Donnerstag, 30. April 2009

Gesundheitsfond

In den letzten Tagen habe ich oft etwas über den Gesundheitsfond, der am Jahresan­fand Bestandteil unseres Gesundheitswesens wurde. Die Befürworter dieser Einrich­tung waren ganz euphorisch, etwas geschaffen zu haben, was alle Bürger der Repu­blik eine gewisse Sicherheit im Krankheitsfalle geben sollte. Die Kritiker dieser Ein­richtung wiesen daraufhin, dass es zu Problemen kommen werde, besonders bei den Krankenkassen, die aus dem Gesundheitsfond Gelder zugewiesen bekommen.

Jetzt hat man schon erfahren, dass manche Krankenkassen die Beiträge für ihre Mit­glieder erhöhen müssen, damit sie lequide bleiben. Und jetzt wird fleissig an der Bei­tragserhöhungsschraube gedreht, und das werden wohl alle Krankenkassen tun, aber auch die, die eine Beitragserhöhung nicht notwendig haben.

Gut, ich bin als ehemaliger Beamter, der sich jetzt im Altersruhestand befindet, pri­vatversichert, aber als Privatpatient habe ich wohl kaum Vorteile, denn ich seh selbst nicht ein, dass ich teure Medikamente kaufen soll, deren Wirkungen nicht besser sind als die der preisgünstigsten.

Man hätte die Krankenkassen selbst die Verantwortung für ihre finanzielle Liquidati­on überlassen sollen, sowie es früher der Fall war. Für die Menschen, die nicht kran­kenversichert waren, für die hätte man schon eine anständige Lösung gefunden.

Aber andererseits sollte man dieser Einrichtung wie den Gesundheitsfond Zeit las­sen, sich zu integrieren, denn jede Einrichtung benötigt Zeit, um wieder in die Pu­schen zu kommen, besonders wenn sie neu ist, und es ungewohnt ist, mit den Geldern richtig zu arbeiten.

Ich gehe einmal davon aus, dass der Gesundheitsfond bestehen bleibt, wenn auch Veränderungen vorgenommen werden, die sich aus der Praxis ergeben. Dazu kommt noch eins, dass die Anzahl der Krankenkassen schrumpfen wird, und das wäre gut, denn manche Krankenkassen, die heute noch bestehen, haben nicht das Format, sich gegen die alten Kassen durchzusetzen.

Entscheidung in dieser Sache sind die Patienten und Ärzte, die aus der Praxis be­richten können, aber auch die alteingesessen Kassen, die auch aus jahrzehntelangen Erfahrungen zehren und berichten können.

Aber ein Weg wird sich finden, um ein richtiges Krankenkassensystem aufzubauen, oder ein anderes Gesundheitsystem aufzubauen.


Mittwoch, 29. April 2009

Erholung der Finanzmärkte

Zum Anfang des Jahres war man noch hysterisch als der Finanzmarkt zusammenzu­brechen drohte, aber jetzt scheint er sich erholt zu haben, oder er beginnt erst mit ei­ner Phase der Erholung. Prinzipiell kann die Flaute an den Finanzmärkten eigent­lich nicht die Tragweite einer deutlichen Inflation erreicht haben, denn auch viele Banken geben ihren Kunden jetzt schon eher die Möglichkeit, einen Kredit zu bean­tragen, aber man hört doch hin und wieder das Argument, dass es bei der Kreditver­gabe auf eine optimiertere Sicherung des Kredites geht. Scheinbar ist man zu den al­ten Sicherungsmechanismen von Krediten zurückgekehrt. Man hätte es schon vorher machen können.

Jetzt stellt sich nur die Frage: was geschieht mit den Nieten an Wertpapieren, die keiner haben will? Das Kapital dieser Wertpapiere ist verloren, das ist keine Frage, aber kann man trotz dieses Verlustes wieder zum Tagesgeschäft übergehen, als wenn nicht geschehen sei?

Man kann es natürlich nicht, aber die Geldinstitute sollten trotzdem den Mut wagen, weiterhin ihre Geldgeschäfte zu betreiben, auch wenn zwischen Bänker und Kunden eine gewisse Distanz entstanden sei.

