Mittwoch, 30. Juni 2010

Oelpest am Golf von Mexiko

Die Oelpest am Golf vom Mexiko ist hinreichend auch als Naturkatastrophe oder auch als selbstgemachte Katastrophe durch Menschenhand bekannt. Es fragt sich nur, wann das Nachfliessen des Erdoels gestoppt werden kann, aber darauf werden wohl nie eine ausreichende Antwort bekommen, denn denen, die diese Katastrophe mitverschuldet haben, interessieren sich nicht für die Oelpest, sondern die bedauern eher den Verlust von Gewinnen, weil das Oel verloren geht, und man keinen Profit mehr herausschlagen kann. Wie armselig sind doch diese Profitgeier.

Meine Ehegattingemahlin und ich sprachen in der Vergangenheit schon oft darüber, warum hat man keine optimalen Sicherheit bei der Oelförderung miteingebaut, denn gerade im Meer, das die Heimat vieler Lebewesen ist, muss man sehr auf Sicherheit achten, um nicht den Lebensraum vieler Lebewesen zu vernichten, aber wessen Ge­hirn, wenn es vorhanden ist, das nur aus Dollarzeichen besteht, wird sich mit der Si­cherheit der Oelförderung beschäftigen, anscheinend keines.

Die Hauptschuld an dieser Katastrophe trägt natürlich der Oelkonzern BP , aber trägt dieser Konzern die alleinige Schuld? Dies ist auch eine Frage, wenn man die Frage nach der Schuld der Katastrophe stellt, die man nicht so einfach beantworten kann.

Wir Menschen bezw. die Menscheit selbst trägt sehr viel Schuld an dieser Katastro­phe, denn wir machen uns keine Gedanken darüber, wie können wir fossile Brenn­stoffe durch andere Brennstoffe, die die Umwelt nicht belasten ersetzen. Oder ist es die Gier nach Reichtum und Macht, indem man diesen fossilen Brennstoff Oel mög­lichst billig fördert, aber dafür dann teuer verkauft, um unermessliche Gewinne zu machen. Und wir Menschen, die mit der Förderung nichts zu tun haben, machen fleissig mit, denn wir wollen bequem leben, und machen uns wenig Gedanken dar­über, wie können wir die fossilen Brennstoffe ersetzen.

Die Wissenschaft arbeitet anundfürsich an einem oder mehreren Konzepten, aber von der Oelförderindustrie und Oelverarbeitendenindustrie werden diese Konzepte der Wissneschaft aufgekauft, und verschwinden dann in verschlossenen Schubläden.

Es ist jedoch Tatsache, dass es die Oelkatastrophe im Gplf von Mexiko gibt, welche weitreichenden Folgen von negativer Art diese Katastrophe hat, darunter können wir uns nichts vorstellen, aber eine Umweltkatastrophe stellt das weiterhin ausströmende Oel dar, und das nicht zu knapp.

Die Planzen- und Tierwelt (einschließlich der Menschen, es sind auch Tiere) auf die­sem Planeten, wird lange mit den Folgen dieser Katastrophe zu tun haben.

Habgier und Profitdenken gehören zum Wesen des heutigen Menschen, damit wird die Menscheit ihren eigenen Untergang entgegenstreben.

Dienstag, 29. Juni 2010

Sterbehilfe

Gestern am 25.06.2010 entschied der Bundesgerichtshilfe über die Sterbehilfe, und der Bundesgerichtshof nannte einige Fakten, die, wenn diese Fakten bei Patienten, die unheilbar krank sind, auftreten, einem Angehörigen die Sterbehilfe erleichtern, aber, so der BGH, der Patient muss für einen derartigen Schritt seine Einwilligung geben.

In einem derartigen Fall, gerade bei Komapatienten, wäre eine Patientenverfügung, die schon vorher erstellt wurde, von Bedeutung, denn es ist schwierig einem Koma­patienten zu befragen, ob er sterben wolle oder nicht, so wie einen Toten zu fragen, ob er noch lebe oder tot sei.

Einerseits schwebt man in einer Zone zwischen: „wann soll ich das Recht auf Sterbe­hilfe einem Angehörigen gegenüber oder mir gegenüber anwenden lassen oder am­wenden“. Denn in diesem psychischen Zwiespalt muss ich persönlich entscheiden können oder entscheiden, denn ich muss mir im Klaren darüber sein, dass bei mir die alleinige Entscheidungsgewalt liegt, wenn die Verfassung unseres Staates mir die rechtliche Möglichkeit gibt, über die Sterbehilfe zu entscheiden.

Über einen Fall der möglichen Sterbehilfe zu entscheiden, ist sehr schwierig, weil viele ethische Faktoren in der Entscheidung eine Rolle spielen, besonders die per­sönliche Erziehung, aber auch die Zuneigung zu der Person, über dessen Zustand und dessen Veränderung ich selbst entscheiden muss. Mir wird bei der Entscheidung über die Anwendung der Sterbehilfe keine Hilfe zukommen, weil ich wirklich nur auf mich selbst angewiesen bin, hier die Entscheidung zu treffen.

Hier kommt es zu einer Spaltung zwischen dem Recht der Gesellschaft und meiner Individualität, Recht und Individualität in Einklang zu bringen, wenn ich mich für die Entscheidung der Sterbehilfe entscheide.

Ich bin prinzipiell gegen die Sterbehilfe an Menschen, wenn diese noch leben und ihr eigenes Leben selbständig leben können, auch wenn sie auf Hilfe Dritter ange­wiesen sind, aber wenn sie ihre Umwelt bewusst wahrnehmen können.

Aber für eine Sterbehilfe bin generell, wenn jemand nicht mehr leben kann, weil sie oder er das Leben nicht mehr bewusst erleben kann, und nur noch dahinsiecht ohne am Leben teilnehmen zu können. Oder die Schmerzen aufgrund seiner Erkrankung so stark sind, und diese nicht mehr behnadelt werden können, und der Betreffende selbst den Wunsch äussert, zu sterben. Warum sollte man seinem Verlangen nicht nachkom­men?

Im Fall der Sterbehilfe sollten die religiösen Einwende gegen oder für eine Sterbehil­fe wegfallen, aber es ist leichter gedacht als objektiv getan.

Ob jemand mit religiöser Begleitung sterben will, das sei jedem selbst überlassen, denn nur der Sterbende selbst sollte auch im Sterben seine Würde als Mensch behal­ten, sowie er im Leben die Menschenwürde trug.

Ich wünsche jedem Menschen, der sich auf den Pfad des Todes begibt, ein leichtes Sterben, also einen sanften Tod.

Samstag, 26. Juni 2010

Kommandeurwechsel

Jetzt steht bei den US-Streitkräften für Afghanistan ein Kammandeurwechsel bevor, der alte Kommandeur McChrystal soll seinen Posten verlassen, er hat auf Druck des US-Präsidenten seinen Rücktritt eingereicht, weil er sich gegenüber Regierungsmit­gliedern der US-Regierung abfällig geäussert haben soll: das kommt auch einmal vor, wenn man mit der eigenen Kriegsführung und seinen strategischen und takti­schen Fähigkeiten unzufrieden ist, was auch einmal vorkommt, aber darüber wird sich kein General äussern.

Jetzt übernimmt ein neuer General das Kommando in Afghanistan, es ist General Pe­treaus, der schon im Irak im Kampf gegen die Talibans Erfolg hatte, und den Krieg im Irak beenden konnte. Ob er es auch in Afghanistan schafft, warten wir es ab, denn es wird keine leichte Aufgabe für ihn, aber ich persönlich würde es mir wünschen, dass die Menschen in Afghanistan bald zur Ruhe kommen, damit dann auch der Schnee (Rauschgifte) wieder gut verhökert werden kann.

