Mittwoch, 24. Juni 2009

Selbsttötung alter Menschen

In den letzten Wochen hört man zunehmend, wie sich alte Menschen selbst töten, und man selbst stellt sich Frage: warum machen es die alten Menschen? Ja, warum, das ist eine gute Frage, obwohl, da ich selbst zu den älteren Menschen gehöre, kann es schon verstehen, dass ein älterer Mensch beschliesst, aus dem Leben zu scheiden, denn oft ist es die Hoffnungslosigkeit älterer Menschen, in das gesellschaftliche Leben eingebunden zu werden, weil in unserer Gesellschaft der Jugendwahn die Herrschaft übernommen hat.

Das sieht man sehr oft an den sogenannten Prominenten, die sich durch sogenannte Schönheitsoperationen ihren Körper auf jugendlich trimmen lassen, oder mit dem Mager­wahn ein jugendliches Aussehen erreichen wollen, aber trotzdem nicht erreichen.

Bei den älteren Menschen geht es um die Kommunikation mit anderen Menschen, nicht nur in ihrem Alter, oft sind keine Altersgenossen mehr am Leben, sondern auch mit jünge­ren Menschen, aber es ist schon schwer, richtigen Kontakt zu anderen Menschen herzu­stellen, die etwas jünger sind, aber ich schaffe es noch, doch finde ich noch Menschen in meiner Altersstufe, so dass es nicht schwer ist, mit diesen Menschen einträglich zu kom­munizieren.

Nun gut, ich bin ein Mensch, der es nicht schwer hat, Kontakt zu anderen Menschen zu bekommen, denn ich bin eine Quasselstrippe, und ich hätte auch als Anrufbeantworter Tä­tig sein können, aber ich habe das Erzählen, besonders mit den Menschen auf der Stras­se und in den Kaufhäusern, von meiner Grossmutter geerbt, die war auch so gut im Quat­schen.

Aber zu den Menschen, die sich selbst das Leben nehmen. Es ist für einen Menschen das Trauma des Älterwerdens, wenn sie so langsam den Kontakt zu ihren Mitmenschen verlie­ren, und die Mitmenschen achten nicht mehr auf einen älteren Menschen und spüren auch nicht das Bedürfnis des älteren Menschen „zu einer Kommunikation“, zu einem ein­fachen Gespräch.

Viele Menschen lernen es auch nicht mehr, allein zu leben, wenn es nicht mehr anders geht, und sich kein Mensch um sie kümmert. Dann kommen noch Altersbeschwerden mit der Gesundheit hinzu, und es ist zwangsläufig im Älterwerden, dass man gesundheitliche Probleme bekommt, aber die von den Ärzten nicht diagnostiziert werden. Und der Mut und die Lust auf ein Weiterleben sinkt dann rapide.

Aber dann taucht auch die Altersmüdigkeit auf, so dass sich der ältere Mensch nach ewi­ger Ruhe sehnt, d.h.er möchte nicht mehr weiterleben, und da beginnt dann der Punkt, an dem der Gedanke reift, aus dem Leben zu scheiden, einfach zu gehen.

In den Naturvölker ist es immer noch so, dass die alten Menschen spüren, wann der Le­bensweg sich dem Ende zuneigt, sie stehen auf und verschwinden, und niemand hält sie auf, weil jeder den Willen des Betreffenden respektiert, in der Zivilisation nicht mehr, da wollen die Ärzte noch an dem Toten verdienen.

Friede sei mit euch und ein Leben, das reichhaltig an Erfahrungen ist, und der Alltag soll euch viel Kommunikation mit anderen Menschen bringen, denn wenn wir Menschen viel miteinanderreden, dann werden wir keine Kriege führen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Ärzte-TÜV

Vor einigen Tagen tauchte in den Medien ein Vorschlag auf, einen Ärzte-TÜV im Internet einzurichten, in dem die Ärzte von den Patienten benotet werden. Aber war kann einen anderen Menschen objektiv richtig und gerecht benoten, oder ist so etwas nicht men­schenunwürdig?

