Samstag, 31. Januar 2009

Artikel 13

(1)Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.

(2)Jeder hat das Recht, jedes Land einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

Ein Artikel in den allgemeinen Menschenrechten, der dem Menschen in seinem Frei­heitsdrang entsprechend sehr nahe kommt. Und mit Recht, darf der Mensch sich frei bewegen, besonders in seinem eigenen Lande, und er darf den Aufenthaltsort wählen, der ihm und seiner Familie die Möglichkeit gibt, sein und das seiner Familie Leben so zu gestalten, wie er und seine Familie es haben möchten.

Der Bürger muss sich oft danach richten, wenn er seinen Aufenthaltsort wählt, dass er immer dahinzieht, wo es entsprechend Arbeit gibt, damit er und seine Familie ih­ren Lebensunterhalt bestreiten können.

Auch darf der Bürger sein Land verlassen, wenn er in einem anderen Land seiner Ar­beit nachgeht oder in einem anderen Land Urlaub macht. Er braucht keine Angst da­vor haben, dass er nicht mehr in sein Land einreisen darf, aber dieses Recht ist ihm nicht genommen, sondern er hat das Recht, in sein Land wieder einreisen zu können, und dort wieder leben zu dürfen.

Es ist eine Wohltat, wenn man diese Rechte hat, sich in seinem Lande, aber auch in den anderen Ländern, frei bewegen zu können, und keiner ist da, der einem etwas vorschreiben kann.

Also leben wir, und ich lebe gerne, wenigstens für die Zeit, die ich auf diesem Plane­ten verbringen kann, ohne Einschränkungen durch andere Menschen, die Einschrän­kungen, die man hat, ergeben sich aus dem Leben selbst und aus dem gemeinsamen Leben mit anderen Menschen. Aber mein Bewegungsdrang und die Freiheit, immer dahin gehen zu können, wohin man will, ist ein Gut, das man sich bewahren sollte.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Artikel 12

Freiheitssphäre des Einzelnen:

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und sei­nes Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

Es eigentlich ein Artikel in den Menschenrechten er besagt, dass alle Bürger ein Recht haben, nicht nur auf die Unversehrtheit der Person, sondern auch auf die Un­versehrheit der Sicherheit der Person und des Privatlebens. Aber gibt es auch diese Unversehrtheit in der Realität?

Hier habe ich so meine Bedenken, besonders dann, wenn sogenannte Krisen auftau­chen, z.B.wie der derzeitige Terrorismus. Jetzt wird versucht, besonders von staatli­cher Seite aus, viele Bürgerrechte ausser Kraft zu setzen, damit beginnt dann die Willkür und die Tyrannei. Gleichzeitig werden Schreckenszenarien aufgebaut und dem Bürger fast glaubhaft suggeriert, dass schlimme Zeiten auf ihn zukommen, und der Staat verpflichtet sei, den Bürger zu schützen, also werden die Rechte der Bürger eingeschränkt, teilweise kann es dann auch zu massiven Einschränkungen in allen Bereichen des Lebens kommen.

Zum Beispiel versucht derzeit das Bunesinnenministerium die Terrorgefahr für die Bundesrepublick Deutschland hochzuspielen. Natürlich sind wir alle, gewalttätiger Gefahren ausgesetzt, ob durch Terroristen oder anderen Menschen, aber das sind die Rissiken des Lebens, mit denen man sich arrangieren muss, um überhaupt leben zu können, das weiß der derzeitige Bundesinnenminister auch, aber wenn man noch mehr Macht haben will, dann muss man dem Bürger Angst machen, und danach kann man ruhig und genüsslich die Ernte der Macht einfahren.

Dass Mitarbeiter von Betrieben von ihrem Managment ausspioniert werden, das ist schon ein sehr alter Hut, das gab es seit dem Bestehen der Bundesrepublik Deutsch­land immer wieder. Obwohl es nicht sein darf, dass man das Privatleben eines Mitar­beiter ausforscht, aber es wird trotzdem gemacht, doch darum kümmert sich keiner. Jetzt motzt man bei den Deutschen Bahnen, wo man Mitarbeiter ausspioniert oder auch überwacht hat, aber man will den Oberchef Mehdorn loswerden, sonst hätte sich wohl keiner darum gekümmert.

Der Artikel 12 der Menschenrechte ist wirklich ein Stück von Freiheit für die Person und damit auch für sein Privatleben, aber die Artikel müsste auch bei den einzelnen Nationen ankommen, und dort in ein Gesetzeswerk umgesetzt werden, damit der In­halt des Artikel 12 auch in die Realität umgesetzt wird, damit er nicht nur auf dem Papier steht, sowie es derzeit ist.

Wir alle wollen leben, solange es geht, das Sterben kommt früh genug, darum sage ich immer, leben und leben lassen, das ist schöner als der materielle Reichtum, denn der geistige Reichtum dürfte das Höchste im Leben eines Menschen sein, wonach er immer streben sollte.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Artikel 11

Unschuldsvermutung:

(1) Jeder, der wegen einer strafbaren handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfah­ren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, ge­mäß dem Gesetze nachgewiesen ist.

(2)Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war.

Ebenso darf keine schwere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafba­ren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Dieser Artikel der Menschenrechte geht von der Unschuldsvermutung aus, d.h.ein Beschuldigter gilt solange für unschuldig bis der Beweis für seine Schuld erbracht worden ist. Aber wie sieht es in der Realität aus?

In der Realität sieht es mit der Unschuldsvermutung anders aus, und das liegt an uns Menschen selbst. Wir suchen immmer, wenn etwas passiert, einen Schudigen für das Geschehen, und sehen sofort den Schuldigen, wenn man uns irgendjemand als Schul­digen serviert. Aber woran liegt es?

Eigentlich ist es sehr einfach, waran es liegt, voreilig einen Schuldigen zu finden, ob­wohl man nicht weiß, was wirklich geschehen ist, oder Anhaltspunkte über das Ge­schehene zu erfahren.

Wir machen uns nie Gedanken darüber, besonders dann, wenn etwas passiert, wer ist eigentlich an dem Geschehenen schuldig, oder gibt es wirklich einen Menschen oder Menschengruppe, die man als Schuldige ansehen kann?

Aber das liegt an uns selbst, und das stimmt auch, so stelle ich es einmal hypothe­tisch dar. Der Mensch, ich natürlich eingeschlossen, versucht immer, wenn ihm ein Missgeschick passiert, die Schuld an diesem Missgeschick sich nicht selbst zu geben, auch wenn er selbst der Verursacher ist, sondern immer anderen Menschen die Ur­sache an diesem Missgeschick aufzuladen, denn das ist einfacher und sorgt dafür, dass man sich als „frei von Schuld“ hinstellen kann.

Alos gilt ein Mensch nach dem Gesetz, auch bei uns inder Bundesrepublik Deutsch­land als unschuldig bis ihm das Gegenteil bewiesen wurde. Was auch gut ist, aber in der Realität sieht es anders aus, da ist der Beschuldigte gleichzusetzen mit der Schuld.

Das Öffentliche Verfahren gegen ein Beschuldigten ist von Bedeutung, damit auch die Öffentlichkeit erfährt, ob eine Schuld vorliegt oder nicht. Die Öffentlich ist selten in einer Gerichtsverhandlung zugegen, denn man interessiert sich kaum für Gerichts­verhandlungen, außer es ist etwas, was sehr spekulär ist, so wie ein Mord, der beson­ders grausig war. Meistens erfährt man den Verlauf teilsweise durch die Veröffentli­chung durch die Medien, aber es ist auch Öffentlichkeit.

Dass eine strafbare Handlung nur dann strafrechtlich verfolgt werden kann, wenn zur Zeit der Straftat diese strafbar war, dann soll sie auch strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie zum Zeitpunkt der strafbaren Handlung nicht unter ein Strafgesetz fiel, dann kann sie auch nicht verfolgt werden. Wie das in der Realität aussieht, das sei jetzt dahingestellt, aber trotzdem läuft es ganz gut, d.h.die Menschenrechte wer­den meistens eingehalten. Darum lebe ich auch noch, und ich kann leben und leben lassen, denn die Menschenrechte beeinflussen mein Verhalten gegenüber meinen Mitmenschen.