Gerade als Kommandierender sollte man in Äusserungen gegenüber seiner Regie­rung vorsichtiger sein, denn man ist von dieser Regierung abhängig, Man kann dann schon Kritik üben, wenn diese Kritik begründet ist, und man auch Beweise für diese Kritik hat. Ohne diese Beweise sollte man auch keine Kritik üben, auch wenn man ir­gendwelche Schwierigkeiten mit sich selbst hat, oder wenn nicht mehr alles so läuft wie man es gerne hätte.

Im Koreakrieg musste Mc Arthur seinen Hut nehmen, weil er Kritik an seinen dama­ligen Präsidenten Trumann übte, obwohl Mc Arthur ein guter General war, der da­mals im 2.Weltkrieg die US-Streitkräft gegen die Japaner im Pazifik führte, das soge­nannte Inselspringen war berühmt, denn die Amerikaner mussten viele Inseln einzeln zurückerobern, die von den Japanern besetzt waren. Mc Arthur schaffte es mit seinen Soldaten.

Früher habe ich mich mit jeglicher Kritik zurückgehalten, heute im Alter denke ich nicht daran, auf jegliche Kritik zu verzichten, denn jede Kritik, die ich ausübte, ist für mich wie eine Befriedigung meiner Psyche.

Als General würde ich auch Kritik üben, wenn mir etwas nicht passen würde, aber ich würde mir die Art und Weise der Kritik möglichst genau bemessen, oder doch lie­ber schweigen.

Kritik macht mir deutlich, dass ich denke, aber das Schweigen zeigt deutlich, dass ich weise bin.

Freitag, 25. Juni 2010

Komapatienten

Die Wissenschaft scheint scheinbar wieder einen Schritt weiter zu sein, denn sie hat es angeblich erreicht, dass Komapatienten mit einem Computer kommunizieren können, alle Achtung, wenn es wirklich wahr ist, und nicht nur eine Ente in der Be­richterstattung der medizinischen Wissenschaft.

Es wäre wirklich ein enormer Fortschritt für einen Komapatienten, wenn er seine Bedürfnisse über einen Computer zum Ausdruck bringen könnte, und hätte die Um­welt immer einen Kontakt oder eine Konataktmöglichkeit zu einem Menschen, der in der Welt des Schweigens verweilen muss, ohne dass man ihn verstehen würde.

Nun, warten wir erst einmal ab, ob es wirklich der Fall ist, dass die Elektronik wie­der einmal dem Menschen hilft, schön wäre es.

Nur fragt man sich nur, wie es zu einer Kommunikation zwischen Komapatient und Computer kommt? Es kann nur die Verbindung zwischen dem Gehirn des Patienten und dem Computer sein, d.h. Elektroden werden am Gehirn des Patienten befestigt, und diese Elektroden führen dann zum Computer, denn das menschliche Gehirn be­steht auch aus Elektroden, die über das Nervensystem alle Bereiche des Gehirns mit­einander verbinden.

Für mich wäre es sehr interessant, bei diesem Experiment dabei zu sein, aber leider kann ich nicht anwesend sein, weil ich nicht zu diesem wissenschaftlichen Team ge­höre, aber ich freue mich schon über entsprechende Ergebnisse, die sich aus weite­ren Untersuchungen ergeben.

Es kann aber auch sein, dass es keine weiteren Ergebnisse gibt, und dass man die ganze Forschung abbricht, weil wieder einmal irgendetwas nicht so läuft, wie es lau­fen soll, oder diese ganze Forschung wird nicht mehr finanziert, weil sie am Ende keine finanziellen Profite erbringt, wie immer.

Aber der Hinweis auf diese Möglichkeit, dass Komapatienten möglicherweise mit oder über einen Computer kommunizieren könnten, gibt uns Menschen den Mut, wenn man selbst einmal Komapatien wird, dann über einen Computer mit der Um­welt kommunizieren zu können.

Nutze die Technik für den friedlichen Bedarf der Menschen, so dass die Mensch­heit ihren Heimatplaneten Erde nicht vernichtet.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Schimpansen und Menschen

Grosszügigerweise sagt man immer, oder man hört es auch, Affen seien mit dem Menschen verwandt. Gut, wenn man die Zellstrukturen betrachtet, so sind alle Lebe­wesen auf dem Planeten Erde miteinander verwandt.

Aber jetzt zu den sogenannten Menschenaffen und dem Menschen. Worin soll oder in welchen Eigenschaften soll die Verwandtschaft zwischen diesen Lebewesen bestehen? Nun ja, im Äusseren kann kaum oder nur wesentlich Weniges zur Erkennt­nis in der Verwandtschaft zwischen den Menschenaffen und dem Menschen beigetra­gen werden, denn die beiden Tierarten haben wenig Ähnlichkeiten, nun ja, beide Tierarten können aufrecht gehen, wenn der Menschenaffen dabei, etwas unbeholfen wirkt, aber er kann sich auch auf zwei Beinen im aufrechten Gang fortbewegen.

Der Mensch hingegen ist so geboren, ich nehme es an, denn es gibt keine Hinweise darauf, dass unsere direkten Vorfahren ihre beiden Vorderbeine – hier Arme – zum Fortbewegen benutzt hätten, ausser wenn sie besoffen (betrunken, voll des Rausches) waren. Das sieht man heute noch, wenn die ersten Gäste aus der Gastwirtschaft oder Kneipe fliegen, wenn sie nichts mehr vertragen können, dann bewegen sich die Men­schen auch auf vier Beinen, d.h. dann, sie bewegen sich in tiefster Gangart, wie bei der militärischen Ausbildung, habe ich sehr oft gemacht, auch als Strafexerzieren.

Spass beiseite, Ernst komm rein. Ich will jetzt einmal die Schimpansen mit den Men­schen vergleichen, obwohl ich kein Forscher bin, und meine Kenntnisse über die Af­fenmenschen, und hier insbesondere über unsere Verwandten den Schimpansen, ist auf dem Stand der Allgemeinheit, also habe ich wirklich keine besonderen Kenntnis­se.

Ich hatte nur einen Forschungsbericht gelesen, nachdem Forscher in Uganda, es wa­ren alles internationale Forscher, in einem Lebensraum von Schimpansen Forschen über deren Verhalten betrieben. Dabei sollen die Forscher entdeckt haben, dass Schimpansen auch töten, wenn sie neues Territorium erobern, und die vorherigen Besitzer dieses Territorium nicht vorher freiwillig verlassen.

Merkt ihr was? Ja, meine lieben Liebenden, unsere lieben Verwandten sind doch ge­nauso blutrünstig wie wir Menschen, besonders dann, wenn es um Besitznahme von fremdem Eigentum geht. Auch wir Menschen töten dann, wenn wir es haben wollen, und der Besitzer es vorher nicht freiwillig abgibt. Bei uns Menschen kommt noch hin­zu, dass wir auch dann töten, wenn es nicht notwendig erscheint.

Was noch bemerkenswert ist, dass auch die Schimpansen Kriege wie wir Menschen führen, wenn neues Territorium in Besitz genommen werden soll.

Eigentlich kann ich sagen, wenn ich einen anderen Artgenossen treffe: hallo alter Affe oder alter Schimpanse. Welche Auffälligkeiten zu unserer Verwandtschaft, aber bei uns herrschaft die Blödheit vor, weil wir unseren eigenen Heimatplaneten zerstö­ren, in dieser Hinsicht sind die Affen doch intelligenter.

Stehen wir in der Tierhierarchie unter unseren Verwandten?

Sonntag, 20. Juni 2010

Pleite der Krankenkassen

Jetzt haben die Politiker und ihre Lobbyisten in der Gesundheitspolitik das erreicht, was die Bürger immer ahnten, und was die Medien immer darstellten, wenn das Wort Gesundheitspolitik erschien, einige Betriebskrankenkassen drohen in die Insolvenz zu gehen, sie sind scheinbar pleite. Aber warum?

