Dienstag, 31. März 2009

Kontrolle des Internets

Kontrolle des Internets

Die Kontrolle des Internets, daraus wird wohl nichts werden, denn wer will das Internet wirkungsvoll kontrollieren? Wenn es wirkungsvoll sein soll, dann müsste sich jedes Land abschotten, und das geht einfach nicht. Die Kontrolle des Internets soll sich auf die Ver­breitung von Kinderpornografie auswirken, d.h. die Ausbreitung soll durch die Kontrolle gleich Null sein, aber kann man es wirklich so kontrollieren?

Ich denke nicht. Die Anbieter von Internetseiten können selbst darauf achten, dass be­stimmte Seiten nicht angeboten werden, oder aus dem Internet herausgeworfen werden. Ich denke, die Selbstkontrolle wäre wichtiger als der staatliche Eingriff, denn der macht vor diesem Verbot vor Kinderpornografie nicht halt, sondern wird dann das gesamte Inter­net kontrollieren, so auch die Meinungsfreiheit seiner Bürger, und das wäre unerträglich.

Wenn von Erwachsenen die Pornoseiten für Erwachsene angeklickt werden, so kann man nichts sagen, denn die Erwachsenen müssen selbst wissen, ob sie Pornos brauchen oder nicht.

Aber eine wirksame Kontrolle wird es im Internet nicht geben, weil zuviele Anbieter in das Internet gehen, besonders Länder ausserhalb der EU wie Russland. Die russischen An­bieter kehren sich nicht um Gesetze für die Kontrolle des Internets, sondern sie bieten al­les an, was sie anbieten können.

Leider wird man das Anbieten von Kinderpornos nicht unterbinden können, weil es noch Menschen gibt, die pädophil veranlagt sind sowie andere Menschen die gleichgeschlecht­liche Neigungen haben.

Auf jeden Fall wird das Vorhaben, das Internet zu kontrollieren, in die Hose gehen, denn man kann es nicht kontrollieren, weil zuviele Anbieter mit unterschiedlichen Vorhaben im Internet etwas anbieten.

Der Weg zum Ziel ist die Selbstkontrolle und Selbstdisziplin.

Sonntag, 29. März 2009

Kontrolle von Finanzmärkten

Kontrolle der Finanzmärkte


Nach dem Desaster der Finanzmärkte in den USA, in Europa und in Asien, und der nach­folgenden Weltwirtschaftskrise verbunden mit der Rezession in den Industriestaaten, ver­sucht man jetzt mit Kontrollen den Finanzmarkt zu bändigen.

Aber ich frage mich, kann man einen freien und kapitalistischen Finanzmarkt wirklich bän­digen? Ich habe Zweifel.

Anfangs wird man versuchen, den Finanzmarkt zu beruhigen. Er wird wieder anlaufen und manche Menschen oder auch viele werden sagen, es sei doch alles in Ordnung, und man benötige keine Kontrollen mehr, also lassen wir diese wegfallen, damit der Finanzmarkt wieder so richtig für die Reichen florieren kann. Es wird dann wieder von vorne losgehen, und der Markt wird wieder einbrechen und man sucht wie immer die Schuldigen.

Die Schuldigen der derzeitigen Rezession waren Geldgier und Dummheit in Sachen Bör­sen oder auch Machtwahn. Und so wird es bei einer zukünftigen Finanzmarktkrise wieder sein, dass die Geldgier alles hat zusammenbrechen lassen.

Vielleicht sehe ich alles zu einfach, aber hier deute ich nur etwas an, was die Ursache der Finanzkrise sein kann, ich denke die Ursache der Krise ist vielfältiger und komplizierter.

Nun gehe ich einmal zur Kontrolle der Finanzmärkte, und ich frage mich: welche Kontroll­mechanismen will man einsetzen, und wie will man den Markt der Finanzen richtig und in­tensiv kontrollieren? Denn die Kontrolleure sind auch nur Menschen mit der Neigung nach Reichtum und Macht, und irgendwann werden auch die die Hand aufhalten und kassieren wollen.