Dienstag, 27. Januar 2009

Artikel 10

Anspruch auf ein faires Gerichtsverfahren:

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unpartei­ischen Gericht.

Auf dem Papier, auf das die Artikel geschrieben wurde, sieht dieser Artikel inhaltlich sehr gut aus und spricht den Menschen an, aber wie sieht es tatsächlich aus?

Natürlich wird man per Gericht die Feststellung treffen, dass der Beschuldigte in sei­nen Rechten und Pflichten als solcher nicht verletzt wird, also keinen Nachteil zu er­leiden hat. Er bekommt einen Anwalt gestellt, wenn er sich selbst keinen leisten kann, und als Prozessbeteiligter stehen ihm Rechte zu, aber auch Pflichten, an die er sich halten muss.

Natürlich hat der Beschuldigte als Angeklagter vor Gericht das Recht, dass sein Ver­fahren auch der Öffentlichkeit zugänglich wird, aber will mancher Angeklagter wirk­lich, dass die Öffentlichkeit Zugang zu seinem Verfahren hat? Heute gibt es den Da­tenschutz in der Bundesrepublik Deutschland, und jeder Angeklagter kann, wenn er will, den Datenschutz anrufen, so dass die Öffentlichkeit aus dem Verfahren ausge­schlossen wird.

Das Gericht sollte unabhängig und unparteiisch sein. Das ist wohl sehr schwierig, denn in den Jahren, als ich mit der Justiz als beamter zutun gehabt habe, da konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Verfahren mit dem emotinalen Zuastnd der Richterin oder des Richters zutun hatte, so waren auch die Urteile teil­weise fehlerhaft, aber es ist gut, wenn es die Berufungsinstanz gibt.

Der Formuliert die Gesetze, aber die Gesetze werden auch von Menschen ausgefüllt, d.h.die Menschen bringen ihre Emotionen in die Abläufe eines Verfahrens mithinein und beeinflussen den Ausgang eines Gerichtsverfahren erheblich. Dabei sollte jedes Verfahren objektiv ablaufen, aber es wird immer einen subjekten Eindruck hinterlas­sen.

Natürlich versuchen die Juristen objektiv zu bleiben, aber der Mensch bestimmt das Leben, auch vor einem Gericht.

Versuchen wir, die wir eigentlich an allen Gerichtsverfahren beteiligt sind, wenn auch passiv, durch zuschauen oder zuhören, dass in erster Linie der Mensch im Mit­telpunkt steht, über den geurteilt wird.

Denn leben und leben lassen, sollte eine hohe Priorität im Leben der Menschen ha­ben.

Montag, 26. Januar 2009

Artikel 9

Schutz vor Verhaftung und Ausweisung:

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwie­sen werden.

Ein sehr wichtiger Artikel in den Menschenrechten der Vereinten Nationen. Es ist wichtig, wenn Menschen nicht einfach von der Straße weg verhaftet und dann irgend­wohin verfrachtet werden, um dort festgehalten zu werden. Für eine Verhaftung mss ein Haftbefehl vorliegen, der zuerst bei einem Gericht beantragt werden muss, und dann wird dieser Haftbefehl nach eingehender Überprüfung von einem Richter un­terzeichnet. Wenn eine vorläufige Festnahme erfolgt, dann muss der Festgenommene nach 24 spätestens nach 48 Sunden auf freien Fuss gesetzt werden, oder es erfolgt eine Anordnung durch ein Gericht, so dass der Festgenommene in Haft bleibt, aber erst nach eingehender Prüfung durch einen Richter. Ein Festnahme muss immer be­gründet sein, aber sie darf nicht willkürlich erfolgen. Über den Verbleib des Festge­nommenen muss jederzeit Auskunft gegeben werden, und wenn der Festgenommene einen Rechtsbeistand wünscht, so muss ihm dieser beigegeben werden.

Die Haftdauer darf nur begrenzt sein, ausser es liegen Gründe vor, die die Haftdauer verlängern, das ist dann Untersuchungshaft, die durch ein Gericht angeordnet wer­den muss. Ein Mensch darf nur aus einem begründeten Verdacht in Haft genommen werden, aber nur für einen begrenzten Zeitraum in Haft gehalten werden. Sitzt er unschuldig in Haft, so ist der Festgenommene nach seiner Haftentlassung entspre­chend zu entschädigen.

Auch darf kein Mensch willkürlich aus einem Land, in dem er sich gerade aufhält, verwiesen werden. Für eine Ausweisung müssen rechtliche Gründe vorliegen, und die Ausweisung erfolgt nach Prüfung der Vorganges durch ein Gericht. Es dürfen bei einer Ausweisung keine Gründe vorliegen, die nicht stichhaltig sind, und die einer rechtlichen Grundlage entbehren.

Der Artikel 9 der Vereinten Nationen will damit erreichen, dass Flüchtlinge, die vor der Diktatur im eigenen Lande in ein anderes Land fliehen, in diesem Land Sicher­heit durch Aufnahme finden. Das Aufnahmeland hat natürlich das Recht aber auch die Aufgabe, den Aufenthalt der Flüchtlinge aufgrund rechtlicher Grundlagen zu überprüfen, und muss ihnen Asyl gewähren, die zeitliche Dauer bestimmt das Auf­nahmeland anhand ihrer rechtlichen Grundlage.

Es wäre alles so einfach, wenn sich die Länder und Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sich an diesen Artikel halten würden. Aber es kommt immer wieder dazu, dass die Nationen oder Staaten bei der Aufnahme von Menschen zwischen politisch Verfolgten und Wirtschaftsasylanten unterscheiden.

Alles ist menschlich und darum sollen wir alle unser Leben so gestalten, dass wir le­ben und leben lassen, denn wir leben nur einmal.

Sonntag, 25. Januar 2009

Artikel 8

Anspruch auf Rechtsschutz:

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen inner­staatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfas­sung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

Es ist auch ein wichtiger Artikel der Menschenrechte der Vereinten Nationen, denn jeder Mensch kann einmal versehentlich in die Mühlen der Justiz seine Heimatlandes geraten.

Ich lasse momentan die anderen Staaten weg, in denen auch ein Ausländer in die Mühlen der Justiz geraten kann.

Gerade dann ist ein Rechtsbeistand – Rechtsanwalt - von Bedeutung, der dem Be­schuldigten behilflich ist, sich gegen die Willkür der Justiz oder anderer Behörden zu wehren.

Aber gibt es wirklich die Möglichkeit, sich gegen die Übermacht eines Staatse zu wehren? Ja, die gibt es immer, wenn man geügend Kleingeld hat, um Anwälte zu be­zahlen, oder mit den Behörden einen entsprechenden Deal einzugehen.

Aber der Rechtsschutz eines Bürgers bezieht sich auf die Gesetze eines Staates, die so sein müssen, dass dem Bürger ein gewisser Schutz gegen Übergriffe des Staates garantiert wird. Der Rechtsbehelf hingegen, das ist eine andere Sache.

Beim Rechtsbehelf kommt es wirklich daraufan, ob man genügend Geld hat, um sich einen Anwalt zu leisten oder nicht. Die Strafprozessordnung garantiert einem Be­schuldigten eine Rechtsbeistand, der vom Gesetzgeber als Pflichtverteidiger dem Be­schuldigten beigeordnet wird. Die Kosten werden vom Staat übernommen, die dann der Verurteilte später an den Staat zurückzahlen muss, sie gelten als Prozesskosten. Aber ein Rechtsbeistand wird einem Beschuldigten beigeordnet. Wie sich der Rechts­beistand gegenüber den anderen Prozessbeteiligten verhält, ob er zu dem Beschul­digten steht oder dem Gericht ein guter Jurist sein will, sich um die Belange des Be­schuldigten wirklich nicht kümmert, das ist wieder eine andere Sache.

Ein wirklich guter Rechtsbeistand kümmert sich um die Belange seines Mandanten, auch wenn er vom Gericht für den Beschuldigten bestellt worden ist. Natürlich gibt es viele Anwälte, die sich um ihre Mandanten ernsthaft kümmern, so dass die weni­gen nicht so sehr ins Gewicht fallen, so dass man sagen kann oder muss, es ist nicht sonderlich gut, um den Rechtsbeistand bestellt, außer in Staaten, die ein diktatori­sches Regierungssystem aufgebaut haben.

