Dienstag, 23. Dezember 2008

Singender Planet

Erst vor einigen Tagen las ich in den Medien, dass unser Planet „Erde“ ein singen­der Planet ist. Ich habe wirklich gestaunt, aber es scheint tatsächlich so zu sein, dass unser Heimatplanet sich bewegt und durch seine Bewegungen Töne und Schwingun­gen abgibt, die sich wie Gesang anhören.

Ich habe diesen Gesang noch nie gehört, außer hier auf der Erde, wenn die Men­schen und Vögel singen oder zwitschern. Aber unser Planet soll trotzdem singen, aber wie macht er das?

Der Planet befindet sich in der Milchstraße, und hier dürfte er nur Milch bekommen, die bekommt er nicht, weil die Milchstraße nur eine Bezeichnung für die betreffende Galaxie ist, nichts Anderes. Aber im Universum gibt es Alkohol, was ich auch nicht gewußt habe, aber es soll wirklich stimmen. Also trinkt unser Planet Alkohol und tor­kelt durch die Gegend und singt dabei, wie die Betrunkenen auf dem Planeten. Der Apfel fällt nicht weit vom Baum.

Es kann auch sein, die betrunkenen Artgenossen den Planeten zum Schwingen brin­gen, wenn sie betrunken durch die Gegend schwanken, ist ja auch möglich, aber es wird doch etwas Anderes den Planeten zum Schwingen und damit zum Singen brin­gen, das sind die vielen Teilchen wie Moleküle und Elektronen, die dem Planeten den Gesang geben. Auch steht unser Planet nicht still im Raum, sondern bewegt sich durch die Einwirkung von der Gravitation der vielen Sonnen, Sternensystemen und großen Planeten im eigenen Planetensystem.

Im Universum geht eine Menge an Dingen vor, von denen wir Menschen nicht viel wissen, aber sie sind da und beeinflussen den Planeten „Erde“ und das Leben auf dieser Erde.

Ich selbst bin nicht so erpicht, genau zu erfahren, ob diese Aussage stimmt, aber ich kann es mir vorstellen, dass unsere Erde zum Schwingen gebracht wird. Aber warum beschäftige ich mich eigentlich mit diesen Dingen? Eigentlich nur, um meinen Wis­sensdurst zu befrieden, mehr ist es nicht. Vielleicht ist es auch, um endlich mal wie­der zu lachen, warum nicht.

Also lieber Planet „Erde“, du gehst deinen eigenen Weg, um das Ziel zu erreichen, dazu brauchst du uns nicht.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Arbeitsplätze

Heute hörte ich die Meldung aus den Medien, eine Bank baut über 50% der Ar­beitsplätze ab, auch sollen drei Vorstände gehen, deren Weggang sich diese Schwe­renöter vergolden lassen, wie immer. Jetzt geht es los.

In den USA haben bestimmt viele Bänker ihren Arbeitsplatz verloren, wahrscheinlich gerade die, die mit der Finanzkrise nichts zu tun hatten, aber es ist wirklich so, dass die Unschuldigen unter dem leiden müssen, was kriminelle Elemente verursacht ha­ben. Nur gut das das FBI mit den Ermittlungen begonnen hatte.

In der Bundesrepublik Deutschland sieht es anders aus. In Deutschland wird nicht gegen die Schuldigen ermittelt, sondern gegen die Opfer, es ist schon eigenartig. So auch bei den Steuerhinterziehers, siehe Herr Zumwinkel, gegen die ein Staatsanwäl­tin ermittelte, die aber aufgegeben hatte, nachdem man ihr einen anderen Posten an­geboten hatte. Sie ist sozusagen auf der Karriereleiter hinaufgestolpert, wie immer in Deutschland. Die wirklichen Hintergründe bleiben natürlich im Verborgenen, denn man darf die Steuerhinterzieher nicht demütigen. Wer nicht reich ist, hat in derarti­gen Angelegenheiten immer die Arschkarte gezogen, gegen den wird auch dann er­mittelt, wenn es nichts zu ermitteln gibt.

