Samstag, 29. Mai 2010

Zwei Schritte vor

Amnesty-Internationale beklagt, dass man bei der Verteidigung der Menschenrechte oft zwei Schritte vor macht, aber dann aucch einen wieder zurück. Das ist scheinbar ein Vorrecht des Menschen, wenn er irgendetwas macht, dann geht es aus der Eu­phorie heraus zwei Schritte vor, und ist dann der Meinung, er habe es schon ge­schafft, aber dann kommt häufig der Rückfall um einen Schritt zurück.

Ich denke, es ist bei uns Menschen ein ganz normaler Vorgang und Zustand, denn auch wenn wir nach einer Perfektion suchen, aber perfekt werden wir nicht, egal was wir auch machen, denn das Leben hält immer eine Überraschung für uns bereit, um uns dann wirklich zu überraschen, mit den Worten: eine Überraschung.

Diese Worte kenne ich zur Genüge, sie sind nicht neu für mich, und ich habe zwi­schenzeitlich gelernt, damit umzugehen.

Aber gerade im Bezug auf die Menschenrechte ist es immer noch bedauerlich, dass die Menschen es noch nicht gelernt haben, die Rechte des einzelnen Menschen zu re­spektieren, und die Rechte gegen jeden Eingriff durch andere zu verteidigen.

Aber wenn für uns die einzelnen Staaten anschauen, dann kann man verstehen, wel­che Flut von Angriffen gegen die Menschenrechte es gibt. Gerade die Staaten, also die Gemeinschaft der Menschen in einem Staatsgebilde, sollten darauf bedacht sein, die Rechte ihrer Mitglieder zu schützen, was in einigen oder auch vielen Staaten be­wusst nicht geschieht.

Warum haben wir nicht das Bewusstsein erlangen können, dass die Menschenrechte für das Überleben der Menschheit von Bedeutung sind? Ist es die Machtgier des Menschen, also die Gier nach Futter, der sogenannte Futterneid, der uns den Schritt gehen lässt, alle anderen Menschen zu unterjochen, und von uns abhängig zu ma­chen? Oder ist es nur eine Form von Spass, andere Menschen leiden zu sehen, in der Hauptsache, man leidet nicht selbst darunter, und hat an dem Leid anderer Men­schen seinen Spass.

Aber Amnesty wird weiterhin seine Freude daran haben, ständig zu mahnen, doch die Menschenrechte zu verwirklichen, aber in allen Staaten der Welt.

Bloss ich habe meine Zweifel, dass es die Menschheit je schaffen wird, die Men­schenrechte zu verwirklichen, denn oft schwirren noch alte Vorstellungen in den Köpfen der Mensche über die Würde des Menschen und den tatsächlichen Menschen­rechte.

Kastriere die Menschheit und die Dummheit stirbt aus. Aber kastriere die Dumm­heit und die Menschheit stirbt aus.

Freitag, 28. Mai 2010

Banken sollen Pleiten

Die Politiker sind der Meinung, dass Banken für die erlittenen Bankpleiten zahlen sollen, d.h.wenn Verluste auftreten, dann soll die betroffene Bank für den Verlust aufkommen. Es ist auch richtig so, denn wenn ich finanziell einen Verlust verbuche, dann trage ich die Verantwortung für diesen Verlust und muss den entstandenen Schaden auch tragen.

Aber, sowie ich es bisher mitbekommen habe, hat sich bei den Bankiers die Mentali­tät eingeschlichen, für einen entstandenen finanziellen Schaden nicht die Verantwor­tung zu übernehmen, sondern dem Kunden wird der entstandene Schaden zugeschus­tert, und die Bankiers sind aus dem Schneider.

Aber so kann es nicht gehen, denn wenn die Bank mit meinem Geld arbeitet und Ge­winne er zielt, von diesen Gewinnen habe ich nichts, denn der Vorstand der jeweili­gen Bank kassiert bei den Gewinnen ab und freut sich, indem sich der Vorstand einen entsprechenden Boni zuschiebt.

Treten Verluste auf, dann sollte es normalerweise so sein, dass die Bank also Ban­kiers, die diese Verluste verursacht haben, auch für die Verluste aufkommen, aber das machen sie nicht, sondern sie genehmigen sich trotzdem einen Boni, der bald hö­her ist, den sie aus Gewinnen erzielen.

