Samstag, 28. Februar 2009

Artikel 26

Shalom: Friede sei mit euch


Recht auf Bildung:

Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muss allen gleichermassen entspre­chend ihren Fähigkeiten offenstehen.

Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten ge­richtet sein. Sie muss zu Verständnis, Toleranz und Freudschaft zwischen allen Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein. Die Eltern haben ein Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.


Alle wissen, dass Bildung sehr wichtig ist. Nicht zum Angeben, aber um die Mensch­heit zu Wesen zu machen, die ihre Aufgaben der Verantwortung hier auf diesem Pla­neten nachzukommen. Wir tragen Verantwortung für diesen Planeten, aber bisher haben viele diese Verwantwortung nicht wahrgenommen, aber jetzt wird es an der Zeit sein, durch Bildung zu erfahren, welche Verantwortung wir Menschen haben. Darum ist dieser Artikel in den Menschenrechten so wichtig.

Manchmal habe ich so die dumpfe Ahnung, dass sich die Menschheit in geistiger und bildungsgemässer Hinsicht wirklich zurückentwickelt. Dieser Zustand ist sehr trau­rig, aber er darüber nicht hinwegtäuschen, dass es auch Menschen gibt, die bewusst die Bildungsmisere fördern, um dadurch Kapitalzu schlagen, aber nur für sich. Das nennt man grenzenlosen Egoismus, was man jetzt in der sogenannten Finanzkrise ge­sehen hat.

Bildung ist sehr wichtig, weil der Mensch mit sich selbst und seiner Umwelt verant­wortungsvoller umgeht, als es bisher der Fall gewesen ist.

Der Inhalt dieses Artikels der allgemeinen Menschenrechte zeigt uns allen den richti­gen Weg, und ich selbst hoffe, dass wir den richtigen Weg finden, um aus dieser stän­digen Bildungskrise herauskommen, die schon seit unseres ersten Erscheinens auf diesem Planeten begleitet.

Wir haben grosse geistige Männer als Wissenschaftler und Philosophen gehabt, und haben diese auch teilweise heute noch, aber gebracht haben sie der Allgemeinheit nicht, sondern nur Theorien, die wir teilweise nicht verstanden haben und heute noch nicht verstehen.

Wir müssen verstehen lernen, was wir hören oder erfahren, darum ist Bildung von Bedeutung. Und der Weg zum Ziel führt einfach über mehr Bildung, und sie darf nicht nur für einen geringen Teil der Weltbevölkerung erschwinglich sein.


Shalom: Friede sei mit euch.



Freitag, 27. Februar 2009

Artikel 25

Shalom: Friede sei mit euch


Recht auf Wohlfahrt:

Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Ge­sundheit und Wohl, einschliesslich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Ver­sorgung und notwendige soziale Leistungen, gewährleistet, swoie das Recht auf Si­cherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschulde­te Umstände.

Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie aussereheliche, geniessen den gleichen sozialen Schutz.


Also hat jeder Mensch, wenn dieser Artikel verwirklicht werden würde, ein Recht auf einen Lebensstandard, der sein Leben als menschenwürdig erscheinen lässt. Die Ge­sellschaft muss seinen Mitgliedern ein menschenwürdiges Leben garantieren, aber werden die Träger einer menschlichen Gemeinschaft es auch zulassen. Denn ein menschenwürdiges Leben für jedes Mitglied einer Gemeinschaft zu schaffen, fordert von anderen Mitgliedern dieser Gemeinschaft, den eigenen Egoismus bis zu einem gewissen Grad zurückzustellen.

Wenn ich die Menschheit und die einzelnen Nationen so betrachte, dann kann ich nur feststellen, dass wir uns der Erfüllung des Artikels 25 noch nicht genähert haben, eher noch etwas entfernt. Besonders in Zeiten einer Krise, wie z.B. zur Zeit die Fi­nanzkrise gibt es keine Regierung die auf die Ärmsten einer Gesellschaft Rücksicht nimmt, weil sie ihre eigene Stabilität in wirtschaftlichen und politischen Dingen er­reichen wollen. Allein die Arbeitslosigkeit steigt und damit die Gefahr, nicht mehr menschenwürdig leben zu können.

Aber wie sieht es mit dem Schutz von Mütter und Kindern in den Gesellschaften aus? Nicht besonders erwärmend, denn Mütter und Kinder sind meistens der Armut aus­gesetzt, oder werden von den Müttern abgelehnt, weil sich Kinder immer als störend erweisen. Selbst die Betreuung der Kinder durch Kindertagesstätten ist bei uns der Bundesrepublik Deutschland sehr schlecht, aber es liegt an unserer Mentalität. Kin­der werden von den Politikern nur als Renteneinzahler betrachtet, mehr auch nicht, aber ich sehe in den Kindern die Zukunft der Menschheit, die anders sein wird als sie heute ist. Diese neuen Generationen werden uns orführen, was es heisst, wirklich Mensch zu sein, Verantwortung für andere und sich selbst zutragen.

Also werden wir noch einige Generationen warten müssen, bis die Menschenheit den Artikel 25 der allgemeinen Menschenrecht erfüllen kann.

Der Weg zum Ziel führt über die nächsten Generationen der Menschheit.


Shalom: Friede sei mit euch.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Artikel 24

Shalom: Friede sei mit euch


Recht auf Erholung und Freizeit:

Jeder hat das recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünf­tige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmässigen, bezahlten Urlaub.


Das Recht auf Erholung und Freizeit ist für jeden Menschen sehr wichtig, obwohl unsere Vorfahren dieses Recht nicht kannten. Gut, meine Vorfahren wie Eltern, Grosseltern, Urgrosseltern usw.hatten wohl mehr zu arbeiten bei geringem Lohn, aber kaum Urlaub. Der morgentliche Kirchgang am Sonntag war der eigentliche Ur­laub, um nachher als gottesfürchtiger Mensch zu gelten. Auch wurde meinen Vorfah­ren dann auch auch noch gesagt, dass sie den Lohn für ihr gottesfürchtiges Leben nach dem Tode erhalten würden. Eigentlich waren derartige Ausagen menschenver­achtend, denn damals wurden die Menschen von den Vermögenden als Arbeitsskla­ven gehalten, und die Kirche unterstützte es noch.

Gut, heute sollte sich alles verändert haben. Ist es wirklich so, dass sich etwas verän­dert hat? Man kann nur antworten, teils, teils. Viele Menschen auf diesem Planeten werden von Menschen, die sich als etwas Besseres ausgeben, sie meinen, sie seien besondere Menschen, und hätten das Recht, auf andere Menschen zu spucken, wei­terhin als Arbeitssklaven gehalten.

