Freitag, 31. Dezember 2010

Jahreswechsel

Jetzt wechselt das Jahr 2010 zu 29111 und ich werde jetzt 70 Jahre alt. Aber es geht mir bei diesem Jahreswechsel nicht um mein Lebensalter, sondern es geht mir darum:

ich wünsche Euch allen, meine lieben Menschen, meine liebe Tier- und Pflanzen­welt alles Gute für das kommende Jahr. Möge das Jahr 2011 ein schönes Jahr werden, besonders die Erhaltung unseres Planeten, auf dem wir gemeinsam le­ben, sollte unsere grosses Ziel sein, aber zwischen den Menschen muss Frieden und soziale Gerechtigkeit einkehren, denn wir haben es bitter nötig, weil wir Men­schen uns ständig am Rande von Willkür in vielen Staaten und kriegerischer Aus­einandersetzungen bewegen.

Schalten wir unser Gehirn ein, wenn eines da ist, aber lassen wir gleichzeitig die Emotionen für uns Menschen sprechen, denn auch die Seele hat uns vieles zu sa­gen. Und wir sollten uns ständig daran erinnern, nur in einer starken Solidarge­meinschaft stehen wir Menschen in einer Schutzgemeinschaft, denn diesen Schutz werden wir auch im kommenden jahr 2011 gebrauchen.

Für das „Neue Jahr“ wünsche ich Euch alles Gute, viel Freiheit in einer starken Demokratie.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Hartz IV

Der Streit um Hartz IV ist wirklich ein politischer Streit, obwohl sich alle Parteien einig sind, die Ausgaben für Hartz IV zu senken.

Alle Politiker sprechen immer davon, dass sich die Langzeitarbeitslosen um eine Arbeit bemühen sollen, aber woher die Arbeitsstellen bekommen, wenn die Unter­nehmen keine Arbeitsstellen anbieten, oder nur Arbeitsstellen anbieten, die unter­bezahlt werden, so dass der Betroffene trotzdem Hartz IV beantragen muss, um leben zu können.

Aber wie soll ein Arbeitsloser zu einem Arbeitsplatz kommen, wenn keine Ar­beitsplätze zur Verfügung gestellt werden? Es gibt Arbeitsplätze genug, aber die­se Arbeitsplätze werden oft unterbesetzt, d.dh.ein Arbeitnehmer verrichtet die Ar­beit für zwei bis drei Arbeitnehmer, macht Überstunden jede Menge und wird nur für die Tätigkeit an einem Arbeitsplatz bezahlt.

Warum denn dieses, so frage ich mich? Eigentlich gibt auf diese Frage eine einfa­che Antwort, die Arbeitgeber wollen Kosten sparen, um persönlich die Profite aus der Arbeit weniger Arbeitnehmer ausschöpfen. Wenn die Arbeitgeber genügend verdient haben, es geht hier oft in die Millonen, dann gibt er die Firma auf, also werden die Arbeitnehmer dann oft entlassen, und sie landen dann bei der Agentur für Arbeit.

Jetzt kommt der Witz, die Politker schimpfen auf die Arbeitslosen, und diese wer­den dann auch oft mit dem Ausdruck „faules Pack oder Gesindel“ bezeichnet, aber die Politiker sehen nicht Arbeitgeber oder wollen ihn nicht sehen, der diese Situation bewusst herbeigeführt hat.

Gut, es ist ein etwas komisches Beispiel, aber dieses Beispiel habe ich aufgeführt, weil ich es selbst in Erfahrung gebracht habe, als ich noch bei der Staatsanwalt­schaft im Ermittlungsdienst war.

Die Arbeitgeber sollten sich wieder an die Massstäbe halten, die für unser Land von Wichtigkeit sind, dass alle Menschen, die arbeitsfähig sind, auch Arbeit ha­ben, um durch diese Arbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

In Deutschland gibt es genügend Arbeit, eigentlich Arbeit für alle Menschen, die arbeiten wollen, nur werden diese Arbeitsplätze mit einem geringen Stundenlohn belegt, so dass der Arbeitssuchende diese Arbeitsplätze meidet, obwohl diese Ar­beitsplätze so geschaffen sind, dass ein voller Stundenlohn bezahlt werden könnte, wenn der Arbeitgeber nicht so profitgeil wäre.

Die Politik sollte sich nicht an den Langzeitarbeitslosen oder Arbeitslosen halten und sich an denen mit seinen Hetztiraden aufhalten, sondern die Politik sollte die Arbeitgeber dazubringen, Arbeitsplätze bereitzustellen und ihre Profitgier dämp­fen, sondern mehr das Gesamte sehen, also ein Volk, das in Arbeit ist und seinen Lebensunterhalt selbst verdient.

Nur das wird ein frommer Wunsch meinerseits bleiben, weil die Selbstsucht nach persönlichem Vorteil beim Menschen grösser ist, als das soziale Engagement ge­genüber der Allgemeinheit.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Sterbehilfe durch Ärzte

Die Ärzte machen sich schon seit Längerem Gedanken, wie sie Menschen begegnen kön­nen, die sterben wollen. Es ist immer eine schwierige Situation, in der man selbst steht, wenn man selbst betroffen ist, d.h. wenn ein Verwandter Ehefrau oder Kind sagt: es wol­le sterben.

Ich weiss momentan nicht wie ich dann entscheiden würde. Sollte ich wirklich ein Mittel besorgen, damit derjenige, der um das Sterben bittet, sich selbst töten kann, oder lege ch selbst Hand an, und töte den Bittenden, aber das wäre Totschlag, im juristischem Sinne gesehen.

Wenn sich mit der Sterbehilfe wirklich einmal auseinandersetzt, so stellt man unschwer fest, dass die Sterbehilfe nicht so einfach ist wie sie manchmal von Nichtbetroffenen dar­gestellt wird. Ich will hier einmal von der Tatsache der Euthanasie gedanklich weggehen, denn dieser Gedanke ist wirklich nicht hilfreich, denn die Euthanasie fand unter anderen Voraussetzungen statt, die mit der tatsächlichen Sterbehilfe nichts zu tun hat.

Bei der Euthanasie ging es den Nationalsozialisten um die Vernichtung von Leben, d.h.­man tötet behinderte Menschen, die als minderwertig galten im Sinne der nationalsozia­listischen Ideologie, also als unwertes Leben, man kann dazu nur sagen, welch ein Blöd­sinn. Es gibt kein unwertes Leben, denn Leben ist Leben, egal ob ich behin­dert bin oder nicht.

Zurück zur Sterbehilfe. Ich bin für eine Sterbehilfe, denn wenn jemand unheilbar krank ist und aus diesem Grunde sterben möchte, so sollte man den Wunsch dieses Menschen erfüllen. Ein Arzt kennt sich in der Wirksamkeit von Medikamenten gut aus, und er kann dem unheilbar Kranken, der sterben möchte, dieses Mittel reichen, damit der es selbst einnimmt, und dann ruhig einschläft, ohne Schmerzen zu haben. So ist auch meine Mut­ter gestorben, die Wasser in der Lunge hatte und unter sehr starken Schmerzen litt. Sie wollte sterben, denn sie war so etwas wie lebensmüde. Die Heilung ihrer Erkrankung war nicht möglich, und ich bin sehr froh, weil man sie sterben liess, denn mit 80 Lebens­jahren ist der natürlich Tod oder das natürliche Lebensende schon sehr nahe.

Wenn man selbst betroffen ist, weil man in der eigenen Familie einen Todkranken zu be­treuen hat, und täglch das Leid dieses Menschen sieht, so ist man gewillt, die Sterbehilfe anzunehmen, weil sie eine Erlösung für den Sterbenskranken ist, aber es hat nichts mit der Euthanasie zu tun, denn Euthanasie ist ein willkürliches Vernichten von Leben, das von einem Staat organisiert wird, und so etwas lehne ich grundsätzlich ab.

Die Sterbehilfe hingegen ist eine Erlösung für einen Sterbenskranken der wirklich unheil­bar krank ist und unter sehr starken Schmerzen leidet, die nicht einmal durch Schmerz­mittel gelindert werden können. Hier könnte man sagen, wäre es eine Gnade für den Kranken, der sterben will, die Sterbehilfe anzuwenden.

Dass die Sterbehilfe für den Arzt eine seelische Belastung ist, weil er dazu ausgebildet wurde, Leben zu erhalten, wird wohl jedem verständlich sein, aber gleichzeitig hat der Arzt auch die Verpflichtung dem Wunsch des Unheilbarkranken nachzukommen, zu ster­ben, wenn es soweit ist, weil die Krankheit ein Weiterleben nur unter unerträglichen Schmerzen unzumutbar wird.

Ich selbst wünsche mir, wenn ich selbst einmal unheilbar krank sein sollte und unter sehr starken Schmerzen leiden müsste, dass man auch mir ein Mittel geben würde, das mich einschlafen lässt, und ich aus diesem Schlaf nicht mehr erwache.


Dienstag, 28. Dezember 2010

Justiz-Willkür

In Russland wird es vorläufig keine wirkliche Demokratie geben, weil die russische Gesell­schaft noch nicht soweit ist. Es herrscht noch immer der Gedanke nach bedingsloser Macht, sowie es während der sowjetischen Ära der Fall war, denn man will Macht und man holt sich diese Macht, mit Geld oder mit guten Beziehungen im politischen Umfeld oder im Umfeld des Militärs. Und in dieser Beziehung ist Putin noch immer der Mann der Stunde, denn seine Beziehungen in den Nachrichtendienst sind über lange Jahre gewach­sen, denn er war selbst Nachrichtnoffizier des sowjetischen Geheimdienstes gewesen, also besitzt er die Macht im russischen Staat.

Auch wenn dieses land nicht mehr Sowjet-Union heißt, so sind die Strukturen noch immer die Strukturen des alten Staates Sowjet-Union, und so wird es auch noch bleiben, wielan­ge, das ist fraglich.

Aber in dieser Sache, die ich als Beispiel für Justiz-Willkür in Russland genommen habe, stehen sich zwei Persönlichkeiten gegenüber, die an die Macht wollen, bezw. die eine Persönlichkeit, die schon an der Macht ist. Chondorkowski, einer der reichsten Männer Russland, vor seiner Inhaftierung, wollte auch politisch an die Macht, den Weg der russi­schen Zaren antreten, aber es war ihm einer im Weg, der sich schon politisch über das ehemalige Sowjet-Regime an die Macht gemogelt hatte, und jetzt der Zar aller Russen ist, auch wenn nicht viele Russen hinter ihm stehen, aber das macht einem russischen zaren nichts aus, wenn die Sicherheitskräfte, der Geheimdienst und die Armee zu dem Zaren halten.

