Freitag, 30. Juli 2010

U-Häftling ist frei

Herr K.ist heute, am 29.Juli 2010, aus der U-Haft entlassen worden, weil der drin­gende Tatverdacht der Vergewaltigung nicht mehr besteht, so der 3.Strafsenat des Oberlandesgericht Karlsruhe.

Es ist wirklich so in Deutschland, dass man einen U-Häftling rechtzeitig vor Ablauf von sechs Monaten aus der Haft entlässt, wenn der Tatverdacht sich nachträglich als gering oder nicht mehr gegeben herausstellt, denn der Staat will es vermeiden, eine Entschädigung für unrechtmässige oder überlange U-Haft zu zahlen, ws schon vor­gekommen ist.

Scheinbar ist es dem Rechtsanwalt von Herrn K. Gelungen, Beweise zu erbringen, die aussagen, dass der Vorwurf einer Vergewaltigung durch das vermutliche Opfer sehr dürftig ist, aber die Hauptverhandlung im September 2010 vor dem Landgericht Mann wird über diesen Fall Klarheit verschaffen.

Die ganzen Berichte der Medien über die U-Haft von Herrn K., dass es Herrn K.in der U-Haft schlecht ergangen sei, weil er als sogenannter Vergewaltiger einen schweren Stand gegenüber dem Personal der Strafvollzugsanstalt und den Mitgefan­genen habe, scheint nicht so zu stimmen, denn Medien übertreiben in ihrer Berichter­stattung sehr oft, um sich interessant zu machen.

Herr K. Hatte offenbar einen guten Kontakt zu dem Personal und zu den Mitgefange­nen, denn was man sehr oft hörte, konnte er sich ziemlich frei im Vollzug bewegen, und ihm soll auch keiner zunahe getreten sein so mit Drohungen oder Ähnlichem. Beim Missbrauch von Kindern hätte er einen schweren Stand, denn derartige Täter oder Verdächtige mögen die Einsitzenden nicht, da gibt es gleich sehr viel Krawall, auch dann, wenn noch nicht feststeht, ob dieser Verdächtige wirklich der Kinder­schänder ist. Aber wie ich schon sage, es reicht oft nur der Verdacht oder das ausge­streute Gerüch, denn ein derartige Gerüch stinkt zum Himmel und zieht die anderen Mitgefangenen an, besonders dann, wenn sie ihren Frust durch Aggressionen gegen­über dem Verdächtigen los werden wollen.

Bei Herrn K.scheint es anders gelaufen zu sein, besser und friedvoller.

Ich kann euch sagen, die U-Haft ist ansonsten kein Zuckerschlecken, ausser für Dauergäste.

Samstag, 24. Juli 2010

Gesellschaft der BRD

In der ARD kam vor einiger Zeit eine Dokumentation über eine Schule in Nordrhein-Westfalen, in der der überwiegende Teil der Schülerinnen und Schüler aus muslimi­schen Familien stammen. Diese Schülerinnen und Schüler sollen die deutschen Schü­lerinnen und Schüler verprügeln und bespuken, aber ob das stimmt, kann ich nicht bestätigen.

Ich gehe einmal davon aus, dass es an dieser Schule zu gegensätzlichen Meinungen zwischen den Schülern kommt, vielleicht kommt es auch hin und wieder zu Rangelei­en, die dann mit Verletzungen enden, aber ich will hier nur aufzeigen, dass es mögli­cherweise an den muslimischen Eltern dieser Kinder kommt, dass sie aus falschver­standener Solidarität mit ihrem Glauben oder dem Glauben ihrer Eltern zu Gewaltä­tigkeiten greifen, um ihren Glauben und ihre Familie zu verteidigen.

Aber es kann auch sein, dass diese Kinder von ihren Eltern oder anderen Personen aufgefordert werden, gegen die westlichen Einflüsse vorzugehen, also Intoleranz zu zeigen, um dem Islam zu mehr Ansehen in der westlichen Kulturwelt zu verhelfen, aber dieser Weg wird nicht der Richtige sein, weil die Menschen vor einer gewaltsa­men Verbreitung des Islams zurückschrecken.

Ich weiss, dass viele Gesetze in Ländern, die vom Islam beherrscht werden, sich den islamischen Regeln unterworfen sind, und so ist die Auslegung dieser Gesetze nur mithilfe des Korans möglich.