Ich denke, bevor man eine derartige öffentliche Aktion startet, sollte man zuerst einmal das Für und Wider anwägen, denn es geht hier immerhin um Menschen und darum, dass diese Gruppe von Menschen beruflich eine Aufgabe hat, Menschenleben zu retten, oder Menschen wieder zu heilen.

Es gibt natürlich wie in jeder Berufsgruppe Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihre Fä­higkeiten, die sie angeblich ausgebildet haben, auch richtig anzuwenden. So ist es auch bei den Ärzten, aber deshalb einen TÜV für Ärzte zu fordern, ich bin sicher, das geht in die Hose, weil eine derartige Einrichtung im Internet von Menschen benutzt wird, die nicht objektiv das Können eines Arztes beurteilen können, das könnte ich auch nicht, denn es gibt auch Erkrankungen oder Unpässlichkeiten, die ein Arzt nicht diagnostizieren kann, das keine ich aus Erfahrung, aber deshalb würde ich nicht, den Arzt mit Namen auf eine Internetseite blossstellen, nur weil er keine Diagnose stellen kann, da ihm das Zusammen­spiel von Krankheitssymptomen unbekannt sind.

Ich bin immer dafür, mit dem Betroffenden in einem Gespräch zu klären, was in meiner Er­krankung bezw.in den erkannten Symptomen vorliegen könnten, wenn es auch zu einem Streitgespräch ausarten könnte, aber dieser Streit wird besser oder ist besser als einen Menschen öffentlich blosszustellen.

Einen Arzt oder auch einen Menschen selbst im Internet mit Namen blosszustellen, ist sehr juristisch umstritten, und kann bei uns in Deutschland zu einem juristischen Nach­spiel für den werden, die den Namen im Internet veröffentlicht.

Ich persönlich werde mich an einer derartigen Aktion nicht beteiligen, denn derartige Ak­tionen entsprechen nicht mehr meinem Rechtsverständnis, auch wenn das Recht eine Hure ist, die sich jedem anbietet, der das meiste Geld hat. Aber da wo Menschen Recht sprechen, da wird es manchmal kein Recht geben.

Aber der Friede sei mit euch, und jeder sollte in sich gehen, bevor er einen anderen Men­schen verstösst, denn wir sind nur Menschen und keine Götter, aber auch die Götter sind nicht unfehlbar, weil sie von Menschen geschaffen wurden, und der Mensch selbst ist fehl­bar.

Freitag, 19. Juni 2009

Bildung in Deutschland

Manchmal hat man so das Gefühl, dass die Politiker in Deutschland nichts davonhalten, dem Grossteil der Bevölkerung eine gute Bildung zu sichern. Es ist immer nur ein kleiner Teil der Bevölkerung dem eine sehr gute Bildung zur Verfügung gestellt wird, so dass sich eine Bildungselite innerhalb dr Bevölkerung bildet, was nicht sein darf.

Jeder Mensch hat ausreichende Fähigkeiten sich anhand seiner Fähigkeiten bilden und später auch weiterbilden zu können. Aber leider geschieht nichts in dieser Richtung, wenn es auch wirklich genügend Angebote zur Bildung und Weiterbildung gibt, aber aus finanzi­ellen Gründen haben viele junge Menschen keine Möglichkeit, die Bildungseinrichtungen aufzusuchen. Das ist ein schlechtes Zeichen und lässt den Verdacht aufkommen, dass es einige Gesellschaftsgruppen in Deutschland gibt, die keine gut ausgebildeten Bürger ha­ben wollen, weil dann die Manipulationen dieser Gesellschaftsgruppe besser durchschaut werden könnte.