Ich selbst hoffe, dass ich auch einen guten Rechtsbeistand haben werde, wenn ich einmal vor Gericht stehen werde.

Aber ich lebe und lasse andere leben, was bleibt mir auch übrig, denn das Leben ist viel zu kurz, um nichts anderes zu sagen.


Freitag, 23. Januar 2009

Artikel 7

Gleichheit vor dem Gesetz:

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Ein schöner und auch wunderbarere Artikel in den Menschenrechten der Vereinten Nationen, aber wie sieht die Realität aus. Sind die Menschen wirklich gleich vor dem Gesetz, und werden sie gleich behandelt?

Schauen wir einmal in das Wirtschaftsleben hinein, ich meine nicht die Kneipen, son­dern irgendeinen Betrieb hier in der Bundesrepublik Deutschland. Frauen und Män­ner machen dieselbe Arbeit. Das Monatsende steht heran, und der 30.September steht auf dem Kalender. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitgeber freut sich auf et­was, na,na, auf den Monatslohn oder das Monatsgehalt für die monatliche Arbeit, die er geleistet hat. Jeder liest jetzt seinen Gehalts- oder Lohnstreifen und stellt fest, dass die Frauen weniger Lohn erhalten haben als die Männer. Da beginnt die Un­gleicheit zwischen Frau und Mann. Ich möchte hier sagen, ich bin auch ein Dreibei­ner, aber ich stehe zur Gleichheit der Geschlechter, es darf nur die physischen und psychischen Unterschiede geben, sonst nicht. Im gesellschaftlichen Leben sind beide Geschlechter gleichgestellt, aber die Artikel über die Menschen rechte der Vereinten Nationen werden ausssenvor gelassen, es gibt keine Gleichheit der Geschlechter im Arbeitsleben auch nicht vor dem Gesetz, das Ganze ist ein Hohn für die Frauen und für die Menschenrechte.

Schon allein diese Ungleichheit ist eine Diskriminierung der Frauen auf der ganzen Welt, aber solange Männer etwas zu sagen haben, und die Frauen immer den leich­teren Weg der Resignation suchen, solange wird sich auch in den Menschenrechten der Vereinten Nationen nichts ändern.

Alle sollten dazu stehen, dass es unbedingt die Gleichheit vor dem Gesetz bedarf, auch wenn Staaten, die von einer religiösen Junta regiert werden, müssen sich an die Menschenrechte der Vereinten Nationen halten. Die Frauen sind auch Menschen so­wie die Männer, die kleinen Unterschiede zwischen Frau und Mann sind nicht so groß, wie sie mancher Mann hinstellt, dafür die die geistigen Qualitäten der Frau wesentlicher höher einzustufen, doch die Frau zeigt es dem Manne nicht.

Wenn wir gemeinsam auf dem Planeten Erde leben wollen, dann müssen wir alle le­ben lassen und jeden die gleichen Rechte zum Leben geben und zuordnen.

Wenn die Menschheit überleben will, dann beadrf es eine Frau und einen Mann, ohne das geht es nicht, auch wenn sich die Männer selbstbefriedigen, denn Kinder werden nicht durch Selbstbefriedigung gezeugt.


Donnerstag, 22. Januar 2009

Sozialer Kapitalismus

Eigentlich sind die Begriffe Sozialismus und Kapitalismus bekannt, besonders in der Politik wird darüber oft gesprochen. Jede Partei versucht irgendein ein politisches oder wirtschaftliches Konzept zu erarbeiten, um bei einer Wahl die Wähler anzuspre­chen, damit sie an die Macht kommt.

Hier in der Bundesrepublik steht man etwas zwiespältig zu den beiden Begriffen, es kommt aber immer darauf an, wie man seine Chancen bei den Wählern sieht.

Aber die letzte Finanzkrise hat deutlich gezeigt, was Kapitalismus bedeutet, wenn er sich zu einem Turbo-Kapitalismus entwickelt. Dese Form des Kapitalismus ist dann nicht mehr zu bremsen und ufert so stark aus, dass die gesamte Weltwirtschaft in eine erhebliche Krise kommt. Die eigentlichen Gewinner dieses Turbo-Kapitalismus sind immer die Spekulanten, denn die haben das Gespür dafür, wann sie zuschlagen müs­sen.

Diesen Kapitalismus will keiner, ausser diejenigen, die gerne zocken, besonders mit den Geldern von Anlegern. Eigentlich bin ich für einen sanften Kapitalismus, also für einen Kapitalismus, von denen alle etwas haben. Alos für eine beteiligung aller Men­schen an dem erwirtschaftetem Kapital, und darunter verstehe ich den sozialen Kapi­talismus.

Das Kapital muss sich in den Händen von vielen Menschen befinden, denn wer ar­beitet, und sein restliches Geld anlegt, der sollte auch etwas von seinem angelegten Kapital haben.

Aber, um meinen Gedanken zu verwirklichen, müssten sich die Manager und Vor­stände eines Unternehmens Gedanken darüber machen, wie sie ein Unternehmen führen, damit die Kapitalanleger auch zu ihrem Geld kommen, d.h. Verantwortung für das Unternehmen zu tragen. Denn wenn ein Unternehmen in die Insolvenz geht, früher hieß es Konkurs, dann liegt es oft an den Vorständen, die meistens bestrebt sind, das erwirtschaftete Kapital in die eigene Tasche zu stecken.

Nehmen wir einmal das Beispiel „Stromversorgung“. Es heißt doch immer, „Ener­giesparen“. Gut, auch ich versuche Energie zu sparen, nicht nur im Hinblick auf un­sere Umwelt, sondern auch aus finanziellen Gründen. Aber jetzt kommt der Witz, die Strompreise steigen trotzdem. Aber warum? Es ist ganz einfach. Es liegt nicht am Einkauf von Energie an der „Leipziger Börse“, sondern es liegt an den Vorständen der Energieversorger, die Gewinne für sich selbst erzielen wollen, obwohl sie nicht Unternehmer dieser Energieversorger sind, sondern nur Angestellte.

Aus diesem Grunde bin ich für die Beteiligung aller Bürger an das Kapital, natürlich die sich in die Betriebe einkaufen. Das wäre dann der soziale Kapitalismus und man könnte die Vorstände der Betriebe kontrollieren. Denn man muss Menschen ständig überwachen und kontrollieren, weil die Menschen irgendwo einen Schatten haben, und der heißt „Profitgier“.

Aber trotzdem bin ich für das Leben und dafür, leben und leben lassen, ansonsten könnte der soziale Kapitalismus nicht verwirklicht werden.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Faule Kredite

Die Finanzkrise hat bisher Einiges hinterlassen, was gerade für die lieben Banken nicht von Vorteil ist und die Banken als Hüter des Geldes sehr schlecht aussehen lässt.

Warum gerade „faule Bankkredite“? Es hat sich so eingespielt, dass Banken gegen­seitig Kredite aufkaufen oder verkaufen. Die Sicherheit der Kredite scheint irgendwie keine Rolle mehr zu spielen, sondern es werden Kredite auf Versprechen hin verge­ben. Danach werden sie weiterverkauft und zuletzt weiß keiner mehr, wer der eigent­lich Kreditgeber ist. Auch die Kreditnehmer wissen nicht mehr das Ganze abläuft, und die Rückzahlung wird teilweise gestoppt, weil es für den Kreditnehmer nicht mehr möglich, das Geld für die Rückzahlung aufzubringen.

Was geschah früher, das Haus oder das Auto wurden versteigert, also dem Kredit­nehmer und Besitzer der Immobilien abgenommen. Heute geschieht es auch, aber vorher werden die Kredite an eine ander Bank veräußert, und die veräußert es an Anlage an seine Bankkunden, und die fallen auf diesen faulen Kredit herein, was auch weltweit diese Finanzkrise ausgelöst hat.

Jetzt sitzen die Banken und ihre Kunden, die diese Kredite als Geldanlage akzeptiert haben, auf diesen faulen Krediten, und sie können diese Kredite als Müll entfernen lassen, bloß wer nimmt diesen Müll an?