Es kommt mir vor, als wenn die Staatsmänner mit ihren Regierungen nur ihre Bürger be­sänftigen wollen, und stellen deshalb eine Kontrolle der Finanzmärkte in Aussicht. In der Vereinigten Staaten von Amerika gibt es schon Stimmen, die sich gegen eine Kontrolle der Finanzmärkte wenden. Es sind die Republikaner, aber nicht nur die werden sich ge­gen entsprechende Gesetze wenden, so dass, was ich schon ahne, eine Kontrolle der Fi­nanzmärkte wohl auf dem Papier steht, aber nicht in die Praxis umgesetzt wird. Denn eine Kontrolle bedeutet auch für die Politiker eine Kontrolle ihres eigenen Einkommens (auch sogenannte Spenden werden dann als Einkommen sichtbar gemacht).

Ob die angestrebte Kontrolle der Finanzmärkte wirklich etwas bringt, das hängt wohl von vielen anderen Faktoren ab, d.h.von der Fähigkeit der Politiker, sich nicht bestechen zu lassen. Auch muss von Anfnag an deutlich gemacht werden, dass der Staat diese Kontrol­len für sehr wichtig hält, und diese auch durchsetzt, wenn möglich mit hohen Strafen für die, die diese Kontrollen umgehen wollen.

Nur habe ich in dieser Sache ein ungutes Gefühl, dass es wieder einen Leerlauf in dieser Angelegenheit geben wird, wie bei vielen Anliegen der Bürger an die Regierung, etwas für die Bürger zu tun. Bisher haben die Politiker nur sich sich selbst etwas getan, oder auch für ihre Freunde.

Eigentlich ist es blöd, etwas über die Kontrolle der Finanzmärkte zu schreiben, weil man keine Konrtollmechanismen kennt, die wirklich greifen, wenn kontrolliert werden soll. Also bleibt wahrscheinlich alles beim Alten. Ich bin gespannt.

Der Weg ist immer das Ziel, um Menschen bewusst zu machen, wenn Menschen, alle Menschen, Geld verdienen, dann können sie auch kaufen, d.h.der Konsum von Gütern wird beständig hochgehalten.

Samstag, 28. März 2009

Affe und Mensch

Affe und Mensch


Es gibt immer etwas zu lachen, wenn man sich in der Gesellschaft streitet: stammt der Mensch vom Affen ab oder der Affe vom Menschen? Aber man hat wissenschaftlich her­ausgefunden, dass Affe und Mensch gemeinsame Vorfahren haben, also sind wir mitein­ander verwandt. Wenn ich mir den Affen und Menschen in seiner Entwicklung anschaue, dann kann ich nur sagen, die Wissenschaft hat Recht. Warum auch nicht?

Irgendwann in der grauen Vorzeit unsere Planeten, der schon vor Milliarden Jahren auf seiner Oberfläche Leben entwickelte, erschien auch der gemeinsame Vorfahre von Affe und Mensch. Er erschien einfach, also wurde von der Evolution entwickelt.

Ob diese evolutionäre Entwicklung nun zufällig oder bestimmt war, dass weiss keiner, nicht einmal unser Verwandter, der Affe oder auch affiger Verwandter. Die Affen werden zu uns sagen, menschlicher Verwandter, aber sie werden uns eigentlich als ihre Affen an­sehen, nur sehen wir etwas anders aus.

Ich frage mich manchmal, warum unterscheiden wir so krass zwischen Affe und Mensch, denn der Mensch ist auch nur ein Affe und der Affe auch nur ein Mensch.

Wenn auch viele Menschen auch unsere Verwandtschaft zu den Affen verneinen, so sind wir doch mit diesen lieben Menschen verwandt, denn vieles was diese Wesen vortragen, sind auch menschliche Verhaltensweisen, so der Hand, anderen Menschen im Verhalten nachzumachen oder wie der Mensch sagt: nachzuäffen. Der Affe würde es so nennen: nachzumenschen.