Ich denke, jeder Bürger macht sich so seine Gedanken über den Pleitegeier, der über die Krankenkassen schwebt, und sich demnächst auf das Aas Krankenkasse stürzen wird, um dieses Aas in seine Einzelteile zu zerlegen.

Aber noch weiß keiner, oder man will auch nicht wissen: was die Ursache dieser Pleite der Krankenkassen ist, und welche Ursachen könnten es sein?

Um die Ursache oder die Ursachen dieser Pleiten zu analysieren, müsste man in die Bücher der Krankenkasse hineinsehen, aber nicht nur des letzten Jahres, sondern der ganzen Jahre, seitdem die Krankenkasse besteht, die jetzt in die Pleite gegangen ist.

Aber man forscht nicht nach der Ursache, sonst müsste man Freunde blossstellen, und die würden dann einige Politiker benennen, die an der Krankenkasse mit ver­dient haben. Es ist auch nicht auszuschließen, dass Vorstände einiger Krankenkassen mit den Beitragen der Mitglieder an der Börse gezockt haben, um sich die Gewinne in die eigene Tasche zu stecken, denn früher haben Versicherungsunternehmen die Gewinne ihrer Gesellschaften teilweise selbst, für sich persönlich, abgeschöpft.

Zahlen muss jetzt der Patient, denn viele Patienten sind wegen ihrer Erkrankungen auf die Krankenkassen angewiesen, aber es gibt auch Patienten, die gerne zum Arzt oder sogar in Krankenhaus gehen, teils aus Hobby, weil es für eine Art von Sport ist, aber auch um der Einsamkeit zu entfliehen, aber das wäre ein anderes Themen.

Aber es gibt nur eine Möglichkeit, diese Krankenkassen aufzulösen und deren Vor­stände dahingehend zu überprüfen, nicht ob sie Hämorrhoiden haben, sondern zu prüfen, wo die Gelder geblieben, und wie und zu welchem Zweck, die Gelder ver­braucht wurden.

Wenn es um Geld geht, dann vertraue keinem Menschen.

Samstag, 19. Juni 2010

Sparpaket unausgewogen

Die derzeitige Bundesregierung ist wieder in aller Munde der Bundesbüger, weil die Regierung wieder einmal in einer geheimen Klausur Massnahmen beschlossen hat, die als Schuldenbremse herhalten sollen. Dabei ahnt man wieder, wer den Stinkefin­ger der Bundesregierung zu sehen bekommt.

Jedes Sparpaket, was beschlossen wurde oder wird, ist immer prinzipiell unausgewo­gen, weil die Regierenden nicht die belasten wollen, die man finanziell gut belasten könnte. Es ist für eine Regierung immer einfacher die sogenannten „Kleinen Leute“ finanziell zu belasten, die haben keine Lobby in den Parlamenten, auch wenn dort Politiker ständig tönen: sie seien für die kleinen Leute da, was natürlich nicht stimmt, denn ein Politiker ist nur sich selbst da und für die Hintermänner, die seine Partei und ihn finanzieren.

Auch am Sparpaket der derzeitigen Bundesregierung erkennt man deutlich die Hand­schrift der Lobby der CDU/CSU und der FDP. Schon der Antritt von Herrn Wester­welle nach der Wahl, als CDU/CSU und FDP eine Koallision zur Regierung bilde­ten, zeigte deutlich wohin diese neue Regierung hintendierte, zu den Reichen in unse­rem Lande. Allein die Senkung der Steuern für die Hoteliers zeigte deutlich, was die neue Regierung eigentlich wollte, das erneute Mästen der Reichen, d.h.wenig Steuern zahlen, aber hohe Gewinne machen für die eigene Tasche zu machen.

Bei Sparpaket, also bei der sogenannten Klausurtagung, war das Ergebnis aus dieser Tagung das, dass wieder die niederen Einkommen zur Kasse gebeten werden sollen, dazu noch die erhebliche Einschränkung der Sozialleistungen wie Hartz IV, Arbeits­losengeld, Krankenkassenbeiträge und noch anderer Leistungen, die für die Bedürfti­gen in unserer Gesellschaft diese am Leben erhalten sollen. Einnahmen aus den Kas­sen der Reichen blieb oder war für die Regierung ein Tabu, und wenn es nach Mer­kel und Westerwelle geht, dann bei der Griff in die Taschen der Reichen auch ein Ta­bu.

Der ehemalige Bundeskanzler Schröder war schon eine lauttönende Niete als Regie­rungschef unseres Landes, als er mit seinem Freund Hartz, Vorstand von VW, eine neue Sozialregelung für Bedürftige beschloß. Aus der Sozialhilfe wurde Hartz IV. Es ging beiden nicht um die Bedürftigen, um ihnen einen notwendigen Lebensunterhalt zu sichern, sondern beiden wollten sich in den Analen der Gesetzgebung verewigen. Das haben sie auch.

Jetzt wollen sich zwei andere Politiker verewigen, als große Volltäter der Reichen, insbesondere Herr Westerwelle. Ich denke, dieser Politiker kennt die Armut selbst nicht, aber auch nicht die Armut eines Teils unserer Mitbürger, die wirklich am Ran­de ,oder schon darunter, des Existenzminimums leben, oder man kann bald dazu sa­gen: dahinvegetieren.

In den nächsten Wochen werden wir miterleben, welche sogenannten Redeschlachten es im Bundestag geben wird, vielleicht höre ich es mir auch selbst an, denn ich stehe auf perverses Gerede, d.h.auf Gerede, das von Verlogenheit nur so trieft. Schade, dass bei den Politikern der Spruch nicht gilt oder erkennbar ist: Lügen haben kurze Beine, bei mir stimmt er auf jeden Fall.



Freitag, 18. Juni 2010

Entführung und Tod

Der Fall „Bögerl“ brachte mich zu diesem Thema. Die meisten meiner lieben Freun­dinnen und Freunde kennen diesen Entführungsfall, der mit dem Tod der Entführten endete.

Nachdem der Entführungsfall bekannt wurde, wie die Familie und die Polizei zusam­menarbeitete, ist leider nicht so bekannt, aber zur Zeit gibt es nur noch Vorwürfe ge­gen die Polizei, nach dem Motto, die haben nicht intensiv gesucht und noch andere Vorwürfe, wie Schlamperei bei der Beschaffung des Lösegeldes, aber über die Dinge wird die Öffentlichkeit nicht so genau informiert, denn aus ermittlungstrechnischen Gründen will man bestimmt nicht so viel sagen, wie man es könnte, was verständlich ist.

Aber ich stelle mir jetzt die Frage: warum wurde die Entführte nicht während der ersten Suchaktion der Polizei von den Beamten gefunden, sondern erst viel später durch einen Hund? Kann es sein, dass die Entführte erst nach der ersten Suchaktion dort abgelegt wurde, wo schon die Polizei gesucht hatte? Oder haben die suchenden Beamten nur aus Versehen, die Leiche der Entführten nicht gefunden?

Die ganze Entführung scheint mysteriös zu sein, denn man nimmt an, dass ein Be­wohner im Umkreis des Wohnortes der Familie Bögerl der Entführer gewesen sein konnte, und möglich ist auch, dass die Frau Bögerl den Entführer kannte.

So ist es gut möglich, dass der Entführer die Frau tötete, weil die Entführte ihn kann­te, was aus der Sicht des Entführers eine notwendige Tatsache war, d.h. der Entfüh­rer hätte die Entführte nie überleben lassen, denn er wollte unbekannt bleiben.