Nur durch die Schaffung von Gewerkschaften, konnten Menschen in einigen Gesell­schaften und Staaten erreichen, dass ihre Arbeit entsprechend entlohnt wurde, d.h. sie hatten auch Anspruch auf Erholung – Urlaub – und Freizeit. Aber es ist nicht überall so auf diesem Planeten, denn der Mensch beutet noch immer den Menschen aus, und erbetrachtet ihn nicht als gleichberechtigten Partner. Man sieht es doch auch bei uns, dass sich die gewählten Abgeordneten der einzelnen Parlamente als besondere Menschen halten, und den Wähler als Idioten, der einmal in einem Wahl­jahr für einen Tag – den Wahltag – als mündig erklärt wird, und danach wieder der Depp ist. Ich denke, es wird in Zukunft auch nichts ändern, auch wenn es sogenannte Kreationisten gibt, die behaupten, der Mensch werde von Gott geleitet, was für mich unverständlich, denn dann müsste der Mensch anders sein, wenn er von einem göttli­chen Wesen geschaffen wurde, und auch von diesem noch geleitet werde

Ich denke, es stimmt schon, wenn man sagt: selig sind, die sich m Schlaf bescheissen, denn sie brauchen nicht zu drücken. Wollte ich eigentlich nicht schreiben, aber trotz­dem habe ich es getan, und ich frage mich jetzt: wer hat mich dazu verleitet?

Der Weg zum Ziel geht, um Urlaub und Freizeit in angemesssener Weise zu bekom­men über den Artikel 24 der allgemeinen Menschenrechte, denn wir Menschen kön­nen diesen Artikel verwirklichen.


Shalom: Friede sei mit euch


Mittwoch, 25. Februar 2009

Artikel 23

Shalom: Friede sei mit euch


Recht auf Arbeit und gleichen Lohn:

Jeder hat das recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigen­de Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedignede Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz si­chert, gegebenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmassnahmen.

Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.


Ich denke, dieser Artikel der allgemeinen Menschenrechte ist für den Menschen, wie auch die anderen Artikel der Menschenrechte von sehr grosser Bedeutung, denn hier geht es um die Beschäftigung, aus der der Menschen seine Finanzen bezieht, von de­nen er das kaufen kann, um zu überleben.

Geld gehört heute für uns Menschen zum Leben, d.h. wir müssen das Geld verdienen, um etwas kaufen zu können, in erster Linie Lebensmittel, um leben zu können, d.h. um uns ernähren zu können. Da hilft es nichts, wenn wir in der Hängematte legen und der Meinung sind, die Sonne könne uns mit ihren Strahlen ernähren und sätti­gen, das geht bestimmt in die Hose. Wenn wir in der Arktis oder Antarktis leben, dann wäre es schwierig mit den wärmenden Sonnenstrahlen.

Also müssen wir Menschen einer Beschäftigung nachgehen, die uns das nötige Klein­geld bringt, das uns dann die Möglichkeit bietet, etwas zu kaufen. Aber hier gibt einen Einschnitt, das ist die Hbgier der Menschen, denn jeder sorgt nur für sich, und er will alles nur für sich selbst, und ist dann neidisch, wenn andere mehr haben als er selbst. Ich denke, wir kennen diese Verhaltensweisen von unseren Artgenossen, was sie in der Finanzkrise, die uns heute sehr stark beutelt, bewiesen wurde.

Bleiben wir bei diesem Artikel, denn er besagt eigentlich alles, was jeder Mensch möchte. In jungen und mittleren Jahren seines Lebens einen Arbeitsplatz zu haben, und auf Grund seiner Leistungen gerecht bezahlt zu werden. Dann will er im Renten­alter von dem leben, was er auf die hohe Kante gelegt hat.

Aber was haben wir heute? Nur noch Chaos in der Finanzwelt. Brutaler Egoismus und die Neigung des Menschen, aus den Krisen der Vergangenheit nicht gelernt zu haben. Solche Mätzchen sorgen dafür, dass jeder Arbeitsplatz verloren geht, dass die gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird, und dass die frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden. Wir haben angeblich gewählte Volksvertreter, aber die vertreten sich nur selbst, indem sie ihre Diäten ständig erhöhen, aber an die unter­schiedlichen Arbeitsbedingungen der Bevölkerung und den unterschiedlichen sozia­len Bedingungen der Geschlechter nicht denken, diese Zustände zu verändern, so dass Frau und Mann sozial gleichgestellt werden.

Aber jeder Weg zum Ziel führt über die Gemeinschaft der Menschen, also muss die Gemeinschaft für eine gerechte Verteilung der Lasten in der Gemeinschaft sorgen.

Shalom: Friede sei mit euch

Montag, 23. Februar 2009

Steueroasen

Shalom: Friede sei mit dir

Der Vorbereitungsgipfel der europäischen Staaten am Wochenende, für den Weltgip­fel der G 20, hat nur ein vorläufiges Ergebnis gebracht: man will die Steueroasen austrocknen. Es wäre nicht schlecht, wenn man dieses machen würde, denn die soge­nannten Steuerflüchtlinge haben den Wirtschaftskreislauf noch nicht begriffen. In diesem kreislauf muss das Kapital im Wirtschaftsgeflecht kreiseln, das Geld muss je­den erreichen können, und es darf nicht in irgendeinem Banksafe vorsichhergam­meln. Aber vielleicht wird man aus dieser Finanzkrise etwas lernen, aber auch die Staaten sollten lernen, die Steuern für Kleinverdiener senken, aber gleichzeitig auch lernen, nicht mehr Geld auszugeben, als man zur Verfügung hat, aber da sind wir alle gefragt.

Die Steueroasen sind wirklich eine Einrichtung, die für Menschen da sind, die regel­mässig die Abgaben an der Gemeinschaft eines Staates vorbeimogeln. Dann brüsten sich einige Reichen, besonders die reichen Russen, welche Milliarden sie zur freien Verfügung haben, obwohl man eigentlich nicht weiss, wie sie in diese Milliarden ge­kommen sind. Aber diese Miliarden liegen in den Steueroasen fest.

Aber uns Menschen ist es gegeben, Eigentum zu horten und nicht auszugeben, aber wir rechnen nicht mit unserem Ableben. Denn Tatsache ist doch, dass unser Leben sehr gegrenzt ist, und diese Begrenzung sollte man ausnutzen, sein Geld, was man zuviel hat, unter die Leute zu bringen, damit jeder seinen Teil vom finanziellen Leben hat.

Also, wenn die Staaten wirklich bestrebt sind die Steueroasen auszutrocknen, dann können die Staatsanwaltschaften der einzelnen Länder die Ermittlungen gegen die Bankmanager aufnehmen, die durch habgieriges Management die Finanzkrise her­beigeführt haben, aber nur wenn das Verhalten der Betreffenden ein strafrechtlicher Strafbestand ist.