Jetzt einmal weg von den Ermittlungen gegen Steuerhinterzieher und hin zu den Ar­beitsplätzen. Man braucht keine Arbeitsplätze abbauen, wenn die Produktion richtig geplant wird, und wenn der Kunde die geleistete Arbeit auch bezahlt, denn die Zah­lungsmoral ist in Deutschland auf dem tiefsten Punkt, denn nicht der Kunde zahlt die Arbeit sondern der Handwerker. Weiter mit den Arbeitsplätzen. Diese Experten sol­len nicht herumjammern und die Füße stillhalten, sondern sie sollen kreative Vor­schläge erbringen, wie man trotz der Finanzkrise wieder zu einer annehmbaren Kon­junktur kommt, denn diese Experten aus der Wirtschaft haben angeblich das Wissen, obwohl daran zweifel ich.

Wenn der Motor der Beschäftigung brummt, etwas schwächer vielleicht wie vor ei­nem Jahr, dann brummt er und die Finanzen kommen wieder in Bewegung. Die Kre­dite müssen wissen an die Firmen vergeben werden, damit der Beschäftigte sein Geld bekommt und dieses Geld wieder in den Konsum steckt. Warum soll er nicht, denn er lebt nur einmal und das Geld kann er nicht mehr gebrauchen, wenn er in der Erde liegt.

Arbeitsplätze bringen Geld in alle möglichen Kassen, sogar die Bank bekommt wie­der ihr Geld zurück. Das Geld muß fließen, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben, aber die Geldgier muß nicht mehr sein, aber dagegen könnte man Gesetze erlassen, wenn die Vernunft fehlt. Leider.

Der Weg ist das Ziel, denn um das Ziel Arbeitsplätze zu erhalten muß ich den Motor der Konjunktur anwerfen, der ist der Weg.


Freitag, 19. Dezember 2008

Staatsverschuldung

Vor einigen Monaten versuchte die derzeitige Bundesregierung, den Staatshaushal­tung weiter zu sanieren, und sie lehnte alle Versuche rigeros ab, die darauf ausgin­gen, die Steuern zu senken, insbesondere für kinderreiche Familien und Geringver­diener. Die Bundeskanzleri und ihr Finanzminister kamen immer mit dem Argument, erst einmal müsse der Haushalt des Bundes, der Länder und der Kommunen völlig saniert werden. Ich finde es richtig, wenn man den Haushalt so reguliert, dass alles wieder übersichtlich wird, was man an Einnahmen und Ausgaben hat. Das Argu­ment, man wolle den nachfolgenden Generationen keine Verschuldung hinterlassen, zieht bei mir nicht ganz so, weil man versuchen soll, den Haushalt schuldenfrei zu führen, aber einen Staatshaushalt schuldenfrei zu führen, ist eigentlich eine Illusion, denn ein derartiges Instrumentarium wie ein Staatshaushalt beinhaltet viele Gefah­ren von Verschuldung, was wir jetzt sehen, die Finanzkrise.

Eigentlich sollte gleichzeitig neben der Regulierung der Haushalte nach der Ursache der Finanzkrise gesucht werden, und nach den Verursachern, denn die Krise ist nicht aus heiterem Himmel gekommen, sie hatte ihre Hintermänner.

Die Staatsverschuldung kommt, aber diesmal heftig, weil man die Einbrüche durch die kommende Rezzesion abwenden will, was ich für richtig halte, denn jetzt geht es um die Menschen.

Wenn alle Staaten auf unserem Planeten gemeinsam ihre Haushalte etwas vershcul­den, dann können wir es schaffen, aus dieser Rezzesion herauszukommen, nur be­fürchte ich, dass Spekulanten wieder ihre Hand aufhalten und bereit sind, durch kri­minelle Machenschaften Gelder abzusahnen.