Die Eltern der muslimischen Kinder wollen, dass ihre Kinder nur nach dem islami­schen Glauben erzogen werden, und in dem islamischen Glauben ihr Heil finden, wenn sie nach den islamischen Regeln des Korans leben.

Hier ergibt sich die Gefahr, dass sich die älteren Menschen, aber auch insbesondere die jüngeren Menschen eine Integration in unsere Gesellschaft eine Verweigerung erteilen, und so eine eigene Gesellschaft in einer Gesellschaft bilden, die dann zum Radikalismus neigen wird.

Was kann man machen, um die Gewalt von Seiten dieser muslimischen Kinder zu un­terbinden?

Man könnte diese Gewalttäter der Gerichtsbarkeit zuführen, um sie zu bestrafen. Oder man sucht die Schuldigen, die die Gewalt in den Kindern hineingepredigt ha­ben, das wären dann die Eltern. Man muss dann die Eltern bestrafen. Aber werden sich die Eltern um die Bestrafung kümmern, d.h. werden sie dann von der Radikalität ihres Glaubens abrücken? Nein werden sie nicht, weil sie im Islam aufgezogen und aufgewachsen sind. Man müsste sie dann des Landes verweisen, also in die Her­kunftsländer zurückschicken.

Schiebt man die betroffenen ausländischen Gäste bezw. Asylbewerber ab, dann rea­giert man auf die Gewalt mit Gewalt, d.h. action > reaction, aber sollte das die einzi­ge Möglichkeit sein, unsere Gäste in unsere Gesellschaft einzubinden?

Obwohl andererseits frage ich mich, warum reagieren einige Muslime mit Gewalt auf unsere Gesellschaftsordnung? Oder ist es eine Art von Unsicherheit dieser Mus­limen, weil sie mit unserer Gesellschaftsordnung nicht umgehen können, bezw. sie verstehen dieses Gesellschaft nicht?

Gerade bei Gewaltaktionen von Menschen gegen Menschen nehme ich eine ableh­nende gegenüber dieser Gewalt ein, weil ich Gewalt als Verständigungsmittel grund­sätzlich ablehne, denn Gewalt produziert wieder Gewalt, und diese Aktionen werden zu einer Gewaltspirale, die irgendwann ausser Kontrolle läuft also nicht mehr kon­trolliert werden kann, obwohl keine Art von Gewalt ist kontrollierbar.

Jetzt taucht natürlich die Frage auf, warum kommen Muslime überhaupt nach Deutschland oder überhaupt in die EU? Es sind oft, bestimmt oft, rein wirtschaftliche Interessen, aber sie machen sich vorher nicht Gedanken darüber, wie sie mit ihrem Glauben hier ankommen, besonders dann wenn sie strenggläubig sind.

Aber der Islam ist nicht der Hort von Gewalt, denn auch der Koran hat das Gebot der Nächstenliebe in seinen Versen, und darüber hinaus auch das Gebot, den Tieren keine Gewalt anzutun.

Ich möchte deshalb hier noch einmal anmerken, dass das Judentum, das Christen­tum und der Islam Geschwister im Geiste sind, und darum ist es mir eigentlich un­verständlich, warum sich die drei Religionen bekämpfen?

Mittwoch, 21. Juli 2010

Rote Trauben

Zur Zeit gibt es in den Supermärkten „Rote Trauben“ zu kaufen, und ich kaufe diese sehr gerne, weil ich an und für sich Trauben lieber esse als anderes Obst, obwohl es so ist, dass ich allgemein Obst sehr gerne mag, besonders wenn ich sie umsonst be­komme.

Aber jetzt zu den Trauben. Wie ihr alle wisst, gibt es keine Trauben aus Deutschland oder der EU in den Supermärkten, weil es keine Ernte gibt, aber dafür hat man stell­vertretender Weise „Rote Trauben“ aus dem Nahen Osten, hier insbesondere aus Ägypten eingeführt. Diese Trauben schmecken sehr gut, und sie sind sehr nackig, wenn man in sie hinein beißt.

Aber hier möchte ich vor diesen Trauben warnen, denn Ägypten ist ein Land, in dem der Islam als Religion die Macht hat, und es kann gut sein, dass ein Im am oder meh­rere die Trauben mit Gebeten beeinflusst haben. Ihr fragt euch wohl, woher ich das weiß? Nun gut, ich habe die Erfahrung selbst gemacht, denn nachdem meine Frau Ehegattengemahlin und ich die Trauben mehrmals geholt und gegessen haben, ist mir so Einiges aufgefallen, denn ich begann damit, dass ich mich erst einmal in Rich­tung Mekka zum Gebet verneigte, später wurden es fünfmal am Tag.

