Dienstag, 22. September 2009

Pause

Ich mache vorläufig eine Pause. Wie lang die Pause sein wird, das weiß ich noch nicht, aber ich habe zur Zeit keine entsprechenden Ideen, die ich schriftlich in den Blog absetzen kann.
Ich habe nur das Gefühl, dass sich irgendetwas in meinem jetzigen Leben bewegt, nur was, das ist die Frage. Ich muss jetzt erst einmal auf andere Gedanken kommen, das soll angeblich helfen.
Friede sei mit euch.

Montag, 21. September 2009

Anschlag in der Schule

Schon wieder hat ein Schüler einen Anschlag auf seine Schule durchgeführt, und jeder fragt sich: warum hat er es gemacht? Ich weiß es selber nicht, denn derartige Verhaltens­weisen und derartige Taten sind mir aus meiner Jugend unbekannt, auch in späteren Jah­ren, als ich noch in der Sozialarbeit beschäftigt war, sind mir derartige Taten nie unterge­kommen.

Wenn man über die Lehrer und die Schüler geflucht, oder sogar Gedanken hegt: denen werde ich es noch zeigen, hat man diese Gedanken bald verworfen und war wieder der Alte, mit dem man Pferde stehlen konnte.

Aber seit Jahren gibt es die latente Angst bei vielen Lehrern und Schülern: wann passiert ein derartiger Terroranschlag an unserer Schule?

Was ist mit manchen Jugendlichen los, und warum beobachten die Eltern nicht ihre Kin­der, um schneller festzustellen, was ist mit unserem Kind los? Auch fehlt an Schulpsycho­logen, die verhaltensauffällige Kinder gleich erfassen, und dann mit denen sprechen, um die ersten gefühle von Aggressionen abzubauen. Die sich auch mit den Eltern des auffälli­gen Kindes zusammensetzen, um mit denen zu besprechen, wie man an das Kind heran­kommt, um die Ängste des Kindes abzubauen, denn derartige Verhaltensauffälligkeiten beruhen oft auf Ängste, die verschiedene Formen haben können.

Ob jetzt der betreffende Schüler ein Einzelgänger oder Aussenseiter war, das ist für mich so bedeutsam, denn es gehört schon ein enormes Aggressionspotential dazu, Menschen töten zu wollen. Es ist eigentlch nicht so klar zu deuten oder zu ermitteln, warum so etwas geschehen kann. Denn allein die Merkmale wie „Aussenseiter“ oder „Einzelgänger“ sind nicht ausreichend, um die Ursache für diese Tat zu begründen.

Ob Gewaltphantasien eine Rolle für die Begehung derartiger Taten sind, oder auch ande­rer Gewalttaten, das kann ich selbst nicht beurteilen. Denn auch meine frühere Zugehörig­keit zu einer sogenannten Elitetruppe bei der Bundeswehr, hat bei mir nie gedanklich Ag­gressionen ausgelöscht.

Ich hoffe nur, die Schüler werden sich von diesem Schreck erholen, aber für einige wird es sehr schwierig sein, diesen Vorgang in der Schule wirklich zu vergessen, denn wir Men­schen reagieren sehr unterschiedlich auf derartige Ereignisse. Die Einen bauen diese Ge­schehnisse schneller ab und die Anderen nie, oder deren Leben endet in einem Suizid.

Aber ich wünsche allen Beteiligten, dass sie ihr zu Leben wieder in den Griff bekommen.

Friede sei mit euch Menschen auf dem gesamten Planeten Erde.


Freitag, 18. September 2009

Wahlen in Afghanistan

Die Wahlen in Afghanistan sind vorüber, und es melden sich wieder Stimmen zu diesen Wahlen, dass diese Wahlen von enem Wahlbetug begleitet wurden.

Schon bei den Wahlen im Iran sprach man von Wahlbetrug, und deshalb ging die Opposi­tion im Iran auch auf die Strasse, um ihren Protest gegen die Wahlen deutlich zu zeigen.

In Afghanistan sind keine Proteste zu sehen, aber möglich ist es, dass dort noch die Stammesführer das Sagen haben, und deshalb einen Protest für nicht sinnvoll halten.