Es stellt sich hier aber die Frage: was geschieht mit den Bänker und Managern, die die Finanzkrise durch Fehlverhalten verursacht haben? Es ist schwierig, diese Frage zu beantworten, denn im juristischem Sinne und nach Ansicht der Bevölkerung, müssten die Verursacher der Finanzkrise auch für den Schaden aufkommen, d.h. sie müssten mit ihrem Vermögen haften.

Auch ich bin dafür, dass es generell eine Haftungsverpflichtung von Bänkern und Managern geben sollte, wenn diese Krisen grobfährlässig verursacht werden, aber das wäre eine Vereinbarung zwischen den einzelnen Staaten, weil man das Ganze nur global betrachten kann.

Warten wir die nächsten Monate und Jahre ab, inwieweit sich die weltwirtschaft von dieser Krise erholt hat. Möglicherweise kommt eine Gesundheitskrise auf uns Men­schen zu : die Schweinegrippe, aber dafür kann man niemand haftbar machen, viel­leicht alles Menschen selbst.

Es gibt immer eine Weg, aus einer Krise herauszukommen, die Bänker haben es uns gezeigt, indem man Ruhe bewahrt und weitermacht.

Dienstag, 28. April 2009

Gedanken sind frei

Es ist in Deutschland ein Volkslied, Es soll in der Zeit um 1814/14 entstanden sein, aber Genaues weiss ich nicht. Dieses Led soll in der Zeit der Freiheitskriege entstanden sein, aber gebracht hat dieses Lied nicht sehr viel, denn nach diesen Kriegen blieb es so wie es vorher war, nämlich die Diktatur des Fürstentums. Napoleon war besiegt, und das war für die damaligen Fürsten sehr wichtig, und das Bürgertum machte sich noch in der Zeit der Kriege Gedanken, wie sich alles verändern würde und zwar zur Freiheit des Bürgertums, aber es ist anders geworden. Die alten Machtverhältnisse, die vor den Freiheitskriegen bestanden wurden wieder restauriert.

Das Bürgertum blieb bei den Gedanken, dass diese frei bleiben sollten, aber man blieb unter sich und Dichter und Denker hielten sich an diesem Lied, auch wenn sie ins Gefäng­nis kamen, früher hiess es Festung.

Ich halte sehr viel davon, dass unsere Gedanken frei bleiben, das wir frei denken können und für dieses Denken nicht inhaftiert oder so bestraft werden, weil jeder Mensch ein Recht hat, seine Gedanken und damit seine Meinung frei äussern zu können.

Die Gedanken kann kein Mensch einem anderen Menschen nehmen, denn jeder hat sei­ne eigenen Gedanken. Das wir als junge Menschen – im Kindesalter – von unseren Eltern lernen, Gedanken zu entwickeln, das sei unseren Eltern hoch anzurechnen, aber auch die Schule und später die berufliche Ausbildung erweitert unsere Gedankengänge bis zu ei­nem gewissen Grad, aber wir werden dann unseren Nachkommen diese Gedanken wei­tergeben, in der Hoffnung, dass die nachfolgende Generation diese Gedanken weiterent­wickelt.

Wichtig ist für mich, dass meine Gedanken aber auch die meiner Mitmenschen frei blei­ben, denn unser Körper selbst hat diese Freiheit nicht, weil er dem Zwang des Alters un­terworfen ist. Wir können im Alter schwer über unseren Körper entscheiden, denn die Ver­schleisserscheinungen der Organe und Glieder unseres Körpers unterliegen anderen Me­chanismen, auf die wir nur in beschränkter Weise Einfluss nehmen können.

Man kann das Altern herauszögern und bis ins hohe Alter auch körperlich fit bleiben, aber eines Tages wird auch der Körper seine Arbeit aufgeben, dann gehen Körper und Geist, auch damit die Gedanken einen anderen Weg, den eigentlich keiner kennt, den wir Men­schen als Tod bezeichnen. Ich bezeichne ihn als Gevatter Tod, denn er sorgt dafür, dass ich nach einem langen Leben die ewige Ruhe finde.