In den nächsten Monaten und Jahren werde ich sehen ob die Steueroasen langsam ausgetrocknet werden. Die Regierungen stehen jetzt in der Schuld der Bürger, aber auch die Banker auf diesem Planeten.

Der Weg zum Ziel geht diesemal über die Finazwelt, damit das Ziel erreicht wird, dass es keine Finanzkrise mehr gibt.

Shalom: Friede sei mit dir

Sonntag, 22. Februar 2009

Artikel 21

Allgemeines und gleiches Wahlrecht:

Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.

Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.

Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Ge­walt; dieser Wille muss durch regelmässige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlver­fahren zum Ausdruck kommen.


Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Wahlen der sogenannten Volksvertreter, und der Inhalt dieses Artikels ist offen gehalten worden, wie alle Artikel der Menschen­rechte, aber er soll den Nationen die Möglichkeit geben, ihre eigene Verfassung ge­mäss dem Artikel so zu gestalten, dass jede Wahl frei und unverfälscht gelten soll, also muss jede Nation diesen Menschenrechtsartikel inhaltlich mit Leben füllen.

Es gibt leider noch Nationen auf unserem Planeten, die diesen Artikel nicht anerken­nen, wohl nicht öffentlich, sondern in der Praxis. Dort gilt es keine freies Wahlrecht, weil die zu wählenden Abgeordneten von den Machthabern dieser Nation vorgege­ben werden, und nur diese können gewählt werden.

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es das freie und geheime Wahlrecht, und wir wählen die Frauen und Männer, die sich offen zur Wahl stellen. Die meisten dieser Frauen und Männer gehören einer Partei an, aber man kann sich auch als Parteilo­ser zur Wahl stellen, aber gewählt wird man wohl kaum, weil die Gelder für den Wahlkampf fehlen. Also muss man sich einer Partei anschliessen, um gewählt zu werden, aber theoretisch hat man die Chance gewählt zu werden, auch wenn man keiner Partei angehört, doch die Wahlpraxis sieht anders aus.

Auch hat jeder das Recht auf ein öffentliches Amt, auf dem Papier, doch auch hier muss die Praxis sehen, denn nur die Parteizugehörigkeit gibt einem die Möglichkeit, ein öffentliches Amt zu bekommen.

Der Wille des Volkes ist wohl theoretisch bei der Wahl massgebend, aber in Wirk­lichkeit ist der Wille einer Partei wichtig, auf jeden Fall für den Wahlberechtigten, der ein öffentliches Amt anstrebt.

Der Wille des Volkes ist ein theoretischer Wille, denn die politische Macht liegt nicht beim Volk, sondern bei den Regierenden. Wenn das Volk die Regierung ablösen will, weil sie nach der Meinung des Volkes unfähig ist, dann hat das Volk keine Möglich­keit, die Regierung aufzusetzen z.B.mit einem Volksbegehren. Dieses Volksbegehren ist auch in der Verfassung verankert, aber daran stellt man hohe Hürden, aber der Ausgang des Volksbegehrens in seinen Konsequenzen für die Regierung ist gleich Null, mehr nicht. Somit ist das Volksbegehren ein Witz und eine Verarschung des Volkes.

Der Weg ist immer das Ziel, denn wenn man die relative Freiheit will, dann muss man das Zusammenleben lernen.


Artiekl 22

Recht auf soziale Sicherheit:

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und An­spruch darauf, durch innerstaatliche Massnahmen und internationale Zusammen­arbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.


Schalom: Friede sei mit euch


Dieser Artikel 22 der Menschenrechte hat inhaltlich sehr viel sozialen Sprengstoff in sich. Wenn der Inhalt wirklich realisiert werden sollte, dann wäre der derzeitige Ka­pitalismus in seiner Turbo-Form zu ende, oder es hätte ihn nie gegeben. Ich hatte schon einmal über den sozialen Kapitalismus geschrieben, der den Gedanken mitein­schliesst, dass jeder Arbeitnehmer Kapital bilden kann, indem er Aktien seiner Fir­me, seines Betriebes oder Konzerns erhält. Damit sichert er nicht nur seinen Arbeits­platz, sondern auch den Bestand seines Betriebes und seines Einkommens.

Aber auch die Staaten wären durch eine entsprechende Gesetzgebung, die sich nach den allgemeinen Menschenrechten richten würde, gezwungen, nicht nur den Reichen zu huldigen, sondern auch den Bedürftigen entgegenzukommen, d.h.deren Lebensun­terhalt zu sichern, so dass sie in Würde leben können. Auch wäre jede Regierung ge­zwungen, die Bildung so zu fördern, damit von dem Bildungsangebot für jeden Bür­ger des Landes, ob arm oder reich, der gleiche Rahmen in Anspruch genommen wer­den kann.

Wenn jeder Bürger in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte gelangt, dann haben wir die Verwirklichung dieses Artikels erreicht, aber nicht nur das, der Mensch erhält die Würde „Mensch zu sein“ und seine Persönlich­keitsentwicklung hat dann ein Optimum erreicht, so dass er sagen kann: jetzt bin ich Mensch und kann Mensch sein und bleiben.

Der Weg bis zur Verwirklichung dieses Artikels wird sehr lang sein, ob wir das Ziel erreichen, liegt aber an uns Menschen. Wenn ich die Menschen so betrachte, dann denke ich, wir werden ddas Ziel, diesen Artikel in die Tat umzusetzen, nicht errei­chen, weil wir geistig und emotional zu schwach sind.

Der Weg ist immer das Ziel, aber diesmal werden wir am Weg hin zum Ziel schei­tern, weil wir nicht in der Lage sind, gemeinsam einen schweren Weg zu gehen, um letztendlich das Ziel zu erreichen.

Schalom: Geht in Frieden.




Freitag, 20. Februar 2009

Artikel 20

Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit:

Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigun­gen zusammenzuschliessen.

Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.


Ein Artikel der Menschenrechte, der häufig missbraucht wird, nicht nur von Men­schen, die gegen ihre Regierung demonstrieren, sondern auch von den Behörden, die derartige Versammlungen nicht zulassen. Gut, man muss schon genau hinsehen, um zu erkennen, ob es eine friedliche Versammlung ist oder eine gewalttätige, aber trotzdem kann man es im voraus nicht erkennen.

Aber in diesem Artikel ist auf eine friedliche Versammmlung hingewiesen, darum kann man immer annehmen, dass die meisten Menschen sich wirklich friedlich ver­sammeln wollen, auch wenn sie gegen etwas demonstrieren, so wollen die Menschen immer eine friedliche Demonstration vollziehen, ich wollte es auch.

Ich denke, mit der Versammlung kommt auch die friedliche Vereinigung von Men­schen zu einer grösseren Ansammlung, so machtvoller gegen das zu demonstrieren, gegen das sie demonstrieren wollen.

