gegen Übergriffe zu schützen.
Aber man kann dann auch das normale oder bestehende Recht dazu nehmen, wenn man den gesellschaftlichen oder staatlichen Schutz suchen will. Der Griff in die Kiste der Vergangenheit sollte eigentlich unterbleiben, denn die frühere Vergangenheit der Christenheit hat viel Unheil über die Menschen gebracht. Ich vermeide hier den Be­griff der „Gläubigen“, denn ich bin mir nicht sicher, ob damals viele Menschen gläubig waren, die meisten nann­ten sich nur Gläubige, weil sie dadurch Vorteile erlangten.
Ich gehöre nicht zu denjenigen, die Sonntags in die Kirche gehen, um das „Wort“ zu hören, denn ich habe in mei­nem Leben genug gesehen, und ich habe auch viel nachgedacht, so dass ich heute vieles anders sehe, denn für mich sind Religionen nur Texte aus der Philosophie, aber ich möchte dieses nicht als Religionsphilosophie be­zeichnen, sondern nur als textlicher Teil der Philosophie.
Es ist gut, dass die Bundeskanzlerin Merkel dieses Gesetz vorhaben der CDU ablehnt, denn wir leben in einem anderen Jahrhundert. Mit Konrad Adenauer als Bundeskanzler und der damaligen CDU wäre es eventuell gegan­gen.
Man darf keine Gesetze schaffen, die die Menschen wieder in ein Zeitalter zurückführen, in dem die Religion an der Spitze der Macht stand, und in dem die Todesstrafe für Gotteslästerung Gang und Gebe waren. Die Muslime, besonders in einigen Staaten, sehen sogar die Steinigung eines Gotteslästerers vor, welch eine Rechtsauffassung im aufgeklärten Jahrhundert, oder ist dieses Jahrhundert noch gar nicht so aufgeklärt?
Ich denke, bisher ist der Mensch nicht aufgeklärt worden. Man hat den Menschen meistens in der Gülle der Un­wissenheit gelassen, weil sich die Mensch, der unwissend ist, den kann man besser regieren und auf Trab halten.
Auch bei der Gotteslästerung geht es um Macht, und zwar geht es um Macht über den Menschen. Man versetzt den Menschen in Angst, und man setzt ihn überall dort Grenzen, wo der Mensch den Regierenden, hier auch den Priestern, gefährlich werden kann.
Der Mensch ist frei. Er wurde unter Schmerzen der Mutter geboren, aber die Mutter gab ihm die Freiheit. Der Mensch lernt in jungen Jahren für das Leben und zwar, wie er überleben kann. Als Frau oder als Mann ist der Mensch frei. Er darf durch nichts unterjocht werden, besonders nicht von den Versprechen durch Menschen, die ihm das Wohl im Jenseits versprechen, obwohl sie selbst den Ort „Jenseits“ selbst nicht kennen.
Ich selbst stehe zu den unveräußerlichen Freiheiten der Menschen und auf das unveräußerliche Recht des Men­schen, in Freiheit zu leben.
Kein Mensch hat das Recht, die Menschen in Unfreiheit zu führen.
Meine lieben Freunde, haltet an die Freiheiten der Menschheit fest, und verteidigt diese Freiheiten, denn diese Freiheiten gehören zur Freiheit der Menschen.