Was dann geschieht, das weiss ich nicht, eigentlich möchte ich es auch gar nicht wissen, aber eigentlich doch. Hier ist ein Widerspruch in meiner Persönlichkeit, aber auch in mei­nen Gedanken, was mir wieder sehr viel Spass macht, weil ich dann nicht mehr berechen­bar bin.

So bin ich auch in meinen Gedanken nicht berechenbar, aber dafür sind meine Gedanken frei und so auch meine Meinung.

Meine lieben Freunde des Geistes, die Freiheit des Geistes und der Gedanken soll ewig andauern.


Montag, 27. April 2009

Schweinegrippe

Jetzt haben wir wieder die Zeit von 1918/19 erreicht, in der auch eine Influenza auftauch­te, die für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich war. Jetzt nach etwa hundert Jahren taucht wieder eine Influenza auf, die scheinbar drei Virenstämme kombiniert wie Vogelgrippe, Schweinegrippe und Menschengrippe. Die Weltgesundheitsorganisation steht jetzt auf dem Schlauch und läßt nur noch heiße Luft durch, denn es gibt keine Mög­lichkeit sich gegen die Influenza impfen zu lassen.

Aber es ist so, denn regelmässig tauchen Viruserkrankungen auf, die uns Menschen deut­lich machen: sei nicht so sicher, immer gesund zu bleiben. Denn schon beim HIV positiv haben wir erkennen müssen, dass auch dieser Virusstamm sehr mächtig ist und uns Men­schen klein aussehen lässt.

Die Menschen werden sich noch keine Sorgen über diesen Virus machen, denn hier in der Bundesrepublik ist er noch nicht aufgetaucht, aber er wird garantiert bei uns auftauchen, weil auch Deutschland von vielen Menschen aus allen Weltgegenden besucht wird.

Warten wir einmal ab, wie sich die ganze Sache so entwickelt, vielleicht gibt es viele Tote, so in die Millionen oder wenig Tote, aber darüber haben wir nicht zu entscheiden.

Wie könnte man sich gegen die Virus schützen? Eigentlich nur so, dass man versucht, an­deren Menschen aus dem Wege zu gehen. Bei mir ist es schwer, denn ich rede sehr viel mit anderen Menschen, weil es mir Spass macht, vielleicht kann ich mir meinen Gesprä­chen den Virus so zusetzen, dass er freiwillig die Kurve kratzt, so nach dem Motto: lieber weg als dem Idioten, zu zuhören.

Es wird keine Wundermittel gegen diese Virus oder gegen diese Kombination von Viren geben, doch man kann sich so verhalten, dass man den Körperkontakt mit anderen Men­schen möglichst vermeidet.

Der Weg zum Ziel ist der, dass man einen Weg findet, der das Ziel hat, die Ausbreitung der Schweinegrippe zu erschweren, oder sie ganz zu verhindern.

Sonntag, 26. April 2009

Freiheit grenzenlos

Die Freiheit muss grenzenlos sein. So hatte ich es einmal in einem Lied, Schlager in den 60-ziger Jahren, gehört, aber jetzt habe ich mir einmal Gedanken über die beiden Begriffe:“Freiheit“ und „grenzenlos“ gemacht, was sie eigentlich bedeuten können.

Was Freiheit ist, darüber haben sich wohl die wenigsten Menschen einmal Gedanken ge­macht, gerade bei uns in den europäischen Staaten, die nach dem 2.Weltkrieg in Freiheit leben konnten, denn sie durften sich entscheiden, offen und frei zu leben und selbst Ent­scheidungen zu treffen und zu tragen. Dagegen waren die Menschen in den sozialisti­schen Staaten nicht frei. Sie wurden in diesen Staaten gegängelt und hatten keine Mög­lichkeit, ihre Meinung frei zu äussern, ohne Gefahr zu laufen, ihre Freiheit zu verlieren. Es war in erster die Freiheit in politischer Hinsicht. Aber was heißt: „ die Freiheit muss gren­zenlos sein..“, gibt es diese Freiheit überhaupt oder kann es diese Art von Freiheit wirklich geben?