So meine lieben Freunde ist die russische Seele aufgebaut, so dass ich mich selbst frage, warum übernehme ich nicht den Posten eines russischen Zaren oder des russischen Za­ren, denn vom Charakter passe ich gut in dieses Bild, denn meine Seele lechzt danach, Mütterchen Russland zu beherrschen sowie einst Iwan der Schreckliche.

Gut, Spass beiseite und zurück zu den Helden des Alltags in Russland. Wenn zwei Män­ner aufeinanderprallen, die die politische macht in einem Lande anstreben, aber einer die­ser Männer schon der politisch Mächtigere ist, dann kommt es garantiert zu einem juristi­schen Schusswechsel zwischen beiden Männern und seinen Anhängern.

Dass Kamerad Putin seinen Widersacher Chondrowski loswerden will, könnte man als menschliches Verhalten bezeichnen, welches ganz normal ist, aber die Art und Weise wie es Putin macht, entspricht nicht demokratischer Geflogenheiten, obwohl ich bin mir nicht sicher, ob es nicht auch bei uns so etwas gibt wie zwischen Chondrowski und Putin. Es sei jetzt einmal dahingestellt.

Wo ist jetzt die Justiz-Willkür? Sie liegt in der Anklage und der Verurteilung von Chon­drowski, denn die Staatsanwaltschaft nimmt die Vorgaben von Putin wahr, und das Ge­richt richtet sich im Urteil nach den Vorgaben von Putin, der sich jetzt als Herrscher aller Herrscher präsentiert.

Man könnte diesen Vorgang zwischen Chondrowski und Putin als Komödie betrachten oder bezeichnen, aber ich mache es nicht, denn dazu ist dieser politische-juristische Vor­gang viel zu ernst.

Die Justiz in Russland bleibt ein Unternehmen des Präsidenten Ruslands , also eine Insti­tution er Unterdrückung der Bürger Russlands. Wer nicht spurt wird verurteilt. Ich hätte beinahe gesagt bezw. beinahe wäre es mir rausgerutscht: oh, glückliches Russland. Bit­te verzeiht mir diesen schlechten Geistesblitz. Ob es ein Geistesblitz war, ist wohl bei mir nicht nachvollziehbar, denn unter Blitz verstehe ich etwas anderes.

Ich warte erst einmal ab, wie es mit Putin und Chondrowski weitergeht, vielleicht lieben sich beide eines Tages, kann doch auch möglich sein.

Samstag, 25. Dezember 2010

Abrüstungsvertrag

Endlich hat auch der US-Senat seine Zustimmung zum Abrüstungsvertrag mit Russland gegeben, und damit die Friedensbereitschaft der beiden Gross­mächte stärker motiviert. Vielleicht schliesst sich auch China diesen beiden Grossmächten an, und wir Menschen haben dann eher die Chance, mehr Frieden zu haben, wenn auch die chinesische Regierung demokratische Frei­heiten in ihrem Lande unterbindet. Wie lange noch?

Aber jetzt zu den Abrüstungsverträgen zwischen Russland und den USA, die uns insbesondere in Europa etwas angehen, weil wir als Europäer am Ran­de der russischen grenze unsere Wohnung haben, und wer hat es schon ger­ne, wenn der Nachbar schwer bewaffnet ist, und man sich dann auch noch bedroht fühlt, weil man nicht alle an der Glocke hat, besonders denke ich an die Politiker, denn mir ist es einfach gleich, denn ich weiss, dass die Russen keinen Bock auf eine kämpferische Auseinandersetzung haben, auch nicht mein lieber Freund Putin, mit dem werde ich im neuen Jahr auf eine Safari am Nordkap von Sibirien gehen, aber mit dem Fotoapparat, er hat es mir versprochen.

Nach ja, versprechen kann man viel, aber Versprechen auch einhalten, das geht gar nicht, so auch bei mir. Ich verspreche auch viel, aber ich halte nie meine Versprechungen ein. Wenn ich auf diese Versprechungen angespro­chen werde, dann sage ich nur:

Ich habe mich versprochen.“

Das stimmt ja auch, denn warum soll ich mich noch an das erinnern, was war. Andere Menschen, besonders die in der Politik, haben noch grössere Gedächtnislücken. Gut, wieder zurück zu den Abrüstungsverträgen. Auch die russische Duma steht diesen Verträgen positiv gegenüber und hat den verträgen zugestimmt. Die Politikerinnen und Politiker der Duma wollen jetzt auch gut Geld verdienen, denn das haben früher zu Sowjetzeiten nur die Parteioberen gedurft.

Aber trotz meiner Spinnerei bin ich doch froh über diese Abrüstungsverträ­ge, denn wir Menschen sollten uns doch näher kommen, auch wenn wir un­terschiedliche Sprachen, Lebensansichten und Religionen haben, so sind wir doch alle Menschen, mit unseren Stärken und Schwächen

Der Wille zur Abrüstung sollte hier seinen positiven Anfang gemacht haben, vielleicht ziehen China und die beiden koreanischen Staaten nach, und es kommt später einmal zu einer Wiedervereinigung auf koreanisch.

Ich habe mit meiner Ehegattingemahlin vor über 46 Jahren einen Abrüstungsvertrag unterzeichnet, und dieser Vertrag hält heute noch, und zwar heute noch viel besser. Aber ich habe damals versprochen: zu ihr zu halten in guten und schlechten Zeiten, und es war kein Versprecher.


Donnerstag, 23. Dezember 2010

Kauft sich frei

In den USA hat sich wieder ein reiches Institut freigekauft, d.h.es wurde da­für gesorgt, dass nicht mehr gegen dieses Institut ermittelt wird.

So eine kleine Summe von 500 Millionen Dollar kann einen Staat schon be­sänftigen und auch sehr viel Freude machen, weil danach auch andere An­gehörige dieses Instituts nicht mehr in die Ermittlungen einbezogen werden. Ja, Geld und Kapital sind sehr mächtig, denn man spricht in gewisssen Krei­sen nicht umsonst, von den Reichen und Schönen. Was ich von diesen soge­nannten Reichen und Schönen halte, nun ja, ich halte mich dezent zurück.

Manchal bedauere ich es, nicht selbst den beruflichen Weg zum Bänker ein­geschlagen zu haben, denn dann hätte ich die Plattform, um die sogenann­ten Mächtigen (Politiker und Wirtschaftsgrössen) unter Druck zu setzen. Es hätte mir sehr viel Spass gemacht, aber andererseits kann ich nur sagen, vielleicht wäre mein persönlicher Lebensweg auch anders gelaufen, so in Richtung : Unterstützer der Mächtigen, denn das Geld und das Kapital an und für sich verderben den Charakter eines Menschen.

Einmal weg von meiner Person, denn ich kann sowieso nicht den Kapital­markt mit grossen Sprüchen beeinflussen, denn dazu haben andere eine grössere Macht und sind auch bekannter, ob die auch fieser als ich sind, das kann man vielleicht als fraglich hinstellen bezw.hingiessen, oder wenn man an die Pinkelstellung eines männlichen Zweibeiners denkt, dann auch so.

Aber mich stört es schon, wenn sich Institute mit Geld vor der Strafverfol­gung freikaufen können, denn deren Vorstände hatten es dazu kommen las­sen, dass die Wirtschaft in diesem Jahr eine heftige Krise durchleben musste, in der viele sogenannte kleine Leute an den Rand ihrer Existenz gedrückt wurden.

Derartige Verfahrensweisen bestätigen den Glauben der Krisianer, dass man auch in Zukunft Banken- oder Wirtschaftskrisen so leichtfertig verur­sachen kann, und danach ungeschoren aus dieser Affäre herauskommt, wenn man nur genügend Kapital besitzt, um die staatlichen Finanzbehörden zu besänftigen.

Herzlichen Glückwunsch „Deutsche Bank“, dass ihr diesen Deal gewagt und den anderen Instutionen die Augen geöffnet habt, wie leicht man um eine Bestrafung herumkommt.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Ein früher Morgen

Heute ist wieder ein schöner Morgen. Ich bin so gegen 4.00 Uhr aufgestanden, es ist immer meine Zeit. Ich höre noch immer das schrille Pfeifen des Unteroffiziers vom Dienst, wenn er gegn 5.00 Uhr die Soldaten der Kompanie wecken musste. Aber ich selbst stehe immer um 4.00 Uhr frewillig auf, denn um diese Zeit habe ich immer ausgeschlafen. Es ist bei mir normal, genauso normal, wenn Menschen länger schlafen. So habe ich die glückliche Veranlagung tagsüber zu jeder Zeit und überall schlafen zu können. Es ist immer ein Nickerchen, so auch in der Schule, wenn es im Unterricht zu langweilig war, beim Bund auch unter dem Marsch oder später während der Vorlesungen. Es war einfach schön, so mit offenen Augen zu schlafen. Als Soldat habe ich einmal auf der Wache geruht. Als mich so ein Geier von Vorgesetzten überrumpeln wollte, da habe ich ihm meine durchgeladene Maschinenpistole vor den Bauch gehalten und nur gemeint: ob er mit vollem Bleimagen gut weiterlaufen könne. Der arme Leutnant ist ganz blass geworden und hat nichts gesagt. Er war frisch bei uns und kannte unsere Gewohnheiten noch nicht. Er hat sich bald versetzen lassen.
Heute mache ich so etwas nicht mehr, weil es unanständig ist, aber vielleicht kann ich einmal meine Tochter damit ärgern, der macht es bestimmt Spass.
Ich wünsche Euch meine Lieben einen schönen schneereichen und sehr kalten Tag, dazu noch eine herrliche Rutschpartie mit dem Auto, wenn ihr ihr mit einem derartigen Vehikel unterwegs seit.
Aber nein, es wahr nur ein Scherzchen. Ich wünsche Euch alles Gute für den kommenden Tag und für alle kommenden Tage.
Tschüss meine Lieben.

Dienstag, 30. November 2010

Ungefährlich

In den heutigen Medien erschien ein Bericht über einen Gutachter, der den Doppelmörder aus Bodenfelde für ungefährlich hielt.

Anhand dieses Medienberichtes frage ich mich, was erwartet die Öffentlichkeit von einem Gutachter, der über Menschen gutachten soll, ob sie gefährlich oder ungefährlich für die Gesellschaft sind?