Oft geht man davon aus, dass sich bei einer Entführung Opfer und Täter einander näherkommen, was ich aus einer derartigen Situation gut verstehen, denn man ist sich für einen bestimmten Zeitraum menschlich näher gekommen, so dass sich ein entspanntes Verhältnis zwischen Opfer und Täter entwickelt hat, was auch in eine Liebe enden kann. In dem Fall Bögerl ist es zu keinem derartigen Vertrauensverhält­nis gekommen, sondern zum Ableben des Entführungsopfer. So kann man wirklich sagen: „Entführung und Tod“.

Oft erfährt man über die wahren Hintergründe einer Entführung sehr wenig, auch über den Fall Bögerl wird man kaum etwas erfahren, vielleicht nur den Namen des Täter, und etwas über den Termin der Gerichtsverhandlung und dem Urteil.

Entführungen gehören auch zum Leben der Menschen. Sie können mit dem Tod von Entführten oder Entführern enden, oder mit Festnahme der Entführer oder mit der Freilassung der Entführten oder deren Befreiung durch die Polizei.

Doch wir hoffen alle, dass eine Entführung glimpflich ausgeht, mit dem Überleben der Entführten und der Entführer.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Gehälter für Kirchen

Es ist eigentlich unvorstellbar, dass der Staat für die Kirche seit 200 Jahren das Geld zahlt, damit die Kirchen ihr Personal bezahlen können. Ich hatte immer gedacht, dass die Zahlungen an das Kirchenpersonal aus den Kirchensteuern mitfinanziert wird. Aber das ist die Offenheit der Politiker in unserem Gemeinwesen, was sich Bundesrepublik Deutschland nennt.

Es werden nicht nur allein die Gelder aus der erhobenen Kirchensteuer sein, sondern dieser Betrag der Kirchensteuer wird angehoben, damit die beiden Kirchen nicht zu­kurz kommen. Verständlich war mich nie, warum wir ausser den anderen Steuern, auch noch Kirchensteuer berappen müssen, nur damit es den Kirchen gut geht, denn es ist doch jedem seine ureigene Sache, ob er eine Religion selbst ausübt oder nicht.

Ich persönlich habe mich noch nie um eine Religion gekümmert, natürlich nur im ge­schichtswissenschaftlichen Sinne, habe ich die drei Religionen: Judentum, Christen und Islam studiert, um dahinter zu kommen, wie die drei Religionen entstanden sind, und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen oder standen.

Für mich ist die Erhebung einer Kirchensteuer etwas Eigenartiges, warum das Ge­meinwesen, also die Gesellschaft gezwungen wird, für etwas zu zahlen, was sie nicht wollen, oder das sie kein Interesse zeigen oder sogar noch ablehnen, aber vor zwei­hundert Jahren war es den Politikern egal, denn die Regierungen standen zu ihrer Religion bezw. zu den beiden Kirchen (katholisch und evangelisch). Es gab deshalb auch viele religöse Freunde, die die Politiker dazudrängten, eine Kirchensteuer zu erheben, damit das Kirchenpersonal bezahlt werden kann, denn Spendengelder reichten nicht aus, um die Gehälter für das Kirchenpersonal aufzubringen. So kann man auch als Kirche reich werden, besonders wenn man stöhnt, man habe kein Geld und man sei arm.

Über korrupte Politiker will ich hier nicht sprechen, das ist ein anderes Thema, aber über die Scheinheiligkeit der Kirchenmänner. Wenn es nach dieser Scheinheiligkeit ginge, wäre ih auch ein guter Kirchenmann, und man würde, wenn ich katholisch wäre, sofort Papst geworden, das Zölibat hätte ich dann aufgehoben, die Priester wären mir dankbar, ausser denen, die zum Kindesmissbrauch stehen würden, aber vielleicht auch nicht, denn als Verheiratete könnten sie sich an ihre eigenen Kinder vergreifen.

500 Millionen Euro im Jahr, das ist ein stolzer Betrag, aber 500 Millionen weniger wären noch stolzer. Bin ich ein schrecklich-hässlicher Mensch, dem das Fiese aus den Augen tropft.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Gläubige Radikale

Dieses Thema ist sehr ernst, denn Gläubige, die sehr zum Radikalismus tendieren, die werden anfangs als Strenggläubige bezeichnet, ohne nachzufragen, was beinhal­tet diese Bezeichnung „strenggläubig“ überhaupt?

Strenggläubig“bedeutet für mich, dass diese Gläubigen sich wort-wörtlich an dem halten, was ihr Glaube ist, und dass sie keineswegs davon abrücken, denn sie entde­cken keine Widersprüche in ihrem Glauben, aber die Widersprüche in den anderen Glaubensrichtungen.

Es gibt viele Glaubensanhänger, die ihre radikalen Ansichten vor ausserhalb des Glaubens befindlichen Menschen tarnen, weil sie bestrebt sind, Glaubensanhänger für ihren Glauben zu finden, um sie dann anzuwerben.

Gegen Gegner ihres Glaubens fahren die radikalen Religionsanhäger härtere Ge­schütze auf, d.h.bis hin zur Ermordung der Gegner und deren Familien. Diese Gläu­bigen schrecken nicht vor einem Mord zurück, besonders sieht man es bei den islami­schen Glaubensgruppen, hier die Radikalen. Man fragt sich: Warum?

Das habe ich mir auch schon früher gefragt. Ich mir in den ganzen Jahrzehnten zu der Einstellung oder auch Meinung gekommen, dass radikale Gläubige verunsicherte Menschen sind, die ohne den Glauben nicht existieren können, weil, so denken die, der Glaube oder die Religion ihnen im Leben Sicherheit gibt. Wenn sie diese Sicher­heit verlieren, dann haben sie Angst vor diesem Verlust, und deshalb halten sie an ei­nem Glauben oder an einer Religion äußerst streng fest, und sie akzepierten alles, was die Religion oder der Glaube in ihren Grundsätzen nahebringt. Diesen Gläubi­gen fehlt die Distanz, eine natürliche Distanz, zu allen Glaubensgrundsätzen, die Menschen in Form einer Religion pressen, und der Menschheit dann als Glaubensbe­kenntnis eines Gottes darbringen wollen.

Der Verfassungsschutz der Bundesrepublik Deutschland hat einige Imame des Islams in Vesier, die auch Kontakt zum Terrornetz Al Khaida haben, entsprechende Telefon­gespräche wurden angeblich aufgezeichnet, besonders die Imame sind den deutschen Sicherheitsbehörden aufgefallen, die ein tolerantes Verhalten zeigen, aber im Kern besonders radikal die Glaubensgrundsätze des Islams vertreten.

Ich hatte schon angedeutet, es gibt in allen Sparten von Glaubensrichtungen radikale Verkünder, die sogar vor Mord nicht zurückschrecken, um ihre Glaubensgrundsätze zu verbreiten. Man muss sich einmal vor Augen führen, dass es auch in der Religion oder im Glauben um Macht geht, denn die Verkünder die Glaubensrichtungen wollen Macht über Menschen und deren materiellem Vermögen, nur um Menschen und Ver­mögen geht es, besonders um das Vermögen.

Liebe deinen Nächsten so, bis er tot am Boden liegt, und erbe sein ganzen Vermö­gen.

Dienstag, 15. Juni 2010

Gewaltbereitschaft Jugendlicher

Jetzt haben einige Kriminologen anhand einer Kriminalstatistik analysieren können, so behaupten sie selbst, dass die Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen mit islami­schen Hintergrund höher ist, als bei Jugendlichen aus anderen Religionen. Hier be­schränkten sich die Kriminologen auf die Integrationsbereitschaft ausländischer Ju­gendlicher.