Wenn man den Menschen als solchen betrachtet, als ein Wesen dieses Planeten, dann kann man ihm den Glauben nehmen, dass seine Freiheit grenzenlos sein kann. Sein Kör­per ist biologische gesehen, oder nach den biologischen Erkenntnissen von heute, den Zwängen dieses Lebens unterworfen. Ob es auch ein anderes Leben gibt, das dualisti­sche mit dem biologischen Leben verbunden ist, das weiss ich natürlich nicht. Manche Menschen sind der Meinung, dass es noch etwas Anderes gibt, als dieses Leben.

Dieses Lied wird nur die Menschen begeistern, die nach dem sehnen, was sie als gren­zenlose Freiheit selbst sehen, die gedankliche Freiheit, die wird wahrscheinlich oder auch nicht grenzenlos sein.

Eine gedankliche Freiheit gibt es auch, aber auch sie wird begrenzt sein sowie das biolo­gische Leben auch begrenzt ist, aber besonders unsere Lernfähigkeit, zu denken oder Gedanken zu haben, die dann grenzenlos werden, wenn sie andere Menschen bezw. un­sere Mitmenschen nicht begreifen.

Aber lassen wir die Überlegungen weg, denn sie belasten uns in unserer Freude an die grenzenlose Freiheit, ob es die gibt oder nicht, aber die Vorfreude an eine grenzenlose Freiheit ist immer gegeben, besonders die über den Wolken, aber dort wirkt auch die An­ziehungskraft oder Schwerkraft unseres Planeten zusammen mit der Sonne und den an­deren Planeten.

Die Melodie dieses Liedes spricht wohl die an, die an die grenzenlose Freiheit glauben, oder an die Grenzenlosigkeit der Emotionen.

Der Weg ist das Ziel, denn wenn wir uns ein Ziel suchen, müssen wir den Weg finden, die zu diesem Ziel führt, also interpretieren wir das Ziel und dann den Weg.

Samstag, 25. April 2009

Religionswahn

Religionswahn


Warum eigentlich dieses Thema? Ich denke, man sollte auch darüber sprechen oder schreiben, denn dieses Thema belastet z.Zt. die Beziehungen zwischen Völkern und Na­tionen, in denen es verschiedene Religionen gibt.

Wir, die wir im Abendland leben, haben dieses extreme Verhalten von Religionsfanatikern schon hinter uns. Wenn ich an das Mittelalter denken, in dem Menschen verfolgt wurden, die man wegen etwas verurteilte, was sie nicht begangen hatten, aber sie kamen auf den Scheiterhaufen.

Nun gut, heute machen die Islamisten es mit Sprengstoff, in dem sie mit einer Autobombe auf einem belebten Marktplatz viele Menschen in den Tod reissen, wenn sie die Autobom­be zünden.

Aber warum muss man so etwas tun? Das ist wohl die Frage, die man stellen muss, weil man das Verhalten dieser Menschen nicht versteht. Denn ich verstehe es auch nicht.

Das Miteinandersprechen wäre die einzige Alternative, um zu verstehen, warum man so versessen ist, seine Religion so anzupreisen, als wenn sie die einzige wäre, die den wah­ren Gott beinhaltet. Aber der Islam ist mit der jüdischen und christlichen Religion ver­wandt, denn alle drei Religionen gehen davon aus, dass es nur einen Gott gibt.

Also stimmt doch etwas nicht, wenn eine Religion behauptet, sie sei die einzige wahre Re­ligion.

Mohamed als ihr Prophet hat die anderen beiden Religonen sehr gut gekannt, denn als Kaufmann kam er im nahen Osten sehr viel herum und hörte auch sehr viel. Er hat den Is­lam den anderen beiden Religionen auf gleicher Ebene gestellt und hat auch dem Islam die Personifizierung des einzigen Gott gegeben. Darin sind sich die jüdische und islami­sche Religion gleich. Die Christen haben zuviele Heilige und sonstige überflüssige Perso­nen herumstehen, die der eigentlichen Religion ihren wahren Charakter nehmen, nämlich das es nur einen einzigen Gott. Die Personifizierung von Jesus zum Gott, sowie es im Christentum bei einigen Gläubigen praktifiziert wird, hat dem Christentum den eigentlichen Charakter als Religion genommen.

Mir ist es eigentlich egal, wer hier als Gott hervorgehoben wird, oder ob es einen einzigen Gott oder mehrere Götter gibt, denn eigentlich wissen wir wirklich nicht, was sich in ande­ren Ebenen so vollzieht.