Die Öffentlichkeit kann nichts von Menschen erwarten, die über Menschen gutachten, weil auch diese Gutachter nur Menschen sind, und dem Zyklus des eigenen Verhaltens von Sympathie und Antipathie unterliegen, auch wenn dieses Doppel im Unbewussten fortlebt.

Es ist schon schwierig, wenn man eine Entscheidung über einen Menschen aus einer mo­mentanen Situation fällen muss, auch wenn man glaubt diesen Menschen zu kennen, so macht man hinterher die Erfahrung, den betreffenden Menschen doch nicht gekannt zu haben. Selbst einen angeblich vertrauten Menschen, sowie eine Tochter oder auch eine Ehegattengemahlin, kennt man nicht, denn für mich sind beide noch heute Unbekannte. , Wenn ich die beiden Mädels treffe, dann frage ich mich immer, wer seit denn ihr und wo­her kommt ihr?

So ist es auch bei einem Gutachten über einen mir unbekannten Menschen. Als Gutachter bekomme ich wohl Unterlagen über den bisherigen Lebenslauf des Zubegutachtenden, aber über seinen wahren Motivationshintergrund, über seine psychische Verfassung bin ich nur auf Annahmen angewiesen, denn der Zubegutachtende hat selbst keine Ahnung über seine psychische Verfassung. Und in dieser Situation muss ich darüber entscheiden, ob der Mensch, der vor mir sitzt, gefährlich oder ungefährlich ist?

Selbst bei meiner angeblichen Lebenserfahrung würde ich kläglich an dieser Aufgaben­stellung scheitern. Denn einen anderen Menschen hundertprozentig zu beurteilen, das ist unmöglich, und der jetzt behauptet, dass es möglich sei, der hat anscheinend noch nie einen Menschen beurteilen müssen.

Leistungen eines Menschen zu beurteilen, ist schon eher möglich, aber dann nur mit Ab­strichen, d.h.es gibt keine hundertprozentige Beurteilung.

Dem Gutachter des Täters von Bodenfelde kann man keinen Vorwurf machen, auch nicht den Eltern des Täters. Ich sage nur, was geschehen ist, das ist geschehen, und man kann nichts mehr rückgängig machen. Mit derartigen Taten müssen wir Menschen weiterhin rechnen, und ich bin wohl kein Hellseher, aber die Zukunft in Auseinandersetzungen mit Gewalt als Hintergrund, die hat schon begonnen, weil wir zuviel Menschen auf diesem Planeten beherbergen, und die Gewalt potenziert sich.

Samstag, 27. November 2010

Doppelmörder

Die Medien berichteten in der letzten Zeit über einen Doppelmord an zwei Teenies in Bo­denfelde im südlichen Niedersachsen an der Grenze zu Hessen. Nach intensiver Suche durch die Polizei wurde der Täter festgenommen, also der mutmaßliche Täter, und er wur­de gleich vernommen. Ein junges Mädchen soll die Polizei auf die Spur des Täters ge­bracht haben, weil dieser das junge Mädchen angesprochen hatte, und ihr seine Handy-Nummer gab, und ja, welch ein Glück könnte man sagen, aber der Täter wurde gefaßt. Viele Menschen in Bodenfelde werde sagen: Gott, sei Dank. Hier kommt für die Menschen in der Not, Gott ins Spiel.

Wenn man nach den Medien geht, und die Berichterstattung in Gedanken durchspielt, dann muss man sich selbst fragen: wie kann ein junger Mensch oder überhaupt ein Mensch, andere Menschen auf diese Art und Weise töten. Die Medien sind der Meinung, der Täter habe die beiden jungen Menschen ohne Grund getötet, denn er habe kein Motiv gehabt bezw.ein Motiv für diese Tat sei nicht erkennbar.

Manchmal gibt es für eine Tat keine erkennbaren Motive, denn das Motiv für eine Tat steckt oft verdeckt im Unterbewusstsein eines Täters bezw.eines mutmaßlichen Täters. Aber wie ist es bei diesem Tatverdächtigen in Bodenfelde?

Dieser junge Mann, der sich als Mörder offenbart, hat bewußt die beiden Teenies getötet, und man stellt sich die Frage: warum hat er die Tötung vorgenommen? Die Antwort wird häufig genannt: es sei ein triebhafter Vorgang gewesen, also ein Triebverhalten, was uns Menschen oft in bestimmten Situationen prägt, und uns als triebhafte Wesen bezw.trieb­gesteuerte Wesen darstellt. Auch dieser Mord könnte seinen Ausgang im Triebverhalten dieses jungen Mannes gehabt, denn er wollte töten. Ob Alkohol oder Drogen im Spiel wa­ren ist unwahrscheinlich. Aber der junge Mann soll eine Alkohol- und Drogenkarriere hin­ter sich haben, und war aus diesem Grunde auch schon im Entzug gewesen, aber die Drogen als Grund für die Tötung von Menschen zu bezeichnen, ist doch sehr zweifelhaft. Hier muß wirklich der Wille eines jungen Menschen vorgelegen haben, einfach zu töten, also die Lust auf das Töten eines Artgenossen zu haben.

Diese Lust hat nichts mit einer Perversion zu tun, sondern dieses Verhalten ist ein Urver­halten des Menschen, sich zu verteidigen, wenn er sich angegriffen fühlt. Ob er wirklich angegriffen wird, das ist dem Betroffenen egal, sondern er richtet sich nur nach seinem Gefühl, dass eine Gefahr vorliegt, der er begegnen muss, wenn auch durch das Töten des Artgenossen, von dem er sich bedroht fühlt.

Ich habe hier mehr das Gefühl, es ist kein Beweis, dass der Täter von Bodenfelde aus Lust am Töten getötet hat. Ja, meine Lieben, es gibt auch die Lust am Töten, und von die­sen sogenannten Lustmördern gibt es schon viele auf unserem Erdenball. Ich selbst weiß nicht, ob ich auch die Lust am Töten habe, denn ich empfinde keine Lust an Gewalttaten allgemein, und besonders nicht am Töten von Lebewesen allgemein.

Donnerstag, 25. November 2010

Vögel im Winter

Meine Ehegattengemahlin und ich haben in diesem Jahr schon früh Vogelfutter geholt, um unsere kleinen freilebenden Piepmätze zu füttern. Und diese gefiederten Gesellen nutzen natürlich das großzügige Angebot von uns aus.

Meistens kommen die Meisen zu uns. Es sind kleine Kohlmeisen, die haben natürlich nichts mit dem Altbundeskanzler Kohl zu tun, aber aufgrund ihrer dunklen Kopffarbe wer­den sie so genannt. Und dann da gelbe Gefieder am Bauch und die dunklen Feder der Flügel, es ist ein schöner Kontrast, und die kleinen Fluggesellen sehen auch schön aus. Ich habe diese kleinen flinken Gesellen sehr gerne, auch wenn sie an der Futterstelle viel Dreck machen, na ja, es ist Ansichtssache, denn ich sage mir immer, es sind Vögel.

Dieser kleine Vögel hat hat den Namen gegeben, wenn man sagt: einer habe eine Meise unter dem Pony. So etwas Ähnliches: er sei verrückt. Bei mir kann man es oft sagen, weil ich oft versuche, die Menschen zu verars...., was mir auch Spass macht. Ohne einen Spass macht das Leben keinen Spass. Wie witzig, ha..ha..ha...

Aber jetzt weiter zu meinen kleinen gefiederten Freunden aus der freien Natur. Es war vor einigen Tagen, ich nehme es an, das geschah es, als in der kleinen Wohnküche den Früh­stückstisch richtete, da hörte ich ein Klopfen an der Fensterscheibe. Es war ein hörbares Klopfen, so dass ich aufschaute und in die Richtung des Klopfens sah.

Ich sah eine kleine Meise, und ich wollte schon wegschauen, als mir etwas Helles auf dem dunklen Gefieder sah. Ich schaute jetzt genauer hin und sah ein kleines Schild auf dem stand: wir brauchen neues Futter. Ja wirklich, die kleine Meise hatte ein Schild unter den Federn und demonstrierte für neues Futter.

Wirklich, ich kann nur sagen, dass Vögel bezw.Tiere allgemein sehr intelligent sind und genau wissen, was sie wollen. So auch meine kleine Meise. Ich werde sie demnächst ein­mal befragen, woher sie kommt. Vielleicht ist eine Miese aus Hamudistan, man kann es nicht wissen. Vielleicht befrage ich sie auf Hamudistanisch, was ich sehr gut kann. Ich hof­fe, ich bekomme dann eine ausreichende Antwort.

Mittwoch, 24. November 2010

Tabakwaren

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation der UN) beklagt, dass die Tabakindustrie noch immer mit Geschmacksverstärker für Tabakwaren arbeitet, d.h.besonders die Zigaretten werden mit Geschmacksverstärkern gedopt. Damit der Raucher von dieser Zigarette ab­hängig wird, also ständig Zigaretten kaufen muss, um seine Sucht zu befriedigen. Es ist wirklich pervers von dieser Industrie, obwohl sie genau weiß, dass Geschmacksverstärker in Zigaretten zu einem Suchtverhalten bei Menschen führt, aber nicht willens ist, diesen Geschmacksverstärker ganz wegzulassen.

Die WHO will jetzt den Gebrauch von Geschmacksverstärkern in Tabakwaren verbieten, weil sie selbst erkannt hat, dass es an der Zeit ist, die Sucht des Rauchens in den Griff zu bekommen. Ich selbst rauche nicht, aber in meiner Familie wird geraucht, meine liebe Ehegattengemahlin hat sich schon sehr früh in diese Sucht hineinziehen lassen, und jetzt ist sie nicht mehr in der Lage, aus dieser Sucht herauszukommen.

Meine liebe Tochter ist auch Nichtraucherin, und sie hat auch nie versucht, sich einen Glimmstengel zwischen die Ober- und Unterlippe des Mundes zu schieben. Ich bin sehr glücklich darüber, dass sie nicht raucht, aber auch keinen Alkohol trinkt. Ich selbst trinke auch keinen Alkohol. Ist auch viel schöner, ohne dicken Kopf herumzulaufen. Wenn ich Migräne brauche, dann lasse ich mich mit dem Migränestab (Baseballschläger) behan­deln, soll sehr schön sein.