Dass wir alle uns verschulden, das ist wohl klar, aber müssen es tun, um den Konsum anzuregen, damit Arbeitsplätze erhalten und vermehrt werden können.

Der Weg ist das Ziel, diesmal erreiche ich das Ziel durch eine Verschuldung, die ich mit einem neuen Weg tilgen kann.

Samstag, 13. Dezember 2008

Saalbach

Das ist ein Teil der Saalbach. Links ist der Zusammenfluss von Saalbach und Saalbachkanal. Im Hintergrund ist eine Brücke, die über den Saalbach führt. Sie wird allgemein "Große Brücke" bezeichnet.

Freitag, 12. Dezember 2008

Autoindustrie

Die Finanzkrise hat es an den Tag gebracht, dass Menschen in der heutigen Zeit mit dem Kapital nicht haushalten können, warum eigentlich nicht?

Man sieht es an der Finanzkrise, deren Ausgangspunkt die Kredite für marode Immo­bilien in der USA waren. Es ist schon lange, dass Banken mit vergebenen Krediten handeln, also die Kredite an andere Banken oder an Spekulanten verkaufen sowie auch an Anlegern, nur wissen die es nicht. Die Banken verschwiegen sehr oft, wie sie das Geld eines Kunden anlegen, oder der Kunde wird schlecht beraten.

Man fragt sich aber, warum wird der Kunde von seinem Bankberater so schlecht be­raten? Weil der Kundenberater nur noch auf die Provision schaut, die er bekommt, wenn er berät, und es zu einem Geschäftsabschluss kommt. Ihm ist es egal, ob der Bankkunde sein Geld bei den jeweiligen Anlagen verliert, denn er hat die Provision, der Kunde hat den Verlust.

Auch die Autoindustrie hat auf maroden Zielen gesetzt, beim Alten zu bleiben, denn seit dem Thema „Klimaschutz“ verlangt der Kunde, dass er ein Auto kaufen kann, das klimafreundlich ist, aber nichts ist. Hier frage ich mich, sind die Verantwortli­chen der Autoindustrie zu arrogant oder zu dumm, um nicht zu erkennen, wohin der zukünftige Weg geht?

Aber nicht allein der Klimaschutz spielt eine Rolle, sondern auch die Überproduktion von Autos und die mangelnde Einsicht der Vorstände in den Werken, auch finanzielle Rücklagen zu bilden, um auch finanzielle Durststrecken zu überstehen.

Es wird zuviel mit Krediten finanziert, obwohl viele große Konzerne in der Lage sind, die Ausgaben selbst aus einigen Mitteln zu tragen, aber es muß der Kredit her. Die Kreditaufnahme wieder ist steuerwirksam, denn die Steuer wird durch den Kredit re­duziert. Nur der handel mit den Krediten hat bewirkt, dass alles aus dem Ruder ge­laufen ist, und dass ist jetzt die Finanzkrise. Die Manager der Konzerne haben aus der Krise sehr viel an Kapital gewonnen, auch wenn sie sagen, dass sie Geld verlo­ren haben.

Jetzt verlangt die Autoindustrie vom Staat also von den Bürgern Geld, damit die Kri­se überwunden wird. Aber warum muß der Bürger oder auch Steuerzahler für die Manager hinhalten, die über Jahre eingesackt haben, ohne dem Bürger ein Teil des Kapitals abzugeben? Sollen die mit ihrem Kapital dazu beitragen, dass die Krise be­hoben wird, die sie und ihre kapitalisten Freunde verursacht haben. Ich bin nicht ge­gen das Kapital, wenn es durch Arbeit erworben wurde, und jeder darf soviel verdie­nen wie er will, aber ich habe etwas gegen Kapitalschmarotzer in Form von Speku­lanten, die hauptsächlich in den Chefetagen sitzen, und nichts Anderes im Sinn ha­ben, Geld zu scheffeln, und das auf der Kosten der Allgemeinheit.