Aber unter dem Begriff „Vereinigung“ versteht man bestimmt, die Vereinigung von Menschen zu einem Verein mit und ohne Satzungen. Das kann man bei uns auch. Man kann auch Vereinigungen gründen, die politischen Charakter aber auch religi­ösen haben, es ist dem Menschen freigestellt. Natürlich kann es auch passieren, dass diese Vereinigungen radikalen Inhalt als Vereinssatzungen haben, was oft nicht so genau erkannt wird. Um das zu erkennen, schuf der Staat, wie die Bundesrepublik Deutschland, den Verfassungsschutz, der auch derartige Vereinungen überwacht. Nur überwacht, denn bei der Auflösung dieser Vereine kommen die Gerichte ins Spiel.

Aber das Recht haben wir Bürger uns friedlich zu versammeln und Vereinigungen zu bilden, aber auch der Grundlage der Verfassung der Nation, in der wir leben.

Aber wir dürfen nicht gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören. Auch das ist sehr wichtig, dass man die Bürger nicht zwingen kann, in eine Vereinigung einzu­treten, wenn der Bürger nicht will. Hier spielt der Gedanke von mir mithinein, warum wird der kleine Mensch durch den religiösen Ritus der Taufe gezwungen, Mit­glied des christlichen Glaubens zu werden, wenn er nicht will? Er kann später aus dieser religiösen Vereinigung austreten, wenn er will. Aber mir stösst dieser Zwang etwas auf, nun gut, lassen wir es, sonst vergrault man auch noch Menschen, die sehr gläubig sind, und das will ich nicht, weil ich es schätze, wenn der Mensch sein Leben leben kann, wie er meit, dass es so richtig sei, wenigstens für ihn.

Bleiben wir Menschen bei dem Frieden, denn der Weg zum Ziel geht immer über den Frieden der Menschen untereinander.



Dienstag, 17. Februar 2009

Artikel 19

Freie Meinungsäußerung und Informationsfreiheit:

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung: dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedanken­gut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.


Dieser Artikel der Menschenrechte hat für uns Menschen darin seine Bedeutung, dass man seine Meinung frei äussern darf, aber auch kann man Informationen über die Medien aber auch über andere Stellen einholen.

Es ist immer gut, wenn man seine Meinung frei äussern darf, und wenn man keine Furcht haben muss, wegen diesen Äusserungen eingesperrt zu werden. Davon haben viele Menschen schon bestimmte Erfahrungen gemacht. Aber kann man wirklich sei­ne Meinung frei äussern, ohne durch die Äusserung Nachteile für sich zu bekommen, d.h.für sei weiteres Leben?

Ich denke, dass man seine Meinung nicht so ganz frei äussern darf, auch wenn man nach dem Gesetz keine Nachteile zu befürchten muss. Denn es gibt bestimmt Organi­sationen in unserer Gesellschaft, die gerne die freien Meinungsäussserungen unter­drücken und dieses auch anstreben.

Die Praxis zeigt sehr deutlich, dass Meinungsäusserung nicht gleich Meinungsäusse­rung ist, auch wenn die inhaltlich gleich sind, dazu kommt noch die Person, die diese Meinung äussert.

Freie Meinungsäusserung ist eine gute Sache, nur muss man sie überall verwirkli­chen können, ohne dass die Menschen durch ihre Meinung, die sie äussern, Nachteile erhalten. Warten wir es ab.

Für mich ist neben der freien Meinung aber auch die Freiheit, Informationen zu sam­meln, denn über diese Informationen bekommt man einen guten Überblick über das Geschehen auf unserem Planeten. Natürlich können Informationen gefälscht werden, was auch gemacht wird, aber gleichzeitig kann man bei diesen Informationen auch zwischen den Zeilen lesen, um dann die tatsächlichen Informationen zu erhalten. Be­sonders das Internet gestaltet die Übertragung von Informationen sehr massiv, d.h. man bekommt von überall seine Informationen und sehr oft schon bevor staatliche Organisationen das Abstrahlen von Informationen verhindern können. Das Internet kann in Bezug auf die Informations- und Meinungsfreiheit allen Menschen sehr gute Dienste leisten. Ich selbst bin froh, dass es das Internet gibt, denn dadurch komme ich besser und schneller an Informationen und kann meine Meinung freier und schneller verbreiten.

Der Weg ist das Ziel, und mein Ziel und das von vielen Menschen ist die Stabilität der Meinungs- und Informationsfreiheit.

Montag, 16. Februar 2009

Schwarzes Gefieder

Bitte, verzeiht mir, aber mit den Schwarzen meine ich jetzt keine Menschen und auch keine Partei, sondern es geht um einen Vogel, der mit seinem schwarzen Gefieder be­kannt ist. Das ist jetzt geklärt, was ich hier unter einem schwarzen Gefieder verstehe. Aber was, werdet ihr fragen? Ich werde es euch gleich sagen, denn ich weiss, dass es Menschen gibt, die sehr neugierig sind und bald platzen, wenn ihre Neugierde nicht schnell erfüllt oder befriedigt wird. Ich denke hier an die zwei Kolkraben, die meine Begleiter durch mein Leben sind, aber unsichtbare Begleiter, die auch ihre Beobach­tungen machen, und mir dann diese Beobachtungen mitteilen sowie in der nordi­schen Saga dem Gott Odin. Manche meinen, dass ich der der Göttervater der germa­nischen Götter sei, aber das stimmt wohl nicht.

Es geht in meiner Ursprungsfamilie das Gerücht um, als ich im tiefen Winter im Bal­tikum das elektrische Licht der Welt erblickte, es soll an einem Samstagabend gegen 20 Uhr gewesen sein, kurz vorher soll es an der Tür unseren bescheidenen Hütte ge­klopft haben. Meine Großmutter, die bei meiner Geburt zugegen war, zeigte sich er­staunt, wer zu dieser Stunde und bei der Kälte an der Tür klopfte.

Wer kommt uns besuchen, bei diesem kalten Wetter?“ fragte sie, aber sie erhielt keine Antwort, weil die Hebamme erstaunt hochblickte und wieder einen Schluck Selbstgebrannten zusichnahm. Man muss hier zufügen, dass das Thermometer einen Kältewert von - 46°C anzeigte. War das kalt, aber noch merkte ich es nicht an mei­ner Haut, aber ich wusste es schon, weil ich es gedanklich spürte, aber wie und durch was?

Also es klopfte. Meine Grossmutter ging zur Tür, öffnete diese, und vor sassen zwei schwarze Vögel auf dem Geländer der Treppe und schauten sie an. Meine Grossmut­ter zeigte sich erstaunt, denn zwei Vögel vor der Tür, die auch noch anklopften und wahrscheinlich auch die Hütte wollten, das war wirklich komisch.