Aber jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung, so steht in der Verfassung unseres Landes, doch die Politiker machen nichts, ausser dass sie mehr Studiengänge fordern und auch bekommen haben, die aber nichts bringen, weil die Studienzeiten, also die Semester, zu kurz sind, und deshalb die meisten Studierenden überfordern, weil sie schon in den ent­spechenden Schulen schlecht vorbereitet wurden. Es liegt an der sinkenden Zahl der Leh­rer sowie an den Lehrstoff der vermittelt werden soll, denn meistens wird Lehrstoff vermit­telt, der war schon in der Steinzeit Lehrstoff.

Man muss erst einmal die Lehrpläne an den Schulen durchforsten, und alles das hinaus­werfen, was als Wahlfächer gelten kann, was während meines Studiums der Fall war, an­sonsten hätte ich einen 48-Stunden Tag gehabt. Man kann viel anbieten, aber dem Schü­ler soll überlassen werden, über was er noch unterrichtet werden will. Die Pflichtfächer wie Deutsch, Mathe, Physik, Chemie, Biologie, eine Fremdsprache, hier wäre Englisch wohl angebracht, und einige Wahlpflichtfächer sollten bleiben. Auch ein handwerkliches Wahl­pflichtfach wäre gut für die Schülerinnen und Schüler, so ab dem 14.Lebensjahr. Auch sollte man die Hauptschule mit dem 10.Schuljahr aufbessern, vielleicht könnte man die Realschule abschaffen. Oder man übernimmt die schwedische Schulform, so dass man nach dem 10.Schuljahr zur Schule überwechselt, wo man seine Hochschulreife machen kann.

Aber es ist wichtig, dass mehr Geld in die Schulbildung und Ausbildung fliessen sollte, als in die Taschen der Politiker und Vorstände von Banken, Versicherungen und Konzernen.

Friede sei mit Euch, aber ein Friede bei den Menschen wird dann erst einziehen, wenn sie eine bessere Bildung bekommen, die für alle umsonst ist also zum Nulltarif. Die Mensch­heit würde sich dann besser entwickeln, nach vorne und nicht rückwärts sowie es jetzt der Fall zu sein scheint.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Berufssoldat in der Bundeswehr

Der derzeitige Inspekteur der Bundeswehr beschwert sich über den inneren Zustand der Bundeswehr, damit meint er die hohe Erwartungshaltung von Bundeswehrsoldaten, aber ich frage mich: welche Erwartungshaltungen haben diese Soldaten, die zum überwiegen­den Teil Berufssoldaten und Zeitsoldaten sind.

Der Inspekteur monierte besonders die uneffektive Befehls- und Zuständigkeitsstruktur in der Bundeswehr, was mich in meinen letzten Jahren als Zeitsoldat (12 Jahre) auch ärger­te, weil sich viele Vorgesetzte nicht zuständig fühlten, wenn man etwas wollte, besonders dann, wenn es um eine zusätzliche Geländeübung ging, die eine Ausbildungslücke füllen sollte. Dann wurde immer daraufhingewiesen, es sei im Ausbildungsplan nicht vorgese­hen, und deshalb könne man die Übung dulden.

Früher, zu meiner Dienstzeit, standen die Berufssoldaten zu dem was sie waren, denn sie übten den Beruf eines Soldaten aus. Sie wussten auch, dass sie zu jeder Zeit in den Ein­satz geschickt werden konnten, also hatten sie sich seelisch daraauf vorbereitet. Mir als Zeitsoldaten erging es auch nicht anders, denn ich war bei den Luftlande-Pionieren. Meine Pionierausbildung war sehr intensiv und umfangreich, aber der Umgang mit Sprengstoff war immer mit Gefahren verbunden, denn wir hatten noch Sprengkapseln aus den Jahren 1944 und 1945. Bei diesen Sprengkapseln wusste man nicht im voraus, wann sie losgin­gen. Mir war die Gefahr immer bewusst, aber ich war trotzdem gerne Pionier. Auch als Fallschirmspringer bestand immer die Gefahr, dass sich der Fallschirm bei Sprung nicht richtig entfalten würde, und trotzdem bin ich sehr gerne gesprungen, so dass ich immer Sehnsucht bekomme, wenn in den Medien der Fallschirmsprung gezeigt wird.