Seien wir froh, dass es diese lieben Verwandten gibt, dann stirbt unsere Linie nicht aus, es kann auch sein, dass unsere haarigen Verwandten heimlich den Aufstand üben, um an die Macht zu kommen, nur wir merken es noch nicht.

Ich sehe wohl Unterschiede zwischen uns Verwandten, aber manchmal kann ich nur sa­gen, wenn manche Menschen streiten, dann benehmen sie sich äffisch, aber wenn ich die äffischen Verwandten betrachte, dann kann ich nur sagen, die Menschen streiten sich menschlich, aber auch beim Streit zwischen den äffischen Verwandten entdecke ich mas­sive menschliche Züge.

So betrachtet, sind Affe und Mensch doch verwandt und auch sehr nahe verwandt, das gilt besonders für einige Menschen, die von einer Auslese der Gesellschaft sprechen, so­wie im 3.Reich die braunen Banditen oder auch Geistesgestörten. Ich bitte um Entschuldi­gung, denn die Geistesgestörten sind gesünder als die Rechtsextremisten.

Lassen wir Affe und Mensch das sein was sie sein wollen, weil das Leben kurz ist und wichtig für den Einzelnen.

Der Weg ist das Ziel, darum schauen wir uns gegenseitig an, Affe und Mensch, und dann sehen wir uns in beiden Wesen wieder.

Dienstag, 24. März 2009

Weltwirtschaftssystem

Weltwirtschaftssystem

Shalom: der Friede sei mit euch.

Was wollen wir eigentlich wirklich? Soll die Finanzkrise beendet werden, oder sool sie ver­schärft werden, nur weil einige Manager nicht begriffen haben, dass eine derartige krise, die nur durch wenige Uneinsichtige verursacht wurde, ein ganzes Weltwirtschaftssystem in den Abgrund führte.

Man kann schon vermuten, dass viele sagen werden oder oder denken, der alte Marx hat­te Recht, wenn er sich vom Kapitalismus lösen wollte, und gleichzeitig sich darüber Ge­danken machte, wie man eine neue Weltwirtschaftsordnung schaffen könnte, die das kapi­talistische System ersetzen würde.

Nun gut, in der Vergangenheit haben einige Nationen den Kommunismus oder auch So­zialismus eingeführt, gebracht hatten diese Systeme auch nichts, denn die Ausbeutung der Menschen in diesen Ländern war ungleich heftiger als in den Ländern mit dem Kapita­lismus.

Es muss mehr an den Menschen liegen, die diese Systeme propagieren, als an diese Weltwirtschaftssysteme selbst. Oder sind wir Menschen wirklich so bekloppt, dass wir nicht in der Lage sind, uns an die Notwendigkeit halten, dass wir alle voneinander abhän­gig sind?

Doch wir lieben Menschen sind in jeder Beziehung voneinander abhängig, denn auch wenn wir wieder in der Zeit leben würden, wo man noch mit der keule in der Hand rumlau­fen würde, so nach dem Motto: willst du nicht mein Bruder sein, so schlage ich dir den Schädel ein. Dieser Spruch gilt für die männliche Seite der Menschen, denn die Frauen sind nicht so blöde, einem anderen Menschen den Schädel einzuschlagen, sie machen es lieber mit Gift, ob mit einer giftigen Substanz oder mit Worten, auf jeden Fall sind die Frau­en immer erfolgreicher.

Die Weltwirtschaftskrise hat uns allen offenbart, dass wir mit dem erwirtschafteten Vermö­gen behutsamer umgehen sollen, denn nicht einer allein erwirtschaftet das Vermögen, sondern es sind sehr viele Menschen daran beteiligt, so z.B. die Arbeitnehmer eines Un­ternehmens, die das Produkt herstellen, dann die Menschen, die das Produkt verkaufen, und dann wieder die Menschen, die das Produkt kaufen. Aber der Käufer braucht finanzi­elle Mittel, um das Produkt zu kaufen, also arbeitet er, bekommt sein Geld und kann dann das Produkt kaufen. Volkswirtschaftlich gesehen ist alles ein Kreislauf. Wird dieser Kreis­lauf unterbrochen, dann kommt es garantiert zu einem weltweiten Zusammenbruch der einzelnen Wirtschaftssysteme.