Dass die WHO nicht schon früher in die Sucht des Rauchens eingegriffen hat, hat wohl in der Bestechlichkeit der Gremiumsmitglieder dieser Organisation, die lieber Geld in den ei­gene Geldbeutelstecken, als dass die den Menschen vor einer Sucht schützen, aber so sind die Menschen, unberechenbar, wenn es um Geld geht, besonders dann, wenn das Geld in den eigenen Geldbeutel fließt.

Meine Lieben, drückt die Daumen, damit es zu einem Verbot von Geschmacksverstärkern kommt, nicht nur in Tabakwaren, sondern auch in allen Nahrungsmittel, ob fest oder flüs­sig.

Dienstag, 23. November 2010

Sterbehilfe

Ein 67-jähriger Mann klagt z.Zt. vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen die Bundesrepublik Deutschland, weil er für seine schwerkranke Ehefrau die Ster­behilfe verlangte, aber die Pharma-Industrie ihm die Bereitstellung eines Mittels für die Sterbehilfe verweigerte.

Die Sterbehilfe ist bei uns in Deutschland verboten. Warum es so ist, ist mir leider unbe­kannt. Ich denke, es hat mit den Nazi-Verbrechen zu tun, aber es ist auch eine Glaubens­frage in Deutschland, weil die christlichen Kirchen in die Politik, aber auch in die Gesetz­gebung des Bundestages und -rates mithineinmischen. Und so wird die Sterbehilfe, also das Verlangen, das Leiden durch den Tod also Sterbehilfe zu beenden. Es geht nur um das Leiden, aber nicht darum aus Freude am Sterben anderer Menschen.

Ich bin für die Sterbehilfe, denn wenn man das Leid eines Menschen, auf seinen Wunsch hin, beenden kann, so ist das ein gutes Werk, und kommt auch bei den Himmelsmächten gut an.

Wenn es bei mir soweit sein sollte, dass ich durch eine schwere Erkrankung oder durch einen Unfall in die Situation kommen würde, ein Leben führen zu müssen, das nicht mehr als menschenwürdig zu bezeichnen ist, dann werde ich auch nach der Sterbehilfe verlan­gen, was ich auch in der Patientenverfügung schriftlich niederlegen werde, obwohl die Pa­tientenverfügung von den Ärzten nicht so akzeptiert wird, weil auch der Arzt am Leid der Menschen verdienen will.

Ich bin gespannt, ob der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte den Willen des Klä­gers nachkommt, oder ob die Bundesrepublik Deutschland als Beklagte das Recht zuge­sprochen bekommt, weiterhin per Gesetz die Sterbehilfe zu verbieten und unter Strafe zu stellen.

Montag, 22. November 2010

Panikmache

Politiker machen einmal wieder Panik, weil die Terrorismusgefahr wieder angestiegen sein soll. Aber ist diese Gefahr angestiegen oder nicht? Ich denke und erkenne auch an der Berichterstattung der Medien, die sehr umfangreich ist, dass sich die Terrorismusgefahr in ihrem Umfang erhalten hat. Es ist zu jeder Zeit möglich, dass Terroristen wieder zu- schlagen können.

Dass das Sicherheitspersonal in den einzelnen Ländern auf der Hut sein muß, das ist ver­ständlich, denn es geht nicht nur um islamische Terroristen, sondern auch um die politi­schen Terroristen in den einzelnen Ländern, auch wenn manche Länder die Gefahr im ei­genen Land durch eigene Bürger herunterspielen, aber die Gefahr durch eigene Bürger ist immer gegeben.

Aber die Panikmache sollte man im eigenen Keller lassen, und dort gut einschliessen, denn wenn die Sicherheitsbehörden und die Bürger des jeweiligen Landes nicht auf der Hut sind, und nicht aufmerksam beobachten, dann kommt es wahrscheinlich zu Attacken durch die Terroristen, aber auch durch andere Verbrecher.

Die Fähigkeiten zum richtigen Beobachtungen zu schulen, ist eine gute Sache, die der Bürger in Anspruch nehmen sollte, denn er kann selbst vermeiden lernen, nicht selbst ein Opfer durch Verbrecher zu werden. Nur wenn ich aufmerksam durch die Welt schreite, dann habe ich eher die Gewissheit gewisse Risiken durch Gewältigkeiten anderer auszuschalten.

Aber leider ist es so, dass Politiker gerne Panik verbreiten, denn es ist für diese Leute wichtig, bei der nächsten Wahl wieder ein politisches Amt zu bekommen. Und Panikma­che ist dafür ein gutes Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen, wenn man auch sonst eine politische Null ist.

Damit ich es nicht vergesse: ich bin Agent Doppelnull und immer bereit, meine Mitbürger zu überwachen, weil ich ein fieser Typ bin und auch Fieslang genannt werde. Also meine Lieben, aufgepasst, wenn ich in eurer Nähe bin.

Montag, 1. November 2010

Ende der Menschheit

Droht der Menschheit das baldige Ende? Wie komme ich nur zu diesem Thema? Heute las ich in den Medien einen Bericht von der WWF, die über den Zustand der Tier- und Pflanzenwelt auf der Erde berichtete, aber auch wir selbst wissen, dass wir den Verbrauch von Ressoursen wie z.B. Bodenschätze usw. über unsere Verhältnisse gelebt haben. Dazu kommt noch die Vermehrung des Menschen, der selbst versucht, seine Art zu erhal­ten, egal, ob die Menschheit dadurch in den Bereich des Aussterbens kommt, und dann anhand von Epedimien auch ausstirbt, was ich gut finde, danach kann sich die Erde wie­der richtig erholen.

Ich vertrete heute schon den Standpunkt, ob es wirklich nicht besser wäre, wenn die Menschheit ganz verschwindet. Gut, ich werde bald selbst verschwinden, und ich werde bestimmt nichts hinterlassen, was der Menschheit gut bekommen würde. Der Erde hinter­lasse ich meinen vergammelten Körper, worüber sich die Würmer bestimmt freuen, wenn sie mal etwas Gescheites zum Lutschen bekommen.

Ehrlich gesagt, geht mir der Bericht der WWF irgendwie an meinen Backen vorbei, denn bisher ist immer nur gemeckert worden, aber ich bin auch nicht besser, denn ich kann auch nur meckern.

Für die Umwelt mache ich schon etwas. Ich fahre jetzt kein Auto mehr. Ich spuke nicht mehr auf den Boden, sondern schlucke die Spuke runter, die dann durch Magen und Darm einen anderen Weg geht, später als Dünger für den Boden. Ich pinkel nicht mehr durch die Gegend, was bei vielen Männern ein Imponiergehabe ist, um zu zeigen dass sie Männer sind, trotzdem sind sie grosse Flaschen, deshalb sollten die Männer auch im Glaskontainer landen. Ich werfe nichts in die Natur, sondern führe alle Gegenstände der Abfallbeseitigung zu. Bin ich nicht anständig? Bitte, sagt alle „Ja“, sonst werde ich schrecklich böse.

In zwanzig Jahre werde wir alle sehen, wo wir Menschen wirklich stehen, gut ich bin dann 90 Jahre alt, aber das Alter schützt vor Torheit nicht.

Wie schon immer darauf hingedeutet, das Leben ist ein Risiko, und wer meint, dass das nicht stimmen würde, der wird irgendwann selbst eines Besseren belehrt. Ich bin schon als Kind während des letzten Krieges, den man den 2.Weltkrieg nannte, belehrt worden, die sitzt jetzt in der Kloake Jungchen, und ich habe sehr schnell begriffen, was dann über­leben heisst, und des hat sogar geklappt.

Ob die Menschheit es es schon selbst gemerkt hat, ist schon zweifelhaft, denn bisher hat sie nicht einmal besucht, etwas für das Überleben zu tun. Die Reichen knabbern am Gold herum und spielen mit ihrem Vermögen, die Armen kämpfen täglich um das Überleben, und denken nur noch daran. An einer Verbesserung der Lebensverhältnisse denkt keiner z.B. Verbesserung der Luftqualität, Verbesserung der Bodenqualität oder allgemein eine Verbesserung der Lebensqualität der Menschen.

Nein, meine Lieben, die Luft und der Boden werden weiter verschlechtert, damit dann am Ende das große Jammern steht: hätten wir etwas getan!

Also werden wir bald verschwinden, ich hoffe es, denn nach uns werden andere Arten kommen, die dann auch verschwinden, bis die Erde von der Riesensonne - unsere liebe Sonne wird sich eines Tage zu einem roten Riesengiganten aufblasen – verschluckt wird, dann findet auch unsere liebe Heimat ein warmes Plätzchen.


Sonntag, 10. Oktober 2010

Rede zum 3.Oktober 2010

Am 3.Oktober 2010 zur „Deutschen Einheit“ hielt der Bundespräsident Wullf eine Rede, die sehr viel Staub aufwirbelte, und in diesem Staub fand man wieder die alten Züge vom Faschismus, der einst Deutschland eingesucht hatte, und dann auch noch zu einer Kata­strophe führte, den zweiten Weltkrieg. Es ist immer noch die Grundlage, auf der sich der Faschismus aufbaut, egal ob brauner oder roter, die „Fremdenfeindlichkeit“.

In dieser Rede kamen die drei Weltreligionen „Judentum, Christentum und Islam“ zur Sprache, und der Bundespräsident meinte nur, dass alle drei Religionen in unserem Lan­de gleichberechtigt nebeneinander stehen sollten.

Diese Rede zeigte die Reaktion der Politiker und Bürger im Lande, die die eine Integration ausländischer Bürger nicht haben sollen. Jetzt, da es mit den freien Arbeitsplätzen enger wird, habe viele Deutsche Angst, ihren eigenen Arbeitsplatz an Ausländer zu verlieren, die für einen niedrigeren Lohn arbeiten wollen, was von Vorständen einiger betriebe gerne an­genommen wird, weil dann für die Vorstände mehr an Profit bleibt.

Aber in der Rede von Bundespräsident Wullf ging es nur um die Gleichberechtigung der Religionen in Deutschland, d.h.es ging eigentlich mehr um die Religionsfreiheit in unserem Lande, was auch richtig ist, wenn wir ein Land sein wollen, in dem alle Menschen gleich­berechtigt sind, in Freiheit leben und ihre jeweilige Religion frei und unantastbar ausleben können.

Die Religion hat schon etwas mit dem Kopftuchtragen zu tun, denn auch in der jüdischen Religion sowie in der christlichen Religion wird von der Bedeckung des Hauptes gespro­chen, denn danach soll der Gläubige mit bedecktem Haupt vor Gott treten, nicht anders als im Islam.