Wenn ich nicht meine liebe Frau kennengelernt hätte, dann wäre ich auf jeden Fall Berufs­soldat geworden, denn ich habe mich schon als junger Mann immer mit diesem Beruf ver­bunden gefühlt.

Und ich habe damals schon gewusst, welche Verpflichtungen ich als Berufssoldat gehabt hätte, aber meine Erwartungshaltungen wären die eines Berufssoldaten, nur Soldat zu sein, für die Menschen da zu sein, die Wehrlosen zu beschützen und ein zerstörtes Land wieder aufzubauen. Deshalb bin ich auch Pionier geworden, und im besonderen Luftlan­de-Pionier, der den Feind aus der Luft überrascht.

Aber Friede sei mit Euch, denn nur der Friede zwischen uns Menschen, kann uns das Glück für ein friedliches Zusammenleben bringen. Denn der Feind der Menschheit ist in uns Menschen zu sehen, darum müssen wir uns selbst besiegen.


Mittwoch, 17. Juni 2009

Kinderarbeit

Kinderarbeit habe ich als Kind auch verrichten müssen, wenn auch unter anderen Verhält­nissen als die Kinder in der Entwicklungsländern, aber die Ursache ist dieselbe, um der Familie das Überleben zu sichern, was oft trotzdem nicht hilft, weil der Lohn aus dieser Ar­beit oft sehr gering ist.

Gut, ich habe überlebt, obwohl die Kinderarbeit, die ich verrichten musste, nicht gefährlich als solche war, und ich war damals schon gut 13/14 Jahre alt, dass kann dann schon et­was anders sein, wenn Kinderarbeit trotzdem Kinderarbeit bleibt, besonders nach den heutigen Maßstäben.

Vor einigen Tagen sah ich in RTL eine Reportage über Kinderarbeit in Indien, was mich sehr geschockt hat, denn ich habe immer gedacht, dass die Kinderarbeit als solche aus­stirbt, aber dass sie ein erheblicher und wichtiger Bestandteil in der Wirtschaft des Landes Indien ist, das war mir neu.

Es muss eine andere Wirtschaftsordnung her, die die Kinderarbeit verbietet, aber gleich­zeitig einen höheren Lohn für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer festlegt, so dass Kinder nicht mehr arbeiten müssen, sondern eine angemessene Bildung durch die jeweili­gen Schulen bekommen. Denn Bildung ist für uns Menschen sehr wichtig, um Vorurteile gegenüber anderen Menschen und Kulturen sowie Religionen abzubauen.

Auch die Gesundheit der Kinder ist durch die Kinderarbeit gefährdet, wenn ich an die Spätfolgen denke, die dann im Erwachsenenalter auftreten, das ist grauenhaft.

Es ist schlimm, wie Menschen mit Menschen umgehen, nur um Profite zu erzielen, wird der Mensch noch immer ausgebeutet, und die Industrieländer tragen aktiv zu dieser Aus­beutung bei.

Wenn wir keine Produkte aus diesen Ländern beziehen oder verbrauchen, dann bekom­men die Menschen auch keinen Lohn, sie verarmen ganz und sterben an Hunger. Aber mit den Hungerlöhnen kommen diese Menschen auch nicht weit. Organisationen der In­dustrieländern versuchen durch Spenden, den Menschen in der Entwicklungsländern zu helfen, aber auch hier mischen sich Kriminelle in die Spendenaktionen ein, so dass viele Gelder nicht dahinkommen, wo sie Menschen helfen können.

Wie diese Kinderarbeit eingeschränkt oder ganz abgeschafft werden kann, liegt an den Kapitalisten, die nur an ihren Profit denken, aber nicht daran denken, dass andere Men­schen auch leben wollen.

Aber Friede sei mit Euch, auch wenn Probleme bestehen, die wir lösen könnten, wenn ei­nige Menschen ihre Augen öffnen würden, um zu sehen, dass es auch andere Menschen gibt, die ein Recht auf ein gesundes und langes Leben haben.