Wir haben hier in den abendländischen Kulturkreis eine andere Auffassung von Wahlen, obwohl es auch hier in Europa einige Ungereimtheiten bei Wahlen gegeben hat. Aber die Menschen in Afghanistan haben eine andere Auffassung vom Leben allgemein, denen ist es lieber, sie haben eine starke Führung, wie die an die Spitze gekommen ist, das ist de­nen gleich, in der Hauptsache man kann leben.

Man muss sich auch vorstellen, dass die Menschen im morgenländischen Kulturkreis das talent haben zu handeln, also Handel zu treiben.

Man handelt um Stimmen und mit Stimmen in dieser Wahl. Auch die Afghanen wie die Ira­ner sind gute Händler. Bei den Händlern im Orient gibt es keine Preisschilder, sondern der Preis für eine Ware wird durch das Aushandeln des Preises bestimmt. Jetzt beginnt das Feilschen um den Preis, den jeder der beiden Kontrahenten für sich ideal findet, obwohl etwas Ideales gibt es eigentlich nicht, nur unser Gehirn geht davon aus.

Auch bei der Wahl wird mit den Stimmen der Wähler gehandelt, denn die Wahlen sind un­ter allen Politikern abgesprochen, so dass es dann dazu kommt, dass mehr Stimm- oder Wahlzettel auftauchen, wie Wähler vorhanden sind. Das ist lebenswert, wenn sich auch die Politiker wie die Händler sich gegenseitig über den Tisch ziehen. Bei uns in der Bun­desrepublik Deutschland sind es die Überhangsmandate, die doch auch nicht rechtens sind, aber mir macht es nichts aus, denn es lebe das Leben, und solange Frieden und Eintracht herrscht, können wir Menschen zufrieden sein, denn das bin ich auch.

Ob jetzt bei der Wahl 1.5 Millionen Stimmen falsch sind, das ist zum Lachen, denn die die an der Macht bleiben wollen, die bescheissen (ich bitte um Verzeihung, dass ich dieses obzöne Wort gebraucht habe) auch, das war auch bei den Wahlen im Iran so.

Irren ist menschlich“, sprach der Gockel und stieg von der Ente.

Donnerstag, 17. September 2009

Internetfahndung

Jetzt am Wochenende bezw.gestern am Dienstag wurde ein mutmasslicher Kinderschän­der zur Fahndung ausgeschrieben, aber auch diesmal im Internet, um die Bevölkerung in die Fahndung nach derartigen Tätern einzubinden. Soweit ich mich erinnern kann, hatte das BKA schon einigemale mit dieser Art von Fahndung Erfolg gehabt.

Die Polizei hätte schon etwas früher mit ihren Fahndungsmassnahmen in das Internet ge­hen müssen, besonders dann, wenn der Täter durch erdrückende Beweise schon fest­steht.

Etwas schwieriger wird es dann, wenn noch Beweise gegen einen Täter fehlen, oder die­se Beweise sind noch nicht so prägnant, das sie dem Täter zugeordnet werden können, dann gibt es mit dem Datenschutz Schwierigkeiten, wenn das Bild des Täters im Internet veröffentlicht wird.

Aber der letzte Fahndungserfolg ist wirklich positiv zu bewerten, und das sehe ich auch so, auch wenn ich dafür bin, dass man mit dem Umgang mit personenbezogenen Daten sehr vorsichtig und zurückhaltend sein sollte, denn allein der Verdacht reicht nicht aus, einen Menschen öffentlich per Bild darzustellen, was bei uns in Deutschland zum Glück noch nicht geschehen ist, soweit ich davon Kenntnis habe.

Wenden wir uns alle gegen die Gewalt gegen Menschen und anderen Lebewesen, denn niemand hat das Recht, andere Lebenwesen (Menschen miteingeschlossen) zu misshan­deln oder zu töten.

Friede sei mit euch, auch wenn es auf unserem Heimatplaneten Erde noch kriegerische Auseinandersetzungen gibt.