Was wollt ihr denn?“ fragte sich, selbst überrascht durch diese Frage, weil sie ei­gentlich wusste, dass sie doch keine Antwort bekommen würde. Aber sie sollte sich irren. Ihr wisst es jetzt schon. Warum schreibe ich eigentlich weiter, wenn ihr es schon wisst.

Wir kommen von weit her, aus dem fernen Altai, Grossmutter, und wir wollen nur fragen: ist Er schon da?“ fragte der eine Kolkrabe.

Meine Grossmutter erzählte mir von diesem Erlebnis, was sie damals hatte, als sie auf dieses Wappen mit den Kolkraben hinwies. Seit dieser Zeit ist der Kolkrabe mein Wappentier, und er gilt wie alle Rabenvögel als weise. Noch heute kommen die Kol­kraben jeden Morgen um 4.00 Uhr zu mir und erzählen von ihren Beobachtungen.

Der Weg ist immer das Ziel, auch wenn man diesen Weg erst spät findet, aber das Ziel findet man immer.



Freitag, 13. Februar 2009

Artikel 18

Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit:

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, so­wie die Freiheit seiner Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat auch durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Ein Artikel der Menschenrechte, der sehr viel ideelen Inhalts aufweist, aber auch gleichzeitig viel Zündstoff für Auseinandersetzungen in der Praxis, d.h.im wahren Le­ben. Auch zeigt sich die Zeit, in der dieser Artikel formuliert wurde, und wer die Vä­ter dieser formulierten Artikel der Menschenrechte wirklich waren.

Die Vereinigten Staaten von Amerika waren damals, nach dem 2.Weltkrieg die Macht, die das Leben auf diesem Planeten entscheidend beeinflussten, aber auch in dieser Zeit entstand das Gegenstück zum Kapitalismus nämlich der Sozialismus, nannte sich Kommunismus, aber war nur eine Diktatur, die die faschistischen Dikta­turen, die davor bestanden, in Deutschland, Italien und Japan, ablösten.

Aber wieder zurück zum Artikel 18 der Menschenrechte. Ich persönlich mag diesen Artikel, der mir das Gefühl gibt, eigentlich im Geiste frei zu sein, was man eigentlich auch ohne diesen Artikel sein könnte, aber in den verschiedenen Staaten oder Natio­nen wird dieser Artikel in die Gesetzgebung so eingebunden, dass immer die Gefahr besteht, dass die in diesem Artikel aufgezeigten Freiheiten eingeschränkt werden.

Z.Bbei uns in der Bundesrepublik Deutschland, wenn man Sozialist sein will, also den wirklichen Kommunismus verwirklichen möchte, sowie einen sozialen Kapitalis­mus predigen möchte, dann wird man von Behörden unter Beobachtung gestellt: Aber warum?

Es ist ganz einfach: es geht um die Macht, also um die Erhaltung der Macht. Keine Regierung möchte die Macht durch neue Ideen, also durch neue Konkurrenz verlie­ren.

Trotz dieses grossartigen Inhalts dieses Artikels gibt es noch viel zu tun, bis die Menschheit den Artikel mit Leben ausfüllen kann, weil auf diesem Planeten noch nicht alle Menschen in den genuss gekommen sind, die Freiheit der Gedanken, des Gewissens und der Religion geniessen zu können. Es gibt noch sehr viel für uns Men­schen zu tun. Ob wir es eigentlich schaffen werden, die Menschenrechte als unser oberstes Gebot darstellen zu können, das ist momentan sehr fraglich, weil die Menschheit am Rande eines Kollaps steht, denn einige Menschen verschuldet haben, ob wissentlich oder unwissentlich, das sei dahingestellt. Dieser Kollaps, den ich hier anspreche, hat nichts mit der Finanzkrise zu tun, sondern es hat mit den Menschen­rechten zu tun, denn in einigen Nationen werden diese Menschenrechte noch mit Füssen getreten, obwohl es schon Anzeichen gab, dass sich die Menschenrechte mit Erfolg durchsetzen würden, aber das ist noch nicht der Fall. Wir werden warten müssen.

Aber der Weg ist das Ziel, so auch hier, wird die Freiheit aller Menschen das Ziel sein, aber auch der Weg.

Dienstag, 10. Februar 2009

Artikel 17

Recht auf Eigentum:

Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigen­tum innezuhaben.

Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Das jeder Recht auf Eigentum hat, sollte eine Selbstverständlichkeit sein, denn dafür, für seinen Lebensunterhalt und für den seiner Familie, arbeitet der Mensch, auf je­den Fall in dieser Gesellschaft.

In unserer Gesellschaft ist das Bestreben nach Eigentum in fast allen Menschen vor­handen. Es ist scheinbar eine menschliche Eigenschaft, die sich in den Jahrtausen­den der menschlichen Geschichte entwickelt hat, und vermutlich ncht mehr wegzu­denken ist. Heute ist es natürlich so, dass Menschen, die kein Eigentum besitzen, Ei­gentum als sexy verstehen, ich verstehe unter Eigentum nur das, dass es meine Be­dürfnisse nach dem Überleben sichern soll, obwohl das auch nicht ganz stimmt, denn das Überleben ist Sache der Natur, weil Eigentum allein das Überleben eines Men­schen nicht sichern kann.

Aber dieser Artikel wurde besondern von denen in die Charta der Menschenrechte mitaufgenommen, die schon Eigentum besitzen und durch Gesetz das Eigentum vor dem Marxismus absichern wollten. Als die Menschenrechte niedergeschrieben wur­den, gab es zwei Gesellschaftsordnungen den Kapitalismus und den Sozialismus. Die Amerikaner vertraten wie immer den unbegrenzten Kapitalismus und die Sowjetuni­on den Sozialismus.

Ich stelle mir angesichts der Finanzkrise, die uns eingeholt hat, die Frage:wieviel Kapitalismus ist gesund, und wieviel Eigentum darf jeder haben?

Auf diese Fragen wird es wohl keine Antwort oder viele Antworten geben. Denn je­der Mensch sieht es anders. Die noch kein Eigentum besitzen, werden sagen: gerade soviel an Eigentum, dass es zum Leben und Überleben ausreicht. Wenn ihr Eigentum anwächst, werden sie sagen: noch mehr Eigentum, d.h. sie werden raffgierig und kennen keine Grenzen in ihrer Gier. Andere wiederum predigen davon, ohne Eigen­tum zu leben oder gemeinsames Eigentum zu besitzen, wie im theoretischen Kommu­nismus.