Die Schadensregulierung bei Banken tritt dann ein, wenn ein Verlust entstanden ist, d.h.die Bankiers, die diesen Schaden verursacht haben, müssen dann auch für die Pleite aufkommen, was bedeutet, dass die den entstandenen Schaden ersetzen. Ein schöner Traum, ich träume weiter.

Hier tritt die Dummheit der Menschen, auf die Skrupellosigkeit der Menschen, denn Dummheit und Skrupel sind Geschwister, die sich gut verstehen und sich deshalb auch gut ergänzen.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Steuern in Spanien

Nach Griechenland als Schuldenstaat erscheint ein neuer Schuldenstaat in der Euro­päischen Union: Spanien. Ja, das so geliebte Spanien, das aber nur bei den Spaniern selbst beliebt ist und bei einigen Touristen, die selbst dieses Land der heissen Sonne und der heissen Rhythmen so lieben. Ich enthalte mich der Stimme, denn jedes Teil auf unserem Planeten hat seine schönen aber auch beschissenen Seiten, denn nichts ist perfekt, nur unsere Sinne halten irgendetwas immer für perfekt.

Nun einmal zu den Steuern. Spanien lutscht am Daumen der finanziellen Pleite. Wä­ren die Griechen mit ihren Schulden nicht aufgefallen, dann hätten jetzt die Spanier ihre Schulden nicht öffentlich gemacht, sondern alles wäre munter weitergelaufen.

Die spanische Regierung hat den Mut gefasst, und sie will für die Millionäre eine Sondersteuer erheben, und neben den Einsparungen durch diese Sondersteuer den Staatshaushalt sanieren. Wie die Millionäre zu ihren Millionen gekommen sind, das ist eigentlich wirklich sehr fraglich, denn wenn man in den frühen Jahren seines Schaffens auch sehr intensiv spart, so benötigt man schon viele Jahrzehnte, um eini­ge Millionen auf die hohe Kante zu legen.

Auch die heutigen Milliardäre sind nur durch Spekulationen oder durch ein Erbe oder durch Steuervergünstigungen zu dieser Summe gekommen. Wer an der Börse zockt, spielt auch mit dem Geld von Anlegern, also nicht nur mit seinem eigenen Geld.

Hier haben die Spanier den guten Riecher und den Mut zu sagen: wir erheben für Millionäre eine Sondersteuer, aber es wird auch in diesem neuen Gesetz Lücken ge­ben, die es wieder zulassen, dass dieses Millionäre trotz der Sondersteuer nicht zu­viel bezahlen, vielleicht bekommen sie vom Staat noch etwas zurück.

Ich finde es mutig von den spanischen Politiker, dass sie überhaupt eine Sondersteu­er erheben wollen, denn auch die wissen, wie alle Politiker in Europa und auch welt­weit, wo man Steuern erheben kann, ohne die Armen zur Kasse zu bitten.

Die Diskussion über Einsparungen in Deutschland bezieht sich nur auf den Bereich der sogenannten unteren Schichten. Es hört sich immer so an, wenn sogenannte Ex­perten über Einsparungenr reden, dass die Hartz-IV-Empfänger 50 % vom hartz-IV an Steuern bezahlen müssen, aber die Vermögenden keine Steuern zahlen sollen, und der Staat diesen Vermögenden auch noch Zuschüsse zum Leben dazugibt.

Es lebe die Dummheit.



Montag, 24. Mai 2010

Mein Feind der Körper

In irgendeiner Zeitschrift las ich „mein Feind der Körper“. Über diese vier Worte war ich sehr erstaunt, denn meinen Körper habe ich nie als Feind betrachtet, son­dern als Einheit vieler Organe und als Bestandteil meines Lebens, auch wenn mein Körper z.Zt.einige Aussetzer verzeichnet, womit er mich ein wenig erschreckt und nachdenklich macht.

Heute, nach einigen Jahrzehnten des Lebens und Überlebens, verstehe ich meinen Körper besser als in meinen jungen Jahren, denn jetzt zeigt mir der Körper, aber er sagt es mir auch deutlich: „achte auf die Zeichen, die ich dir sende, denn sie sind wichtig für dein Überleben“, was auch stimmt, denn der Körper ist zu meinem wirk­lichen Freund und Berater geworden, er ist besser als jeder Mediziner, aber nur dann, wenn man den Körper versteht. Man sollte sich deshalb die Mühe geben, ihn zu verstehen, d.h.in ihn auftauchen, um seine Sprache zu verstehen.