Donnerstag, 20. September 2012

Reifes Alter und Autofahren

In der letzten Zeit wurden beim Autofahren sehr häufig schwere Unfälle verursacht. Doch es waren nicht die jün­geren Menschen, die an diesen Unfällen beteiligt waren, so etwa die jungen Fahrer, die erst ihren Führerschein ge­macht hatten, sondern es waren reifere Fahrer, die in einem hohen reifen Alter standen, so 70 Jahre und mehr.
Ich gehöre auch zu Menschen reiferen Alters, aber ich fahre schon seit gut vier Jahren kein Auto mehr, das macht jetzt meine junge Tochter. Ich habe damals meinen Entschluss für richtig empfunden und auch für richtig befun­den, denn ich fühlte mich nicht mehr sicher hinter dem Lenkrad eines Kraftwagens.
Damals hatte ich mich entschlossen: jetzt hörst du lieber auf bevor noch etwas Schlimmes passiert. Ich möchte wirklich nicht, dass meinetwegen Menschen angefahren und dabei tödlich oder auch nicht tödlich verletzt werden. Das bedeutet für mich, selbst ein Stück Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft zu tragen. Denn gerade wir reiferen Menschen haben oder hätten eigentlich die menschliche Reife, mehr Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, und wir dürfen sie nicht immer den jüngeren Menschen überlassen, denn die haben sehr oft ein höheres Pensum an Aufgaben zu erledigen.
Aber jetzt zurück zum reifen Alter und dem Autofahren. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, das im reifen Al­ter das Autofahren nicht mehr so einwandfrei vonstatten geht, weil besonders der Körper des reiferen Menschen nicht mehr die Fähigkeiten besitzt, ein Auto einwandfrei zu führen. Die körperlichen Fähigkeiten lassen im reifen Alter nach, denn die Muskelstärke geht erheblich zurück, und der ganze organische Teil des menschlichen Kör­pers verfällt. Dagegen werden die geistigen Fähigkeiten erhalten, wenn auch das Denken langsamer wird, was aber mit der Reaktionsfähigkeit des Körpers zusammenhängt, denn die lässt erheblich nach.
Schon allein die Reaktionsfähigkeit lässt sehr stark vermuten, dass ein reiferer Mensch im Autofahren erhebliche Mängel aufweist, und deshalb sollte der reifere Mensch sich wirklich überlegen, ob er die Fahrerlaubnis nicht zu­rückgibt.
Ich sehe täglich reifere Autofahrer, wie sie aus dem Auto steigen, und dabei muss ich dann denken: warum gibst du deine Fahrerlaubnis nicht ab.
Aber offenbar ist es bei einem reiferen Menschen so, dass er sich in dieser Sache wie ein kleinen Kind verhält, und dass er auf sein Recht einen Anspruch erhebt, das sein reifes Denken überlagert oder auch ganz ausschaltet. Denn Kleinkinder haben kein reifes Denken, sondern es ist ein spontanes Denken auf nur auf die eigene Person ausgerichtet ist. Denn im Denken und Handeln ist die eigene Person im Mittelpunkt. Ich kenne dieses Verhalten von beiden Personengruppen.
Meine lieben Freunde, wie steht Ihr zum reifen Menschen und seinem Verhalten, wenn es darum geht, die Fahrer­laubnis weiterhin zu behalten, obwohl der reife Mensch zu einer Gefahr für den Straßenverkehr wird?
Ich denke Euch für diese wunderbaren Gedanken, die auch zu meiner Gedankenwelt passen.