Ich frage mich, wenn ich diese Behauptung geistig inhaliere, wo liegt die Ursache der Gewaltbereitschaft Jugendlicher mit muslimischen Hintergrund? Ich muss hier hinzufügen oder aufmerksam machen, dass sich die Kriminologen mehr auf die Ju­gendlichen türkischer Herkunft stützen, um zu einer Aussage zu kommen.

Gut, ich werde mich auch auf die Bürger türkischer Herkunft stürzen, denn dann kann ich mich daran ergötzen, einen geistigen Orgasmus zu haben, weil ich mich ein­wenig in der türkischen Geschichte auskenne, besonders in der Geschichte der Vor­fahren des türkischen Volkes. Aber ich bleibe vorerst bei der Religion.

In allen Religionen gibt es die Bereitschaft, die eigene Religion mit Gewalt zu ver­breiten und abzusichern, denn auch in den Religionen geht es um Macht zu bekom­men und zu erhalten. Aber warum? Die Religionen sind von Menschen konstruiert worden, denn so wollten sich die Schöpfer der Religionen selbst bekannt machen, um unsterblich zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss mit Gewalt nachgeholfen werden, besonders die Nachfolger der Schöpfer dieser Religionen bewahren ihren Schöpfer als Leitbild ihres Lebens, und sie zögern nicht, Gewalt anzuwenden, wenn der Religionsschöpfer angegriffen und geschädigt werden, denn mit dieser gewaltsa­men Verteidigung wollen sich die Nachfolger selbst schützen.

In diesem Sinne werden auch die Jugendlich bezw.schon die Kinder erzogen, dass ihre Religion die einzige ist, die die Richtige sei. Bei unseren türkischstämmigen Bür­ger kommt noch hinzu, dass die Familie der einzige Verband in einer Gesellschaft ist, der alle Familienmitglieder beschützt, und zwar in jeder Hinsicht. So sucht jeder den Schutz der Familie, und er bekommt in auch.

Es ist auch noch das bestehende Patriarchat in den Familien, denn hier bestimmt der Mann, d.h.der Vater das Leben der Familienmitglieder, und diesem Patriarchat müs­sen sich alle in der Familie beugen. D.h.der Vater setzt seine Ansprüche in der Erzie­hung mit Gewalt durch, und die männlichen Mitglieder der Familie werden in diesem Patriarchat erzogen, also lernen auch, wie man seinen Willen mit Gewalt durchsetzt, und dass sich jeder seinem Willen zu beugen hat, auch Menschen, die nicht zur Fa­milie gehören. Der Glaube wird nur als Tarnung dieses Patriarchat vorgeschoben, also dient der Festigung des Patriachats und damit auch der Gewaltbereitschaft. Männliche Jugendliche werden in diesem Sinne erzogen, und diese zögern nicht, Ge­walt einzusetzen, um diese Ziele zu erreichen.

Leider kann man es nicht ausführlicher darstellen, weil die Länge im Blog begrenzt bleibt, denn dieses Thema füllt Bücher und nicht nur eins.

Wer die Gewalt liebt, wird darin auch umkommen.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Staatl.Kontrollen bei Krisen

Auch dieses Thema kreist durch die Köpfe der Menschen, denn die Vergangenheit zeigte uns, dass Krisen wirklich dazuführen, dass der Staat seine Kontrollen erwei­tert, ja bis hin zu diktatorischen Massnahmen.

Deutschland erlebte seine grösste Krise nach dem ersten Weltkrieg. Dieser Krieg ging für Deutschland verloren, und die Siegermächte verloren sich in einem Frie­densdiktat gegen Deutschland, das Deutschland zwang, seine Wirtschaft also die in­dustrielle Produktivität nach diesem Friedensdiktat auszurichten. Die Siegermächte wollten auf Kosten der Verlierer leben, gleichzeitig verboten den Deutschen die Möglichkeit, eine Armee aufzubauen, die das Land gegen Invasoren so gut wie mög­lich verteidigen konnte, aber es blieb nur bei der Wirtschafts- und Staatskrise in Deutschland.

Ein Mann mit Schnauzer schaffte es schließlich, aus dieser Krise Kapital zu schla­gen, denn er schuf eine Organisation, die die Menschen in den Bann zogen. Ein neu­es Reich auf altem Boden wurde geschaffen, das 3.Reich.

Die Wirtschaftskrise in den Zwanzigerjahren, besonders am Ende der Zwanzigerjah­re, gab den Regierungen der Weimarer Republik die Möglichkeit, durch Notverord­nungen den Staat besser kontrollieren zu können.

Diese Notverordnungen brachten die Menschen auf die Barrikaden, und sie wende­ten sich von der Republik ab, und gingen dem Rattenfänger Hitler auf den Leim.

Heute versucht man wieder, durch Kontrollmassnahmen die Freiheit der Menschen einzuschränken, damit die Regierungen besser ihre Vorstellungen zu ihrem eigenen Vorteil und denen ihrer reichen Freunde durchzusetzen.

Man sollte Krisen schon im Vorfeld entsprechend begegnen, denn jede Krise zeigt schon vor dem Ausbruch gewisse Symptome, die auf eine entsprechende Krise hin­deuten.

Das Schlimme an den Folgen einer Krise sind die Massnahmen, die gegen die Armen getroffen werden, denn die Armen müssen für die Folgen einer Krise bezahlen, durch Einschränkungen in wirtschaftlicher Hinsicht, aber auch in der Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit und Menschenwürde.

Die Würde eines Menschen ist unantastbar, und dazu gehört auch die Freiheit ei­nes Menschen.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Wehrpflicht

Als ich 1958 zur Bundeswehr ging, aber als Zeitsoldat, gab es noch die 12-monatige Wehrpflicht. Wenn ich mich erinnere, dann wurde die Wehrpflicht 1961/62 auf 18 Monate angehoben. Später dann wieder auf 12 Monate zurückgefahren, und danach ging es wieder weiter zurück, auf 6 Monate, und nur wenige Wehrpflichtige wurden zur Bundeswehr eingezogen, die meisten machten ihren Zivildienst, was eine gute Sa­che ist.

Jetzt ist die Abschaffung der Wehrpflicht im Gespräch, aber nur im Gespräch. Ich halte es für richtig, wenn man die Wehrpflicht abschafft, aber dann ein soziales Jahr für alle jungen Frauen und Männer schafft, damit die jungen Menschen es lernen, wie man mit Menschen wirklich umgeht, und somit ein soziales Gefühl für die Gesell­schaft schafft.

Wenn man eine Armee benötigt, dann sollte die Armee nur aus Freiwilligen und Be­rufssoldaten bestehen. Die Armee und damit die Soldaten würden eine bessere mili­tärische Ausbildung bekommen, um in Einsätzen gut gerüstet zu sein.

Aber es gibt noch immer Politiker, die sich brüsten, ihre Partei sei eine Partei der Soldaten, und sie stehe nach wie vor zur Wehrpflicht. Man sollte eigentlich mit der Zeit gehen, denn die anderen europäischen Staaten haben schon lange die Wehr­pflicht abgeschafft, und eine Armee von Berufssoldaten aufgestellt. Nur Deutschland trottet verkalkt hinterher.

Noch besteht die Notwendig für Militär, also sollte man eine Armee aus Berufssolda­ten aufstellen, dann brauchte man nicht immer bei der Musterung der Wehrpflichti­gen allerlei Schwindeleien anhören, wenn die Gemusterten sich vor dem Militär­dienst drücken wollen, was ich auch gut verstehe. Als angehender Wehrpflichtiger hätte ich mich auch vor dem Wehrdienst gedrückt, aber bei wäre es gut gegangen, weil mein Vater nicht mehr aus dem Krieg zurückgekommen ist, und ich der einzige Sohn in der Familie war.

Ich bin für die Abschaffung der Wehrpflicht, aber für die Anschaffung von Wer­wölfen.