Der Weg ist das Ziel, und das Ziel kann erreicht werden, wenn wir den Weg gemein­sam gehen.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Gut und Böse

Über „Gut und Böse“ hatte ich schon in der Vergangenheit etwas geschrieben, aber genau weiß ich es nicht mehr, es ist auch egal, ab und zu muß man das gleiche The­ma wieder benutzen, um vielleicht etwas zu ergänzen oder Ähnliches.

Diese beiden Begriffe haben Menschen geschaffen, um für sich unterscheiden zu kön­nen, wen sie symphatisch finden oder nicht, aber die Begriffe haben hauptsächlich ihren Hintergrund im Religiösen, besonders in der christlichen Religion wird das „Gute und das Böse“ sehr stark hervorgehoben, um klar zu machen, wer die Religi­on ablehnt ist böse, wer sie ohne Widerspruch annimmt, ist gut. Was bin dann ich, der diese beiden Begriffe nicht kennt und beides ablehnt, weil die künstlich geschaf­fen wurde, durch den Menschen. In der Evolution kennt man weder das Gute und das Böse, da geht es um die Entwicklung des Lebens mit seinen Variationen. Dort wird nicht unterschieden, was in der Natur gut oder böse ist, sondern es ist, das ist alles, was die Natur kennt, denn sie hält sich an den gegebenen Tatsachen, und das ist auch gut so.

Die Unterscheidung zwischen gut und böse ist für die Herrschenden von Bedeutung, und es ist egal, ob wir uns dabei in einer Diktatur oder Demokratie befinden.

Es werden Gesetze von Menschen geschaffen und nicht von der Natur, und diese Ge­setze sagen aus, wer gegen diese Gesetze verstösst ist böse, und wer sich an die Ge­setze hält, der ist gut. In der Natur gibt es die Naturgesetze, woran ich nicht glaube, denn in der Natur bestimmt das Leben, es kann lang oder auch kurz sein, und das ist alles, mit der Ausnahme, dass sich die Arten entfalten sollen, wenn sie stark sind, an­sonsten verschwinden sie. Wir Menschen machen uns noch immer die Illusion, dass wir überleben werden, aber wir unterliegen den Gegebenheiten auf diesem Planeten genauso wie alles Leben, also was soll die Unterscheidung von gut und böse.

Dass die Religionen diese Begriffe benötigen, das ist mir klar, denn mit beiden Be­griffen kann man Druck auf die lieben Mitmenschen ausüben und diese dazu nötigen, dass sie die betreffende Religion annehmen, um nicht als böse zu gelten. Mir wäre es egal, ob ich gut oder böse bin, denn beide Begriffe gelten nicht, weil ich mich an das Leben halte, das ist momentan wichtig für mich und nicht die abstrakten Begriffe.

Aber jeder soll darüber denken wie er will, doch eines Erdentages wird das Leben vorüber sein, was danach kommt, weiß niemand, sondern man denkt sich ein schöne Geschichte aus, die man dann glaubt und glauben heißt, nicht wissen.

Der Weg ist das Ziel, denn das Ziel soll die Sachlichkeit sein, die man auf den Weg der Tatsachen erreicht.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Söldnertruppe

Die Medien berichteten über ein Papier der CDU, nachdem eine Sölderntruppe ge­schaffen werden sollte, die man dann überall da einsetzen könnte, wohin man keine regulären Truppen hinschicken will. So etwas Ähnliches wie die französische Frem­denlegion.

Nach Bekanntwerden des Papiers innerhalb von der CDU, wurde es wieder verwor­fen. Weil einige Abgeordnete, die an diesem Papier beteiligt waren, Konsequenzen befürchten.

Allein schon der Gedanke, eine Söldnertruppe nach dem Vorbild der französischen Fremdenlegion zu schaffen, ist behandlungsbedürftig, aber durch einen Psychiater, obwohl der auch nichts bringt, als geistigen Unsinn.