Mittwoch, 19. September 2012

Schmä-Vdeo gegen Islam

Das Schmäh-Video gegen Mohammed, oder ich will lieber sagen „gegen den Islam“, nimmt weiterhin dramati­sche Züge an, denn die einen wollen dieses Video zeigen und die anderen nicht, denn die einen haben Freude an diesem Video und sind der Meinung den wahren Charakter des Islams zu zeigen, und die anderen sehen darin eine Verunglimpfung des Islams, oder auch eine Verunglimpfung ihres eigenen Lebens im Islam.
Besonders Hassprediger aus dem Christentum, die dieses Video angefertigt haben, sehen darin eine Chance, ge­gen den Islam vorzugehen, um ihre eigenen Vorstellungen über einen Glauben – hier das Christentum – auszu­breiten.
Trotzdem frage ich mich: wo liegen die eigentlichen Hintergründe im Hass der Religionen gegeneinander, oder ist der Hass der Menschen, der sich über die Religionen verbreitet, oder ist es der Machtanspruch von einzelnen Menschen oder einer Gruppe von Menschen?
Aus der Vergangenheit wissen wir, dass besonders im Christentum, nachdem nach dem Entstehen dieser Religion sich ein Über- und Unterordnen der gläubigen Menschen bildete. Denn nur so entstand das Papsttum, d.h. eine Clique von Menschen übernahm die Macht, es waren die Priester, und diese schufen dann den Papst als Ober­haupt der neuen Religion oder der neuen Kirche.
Hier kamen die Machtansprüche von Menschen zur Geltung, d.h. sie hatten Macht über Menschen, und diese Menschen nutzten die Macht, um sich an Menschen zu vergehen, sie auszurauben und zu töten.
Wenn jetzt die Islamisten damit beginnen, Jesus als Schwulen darzustellen, ich weiß nicht, ob sie so etwas schon getan haben, dann beginnt in der christlichen Kirche auch ein Endrüstungssturm, besonders bei den strenggläubi­gen und radikalen Christen, die dann von einer Schändung ihrer Religion sprechen. Das Verhalten von Jesus zeigt deutlich, dass er Männern zugetan war, denn er ständig mit seinen Jüngern unterwegs. Aber auch die christliche Kirche zeigt deutlich, dass in den Reihen der Priester die Homosexualität Gang und Gebe ist. Aber auch die Hete­rosexualität, obwohl die Priester nicht heiraten dürfen, so haben sie doch ihren Geschlechtsverkehr mit Frauen und Männern. Die Verlogenheit von Religionen und deren Mitglieder kommt hier deutlich zum Tragen.
Das Schmäh-Video kann wieder ein Anlass zu religiösen Auseinandersetzungen sein, wenn nicht sogar zu einem Religionskrieg werden. Die Menschheit steht ständig am Rande zu einem weltweiten Krieg, denn der Iran will sei­ne Atombomben produzieren, und die Radikal-Islamisten wollen diese Waffe zum Einsatz bringen, obwohl der Einsatz von Atomwaffen die Menschheit als solche ausrotten kann. Die Islamisten hoffen aber auf die Gnade von Allah, diese Auseinandersetzung schadlos zu überstehen. Aber das werden sie genau so wenig wie die anderen Menschen.
Die radikalen Christen und Islamisten stehen sich jetzt gegenüber und rasselt nicht mit dem Schlagstock, sondern mit dem Säbel bzw. mit den Atomwaffen.
Die Schmähung von Mohammed war nur der äußere Anlass, um einen Grund zu haben, einen Krieg vom Zaun zu brechen. Ich wünsche viel Erfolg bei der Vernichtung der Menschheit. Wir werden nicht alle auf einmal vernich­tet, sondern ein Teil der Menschheit wird noch Jahrzehnte dahinvegetieren.
Meine lieben Freunde, man könnte von der Menschheit enttäuscht sein, aber ich betrachte mich selbst und stelle erstaunt fest, eigentlich bin ich nicht besser als die heutigen Kriegstreiber, denn in manchen Lebenssituationen verhalte ich mich genauso. Jetzt glaube ich, durch mein etwas höheres Alter reifer zu sein, aber auch durch die Menge an Lebenserfahrung reifer zu sein, aber dann stelle ich fest, man lernt nie aus.
Ich sehe und höre auch nicht weg, aber ich hoffe, dass die Menschheit zur Vernunft kommt, besonders die Radika­len der einzelnen Religionen und politischen Parteien. Wir Menschen brauchen nicht die Radikalen, sondern wir brauchen Menschen, die uns in die Richtung der Lebens, eines friedvollen Lebens führen.
Ich weiß, meine lieben Freunde, auch Ihr seid für den Frieden auf unserem Planeten, ich danke Euch.