Auch die Unterdrückung der Frau ist nicht nur eine Erfindung des Islams, sondern schon in der Bibel der Christen sowie in den religiösen Schriften des Judentum steht, „die Frau sei dem Manne untertan“.

Warum regen sich die Politiker in den Parteien auf, wenn es darum geht, den Islam auch als Religion anzuerkennen, denn der Islam stammt aus den Schriften der jüdischen und christlichen Religion, denn Mohammed war damals als Kaufmann viel unterwegs, so auch in den jüdischen Städten auf dem Märkten, und er hat viel aus den Erzählungen der dorti­gen Bürger aufgenommen, und dann seine eigene religiöse Anschauungen zu Papier ge­bracht, denn ich nehme an, dass er als Kaufmann schreiben konnte.

Auch hier geht es nur um Macht. Im dritten Reich wurden Menschen jüdischen Glaubens vernichtet, denn sie waren für die damaligen Machthaber die Sündenböcke für das Unheil und die Armut des deutschen Reiches, obwohl der grössenwahnsinnige Kaiser Wilhelm der Zweite die Niete war, die das Unheil für die Nationen in Europa herbeiführte.

Der nächste Wahnsinnige war dann der braune Hitler, der sich als Kunstmaler ausgab, aber keiner war. Er hatte eine grossse Klappe, sonst war nichts an ihm, was ihn hätte be­deutend machen können, ausser dass er für den schrecklichsten Massenmord in der Ge­schichte der Menschheit verantwortlich ist.

Und jetzt sollen Menschen islamischen Glaubens den Sündenbock für die Unfähigkeit der deutschen Politiker spielen, die nicht in der Lage sind, den Finanzjongleuren per Gesetz im Profitverhalten Einhalt zu gebieten? Für die Finanz- und Wirtschaftskrise des vergan­genen Jahres war nicht der Islam Schuld, sondern die Profitgier von Finanzmaklern und Politiker, die selbst von der Profitgier getrieben wurden.

Ich bin auf jeden Fall dafür, dass der Islam gleichberechtigt neben anderen Religionen sei­nen Platz einnehmen soll, den Religionsfreiheit bietet auch dem Einzelnen Freiheit die Freiheit, selbst über sich entscheiden zu können. Siehe die Gleichberechtigung der Frau­en.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Bahnprojekt Stuttgart 21

Wie soll man dieses Bahnprojekt eigentlich wirklich bezeichnen: Bahnprojekt oder Pres­tigeprojekt?

Ich bezeichne dieses Projekt als Prestigeprojekt, denn der Bahnvorstand Grube und der junge Ministerpräsident von Baden-Württemberg Mappus wollen sich mit diesem Projekt verewigen. Mappus erzählt wohl, er wolle der Nachwelt ein Jahrhundert-Projekt hinterlas­sen, damit man ihm nicht nachsagen könne, er habe damals versagt. Aber man wird ihm nachsagen müssen, er habe auf Kosten des Volkes Geld hinausgeworfen, und damit die Armut der Menschen im Lande vergrößert.

Denn bei diesem Projekt geht es um Milliarden von Euro, die dazu verbraucht werden, um ein Fantasieprojekt hinzustellen, das bei dem Grossteil der Bevölkerung keinen Anklang findet, denn die Menschen im Lande wollen zuerst die Armut beseitigen, wozu man die Milliarden gebrauchen kann. Wenn die Bahn ein derartiges Projekt hinstellen will, dann soll sie es mit ihren eigenen finanziellen Mitteln machen, aber so, dass die Natur, also Parkanlagen mit ihren Tieren, nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Derartige Bauten, wenn sie schon geplant und gebaut werden, sind für die Allgemeinheit da. Aus diesem Grunde muß auch die Allgemeinheit, also die Bürger, dazu befragt wer­den, denn die tragen letztendlich die Kosten für derartige Projekte. Nur wenn gemeinsam geplant wird, dann kann auch etwas gemeinsam geschaffen werden. Auch wenn in der Bi­bel steht, dass Gott allein die Welt und den Menschen erschaffen habe, und man sieht, was daraus geworden ist, besonders die Erschaffung des Menschen. Hätte er die anderen Lebewesen gefragt, ob er auch den Menschen erschaffen solle, dann hätten wahrschein­scheinlich alle abgelehnt.

Und so ähnlich ist es auch bei dem Bahnprojekt. Herr Mappus kommt sich als Gott vor, er erschafft nicht die Welt, aber irgendein Fantasieobjekt, das kein Mensch haben will. Gut, das mit Gott ist wohl zu hoch gegriffen, aber da es keinen Gott gibt, - mit Fragezeichen – wird auch kein Einzelner die Welt erschaffen haben.



Sonntag, 3. Oktober 2010

Quantengedächtnis

Gibt es wirklich die Unsterblichkeit, oder ist es nur eine Theorie von Menschen, die damit nicht zurechtkommen, dass nach dem Tode alles vorbei ist, und der Verstorbene in ein Nichts fällt? Oder gibt es eine Unsterblichkeit, die mit der Quantentheorie zu begründen ist. Ausser dass unserer Körper sich in seine Bestandteile auflöst und zu Humus, also Nahrung für Pflanzen und Lebewesen, wird. Aber wo verbleibt der Rest im menschlichen Körper? Das Bewußtsein, das Unterbewußtsein, die Gedanken, die Erinnerungen usw.? Ich weiß es wirklich nicht. Oder gibt es etwas, was noch im Körper verhanden ist, etwa Teilchen, die in der Physik mit Quanten bezeichnet werden? Vielleicht liegt in diesem Quant die Lösung der Frage nach der Unsterblichkeit? Auch darin bin ich mir nicht sicher, ob in den Quanten der Rest dessen vorhanden ist, was den Menschen noch mehr prägt, als Fleisch und die Knochen.

Wenn die Astronomie und die Physik schon heute davon ausghen, angeblich liegen Beob­achtungen vor, dass unser Universum nicht das einzige im All ist, sondern es sollen Pa­ralelluniversen geben, die durch einen Hyperraum erreicht werden können, nur wie er­reicht man das Paralelluniversum? Das ist wohl die Frage, um dann zu erforschen, wie man durch den Hyperraum in das Paralelluniversum kommt.

Ich habe mir schon gedacht, ob ich mir Lektüre über die Quantentheorie bestelle, um dann zu forschen, was ein Quantengedächtnis ist? Nur habe ich unter der Fachliteratur Quantenphysik nachgeschaut und bemerkt, dass es sehr viel Literatur gibt, aber ob die mir weiterhilft? Ich belasse es erst einmal bei der Theoretischen Physik, mit der ich mich z.Zt. beschäftige, und ich hoffe, dass ich in dieser Literatur ausreichende Hinweise über die Quantentheorie finde, um mir noch mehr Gedanken über das Quantengedächtnis zu machen.

Soviel ich bisher mitbekommen habe, sind Quanten kleine Teilchen der Energie wie z.B. Licht, und diese Teilchen sind unsichtbar, also kann man nur vermuten, dass es diese Teilchen gibt oder geben muss. So frage ich mich auch, sind die Teilchen auch in unse­rem Körper, sozusagen als Seele oder Psyche, denn die Seele des Menschen oder eines Lebewesens soll auch unsichtbar, denn ich selbst habe noch keine Seele gesehen, und wenn es diese Seele gibt, was geschieht dann mit dieser Seele nach dem Tode eines Menschens oder Lebewesen? Werden die Quanten in Energie umgewandelt und ver­schwinden dann im Universum, oder geht diese Energie durch den Hyperraum in das Pa­ralelluniversum?

Für mich ist es ein interessantes Thema, nachzuforschen, aus was der unsichtbare Mensch besteht, und ob er als Lebewesen zum Teil aus Quanten besteht. Verständlich wäre es für mich, wenn unser Gehirn aus Quanten bestehen würde, denn unser Gehirn ist eigentlich eine Bündelung von Energie.

Liebe Tochter, wenn du es liest, dann schreibe mir eine Mail, was du zu dem Thema Quantengedächtnis in etwa beitragen kannst, ich wäre froh. Es ist egal, ob es physika­lisch in meine Gedankenwelt hineinpasst oder nicht, mir geht es nur um deine Gedanken über dieses Thema. Vielen Dank.

Montag, 27. September 2010

Sonne ohne Sonnenflecken

Die Wissenschaftler haben angeblich beobachtet, dass die Sonne keine Sonnenflecken auf weist, und sie vermuten, dass es auf unserem Planeten Erde kühler werden wird. Gut, unsere Atmosphäre hält die Wärme, die wir erzeugen, zurück und lässt uns nicht frieren, aber man kann jetzt deutlich sehen, welchen Einfluss die Sonne auf das Klima unserer Erde hat. Wenn wir nicht soviel Eigenwärme produzieren würden, dann würde es in den nächsten Jahrzehnten auf unserem Planeten wirklich kälter werden, vielleicht mit einer kleinen Eiszeit, wäre eigentlich auch nicht schlecht, aber ich persönlich habe es lieber warm, obwohl ich kein Warmer bin.

Ich habe diese Sonnenflecken bisher nicht beobachten können, weil mir die Ausbildung zum Astronomen fehlt, und natürlich fehlen mir auch die entsprechenden Gerätschaften, die es mir ermöglichen würden, diese Beobachtungen der Sonne zu bewerkstelligen. Also bin auch ich auf die Aussagen der Wissenschaftler der Astronomie angewiesen, und ich denke, sie werden annähernd etwas über die Sonne aussagen können, besonders über das Fehlen der Sonnenflecken und deren Bedeutung für den Planeten Erde. Aber unsi­cher bin ich natürlich auch darüber, ob diese Aussagen einen größeren Wahrheitsgehalt haben als bisher.

Aber mir wären die Flecken auf der Sonnenoberfläche lieber als auf meinem Hinterteil, denn wenn mein Hausarzt diese Flecken zu sehen bekäme, dann würde er gleich einen Aufstand machen, von wegen schwere Krankheit, die gleich mit Medikamenten behandelt werden müsste. Ich habe keine Flecken auf meinem Hinterteil oder auch Arsch, ordinär ausgedrückt.