Und meine Ehegattengemahlin begann damit, ein Kopftuch zu tragen und später trug sie einen Gesichtsschleier, bald kommt dann die Burka, vielleicht trage ich sie später auch einmal, besonders wenn ich eine Bank überfallen will, oder wenn ich den Exibi­tionisten spielen will.

Also meine Lieben, ich rate euch, wenn ihr „Rote Trauben“ zum Essen holen wollt, dann schaut auf das Schild mit dem Herkunftsland, das ist sehr wichtig, damit ihr euch nicht plötzlich in einer anderen Religion befindet, sowie es uns ergangen ist.

Ich denke, ihr glaubt diesen Quatsch nicht, aber wer diesen Quatsch glaubt, der ist im Geiste ein glücklicher Mensch.

Freitag, 16. Juli 2010

Imam-Studium an deutscher Uni

Das Bundesbildungsministerium hat vor, an einer deutschen Universität ein Imam-Studium anzubieten. Soviel aus der Absicht der Bildungspolitiker herauszuhören bezw. herauszulesen ist, will man damit den gemäßigsten Islamismus eine grössere Chance geben, sich gegen den erzkonservativen Islamismus durchzusetzen, man kann auch sagen, gegen den radikalen Islamismus, der in meinen Augen nichts mit dem eigentli­chen Islamismus zu tun hat.

Im Koran oder in seiner Auslegung seit dem 6.Jahrhundert nach Christi, ist sehr viel verändert worden, was Mohammed niedergeschrieben hat. So wurde auch in der christlichen Bibel Veränderungen vorgenommen, die denen, die an der Macht waren, ihren Machteinfluss auf die Gläubigen stärken und festigen sollten. Siehe die Päpste, die sich wie Götter geben, und dann deren klerikaler Anhang die Erzbischöfe und Bi­schöfe, sowie die Kardinäle, die man nicht vergessen darf.

Es wäre gut, wenn neben der eigentlichen Imamausbildung auch die anderen beiden Religionen (Juden- und Christum), bei der Ausbildung zur Sprache kämen, damit die jungen Studenten erfahren könnten, wie eng die drei Religionen verwandt sind.

Zuerst haben die angehenden Christen, deren Mitglieder aus dem jüdischen Religi­onsbereich stammten, die religiösen Riten für ihre Religion angewandt, vielleicht hier und da etwas verändert, um einen Unterschied zwischen der alten Religion und der neuen herzustellen. Sechs Jahrhunderte später hat dann Mohammed eine neue Religion geschaffen, die er aus der jüdischen und christlichen Religionslehre zusam­mengeschustert hat, um etwas Eigenständiges zu schaffen, was die arabischen Stäm­me begeistert angenommen haben, um etwas Gemeinsames zu haben, also unter ei­ner gemeinsamen Fahne kämpfen zu können, was dann in den späteren Jahrhunder­ten geschehen ist.

Viele werden sich gegen diese Imamausbildung an einer unseren Universitäten wen­den, weil sie befürchten, dass die deutschen Universitäten überfremdet werden. Es ist natürlich Quatsch, aber das muss man ersteinmal diesen ängstlichen Menschen bei­bringen, dass die Vielfältigkeit der Studiengänge an unseren Universitäten für uns alle von Bedeutung sind, um auch zu lernen, mit völlig unbekannten Lehrstoffen ver­ständnisvoll umzugehen.

Auch in den Religionen wäre Toleranz gegenüber anderen Religionen angebracht. Der Hass tötet die Toleranz, aber in allen Religionen soll man Achtung vor anderem Leben haben.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Razzia Deutsche Bank

Es sollte eine Razzia werden, die mit Millionen von Euro gesegnet werden sollte, aber daraus wurde nichts, aber ihr werdet es ja kennen, meine lieben Freundinnen und Freunde, und es ist wie immer, wenn was Grosses geplant wird, dann hören An­dere mit, die es eigentlich nicht mithören sollte, oder die auch in die ganze Sache eingeweiht wurden.

Die angesetzte Razzia wurde natürlich verraten, und man rätselt jetzt herum, wer der Maulwurf im Finanzministerium sein könnte, der einen engen Kontakt zur Deutschen Bank unterhält. Es kann ein Steuerfahnder sein, oder ein Politiker, der in diese Raz­zia eingeweiht wurde oder sonst wer, aber das wird man nicht so schnell herausbe­kommen, wenn es ein Politiker ist, dann wird man über dessen Namen schweigen und willkürlich behaupten, man wisse nicht wer der Maulwurf sei.