Diese faulen Kredite haben nicht nur private Anleger getroffen, sondern auch die Banken und darunter auch die Großbanken. Aber wer zahlt letztendlich die Zeche?

Wenn man der Meinung ist, die Banken, die diese faulen Kredite gekauft und dann veräußert haben, würden für den Schaden aufkommen, der irrt gewaltig, denn der Staat kommt für den Schaden auf, also der Steuerzahler. Die schuldigen Bänker wer­den von aller Schuld freigesprochen, man spricht von einer Katastrophe, die die Fi­nanzwelt getroffen hätte, und dabei bleibt es auch. Die meisten Privatanleger oder auch alle, bleiben auf ihren Verlusten sitzen, und müssen sehen, wie sie zu ihrem Geld kommen, oder müssen den Verlust abschreiben.

Der Turbo-Kapitalismus zeigt sein wahres Gesicht, d.h.es wird mit allem gehandelt, auch mit Luftschlössern, in der Hauptsache, einer gewinnt und wird reich.

Montag, 19. Januar 2009

Artikel 5

Verbot der Folter:

Niemand darf durch Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Was ist eigentlich eine Folter? Ist nicht das ganze Leben eine Folter? Besonders im Alter spürt man die Beschwerden, die oft so schmerzhaft sind, dass man schon von Folter sprechen kann. Oder ein Arzt versucht, die Schmerzen zu lindern, die bei den Beschwerden auftreten, aber nach dem Abklingen der Wirkung des Medikaments, treten die Schmerzen erneut auf und meistens heftiger als sie vorher waren.

Aber darauf zielt dieser Artikel nicht, sondern auf die Behandlung eines Menschen durch den Staat oder durch andere Menschen. Oft wird dabei die Hilflosigkeit des Opfern in kauf genommen, weil man dann auch besser foltern und demütigen kann.­Staat oder durch andere Menschen. Oft wird dabei die Hilflosigkeit des Opfern in kauf genommen, weil man dann auch besser foltern und demütigen kann.

Gefoltert wird ständig, und diese Folter bezieht sich nicht nur auf das physische Ele­ment, sondern auch auf das psychische. Es geht bei dieser Folter oft nur um den Er­halt von Informationen und gleichzeitig um die Vernichtung des Menschen, den man sich als Opfer auserkoren hat.

Bei Strafverfahren wird gerne die psychische Folter angewandt, d.h.man verhört den Festgenommenen solange, bis der die Tat gesteht, die man ihm vorgeworfen hatte. Bei psychisch-labilen Menschen geschieht es schnell, dass sie sich selbst beschuldig­ten, obwohl sie nichts mit der Tat zutun hatten.

Aber zu der psychischen Folter kommt noch die physische, der Festgenommene wird auch noch geprügelt, allein eine Ohrfeige genügt schon, von Folter zu sprechen.

Aber werden Menschen nicht auch in Familien oder anderen Beziehungen gefoltert, sowie Ehefrauen und Kinder? Auch hier wird gefoltert. Die Menschen werden durch andere Menschen erniedrigt, verprügelt und nicht beachtet oder auch sexuell miss­braucht. Nur wird es nicht als Folter angesehen, weil auch in den Parlamenten Men­schen, hier Männer, sitzen, die Zuhause ihre eigenen Familienmitglieder mißhandeln oder demütigen. Also sieht der Gesetzgeber – das Parlament – keinerlei Veranlas­sung entsprechende gesetzliche Regelungen zu treffen, um auch bestimmte Verhal­tensweisen durch Familienmitglieder als den Tatbestand der Folter gelten zu lassen.

Aber immer leben und leben lassen, das beinhaltet auch, gegenüber anderen Men­schen Toleranz gelten zu lassen, sie sogar unter den eigenen Schutz stellen zu lassen, wenn sie der Hilfe bedürfen.


Artikel 6

Anerkennung als Rechtsperson:

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

Dieser Artikel besagt, dass jeder Mensch eine Rechtsperson ist, dass er rechtsfähig und damit für sein Verhalten selbst verantwortlich ist. Die Rechtsfähigkeit darf einem Menschen nicht ohe richterliche Anordnung genommen werden, aber ihm bleibt im­mer der Rechtsweg offen, sich gegen eine richterliche Anordnung oder Verfügung das nächsthöhere Gericht anzurufen.

Auch wenn ein Mensch verurteilt ist, und er muss vorübergehend in einer Justizvoll­zugsanstalt seine Freiheitsstrafe absitzen, so bleibt seine Rechtsfähigkeit erhalten, denn auch in der Strafanstalt hat er die Möglichkeit seine rechtlichen Belange voll auszuschöpfen, nur mit der Einschränkung, dass er die Strafanstalt nicht ohne An­ordnung oder Verfügung verlassen kann.

Wird ein Mensch aufgrund einer richterlichen Verfügung in ein psychiatrisches Krankenhaus oder in eine andere beschützende Einrichtung eingewiesen, so muss er mit einer Einschränkung seiner Rechtsfähigkeit rechnen, d.h.ein Rechtspfleger wird bestimmte rechtliche Belange dieses Menschen übernehmen, aber er hat die Pflicht, dem Gericht regelmäßig darüber zu berichten und entsprechende Unterlagen vorzu­legen.

Es ist sehr wichtig, dass die Vereinten Nationen den Menschen als Rechtsperson an­erkennen, aber auch Strafgefangene sind Rechtspersonen, wenn auch mit der Ein­schränkung, dass ihre Rechtsfähigkeit in bestimmten Bereichen des Strafvollzuges außer Kraft gesetzt sind, was für die Sicherheit der Gefangenen und dem internen Ablauf des Vollzuges wichtig ist.

Trotzdem gibt es Länder und Nationen auf unserem Heimatplaneten, die keinerlei Wert darauflegen, den Menschen, die zu ihrem Machtbereich gehören, die Anerken­nung einer Rechtsperson zu zugestehen.

In der Verfassung aller Länder wird die Rechtsfähigkeit aller Personen ausdrücklich bejaht, aber in der Praxis gibt es dann keine rechtliche Anerkennung der Rechtsfä­higkeit einer Person.

Für die Machthaber sind Menschen prinzipiell nur Gegenstände, die man gebrau­chen oder wegwerfen kann, je nach Belieben.

Am Menschen allein liegt es, die Menschenrechte – den Artikel 6 – zu verwirklichen, denn nur wir Menschen sind dazu in der Lage, jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, als Rechtsperson anerkannt zu werden. Jeder Staat oder Nation sollte bestrebt sein, in ihrem Macht- oder Zuständigkeitsbereich, dieses Menschenrecht zu gewäh­ren und zu beschützen.

Wenn wir Menschen die Menschenrechte akzeptieren und diese auch praktisch ausle­ben, dann werden wir auch unseren Mitbewohnern - Tieren – die gleichen Rechte ge­währen und adrauf achten, dass diese auch eingehalten werden.

Im Hinblick auf die Menschen, klingt alles wirklich utopisch, denn wir selbst gewäh­ren uns nicht einmal selbst die Menschenrechte, wie sollen wir dann den Tieren die Rechte zu einem Leben in Frieden und Freiheit gewähren?

Sonntag, 18. Januar 2009

Leben auf dem Mars

Vor einigen Tagen kam eine Meldung über die Medien, dass Astronomen festgestellt hätten, dass es Gasausbrüche auf dem Mars gegeben habe. Es soll sich um Methan gase gehandelt haben.

Diese Gasausbrüche hat man gleich für Leben auf dem Mars analysiert. Gut, das stimmt sogar, denn wenn Methangase in der Atmosphäre eines Planeten nachzuwei­sen sind, dann gibt es auch möglicherweise Leben auf diesem Planeten, möglicher­weise.

Es kann gut sein, dass es auf dem Mars wirklich die Marsmännchen handelt, die in ihren grünen Mäntelchen über die Marsoberfläche flitzen, aber so schnell, dass sie nicht von den Beobachtungen erfasst werden können. Aber vielleicht leben sie unter dder Oberfläche des Mars, und lüften in gewissen Abständen ihre untermarsischen Wohnungen. Natürlich steigt dann Methan in die Marsatmosphäre und die Men­schen, also hier die Forscher, freuen sich, etwas entdeckt zu haben. Man muss auch älteren Kindern immer eine kleine Freude machen.