Aber ich selbst bleibe dabei, jeder sollte in der Lage sein Eigentum zu erwerben und zu besitzen, aber der Besitz von Eigentum sollte ehrlich erworben sein. Auch darf er­worbenes Eigentum nicht willkürlich beraubt werden, sondern nur enteignet, wenn das Eigentum unrechtmässig erworben wurde.

Vielleicht geht die Menschheit einen neuen Weg mit dem Ziel, für jeden Menschen Eigentum zu schaffen.

Montag, 9. Februar 2009

Geschlechterkampf

In der letzten Zeit kam in mir das Gefühl auf, dass sich die Geschlechter bekämpfen, also um die Vormacht ringen. Aber ich frage mich warum? Denn überall bekommt man zu hören: alle seien gleich. Natürlich unterscheiden sich Frau und Mann kör­perlich voneinander, aber auch geistig und psychisch. Das ist allen bekannt, aber wenn wir vor dem Gesetz gleich sein wollen, dann in der Behandlung der Geschlech­ter, auf jeden Fall nach ihren Fähigkeiten, weil Frau und Mann je nach Geschlechts­angehörigkeit ausgefeilte Fähigkeiten haben, die sie im Zusammenleben der Ge­schlechter einbringen können, damit ein Zusammenleben in etwa reibungslos ver­läuft.

Also darf man die Geschlechter nicht als gleich hinstellen, sowie man nicht sagen kann: alle Menschen sind gleich, nein sie sind individuell unterschiedlich. Gleich sind wir Menschen vor dem Gesetz, aber leider heute noch nicht, weil immernoch Frauen in der Gleichstellung ungleich behandelt werden.

Wenn ich Sendungen in den Medien anschaue, dann stelle ich fest, bei Vergleichs­wettkämpfen zwischen Frau und Mann werden die einzelnen Fähigkeiten der Ge­schlechter gegenübergestellt und bewertet. Das kann es nicht sein, denn je nach Aus­gang eines Wettkampfes wird über das unterlegene Geschlecht, das negativ in seinen Leistungen beurteilt wurde, richtig abgelästert und gleich als minderwertig betrach­tet, wenn auch nicht bei allen Menschen, aber einige Männer nehmen derartige Wett­kämpfe ernst, weil sie damit den Beweis erbringen wollen, dass der Mann göttliche Fähigkeiten besitzt. Ich bin auch ein Mann, wenn ich an meinem nackten Körper run­terschaue, stelle ich es immer erneut fest. Eine Frau würde derartige Wettkämpfe nicht ernst nehmen, aber sie wehrt sich gegen die Ansichten einiger Männer, zu recht.

Mir ist es lieber, wenn ich mich mit einer Frau unbefangen unterhalten kann, und ihr in die Augen schauen kann, nicht woanders hin. Mit Männern habe ich meine Schwierigkeiten, weil deren Ansichten schnell durchschaubar sind, und sie haben nicht die Fähigkeit, in die Tiefe eines Thema zu gehen, oder manigfaltig ein Problem zu erfassen, aber vielleicht lernen die Männer von den Frauen, wie man die Gesprä­che richtig führt.

Lassen wir die Geschlechter, wenn sie Action brauchen, im Wettkampf gegeneinan­der antreten, aber das Resultat ist dabei, nicht ernst zu nehmen, es soll nur Spass sein.

Der Weg ist das Ziel, denn das Ziel ist zu erreichen, wenn mit Traditionen gebrochen wird, deren Inhalt es noch immer ist, die Frauen zu unterdrücken; und man erreicht dadurch gleichzeitig, dass Frauen und Männer Partner im Kampf um Dasein sind.

Samstag, 7. Februar 2009

Artikel 16

Eheschliessung und Familie:

(1) Heiratsfähige Frauen und Männer haben ohne Einschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion, das Recht zu heiraten, und ein Familie zu gründn. Sie haben bei der Eheschliessung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.

(2) Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willensentscheidung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.

(3) Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

Ein Artikel der sich auf die Eheschliessung und auf die Familie bezieht, aber in eini­gen Gesellschaften nicht so akzeptiert wird. Gerade Gesellschaft in der islamischen Welt, machen es sich sehr schwer, die Artikel in ihre Gesetzgebung aufzunehmen. Ich vermute, dass die Politiker in diesen Nationen nicht wollen, dass die Eheschliessung nicht von den zukünftigen Ehepartnern entschieden wird, sondern von den Eltern der Heiratswilligen.

Gut, ich bin in der westlichen Welt aufgewachsen, obwohl auch hier früher die Eltern entschieden haben, wer wen heiratet oder nicht, aber in den Gesellschaften, in denen die islamische Religion und damit das islamische Recht dominierend ist, wird in ers­ter Linie das Recht der Frau auf freie Selbstbestimmung nicht in die Rechtsgrundla­gen aufgenommen. Die Frau wird weiterhin unterdrückt und als rechtlos abgetan.

Aber bei den Eheschliessungen geht es oft um materielle Werte einer Ehe, nicht um die immateriellen. Es gibt auch bei uns in der Bundesrepublik Deutschland noch den Spruch „Geld kommt zu Geld“ und das auch bei einer Eheschliessung, denn wer will in Armut leben, wenn er in eine reiche Familie einheiraten kann.

Der Inhalt dieses Artikel ist abstrakt, denn er wird nicht verwirklicht, von keiner Ge­sellschaft, von keinem Staat und von keiner Nation. Wenn ich auch davon ausgehe, dass die meisten Ehen aus freiem Willen geschlossen werden, aber ganz frei ist die­ser Wille nicht, denn der Wille wird vom Trieb der Heiratswilligen gesteuert, was man später bei der Scheidung der Ehe feststellt.

Die Familie ist immer die Grundeinheit einer Gesellschaft, aber ob sie den Schutz dieser Gesellschaft bekommt, ist oft fraglich, wenn man heute den Armut vieler Fa­milie auf dieser Welt sieht, und andererseits den Reichtum der Habgierigen, die sel­ten durch Arbeit zu ihrem Reichtum gekommen sind. Für die Familien gibt es keine Solidarität in einer Gesellschaft, aber dass die Familie den Kern einer Gesellschaft bilden, das ist klar.

Ob sich der Inhalt dieses Artikels einmal verwirklicht, ich wiess es nicht, aber ich hoffe es, und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Freitag, 6. Februar 2009

Wasser

Es war an einem Freitagabend, so gegen 18.00 Uhr, als ich in der Badewanne sass, um meinem Körper die angenehme Reinung zu geben. Ob diese Reinigung angenehm ist oder nicht, das ist wohl Ansichtssache, aber für mich persönlich ist sie angenehm. Also weiter mit der Badewanne und dem Wasser, das in die Wanne strömte, und mir kam es vor, als wenn das Wasser jubeln würde, aber warum, so dachte ich, warum jubelt das Wasser? Wenn ich so laufen müsste wie das Wasser fliesst, dann wäre es wirklich Arbeit, die später zu einer gewissenen Erschöpfung bei mir führen würde.