Um die allgemeine Wirtschaftlichkeit zu heben oder in einem Fluss zu halten, sind immer Regeln aufzustellen, die auch zu beachten sind, besonders dann, wenn Firmen Aktien auf den Börsenmarkt werfen, um Aktionäre für ihre Firma zu finden und an sich zu binden. Aber hier bei den Aktionären ist die Schwachstelle für das richtige wirtschaftliche Handeln einer Firma, weil Aktionäre für ihre Einlagen Rendite verlangen, aber kein Interesse daran haben, dass die Firma Rücklagen für Zeiten bildet, die zwangsläufig irgendwann kommen, wenn die Firma auf grund eines wirtschaftlichen Rückgangs der Produktion, die Wirt­schaftlichkeit mit den firmeneigenen Rücklagen stützen muss.

Geldgier ist oft das Verhalten von Managern und Aktionären, weil ihr Blick für das Gesam­te der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmers nicht vorhanden ist.

Der Weg zu einem Ziel, wie die Erhaltung von Arbeitsplätzen und Produktivität ist die Be­sonnenheit im Umgang mit dem Vermögen eines Wirtschaftsunternehmen und mit dem Vermögen einer Nation.

Shalom: der Friede sei mit euch.

Freitag, 20. März 2009

Kondom-Papst

Shalom: Friede sei mit euch.


Heute, aber auch schon Gestern hat man erfahren können, dass seine Heiligkeit „Papst Benedikt“ hinsichtlich der Verhütung, den Gebrauch von Kondomen verboten hat, und die Kondome als Teufelswerk hinstellte. Er äusserte sich dahingehend, dass sich der Mensch in seiner sexuellen Triebhaftigkeit mehr einschränken müsste, also müsste der Mensch enthaltsamer leben. Aber wer kann das schon, ausser wenn er Papst spielt, und wenigs­tens nach aussen den Enthaltsamen spielt, aber ich nehme es dem alten Mann ab, dass er enthaltsam leben kann, was ich auch schon seit vielen Jahren mache, es ist ganz gut, weil man dann auf andere Gedanken kommt, also nicht mehr so triebhaft denkt und seine Hand nicht mehr an den Genitalien hat.

Aber einfach die Kondome verbieten, obwohl jeder weiss, dass auf dem Kontinent Afrika der AIDS-Virus wütet, und viele an diesem Virus erkranken und allein schon im Mutterleib, dann stellt man sich die Frage, welcher Teufel reitet den Papst.

Es kann nicht sein, dass Menschen unter diesen prüden Ansichten eines alten Mannes leiden, obwohl dieser Mann nicht allein die Entscheidung trifft, sondern seine Berater tun einiges dazu, um den Menschen Schreckliches beizufügen. Sie sprechen dann vom Zorn Gottes, aber wenn es Gott gibt, dann wird er nicht zornig auf uns Menschen sein, sondern er wird eher traurig über unser Verhalten sein, aber nicht über das sexuelle Verhalten, sondern allein über das Verhalten der Menschen untereinander.

Es ist komisch, wenn es einem Menschen schlecht geht, dann betet er zu Gott oder ver­flucht diesen, aber geht es ihm gut, dann kennt er Gott nicht mehr.

Gut, beim „Heiligen Vater“ ist es nicht so, denn er betet sehr viel, er muss es auch, denn was würden die lieben Gläubigen sagen, wenn ihr Oberhaupt nicht beten würde? Aber er sollte sich einmal zu Gemüte führen, und selbst danach suchen, wie das Leben wirklich ist, besonders auf dem Kontinent, den man Afrika nennt. Die Mensch sind halt triebhaft, weil sie vom Trieb getrieben werden, mehr an Nachwuchs zu zeugen, weil damit die Gat­tung Mensch erhalten bleibt. Die Natur hat es so eingerichtet, aber der Mensch sucht nach Mitteln und Wegen, das Leben der Menschen zu erhalten, aber wie lange können wir es uns leisten, das Leben von Menschen künstlich zu verlängern, bis es nicht mehr geht, oder sollen wir wieder mit der Natur leben, dann wird die Sterblichkiet der Menschen hö­her sein, als heute, besonders in Afrika, aber auch bei uns in Europa.