Ob es wirklich einen Religionswahn gibt, oder ob die Leute diesen Wahn nur vorspielen, um an die Macht zu kommen, um über Menschen herrschen zu können, das ist wohl die eigentliche Frage, die mich bewegt.

Ich sage nur, es geht nicht um die Religion, denn sie ist nur ein Mittel zum Zweck, denn dieser ist das Streben nach Macht über andere Menschen, mehr nicht. Vielleicht sollten wir einmal darüber nachdenken und nach Wegen suchen, die dieses Machtstreben um­münzen, um etwas Sinnvolleres zu tun, nämlich für das Wohlergehen der Menschheit, der Tier- und Pflanzenwelt.

Der Weg ist das Ziel, denn um unseren Planeten zu erhalten, bedarf es keiner blöden Sprüche, sondern Taten im Tier- und Umweltschutz.

Freitag, 24. April 2009

Cellulite

Dieses ständige Herumgenörgel über Cellulite oder keine Cellulite ist schon ein Herumge­zicke, das wohl weitergehen wird, solange man die Menschen, insbesondere die Frauen in Unkenntnis lässt, über die tatsächlichen Hintergründe dieses Teils des menschlichen Kör­pers, wo die Biologie eine entscheidende Rolle spielt.

Cellulites ist eine Fetteinlagerung im Körper, die dazu dient, dass der Körper, also die wer­dende Mutter ein Depot von Energiereserven hat. Wird dieses Depot künstlich entfernt, dann wir gleichzeitig auch die Überlebensreserve in einem Menschen entfernt, und der Mensch kann in mageren Zeiten nicht mehr von diesen Energiereserven zehren.

Auch ist es wichtig, wenn für die Frau eine Schwangerschaft heransteht, dann kann sie in der Zeit der Schwangerschaft und danach auf diese Reserven zurückgreifen.

In unserer modernen Gesellschaft hat man allen Sinn für die biologischen Erfordernissen verloren, weil die finanziellen Hintergründe massgebend sind, d.h.ordinäre geschrieben oder gesagt, Geld verdienen ist wichtiger als der biologische oder der gesundheitliche Aspekt.

Gut, die Absaugung von Cellulites ist höchsten gesundheitsschädlich, kann zu schweren Erkrankungen führen und möglicherweise zum Tode, aber als Energiereserve hat die Cel­lulites momentan keine Bedeutung, denn wir leben in ernährungsschaftlicher Hinsicht im Überfluss, ob es wirklich so ist, kann ich nicht genau definieren oder auch bestätigen.

Diese Cellulites ist ein biologisches Produkt der Natur und wird es auch so bleiben, ausser die Natur ändert in dieser Hinsicht ihre Strategie, was wohl nicht der Fall sein wird, denn dann müsste die Natur den Menschen verändern also neu erschaffen, und das wird sie nicht tun. Sie wird uns höchstens durch ein anderes Wesen ersetzen, was jetzt an der Zeit wäre, weil soviel Unfug, der von Menschen ausgeht, nicht mehr zu ertragen ist.

Die jungen oder auch älteren Frauen sind wirklich der Meinung, das Fettabsaugen wäre für sie von massgebender Bedeutung und würde zum Schönheitsideal beitragen, aber was ist wirklich schön?

Ich denke, dass das Schönheitsideal eine persönliche Sache des einzelenen Menschen ist, denn man kann nicht generell sagen: das ist schön und das nicht. Jeder sieht die Schönheit als etwas Persönliches an. Ich selbst sehe keine Schönheit in irgendetwas oder in irgendeinem Gegenstand, sondern meine Gefühle müssen auf den Gegenstand oder den Menschen ansprechen, weil Schönheit für mich eine gefühlte Sache ist.

Lassen wir Cellulite nur Cellulite sein, denn auch die Celulite hat einen berechtigten Platz in unserem Leben. Man darf die Natur nicht so empfindlich stören, weil sie sonst zurück­schlägt, dann wird es bestimmt ganz dick kommen.