Diese Sprache ist sehr deutlich, sie sagt immer, was und wo es im Körper fehlt, und wie man sich verhalten soll, damit der Körper zur Selbstheilung übergehen kann.

Aber der Körper sagt auch, wenn er die Hilfe anderer Personen benötigt, so z.B.einen Arzt und auch eine bestimmte Art und Menge von Medikamenten.

Ich lebe mit meinem Körper in einer echten Partnerschaft, und ich bin auf meinem Körper zum Leben angewiesen, d.h.für mich, ich muss versuchen, mit meinem Körper zu sprechen, ich muss ihn verstehen, und meinem Körper die Zuwendung geben, die er von mir erbittet, damit ich mit ihm ein ausgeglichenes Leben führen kann, an dem wir beide teilhaben können.

In meinem nächsten Post versuche ich, einige Zeichen meines Körper zu analysieren, damit ich einmal die Sprache des Körpers verdeutlichen kann. Es wird mir schon ge­lingen, so hoffe ich.

Sonntag, 23. Mai 2010

Finanzmarktsituation

Z.Zt.ist man allgmein bestrebt, die Schuld der Finanzkrise hin- und herzuschieben, denn jeder schiebt die Schuld auf den Anderen, die Politiker auf die Bänker und um­gekehrt.

Natürlich bekommen die Spekulanten ihren Teil ab, aber geht äussert sich dahinge­hend, dass gerade durch Spekulationen mit Leerkäufen die Finanzkrise gestartet ist, und es scheint so, als wenn die Spekulanten erneut versuchen, das Geschäft, ihr Ge­schäft, mit neuen Leerkäufen anzuheizen, um wieder zu höheren Vermögenswerten zu kommen.

Die Politik hat die Möglichkeit, diese Art von Finanzgeschäften, per Gesetz zu ver­bieten, aber auch offiziell, aber es gibt Länder, oder auch Nationen, die derartige Einschnitte in das Finanzgebaren von Börsianern nicht wollen, weil deren Politiker an dem Geschäft mit den Leerkäufen teilhaben und Gewinne scheffeln, sie die USA ist eine derartige Nation, in der Vermögenswerte wichtiger sind als der Mensch.

Die Politiker haben eine grössere Verantwortung als nur für sich selbst, sondern sie müssen das Gesamte, die gesamte Nation, betrachten, Bei uns in Europa kommt der ganze europäische Lebensraum in Betracht, den man in seinem Verantwortungsbe­wusstsein einbeziehen muss. Aber das scheint den meisten Politikern nicht wirklich bewusst zu sein, denn sie jonglieren damit, dass sie daraufhinweisen, der Finanz­markt dürfe keine Einschränkungen erfahren, damit die Finanztransfers nicht unter­brochen werden. Aber ich frage mich, was für ein Tranfers sind dann die Leerkäufe?

Einige Politiker, ich weiss natürlich nicht, wie viele mit den Spekulanten gemeinsame sache machen, aber es ist schon sehr massiv, wenn Politiker sich dahingehend äus­sern, dem Finanzmarkt keine Fesseln der Kontrolle anzulegen, so auch keine ange­messe Finanzsteuer, damit auch die Allgemeinheit an den Gewinnen beteiligt wird, denn die Gelder für die Spekulationen stammen von den Kontoinhabern, die dann auch noch um die Gewinne betrogen werden, wenn man es so sieht.

Ich möchte mich mit Schuldzuweisungen zurückhalten, denn geschehen ist was ge­schehen konnte, aber es gibt doch Wege dieses Probleme per Gesetz zu ändern, und die Umsetzung der Gesetze zu überwachen, um dann regieren zu können, wenn beste­hende Gesetze Schlupflöcher aufweisen, wie diese sogenannten Leerkäufe per Fi­nanztransaktionen.

Lieber Handeln als Plavanern per Schuldzuweisungen.