Dienstag, 8. Juni 2010

Milliardendefizit Krankenkasse

Eigentlich schon seit Jahrzehnten stöhnen die gesetzlichen Krankenkassen immer über ein erhebliches Defizit in ihren Kassen, aber kein Politiker geht diesem Gejam­mer der Krankenenkassen gründlich nach. Und warum nicht?

Die Krankenkassen sind von den Beiträgen der Mitglieder abhängig, was wir alle wissen, aber gleichzeitig versuchen die Vorstände über Bankeinlagen Gewinne zu er­zielen, wenn sie es auch versteckt vor ihren Mitgliedern und der Öffentlichkeit ma­chen. Jetzt stellt man sich die Frage: wohin fliessen diese Gewinne? In die Kassen oder in die Taschen der Vorstände?

Gleichzeitig versuchen die Krankenkassen, Gelder von der Bundesregierung zu be­kommen, und damit liegen sie dann richtig, weil die Bundesregierung das Stöhnen der Krankenkasse bezahlt, wie in einem Pornofilm auch das Stöhnen der Darstellerin bezahlt wird. Scheinbar hören die Politiker das Stöhnen so gerne und fahren so geil darauf ab, so dass sie der Krankenkasse Gelder gewähren, aber sie überprüfen nicht das Finanzgebahren der Krankenkassen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich in finanzieller Hinsicht zu einer korrupten Einheit entwickelt. Zum Beginn der Bundesrepublik, in den Gründerjahren, trompe­teten die Politiker: kein Nazi wird je in Amt und Würden hineinkommen! Aber was war, die Ämter und Landtage und Gemeinden füllten sich mit ehemaligen Amts- und Würdenträger aus der Nazizeit. Das Denkwürde war, dass die anderen Politiker ge­nau wussten, dass es ehemalige Nazibonzen waren, die in die Politik einrückten und eine sensationelle Karriere darboten.

Das war die Korruption der personellen Entscheidung in der Besetzung von Ämtern und politischen Mandaten.

Die finanziellen Defizite der Krankenkassen sind hausgemacht, gleichzeitig aus ge­sellschaftsbedingt durch die Arbeitslosigkeit vieler ehemaliger Mitglieder, die aber immernoch Mitglieder sind, deren Beiträge aber vom Staat bezahlt werden, Hartz IV, und dem geldgierigen Verhalten der Ärzteschaft und der Pharmaindustrie.

Die finanzielle Misere der Krankenkassen ist wirklich sehr komplex, und so ist es auch schwierig, die wirkliche Ursache zu finden. Aber eines ist wichtig, dass die Krankenkassen oft keine Rücklagen gebildet haben, besonders wenn ein Überschuss zu verzeichnen war. Jetzt stelle ich mir die Frage; wo ist der Überschuss geblieben, und wer hat abkassiert?

Mir geht es gut, und wie geht es Dir?

Montag, 7. Juni 2010

Lockstoff Liebe

Darunter will ich nicht von der Liebe schreiben, die eigentlich in vielen Köpfen, be­sonders bei den Männern „Sex“ ist, sonder ich möchte hier über die Nächstenliebe schreibe, wie diese von Menschen missbraucht wird, um sich selbst zu bereichern.

Überall, ob auf den Strassen, hier besonders in den Fussgängerzonen, oder an den Haustüren, was derzeit seltener geworden ist, in Werbungen über den Medien, Bet­telbriefen, die erst in den Briefkästen landen, später in den Mülleimern sowie im In­ternet, in Form von E-mails. Aber es gibt auch Telefonanrufe, was jedoch selten vor­kommt.

Diese ganzen Vorgehensweisen drücken auf unser Gefühlsleben, besonders im aner­zogen religiösen Teil des Gefühlslebens, der Nächstenliebe, als mit den Armen zu tei­len, warum eigentlich nicht. Wenn man selbst zuviel zum Leben hat, alsö im Über­fluss lebt, so kann man etwas an die Armen abgeben. Damit bin auch einverstanden, obwohl ich selbst von den Religionen nichts halten, so auch nicht von der Nächsten­liebe, weil dieser Begriff zu oft missbraucht wird oder missbraucht wurde.

Aber es gibt auch Menschen, die diesen Begriff lieben sowie sich selbst, das ist ei­gentlich wörtlich zu sehen. Diese Menschen schreiben alle möglichen Menschen an, besonders bei Katastrophen wie z.B.Haiti, und sie beknieen die Menschen, ihr Herz für die armen Menschen in der Katastrophenregion zu öffnen, d.h.eine grosszügige Spende an eine Organisation zu geben. Ein Bankkonto wird angegeben, auf das man dann die Geldspende schicken kann.

Meistens ist es eine Ein-Mann-Hilfsorganisation, aber z.Zt.gibt es auch Organisatio­nen, an denen mehrere Menschen beteiligt sind.

Diese Organisationen sind so durchtrieben, dass sie sich auch für die Spenden be­danken, aber auch gleichzeitig mit dem „Dankeschön“die Spende in die eigene Ta­sche stecken, die Bedürftigen, für die die Spende gedacht ist, bekommt nichts von die­ser Spende.

Das war dann die Nächstenliebe, denn diese Scheinorganisationen lieben nur sich selbst.

Aber immer wieder stösst man auf diese Betrüger, die sich nicht schämen, die Nächs­tenliebe als Argument für ihre fiesen Betrügereien zu nehmen. Und so wird dieser Begriff zu einem wirklichen Lockstoff und für die Betrüger zum Eldorado ihrer eige­nen Brieftasche.

Ich habe mich noch nie darüber gewundert, auf welche Ideen Menschen kommen, um selbst bequem an ein Vermögen zu kommen. Darüber hinaus betrügen diese Men­schen nicht nur Menschen um Geld, sondern sie betrügen auch die Opfer von Kata­strophen um die Möglichkeit, geholfen zu werden.

Menschheit wie farbenfroh bist du in deinen Betrügereien.

Sonntag, 6. Juni 2010

Schulschwänzer in Arrest

In Ostfriesland gibt es einen Jugendrichter, der Schulschwänzer, wenn sie seine Er­mahnungen nicht nachvollziehen können, beim nächsten Schulschwänzen in den Ar­rest steckt. Nach der heutigen Bildungssituation, die auch von vielen Schülern mitge­tragen werden, weil sie sich nicht um eine gute Schulausbildung bemühen, kann man schon auf den Gedanken kommen, das Schulschwänzen auch unter Arrest zu stellen, um möglicherweise zu erreichen, dass die Schüler ihrer Schulpflicht nachkommen.

Den meisten Schülern oder eigentlich allen Schülern ist es nicht bewusst, dass es Deutschland eine Schulpflicht gibt, und das aus einem besonderen Grund, denn man will eine Chancengleichheit schaffen, um allen Menschen in Deutschland die glei­chen beruflichen Möglichkeiten zu ermöglichen. Natürlich sind die Menschen auf­grund ihrer Veranlagung bezw. geistigen Veranlagung unterschiedlich, um damit gibt es auch verschiedene Berufe, die grundsätzlich unterschiedliche geistige Vor­aussetzungen verlangen, aber das ist nicht so schlimm, oder kann man auch einfach wegfallen lassen, denn wichtig ist die Schulpflicht, die jedes Kind erfüllen muss, denn hier zeigt sich schon eingewisses Verantwortungsbewusstsein, das im Kind wächst, und später wird sich das Verantwortungsbewusstsein im Erwachsenenalter fortsetzen und stabilisieren.

Mancher wird sich sagen: warum muss ein Schulschwänzer in den Arrest? Die Ant­wort ist einfach, damit der Schüler schon früh lernt, Verantwortung zu tragen, und wer gegen ein Gebot verstösst, wird aus diesem verstoss die Konsequenzen tragen.