Aber bitte entschuldigt, ich habe kein Methan auf den Mars freigesetzt, denn ich war noch nicht auf dem Mars, obwohl mein Neffe, der vom Mars, immer sagt:“Komm' be­such uns doch einmal.“ Aber die Reise dorthin ist etwas umständlich, und sie dauert mir zu lange, wenn ich bedenke, ich muss die Bahn der „Deutschen Bahn“ benutzen, die vielen Ausfälle bei denen. Ich reise höchstens dann mit der „Deutschen Bahn“, wenn Medon und sein Vorstend verschwunden sind. Aber weiter zum Mars, denn das wars noch nicht.

Wenn es wirklich Leben auf dem Mars geben sollte, dann habe wir doch Nachbarn, und es wäre gut, zu diesen Nachbarn Kontakt aufzunehmen, und diesen Kontakt auch erfolgreich zu pflegen. Wenn man die Atomosphäre des Mars noch mit Sauerstoff und anderen lebenswichtigen Stoffe anreichern könnte, dann wäre er für eine Besiedlung gut geeignet, oder? Doch man müsste viele Menschen zurücklassen, die profitgeil sind, denn die würden auch den Mars kaputt machen, sowie sie es schon auf dem Planeten Erde gemacht haben.

Bevor wir wieder unsere Wünsche als Menscheit äußern, sollten wir erst einmal das Leben als solches begreifen. Denn ich bin wirklich dafür, dass wir Menschen leben lernen und lernen, wie wir anderen Menschen leben lassen. So kann jeder leben und leben lassen, auch einen fahren lassen, denn mir ist es egal. Was einen Menschen er­leichtert, das sollte er tun und keine falsche Bescheidenheit aufkommen lassen.

Freitag, 16. Januar 2009

Zeitungszeugen

Seit einiger Zeit bieten die Zeitungsverlage eine Zeitung an, die sich die „Zeitungs­zeugen“nennt. Ich habe mir das erste Exemplar gekauft und darin gelesen. Die Zei­tung ist auf die Zeit vor 1945 getrimmt worden, und die Themen beginnen mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten ab 30.Januar 1933.

In der ersten Zeit der machtübernahme durch die Nationalsozialisten gab es noch ge­nügend Zeitungen, die nicht über der Überwachung der Nationalsozialisten standen. Die gegenseitige Hetze war sehr heftig, aber der Inhalt der Zeitungen bezog sich darauf, den politischen Gegner bloßzustellen.

Wenn ich mir den Inhalt der heutigen Zeitungen ansehe, dann stelle ich fest, dass die verschiedenen politischen Lager sich gegenseitig beschimpfen und sich sehr stark abgrenzen, sogar dann, wenn sich darum gehen sollte, wirtschaftliche Krisen ge­meinsam abzuwenden, aber das geht nicht, weil jeder irgendetwas zu sagen hat, was ein anderer schon vorher äußerte.

Ich denke, dass es politische Äußerungen weiterhin geben wird, die sich von der Ver­gangenheit der politischen Äußerungen nicht abgrenzen können. Es bleibt also alles beim alten.

In diesen neuen Altauflagen gibt es an und für sich viele Artikel, die sehr interessant sind, so auch Hinweise auf das Leben der Menschen zu dieser Zeit. Besonders auf den Seiten der Inserate oder des Sportteils in dieser Zeitung.

Diese Erstauflage zeigt nur das Leben der Menschen, wie sie die neue politische Si­tuation aufnehmen, denn einerseits sind die Menschen sehr bemüht, ihr Leben zu ge­stalten, arm und reich, aber andererseits begrüßen sie wahrscheinlich den neuen Machtwechsel an der Regierungsspitze, und sie hoffen auf ein besseres Leben, wenn auch nicht alle darauf hoffen.

In den Zeitungen zum 30.Januar 1933 kann man schon deutlich den Antisemitismus der neuen Zeit herauslesen, denn es wird schon gegen die Mitbürger jüdischen Glau­bens gehetzt.

Viele Menschen, die nach dem Krieg aufwuchsen, werden in diesen Zeitungen ge­schichtlichen Unterricht finden, der ihnen nach dem Krieg vorenthalten wurde. Ich habe in dieser Zeit die Erwachsenen befragt, und ich habe auch Antworten bekom­men, worüber ich mich immer gefreut habe.

An dieseen Zeitungszeugen ist der Inhalt der Zeitungen von Bedeutung, aber man muß zwischen den Zeilen lesen können, um sich ein Bild von dieser Zeit machen zu können.

Die Freiheit des Geistes ist das schönste Geschenk, wenn man noch frei denken und frei im Geiste handeln kann.

Leben und leben lassen, denken und denken lassen.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Tod eines Unternehmers

Der Tod eines Menschen ist imm etwas Tragisches, so meinen wir Menschen es, wenn ein Mensch stirbt. Ob dieser Mensch arm, reich, wohlbehütet oder abdachlos war, der Tod eines Artgenossen geht uns immer nahe. Aber die Selbsttötung eines Menschen löst bei den Menschen immer die Frage aus: warum hat er es getan?

Das ist wohl eine Frage, deren Beantwortung sehr viele Spekulationen aufwirft. Erst vor einer Woche hat sich ein renomierter Unternehmer selbst getötet, er warf sich vor einem Zug, weil er die Schande nicht ertragen konnte. Aber welche Schande?

Es geht bestimmt nicht um eine Schande, sondern es wird eher ein Ehrgefühl sein, beim Spekulieren an der Börse, nicht richtig gehandelt zu haben. Aber das kann ei­nem passieren, besonders dann, wenn der weltweite Finanzmarkt in eine Schieflage gerät, sowie es jetzt der Fall war. Aber sollte man sich wirklich selbst töten?

Der Unternehmer hätte einige Teile seines Unternehmens veräußern müssen, was an­dere in dieser Situation auch getan hätten, aber steckte etwas anderes dahinter? Es könnte auch sein, dass er das gesamte Unternehmen behalten wollte, vielleicht dach­te er an die vielen Arbeitnehmer, die jetzt belastet würde, etwa Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.

Es ist wirklich schwierig, die wahrscheinliche Ursache für den Freitod des Unter­nehmers zu finden. Er ist jetzt tot, also geht das Tauziehen um die Unternehmensteile weiter, dafür müssen die Erben geradestehen, aber angeblich soll der Unternehmer etwa 10 Milliarden an Vermögen gehabt haben, und trotzdem hat der Unternehmer den Freitod gesucht.

Leben und leben lassen, darum geht es im Leben, denn der Tod kommt auch dann, wenn er nicht gerufen wird.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Dragoner-Hotel

Das Drogoner-Hotel mit den tausend Betten gibt es nicht mehr. Das Gebäude gibt es noch, aber dieses Gebäude als Kaserneneinrichtung, als Unterkunft für Soldaten, hat schon viele Jahre ausgedient. Das Gebäude selbst ist denkmalgeschützt, das ist auch gut so, sonst hätte man versucht, es abzureißen. Heute ist es eine private Universität, aber man hätte besser eine Schule darausmachen sollen.

Die Dragoner-Kaserne ist ein alter Kasernenkomplex, der schon vor dem ersten Weltkrieg besteht. Dort waren die badischen Dragoner untergebracht. Nach dem ersten Weltkrieg diente die Kaserne als Unterkunft für eine technische Einheit der Wehrmacht. Ab 1960 wurde sie Unterkunft für die Soldaten der Bundeswehr. Zwi­schenzeitlich diente die Kaserne als Landesfeuerwehrschule.

Ab Juli 1960 wurde hier das neue Luftlandepionier-Bataillon aufgestellt. Und ich landete dann auch hier, und war damit ein Mitbegründer dieser neuen Einheit, ob­wohl ich zählte schon damals zu einem Luftlandepionierzug, der der 1.Luftlandedivi­sion direkt unterstellt war, und das bis Januar 1963, danach ging ich an die Luftlan­deschule Altenstadt/Bayern, um dort die erste Fernspäheinheit mitaufzubauen. Da­nach kehrte ich nach Bruchsal zurück.