In der Deutschland wetterte man ständig gegen die Fremdeenlegion, und Legionäre, die nach der Dienst zurückkehrten, bekamen mit de deutschen Justiz Ärger. Jetzt will man selbst eine Söldnertruppe schaffen, aber warum frage ich mich? Gibt es nicht genügend Soldaten, die auch so ihren Dienst im Ausland, Afghanistan oder Somalia u.a., verrichten, weil sie von der UN um Hilfe gebeten werden? Es ist natürlich schwer zu beurteilen, weil man selbst nicht betroffen ist, aus Altersgründen.

Wenn man die Absicht hat, eine Söldnertruppe aufzustellen, dann soll man an die Öf­fentlichkeit treten, und den Wähler oder das Volk darüber diskutieren lassen, danach gibt es immer eine Möglichkeit der Entscheidung.

Aber in Deutschland will man alles heimlich machen, sowie es der NS-Staat machte oder die DDR. Man will das Volk vor vollendeten Tatsachen stellen, darum gibt es auch kein Volksbegehren, wenn es auch in den Verfassungen der einzelnen Bundes­länder steht. Die Politiker in Deutschland sind nicht sehr dafür, dass es ein freie Ge­sellschaft gibt, sondern sie wollen das Volk kontrollieren, genauso wie Diktatoren. Mit einer Söldnertruppe hätte dann die Regierung eine Einheit, die sie auch gegen das eigene Volk einsetzen kann, sowie man jetzt das BKA gegen das Volk einsetzt, denn jetzt kann das BKA auch ohne richterliche Verfügung Online-Durchsuchungen durchführen, auch wenn Politiker das Gegenteil behaupten, besonders der Herr In­nenminister.

Seit einigen Jahren scheint es so, als wenn alle Politiker durchgeknallt sind. Es gibt eine Terrorhysterie, weil man auch jeden Bundesbürger als Terroristen ansieht, und ihn auch behandelt, indem man seinen PC online untersucht, oder auch die Wohnung des sogenannten Verdächtigen ausspäht, also in die Wohnung einbricht und diese durchsucht, vielleicht lassen die staatlichen Einbrecher das offenliegende oder auch versteckte Kapital mitgehen, damit der Bundesfinanzminister seinen Staatshaushalt sanieren kann.

Der einzelne Bürger hat nicht soviel Angst um seine Sicherheit wie ein Politiker oder ein gutbetuchter Bürger. Man soll endlich einmal verstehen, es gibt keine optimale Sicherheit, also wird alles was man jetzt unter dem Begriff „Sicherheit“ offenbart eher eine Art von Unsicherheit, weil auch der Bürger schon Misstrauen gegen die staatlichen Organe hegt.

Jetzt kommen noch die unangebrachten Gedankenspiele von der Aufstellung einer Söldnertruppe hinzu, das führt wieder zu einem Misstrauen gegen den Staat und des­sen Regierung, weil man anschließend nicht mehr erkennen kann, was kommt jetzt. So ist der Weg zum Ziel, wenn man Vertrauen zueinander hat und gemeinsam den Weg der Solidarität geht, indem man offenlegt, wie man miteinander die Sicherheit allgemein erhöhen kann.

Freitag, 5. Dezember 2008

Einkommen aufstocken

Jetzt wird es ganz deutlich, dass schon viele Arbeitnehmer ihr Einkommen durch Hartz IV aufstocken müssen, um ihren Lebensbedarf zu sichern. Also muß ein Arbeit­nehmer für einen niedrigen Lohn schuften, und dann reicht dieses Einkommen nicht einmal aus, den persönlichen Lebensbedarf, und wenn er eine Familie hat, auch de­ren Lebensbedarf zu decken.