Die Badewanne war gefüllt mit diesem herrlichen Nass, und mein Körper sehnte sich nach einem erfrischendem Bade. So stieg ich in die Wanne, aus der der leichte Dampf der Hitze des Wassers emporstieg. Wie schön hatte ich es im Gegensatz zu meinen vielen Mitmenschen, die diesen Augenblick nicht geniessen konnten. Es war schön, als sich der verlängerte Rücken nach unten beugte und mit dem herrlichen Nass in Berührung kam. Einmalig sage ich euch, einmalig.

Ich sass in der Wanne und genoss den Augenblick, nur einfach zu sitzen, und dann hörte ich wieder eine Stimme, sehr zärtlich erklang sie, und ich hielt inne, mir Ge­danken über mich selbst zu machen, aber ich fragte mich, habe ich wirklich etwas gehört, oder war es nur eine Einbildung?

Oh, nackter Zweibeiner. Wie fühlst du dich, wenn du mit dem Gesäss meine Mole­küle auseinanderdrückst?“ fragte die Stimme.

Wer bist du?“ fragte ich daraufhin, denn mir blieb nur diese Frage, die ich an die Stmme richtete.

Ich bin das Wasser“, sagte die Stimme, „ich bin das Element, dass das Leben auf diesen Planeten brachte. Ich bin, sowie man auch sagt, die Mutter allen Lebens, so auch deins.“

Ich verhielt mich ruhig, denn ich erwarte noch einige Aussagen von der Stimme oder von dem Wasser, aber es blieb ruhig.

Woher kommst du?“ fragte ich. Aber es blieb ruhig. Es mochten vielleicht einige Minuten vergangen sein.

Woher ich komme, das ist eine schwierige Frage, mein Lieber“, sagte die Stimme leise, „Ich komme aus der Vergangenheit des Universums, aber ich war schon vor der Entstehung dieses Universums da. Mit dem Urknall bin ich dann erschienen, und habe hier in diesem Universum meinen Platz gesucht.“

Aber wenn du schon vor dem Urknall da warst, was war vor dem grossen Knall?“ fragte ich. Es trat eine Stille ein, wie sie eigentlich nach jeder Frage eintritt.

Das werde ich dir nicht sagen, denn ich weiss es, aber du nicht. Ihr Zweibeiner seit doch sehr neugierig, also sucht nach dem was vor dem grossen Knall war“, sagte die Simme sehr sanft, und ich hörte leise Musik, die nach ausserirdischer Musik klang.

Also suchen wir weiter, dachte ich, denn nur der Weg ist das Ziel.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Artikel 15

Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.

Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.

Derzeit ist die Staatsangehörigkeit ein wichtiges rechtliches Element für den Men­schen. Diese Rechtsgrundlage soll dem Menschen die Sicherheit geben, dass er von seinem Staat nicht willkürlich ausgewiesen wird, bezw.die Staatsangehörigkeit entzo­gen wird.

Aber was bedeutet der Besitz der Staatsangehörigkeit für den Menschen? Für den betreffenden Menschen bedeutet die Staatsangehörigkeit, dass er zu einer Gemein­schaft gehört, in der er Sicherheit und Schutz findet. Aber stimmt es wirklich, dass die Staatsangehörigkeit für den Menschen Sicherheit und Schutz bietet?

Na ja, das ist sehr weit hergeholt, denn die Zugehörigkeit zu einer Nation bedeutet nicht gleich Sicherheit und Schutz, sie kann auch Unsicherheit bedeuten, denn wenn die Regierung diktatorisch ist, dann gibt es keine Sicherheit und keinen Schutz, son­dern Unsicherheit, und es gibt immer die Möglichkeit, dass die Regierung die Staats­angehörigkeit des Einzelnen oder einer Gruppe aufheben kann, und diese des Landes verweisen kann.

Aber die Zukunft könnte diesen Artikel 15 der Vereinten Nationen zu einem Erfolg verhelfen, dass dieser Artikel von allen Nationen beachtet und respektiert wird. Ohne diesen Artikel würde die Menschheit ständig auf der Flucht sein, sie von einem land zum anderen wandern, ohne dass die Menschen Fuss fassen könnten, also eine Hei­mat finden, um sesshaft zu werden.

Wenn dieses Recht von manchen Staaten mit Füssen getreten wird, aber es steht we­nigstens auf dem Papier. Ob das Recht eines Tages wirklich ein Recht wird, um der Menschheit Sicherheit und Frieden geben zu können, ich weiss es nicht, denn in die Zukunft kann ich nicht sehen, wenn ich Manches ahne, aber es reicht nicht für den Blick in die Zukunft.

Ich warte auf Veränderungen zum Positiven für die Menschheit, auch wenn es zur Zeit nicht so aussieht, dass es zu Veränderungen zum Positiven kommt.

Der Weg ist das Ziel, anders geht es leider nicht.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Feuer

Es war eine kalte Winternacht, und ich sass einem Feuer und starrte fasziniert in die kleinen Flammen. Ich dachte über das Feuer nach und fragte mich, wann war das Feuer da? Als ich eine leise Stimme hörte.

Mein Freund, du denkst über mich nach. Es ist gut so, denn wann denken die Men­schen schon über uns nach. Wenn es kalt ist, dann freuen sie sich, weil ich sie wär­me. Ist es heiß, dann fluchen sie, und löschen mich. Wollen sie ein warmes Essen ha­ben oder ein heißes Getränk, dann bin ich wieder für sie da, und ich werde von ihnen angenommen. Aber wenn ich durch die Unachtsamkeit der Menschen, alles nieder­brenne, dann verfluchen sie mich. Aber ich bin es gewohnt, dem Menschen zu dienen, ihnen Wärme zu geben, aber ich verlange auch von dem Menschen, dass er mich be­hütet, damit ich nicht für alle zu einer Gefahr werde,“

Wann bist du auf die Erde gekommen, mein Freund?“ fragte ich das Feuer. Und es trat eine kleine Pause ein.