Ich halte mich seit Juli 1960 in Bruchsal auf. Bruchsal ist für mich meine Heimat­stadt geworden. Ich habe hier meine jetzige Ehegattingemahlin kennengelernt und auch geheiratet, und wir haben eine liebe Tochter, die sich auch um uns kümmert. Jetzt sind wir im 45 Jahr verheiratet und bleiben es hoffentlich auch lange.

Jetzt noch zu dem Dragoner-Hotel. Gestern am 10.Jamuar bin ich wieder einmal an der ehemaligen Kaserne vorbeigelaufen. Dabei kamen viele Erinnerungen auf, auch schöne Erinnerungen.

Die Zeit des aktiven Dienstes ist lange vorbei, und das Leben vollzieht seine eigenen Bahnen, und man muß den Weg weitergehen, den man vorher eingeschlagen, also den Weg des Lebens. Es gibt immer kleine Veränderungen auf diesem Weg, ich habe es an der Kaserne gesehen, die doch einige Jahre meine Heimat war, aber die Erin­nerungen bleiben und sollen es auch.

Ich sage immer, leben und leben lassen, dann kommen wir alle gut über die Runden, außer wir gehen vorher KO.


Dienstag, 13. Januar 2009

Artikel 4

Verbot der Sklaverei und des Sklavenhandels:

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

Aber wird dieses Verbot auch entsprechend überwacht, oder steht es nur auf einem Blatt Papier, um die Menschen zu beruhigen, oder meint man es wirklich ernst mit diesem Verbot?

In der Praxis, also im wirklichen Leben, gibt es kein Verbot der Sklaverei, sondern diese stetzt sich fort, in undurchsichtige Arbeitsverträge, die schon Sklaverei sind, die einen Arbeitssuchenden verklaven. Besonders in Zeiten, wo es schlecht um wirt­schafliche Erfolge steht. Die Unternehmen zeigen keinerlei Interessse daran, ihre Gewinne zu reduzieren, indem sie den Beschäftigten an den Gewinnen beteiligen.

Die Arbeitsverträge sehen dann so aus, dass der Arbeitnehmer oder angehende Ar­beitsnehmer einen Vertag unterschreibt, der ihm keinen ausreichenden Lohn für sei­ne Arbeit erbringt, sondern nur einen Hungerlohn. Die Unternehmer wären lieber daran interessiert, den Arbeiter keinen Entlohnung zu geben, sondern der Arbeiter müßte an den Unternehmer selbst für die Arbeit bezahlen, damit dessen Profit größer wird.

Gut, das ist krass von mir beschrieben, aber es gibt einige Unternehmer, wenn es nur ein geringer Teil ist, die derartige Wünsche haben. Denen ist es egal, ob ihr Verhal­ten an Sklaverei grenzt, sondern sie sehen nur ihren eigenen Profit.

Die Ausbeutung der Arbeitskraft von Menschen ist Sklaverei, darüber sollte man sich wirklich Gedanken machen, auch wenn die Unternehmer und ihre Freunde davon­ausgehen, dass der Unternehmer das Risiko für sein Unternehmen trägt, was wohl einerseits richtig ist, aber zur Ausbeutung der Arbeitskraft darf es nicht führen.

Das beste Beispiel für die Versklavung von Menschen waren die sozialistischen Län­der wie DDR, UdSSR und so weiter. Hier wurde die Arbeitskraft der Menschen rück­sichtslos ausgebeutet.

Die Ausbeutung von Menschen gibt es auch heute noch, daran geht kein Weg vorbei, wenn die Menschen nicht lernen, bewußter miteinander um zu gehen. Die Verskla­vung von Menschen oder deren Ausbeutung ihrer Arbeitskraft wird dann enden, wenn der Kapitalismus in der heutigen Form zuende geht. Kapitalismus ist dann gut, wenn er alle Menschen in sein System einbezieht.

Der Artikel 4 der Menschenrechte bleibt immer ein zweischneidiges Schwert in sei­ner Auslegung, denn hier kann man sich ernstlich fragen, wo beginnt die Sklaverei und wo hört sie auf.

Doch denkt daran, immer Mensch bleiben, d.h. leben und leben lassen.


Samstag, 10. Januar 2009

Artikel 3

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person:

Mein Dozent an der juristischen Fakultät sagte einmal: Recht zu haben und Recht zu bekommen, das ist ein himmelweiter Unterschied. Er sagte eigentlich das Richtige, denn Recht bekommt nur der, die die besseren Anwälte hat, d.h. der Vermögen besitzt oder einfacher ausgedrückt, der reich ist.

Ich selbst habe viele Jahre bei der Justiz verbracht und vieles gesehen und gehört, und wenn ich heute darüber nachdenke, dann kann ich nur sagen: es gibt prinziell kein Recht.

Das Recht auf Leben, schön man hat es auf dem Papier, aber es kann einem schnell von anderen Menschen, aber auch vom Staat genommen werden. Die Menschen wer­den vom Gesetz verurteilt oder im Namen des Volkes, aber der Staat schert sich icht um eine Verurteilung, denn er ist anonym, d.h. ich muß eine Person beschuldigen, wenn mir etwas zustößt, also einen Sachbearbeiter oder Behördenleiter, aber beide müssen direkt an der Tat beteiligt gewesen sein, sonst gehe ich leer aus und bleibe auf den anfallenden Kosten sitzen. Aber was ist eigentlich „Leben“. Hier gibt es gra­vierende Unterschiede, ob ich in der Armut oder im Wohlstand lebe.

Dann habe ich auch noch Recht auf Freiheit, aber was heißt hier eigentlich „Frei­heit“? Ist es die natürliches Freiheit, die von der Natur gegebene Freiheit oder die von den Menschen? In der Natur habe ich natürlich ein Stück von Freiheit, aber die wird dann eingeschränkt, wenn mein natürlicher Gegner stärker ist. Wenn ich mit Menschen zusammenlebe, dann wird auch dort meine Freiheit soweit eingeschränkt, dass auch andere ein Recht auf Freiheit haben, also hat jeder nur einen kleinen Raum an Freiheit. Anders ist es mit der geistigen Freiheit, aber auch dort wird sie eingeschränkt, wenn ich über andere Menschen etwas aussage. Ich sehe nur dann die Gefährdung der Freiheit, auch wie andere Menschen, wenn ich eingesperrt werde, dann geht meine Freiheit hops. Aber auch da hat man irgendein Argument, warum die Freiheit eingeschränkt wird, z.B. absitzen einer Strafhaft.

Dann kommt das Recht auf „Sicherheit meiner Person“. Es wäre schön, wenn es eine Sicherheit geben würden, aber die gibt es nicht. Allein das Leben ist mit vielen Si­cherheitsrisiken bestückt und wird es auch bleiben. Man kann auch sagen, es gibt keine Sicherheit, auch ein Staat kann einem Bürger die Sicherheit nicht gewährleis­ten. Das Recht auf Sicherheit bleibt ein abstraktes Recht, und man kann dieses Recht nicht praktisch anwenden.

Das Recht auf Leben und Freiheit bleibt ein abstraktes Recht, weil es praktisch nicht umsetzbar ist. Denn das Leben kann sehr schnell durch andere Menschen beendet werden, und auch die Freiheit kann eines Tages zur Unfreiheit werden, wenn der Staat diese Freiheit aus irgendwelchen Gründen einschränkt, damit sich die Regie­rung schützen kann, sogar vor dem eigenen Volk.

Ich liebe das Leben, aber ich weiß, dass es eines Tages vorbei ist.

Freitag, 9. Januar 2009

Artikel 1

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit:

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Ver­nunft und Gewissen begabt und sollem einander im Geiste der Brüderlichkeit begeg­nen.

Das ist ein Artikel der Menschenrechte der Vereinten Nation (UN), der 1948, also drei Jahre nach Beendigung des zweiten Weltkrieges, verabschiedet wurde, im Hin­blick auf eine schönere Welt, d.h. ohne Krieg, Armut und Flucht.

Es sind wirklich schöne Gedanken und Wünsche, die schon allein in diesem Artikel stecken, aber wenn man genauer hinsieht, so fehlt etwas, nämlich die Frauen, also unserer weiblicher Mitstreiter wird nicht aufgeführt, denn man spricht nur von der Brüderlicheit und nicht Schwesterlichkeit.