Freitag, 21. Mai 2010

Einsparungen

Ganz Europa berät jetzt über Einsparungen in den Staatshaushalten, aber die euro­päischen Staaten vergessen ganz den Sinn des Lebens für die Bürger. Für mich sieht es schon so aus, dass man bei dem Bürger, der so wenig über finanziellen Mitteln für den Lebensunterhalt verfügt, Einsparungen vornehmen will, damit Politiker und ihre vermögenden Freunde ihr Vermögen erhöhen können, um bessere Sprüche zu ma­chen: ihr seit zu faul zum Arbeiten. Aber es geht nicht darum, ob man faul oder fleis­sig ist, sondern ob Arbeitsplätze für die Menschen vorhanden sind, damit diese Men­schen auch selbst ihren Unterhalt verdienen können, um zu leben.

Im Prinzip war es schon immer so, dass die Menschheit danach trachtete, Unter­schiede zwischen Menschen zu machen, obwohl es nur Unterschiede in den Fähigkei­ten der einzelnen Menschen gibt.

Wenn jeder Mensch eine Beschäftigung hätte, hier wäre die Arbeit angesprochen, weil sie dem Menschen den Lebensunterhalt sichert, so würde es auch keine Armut geben, aber dann müssten noch mehrere Dinge geregelt werden, wie die Abschaffung von Billiglöhnen und damit die Ausbeutung des Menschen. Selbst die sozialistischen Staaten gehören zu den grossen Ausbeutern der Menschheit.

Man kann überall sparen, denn es gibt genügend Potential zum Sparen, indem man sein eigenes Leben überprüft, in welchen Bereichen man den Sparstift ansetzen kann. Es gibt genügend Hinweise darauf, dass viele sogenannte Milliardäre und Millionäre durch dunkle Geschäfte zu ihrem Vermögen gekommen sind, und in manchen Staaten zu wenig Steuern zahlen bezw.ihr Vermögen ins Ausland bringen, um es dort zu ver­mehren, aber anderseits gibt es Reiche, die mit ihrem Vermögen Bedürftige durch Spenden unterstützen, damit die Bedürftigen ihren Lebensunterhalt bestreiten kön­nen.

Dienstag, 18. Mai 2010

Steuererhöhung

Jetzt sind Steuererhöhungen im Visier, auch wenn die Bundesregierung und deren Parteien davon nicht wissen wollen, aber scheinbar sieht man darin den Weg, um die Schulden über längere Zeit abbauen zu können.

Aber bevor man die Steuern erhöhen will, muss der Staatshaushalt noch einmal kri­tisch durchforstet werden, um herauszufinden, was wirklich gestrichen werden kann, besonders bei den einzelnen Subventionen, wenn kein Abbau von Arbeitsplätzen da­mit zusammenhängen, denn Betriebe, die Subventionen erhalten, haben schon heim­lich Arbeitsplätze abgebaut, damit der Vorstand mehr Geld für den Eigenbedarf be­kommt. Auch im Bereich der Forschung, besonders bei den Pharma-Konzernen, kön­nen Forschungsgelder anstandslos gestrichen werden, weil die Pharmakonzerne ihre Medikamentenforschung finanziell selbst tragen können.

Es gibt viel zu tun, packen wir es an, aber die Politiker werden wieder einmal wie immer, den sogenannten kleinen Bürger tiefer in die Tasche greifen, so wie es früher auch die Fürsten getan haben, wenn die wieder Geld brauchten, mussten die lieben Untertanen herhalten, darum auch die pompösen Bauten in den früheren Jahrhun­derten.

Es ist eigentlich ganz einfach, wenn man die Finanzmärkte zur Kasse bittet, denn die zahlen zu wenig Steuern bezw. hinterziehen Steuern, d.h.der Staat soll wieder Steuer­prüfer an die Finanzfront schicken, damit die geldgierigen Schurken wieder das Fürchten lernen, entweder Steuern zahlen oder Knast, aber damit sollte die Be­schlagnahme des Vermögens verbunden sein.


Sonntag, 16. Mai 2010

Würde des Menschen

Der Europäische Gerichtshof hat über die Klage eines deutschen Häftlings entschie­den, der wegen schwerer Straftaten eine Haftstrafe verbüsst, und nachträglich wurde für den Verurteilten Sicherungsverwahrung angeordnet.