Zurück zu den Sonnenflecken. Nach Aussagen der Wissenschaft haben diese Flecken scheinbar eine große Bedeutung für das Klima hier auf der Erde. Das kann schon möglich sein, aber Wissenschaftler behaupten vieles, was dann wieder nicht stimmt, und keiner ist dann da, um sich bei seinen Mitmenschen zu entschuldigen, weil er etwas Falsches als Wahrheit genannt hatte.

Einen Einfluss auf die Sonne haben wir Menschen nicht, was für ein Glück, und so haben wir auch keinen Einfluss auf die Sonnenflecken, ob sie jetzt da sind oder nicht. Wenn uns die Sonnenflecken im nächsten Jahrzehnt oder den nächsten Jahrzehnten fehlen sollten, dann macht es auch nichts, denn die Sonne verschwindet nicht so einfach, sondern sie bleibt uns noch einige Zeit erhalten. Sie wird wahrscheinlich noch da sein und den Plane­ten Erde beleuchten, wenn wir Menschen schon längst verschwunden sind.

Also liebe Sonnenflecken lasst euch Zeit mit dem Auftauchen, damit die Wissenschaft wieder neue Horrormeldungen in die Medien setzen kann, die sich im Nachhinein als Blödsinn herausstellen.

Dienstag, 21. September 2010

Schwarz-Gelbe-Regierung

So bezeichnet man keine afrikanisch-asiatische Regierung, sondern die derzeitige Regie­rung in der Bundesrepublik Deutschland. Aber wieso? Haben die Bundesbürger eingereis­te Schwarzafrikaner und Asiaten zu einer neuen Regierung gewählt, weil die deutschen Politiker zum Regieren zu dumm oder unfähig sind? Manchmal scheint es so. Aber nein, es sind keine Schwarzafrikaner oder Asiaten an der Regierung bezw.regieren sie uns nicht.

Schwarz bezeichnet man die die beiden Parteien der Christdemokraten, also CDU und CSU, und gelb bezeichnet man die FDP als liberale Partei. Die Parteimitglieder tragen oft bei ihren Parteitagen ein gelbes Halstuch, manche sehen schon vorher gelb in ihren Ge­sichtern aus.

Was will ich eigentlich mit diesen drei Parteien hier im Blog? Ich möchte mich etwas über diese Parteien auslassen, besonders über ihren Stil im Umgang mit den Bürgern, beson­ders mit den armen Bürgern, aber auch mit den Konzernen.

Die CDU/CSU-Partei ist eine konservative Parteien bezw.es sind zwei Parteien. Die CSU ist eine bayrische Partei und deshalb schon sehr konservativ. Das „S“ in drei Buchstaben heißt „sozial“, nur frage ich mich des Öfteren, was ist an dieser Partei schon sozial, sie ist dann sozial, wenn sie gegen ihre Schwesternpartei CDU motzen kann, was eigentlich grundsätzlich geschieht. Franz-Josef Strauss war klasse darin, seinen Nachfolgern fehlt das gewisse Etwas, um Strauss zu erreichen.

Ich verstehe oft die Argumente der Bundeskanzlerin, wenn ich das konservative Verhalten der Parteimitglieder dieser Partei anschaue. Diese Partei rückt von Altem nicht ab, denn sie fühlt sich unsicher, wenn sie alte politische Pfade verlässt. Diese Konservativen halten es mit dem Kapital, und deshalb auch ihre Zurückhaltung während der letzten Bankenkri­se. Die Banken wurden großzügig unterstützt, dafür muss jetzt der Steuerzahler herhalten, um die Schulden zu tilgen. Ja, so wird es gemacht. Denn wer einen Kniefall vor den Ban­ken und den Konzernen macht, der gehört zu diesen Einrichtungen. Ob die Partei auch Gelder von diesen Banken und Konzernen bezieht, dafür dass sie diese Einrichtungen ge­schützt hat, ist mir nicht bekannt, also bei mir liegen keine Beweise vor, bloss der Ver­dacht bleibt bestehen.

Dass die Konservativen zum Kapital stehen, ist wirklich verständlich, weil in dieser Partei­en das Kapital seine politische Heimat sieht. Die Konservativen werden alles dafür tun, dass es dem Kapital an nichts fehlt, auch nicht anbilligen Arbeitskräften, wenn es so geht, an verskalvten Arbeitskräften, die viele Stunden arbeiten, aber keinen Lohn bezw. keine entsprechende Entlohnung erhalten. Gut, dass es in der Bundesrepublik nicht so einfach geht, denn es gibt noch die Gerichte, die nicht auf irgendeiner Seite stehen, sondern sich bisher neutral verhalten haben und nur dem Gesetz entschieden bezw.geurteilt haben.

Jetzt zu den Liberalen. Bisher hatte ich grosse Stücke auf diese Partei gehalten, aber die hat sich verändert. Sie ist auch eine Partei des Kapitals geworden. Sie versucht ständig den Besitzenden mehr an Kapital zukommen zu lassen, und das durch Steuererleichte­rungen. Ob der Parteivorsitzende der Liberalen Herr Westerwelle durch diese Massnah­men an mehr Kapital kommen will? Gleichzeitig hört man aus den Reihen der Liberalen, dass man das Arbeitslosengeld und HartzIV kürzen soll, und dieses Geld soll dann dem Kapital durch Steuererleichterungen zugute kommen.

Aber bisher haben alle Parteien versagt, auch die SPD, die Hartz IV auf den Tisch brachte und die Massnahme „Ein Euro-Job“, Bisher hatte ich immer gedacht, die SPD wäre eine politische Partei der Masse und der Armen, aber Schröder zeigte deutlich, dass auch er ein Mann des Kapitals ist, also kein Mann des Volkes, was auch bei anderen Politiker der SPD zu sehen und zu hören ist.

Ich selbst traue keinem Politiker über den Weg. Wenn ich einem begegnen würde, dann würde ich alle Wertsache festhalten. Und gleichzeitig frage ich mich:

wohin geht die Bundesrepublik Deutschland?“ Hoffentlich in den Abgrund. Wenn nichts für die Menschen der unteren Schichten machen, dann wird die Armut größer wer­den. Aber es liegt an der Bildung, und an dem, dass die Politiker keine Arbeitsstellen schaffen wollen.

Was denkt ihr?

Samstag, 18. September 2010

BGH - Plegegeld für Eltern

Der Bundesgerichtshof hat jetzt entschieden, dass Kinder für ihre pflegebedürftigen Eltern für deren Pflegekosten aufkommen müssen. Es ist nicht neu, aber diesmal wurde ein Ur­teil durch den BGH erwirkt, und damit dürfen sich viele Kinder in Zukunft auf die Erstat­tung der Pflegekosten für ihre betagten oder kranken Eltern freuen.

Ich selbst bin auch zur Erstattung der Pflegekosten für meine betagte Mutter herangezo­gen worden, aber dadurch, dass ich schon in Pension war und noch für meine Tochter ge­steigert unterhaltspflichtig war, verzichtete der Kreis Husum auf die Erstattung der Pflege­kosten.

Auch wenn man schon sehr früh den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen hat, ist man als Kind auch diesen Eltern gegenüber verpflichtet, deren Pflegekosten zu übernehmen, auch wenn man die Eltern nicht leiden kann oder auch hasst, aber als Kind dieser Eltern gehört man zum Kreis der Unterhaltspflichtigen.

Ich selbst werde es vermeiden, meiner Tochter oder Frau zur Last zu fallen, denn wenn es bei mir nicht mehr geht, und mir droht das Alten- bezw.Pflegeheim, dann verpisse ich mich aus dem Leben, und mache einen grandiosen Abgang.

Gut, wenn man gut betucht ist, dann wird man seinen nahen Angehörigen schon helfen, so etwas ist für mich selbstverständlich, aber wenn die finanziellen Mittel für einen selbst geradeso zum persönlichen Lebensunterhalt reichen, dann muss wohl oder Übel die Ge­sellschaft, hier der Staat, einspringen.

Andererseits verstehe ich, dass das Kind dann nicht zahlen will,,wenn Eltern ihr Kind in der Kindheit vernachlässigt hatten, und später von diesem Kind Unterhalt verlangen, dann wäre es schon gerecht, wenn die Eltern keinen Unterhalt vom Kind bekämen.

Doch der Staat will seine eigene Kasse schonen, damit die Parteien bei den Wahlen wie­der Wahlgeschenke machen können. Für die Parteien ist der Mensch nicht wichtig, höchs­tens als Wähler, sonst ist der Mensch ihnen nichts wert.



Donnerstag, 16. September 2010

Was kommt danach....

Ich meine damit, was kommt nach dem Tod? Was geschieht mit den Toten? Kommen sie in den Himmel, sowie es die Kirche verspricht, oder in die Hölle, weil sie so böse waren, oder gibt es nichts von dem, was ich niedergeschrieben habe? Verschwinden wir einfach, gut das tun wir auch, wenn auch unsere Nachkommen an uns denken, aber nur solange, wie sie selbst noch am Leben sind.

Ich werde jetzt einmal gedanklich vollziehen, was nach dem Tode mit mir geschieht. Also ich sterbe oder bin gestorben. Mein Leichnam liegt irgendwo. Meine Familienangehörigen weinen oder jubeln, ich weiß es nicht, aber ich nehme an, sie weinen, sind traurig, dass der Alte endgültig den Löffel abgegeben hat. Na ja, viel zu erben gibt es nicht, nach mei­nem Ableben, dann werden die Familienangehörigen eher weinen.

Also bin ich tot. In meinem Körper beginnt die Zersetzung der inneren Organe, das Blut fließt nicht mehr, und zersetzt sich langsam. Dann geht die Verwesung auf den ganzen Körper über, und die Weichteile bekommen die Fäulnis zu spüren, denn sie beginnen an zu verwesen, nur die Knochen also das Skelett bleibt erhalten. Gut, ich liege in einem Sarg, so geht die Verwesung nicht schnell voran, aber dafür stätig.

Oder ich bin in einem Wald verscharrt, weil die Angehörigen die Beerdigungskosten ein­sparen wollten, was ich gut finde, und weil die Angehörigen dachten, der Alte liebte die Natur so arg, warum sollte er nicht im Wald liegen. Denn im Wald konnte er als Nährstoff für alle Pflanzen dienen. Es ist alles eine Ausrede, weil es wirklich um die Beerdigungs­kosten geht.