Dienstag, 18. September 2012

Attentat auf unbeliebte Person

Als Herr Honecker die Bundesrepublik besuchte, wollten Neo-Nazis und ehemalige DDR-Bürger den damaligen Staatsmann Honecker entführten, dann töten, den Körper des Mannes zerstückeln und die Leichenteile einfach wegwerfen.
Welch absurde Idee von Menschen, die sich kultiviert und menschlich nennen, aber ist gerade die Menschlichkeit im Menschen der Träger derartiger Ideen.
Man kann fasst sagen, bei den Neo-Nazis ist es kein Wunder, wenn sie gegen die Kommunisten vorgehen, denn ihre Vorgänger sind schon vor dem zweiten Weltkrieg gegen die Kommunisten marschiert, und sie haben dann mit der Machtübernahme, die Kommunisten in die Konzentrationslager gesteckt und diese dort dann auch getötet.
Also wäre es bei den Neo-Nazis nichts Neues, wenn sie wieder einmal einen prominenten Kommunisten ab­schlachten würden. Aber die ehemaligen DDR-Bürger, warum hatten sie so einen unbändigen Hass auf Honecker und seine Clique? Ganz einfach und diese Gefühle zeigen offen die Menschlichkeit der Menschen, denn diese Bür­ger haben ihre Heimat und ihre Freunde, vielleicht auch ihre Familie verloren.
Honecker und seine Clique haben den Befehl zur Flucht gegeben, indem sie mit strafrechtlichen Mitteln gegen diese Bürger vorgegangen sind, und diese dann zur Flucht oder Ausreise gezwungen haben. Aber haben diese Bürger das Recht diesen Menschen, Honecker, zu töten? Gut, Honecker hat ihnen Unrecht zugefügt, aber dieses Unrecht ist doch kein Todesurteil.
Bei den Neo-Nazis ist die Situation politisch bedingt, denn für sie sind Kommunisten Erbfeinde, die vernichtet werden müssen, sowie einst der Österreicher Hitler, die Kommunisten als politische Feinde vernichten ließ. Die Neo-Nazis halten sich an das politische Vermächtnis der NSDAP. Hier könnte man, wenn man das Ganze politisch betrachtet sagen, die Neo-Nazis sehen nur die Todesstrafe für einen führenden Kommunisten.
Aber diese Nazis sind auch Menschen, und in ihrem Sinne handeln sie menschlich, denn nach ihrer Menschlich­keit muss der Feind vernichtet werden. D.h. hier wird ein Überlebenskampf geführt, der besagt, dass nur der überleben kann, der politisch stärker ist.
Doch ich mache mir meine Gedanken über dieses Verhalten von Menschen, denn sie sind christlich erzogen worden, auch wenn sie es zeitlebens verneinen, aber am Lebensende sehnen sie sich nach der christlichen Vorsehung eines ewigen Lebens nach dem Tode. Ich kann es ihnen nicht verdenken, weil man in der Kindheit und Jugend christliche Lebenstechniken erlernt hat, und oft werden die erlernten Lebenstechniken der Kindheit und Jugendzeit im Alter des Menschen wieder präsent.
So haben wir Christen auch erlernt, Menschen ihre Schuld zu vergeben, doch ich stelle immer wieder fest, dass es keine wirkliche Vergebung oder überhaupt keine Vergebung gibt, sondern nur ein „was du mir angetan hast, das werde ich auch dir antun“. Und das waren auch die Vorstellungen der Rechtspopulation im sogenannten „Dritten Reiches“. Diese Vorstellungen wurden von den Neo-Nazis übernommen, da sie sich als Nachfolger der NSDAP bekennen.
Auch die Vorstellung, dass man einen Menschen entführt, ihn zuerst quält und danach abschlachtet, ist für mich grauenvoll. Ich bin froh, dass Honecker nicht entführt und abgeschlachtet wurde, er ist zwischenzeitlich auch so verstorben wie jeder Mensch.
Meine lieben Freunde, betrachtet Euch einmal das Menschenbild zwischen dem christlichen Motto „Vergebung der Sünden“ und dem barbarischen Gedanken „wie du mir so ich dir“ also „Gleichem mit Gleichem“ zu vergelten, so bekommen wir zwei verschiedene Menschenbilder und man kann dann auch sagen, so etwas ist „Schizophrenie“. Vielleicht sind wir Menschen schizophren, manchmal glaube ich es selbst, wenn ich mich manchmal selbst betrachte.
Tschüss, meine lieben Freunde, bis zum Nächsten mal.