Hier setzt bei mir der Verstand aus, über die Unverfrorenheit von Arbeitgebern und gewählten Volksvertretern. Die Arbeitgeber bekommen, jetzt einmal alles Pauschal gesehen, einen Betrag für die verrichtete Arbeit. Wer macht die Arbeit, der Arbeit­nehmer, also muss er auch entlohnt werden. An dieser Entlohnung hängen sich die Versicherungsanstalten wie Krankenkasse und Rentenversicherung sowie der Staat, also unsere politische Gemeinschaft. Der Arbeitnehmer zahlt Krankenkassenbeiträge und Beiträge zur Rentenversicherung und Steuern an den Staat, und so werden etwa 35 % von seinem Einkommen abgezogen, Dann kommt noch der Witz, dass der Ar­beitnehmer wie alle Bürger unseres Landes, die etwas kaufen, zusätzlich 16 % Mehr­wertsteuer auf die gekaufte Ware entrichten müssen, aber auch für verrichtete Dienstleistungen von Handwerkern zum Beispiel.

Jetzt verlangt man von dem Arbeitnehmer auch noch, dass er für seine Altersrente auch noch sorgen müsse, also muß er zusätzlich noch Versicherungsbeiträge für eine spätere Altersversorgung entrichten.

Der Arbeitnehmer arbeitet bei uns in Deutschland nicht für sich, sondern für die Po­litiker, die Krankenkasse und sonstigen Versicherungen. Manche, besonders die Po­litiker, sprechen von einem Solidaritätspakt der Bürger im Rahmen der Krankenkas­se und Rentenversicherung, aber die, die so etwas besonders in den Vordergrung schieben, sind die größeren Schmarotzer in unserer Gesellschaft.

Zurück zu Hartz IV. Hartz IV war eigentlich nur dafür gedacht, dass Menschen, die in Not sind, vorübergehend unterstützt werden, um ihren Lebensbedarf decken zu können. Jetzt wird diese Regelung keine Ausnahme mehr sein, sondern wird zu einem festen Bestandteil in der Gesellschaft, also für den Arbeitnehmer.

Die Arbeitnehmer werden durch Arbeitgeber um ihren Lohnanteil betrogen. Der Mensch darf arbeiten, aber er bekommt nur ein geringes Entgelt, was nicht einmal für das Leben reicht, so dass der Betroffene den Staat, die Gesellschaft, anbetteln muß, damit er seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

So geht es nicht, Wenn ein Unternehmer keinen Arbeitsnehmer beschäftigen kann, weil das Unternehmen keine Gewinn abwirft, dann darf der betreffende Unternehmer auch keinen Menschen beschäftigen. Wenn Arbeit da ist, dann muß diese Arbeit, die eine Dienstleistung ist, auch bezahlt werden.

Der derzeitige Zustand auf dem Arbeitsmarkt muß eingehend analysiert werden, wo das eigentliche Problem liegt. Denn wenn Geld da ist, dann kann auch die Arbeit be­zahlt werden. Andererseits kann ich mir schon vorstellen, dass der Arbeitnehmer von allen möglichen Institutionen geschröpft wird, so dass er nicht mehr hat, höchsten soviel, dass er die Unterkunft bezahlen kann.

Die ganzen Vorstände von Unternehmen greifen mit vollen Händen in die Kasse des Unternehmens, obwohl sie es nicht dürfen, denn in erster Linie müssen die Kosten des Unternehmens abgedeckt sein, und aus dem restlichen Gewinn kann der Unter­nehmer seinen Anteil erheben. Aber es wird nicht so gemacht, weil der Unternehmer denkt, der Arbeitnehmer müßte die Kosten des Unternehmens tragen, und der Unter­nehmer bekommt den ganzen Gewinn. Dafür muß dann die Gesellschaft den Lebens­unterhalt für den Arbeitnehmer tragen, ein Witz, aber ein schlechter.

Der Weg ist das Ziel, und dieser führt über die gerechte Aufteilung es betrieblichen Gewinns.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Jammern

Nach dieser Finanzkrise jammert alles: Wo ist das schöne Geld geblieben? Ja, wo ist es wirklich geblieben? Bestimmt wurden einige Menschen auf diesem Planeten durch die Finanzkrise sehr reich an finanziellen Mitteln, aber die kennt keiner, weil sie sich jetzt natürlich bedeckt halten, was sie schon davor machten.