Der Europäische Gerichtshof sah darin, in der nachträglichen Anordnung der Siche­rungsverwahrung, ein Verstoss gegen die Menschenrechte. So dass ich anfangs, als ich über die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs erfuhr, nicht schockiert war, aber meine Psyche teilte sich in zwei Hälften. Einerseits mit einem Verständnis für die Opfer dieses Täters, aber auch gleichzeitig für ein Verständis der Menschen­rechte, die ich nicht vermissen möchte, und die ich durch Urteile der Gerichte als ge­sichert wissen möchte.

Der Verurteilte, also der Häftling, wird auf freiem Fuss gesetzt, er wird jetzt ein frei­er Mensch sein, ich finde es gut, aber dann tauchen bei mir doch auch andere Ge­danken auf, die mir zuflüstern: was ist, wenn der Häftling nach seiner Haftentlassung wieder schwere Straftaten vergeht, und wenn bei diesen Straftaten Menschen getötet werden, wer trägt dann die Verantwortung für die Entlassung des Straftäters?

Der Anwalt des Häftlings, der die Klage beim Europäischen Gerichtshof eingereicht hatte, bestimmt nicht, und die Richter am Europäischen Gerichtshof, die so geurteilt haben, auch nicht. Also trägt das Opfer wieder einmal die alleinige Schuld.

Derartige Urteile führen immer zu einem Zwiespalt in sich selbst, wenn man die Menschenwürde aller Menschen betrachtet, denn dann kommt man auch zu einem Ergebnis, wenn man ja oder nein sagen muss, dass beides ja und nein eine Aussage erhält, also zu einem Jein.

Dass man Menschen, die schwere Straftaten gegen die Allgemeinheit ausführen, und die nicht resozialisiert werden können, die müssen leider für immer weggeschlossen werden, was sich wieder einmal sehr brutal anhört, wenn ein Verfechter der Men­schenrechte für alle Menschen ist.

Ich werde voraussichtlich ab Oktober 2010 mit den Studien des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland beginnen. Leider hat meine liebe Tochter nicht mit dem Jurastudium begonnen, sie hätte aufgrund ihres Verstandes eine gute Anwältin abge­geben, und vor der hätte ich fachlichen Respekt gehabt.

Also bis bald, meine Lieben.

Dienstag, 11. Mai 2010

Selbstbestimmung für Affen

Damit meine ich nicht die Menschen, die man verächtlich Affen nennt, und dieser Ausdruck wäre für die Affen eine Schande, nein ich meine die Tierart, die wir Men­schen Affen nennen, weil wir selbst für diese Tierart keinen anderen Ausdruck haben.

Aber jetzt zurück zur „Selbstbestimmung für Affen“, was von einigen Forschern und Tierfreunden gefordert wird. Ja, im Ernst, die Menschen verlangen, dass die Affen die gleichen Rechte bekommen wie wie Menschen. Es ist schon richtig, den Tieren auch die Rechte zu zugestehen, die wir Menschen uns selbst zugestanden haben, aber die von uns Menschen selbst nicht eingehalten werden, d.h.trotz der Menschenrechte werden Menschen missbraucht, misshandelt, ihrer Freiheit beraubt und getötet.

Jetzt haben Menschen eingesehen, dass auch Affen Rechte haben müssen, aber Men­schenrechte oder wie ich meine, sie sollten Affenrechte bekommen.

Ja, wirklich, ich bin ernsthaft der Meinung, dass die Affen ihre Affenrechte bekom­men. Aber wie sollen die dann aussehen?

Diese Rechte sollten der Art und dem Verhalten der Affen entsprechen. Das wichtigs­ten Rechte wären: Freiheit, Schutz vor dem Menschen, sie müssten ihre eigenen Le­bensräume bekommen, und wir Menschen müssten die Affen als gleichberechtigt be­handeln in der Hinsicht: dass sie nicht misshandelt, missbraucht, eingesperrt und ge­tötet werden. Die Lebensräume der Affen müssten von Menschen, mit Ausnahmen von Forschern, freigehalten werden, und wir Menschen übernehmen den Schutz un­serer Verwandten, besonders gegenüber den Mitgliedern unserer eigenen Art.

Ich denke, wenn wir die Affen als Wesen betrachten, die die gleichen Rechte haben wie wir Menschen, auf diesem Planeten, der auch der Heimatplanet der Affen ist, un­gestört in Freiheit zu leben, dann werden wir auch alle anderen Tierarten unseren Schutz gewähren, d.h.auch dem Menschen.