Sonntag, 16. September 2012

Illusion,Fantasie oder andere Welt

In den letzten Monaten ist mir einiges an mir aufgefallen, und zwar, habe ich Erinnerungen, die plötzlich in mei­nen Gedanken auftauchen, die aus der meiner Vergangenheit stammen. Ich kann mich sogar an die tage erinnern, die dann in meinen Gedanken herumwandern. Es sind wundervolle Gedanken und damit auch wundervolle Erin­nerungen, die mich als solche nicht belasten, sondern mich sehr nachdenklich, aber auch glücklich machen.
Ich selbst wandere dann in diesen Erinnerungen und Gedanken herum und sehe auch Menschen, die ich damals kannte, von denen ich heute leider nicht weiß, ob sie noch leben.
Auch aus meiner früheren Dienstzeit bei der Bundeswehr kommen immer wieder Erinnerungen zu mir zurück, und ich sehe dann deutlich den Tag oder die Nacht, aber ich sehe dann auch das Gelände oder die Umgebung, in der ich mich damals aufhielt, und dann tauchen alte oder auch junge Gesichter aus der damaligen Zeit auf, an die ich mich sehr gerne erinnere, denn diese Menschen waren ein Teil meines damals jungen Lebens.
Ich muss schon sagen, diese Erinnerungen sind eigentlich sehr wertvoll für mich, besonders jetzt in meinem fort­geschrittenen Alter taucht manchmal doch die Sehnsucht nach den früheren Jahren auf, und ich freue mich dann, wenn die Erinnerungen immer so präsent sind.
Doch ich frage mich natürlich, wie ist diese Präsens entstanden, und warum tauchen die vielen Erinnerungen auf, die in mir Glücksgefühle produzieren, die für mich wundervoll sind, und die ich nicht vermissen möchte. Und trotzdem suche ich nach dem Grund der Entstehung dieser Erinnerungen.
Diese Erinnerungen sind wahrscheinlich im Speichersystem des Gehirns vorhanden bzw. gespeichert, und bei Be­darf werden diese Erinnerungen in den Gedanken des Betreffenden wiedergegeben. So wird es auch bei mir sein, aber trotzdem muss ich mich fragen: wie entstehen diese Erinnerungen in meinem Gehirn?
Ich werde zur Antwort irgendwie gezwungen zu sagen: diese Erinnerungen können nur eine Illusion sein, um mir diese Erinnerungen in ihrer Schönheit darzustellen, um mir zu zeigen: wie schön das Leben sein kann. Aber ist es wirklich eine Illusion? Das weiß ich leider nicht, aber ich habe bisher mit Illusionen noch nie etwas zu tun ge­habt.
Doch ich frage mich weiter: oder sind diese Erinnerungen nur Fantasien?Kann es sein, dass sich das Gehirn durch Fantasien irgendwie vor etwas schützen will? Doch diese Erinnerungen entstammen einer Tatsache, d.h sie entstammen dem Leben und entstammen dem Erlebten. Also können diese Erinnerungen keine Fantasien sein, so denke ich.
Aber was sind die Erinnerungen dann? Die Erinnerungen entstammen dem Erlebten, d.h. ich habe diese Erinne­rungen in meinem Leben selbst durchlebt.
Jetzt führe ich noch eine Möglichkeit auf, aus der die Erinnerungen stammen könnten. Es wäre die Möglichkeit, dass diese Erinnerungen einer anderen Welt entstammen bzw. aus einer anderen Welt kommen.
Ist es die Welt nach dem Tode also nach dem Ableben? Kommen wir nach dem Tod unseres Leibes in diese Welt, und leben wir dort in unseren Erinnerungen weiter? Was geschieht in der Phase des Todes wirklich? Ich weiß es nicht, was wirklich geschieht. Aber ich frage mich wirklich, sind die Erinnerungen die Symbole einer anderen Welt?
Aber ich führe hier nur meine Gedanken auf, denn die Erinnerungen bleiben mir erhalten. Besonders wenn ich in der Natur unterwegs bin, dann habe ich die wunderbaren Erinnerungen an diese Welt der gedanklichen Geheim­nisse.
Ich will es nicht mehr weiter ausführen, aber an euch meine lieben Freunde habe ich die Bitte, könntet ihr euch einmal darüber Gedanken machen, ob die Erinnerungen nur eine Illusion, eine Fantasie oder eine andere Welt sind.
Ich wäre sehr glücklich darüber.

Freitag, 14. September 2012

Der Mohammed-Film

Jetzt beginnt wieder einmal ein religiöser Flächenbrand in den islamischen Länder, weil amerikanische Regisseu­re einen religiösen Film über Mohammed gedreht haben, in dem der Prophet des Islams verächtlich gemacht wird.
Das Beleidigen von anderen Religionen und von Toten hat nichts mehr mit Demokratie oder freier Willensbildung zu tun, denn diese Art von Willensäußerung ist die Verächtlichmachung einer Religion, aber das darf nicht sein, weil Menschen in dieser Religion ihr Zuhause und ihre Absicherung für das eigene Leben sehen.
Besonders der Islam reagiert sehr unangenehm auf Kritiken an seiner Religion, und da besonders die strenggläubigen Menschen, aber in der christlichen und jüdischen Religion ist es auch nicht anders.
Da die USA einen negativen Ruf in der islamischen Welt hat, ist es jetzt kein Wunder, dass die Menschen islamischen Glaubens auf diesen amerikanischen Film sehr ungehalten reagieren. Dieser Film ist gerade für den Iran ein gefundenes Fressen, um große Töne zu spucken, um den Vereinigten Staaten mit einem Krieg zu drohen. Doch die Führung des Irans wird sich mit einer Kriegserklärung an die USA zurückhalten
Was mir an den Amerikanern bisher immer aufgefallen ist, das ist ihre Neigung zum Größenwahn, d.h. sie meinen, dass sie die Größten seien, und dass sie das Anrecht hätten, andere Völker zu beleidigen, wenn diese nicht den Glauben an den USA hätten. Die Amerikaner gehen davon aus, dass sie die Größen seien.
Ich hoffe, dass sich die islamische Welt etwas beruhigen wird, aber für das Ansehen der USA in der Welt ist dieser Film von negativer Bedeutung.
Vermutlich wird es keinen Krieg geben, aber die amerikanischen Bürger werden islamische Staaten vorläufig nicht mehr bereisen können, was bedauerlich ist, aber dafür können sich die amerikanischen Bürger bei den Machern des Films bedanken.
Ob die Filmmacher der republikanischen Partei angehören oder deren Parteigänger sind, dass weiß ich nicht, aber es könnte fast so sein.
Auf jeden Fall werde ich die islamische Welt nicht beleidigen, weil auch im islamischen Glauben Menschen sind, die glauben.