Der Weg wird immer das Ziel sein, um dieses zu erreichen. Wenn wir etwas verändern wolen, dann sollten wir uns die angestrebte Veränderung vorher eingehend überlegen, weil das Denken die Basis von Veränderungen ist.

Donnerstag, 23. April 2009

Thingplatz

Nach dem 2.Weltkrieg, so etwa gegen Ende April 1945, kam ich mit meiner Mutter, meiner Tante und meiner Schwester nach dem Norden Deutschland, so in der Nähe der deutsch-dänischen Grenze. Also kamen wir aus unseren kalten Heimat in Osten Deutschlands in die neue nass-kalte Heimat Deutschlands. Hier oben in Schleswig Holstein war alles etwas anders als bei mir in der kalten Heimat, was ich erst später festgestellt hatte, aber Spass beiseite, Ernst ist soeben eingetroffen, und ich habe ihn hereingelassen.
Oben an der Grenze, im letzten Dorf hatten wir unsere Bleibe, es war Süderlügum, und ich hatte eines Tages eine Begegnung mit einem alten Mann, der dort oben aufgewachsen war und ein sogenannter Einheimischer war. Ich war damals so 10 Jahre alt und mit meinem gleichaltrigen Freund unterwegs, als wir ein kleines Waldstück betraten. Dort trafen wir auch den alten Mann.
Es war ein anderes Gebilde von einem Wald, denn es war mehr eine Lichtung, d.h.die Bäume und Sträucher umstanden einen riesigen Findling, der auf einer Lichtung stand. Wir staunten über dieses Exemplar, und der alte Mann erzählte uns etwas über die Eiszeit, und die Gletscher aus der letzten Eiszeit hätten die Findling nach Süderlügum gebracht. Natürlich gab es dieses Dorf damals noch nicht.
Aber dann kam der alte Mann, er hieß Hans-Peter Petersen, auf den Punkt. Er erzählte uns, dassdiese Lichtung in früheren Zeiten ein alter Thing-Platz der Germanen war, die hier lebten. Als das Christentum nach dem Norden kam, wurde dieser Thing-Platz zu einem Hinrichtungsplatz. Hier wurden einige Männer aber auch Frauen mit dem Schwert hingerichtet. Der riesige Findling war dann der Hinrichtungsblock. Er zeigte uns die dunklen Flecke auf diesem Findling und meinte, es sei das Blut der Hingerichteten, und darum sei dieser Ort auch verflucht.
Ich habe häufig diesen Ort aufgesucht, nicht um andere Menschen hinzurichten, sondern weil es immer so schön ruhig hier war, und mein Freund und ich konnten darüber nachdenken, wie es bei diesen Hinrichtungen so zugegangen sein musste.
Es war einmal und kommt nie wieder.





Sonntag, 19. April 2009

Kalter Morgen

Heute bin ich wieder früher aufgestanden, aber das ist zumeist die Regel bei mir, bloss in der den letzten vier Tagen bin ich später aufgestanden, aber es macht nichts, wenn man das frühe Aufstehen gewohnt ist.
Der Regen in den letzten Tage hat etwas kühlere Luft hinterlassen, was ich am heutigen Morgen erfahren konnte, als ich mich auf den Balkon setzte. Es ist nicht die Luft, sondern die Nässe, die sich noch in der Luft befindet.
Ich habe die auf dem Tisch stehende Kerzen angezündet, nicht um mehr Wärme zu bekommen, sondern um den dunklen Morgen mit Licht zu empfangen, was ich immer mache, wenn ich mich in den frühen Morgenstunden auf den Balkon setze. Der Morgen freut sich, wenn er mit viel Licht empfangen wird. Ich selbst freu mich immer über das Licht der aufgehenden Sonne, aber gleichzeitig habe ich auch keine Furcht vor der Dunkelheit, denn die kann auch angenehm sein, besonders dann, wenn man schlafen will.
Also sass ich auf meinem Stuhl, schaute in die Dunkelheit des Morgens hinein und dachte nach. Ja, ich denke, das muss man sich hineinziehen, wenn ich schon einmal denke, aber über was hatte ich nachgedacht?
Ich werde voraussichtlich über etwas Schreiben und setze diese Niedergeschriebene auf meine eigene Seiten ein, vielleicht findet sich jemand, der es lesen will. Möglich ist alles.