Ich hatte einen „Traum“: alle Wesen auf diesem Planeten lebten in Freiheit, es gab keinen Krieg, kein Verbrechen gegen keines dieser Wesen, und wir alle lebten in Frieden zusammen.

Aber es war nur ein Traum, den ich schon vor langer Zeit hatte, aber ich träume im­mernoch.

Montag, 10. Mai 2010

Neandertal

Jetzt hat man angeblich einen Teil der Genetik des Neandertalers analysiert und fest­gestellt, dass der Neandertaler der Vorfahre des heutigen Menschen sei. Die Wissen­schaft hatte in der Vergangenheit teilweise behauptet, dass der Neandertaler mit dem heutigen Menschen verwandt sei. Warum nicht?

Die neue Variation der Wissenschaft gibt anderen Menschen neue Nahrung in der Behauptung, wir seien die Nachkommen der Neandertaler, was die Kirchen ableh­nen, denn sie gehen davon aus, der Mensch sei ein von Gott erschaffenes Wesen, und der Mensch sei deshalb, ein besonderes Wesen. Nur sehe ich im Menschen kein von Gott erschaffenes Wesen, sondern etwas, was man in die Reihe anderer Tierarten auf diesem Planeten eingliedern kann, und da fällt er nur durch sein Denken und Han­deln auf, er sei etwas Besseres, was er natürlich nicht ist, weil er seinen eigenen Hei­matplaneten und den anderer Pflanzen- und Tierarten zerstört.

Aber zurück zum Vorfahren des heutigen Menschen, und warum soll er nicht unserer Vorfahre sei, denn der sogenannte Neandertaler hat seine natürliche Umwelt und den Planeten, auf dem er hauste mehr geschätzt, als der heutige Mensch. Viele wer­den sagen, aber wir haben eine grossartige Technik entwickelt, na ja gut, es stimmt schon, aber was hat die Technik aus unserem Planeten gemacht, eigentlich noch nicht das, was ich noch befürchte, denn es wird die Zeit kommen, zu der wir zu uns selbst sagen, wie blöd kann man nur sein, Techniken zu entwickeln, um sein eigenes Haus zu zerstören.

Der Neandertaler passte sich ständig seiner Umwelt an, d.h.er entwickelte auch Techniken des Überlebens, sowie ich es auch während meines Trainings bei den Fernspähern der Bundeswehr machte.

Aber wie hat sich der heutige Mensch entwickelt? Das kann man z.Zt.schwer beant­worten, denn wir wissen nichts über die eigentlichen Vorgänge in der Evolution auf unserem Planeten. Wir wissen, dass die Evolution ständig neue Pflanzen- und Tierar­ten ins Spiel bringt, hauptsächlich durch Veränderungen schon bestehender Pflan­zen- und Tierarten, aber wie die Veränderungen wirklich ablaufen, davon haben wir keine Ahnung, auch wenn wir behaupten, wir seien die Grössten, uns entginge nichts, aber Veränderungen gehen über einen langen Zeitraum, so an Jahrtausenden oder noch länger, bis sich eine Art zu einer neuen Art entwickelt hat. So könnte sich auch der Neandertaler auf einem Erdteil dieses Planeten verändert haben, und die Ent­wicklung ging dann schrittweise voran, so dass es auch gelegentlich dazu kam, dass die neue Spezie Mensch mit dem Neandertaler eine fruchtbare Beziehung einging, warum nicht.

Seit mir gegrüsst: liebe Neandertaler.

Freitag, 7. Mai 2010

Rundfunkgebühren

Jetzt streben die Öffentlichen Rundfunkanstalten eine neue Quelle an, um noch mehr Gebühren zu bekommen. Die Gebühren sollen nach Haushalten berechnet und erho­ben werden. Natürlich verstehe ich schon, wenn man Gebühren kassiert, um etwas aufrechtzuhalten, was Geld für verschiedene Personen und Einrichtungen einbringt, aber diese Medien der öffentlichen Einrichtungen sollten sich an Werbungen halten und eine bessere Personalpolitik anstreben, die auch mit einer besseren Finanzpoli­tik oder einem besseren Finanzgebaren der Intendanten etwas zu tun hat.