Donnerstag, 13. September 2012

Frau des Politikers

Oben, als Überschrift habe ich nur geschrieben „Frau des Politikers“ und ich denke, ihr könnt euch vorstellen, wer es ist, aber ich sage es hier noch einmal: es ist Frau Wulff, die Gattin des ehemaligen Bundespräsidenten.
Die Zeitungen bzw. Google hat etwas gehört und ist dann der Meinung, man müsse das Gehörte gleich verbreiten, denn die Menschen würden darauf stehen, und sich dann über einen sogenannten prominenten Menschen gedank­lich herziehen und über ihn lästern. Mir liegt es nicht daran, über einen Menschen etwas zu verbreiten, und be­sonders dann nicht, wenn ich diese sogenannten Verfehlungen nicht beweisen kann.
Die Gattin des ehemaligen Bundespräsidenten soll in einem Begleitunternehmen tätig gewesen sein, so etwa als eine prominente Nutte oder auch als Prostituierte, je wie man will.
Ob sie es wirklich gemacht hat, das wissen nur die, die sie gebucht haben, wenn sie in diesem Begleitservice wirk­lich beschäftigt war. Für mich ist diese Sache nicht relevant, denn viele Menschen gehen sozusagen fremd, d.h. sie haben mit anderen Menschen eine sexuelle Beziehung, ob sie jetzt prominent sind oder nicht, aber es spielt keine Rolle, weil die Menschen ihre sexuellen Neigungen ausspielen wollen, denn das wurde ihnen von der Natur mitge­geben, als sie geboren wurden.
Ob ich jetzt später sehr prominent werde, und das ich dann deshalb anständig sein muss, und mich an die vorge­gebene Moral halten muss, das ist eine andere Sache als die Geburt des Menschen, denn zwischen den von der Natur mitgegebenen Neigungen und den moralischen Grundsätzen gibt es den Unterschied: die Moral ist künst­lich und die Neigungen eines Menschen sind natürlich. Wir dürfen beides nicht vermischen, denn sie haben im Grunde genommen nichts gemeinsames: denn die Moral verändert sich, aber die natürlichen Neigungen bleiben dem Menschen erhalten.
So war es auch anscheinend bei Frau Wulff, wenn sie wirklich in dem Begleitservice gearbeitet hat. Die Natur hat ihr die Neigungen vorgegeben, und sie hat sie ausgelebt, und in einer anderen Form Männern angeboten. Aber ich möchte hier nur andeuten, wenn sie wirklich in einem Begleitservice gearbeitet hat.
Natürlich werfe ich ihr diese Arbeit nicht vor, und verdamme sie deswegen, denn sie hat auch nur das getan, was sie vermutlich benötigte, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, was jeder Mensch macht, der in unserer Gesell­schaft lebt.
Die ganzen Prozesse vor den Gerichten, die dort geführt werden, sind eigentlich amüsant, denn es wird an Be­hauptungen zurückgezogen, denn manche haben es nur gehört, und sie haben keine Beweise, aber manche haben auch Beweise, und ziehen ihre Behauptungen nicht zurück.
Wie das Ganze enden soll, ich denke, es wird wieder einmal in den Sand verlaufen, und der Wind der Zeit wird al­les zuwehen, wie er es immer macht.
Ich habe momentan nichts auf Lager, um euch zu verarschen. Vielleicht fällt mir bald etwas ein.
Also tschüss meine lieben Freunde, bis zum nächsten Mal.