Besonders bemerkswert finde ich es, wenn einige reiche Unternehmer jetzt jammern, weil sie einen großen Teil ihres Vermögens verzockt hatten, und über das verlorene Geld jammern. Ich sage immer, was man verloren hat, dem sollte man nicht nach­trauern, warum, denn das Verzockte ist weg, und bleibt auch verschwunden.

Natürlich habe ich keine Milliarden und bin auch sonst nicht reich an Kapital, aber ich hätte auch nicht so sinnlos alles verzockt oder einen großen Teil meines Vermö­gens.

Wenn ich mir so verstelle, was man mit 1.8 Milliarden verzockten Euros alles ma­chen könnte? Jetzt zu Weihnachten die armen Mitmenschen beschenken, besonders den armen Kindern ein Geschenk der Hoffnung machen, um ihnen damit zu sagen, gemeinsam schaffen wir es, einen neuen Weg zu gehen, ohne das jemand hungern muß oder arm bleibt. Nur habe ich nicht das Geld, deshalb brauche ich auch nicht zu jammern, weil es doch nichts bringt.

Als kleiner Junge habe ich in voller Armut gelebt, denn auch das Essen mußte ich mir zusammenstehlen. Oh, habe ich geklaut. Kein Wunder, dass ich schon nach kurz­er Lehrzeit, den Mitmenschen die Schuhe im laufen ausziehen konnte. Aber dann war bald Schluß damit, und ich wurde wieder ein ehrlicher Mensch, aber die Erinnerun­gen blieben. Ich hatte damals keine Schuld an der Situation, in der ich lebte, aber diejenigen, die die Finanzkrise verursacht haben, habe selbst Schuld an der Krise, unter der sie stöhnen, aber auch Menschen, die nichts mit der Krise zu tun hatten.

Wir haben heute die Möglichkeiten, derartige Krisen zu vermeiden, aber wir Men­schen sind dazu einfach nicht in der Lage, weil wir sofort mit dem Jammern anfan­gen, das bemerkt man besonders bei den vermögenden Menschen, die bei Spekulatio­nen riesige Summen an Geld in den Sand gesetzt haben. Wenn ich von Geldgeschäf­ten nichts verstehe, dann halte ich mich aus diesen Geschäften heraus, oder ich ler­ne, wie man diese Geschäfte richtig tätige.

Jammern können die, die unter dieser Krise wirklich leiden, z.B. ihren Arbeitsplatz verlieren, und dann in die Armut hineinschlittern, die von anderen hervorgerufen wurde. Aber es ist schon eigenartig, dass nicht diese jammern, sondern die, die den ganzen Schlamassel verursacht haben.

Jetzt werden einige von diesen auch noch frech und behaupten, der einfache Bürger habe Schuld an der Finanzkrise, wie er kann er das. Dem einfachen Bürger fehlen die notwendigen Geldmittel zur Spekulation, aber einen Weg gibt es, an der Finanz­krise indirekt beteiligt gewesen zu sein, dass man dem Bürger faule Immobilien auf­geschwätzt hat mit dem Gedanken, dass der Bürger einen entsprechenden Kredit auf­nimmt, aber der von vornherein platzt und sich in Luft auflöst.

Geldgeilheit verblendet den Menschen, und macht ihn blind für die Gefahren einer Krise.

Ich hoffe, die Menschen lernen aus diesen Krisen, aber in meinem Inneren denke ich, die lernen nichts. So ist die nächste Krise schon im Anmarsch. Also ein Lied – drei, vier: schöner Westerwald, wo die Büchse knallt.....

Der Weg ist das Ziel, den der Weg sollte nicht Spekulation heißen, sondern „Denken“, dann wird auch das Ziel für die Menschen erreicht, nicht mehr in Armut zu leben.