Mittwoch, 16. September 2009

Tod in Afghanistan

Auch ich war, wie viele Menschen in der Bundesrepublik erschrocken, als ich die Meldung aus den Medien hörte: dass zwei Tanklaster, die von Afghanen entführt wurden, von Jagdbomber der NATO bombadiert worden sind. Dabei sollen auch Zivilisten zu Tode ge­kommen sein, darunter auch Kinder. Es soll auch Brandopfer gegeben haben. Ein Oberst der Bundeswehr soll die Jagdbomber zum Beschuss der Tanklaster angefordert haben.

Bei der Untersuchung dieses Vorfalls soll sich ergeben haben, dass die Talibans an der Entführung der Tanklaster beteiligt gewesen sein sollen, als waren die Talibans für diesen Vorfall mitverantwortlich. Die Zivilpersonen, die zu Tode kamen, waren zu dem zeitpunkt am verkehrten Ort, was sehr bedauerlich ist, aber ein krieg schreckt vor der Zivilbevölke­rung nicht zurück, was bisher jeder Krieg zeigte. Darum müsste jeder Krieg, aber auch jede gewalttätige Auseinandersetzung geächtet werden.

Zurück nach Afghanistan, und nach der Untersuchung des Vorfalls durch afghanische Be­hörden, die den Vorfall schon abgeschlossen haben, bei denen geht es sehr schnell, be­sonders dann, wenn es der afghanische Präsident es so will.

Die Untersuchung ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Zivilisten unter den Todesopfern sind, aber auch entsprechend viele Talibans. Die afghanische Regierung gibt dem Oberst für seine Entscheidung nicht die Schuld, sondern sie lobt die Entscheidung. Für diese Aussage muss man sich in die Menschen von Afghanistan eineinversetzen, denn diese Menschen haben einen anderen Bezug zum Tod als wir im abendländischen Kulturbe­reich, denn für die Afghanen ist der Tod Normalität, denn wenn es trifft den trifft es, das ist Schicksal.

Wir in der Bundesrepublik müssen uns an der Tatsache gewöhnen, dass sich die Bundes­wehr in einem Krieg befindet, und dass der Krieg seine Opfer unter den Soldaten und den Zivilisten sucht und auch findet. Das sind die Opfer, die die Menschheit auf den Altar des Krieges niederlegen muss. Wie schrecklich, und muss das sein?

Der Friede muss in unsere Seelen einziehen, damit die Menschen wieder glücklich wer­den können.


Dienstag, 15. September 2009

Die Wall-Street zockt wieder

Der US-Präsident Obama hielt eine Rede vor den Zockern der Wall-Street. Er hatte die Hoffnung, dass die Herren des Geldes zur Vernunft und zur Verantwortung zurückkehren würden, aber die denken nicht daran, weil deren Geldgier zu stark ausgeprägt ist.

Jetzt beginnen sie wieder, so richtig mit den Geldern, die sie nicht haben, zu zocken, denn die Börsenkurse werden wieder künstlich in die Höhe getrieben. Es geschieht sehr lang­sam, für viele Menschen, besonders für die, die sich mit der Börse nicht auskennen, nicht erkennbar. Oft werden an den Märkten die Wertstoffe durch den Handel mit Aktien in den Preisen hochgetrieben, und die Börse zieht nach, dann kommt es wieder zu einem Black-out an den Wertstoffmärkten, und die Aktien gehen in den Keller, und die Börse gerät in die Krise, und wir haben dann wieder eine Finanzkrise.

Es hört oder liest sich sehr einfach, aber es ist etwas komplizierter mit den Aktien, aber im Prinzip geht es so leicht. Die Zocker an der Börse sind Spekulanten, die sehr oft oder auch meistens mit Geldern oder Aktien zocken, die sie nicht haben. Aber manche haben gelder von Anlegern, denen sie hohe Renditen versprechen, aber sie verzocken das Geld, und machen anschliessend die Finanzkrise für den Verlust des Geldes verantwortlich, ob­wohl die Krise von den Zockern selbst verursacht wurde.

Ich habe schon immer gesagt: dass das reinkapitalistische Denken von Börsianern und ih­ren Hintermännern ein Unheil für die Menschheit ist, denn wir werden alle in den finanziel­len Ruin mithineingezogen. Die Geldgier ist wohl das grösste Unheil, was die Menschheit getroffen hat, aber die Dummheit der Menschheit auch.