Wie ich es finde, dass ein Richter bei Schulschwänzer zu einem derartigen Mittel greift? Warum nicht, denn ich habe nie in der Schule gefehlt, nicht einmal, wenn ich krank war, was ich selten war.

Was war ich als Schüler schulgeil.


Samstag, 5. Juni 2010

Tod durch Bombe

Vor einigen Tagen meldete die Presse den Tod von drei Männern, die eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärfen wollten. Das Eigenartige bei dieser Detonati­on war, dass die Bombe schon bei der Vorbereitung für den Abtransport explodierte. Neben den drei Sprengexperten wurden noch zwei Menschen schwer und vier leicht verletzt.

Was konnte die Ursache für die vorzeitige Detonation der Bombe gewesen sein? Die­se Frage stellen sich zur Zeit auch die Ermittler. Es wird schwer sein, die Ursache festzustellen, denn diese alten Fliegerbomben haben ein Eigenleben, das sich nach dem Abwurf und der Langerzeit von 65 Jahren entwickelt hat, denn die Bombe war nicht mehr einschätzbar, obwohl eine Bombe nie richtig eingeschätzt werden kann, auch wenn sie neu ist, aber bei einer alten wird es äusserst schwierig.

Ich kenne auch das Gefühl, wenn man eine Sprengladung entschärfen muss, denn bei den Luftlandepionieren habe ich einigemale Landminen (Schützendruckmine), aber auch einige Schützensplitterminen entschärfen müssen.

Man handelt sehr vorsichtig, aber man hat dabei immer das Gefühl, gleich in die Hose machen zu müssen, besonders beim ersten Mal.

Es waren drei erfahrene Sprengmeister, aber man sieht auch hier, dass das Risiko immer gegeben ist, wenn man eine alte Bombe entschärfen muss, besonders wenn sie schon längere Zeit in der Erde lag, und allen möglichen Erschütterungen im Erd­reich ausgesetzt war.

Vielleicht wäre die Bombe in den nächsten Monaten selbst hochgegangen: man weiß es nicht.

Der Verlust von Menschen ist besonders bei einem derartigen Unfall immer tragisch. Es muss sich wirklich um einen Unfall gehandelt haben, anders kann man es nicht bezeichnen. Soweit ich mitbekommen habe, wurde die Bombe für den Abtransport und gleichzeitig für das Entschärfen vorbereitet, und dabei sollen die drei Männer vorsichtig zu Werke gegangen sein.

Wir werden bald erfahren, was die Ursache für die Detonation gewesen sein könnte, oder die Ursache war ist unbekannt.

Vor einigen Tagen meldete die Presse den Tod von drei Männern, die eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärfen wollten. Das Eigenartige bei dieser Detonati­on war, dass die Bombe schon bei der Vorbereitung für den Abtransport explodierte. Neben den drei Sprengexperten wurden noch zwei Menschen schwer und vier leicht verletzt.

Was konnte die Ursache für die vorzeitige Detonation der Bombe gewesen sein? Die­se Frage stellen sich zur Zeit auch die Ermittler. Es wird schwer sein, die Ursache festzustellen, denn diese alten Fliegerbomben haben ein Eigenleben, das sich nach dem Abwurf und der Langerzeit von 65 Jahren entwickelt hat, denn die Bombe war nicht mehr einschätzbar, obwohl eine Bombe nie richtig eingeschätzt werden kann, auch wenn sie neu ist, aber bei einer alten wird es äusserst schwierig.

Ich kenne auch das Gefühl, wenn man eine Sprengladung entschärfen muss, denn bei den Luftlandepionieren habe ich einigemale Landminen (Schützendruckmine), aber auch einige Schützensplitterminen entschärfen müssen.

Man handelt sehr vorsichtig, aber man hat dabei immer das Gefühl, gleich in die Hose machen zu müssen, besonders beim ersten Mal.

Es waren drei erfahrene Sprengmeister, aber man sieht auch hier, dass das Risiko immer gegeben ist, wenn man eine alte Bombe entschärfen muss, besonders wenn sie schon längere Zeit in der Erde lag, und allen möglichen Erschütterungen im Erd­reich ausgesetzt war.

Vielleicht wäre die Bombe in den nächsten Monaten selbst hochgegangen: man weiß es nicht.

Der Verlust von Menschen ist besonders bei einem derartigen Unfall immer tragisch. Es muss sich wirklich um einen Unfall gehandelt haben, anders kann man es nicht bezeichnen. Soweit ich mitbekommen habe, wurde die Bombe für den Abtransport und gleichzeitig für das Entschärfen vorbereitet, und dabei sollen die drei Männer vorsichtig zu Werke gegangen sein.

Wir werden bald erfahren, was die Ursache für die Detonation gewesen sein könnte, oder die Ursache war ist unbekannt.

Freitag, 4. Juni 2010

Kindesmissbrauch weltweit

Seit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch in der Kirche und verschiedenen Interna­ten, hält sich kein Erwachsener mehr zurück, der selbst ein Opfer durch den Miss­brauch wurde. Es ist auch richtig so, dass endlich die Mauer des Schweigens durch­brochen wird, denn es geht einfach nicht mehr so weiter, dass angeblich honorige männliche Personen durch Schweigen geschützt werden. Denn die Aufklärung dieser Fälle soll in Zukunft die Kinder schützen, indem die Erziehungsberechtigten aber auch andere Personen Missbrauchsfälle zur Anzeige bringen.

Das Problem von Kindesmissbrauch war und ist ein Symbol für die Unzulänglichkeit der Menschen, denn wenn Menschen ihren Sexualtrieb nicht unter Kontrolle haben, dann schrecken sie auch nicht davor zurück, Kinder zu Opfern ihrer Perversion zu machen.

Aber nicht nur die Kirchen oder Internate sind Orte von Kindesmissbrauch, sondern auch die Familie selbst, denn es passiert sehr oft, dass sich besonders Väter an ihren minderjährigen Töchtern vergehen, und oft ist es auch so, dass die Mutter Gewissheit darüber hat, aber dann sich ausschweigt, aber bestimmt nicht aus Scham.

Dieser Kindesmissbrauch geschieht weltweit, denn überall gibt es Menschen und Männer, die sich dann, wenn sie erwischt werden, herausreden wollen:“ich bin auch nur ein Mann“.

Es geht hier nicht um den Mann, sondern es geht hier um den Menschen, der als er­wachsener Mann gegenüber den Kindern ein hohes Maß an Verantwortung trägt, und diese Verantwortung ist: er muss die Kinder schützen, denn Kinder benötigen den Schutz durch Erwachsene.

Jeder Kindesmissbrauch ist eine eingestandene Schwäche des Mannes, und für mich ist dieser Mann, der Täter, ein grosser Schwächling, ein Mensch, den man nicht in die Nähe von Kindern lassen darf, auch nicht in die Nähe der eigenen Kinder.

Ob man den Kindesmissbrauch jemals eindämmen oder ausrotten kann, das ist frag­lich, denn ich denke, solange es Menschen gibt, wird der Kindesmissbrauch weiter­hin bestehen bleiben. Es scheint so, als wenn der Kindesmissbrauch zum Leben der Menschen dazu gehört, leider.

Über den Strafrahmen gegen diese Sorte von Tätern, es gibt genug Gesetze, die man anwenden kann, aber dann muss man sie auch rigeros anwenden, wobei eine Thera­pie dieser Täter miteinbezogen werden sollte. Ob eine Therapie hilft, ist immer frag­lich, aber das liegt am Einzelnen, wie er die Therapie annimmt.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Krieg aus Wirtschaftsinteressen

Nach einem Radio-Interview mit dem Herrn Bundespräsident Dr. Köhler, der zwi­schenzeitlich das Amt des Bundespräsidenten niederlegt hat, geistert der Begriff „Wirtschaftskrieg“ wieder einmal durch die Presse.