Dienstag, 16. Juni 2009

Wahlen im Iran

Jetzt am Wochenende gab es Wahlen im Iran, die aber damit endeten, dass es zu einer Auseinandersetzung von Gegnern des bisherigen Präsidenten Ahmadinedschad und der iranischen Polizei kam, die noch andauern (13.06.2009). Diese Wahl hatte einen Aus­gang, der eigentlich zu erwarten war, dass der bisherige Inhaber des Präsidentenamts auch weiterhin Inhaber bleibt. Vor der wahl ging man davon aus, dass es zu einer Stich­wahl kommen sollte, aber der derzeitige Wahlausgang zeigte, wie man Wahlen manipulie­ren kann, wenn man derzeit an der Macht ist, und alle Behörden unter seiner Kontrolle hat.

Aber was ich sehr bedenklich finde, besteht darin, dass es auch zu einem Bürgerkrieg kommen könnte. Das wäre für das iranische Volk sehr schlecht, denn ich achte das irani­sche Volk und dessen jahrtausendalte Kultur sehr hoch ein.

Die Oppisition ist jetzt auf Neuwahlen aus, aber ob Ahmadinedschad sich auf diesen Wil­len der Opposition einlässt, das ist wirklich fraglich. Natürlich wären Neuwahlen das Bes­te, um den Vorwurf des Wahlbetrugs auszuräumen, aber wer an der Macht ist, der will auch an der macht bleiben, das ist wohl in jedem land so, und jeder Mensch versucht, sei­ne Macht zu verteidigen.

Ich hoffe, dass dem iranischen Volk ein Bürgerkrieg erspart bleibt, denn Gewalt hat bisher nur geschadet, besonders denen, die schon unter der Knute der Macht bezw. der Macht­missbrauchs leiden, und das sind besonders die iranischen Frauen.

Vielleicht lässt sich Ahmadinedschad von dem Gefühl leiten, einen Bürgerkrieg zu vermei­den, um dann dem Wunsch der Opposition nach Neuwahlen nachzukommen.

Friede sei mit Euch, denn der beginnt dort, wo die Vernunft im Kopf der Menschen den Einfluss übernimmt.

Freitag, 12. Juni 2009

Kunstfehler der Ärzte

In den letzten Jahren häufen sich die Beschwerden von Patienten über fehlerhafte Be­handlung durch Ärzte und medizinischem Personal. Besonders die Chirugen sind durch diese beschwerden betroffen, weil bei denen eine Häufigkeit von Kunstfehlern vorkom­men, was auch mit dem Risiko bei chirugischen Eingriffen vorkommt.

Positiv kann ich vermerken, dass immer mehr Patienten den Weg zu einer Beschwerde finden, wenn sie erst mals das Gefühl haben, dass die medizinische Behandlung durch einen Arzt nicht korrekt verlaufen ist. Auch die Ärztekammer ist heute im Gegensatz von früher bereit, die beschwerden anzunehmen und zu überprüfen.

Aber jetzt steigen die Meldungen über ärztliche Kunstfehler an, trotzdem ist die Dunkelzif­fer hoch, aber viele Patienten resignieren, auch wenn sie unter einem ärztlichen Kunstfeh­ler leiden, den Weg über die Beschwerde an die Ärztekammer zu beschreiten, weil sie im­mer noch der Ansicht sind, dass es keinen Sinn hat, eine Beschwerde einzulegen.

Ich kann diese Patienten verstehen, denn manchmal überlegt man wirklich, ob es sich lohnt, den Weg der beschwerde zu beschreiten. So kann die medikamentöse Behandlung durch den Hausarzt zu erheblichen Störungen im körperlichen Haushalt führen, so zum Beispiel, Schmerzen im ganzen Körper, die man vor der ärztlichen Behandlung nicht hat­te. Aber es ist wirklich kritisch, hier von einem ärztlichen Kunstfehler zu sprechen, denn viele Ärzte kennen die Nebenwirkungen von vielen Medikamenten überhaupt nicht, und dann gibt es noch das Problem, dass jeder Mensch individuell auf ein Medikament anders reagiert.