Ich denke, dass man schon ahnt, wer die Razzia an die Deutsche Bank verraten ha­ben könnte, bestimmt jemand, der über die Deutsche Bank Schwarzgelder hat verste­cken lassen, und der jetzt fürchtet, bei der Razzia aufzufliegen.

Ich habe keine Gelder am Fiskus vorbeigeschoben, denn ich habe bestimmt nicht so­viel Geld, dass ich gescheissen müsste, um Steuern zu sparen, aber es gibt viele, die ihre Gelder verstecken, damit diese nicht versteuert werden.

Natürlich wird nach dem Maulwurf gefahndet, aber ob der richtige Maulwurf erwi­scht wird, ist fraglich, denn wenn es ein Politiker ist oder ein Staatssekretär aus dem Finanzministerium, dann wird man nach einem Bauernopfer suchen, und eines be­stimmt finden.

Ich möchte nicht wissen, wieviele sogenannte Maulwürfe in den Ministerien und den einzelnen Parlamenten sitzen, die gerne den Banken bestimmte Geheimnissen zukom­men lassen, um ihre Auftraggeber zu schützen und sich selbst. Ehrlich gesagt, ich würde mich auch so verhalten, denn wer verrät schon seinen Geldgeber.

Die Deutsche Bank hat wieder einen schwarzen Flecken auf ihrer Weste, so dass sich die Anzahl der schwarzen Flecken erhöht hat. Aber ob dieser Flecken den Herrn Ackermann irgendwie nachdenklich, das denke ich nicht, denn es geht um Bankge­schäfte und um die Kunden der Deutschen Bank, sonst um gar nichts.

Ich selbst bin einmal gespannt, wann bei einer Bank wieder eine Razzia durchgeführt werden soll, die vorher aber verraten wird. Möglich ist alles.

Aber ich freue mich darüber, denn es gehen Gelder durch hinterzogene Steuern ver­loren, die der Allgemeinheit zugute kommen sollten. Dafür müssen die Bürger mit ih­rem Einkommen herhalten, woran sich der Staat schadlos hält, um die ausgefallenen Steuern, die durch die Steuerhinterziehung entstanden sind, wieder hereinzuholen.

Glücklich ist, wer in einer derartigen Gemeinschaft lebt, aber zeige mir die menschliche Gemeinschaft, die immer zusammenhält und füreinander da ist, in guten und in schlechten Tagen.

Sonntag, 4. Juli 2010

Langlebigkeit

Heute erschien in den Medien ein kurzer Bericht, über die Langlebigkeit von Men­schen, also die über Hundertjährigen, indem Forscher aus Boston benant werden, die angeblich 150 Gene in über Hundertjährigen gefunden haben, die für ein langes Leben prästiniert sind. Ob es stimmt, ich weiß es nicht, denn man müsste noch inten­siver forschen, dann ein langes Leben hängt nicht nur allein von den Genen ab, son­dern auch vom Leben, in welcher Umwelt ich lebe, wie ich mich ernähre usw.

Ich selbst bin bei diesen Forschungen, wenn es um die Langlebigkeit von Menschen geht, sehr skeptisch, denn die Forschung hat noch zu wenig Material, um mit Sicher­heit zu sagen, wie es zu einer Langlebigkeit bei Menschen kommt.

Es kann schon sein, wahrscheinlich ist es auch so, dass die Gene auch eine entspre­chende Rolle bei der Langlebigkeit von Menschen spielt, aber trotzdem bleibt es noch ungewiss, wie sich die Langlebigkeit wirklich abspielt, ob es ein Zufallsprodukt der Evolution ist, nach dem die Langlebigkeit auf die Menschen gestreut wird, und wer die richtigen Gene abbekommt, der lebt halt länger.

Wartem wir weitere Forschungsergebnisse ab, aber eines ist sicher, dass die Phar­ma-Industrie schon in den Startlöchern sitzt, um Produkte für eine Lanlebigkeit von Menschen herzustellen, oder die Forschung wurde von Pharma-Unternehmen in Auf­trag gegeben.