Sonntag, 12. April 2009

CDU und CSU gegen Gesetze

CDU und CSU gegen Gesetze


Wenn man gegen Gesetze ist, so besteht die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas zu ver­bergen hat, besonders dann, wenn man gegen das betreffende Gesetz ist.

Der Bundestag hat Gesetze beraten, die sich gegen die sogenannten Steueroasen rich­ten, d.h.,man will diese Steueroasen austrocknen und das, per Gesetz, was eigentlich auch fair ist, so dass jeder weiss, ich darf meine hinterzogenen Steuern icht mehr in diese Staaten horten.

Aber jetzt gibt es zwei Parteien in der Bundesrepublik Deutschland, die sich gegen diese Gesetze wehren, indem sie die Gesetze im Bundesrat ablehnen wollen, warum, das kön­nen nur die Abgeordneten erklären, aber sie tun es nicht, weil sie der meinung seien, das Volk sei zu dumm, dieses zu verstehen.

Aber das Volk versteht es schon, denn ich entnehme diesem Verhalten, dass die Abge­ordneten selber oder ihre Freunde ihr Vermögen in diesen Steueroasen unterbringen, um Steuern zu hinterziehen. Aber warum?

Die Steuern werden doch benötigt, um ein Gemeinschaftswesen, wie einen Staat, zum Leben zu bringen, oder am Leben zu erhalten. Auch das Vermögen, welches sie in den anderen Ländern – Steueroasen – unterbringen, soll das Leben einer Gemeinschaft erhal­ten, und hier in der Kaufkraft, weil das Geld ständig im Umlauf sein muss, damit alle am Leben der Gemeinschaft teilhaben können.

Es ist auch wünschenswert, wenn das Geld auch in andere Staaten fliesst, weil auch die bei uns Waren bestellen und kaufen, so dass die arbeitende Bevölkerung ein Einkommen bezieht, um durch den Kauf von Waren, den Staat durch Steuern zu erhalten.

Andererseits werden Steuern an den Staat abgedrückt, um die staatlichen Stellen zu er­halten, die für unsere Sicherheit und für die Erhaltung des Staates wichtig sind, denn oft kommt es vor, dass die vermögenden Menschen den Staat auffordern, für ihre Sicherheit zu sorgen, aber dafür keine Steuer entrichten, sondern die Steuern lieber in ein anderes Land bringen, weil sie der Meinung sind, es sei ihr gutes Recht, ihr Vermögen zu vermeh­ren und zu erhalten, ohne an das Staatswesen einen Obolus zu entrichten. Die Menschen sind die eigentlichen Schmarotzer, denn auch ihre Sicherheit wird vom Staat erhalten so­weit es möglich ist.

Das Vermögen wird nicht durch Arbeit erworben, sondern durch Spekulationen an den Fi­nanzbörsen. Dort werden Aktien von Firmen angeboten, die dann gekauft werden, wenn man etwas Kapital übrig hat, denn man will sein Vermögen vermehren, das ist die An­triebskraft der Menschen: Vermögen bilden, erhalten ud beschützen. Das beschützen be­zieht sich darauf, das Geld in ein anderes Land zu bringen, in dem ich keine oder nur we­nig Steuern zahlen muss. Nur bei finanziellen Verlusten soll die Gemeinschaft helfen, wie bei der letzten Finanzkrise.

Die Gesetze gegen die Steueroasen sollen sich dagegen richten, dass die Steuergelder im eigenen Land bleiben sollen, denn die nächste Finanzkrise kommt bestimmt, weil die Habgier und Dummheit der Menschen in Bezug auf die Finanzen zu gross ist.

Die Parteien sollen sich nicht gegen die Gesetze stemmen, die für das Wohl unseres Ge­meinwesen wichtig sind, denn solche Gesetze können ein Gemeinwesen wieder aufbauen und stabilisieren. Ich verstehe schon, warum es immer Politiker geben wird, die manche Gesetze ablehnen, weil sie dann die Betroffenen sind, die diese Gesetze einhalten müs­sen, was sie nicht können.

Der Weg ist das Ziel, wenn man Gesetze zulässt, die das Gemeinwesen schützen und an­dererseits nützlich sind.