Schon an diesem Artikel erkenne ich deutlich, und ich habe damals die Nachkriegs­zeit und die ersten Jahre des 2.Weltkrieges miterlebt, dass die Frauen in der Zeit nichts zu sagen hatten, außer vielleicht Zuhause.

Ob die Menschen wirklich frei und an Würde und Rechten geboren wurden, das be­zweifle ich ganz stark, denn welcher Mensch wird schon frei geboren, es sind doch nur die, die in einen reichen Haushalt hineingeboren werden, oder in eine Familie, die Macht besitzt, aber die anderen Neugeborenen, und das sind nicht wenige, wer­den in ein Elend hineingeboren. In diesem Elend fehlt es wohl an Würde, an Freiheit und auch an den Rechten, Mensch zu sein.

Ob die Menschen wirklich mit Vernunft oder Gewissen begabt sind, das ist sehr zwei­felhaft, denn man sieht sehr oft, dass auch Menschen, von denen man Gewissen und Vernunft erwartet, anders handeln als man denkt. Oft ist dieses handeln egoistisch, so nach dem Motto: zuerst ich, dann lange nichts, und dann vielleicht die anderen Menschen.

Aber wann kommt es dann zu einer vernunftbedingten Handlung, ich weiß es wirklich nicht, denn beim Menschen spielen Verhaltensmuster eine Rolle, die man als Außen­stehender nicht erkennt, oder die ein vernünftiges Handeln ausschließen.

Das Gewissen setzt erst dann ein, wenn man über Jahre gesagt bekommt, man habe ein Gewissen, ob dieses Gewissen angeboren ist, auch das ist sehr zweifelhaft.

Uns bleibt nicht anderes übrig, als selbst zu leben und andere leben zu lassen. Auch muß man die Frauen als gleichberechtigte Partner in seinen Überlegungen einbezie­hen, denn sie gehören gleichberechtigt zu den Männern. Die Männer haben kein Recht, sich über die Frauen zu stellen, eigentlich sollten die Frauen die Menschheit regieren, das wäre für uns Männer wohl das Beste.

Ich sage immer, leben und leben lassen, denn so ist das Leben.

Artikel 2

Verbot der Diskriminierung:

  1. Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Frei­heiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa der Rasse, Hautfarbe Geschlecht, Sprache Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder so­zialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

  2. Des Weiteren darf keine Unterschied gemacht werden auf Grund der politi­schen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob diese unabhängig ist, unter Treu­handschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveräni­tät eingeschränkt ist.

Eigentlich ein wunderbarer Artikel in den allgemeinen Menschenrechten der Verein­ten Nationen (UN), besonders wenn man ihn nur liest, denn Worte sagen viel aus, aber die Praxis beweist etwas Anderes, weil dieser Artikel nichts wert ist, weil gegen ihn laufend verstossen wird.

Denn schon allein der Begriff Rasse besagt, dass viele Menschen noch im Wahn ver­fallen sind, dass sich Menschheit in Rassen unterscheidet, was jedoch nicht der Fall ist. Wir allein sind die Gattung und Art „Mensch“ mehr nicht. Der Begriff „Rasse“ wurde nur von denen geprägt, die Unterschiede zwischen Menschen anderer Haut­farbe und Religion machen wollten. Das Beispiel für den religiösen Rassenwahn ist die Prägung der „jüdischen Rasse“ durch die Nationalsozialisten und ihrer wahnsin­nigen Vorgänger, denn es gibt keine jüdische Rasse, und es gibt keine schwarze Ras­se oder Neger. Wir alle sind nur Menschen und unterscheiden uns nur durch die Kör­pergröße, durch die Hautfarbe , durch die Haar- und Augenfarbe usw., mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Aber es ist in den Menschen nichthineinzubringen, dass sie sich von diesen alten Vorstellungen der Merkmale des Menschen lösen. Wichtig ist nicht das äußere Er­scheinungsbild des Menschen, sondern seine geistigen Strömungen, seine Geisteshal­tung gegenüber seiner Umwelt und seinen Mitmenschen.

Wir sollen den Menschen nie beurteilen oder verurteilen, sondern ihn so nehmen wie er ist, ob er uns sympathisch oder auch unsympathisch ist, das ist eine individuelle Angelegentheit, und das hat jeder mit sich selbst auszumachen.

Aber ich bezweifel sehr stark, dass dieser Artikel 2 jemals zum Vorbild für die Menschheit wird, dafür gibt es auf diesem Planeten zu viel gegensätzliche politische und religiöse Strömungen, die dem Artikel 2 vom Inhalt her widersprechen, aber las­sen wir uns durch die Zukunft überraschen.

Aber leben und leben lassen, das widerspricht nicht den Menschenrechten.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Gase und Klima

Über die Begriffe „Gase“ und „Klima“ habe ich mir einmal Gedanken gemacht, wie diese Begriffe eigentlich zusammenpassen, denn ab und zu gibt irgendein Wissen­schaftler etwas von sich, dass mit Gasen und Klima zu tun hat. Aber die Wiessen­schaftlicher beziehen sich dann nur auf die tierischen Gase wie von der Kuh oder Ochsen. Gut beim Ochsen ist es so, dass er mehr Gase produziert als ein Stier, aber das kommt daher, weil der Ochse ein kastrierte Stier ist. Das glaubt ihr nicht, ich ei­gentlich auch nicht.

Aber jetzt weiter im Text. Warum gerade Tiere? Wir Menschen sind auch Tiere und gehören auch zu den Gasproduzenten auf diesem Planeten. Aber es ist schon etwas verrückt, wenn man den Menschen aus der Familie der Tiere heraushalten will, nur weil es anders ist, manchmal oder auch oft, etwas blöder.

Aber auch wir produzieren sehr viel an Gasen bezw. an Abgasen, die durch unseren Auspuff nach Außen in die Umwelt gelangen. Also, warum will man die anderen Tiergruppen oder -familien einschränken, denn dann müßte man auch die Mensch­heit reduzieren, damit das Gasvolumen, das in die Luft strömt, abnimmt. Na ja, viel­leicht geschieht es in den nächsten Jahrhunderten, dann ist die Sorge um das Klima beendet, denn nur wir machen das Klima zu etwas, was es schon immer gegeben hat, weil sich die klimatischen Bedingungen auf der Erde ständig wandeln, denn manch­mal wird es kälter dann wieder wärmer.

Die Situation auf der Erde und im Reich der Tiere ist in eine Schieflage geraten, denn die Gasproduktion ist erheblich gestiegen, weil die Menschheit an die Erhö­hung der Weltbevölkerung herumdreht, besonders die Religionen wollen den Men­schen als Gläubigen haben, und machen den Menschen zur Krone der Schöpfung, was er wirklich nicht ist. Der Mensch hätte die Möglichkeit gehabt, die Krone des Geistes unter den Tieren zu sein, aber er hat sich auch im Geistes wie ein Tier ver­halten, das nur eines kennt, andere zu töten, um dadurch Vorteile zu bekommen.

Aber jetzt zu den Gasen und zum Klima. Um die Diskussion über das Verhängnis der Gase für das Klima abzukürzen, wäre es angebrachter die Gase für andere Dinge zu benutzen, als sie unbenutzt in die Luft entweichen zu lassen. Es gibt kalte Winter, man könnte die Gase verbrennn. Auch die Stromversorgung wäre durch die Benut­zung der Gase gesichert oder zum Teil gesichert. Warum kümmert man sich nicht um diese alltäglichen Dinge, die der Menschheit mehr Sicherheit üfr ihre Existenz brin­gen würde, aber auch für die übrige Tierwelt.

Ich werde natürlich meie Gasproduktion beibehalten und besonders dann, wenn ich nachts im Bett, draußen ist es kalt wie momentan, und ich mache mache meine Bett­decke nach allen Seiten dicht, öffne meinen Auspuff und lasse die Gase ziehen, das wärmt.

Das Leben kann wirklich lustig sein, aber ich frage nicht, wie lange.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Schlechte Nacht

Vor einigen Tagen schrieb ich etwas über die „Gute Nacht“, weil mir davor der Ge­danke kam, was bedeutet es, wenn man seinem Partner vor dem Schlafengehen, eine „Gute Nacht“ wünscht. Es ist doch ein schöner Zug vom Partner, seinem Partner eine „Gute Nacht“ zu wünschen. Ich mache es jeden Abend, und ich gebe meiner ed­len Gattingemahlin einen süssen Kuss, das muß sein.