Die Menschheit hat es jetzt in der Hand, jede weitere Finanzkrise zu verhindern, aber der Spieltrieb der Menschen macht es unmöglich, auf weitere Zockerei an der Wall-Street zu verzichten. Ich habe in bezug auf die Wall-Street-Atmosphäre ein ungutes Gefühl, aber auch habe ich die Hoffnung, dass die Spekulanten vielleicht zur Vernunft kommen, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.


Montag, 14. September 2009

Das Opfer von München

Das Opfer von München


Die Gewalt gegen einen 50-jährigen Mann in einer S-Bahn in München, ist wieder zu ei­nem heißdiskutierten Thema geworden, weil dieses Opfer an den schweren Verletzungen starb, die ihn zwei Jugendliche ( 20 und 17 Jahre alt) zugefügt hatten.

Der 50-jährige wollte einige Jugendliche vor diesen beiden jungen Männer schützen, weil diese beiden Männer von den Jugendlichen Geld forderten also erpressten.

Jetzt sitzen beide Täter in U-Haft, und ein dritter aus dieser Clique ist noch hinzugekom­men. Der dritte Jugendlichen war an dieser Tat nicht direkt beteiligt, aber er hatte seine beiden Freunde zur Gewalt aufgefordert.

Jetzt beginnt wieder der Streit darum, wie sollen die beiden Jugendlichen bestraft werden, wenn sie verurteilt werden. Wenn sich die Beweise erhärten sollten, dass beide Jugendli­che den Mann getötet haben, dann ist die Tat ein Mord, und das Urteil wird auf 10 Jahre Freiheitsstrafe lauten.

Jetzt werden wieder die sogenannten Experten laut, die für einen Mord durch Jugendliche eine Jugendstrafe von 15 Jahren fordern. Ehrlich, ich bin bezw.ich war schon imer für eine höhere Freiheitsstrafe für Mord, wenn Jugendliche die Täter waren, denn auch ein Ju­gendlicher muss sich bewusst sein, das Mord ein schweres Verbrechen ist, und nicht an­ders gesühnt werden kann, als durch eine entsprechend hohe Freiheitsstrafe.

Es ist schwierig, diesen Fall und die jungen Täter aus der Ferne zu beurteilen, weil ich selbst die Zusammenhänge nicht kenne. Ich kenne nicht das Opfer, für dessen Angehöri­ge ich mein tiefes Mitgefühl bezeugen möchte, aber ich kenne auch nicht die Lebensum­stände, in denen die jungen Täter bisher aufgewachsen sind. Durch die Medien konnte ich bisher nur erfahren, dass beide Täter äusserst gewältig waren und sind.

Wie dieses Verfahren ausgeht, ist wohl klar, denn beide Täter werden wohl 10 Jahre Ju­gendstrafe bekommen, denn z.Zt. ist die Höchststrafe für einen Mord nur 10 Jahre.

Ob sich die Politik durchringen wird, die Höchststrafe für jugendliche Täter, die einen Mord begangen haben, auf 15 Jahre hochzusetzen, das bezweifel ich, denn bisher hatte Politi­ker es abgelehnt, die Freiheitsstrafe für einen Mord heraufzusetzen.

Das Schlimme an dieser Tat ist, dass dem Opfer und seinen Angehörigen bewusst wer­den muss, dass man in einem derartigen Fall, keine Hilfe von anderen Menschen be­kommt, aber für das Opfer ist es jetzt zu spät.

Friede sei mit euch und betet gegen jede Gewalt.

Sonntag, 6. September 2009

Im Auge behalten

Was soll ich im Auge behalten, oder was will ich im Auge behalten? Wenn ich diese drei Worte anschaue, dann heißt, dass mir etwas in mein Auge gekommen ist, dass ich jetzt behalten will. Momentan ist es gleich, was in mein Auge gekommen ist, aber ich will es behalten.