Ich frage mich, was es soll, wieder etwas auzubauschen, was schon lange durchge­führt wird. Aus dem Beispiel der USA kenne ich dieses Phänomen, denn die USA hat besonders nach 1945 das Interesse gehabt, zu einer echten Wirtschafts- und Militär­macht zu werden. Vordergründig äusserte sich die USA: sie wolle nur ein Bollwerk gegen den Kommunismus sein, weil die Gegenseite von der damaligen Sowjet-Union dargestellt wurde.

Die USA nannte ihre Militäraktionen nicht Wirtschaftskrieg, sondern immer nur Friedensmissionen. Doch im grundegenommen unterstützte die USA Regierungen, die nur der USA genehm waren. Regierungen, die gegen der USA, wurden aus dem Amt gejagt, meistens durch eine Palastrevulotion mit Anhänger der USA.

Heutige Wirtschaftskriege werden unter allen möglichen Decknamen geführt, aber der schlimmste Wirtschaftskrieg wird an der Börse geführt, denn hier führen alle ge­geneinander Krieg. Für kurze Zeit verbünden sich die Spekulanten, dann wieder tre­ten sie gegeneinander an.

Der Herr Bundespräsident Dr. Köhler hat sich schon richtig geäussert, dass bei Ein­satz von Militärs auch wirtschaftliche Interessen als Grund vorliegen, warum Solda­ten eingesetzt werden. Die Journalisten sollten nicht so tun, als wenn sie Frühgebur­ten im Pressewesen wären.

Ich denke, dass die Militärmission in Afghanistan eine Aktion aus wirtschaftlichem Interesse ist, aber auch gleichzeitig als Friedensmission gekennzeichnet werden kann.

Wichtig ist für mich das Leben, denn schon im Kleinen werden Kriege aus unter­schiedlichen Interessen geführt, so auch in einer Beziehung zwischen zwie Menschen, denn wir Menschen haben unterschiedliche Interessen, also haben wir auch unter­schiedliche Ziele, dieses zu verfolgen und zu verteidigen.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Bundespräsident gibt auf

Gestern am 31.Mai 2010 teilte der derzeitige Bundespräsident Dr.Köhler mit, dass er von seinem Amt mit sofortiger Wirkung zurücktrete. Er nannte als Grund für seinen Rücktritt: man bringe dem Amt des Bundespräsident nicht genügend Achtung und Respekt entgegen.

Dieser Rücktritt ist wirklich bedauerlich, aber ich denke das Herr Dr.Köhler irgend­wie amtsmüde geworden ist, aber besonders dann, wenn er sich zur weltpolitischen Lage geäussert habe, wie nach seinem Besuch bei den deutschen Soldaten in Afgha­nistan soll er bei einem Radiointerview gesagt haben: dass Einsätze von deutschen Soldaten auch für die Freihaltung von Handelswegen getätigt werden könnten.

Daraus ist dann der Begriff „Handelskrieg“ entstanden. Warum regen sich die Men­schen über diese in das Interview hineininterpretierte Aussage des Bundespräsiden­ten, ist es nicht so, dass die Grossmächte ständig Soldaten in Länder schicken, wo ih­nen die Schliessung der Handelswege drohen. Das nennen dann diese Mächte dann: „Friedensmission“.

Wir Menschen regen uns immer über andere Menschen also über unseren Mit­menschen auf, besonders dann, wenn man ihn mit seinen Aussagen schaden kann. Denn es ist sehr einfach, seinen Mitmenschen zu schaden, wenn man etwas hineinin­terpretiert, was angeblich gesagt worden ist.

Unser Herr Bundespräsident hätte wissen müssen, dass manche Äusserungen nicht richtig aufgenommen werden, obwohl jeder weiss, dass Grossmächte Handelswege verteidigen, die ihren Volk nützen. Es war früher schon so, und es hat sich auch in der heutigen Zeit nicht geändert. Der Mensch hält sehr gerne an alte Gewohnheiten fest, die ihm Vorteile versprechen oder bisher auch gegeben haben.

Ob der Bundespräsident zu dünnhäutig ist, d.h.sehr leicht zu beleidigen ist, ich weiss es nicht, denn ich kenne ihn nicht, und ich möchte sein Verhalten nicht in dieser Hin­sicht interpretieren.

Ich als Bürger verstehe seine Entscheidung und akzeptiere diese, denn es ist die Ent­scheidung eines Menschen, der sich diese Entscheidung sehr gut überlegt hat.

Doch hier füge ich hinzu, dass ich eine hohe Achtung vor dem Amtsdes Bundespräsi­denten habe aber auch vor seinem Inhaber Herrn Bundespräsident Dr. Köhler.

Dienstag, 1. Juni 2010

Gewalt gegen Polizei

Seit einigen Jahren geistert schon das Thema „Gewalt gegen Polizeibeamte“ durch die deutsche Presse, aber auch mich macht die Gewalt gegen Polizeibeamte sehr nachdenklich, denn es bleibt ja nicht nur bei Gewaltaktionen gegen Polizeibeamte, sondern diese Aktionen wenden sich auch zwischenzeitlich schon gegen Bürger des Landes, die keinerlei Anlass für die Täter geben, dass es zu diesen Gewaltausbrü­chen kommt.

Aber hier stellt sich die Frage: warum kommt es zu diesen Gewaltaktionen gegen Menschen, die man nicht kennt, sondern nur zufällig antrifft? Es wird eine tiefere Ur­sache geben, die doch nicht so schnell zu ergründen ist.

Aber allgemeinkann man doch davon ausgehen, dass der Mensch aggressiv ist, also ein hohes oder minder hohes Potential von Aggressivität in sich trägt, was verständ­lich ist, denn so hat die Evolution den Menschen in das Rennen um ein Leben auf die­sen Planeten geschickt.

Über Jahrtausenden hat sich die Aggressivität im Menschen weiterentwickelt, aber oft zu einer zweckgebundenen Aggressivität, d.h.der Mensch hat oft seine Aggressivi­tät in sein Überleben gesteckt, aber was ist heute damit. Braucht er diese Aggressivi­tät noch immer zum Überleben: eigentlich nein!

Jetzt benötigt der Mensch einen gewissen Grad an Aggressivität, um sich zu verteidi­gen. Es wäre gut, wenn sich der Mensch dann verteidigen würde, wenn er angegrif­fen wird, aber heute ist es oft so, dass es eine Aggressivität ist, die aus der Emotiona­lität des jeweiligen Menschen entspringt, d.h.der Mensch wird durch seine Umwelt so frustiert (Arbeitslosigkeit, ein geliebter Mensch geht fremd, zuviel Arbeit, Schwie­rigkeiten am Arbeitsplatz, Alkohol-oder Drogenkonsum usw.).

Die Polizei wird dann zum Angriffziel, weil die Polizei einen Staat vertritt, der an­geblich die vielen Probleme produziert hat, unter denen die Täter bezw.Menschen leiden, die Menschen bauen durch diese Gewaltaktionen ihren Frust ab, aber es gibt auch Menschen, die haben Freude daran, Gewalt gegen andere Menschen bezw.ge­gen die Mitmenschen zu richten, dafür wird kein spezieller Mensch ausgesucht, son­der der nächstbeste Mensch wird angegriffen. Besonders dann kommt es leicht zu ei­nem Gewaltausbruch, wenn der Mensch eine Uniform trägt und etwas sagt, was der Frustierte nicht hören will, und dann sind es Polizeibeamte.

Wenn ich an diese Gewalttäter denke, bekomme ich Würfelhusten, aber man sollte diesen Menschen trotzdem helfen.

Es lebe die Dummheit.