Aber eine Langlebigkeit nur durch chemische Produkte zu erreichen, ist wohl nicht das, was sich Menschen erwünschen, aber man weiß es nicht, denn Menschen tuen eigentlich alles, um ihr Leben zu verlängern, denn dem Menschen ist es egal, mit welchen Mitteln er sein Leben verlängern kann, in der Hauptsache er lebt länger. Hierbei wird das Vermögen eine Rolle spielen, denn die Pharma-Unternehmen sind keine Caritavie Einrichtung, sondern ein Unternehmen mit knallharten kaufmänni­schen Grundsätzen, und diese Grundsätze spielen sie voll aus.

Ich sage mir immer, wenn ich die Langlebigkeit nicht auf natürliche Art und Weise, also über die Genetik erreiche, dann gehöre ich nicht zu den Langlebigen und kann wie jedes Lebewesen abtreten. Dann kann man meine Asche als Seebestattung die Toilette hinunterspülen, wird das schön.

Alle Lebewesen auf diesem Planeten müssen sich nach den Vorgaben der Evoluti­on richten, denn die Evolution ist der Maßstab des Lebens, und nicht die Pharma-Industrie.

Freitag, 2. Juli 2010

Der Bundespräsident

Gestern wurde der neue Bundespräsident gewählt. Erst nach dem dritten Wahldurch­gang stand fest, wer zum neuen Bundespräsident gewählt wurde, es war, wie wir alle jetzt wissen, Herr Wulff der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachen, ein sehr junger Politiker, der dieses verantwortungsvoll Amt antritt.

Was mich an dieser Art und Weise, wie der Bundespräsident gewählt wird, stört, ist, dass nur Abgeordnete und ausgewählte sogenannte prominente Bürger an dieser Wahl teilnehmen dürfen, das Volk, die Bürger unseres Landes werden aussenvor ge­lassen, also für politisch unmündig erklärt.

Warum denn diese Wahl und andere Wahlen, z.B. für den Bundestag oder für den Landtag, wenn der Bürger für politisch unmündig gehalten wird. Ein Unmüdiger braucht jemanden, der für ihn die Verantwortung übernimmt, besonders wenn der Unmündige nach aussenhin vertreten werden muss, wie z.B. gegenüber von Ämtern, Gerichten, beim Schliessen von Verträgen u.s.w.

Durch die sogenannten Volksvertreter, den Abgeordneten, werden wir bei dieser Wahl vertreten, indem wir für unmündig erklärt worden sind, denn es nützt nichts, wenn man jetzt Vertreter aus dem Lager prominenter Bürger hervorzaubert, um den Anschein zu bewahren, das Volk habe den Bundespräsidenten gewählt.

Politiker, die derartige Gesetze beschliessen, die dann auch noch in die Verfassung eines Landes, hier in die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, eingebunden werden, sind keineswegs demokratisch gesinnt, sondern sie wolen nach einer Wahl in den Bundestag oder Landtag, etwas Besonderes sein, eine elitäre Klasse oder eine besondere Menschenrasse.

Man kann ein Amt, dass für das ganze Volk da sein sollte oder ist, von der Wahl durch das Volk das Volk nicht ausschliessen und meinen, nur die Volksvertreter dür­fen einen Menschen in dieses Amt wählen, der aber das ganze Volk nach Aussen ver­tritt. Wenn dieser Amtsinhaber nur von einer bestimmten Gruppe von Menschen ge­wählt wird, dann vertritt er auch diese gewählte Gruppe, und keine andere Gruppe, also nicht das Volk, die die Mehrheit in unserem Lande haben dürfte.

Wenn man nun sagt, die Abgeordneten seien doch vom Volk gewählt worden, und sie seien damit auch vom Volk beauftragt worden, den Bundespräsident zu wählen, das ist wohl ein denkfehler, denn ich kann nicht jemanden ohne meine schriftliche Ge­nehmigung zu meinem Vertreter machen, weil die Wahl von Parlamenten eine andere ist, als die Wahl eines Bundespräsidenten. Die Wahl eines Bundespräsidenten wird durch den Fraktionszwang entschieden und nicht durch eine freie Abstimmung, aber das Volk wird frei entscheiden, wer dieses höchste Amt in der Bundesrepublik Deutschland vertritt, nicht nur die Politiker und ausgewählte Wahlmänner des Vol­kes.

Demokratie geht vom ganzen Volke aus, und nicht von den Parteien, denn wer sei­ne Mitglieder zu ganz bestimmten Entscheidungen zwingt, darf sich nicht demo­kratisch nennen.