Das ist schön und gut, man sieht daran, dass ich doch ein guter Mensch bin, wenn auch andere das Gegenteil behaupten, weil sie mich nicht wirklich kennen.

Aber jetzt kam dann der Gedanke, was bedeutet es, wenn man einem Menschen eine „Schlechte Nacht“ wünscht. Es ist doch eigentlich ein Witz und ein Zeichen, dass sich in meinem Gehirn so schlechte Gedanken abspielen, aber man weiß es, dass das gehirn seine eigenen Wege geht, ohne uns zu fragen.

Natürlich wünscht man keinem Menschen eine „Schlechte Nacht“, aber man denkt es, wenn man den Menschen nicht leiden kann. So kann es auch in einer Beziehung sein, ob jetzt verheiratet oder nicht. Aber was mir in meinen Gedanken so auffällt, ist das Verhalten eines Partners, wenn er, ohne etwas zu sagen, in das Bett geht, sich umdreht und die Kettenmotorsäge ( hier ist das Schnarchen gemeint) anschmeißt.

Dieses Verhalten könnte dann bedeuten, dass sich die Partner eine „Schlechte Nacht“ wünschen, und noch dazu der heimlichen und unausgesprochenen Meinung sind, dass er seinem Partner ein angenehmes Wanzenrennen auf dessen Körper wünscht.

Also, wenn man seinem Partner eine „Schlechte Nacht“ wünscht, dann sagt man es nicht, sondern man denkt es sich. Aber wenn man seinem Partner eine „Gute Nacht“ wünscht, dann bringt man seine Liebe zum Partner zum Ausdruck. Ob das stimmt? Oh, Oh, das ist wohl nicht so sicher, aber darüber könnte ich auch einmal meine Ge­danken machen.

Ich ahbe selbst bemerkt, als ich mir so meine Gedanken über die „Gute Nacht“ und die „Schlechte Nacht“ machte, dass auch hier Gegensätze auftauchen, die den Ge­dankengang bestimmen. Es gibt immer Gegensätze von „gut“ und „schlecht“, aber warum eigentlich?

Denn in der Natur gibt es diese Unterscheidung nicht, sondern nur in der Kultur des Menschen, weil er gerne unterscheiden möchte. Wer oder was nicht zu ihm gehört, ist schlecht und wer oder was zu ihm gehört ist gut. Der Mensch ist eigentlich das Wesen auf unserem Planeten, der diese Unterschiede macht.

Das Leben ist lebenswert, wenn man es leben kann.

Montag, 5. Januar 2009

Gute Nacht

Mir fiel heute in den Morgenstunden ein, was es eigentlich bedeutet, bevor man zu Bett geht, seinem Partner "Gute Nacht" zu sagen. Eigentlich gar nichts, weil es oft nur eine Geste ist, die man als Kind selbst gelernt hat. Bei mir war es nie der Fall, weil man zu mir nicht "Gute Nacht" sagte, aber weiter, jetzt in der Partnerschaft. Wenn ich zu meinem Partner vor dem Zubettgehen "Gute Nacht" sage, dann meine ich bestimmt, dass mein Partner wirklich eine schöne und angenehme Nacht haben soll, also ohne Albträume und ohne häufiges Aufwachen. Mein partner wünscht mir das Gleiche und so sind wir quitt.
Ob es bei allen Paaren so abläuft, wenn man in das Bett geht und seinem Partner eine "Gute Nacht" wünscht? Möglicherweise nicht, denn wenn man bedenkt, dass es in den Beziehungen doch oft Unstimmigkeiten gibt, besonders in den Abendstunden, weil man sich besonders in den Abendstunden, wenn man zusammen ist, sich häufig streitet, besonders über Unzulänglichkeiten und dann kommt noch der Stress des Tages hinzu, so dass man dann häufig ausrastet, was bei den Männern überwiegend der Fall ist. Bevor eine Frau ausrastet, das dauert schon seine Zeit, denn eine Frau sucht das Gespräch, um Unstimmigkeiten aus der Beziehung herauszunehmen, damit die ganze Atmosphäre entspannter wird. Der Mann ist triebgesteuert, der sucht die Konfrontation zur Frau, um seine triebgesteuerten Aggressionen abzubauen, durch Streit, Sex oder Misshandlungen. Aber meistens artet es in Sex und Misshandlungen aus, weil der Mann nicht in der Lage ist, sich in einem Streitgespräch zu artikulieren.
Wenn sich beide Partner, bevor sie ins Bett gehen, eine "Gute Nacht" wünschen, dann meinen sie es ohne Hintergedanke, das mache ich auf jeden Fall, denn meine Partnerin soll wirklich eine angenehme Nacht verbringen.
Ein ehrliches "Gute Nacht" wünschen bedeutet auch gleichzeitig, eine ehrliche und tiefe Zuneigung zu seinem Partner. Also, wenn man zu seinem Partner "Gute Nacht" sagt, dann soll man es auch ehrlich meinen.

Sonntag, 4. Januar 2009

Kalter Morgen

Der Winter begann in der Neujahr zu 2009. Kaum haben wir ein neues Jahr begonnen, schon wird es kalt um die Hüften, gut wer viel Hüftspeck hat, der friert nicht so schnell, bei mir sieht es jetzt etwas schlechter aus. Aber auch das werde ich wohl überstehen. In den nächsten Tagen soll der Winter voll einsetzen. Die Kälte kommt aus dem fernen Sibirien, dort hat "Väterchen Frost" sein Quartiwe aufgeschlagen und wird uns seine Truppen schicken. Nun gut, ich werde das auch überstehen, aber froh bin ich darüber nicht. Ich bin jetzt schon etwas älter, und ich spüre die morschen Knochen schon etwas heftiger als ein junger Mensch, aber egal, das Leben geht weiter auch ohne mich, aber noch bin ich da und sehr lustig.
Ich sitze hier am frühen Morgen, habe den Ofen schon angeschmissen, aber die Kälte ist nicht ohne, wenn man bedenkt, es wird in den nächsten Tagen und Nächten noch etwas mehr. Jetzt wäre eine warme Decke zum Vorteil.
Gestern war es auch kalt, aber tagsüber schien die schöne Sonne und der Himmel war sehr klar. Gestern abend war der Himmel auch klar, aber ein sicheres Zeichen für eine kalte Nacht. Ich denke dabei an die vielen Obdachlosen, die keine Unterkunft haben und deshalb draußen die Nacht verbringen müssen.
Aber auch den kommenden Tag werde ich gut verbringen und so werden auch die nachfolgenden Tage vergehen. Das Wetter soll Kälte mitsichbringen aber gleichzeitig auch Sonnenschein, aber nur heute und morgen, denn in den nächsten Tagen soll es auch kälter werden.
Ich wünschen allen einen schönen Tag.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Das neue Jahr

Meine Lieben,
ein neues Jahr hat wieder einmal seinen Anfang genommen, und alle Menschen hoffen, dass alles besser wird als im alten Jahr. Doch das ist eine Illusion unserer Hoffnung, denn es wird weiterlaufen wie bisher. Es gibt wahrscheinlich Schwierigkeiten mit der Wirtschaft, aber diese Schwierigkeiten haben wir schon im letzten Jahr gehabt.
Nehmt das neue Jahr nicht so schwer auf, und ihr solltet euch keine Gedanken darüber machen, was ihr im neuen Jahr alles besser machen wollt, das klappt zumeist doch nicht oder selten. Denn ich habe mir für das neue Jahr nichts vorgenommen, vielleicht etwas weniger Nasebohren, aber das wird auch nicht klappen. Ich werde die noch vor mir liegenden Jahre genießen, aber viele werden es nicht mehr sein, ich schätze so 10 bis 15 Jahre, dann habe ich doch ein schönes Alter erreicht, jetzt in 25 Tagen werde ich 68 Lenze.
Ich wünsche Euch allen, meine Lieben, Gesundheit, viel Glück, Lebenswille und ein geruhsames neues Jahr.