Kondome sollen einerseits vor Geschlechtskrankheiten schützen, aber auch andererseits auch verhüten, aber dem alten Mann aus Rom interessiert es nicht, wie es seinen Gläubi­gen geht, sondern ihm interessiert es nur, wie es ihm selbst geht. Er benötigt keine Kon­dome, denn seine wilde Zeit als er noch geil war, und auch die Hände gebrauchte oder auch missbrauchte, um sich zu befriedigen, die ist schon länger abgelaufen, jetzt gönnt er es den Menschen nicht, auch einmal ausreichend ihrem Trieb zu frönen.

Aber es gibt immer einen Weg, der zu einem Ziel führt, dieser Weg wird der AIDS-Tod von vielen Menschen in Afrika sein, es ist ein unheilvoller Weg mit einem unheilvollen Ziel.


Shalom: der Friede sei mit euch.


Dienstag, 17. März 2009

Feuer

Shalom: Friede sei mit dir.


Was bedeutet der Begriff „Feuer“ eigentlich? Feuer bedeutet nicht mehr wie Licht und Wärme. Wenn ich Feuer entfache, dann entfache ich gleichzeitig auch Licht ei­nerseits und Wärme andererseits. Ich kann in der Dunkelheit besser lesen oder se­hen, wenn ich Feuer entfache, aber gleichzeitig kann ich mich am Feuer wärmen, mir ist dann nicht mehr kalt.

Feuer bedeutet für mich auch Leben, denn wenn ich das Feuer betrachte, so sehe ich das Flackern der Flammen als Leben an, als Spiel einer Lebensart von vielen. Feuer gibt es im ganzen Universum, denn betrachtet man das Zentralgestirn, die Sonne, so sehen wir sehr viel Glut und Feuer. Dieses Feuer oder diese Glut gibt Wärme und die Wärme erzeugt auf unserer Erde das Leben. Ohne Feuer gäbe es keine Wärme und ohne Wärme kein Leben.

Ich sehe im Kamin das Glühen eines Holzscheites. So langsam züngelt eine kleine schmale Flamme empor, und der Holzscheit fängt an zu brennen. Langsam breitet sich die Wärme aus und damit das Leben. Ich schaue in dieses Feuer hinein und erkenne, dass es lebendig ist.

Wenn man das Feuer sieht, dann glaubt man auch schon, dass man durch das Se­hen des Feuers gewärmt wird. Ist das so? Das kann sein, aber es kann auch nur Einbildung sein, aber es ist eine schöne Einbildung.

Aber zum Feuer gibt es noch etwas, das ist der Schatten, und dieser verbreitet Dunkelheit und Kälte. Der Schatten ist das Gegenteil zum Feuer welches Licht und Wärme verbreitet, aber beide, der Schatten und das Feuer sind Geschwister, denn die beiden Geschwister gehören zum Leben, auch wenn man die Dunkelheit und die Kälte ablehnt, aber Gegenteiliges gehört zum Leben in unserem Universum.

Das Feuer der Leidenschaft in uns, es kann uns verzehren, also töten, wenn es will.

Aber solange wir leben oder existieren, solange wird es Feuer und Schatten geben, denn Licht und Wärme und Dunkelheit und Kälte sind Bestandteile unseres Univer­sums. Wen man die Gegensetzlichkeit von Feuer und Schatten betrachten so er­kennen wir auch diese Gegensetzlichkeit in uns selbst.

Der Weg zum Ziel ist immer die Erkenntnis, welchen Weg ich gehen muss, um das Ziel zu erreichen.


Shalom: Friede sei mit euch.

Freitag, 13. März 2009

Amokläufer

Shalom: Friede sei mit euch.


Gestern, am 11.März 2009, hat wieder ein junger Mensch andere Menschen getötet, und alle fragen sich: Warum ist das geschehen oder hat geschehen müssen?