Ich sehe aber trotzdem einen Fortschritt in den Rechten von Patienten, die durch Kunst­fehler geschädigt worden sind. Die Ärztekammer sowie die Kommissionen, die diese Kunstfehler behandeln, werden in einer kollegialen Klemme stehen, denn wer entscheidet gerne gegen einen Kollegen, und das ist auch Problen menschlicher Art.

Trotz der Kunstfehler sei der Friede mit euch.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Wahlpflicht

Nach der katastrophalen Wahl zum Europäischen Parlament, es gingen nur etwas über 40% der Wahlberechtigen zur Wahl, so fragt man sich wirklich: warum zeigt diese Wahl so ein geringes Interesse bei den europäischen Bürgern?

Ich sage ehrlich, dass ich mich heute mehr als Europäer sehe, weil es für uns wichtig ist, den nationalen Gedanken fallen zu lassen, um in einem grösseren politischen und wirt­schaftlichen Rahmen zu denken.

Die europäischen, aber auch die nationalen Politiker tragen in ihrem Verhalten dazu bei, dass wir Bürger diese politische Arbeit des europäischen Parlaments nicht durchschauen. Dazu gibt es noch ein Manko, dass der Präsident des europäischen Kommission einfach bestimmt wird, aber nicht von den europäischen Bürgern. Denn dieser Präsident ist für uns Europäer der Präsident für Europa.

Jetzt wollen einige Politiker bei uns in der Bundesrepublik Deutschland die Wahlpflicht ein­führen, obwohl die Verfassung besagt, dass der Bundesbürger das Recht hat, wählen zu gehen, also wird er nicht zur wahl gezwungen. Wenn er nicht wählen geht, dann tut er da­mit kund, dass er keine politische Partei in Deutschland wählen will oder keinen Politiker. Damit äussert er seine politische Meinung. Eine Wahlpflicht ist ein erheblicher Eingriff und die demokratische Freiheit, d.h.in die Meinungsfreiheit eines jeden Bürgers.

Die meisten Politiker sehen in der Wahlpflicht einen schlechten Witz, den nur ein frustrier­ter Politiker aus der Hinterbank des Parlaments machen kann, oder den man nicht wählt, weil er nichts bringt, wie die meisten Politiker.

Aber dieses Thema ist vom Tisch. Die Politiker sollten sich mehr darum kümmern und sich fragen: warum gehen so wenig Bürger zu einer Wahl und woran es liegen könnte? Sie würden schon darauf kommen, wenn sie ganz ungezwungen mit den Bürgern reden wür­den, denn dann würden sie eher erfahren, woran es liegt, dass die Bürger wenig Interesse an einer Wahl zeigen.

Auch eine Wahlpflicht bringt keinen politischen Sommer, aber Friede sei mit euch.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Arcandor

Ein Konzern, der sich aus mehreren Unternehmen bildete, und der in der Vergangenheit von den Besitzern und Aktionären prozentuell in den Aktien gesteigert wurde, aber künst­lich gesteigert wurde. Jetzt mit der Finanzkrise kommt das Erwachen. So ist es, wenn man geldgierig ist, und mehr besitzen will, als die anderen Menschen, dann kommt es schon vor, dass der Aktienmarkt, der in der Vergangenheit künstlich geschaffen wurde, obwohl das Kapital nicht da war, zusammenbricht, auch wenn andere Märkte in ihrem Kapital zu­rückgehen oder zurückgeschraubt werden.