Jetzt geht es weiter. Die Knochen sind nur noch da. Die weichen Knochen zerfallen bald und verschwinden in die Erde, denn sie werden für die Erde zu Mineralien. Die stärkeren Knochen können möglicherweise versteinern und bleiben so der Nachwelt erhalten, wenn in einigen Jahrtausenden jemand Grabungen durchführt und dabei auf die Knochen stösst, dann jubelt er und sagt:“Ich habe ihn gefunden!“

Aber wir bestehen ja nicht nur aus Fleisch und Knochen, sondern auch aus Gehirn, wirk­lich? Gut, ich äusser mich nicht weiter darüber, sondern gehe davon aus, wir alle hätten Gehirn, möglicherweise sogar ich.

Die Gehirnmasse verwest natürlich auch, auch bei mir. Aber ich frage mich jetzt, wo blei­ben alle die Daten, die ich in meinem langen Leben gesammelt habe? Sind die etwa auch futsch, wenn ich nicht mehr am Leben bin?

Nach meinen derzeitigen Erkenntnissen und meinen Gedanken, ja sie sind futsch. Oder gibt es etwa doch eine Seele, sowie es uns die Religion das verspricht?

Ich werde weiter nachdenken, um zu einem Entschluß zu kommen, was wirklich nach mei­nem Tod mit mir weiterhin geschieht.

Mittwoch, 15. September 2010

Die Verschwörung

Gestern ging es mir nicht gut, denn ich litt unter Antriebslosigkeit und ließ mich einfach hängen, aber nicht am Hals in einer Hanfschlinge, auch nicht an den Beinen nachoben und den Kopf nach unten. Nein, es war so ein Gefühl „leck mich am Ar....“ ihr versteht, was ich damit meine, aber ich will es nicht so ausführlich niederschreiben, sonst hätte ich womöglich noch jemanden beteiligt, und so etwas mache ich nicht.

Ich hatte mir in den letzten vierundzwanzig Stunden so meine Gedanken über diese An­triebslosigkeit gemacht, dann bin ich darauf gestossen, es ist wirklich das Alter, was mich manchmal so belastet, die vielen Erfahrungen und die im Leben verpassten Chancen, von denen es wirklich viele gab, aber ich habe nur die wenigsten davon ausgenutzt. Und noch eins hatte gestern eine große Rolle gespielt, dass ich nicht richtig fies sein kann, was ich noch lernen muss, ein richtiger Kolkrabe zu werden. Ja, da staunt ihr, meine Lieben und Selbstbescheisser.

Ich wirklich wirklich ein Kolkrabe werde, und ich habe schon einen Antrag zur Aufnahme in das Kolkrabenvolk gestellt, aber dieser Antrag wird z.Zt. noch bearbeitet, und ich hoffe, bald die Nachricht über meine Aufnahme zu bekommen.

Diese Aufnahme ist anfangs nur zeitbedingt bevor die Vollmitgliedschaft ausgesprochen wird, ich muss in dem halben Jahr, in dem ich nur zur Bewährung aufgenommen werde, einige Prüfungen ablegen, und habe von meinem Kolkrabenkumpel erfahren, dass man bei den Kolkraben besonders das Fiese schätzt, also muss ich dann in den sechs Mona­ten der Bewährungszeit lernen, wie man so richtig fies wird, darum fange ich schon vor meiner eventuellen Aufnahme mit Training an.

Ich habe gehört, ihr habt die Schweinegrippe? Lasst das Schwein wieder frei, dann ver­schwindet auch die Schweinegrippe. Aber wenn ihr selbst ein Schwein seit, dann habt ihr Pech gehabt. Gut Schwein.

Dienstag, 14. September 2010

Hoffnungslosigkeit

Z.Zt. fällt mir das Schreiben sehr schwer. Ob es ein psychisches Problem ist, ich kann es nicht analysieren, denn auch hier habe ich meine Schwierigkeiten. Aber ich denke, es wird schon werden, so ist jedenfalls meine Hoffnung.Es kann sein, dass ich heute für eine längere Zeit etwas geschrieben habe, denn ich muss ersteinmal die Ursache meiner Antriebslosigkeit finden, aber dazu muss ich mein Alter miteinbeziehen, denn es spielt jetzt eine schon etwas grössere Rolle in meinem Leben.
Oder ist es der Beginn von Hoffnungslosigkeit, der mich jetzt befällt, obwohl es grundlos wäre, keine Hoffnung für und in die Zukunft zu haben. Sowie es mich z.Zt. erwischt hat, hatte es mich in der Vergangenheit noch nie erwischt, obwohl das Leben damals etwas hektischer war, aber vielleicht ist es die Hektik, die meine Psyche und meine Physis anstreben, um zu überleben. Früher liebte ich das Chaos, denn dann verloren die anderen Menschen den Überblick, aber ich behielt in. Oder muss ich richtig fies werden, um glücklich zu sein? Ich werde auch diese Wünsche analysieren, aber in vierzehn Tagen habe ich zwei Arztbesuche, vielleicht klappt es, dort meine fiese Seite zu zeigen.
Ich wünsche Euch einen schönen Abend, ihr Fieslinge.

Montag, 6. September 2010

Der Prophet

Jetzt wird Sarrazin den Medien schon als Prophet bezeichnet, aber ist er es wirklich? Er hat über unsere ausländischen Mitbürger hergezogen, besonders über die Mitbürger aus dem Raum des islamischen Glaubens, da besonders über die türkischen Migranten. Gut, er bringt Hinweise hervor, dass der Islam sich ausbreiten will, also Deutschland erobern will, aber hat das Christentum nicht die gleichen Interessen daran, ihre Glaubenssätze in die Welt zu verbreiten, um Gläubige zu rekrutieren, um dann stark im Glauben zu werden? Das Christentum hat dem Islam vorgelebt, wie man Land für Land und deren Menschen erobert oder nicht? Wenn man über die Religionen diskutieren will oder etwas schreiben will oder die Religionen und deren Gläubige verdammen will, dann muss man auch die Religionen bestehen, also sich zuerst mit den Religionen beschäftigen und Verbindungen zwischen den einzelnen Religionen herstellen.

Eigentlich müsste dem Herrn Sarrazin bekannt sein, das Judentum, Christentum und Is­lam verwandt sind, sie sind Geschwister, denn sie stammen aus einem Topf. Der jüdische Glauben war zuerst da. Das Christentum hat sich aus dem jüdischen Glauben entwickelt, denn die Vorläufer des Christentum waren Gläubige des jüdischen Glaubens, und sie blie­ben auch bis zum ihrem Tode im ihrem angestammten Glauben, denn sie waren damals für die anderen jüdischen Gläubigen nur Sektierer, und sie sahen sich selbst auch nicht anders als Gründer einer kleinen Sekte, die aber im jüdischen Glauben behaftet blieb.

Das Christentum kam erst später, und der Begriff oder Name Christos stammt aus der griechischen Sprache, und daraus hat sich dann der Name für den neuen Glauben oder für die neue Glaubensrichtung „Christentum“ ergeben.

Mohammed, der Gründer des Islams, hat seine Glaubenssätze für den neuen Glauben aus den Inhalten der jüdischen und christlichen Glaubensrichtungen sowie aus den ver­schieden Naturreligionen der arabischen Stämme entwickelt, und somit eine neue Religi­on in den Umlauf gebracht. Diese Religion war den Islam bezw.ist der Islam.

Wenn man etwas über die Integration von Zuwanderen aus dem Raum des Islams wissen möchte, dann muss man sich schon mit der Geschichte des Islams und der Türkei be­schäftigen, denn nur über den geschichtlichen Verlauf eines Volkes und seiner religion kann man besser verstehen, warum es zu Schwierigkeiten in der Integration von älteren Zuwanderern kommt.

Hier möchte ich ersteinmal schliessen, weil ich zu faul bin, weiterzuschreiben. In den nächsten Tagen und auch vielleicht Wochen werde ich versuchen, euch die Hintergründe des Verhaltens von unseren Zuwanderern aus der Türkei zu vermitteln, vielleicht klappt es. Also tschüss meine Lieben.

Freitag, 3. September 2010

Steuergeschenke

Heute stand ein Bericht in den Medien, dass die Bundesregierung wieder einmal Steuer­geschenke verteilen will, aber nur an Firmen und deren Manager, damit diese positiv zur Bundesregierung stehen.

Für diese Steuergeschenke sollen Tabakwaren verteuert werden. Ich bin nur einmal ge­spannt, wann die Regierenden die Pensionen, Renten und Gelder für Hartz-IV-Empfänger kürzen, aber ihre eigenen Einnahmen kürzen sie nicht, denn sie wollen reich aus den Äm­tern aussteigen, um sagen zu können: schaut her, wer gut arbeitet kommt auch zu mehr Geld! Nur muss man sich dann fragen, woher hat der Politiker das Geld bekom­men?

Es wäre besser, wenn man keine Steuergeschenke machen würde, denn dann wird der Staatshaushalt nicht so stark belastet, und die Bürger müssten dafür nicht büssen, denn die Steuergeschenke sind nur für sogenannte Freunde der Politiker, und für die Politiker selbst. Aber darüber schreibt keine Zeitung, weil diese bezw. die Betreiber der Verlage selbst von diesen Steuergeschenken profitieren.

Aber es war schon in der Vergangenheit der Menschen so, dass die Regierungen mit dem Vermögen des Volkes, mit Ausnahmen einiger reicher Bürger, Schindluder trieben, d.h. sie haben sich am Volksvermögen bereichert. Mit den Steuergeschenken ist es genauso, man weiß nicht, wohin diese Geschenke gehen, obwohl die meisten Bürger im Volk wis­sen, wer von diesen Steuergeschenken profitiert.

Ich profitiere davon nicht, aber ich wollte es auch nicht, denn mir wäre es lieber, wenn alle Bürgern unseres Landes von den Steuergeschenken etwas hätten, nicht nur wenige.

Ich lasse mich auch diesmal überraschen, wie die Bundesregierung diesmal die Steuerge­schenke begründet, aber ihr wird schon etwas einfallen.