Diese Art von Taten sind unfragbar, die schlimmsten Vergehen oder Verbrechen ge­gen die Menschlichkeit, weil die Menschen davon betroffen sind, aber den Grund für eine derartige Tat kennen.

Jetzt beschäftigen sich die Menschen und Experten um Aufklärung, sie wollen die Hintergründe wissen, um eventuell, besonders die Experten bei der Polizei, Sicher­heitsstrategien aufbauen zu können. Doch ich habe Zweifel, wenn man davon aus­geht, dass es eine hundertprozentige Sicherheit überhaupt geben kann.

Wir Menschen ticken oft, und das mehrmals am Tag, anders, als sich unser Gegen­über überhaupt vorstellen kann. Es gibt Momente, da können wir unsere Emotionen zurückhalten und unter Kontrolle halten, dann gibt es wieder Momente, in diesen las­sen wir unseren Emotionen freien Lauf, aber das ist das Menschliche, was uns als Menschen Mensch sein lässt.

Gestern in Winnenenden bei Stuttgart, hat sich das Siedetopf der Emotionen bei den jungen Mann geöffnet, und der Topf hat Aggresssionen freigesetzt, die sich in den Gebrauch einer Schusswaffe offenbarte, schlimm, sehr schlimm. Aber hätte man die­sen Amoklauf verhindern können?

Nein, kein Mensch hätte ihn verhindern können, weil der junge Mann schon die Waf­fe und die dazugehörige Munition hatte. Vielleicht der Vater des jungen Mannes, in­dem er auch diese Waffe zu den anderen vergeschlossenen Waffen gegeben hätte. Aber hier taucht das Vielleicht auf, und das deutet auf die eigene Hilflosigkeit hin.

Aber lasst uns über die Toten trauern, sie sind nicht mehr unter den Lebenden. Ob wir Menschen derartige Vorgänge verhindern können, wahrscheinlich nicht, denn wir können in unseren Gegenüber nicht hineinschauen.

Mehr Toleranz unter den Menschen könnte derartige Tragödien mindern oder über­haupt nicht mehr aufkommen lassen, doch die Menschen vergessen sehr schnell bis zum nächsten Amoklauf, dann werden wieder die Süppchen gekocht, und jeder Mensch gibt an, er könnte mit seinem Konzept derartige Taten verhindern.

Der Weg ist das Ziel, und der Weg heißt mehr Toleranz gegenüber seinen Mit­menschen, und zuerst einmal miteinander sprechen, aber keine Verwürfe machen, und auch nicht den grossen Experten heraushängen lassen.


Shalom: Friede sei mit euch.

Freitag, 6. März 2009

Abschluss

Shalom: Friede sei mit euch.


Ich habe in den vergangenen Tage und Wochen über die Menschenrechte etwas ge­schrieben, habe auch die einzelnen Artikel in meinem Blog gesetzt, um für mich selbst einmal einzuschätzen, wie lebe ich selbst nach diesen Menschenrechten und kann man überhaupt danach leben?

Ich denke, theoretische wäre es machbar, nach den Rechten und Pflichten zu leben, wenn man es wirklich ernst meint, aber wenn ich so um mich schaue, so erkenne ich den widerwilligen Menschen, der nur danach strebt, seinen eigenen Egoimus aufzu­bauen, um in diesem Leben selbst vor allen anderen Menschen zu stehen.

Momentan besteht im Menschen noch sehr stark das Begehren, andere Menschen zu beherrschen, um persönliche Vorteile zu erlangen. Wenn ich mir auch sage, jeder Mensch sollte ein gestimmtes Mass von Egoismus besitzen, aber dieser gewisse Ego­ismus muss in die Gemeinschaft vom Menschen passen, denn die Gemeinschaft ist das Mass unseres Lebens, weil wir ohne die Gemeinschaft anderer Menschen nicht die persönliche Existenz haben oder erlangen können.