Mittwoch, 5. September 2012

Weissagungen

Heute frage ich mich: gibt es eigentlich Weissagungen oder nicht? Um diese Frage zu beantworten, muss ich aus meiner gespaltenen Persönlichkeit herauskommen, damit ich zu einer Beantwortung komme, aber ob die auch wirklich exakt ist, scheint mir nach einigen Überlegungen sehr zweifelhaft. Ich beziehe mich nur auf die Beant­wortung des Begriffs „Weissagung“.
Wenn ich in Geschehen in der Zukunft weissagen soll, dann kann diese Weissagung stimmen oder nicht, denn dann ist diese Weissagung ein Zufall bzw. Glücksache. Meistens stimmen diese Weissagungen nicht, denn man kann nichts voraussagen, wenn man nicht die Fakten kennt, die die Weissagung letztendlich prägen.
Ich denke jetzt an den Maya-Kalender aus früheren Jahrtausenden, der am 21.Dezember 2012 ausläuft also been­det ist oder zu Ende ist.
Jetzt stellt man sich die Frage: was kommt danach? Kommt es wirklich zu einem Weltuntergang oder ist alles völlig anders als wir denken, und es kommt zu einer Veränderung der menschlichen Gesellschaft, also es wird alles besser.
Wir Menschen denken immer dann, wenn wir von einem Weltuntergang hören, es kommt was Schreckliches und Furchtbares auf uns zu, aber kann es diesmal nicht so sein, dass sich die Menschheit völlig verändert, und es eine wunderbare Gesellschaft gibt, auf die wir Menschen schon lange gewartet haben? Wir wissen es leider nicht, aber wir können und dürfen hoffen, dass sich die menschliche Gesellschaft verändert, und dass es keine Kriege also keine Gewalt mehr unter den Menschen gibt. Denn wir alle wissen genau, dass der Mensch aus einem hohen Potential von Gewalt besteht, und dieses Potential auch immer einsetzt, wenn es geht oder wenn er es kann.
Aber jetzt einmal zurück zum Kalender. Warum beendet der Kalender seine Voraussagen? Ist den Mayas damals das Papier ausgegangen, oder gibt es andere Gründe, die die Voraussagen so plötzlich beenden? Wir wissen es nicht, und wir halten uns nur an den Aussagen, die uns vorliegen.
Es ist die schöne Unsicherheit, auch in mir, wenn ich von einer Vorhersage erfahre, und diese Vorhersage trifft dann nicht ein, was ich schon in der Vergangenheit meines Lebens erlebt habe. Oft sind Menschen in ihren Vorhersagen sehr schnell zur Hand, oder sie machen es aus Langeweile, weil sie sonst nichts zu tun haben, denn man muss doch oft im Gespräch bleiben, weil man erst dann beachtet wird, ein großer Seher zu sein.
Ich selbst halte nichts von Weissagungen, denn die sagen mir nichts, und sie geben auch die Realität des Lebens nicht wieder, weil man nur sagen kann, dass sie die Realität des Menschen wiedergeben, der diese Weissagungen macht, aber nur seine psychische Realität. Denn bei den Weissagungen fehlt jeglicher reale Hintergrund für die Aussage des sogenannten Sehers.
Ehrlich gesagt, mir ist die Realität lieber, denn über reale Gegebenheiten kann man auch zu vorläufigen Voraussagen kommen, die vielleicht nur für kurze Zeit gelten, aber diese sind auch nicht zuverlässig.
Ehrlich gesagt, wenn ich meine Weissagungen machen würde, dann würde auch ich die geistige Unterhose runter lassen, um der Welt meinen Hintern zu zeigen, aber ich mache es noch nicht, vielleicht etwas später.
Ich lese diese Weissagungen sowie alles Geschriebene mit Interesse, aber ich halte mich an diesen Weissagungen nicht fest, denn das kann ich nicht, wenn ich den Hintergrund dieser Weissagungen erkannt habe. Doch manchmal kann ich mir das Lächeln nicht verkneifen.
Wer Weissagungen glaubt, der soll sie glauben, denn der Mensch soll sich in der Seligkeit des Glaubens wohlfühlen, denn ich bin noch immer der Meinung: selig sind die, die jeden Unsinn glauben.