Sage ich zu einem Menschen: ich werde dich im Auge behalten, dann sieht es doch so aus, dass dieser betreffende Mensch schon vorher in meinem Auge Platz genommen hat­te, und ich will ihn behalten, weil er mein Auge ausfüllt, deshalb sage ich zu ihm: ich wer­de dich im Auge behalten, aber das „Mein Auge“ lasse ich bewusst weg.

Ich werde dich im Auge behalten, das ist eigentlich ein komischer Spruch, denn wie kann man einen Menschen im Auge behalten, wenn er nicht in meinem Auge war, doch gar nicht. Also muss diese Aussage eine andere Bedeutung haben, hat mit der Anatomie nichts zu tun.

Ich sage dann: ich werde dich im Auge behalten, wenn ein Mensch, den ich denke, nicht ganz koscher ist, also von mir überwacht werden muss. Ich teile es diesem Menschen mit, damit er weiss, dass ich ihn überwache, egal wohin er geht und wo er sich aufhält. Er muss immer damit rechnen, dass ich ihn überall sehe, also behalte ich ihn im Auge, damit ihn zu jeder Zeit auf frischer Tat erwischen kann. Gut, das ist für die kriminelle Neigung ei­nes Menschen, oder wenn ich böse bin, und den betreffenden Menschen ärgern will.

Dann kann es auch sein, wenn man in einer Firma arbeitet, und man fällt durch gute Ar­beit auf, dass der Chef zu einem sagt: ich werde Sie im Auge behalten, das bedeutet dann, dass der Chef den Betreffenden beruflich fördern will, wenn seine Leistungen noch besser werden.

Also haben die drei Worte: im Auge behalten, verschiedene Bedeutungen und so muss der Ausspruch auch gesehen werden. Mir ist es egal, ob jemand zu mir sagt, er werde mich im Auge behalten, wenn seine Augen gross genug sind, so dass sie mich aufneh­men können.

Aber vielleicht werde ich eines Tages in ein Auge hineinschleichen, aber nur wenn es gross genug ist.

Friede sei mit euch, und mein Mitgefühl gehört den Opfern von Gewalt.

Freitag, 4. September 2009

1.September 1939

Vor 70 Jahren begann das Grauen in Europa. Ein brauner Psychopath wollte die Welt erobern, um sich den Caesaren Roms gleichzustellen, aber er brachte nur Elend über die Völker dieser Welt. Ich war wohl noch nicht geboren worden, aber einige Monate später erblickte ich das spärliche Licht dieser Welt, und spürte noch nichts von dem Unheil, das die Menschheit getroffen hatte, aber einige Jahre später, so vier Jahre waren es, musste ich meine Heimat verlassen, um nicht in die Hände der Soldaten der Roten Armee zu fallen.
Ich habe die Flucht aus meiner Heimat gut überwunden, und ich denke wohl oft an das Land, in dem ich geboren wurde, aber zwischenzeitlich habe ich eine neue Heimat gefunden, in der ich jetzt gut 50 Jahre lebe.
Diese 70 Jahre bleiben der Menschheit in den Gehirnen haften, besonders bei denen, die das grauen der Bombennächte miterlebt haben, oder die von feindlichen Flugzeugen beschossen wurden. Und manche Menschen haben diesen Schicksalsschlag nicht überwinden können, und sie leiden heute noch unter der Schrecken dieses Krieges.
Ich habe den Krieg vergessen, denn ich lebte gleich in das neue Leben hinein, denn was nützte mir jede Erinnerung an dieser Vergangenheit, die doch nur Grauen hervorbrachte oder auch mitbrachte. Viele ältere Menschen sind schon verstorben, so dass ich diese durch den Krieg betroffenen Menschen nicht mehr sehen muss, und damit rücke ich immer weiter von dem Grauen eines Krieges ab und kann meinen Lebensabend etwas ruhiger angehen, ohne dass die Erinnerungen mich an den Krieg und dessen Leiden erinnern.
Ich habe noch immer den Wunsch, dass der Menschheit Kriege erspart bleiben, aber noch gibt es die kriegerischen Auseinandersetzungen in Afghanistan.
Ob es wirklich einmal eine friedliche Welt geben wird: einerseits muss ich es verneinen, und anderseits ist mein Wunsch nach Frieden unter allen Menschen sehr stark.