Eigentlich sollte sich jeder Mensch einmal mit den Menschenrechten beschäftigen, damit er sich Gedanken machen kann, wie man mit den anderen Menschen friedlich zusammenleben kann. Wir haben Schulen und andere Bildungseinrichtungen, aber wir sind einfach nicht in der Lage, das, was wir wichtig für uns Menschen halten, auch anderen Menschen zu vermitteln.

Ich lasse alles offen, denn jeder sollte sich einmal Gedanken über die Menschheit als Ganzes machen, denn Individualität kann auch in einer Gemeinschaft sein und ist auch dort gefragt, denn Individualität ist das Zeichen eines mündigen Menschen, nur gibt es Menschen, die an der Macht sind, die diese Individualität der Menschen nicht schätzen und nicht wollen.

Der Weg zum Ziel geht über das Erlernen der Menschenrechte und deren richtige Auslegung, vielleicht erreicht dieses Ziel.


Shalom: Friede sei mit euch.

Donnerstag, 5. März 2009

Artikel 30

Shalom: Friede sei mit euch.


Auslegungsregel:

keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, dass sie für einen Staat, eine Gruppe oder seine Person irgendein Recht begründet, eine Tätig­keit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in die­ser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.


Der letzte Artikel der Menschenrechte befasst sich mit der Auslegung dieser Rechte, aber eigentlich sind auch die Pflichten der Bürger miteinbegriffen. Denn man kann nicht nur die Rechte darstellen, ohne auch die Pflichten zu nennen.

Die Menschenrechte gelten für alle Menschen, d.h. die Menschen müssen auch die Rechten und Pflichten des Nachbarn anerkennen, um in Freiheit und Würde mitein­ander zu leben. Ohne eine Auslegung kann man die Rechten und Pflichten des einzel­nen Menschen nicht so genau benennen.

Dass wir auch dem Wege sind, überall die Rechten und Pflichten in den allgemeinen Menschenrechte zu verwirklichen, das ist wohl eine Illusion, denn wenn wir die Nachrichten täglich hören, so kann man nur sagen, die Menschenrechte haben in ih­rer Verwirklichung noch einen langen Weg vor sich, solange die Menschen nach der Verwirklichung ihres eigenen Egoismus streben, das hat man in der derzeitigen Fi­nanzkrise gesehen bezw.man hört neue Nachrichten, auch auch von grossangelegten Betrügereien berichten.

Ich denke, wir Menschen werden es schwer haben, das zu verwirklichen, woran uns eigentlich sehr gelegen ist, nach einem friedlichen Leben, denn Frieden können wir nur dann haben, wenn alle Menschen die allgemeinen Menschenrechte kennen und diese so auslegen, dass sie ihre Rechte und ihre Pflichten genau kennen und danach leben.

Der Weg zum Ziel ist der Weg, die allgemeinen Menschen zu lehren und auch danach zu leben oder auszuleben.


Shalom: Friede sei mit euch.



Mittwoch, 4. März 2009

Artikel 29

Shalom: Friede sei mit euch.


Grundpflichten

Jeder hat die Pflicht gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.

Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zwecke vorsieht, die Anerken­nung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerech­ten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.

Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.


Es gibt nicht nur Rechte für den Erdenbürger, sondern er hat auch seine Pflichten gegenüber der Gemeinschaft. Das ist auch richtig, denn man hat neben seinen Rech­ten, auch Pflichten, denn nur mit Beidem kann eine Gemeinschaft existieren und stark sein und blieiben. Denn auch Freiheiten sind als solche existent, wenn man die Pflicht hat, diese Freiheiten zu verteidigen, aber man hat auch das Recht dazu. Nur wenn alle gemeinsam die Pflicht haben, die Gemeinschaft zu schützen, damit die Mit­glieder der Gemeinschaft frei bleiben, dann habe alle das gleiche Recht in dieser Ge­meinschaft nach den Regeln, die sich die Gemeinschaft selbst zugesteht, zu leben.

Recht und Freiheit müssen den Zielen der Vereinten Nationen entsprechen, und sie dürfen nicht im Widerspruch dazu stehen.

Aber der Weg dorthin ist das Ziel, wenn Recht und Freiheit sich in der Gemeinschaft gemeinsam verbinden und zur Pflicht für jeden Menschen werden.