Ich frage mich oft: wohin gehen eigentlich die einkassierten Gebühren? Beteiligen sich die Intendanten und einige Politiker beim Abkassieren? Und bereichern sie sich auf Kosten der Bürger? Will man jetzt mit einer Änderung der Rundfunkgebühren wieder mehr kassieren, um Intendanten-Gehälter weiter aufzustocken, aber um gleichzeitig befreundeten Politikern etwas Geld zukommen zu lassen?

Dieses ganze Getue und Gehabe von einigen sogenannten Intendanten ist schon sehr widerlich, wenn ich bedenke, wie die Privatsender mit den Einnahmen aus der Wer­bung umgehen und auskommen.

Wenn es um Geld geht, dann geht es dem Menschen nur darum, sich zu bereichern, egal wie und mit welchen Mitteln. So ist es auch bei den Gebühren, egal welche es sind, und zu welchem Zweck sie auch dienen mögen. Es wird immer einige Menschen geben, die sich nicht scheuen und keine Scham haben, sich auch an diesen Einnah­men selbst zu bereichern, und das machen sie wirklich unauffällig bis auffällig.

Warten wir einmal ab, wie sich die ganze Sache gestaltet, auch wenn ein Staatsrecht­ler wie Herr Kirchhof als Gutachter eingeschaltet wurde, natürlich von ARD und ZDF gesponsert, damit ein entsprechendes Gutachten vorliegt, nachdem dann ver­fahren werden soll, wie die Gebühren neu gestaltet werden sollen.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Griechenland

Jetzt sind die Griechen in den Schuldensumpf geraten, aber kräftig, ohne dass es die anderen EU-Länder gemerkt haben, oder haben sie es schon gemerkt oder geahnt, aber wollten es ihren Bürgern nicht verraten, dass Politiker die Schuldenmacher ei­nes jeden Landes oder Staates sein könnten und es sonst auch sind.

Die Staatsschulden Griechenlands kommen einem Staatsbankrott gleich, das ist be­stimmt sicher, nur jetzt müssen die anderen EU-Staaten dem Schuldner unter die Arme greifen, damit der Euro wieder zu einer starken Währung wird, und wir euro­päischen Bürger eine sichere Währung bekommen, damit uns der kleine Reichtun auch erhalten bleibt.

Natürlich muss den Griechen geholfen werden, aber man hilft sich dann auch selbst, wenn man selbst spart und in seinen Ausgaben Einschnitte macht, damit ein Staats­bankrott abgewendet werden kann, und alle wieder, auch die Griechen, zu einem si­cheren Einkommen kommen. Nur werden auch diesmal die auf der Strecke bleiben, die schon vorher am Rande der Existenz leben, so bei uns die Hartz IV-Empfänger.

Ob Griechenland die Kredite nebst Zinsen zurückzahlen, also vollkommen zurück­zahlen, kann, auch das ist ungewiss. Das Verhalten der Griechen vor der Krise und jetzt während der Krise zeigt deutlich, dass sie nicht gewillt sind, die Sparmassnah­men der griechenischen Regierung mitzutragen. Dieses Verhalten lässt in mir die Lust aufkommen, dass wir Menschen in Krisen die grössten Versager sind, weil wir nur eigennützig denken, nie im Ganzen, im Rahmen einer Gemeinschaft.

Wenn es um das Geld geht, dann hält sich der Einzelne nur an sich, das Denken an die Gemeinschaft fällt dann ganz weg, und es strahlt der pure Egoismus.

Jetzt haben wir Europäer das Dilema, nicht nur die Finanzkrise der letzten Monate, sondern auch die Finanzkrisen einiger europäischer Staaten, deren Politiker über ihre Verhältnisse gelebt haben. Gerade Politiker eines Staates sollten in der Verant­wortung leben, für die finanzielle Sicherheit der Bürger und damit des Staates und der staatlichen Gemeinschaft zu sorgen. Ohne diese Verantwortung funktioniert eine Gesellschaft nicht.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Versteck unter Burka

Ein Burka-Verbot scheint immer näher zu rücken, weil viele europäische Staaten mehr und mehr dazu neigen, religiöse Motive vor den eigentlichen politischen Moti­ven vorzuziehen, denn sie deuten in ihren Argumenten häufiger an, dass sie gegen den Islam sind. Im eigentlichen Sinne fechten die Politiker einen Religionskampf zwi­schen Christentum und Islam aus.