Eigentlich war ich schon vor der Erde da“, antwortete es, „wenn ich Menschen darüber nachdenkt, wann das Universum entstanden ist, so war ich mit dem Urknall schon da, so nennt ihr den Anfang der Entstehung des Universums. Aber ich war schon vorher da. Ich bin ewig, denn man kann mich nicht auslösen, auch wenn man meint, man könne mich vernichten, aber ich entstehe immer wieder, weil ich ein Teil des Lebens bin, sowie meine Schwester das Wasser.“

Es trat eine Pause ein, denn ich versuchte das Feuer gedanklich zu begreifen. Aber das Feuer sprach erneut zu mir:

Warum denkst du über mich nach? Begreifen wirst du mich nie, weil man mich nicht begreifen kann. Ich bin Zukunft und Vergangenheit zugleich, in mir liegt alles, sogar das Universum. Ich bin mächtig sowie meine Schwester das Wasser, und man sagt, wir können uns nicht leiden, was nicht stimmt, denn wir beide haben einen Ur­sprung, und der liegt weit zurück.“

Da du wissend bist, kannst du mir bestimmt sagen, was vor dem Urknall war?“ fragte ich das Feuer. Das Feuer flackerte leicht auf, es war wie ein Lächeln.

Ich könnte es dir sagen, aber man würde es dir nicht glauben, so dass ich es dir nicht sagen werde. Finde es selbst heraus. Ihr Menschen seit sehr neugierig, also streng euch an, und sucht nach dem Zustand, der vor dem Urknall war“, sagte das Feuer leise. Es flackerte kurz auf und brannte langsam nieder.

Bis heute weiss ich nicht, was vor dem Urknall war, aber der Weg ist das Ziel, und ich werde den Weg bis zum Ziel gehen.









Dienstag, 3. Februar 2009

Artikel 14

Asylrecht:

Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafver­folgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

Das Asylrecht ist ein wichtiger Artikel der Menschenrechte, und dieses Recht tritt dann in Kraft, wenn ein politisch Verfolger in ein anderes Land flüchet, um dort Schutz vor Verfolgung zu suchen. Das Recht auf Asyl sollte jedem politisch Verfolg­ten gewährt werden.

Dass dieses Recht durch andere Personen mit anderen Interessen als den politischen ausgenutzt wird, das ist zu verstehen, denn auch dieses Recht wird von wirtschaftli­chen Interessen der Flüchtenden ausgehöhlt, so dass dieses Asylrecht einen fahlen Nachgeschmack bekommt. Aber wie soll man diesem Missbrauch eines Menschen­rechtes entgegenwirken? Es ist wirklich eine Frage, die weltumfassend ist, denn je­der kann in die Lage kommen, sein Land aus politischen aber auch aus wirtschaftli­chen Gründen zu verlassen.

Ich unterliege jetzt einem zwiespältigem Gefühl und Denken, wie soll man entschei­den, ist jemand ein politischer oder wirtschaftlicher Flüchtling, denn beide suchen Sicherheit vor einer Verfolgung der wirtschaftlichen und der politischen, bei der wirtschaftlichen verstehe ich die Armut, vor der sich eigentlich jeder fürchtet.

Es ist wirklich ein grosses Problem wie man Menschen aus armen Regionen polti­tisch und wirtschaftlich gleichermaßen helfen kann. Denn ein wirtschaftliches Dile­ma wird durch politische Massnahmen derjenigen Regierung eines Staates verur­sacht, aus denen die Flüchtlinge kommen, die nichts für dieses Dilema können. Den Korruption und Kapitalismus hängen oft eng zusammen, besonders bei der Ausbeu­tung von Menschen, weil auch Politiker von diesem Reichtum etwas abhaben wollen.

Es ist aber sehr wichtig, dass Kriminelle dieses Recht auf Asyl nicht in Anspruch nehmen können, denn ein Straftäter muss in seinem eigenen Lande abgeurteilt wer­den, auch dort muss er seine Strafe verbüssen. Bei Todesurteilen, jedes Todesurteil verstösst gegen die allgemeinen Menschenrechte, weil kein Mensch das Recht hat, einen anderen Menschen zu töten, so auch nicht der Staat als Kollektiv. Aber der 2.Absatz des Artikel 14 geht so in Ordnung und ist klar dargelegt.

Eigentlich sollte der Mensch dort leben können, wo er leben möchte, aber Menschen haben durch Grenzen die Freiheit des Menschen eingeschränkt.

Ich liebe das Leben und das Leben liebt uns alle, nur wir Menschen lieben nicht den Menschen und damit auch nicht das Leben.

Sonntag, 1. Februar 2009

Weichkäse

Meine Ehegattin-Gemahlin und ich wollten an einen Donnerstag einen Weichkäse zum Abendessen verzehren. Doch meine holde Ehegattin-Gemahlin stellte bei der Be­trachtung des Käses festigt, dass der Käse schon einige Tage über dem Verfallsda­tum lag .

Sollen wir den Käse essen?“ fragte sie mich, und da begannen meine grauen Zellen im Gehirn, an zu arbeiten.

Von einer Gehirnzelle zur anderen wurde die Frage meiner Ehegattin-Gemahlin hin- und hergeschoben, bevor eine Entscheidung getroffen wurde. Aber diese Entschei­dung kam erst wie immer, nach einer praktischen Tätigkeit meines rechten Zeigefin­gers zustande.

So drückte ich sehr zart auf den Käse, und dann geschah etwas. Ich hörte eine Stim­me, sehr leise, aber sie war da. Verdutzt hielt ich den Käse an mein rechtes Ohr, und drückte den Käse erneut. Etwas pervers von mir, denn ich füge anderen immer Schmerzen zu, das macht mich an. Und dann geschah es wieder. Die Stimme war zu hören, und sehr deutlich.

Merkst du nicht, dass ich im Käse bin, du Arsch.“

Sehr deutlich muss ich schon sagen, und dann diese ordinäre Ausdrucksweise. Aber was soll es, ich musste jetzt da durch.

Was machst du denn da im Käse, und wer bist du?“ fragte ich, denn ich wurde neu­gierig.

Ich bin die Made aus Hong-Kong, ja ich trage einen Doppelnamen“, antwortete mir das Etwas.

Nun gut, ich schaute nach. Öffnete den Wichkäse und sah anschließend sehr deutlich, den Eingang zur Wohnung der Made aus Hong-Kong. Am Eingang sah ich ein klei­nes Schild, auf dem stand „bitte klingeln, erst auf ein Herein die Wohnung betreten.

Ich wußte nicht, was ich machen sollte. Sollte ich klingeln oder nicht. Dann aber schaute die Made aus dem Eingang ihrer Wohnung heraus, sah mich, schüttelte den Kopf, und fragte:

Bist du der rabiate Depp, der auf den Käse gedrückt hat?“ Ich war sprachlos und konnte nur noch mit dem Kopf nicken.

Dann zog sich Made zurück, aber einige Sekunden später erschien sie wieder, hatte einen Hut aufgesetzt und trug einen Koffer in ihrer Hand.

Sie sah wohl mein fragendes Gesicht, blieb kurz stehen und sagte:

Ich wander aus, denn mit derartigen Idioten kann man nicht zusammenleben.“

So kroch sie über den Tisch und verschwand am Tischende. Ich habe sie nie wieder- gesehen. Schade.