Shalom: Friede sei mit euch.

Dienstag, 3. März 2009

Artikel 28

Shalom: Friede sei mit euch.


Sozialordnung- und Internationalordnung

Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in die­ser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden kön­nen.


Wir Menschen bedürfen schon einer Ordnung, sozial und international, besonders die Staaten unterliegen dieser Ordnung, die sie an ihren Bürgern weitergeben sollen. Doch gibt es wirklich diese soziale und internationale Ordnung?

Manche Staaten bemühen sich, diese Artikel der allgemeinen Menschenrechte für die Bürger ihrer Nationen umzusetzen, aber oft wird es nicht gelingen, denn es gibt be­stimmt einige Artikel der allgemeinen Menschenrechte, die mit dem politischen Sys­tem dieser Staaten nicht vereinbar sind. Aber kann man alle Freiheiten und alle Rechte für Menschen so verwirklichen, wie es sich die Schöpfer der allgemeinen Menschenrechte es vorgesehen hatten, obwohl diese immer davon ausgingen, dass nur die Männer das Sagen hätten, obwohl sich das politische Bild der einzelnen gänzlich verändert hat, denn die Frauen sind als politische Macht im Vormarsch, was bei der Schöpfung der allgemeinen Menschen Mitte und Ende der vierziger Jah­re noch nicht erkannt wurde, aber heute eine Tatsache ist.

Ich denke, die allgemeinen Menschenrechte werde lange benötigen, um wirklich so um gesetzt werden zu können, wie sie dargestellt worden sind. Aber ob sie wirklich so umgesetzt werden, dass denke ich nicht, denn jetzt versuchen einige Glaubensge­meinschaftendas Rad der menschlichen Geschichte wieder zurückzudrehen, indem die Rechte der Frauen wieder eingeschränkt werden.

Der Weg ist das Ziel, denn um das Ziel zu erreichen, dass die Menschheit in realer geistiger Freiheit leben kann, werden wohl noch viele Jahre vergehen, aber ich den­ke, sie wird ihr Ziel nicht erreichen.


Shalom: Friede sei mit euch.



Montag, 2. März 2009

Artikel 27

Shalom: Friede sei mit euch.


Freiheit des Kulturlebens:

Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen., sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und des­sen Errungenschaften teilzuhaben.

Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interesssen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.


Ich denke, dass das Kulturleben der Menschen beschützenswert ist, denn gerade kul­turelle Aspekte und Hinterlassenschaften der Menschen lassen uns erahnen, wie wichtig diese Hinterlassenschaften für die Menschheit ist. Wir werden dann immer daran erinnert, dass die Menschheit von ihrer selbst, des Kulturlebens geprägt wurde und weiterhin geprägt wird.

Auch sollten die Werke von Menschen geschützt werden, besonders vor Vandalismus, denn jedes kuturelle Werk eines Menschen ist beschützenswert, weil jeder Mensch eine andere Sicht von kulturellen Werken oder Darstellungen hat.

Wer davon spricht, dass Kunst entartet sei, nur weil er diese spezielle Kunst ablehnt, der hat scheinbar noch nicht begriffen, dass keine Kunst entartet sein kann, denn Kunst ist Kunst, auch wenn ich die betreffende Kunst oder den betreffenden Kunststil ablehne oder gefühlsmässig nicht mag, so ist diese betreffende Kunstrichtung doch Kunst und sollte auch Kunst bleiben.

Ob Werke aus der Wissenschaft, Literatur oder Kunst mich ansprechen oder nicht, das ist die Angelegenheit jedes einzelnen Menschen, darüber zu entscheiden. Ich kann alles ablehnen, muss aber schon diese Ablehnung begründen, aber trotzdem bleiben diese Werke als solche weiterhin bestehen.

Der Weg ist das Ziel, der Weg geht über die Toleranz von Werken in der Wissen­schaft, der Literatur oder der Kunst, aber die Toleranz für das Leben ist deshalb das Mass unseres Lebens.


Shalom: Friede sei mit euch.