Samstag, 28. August 2010

Tornados und Regenstürme

Die Medien berichten in den letzten Tagen über Tornados und Regenstürme in Deutsch­land und keine Region wird verschont. So auch in der Nacht vom 26.August zum 27.Au­gust 2010 tobten Regenstürme und ein Tornado über dem nördlichen Nordrhein-Westfa­len und dem westlichen Niedersachsen. Schon in den Tagen davor gab es heftige Regen­fälle und auch Stürme, die einem Tornado gleichkamen, die in den östlichen Regionen Deutschlands wüteten. Was ist eigentlich mit dem Klima los? Das tägliche Wetter in unse­rem Lande ist schon unterschiedlich, denn oft ist im Süden Deutschlands zu warm und in den nördlichen Landteilen zu kalt, oder auch umgekehrt. Ich selbst kann mich daran erin­nern, dass die Menschen davon ausgingen, besonders die älteren, dass es in Süd­deutschland warm und in Norden Deutschlands kühl und nass war, aber heute kann man das Wetter nicht mehr vorhersagen, besonders nicht mehr die Heftigkeit wie Gewitter, Stürme oder Regen, nicht einmal mehr auch über die Temperaturen.
Jetzt bekommen wir die amerikanischen Wetterverhältnisse zu spüren wie Tornados. Was sonst noch auf uns zukommen wird, dass weiß ich auch nicht, aber ich hoffe, es wird nicht so schlimm, und wenn, dann müssen wir alle in den sauren Apfel beißen, denn das Klima haben wir Menschen selbst dahingebracht, wo es jetzt steht, nämlich im Bereich der Kata­strophen für uns.
Wir werden wirklich mit diesen Witterungsbedingungen leben müssen, weil wir nicht ein­mal bereit sind, etwas für die Entlastung des Klimas weltweit zu tun. Die Profitgier in uns Menschen ist so gross, so dass der Verstand irgendwo ist, ich weiß nicht wo, wo wir ihn nicht erreichen oder zurückholen können. Aber ich frage mich, hatten wir jemals einen Verstand, oder haben wir ihn nur vorgetäuscht? Ich denke, wir haben keinen Verstand, aber meinen, dass wir denken können, aber ohne Verstand kann kein Wesen denken, und so haben wir auch keinen Verstand. Wer hat uns nur vorgegauckelt, dass wir uns die Erde untertan machen sollen? Wer war es?
Ich selbst vermute, es war die Gier nach Profit , und damit haben wir uns wirklich die Erde untertan gemacht, aber das Klima auf diesem Planeten wird nicht mitspielen, weil es Re­genstürme und Tornados als Vorboten zu uns schickt, die etwas aussagen wollen, was wir jetzt noch nicht verstehen oder verstehen wollen. Aber wenn wir es verstehen, dann ist der Zug des Lebens abgefahren, und wir sitzen dann im Zug des Überlebens.
Wir Menschen unterliegen noch immer der Illusion, wir können uns die Erde untertan ma­chen, aber bei dieser Illusion wird es wohl bleiben. Zwischenzeitlich haben wir begriffen oder hätten es begreifen müssen, dass man sich diesen Planeten nicht so untertan ma­chen kann, ohne die Rechnung zu begleichen. Aber diese Erde wird uns die Rechnung präsentieren, nicht auf dem goldenen Teller, sondern auf der Totenbahre, denn wir wer­den aussterben, weil wir unsere Aufgabe nicht erfüllen konnten wie viele andere Lebewe­sen vor uns.
Z.Zt. bekommen wir den Vorgeschmack als Gaumenfreude serviert, aber der Nachge­schmack wird wahrscheinlich furchtbar sein.
Stimmen wir alle den Totengesang der Mongolen an, wenn sie in eine Schlacht, weil sie wussten, dass viele sterben würden, nur wussten sie nicht wer, trotz blieben einige übrig, die den Siegesgesang anstimmen konnten sowie die Totenklagelieder. Wir Menschen werden nichts dergleichen machen können, denn wir werden die klimatischen Verände­rungen auf diesem Planeten nicht überleben.
Das wars.

Donnerstag, 5. August 2010

Ein-Euro-Jobs

In den letzten Jahren gab es sehr viel Ärger mit mit den Ein-Euro-Jobs, die einem Hartz IV-Empfänger angeboten wird, wenn er als solcher ohne Arbeit ist bezw.Hart­z IV empfängt, also der Allgemeinheit auf der Tasche liegt. Aber warum nur einen Ein-Euro-Job, warum keinen richtigen Job, durch den man etwas verdient für sei­ne Arbeit?

Mit dieser Massnahme haben sich Schröder, damaliger Bundeskanzler, und sein Freund Hartz, wahrscheinlich Gedanken gemacht, wie sie Unternehmen zu mehr Gewinnen verhelfen können, wenn diese dem Arbeitnehmer nur einen geringen Verdienst auszahlen und damit der Allgemeinheit die anderen Kosten aufbürden, denn Hauptsache der Unternehmer hat seine Gewinne.

Die Gewerkschaft hat rumort und sich nur kleinlaut über diese Massnahme ihres SPD-Bundeskanzler beschwert oder auch geärgert, aber so richtig hat sich kein Politiker auf die Seite der armen Mitbürger gestellt, und auch nicht offen gegen die Regierung und das eigene Parlament gewettert, obwohl auch die Politiker wissen, dass viele Firmen Arbeitsstellen streichen, um selbst Gewinne einzufahren, dafür müssen die wenigen Mitarbeiter mehr Arbeit übernehmen und solange arbeiten, bis ein „black out“ kommt, und diese Mitarbeiter in den Krankenstand gehen müssen. Und was passiert danach?

Danach folgt, nach dem Krankenstand, automatisch die Arbeitslosigkeit und dann auch noch Hartz IV. Und die Unternehmen fragen nicht mehr nach, was mit dem früheren Arbeitnehmer passiert ist, sondern es werden weitere Kranke produziert, nur damit die Kasse des Gewinns klingelt.

Die Ein-Euro-Jobs sind reine Ausbeutung der Arbeitskraft von Menschen, die durch dieselben Arbeitnehmer in die Situation gekommen sind, in der sie von der Gesell­schaft ausgebeutet werden. Politiker sprechen immer davon, den Bürgern unseres Landes gehe es doch gut, denn die hätten zu essen und zu trinken, und sie wären in einem sozialen Netz aufgefangen, aber über die mögliche Ausbeutung dieser Menschen, darüber lässt sich kein Politiker aus, die machen höchsten den Schlag­zeilen, wenn Skandale, in gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Form, an die Öf­fentlichkeit kommen, oder wenn Korruption oder Geldwäsche publik werden.

Die Politiker sehen nur ihre eigenen Vorteile, aber sie machen nichts für ihre Wäh­ler, aber das ist ja schon bekannt und eigentlich nichts Neues.

Ich bin nur gespannt, wann die nächsten Radikalen zum Widerstand gegen diesen Staat antreten, oder jede Menge von Terror in diesem Lande ausbreiten?

Ich selbst kenne noch den Terror aus den siebzigern Jahren mit Baader-Meinhoff, und das Schlimme ich habe beide gekannt. Ihr Ideen waren nicht schlecht, aber die Verwirklichung dieser Ideen passte nicht dazu, denn mit Gewalt kann man nicht die Ziele erreichen, wenn der nachfolgende Staat oder die nachfolgende Gesellschaft demokratisch sein und bleiben soll.

Aber der Ein-Euro-Job bleibt eine Massnahme der Ausbeutung von Men­schen durch Menschen.

Mittwoch, 4. August 2010

Früheres Leben

Am Sonntag den 1.August 2010 sendete RTL einen Beitrag über ein früheres Leben von Prominenten. Ich werde es mir anschauen. Die Sendung beginnt gegen 19.05 Uhr. Vielleicht fällt mir dann auch mein eigenes früheres Leben ein, und ich sehe dann, was ich so getrieben habe.

Wenn ich ehrlich bin, und ich gehe jetzt davon aus, dann muss ich früher mehrmals gelebt haben, denn so ein verkommenes Subjekt, wie ich es bin, der kann eigent­lich nicht nur einmal gelebt haben, der muss sich schon mehrmals auf diesem Pla­neten herumgetrieben haben, oder auch auf einem anderen Planeten eines ande­ren Stern, vielleicht auch in einer anderen Galaxie.

Was ich jetzt so berichte, das meine ich ernst, und sage nur, Spass gehe einen Moment raus, und du Ernst komm herein, damit wir beide etwas Ernsthaftes be­quatschen können.

Ich habe wirklich manchmal so ein Gefühl, als wenn ich schon mehrmals gelebt hätte, besonders wenn ich Dokumentationen im Fernsehen sehe, hauptsächlich bei Landschaften. Diese Landschaften, obwohl ich noch nie da war, kommen mir dann sehr vertraut vor, oder auch Menschen, besonders die Menschen in der Mongolei. So habe ich dann ein Gefühl, als wenn ich schon in den Hundertschaften von Dschingis Khan geritten wäre, aber oft auch als Späher der angreifenden Mongo­len.

Oder ich sehe bestimmte Kulturen, die mir sehr vertraut vorkommen, denn sofort erkenne ich die Riten, und weiss dann schon im voraus, was so abläuft.

Schon als kleiner Junge habe ich manchmal das Fremdartige meiner Umwelt er­kannt und oft gefühlt, nicht in der wirklichen Heimat zu sein, ich war nicht in der Mongolei, denn bei meiner letzten Geburt, Anfang 1940, habe ich den Körper eines europäischen Jungen angenommen, in dem ich heute noch stecke, aber dieser Körper ist zwischenzeitlich älter geworden.

Aber gibt es wirklich für einen Menschen mehrere Leben, und wie vollzieht sich der Übergang von einem sterbenden Körper in einen neuen lebenden Körper, der zu dem Zeitpunkt der Geburt, oder vielleicht zur Zeit der Zeugung das neue Leben er­hält, gibt es das wirklich?

Ich weiss es nicht, denn einerseits vermute ich, dass es nicht sein kann, wieder ein neues Leben nach dem Tode zu beginnen, andererseits gibt die Naturwissenschaft vor, dass man nur einmal lebt, aber was weiss die Naturwissenschaft schon, wenn man seine Umwelt betrachtet und man feststellt, es gibt viele Dinge, die für uns Menschen unbekannt sind, weil wir geistig sehr oft beschränkt sind oder auch ein­geschränkt.

Für mich persönlich ist dieses Thema ein aufreizendes Thema, weil man doch ständig spekulieren kann, und bei jeder Gelegenheit versucht, seine früheren Le­ben zu erkennen oder aus den Erinnerungen hervorzurufen. Ob es lustig ist, den Gedanken „schon früher einmal gelebt zu haben“ im Gehirn spielen zu lassen, kommt auf die persönliche Einstellung zu diesem Thema an, denn man kann es von zwei Seiten sehen, es hat das frühere Leben schon gegeben oder es gibt kein früheres Leben.

Aber ich lebe jetzt, und das kann sehr lustig sein.