Bei Arcandor ist das Managment selbst Schuld, wenn die Kapitalanlagen in ihrem Wert zurückgehen. Aber man jetzt nicht verlangen, dass der Steuerzahler für die Fehler der Ma­nager zur Kasse gebeten werden. In erster Linie sind es die Anteileigner, die durch ihre Einlagen für den Konzern haften, denn diese haben auch das Kapital aus dem Konzern herausgezogen. Wenn Politiker meinen, dass der Steuerzahler für den Schlamassel der Manager aufkommt, nur weil sie Freunde der Politiker sind, dann haben diese Politiker ihre Aufgaben und ihre Verantwortung gegenüber dem Volk nicht verstanden.

Jetzt wird auch mit einer Massenentlassung von Arbeitnehmern gedroht, aber es ist schon komisch, warum wird nicht mit der Festnahme der Unternehmer und Anteilseiger gedroht, denn die sind für die wirtschaftliche Misere der Unternehmen verantwortlich.

Denn wenn man sich die Taschen mit Geld aus der Firmenkasse vollstofft , kann nicht er­warten, dass ihm geholfen wird. Zuerst müssen die Anteilseigner mit ihrem Kapital bürgen, danach kann man helfen, wenn die Finanzen dieser Firmen überprüft worden sind, wo die Schuld an dem Verlust des Kapitals liegt, und wer wirklich für diesen Verlust mit seinem Kapital bürgt.

In Deutschland hat man die kapitalistischen Eigenschaften der Amerikaner übernommen, möglichst viel in die eigene Tasche zu stoffen, aber sich nicht erwischen lassen, sonst drohen 20 Jahre Haft. In Deutschland bekommen unternehmerische Betrüger das Bun­desverdienstkreuz am Bande. Denn nach dem Gesetz in Deutschland gibt es keine Betrü­ger unter den Unternehmern, weil sie Ehrenmänner sind.

Auf jeden Fall wird der Steuerzahler wieder zur Kasse gebeten, dafür sorgen Steinmeier (Aussenminister) und Kamerad Müntefering SPD-Mitglied.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Meditation

Wenn man über Meditation spricht, dann spricht man eher über „Autogenes Training“, denn was ist eigentlich Meditation? Ich denke, jeder hat seine eigene Ansicht über diesen Begriff, wenn es um die Ausführung der meditativen Kunst geht. Doch Autogenes Training und Meditation dürften gleich sein, denn der Begriff Meditaton kommt aus dem asiatischen Raum.

Ich selbst beziehe mich auf mich selbst und sage, es ist alles nur eine Entspannung im ganzen Körper, d.h. eine Entspannung von Physis und Psyche, was für den Menschen von Bedeutung, besonders die Psyche ist der Punkt, der Entspannung aufnimmt, und dann an den Körper weitergibt.

In der Meditation sehe ich die Entspannung durch eine geeignete Musik, die die Hinter­grund bildet, wenn die Gedanken aus die Reise gehen. Es ist wichtig für die Psyche mit dem Bewusstsein und später mit dem Unterbewusstsein auf die Reise durch sich selbst zu egehn, denn es sind für Pfade der Erinnerung da, die begangen werden können, denn nur wenn ich über diese Pfade gehe, dann weiss ich, wer ich bin.

Meine Reisen gehen weit zurück, man kann schon sagen, bis zur Geburt. Ob ich einmal weiterzurückgehen kann, das weiss ich noch nicht, aber ich hoffe es.

Ich habe jetzt erst mit der Meditation oder mit dem autogenen Training angefangen, aber ich neige mehr zur Meditation mit dem Hintergrund von leiser Musik aus dem Bereich der sogenannten Klassik. Ich habe gemerkt, gerade mit diesem Hintergrund kann ich meine Gedanken wandern lassen. Aber noch stehe ich am Anfang, vielleicht wird es noch mehr werden, aber gespürt habe ich schon, dass die Meditation entspannt.

Ich werde auch in Zukunft bei dem Begriff „Meditation“ bleiben, weil eigentlich alles zur Meditation gehört, wenn man sich entspannen kann.

Friede sei mit Euch, und durch die Meditation ist ein friedliches Nebeneinander möglich.