Aber was will ich mit dem Versteck unter der Burka andeuten? Ich denke ihr wisst es schon, denn dieser Gedanke, der hier der meinige ist, der wird eigntlich auch der eu­rige sein, denn unter der Burka kann man sehr viel verstecken, was andere nicht se­hen dürfen und sollen, so auch selbstgebastelte Bomben jeglicher Art. Ob diese auch zünden, das ist etwas Anderes, und die Folgen stellen sich später heraus. Aber allein das Versteck der Bombe zeigt uns, dass dieses Versteck für den Attentäter von Vorteil ist, und dem Attentäter die Möglichkeit bietet, sein Vorhaben zu verwirklichen.

Allein aus diesem Grunde bin ich auch ein Verbot, so auch dafür, dass sich Kriminel­le unter einer Burka verstecken können und unerkannt bleiben, wenn nach ihnen ge­fahndet wird.

Für Streitkräfte des damaligen Osmanischen Reiches waren Kundschafter oder auch Späher, die sich unter einer Burka tarnen, sehr hilfreich, denn sie konnten in dieser Tarnung die feindlichen Streitkräfte und das feindliche Land auskundschaften ohne dabei Gefahr zu laufen, erkannt zu werden.

So können auch heute Terroristen, die Anschläge verüben wollen, unter einer Burka unerkannt das zu zerstörende Objekt betreten und dann mit einer Bombe zerstören.

Dass dabei auch viele unschuldige Menschen umkommen, das ist doch gewiß, aber jeder oder so mancher wird sich fragen: wer unschuldig ist, der werfe den ersten Stein?

Den werde ich wohl nicht oder auch nie werfen, denn wenn ich meine Sünden einem Pfarrer beichten müsste, der würde sein Pfarramt aufgeben, und an der Menscheit total zweifeln, ich aber nicht, weil ich die Sündhaftigkeit der Menschen kenne, die auch das Leben lebenswert machen.

Montag, 3. Mai 2010

Burka-Verbot

Überall in Europa macht sich das Phänomen breit, ein Burka-Verbot gegen muslimi­sche Frauen zu vollziehen. Viele Politik tendieren mit religiösen Argumenten gegen die ganzheitliche Verschleierung muslimischer Frauen vorzugehen, z.B.Verstoß ge­gen die allgemeinen Menschenrechte, was auch ein politisch-bedingtes Argument ist. Im Islam gibt es die Verschleierung der Frauen nicht, denn Mohamed hat als Religi­onsgründer bei der Begründung des Islams auf die jüdische und christliche Religion geschaut, sowie die Christen sehr viel von der jüdischen Religion übernommen ha­ben. Aber von der Verschleierung der Frauen steht in keiner Religion etwas drin, sondern nur, dass Frauen und Männer ihre blöße bedecken sollen, wenn sie vor Gott treten, mit Blöße wird das Haupt des Menschen bezeichnet, also der Kopf, mehr gibt es nicht.

Wenn der Mensch nicht vor Gott tritt, dann braucht er seine Blöße nicht bedecken. Jetzt frage ich mich nur, warum müssen sich Frauen imm hinter etwas verstecken? Wer nimmt sich das Recht heraus, Frauen in ein Gefängnis aus Stoff bestehend zu stecken? Man kann hier nur sagen, das sind die blöden Männer, die sich jetzt aufre­gen, besonders als Politiker.

Dass muslimische Männer einem religiösen Denkfehler aufgesessen sind, aber schon seit Jahrhunderten, dafür können sie eigntlich nichts, aber diesen Fehler kann man korrigieren, indem man den Frauen die eigentliche Freiheit gibt, die sich Männer selbst herausnehmen.

Kein Mensch hat das Recht, andere Menschen zu unterdrücken. Denn wenn die Reli­gionen aussagen, der Mensch sei das Ebenbild Gottes, dann darf man dieses Eben­bild Gottes auch nicht mit Unfreiheit unterdrücken, und seine Freiheit nicht durch den Schmutz der Beleidigungen ziehen.

Das Burka-Verbot sollte auf jeden Fall vollzogen werden, denn dann wird auch ein Signal gesetzt, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind.