Donnerstag, 27. November 2008

Die Stimmen

Ich mochte so etwa zehn Jahre alt gewesen sein. Es war damals Anfang September, als wir, mein Freund und ich, nach einer erfolgreichen Obstdiebestour, schnell ver­schwinden mußten. Da fiel uns ein, dass wir in der nahen Kirche einen sicheren Platz vor unseren vermeintlichen Verfolgern finden könnten.

Also verschwanden wir gemeinsam in das Kirchenschiff. Es war eine evanglische Kirche, die damals noch nicht abgeschlossen wurde.

Anfangs blieben wir an der Tür stehen und lauschten in die Kirche hinein, ob der Küster in der Nähe war, oder ob die Kirche wirklich leer war. Wir hörten nichts. Doch dann hörten wir Stimmen von draußen. Sofort liefen in Richtung Orgel und verschwanden dann unter der letzten Kirchenbank und verhielten uns ruhig. Einige Minuten später erschienen zwei Erwachsene. Ich konnte den Küster sehen, der in Be­gleitung eines fremden Mannes war. Der Mann schien sich die Kirche anzusehen, als mein Freund halblaut zu mir sagte:„Laß uns teilen.“ Und dann begannen wir die Äpfel zu teilen. Mein Freund begann:“Ich ein und du ein.“ Und so ging es dann wei­ter.

Plötzlich hörte ich von der Tür her, wie der fremde Mann den Küster fragte: „ Was sind das für Stimmen?“ Der Küster antwortete: „Das sind der liebe Gott und der Teufel. Die teilen sich die Seelen.“ Als wir fast fertig waren, fiel mir plötzlich ein, dass wir an der Tür zwei Äpfel verloren hatten, und ich sagte: „Sollen wir die beiden an der Tür auch noch holen.“

Dann hörten wir nur noch die Stimme unseres Küsters: „Nix wie weg.“ Und Küster und der fremde Mann machten sich aus dem Staub.

Wir verließen bald darauf die Kirche. Als wir die Tür öffneten, stand der Küster vor uns und lachte.

Jungens, das habt ihr gut gemacht“, sagte er, und dann erzählte er uns, dass er un­sere Stimmen beim Zählen erkannt hatte, aber nichts sagte. Als den der Fremde ihn fragte, was das für Stimmen seien, habe er nur gesagt, das seien der liebe Gott und der Teufel, die sich die Seelen teilen würden. Erst als ich sagte, sollen wir die zwei an der Tür auch noch holen, da habe er gesagt, nix wie weg. Der Fremde sei gleich zu Ausgang des Friedhof zur Strasse gelaufen, er sei um die Kirche gelaufen, um uns zu erwischen.


Dienstag, 25. November 2008

Rutschgefahr

Am Wochenende, genau gesagt, am Sonntag begann auch bei uns der Winter mit et­was Schneefall, doch am nächsten Morgen war der Schnee wieder weg, und es reg­nete ein wenig. In den anderen gegenden von Deutschland hat es erheblich mehr Schnee gegeben, aber im Rheintal hat man den Vorteil, dass es etwas milder ist, na­türlich das Wetter, aber auch der Wein, der an den südlichen Hängen des Kraichg­aus wächst. Aber verlassen wir den Pfad des Weines und kehren in die winterliche Wirklichkeit zurück.

Hier im Rheintal habe ich noch keinen richtigen Winter erlebt. Als Soldat mußte ich während der Schießübungen auf den Truppenübungsplatzen oft in Zelten biwakieren, und dadrin war es oft kalt, bei 25 bis 35 C aber im Minus. Na ja, die Zeit ist jetzt vor­bei, aber schon fast vierzig Jahre.

Was den Winter so unschön und gefährlich macht, ist immer die Rutschgefahr durch Glatteis oder Schneeglätte. Es ist schön, wenn man rutschen kann, aber nicht so schön, wenn man sich beim Rutschen auf den Arsch setzt, dann kann man von einem Arschrutschen sprechen.

Gefährlich wird es auch dann, wenn man mit dem PKW unterwegs ist, auch wenn man Winterreifen aufgezogen hat. So mußte ich während meiner Berufstätigkeit sehr oft in den nördlichen Schwarzwald fahren. Es war ein schönes und angenehmes Fah­ren, besonders dann, wenn die Straßen zugeschneit waren, und man konnte nur noch links und rechts die Stangen sehen, die die Straßenränder andeuteten. Sehr ange­nehm war es auch dann, wenn es dunkel war und es auch noch schneite. Dann gibt es nur eines, runter vom Gas und konzentriert fahren, das ist alles.

Jetzt fahre ich kaum noch. Meine Tochter hat einen PKW, weil sie mit diesem zu ih­rer Arbeitsstelle faren muß. Hin und wieder fahre ich auch mit diesem PKW. Ansons­ten fahre ich kaum. Die winterlichen Rutschpartien bleiben mir somit erspart.

Gut, wenn ich spazieren gehe, dann könnte es passieren, dass ich etwas rutsche, aber die Höhe vom Gesäss bis zum Boden ist bei mir nicht so hoch. Größere Menschen hätten da, eine größere Höhe zu überwinden. Es ist doch ganz gut, wenn man noch etwas klein ist, so groß wie der Zwergenkönig.

Der Weg ist das Ziel, auch beim Rutschen kann man sein Ziel nicht verfehlen, denn der Weg ist die Rutschbahn.

Sonntag, 23. November 2008

Zensur

In den letzten Wochen kommt es sehr häufig vor, dass Menschen über Zensur reden, was in den letzten Jahr nie der Fall war. Aber das neue BKA-Gesetz bringt es mit sich, dass die Menschen Angst haben, erneut überwacht zu werden, und sie fürchten in ihren Rechten eingeschränkt zu werden.

Die Regierung versucht die Menschen bezw. die Bürger zu beruhigen, denn bei der Ons-Line-Durchsuchung bedarf man auch der richterlichen Genehmigung. In einem rechtsstaat ist es etwas ganz Natürliches, dass ein Richter die beantragte Durchsu­chung genehmigt.

Ich verlasse das Gebiet des Formalismus und wende mich dem Praktischen zu. Hier frage ich mich, wird wirklich jede On-Line-Durchsuchung auch bei Gericht bean­tragt? Ich denke nicht, denn viele Durchsuchungen sind wirklich illegal, aber sie können nicht so einfach oder auch gar nicht für ein Ermittlungsverfahren benutzt werden.

Jetzt wird getrickst, die Durchsuchung wird rechtlich legal gemacht, einfach durch die richtige Datierung der richterlichen Genehmigung. Das geht sogar ganz gut, man benötigt nur den richtigen Richter, bei drei Richtern wird es schwierig, oder man spricht davon, dass Gefahr im Verzuge war, und man habe schnell reagieren müssen, um eine Straftat zu verhindern oder um den Täter rechtzeitig festzunehmen, nicht ver­haften, sondern nur die Festnahme, die nach spätesten 48 Stunden wieder aufgeho­ben werden muß, wenn kein Haftbefehl durch einen Richter vorliegt, der von den er­mittelnden Behörden beantragt werden muß.

Es war nur ein kleiner Ausflug in das Strafrecht, weil mir oft aufgefallen ist, dass man immer von verhaften spricht, obwohl kein Haftbefehl vorlag. Liegt kein Haftbe­fehl vor, dann ist es nur eine vorläufige Festnahme, mehr nicht.

Gut, jetzt wieder zur Zensur. Ich kann nur sagen, eine Zensur hat es schon immer ge­geben und wird es auch immer geben. Schaut euch einmal in der eigenen Familie um, und ihr werdet feststellen, da gibt es auch eine Zensur durch die Eltern und älte­ren Geschwistern. Also, die die Macht haben, führen auch immer eine Zensur durch und nicht anders.

Wenn man genau hinschaut, dann ist die Zensur nichts anderes als eine Kontrolle, das bedeutet, man wird eigentlich kontrolliert. So ist die Zensur eher ein Begriff, der auf das geschriebene Wort abzielt, aber für mich ist die Zensur eine ordinäe Kontrol­le durch einen Besserwisser, der der Meinung ist, es immer besser zu wissen als die anderen. Die Menschen, die der Zensur zuneigen, sind Menschen mit Ängsten, die nicht wollen, dass es Geheimnisse jeder Art gibt. Dieses Verhalten kann sehr leicht zu einer Phobie werden, und bei Regierungschefs kann es zu einer Kontrolle der Bür­ger führen. Siehe im 3.Reich unter den Nationalsozialisten.

Es ist wirklich so, dass Menschen, die Angst vor Geheimnissen haben, dazu neigen, andere zu kontrollieren oder zu zensieren.

Das Schöne ist immer, man kann sich leicht der Zensur und Kontrolle immer entzie­hen, wenn man will, aber wie, das muß jeder selbst wissen, denn das ist ein individu­elles Spiel und richtete sich nach den Gebenheiten und Eigenarten der Zensur.

Ich kontrolliere und zensiere keinen Menschen, denn jeder Mensch soll sich entwi­ckeln können, aber das in Freiheit. Jedoch lasse ich mich auch nicht zensieren und kontrollieren, denn in solchen Fällen neige ich zu einem eigenartigen Verhalten, aber nicht zu Aggressionen.

Der Weg zum Ziel führt immer über das menschliche Verhalten, es zu verstehen und dann entsprechend selbst zu handeln.

Donnerstag, 20. November 2008

Terrorismus

Diese Frage habe ich mir immer wieder gestellt, seitdem die Amerikaner einige Muslime wie Bin Laden als Staatsfeind Nummer Eins hinstellen. Er wird nur als Schrecken der „Freien Welt“ also der westlichen Demokratie hingestellt, ohne die wahren Hintergründe, nur ansatzweise, zu nennen. Aber so wird es immer gemacht, wenn es den Mächtigen an den Arsch geht, dann muß irgendetwas hergezaubert wer­den, um die Massnahmen zur Erhaltung der Macht zu rechtfertigen.

Mir reichen die derzeitigen Äußerungen von Regierungen nicht, denn es wird nie der wahre Grund der Terrorismus genannt, so dass ich das Gefühl habe, die Mächtigen wollen etwas verschleiern, und lassen dem Ganzen freien Lauf, um den Lauf der Kriegsmaschinerie nicht zu stoppen.

Aber wo könnte der wahre Grund sein, dass Menschen zu Terroristen werden? Es könnte ein persönlicher Grund sein, vielleicht zu Unrecht eine Gefängnsistrafe ver­büsst? Oder in die Armut getrieben? Oder der eigenen Familie ist Unrecht gesche­hen? Oder die eigene Religiosität wurde in Misskredit gebracht? Es gibt wirklich viele Gründe, um auf die Seite der Gewalt zu wechseln. Darum ist auch der heutige Terrorismus auch schwer zu verstehen.

Als Träger des internationalen Terrorismus werden Muslime genannt. Gut, soweit ich weiss, scheint es wirklich so zu sein, dass Muslime die Träger des internationalen Terrorismus sind. Aber sind diese Menschen wirklich so in ihrem Glauben verstrickt, dass sie der Meinung sind, man müsse mit Gewalt die Religion „Islam“ mit Gewalt verbreiten? Ich denke, der eigentliche Terrorismus hat mit der religion wenig oder auch überhaupt nichts mit der religion zu tun, denn dieser Terrorismus ist mehr eine gesellschaftliche Angelegenheit, nicht politisch.

Grundlegend sind die Terroristen gegen das Muster der westlichen Gesellschaft, hier insbesondere gegen den Kapitalismus der USA. Sie führen den Kampf gegen die USA, aber auch gleichzeitig gegen deren Verbündeten.

Es ist nur unsinnig von diesen Leuten, eine Vermischung von gesellschaftlicher Ideo­logie und Religion vorzunehmen, oder ist es nur ein Unvermögen oder etwas Ande­res? Wenn eine Auseinandersetzung auf gesellschaftlicher Ebene führe, dann muß ich klare Akzente sehen, denn eine Vermischung von mehreren Gesellschaftsformen und Religionen zu einem Mischmasch, das keiner mehr versteht, kann nicht gutge­hen, und bald kommt der Gedanke auf, dass es in einer derartigen Sache, nur um et­was Persönliches geht. Bei den derzeitigen Terroristen bin ich mir nicht so sicher, ob nicht persönlichen Gründe eine Rolle spielen, warum sie Terroristen geworden sind. Bei Bin Laden soll es einen persönlichen Grund gegeben haben, soviel ich weiss, hängt der Grund mit den USA zusammen.

Der Begriff „Terrorist“ wird von denen geprägt, die den, der für Veränderungen in einer Gesellschaft kämpft, als Kriminellen hinstellen wollen. Gut, sobald Gewalt ge­gen Personen und Sachen angewandt wird, der ist ein Krimineller, mehr auch nicht.

Damit wären die Terroristen eigentlich Kriminelle, die versuchen, mit Gewalt Verän­derungen hervorzurufen.

Ein Kampf für Veränderungen in einer Gesellschaft wird schnell mit Gewalt geführt und damit mit terroristischen Aktionen, um das Ziel der Veränderungen schneller zu erreichen. Es keine verbale Auseinandersetzung statt, sondern eine bewaffnete, wor­unter Unbeteiligte leiden.

Der Weg ist das Ziel, um Veränderungen in einer Gesellschaft zu erreichen, muss man miteinanderreden, denn das Gespräch ist der Weg und die Veränderungen das Ziel.

Montag, 17. November 2008

Mörder ist frei

Über das Wochenende überraschte mich eine Nachricht in den Medien, dass ein Mörder frei sei.

Nach einem Mord an einer jungen Frau wurde ein Verdächtiger vorläufig festgenom­men, und von einem Richter in Untersuchungshaft überführt. In einem anschließen­den Prozess wurde der Angeklagte des Mordes freigesprochen, weil man ihm die Tat nicht nachweisen konnte, was auch richtig ist.

Jetzt nach 15 Jahren konnte man anhand der DNA die Tat aufklären und den Täter überführen. Alle werden sagen: jetzt sitzt der Täter endlich ein. Aber denkste, nichts ist mit dem Einsitzen. Der Täter ist auf freiem Fuss, vielmehr der Tatverdächtige, denn es gilt die Unschuldsvermutung, was auch in Ordnung ist.

Bloss ergibt sich daraus die Frage, warum sitzt der Täter nicht ein, wenn anhand der DNA Beweise vorliegen, die den Täter überführen?

Bei uns ist es gesetzlich geregelt, dass ein Täter nicht zweimal für ein- und dieselbe Tat verurteilt werden darf, was auch wieder richtig ist. Jetzt läuft der Mann frei her­um und freut sich natürlich, weil hier etwas versäumt worden ist, aber was?

Aufgrund der Möglichkeit, dass man heute durch DNA-Beweise effektiver Taten auf­klären kann, früher war es schwieriger, weil das DNA-Verfahren unbekannt war, wollte der Bundestag ein neue Gesetz schaffen, nach dem ein Täter, der vorher frei­gesprochen worde, auch nach diesem Freispruch verurteilt werden kann, wenn die neuen Beweise seine Täterschaft ergeben, was auch richtig ist, weil sich die Verfah­rensweisen, Beweise zu sichern und zu analysieren, ständig weiterentwickeln, sich also ständig verbessern.

Aber warum kann der Gesetzgeber, der Bundestag bezw.die Abgeordneten, das alte Gesetz nicht ändern, wenn mehr an Gerechtigkeit für die Menschen, insbesondere für die Opfer, erreicht wird? Ist es wirklich die Faulheit der Abgeordneten oder die Dummheit dieser, um eines Gesetzesvorlage zu erwirken, damit mehr Rechtssicher­heit für die Bürger eintritt.

Wenn es um „Schnüpflergesetze“ geht wie z.B. das BKA-Gesetz, wonach das Bun­deskriminalamt eine Oneline-Durchsuchung auch ohne richterliche Verfügung durchführen darf, wenn sich auch einige Minister äußern, das gehe nur mit einer richterlichen Verfügung, so kann ich nur sagen, dass jetzt schon das PC-Netzwerk il­legal durchsucht wird. Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass der Rechtsstaat schon lange von illegalen Massnahmen von Seiten der Behörden durchlöchert wird.

Ich bin nur gespannt, wie lange der Täter frei herumläuft, obwohl die Strafverfol­gungsbehörden genau wissen, dass der Täter die Tat begangen hat, aber sie können ihn nicht mehr vor Gericht bringen, weil er schon wegen dieser Tat vor Gericht stand, aber freigesprochen wurde.

Der Weg ist das Ziel, und das Ziel würde das sein, die richtigen Abgeordneten zu wählen, leider geht es nicht.

Samstag, 15. November 2008

Unterbewußtsein

Gibt es eigentlich Situationen, in denen Bewußtsein und Unterbewußtsein ihre Signa­le zur gleichen Zeit senden, und man selbst die Signale beider Ebenen zur selben Zeit empfängt?

Das ist für mich die Frage, die mich zur Zeit beschäftigt, und die ich gerne beantwor­tet haben möchte, was natürlich schwierig sein wird. Ich muß erst einmal diese bei­den Ebenen unterscheiden können, oder ich muß in etwa wissen, ob beide Ebenen ge­meinsam auftreten können?

Bei mir erschien vor einigen Wochen, es muß so im September 2008 gewesen sein, neben dem realen Bild, also dem Bewußtsein, noch ein anderes Bild in meinem Ge­hirn auf. Es war kein Einzelbild, sondern es war mehr wie ein kurzer Fil, der ablief, aber gleichzeitig lief in meinem Gehirn auch ein realer Film ab. Ich hatte in diesem Moment zwei Film, die gleichzeitig abliefen, aber sich unterschieden. Der nichtreale Film, war wesentlich anders als der reale, aber dieser Film kam mir trotzdem be­kannt vor, aber ich mußte nach der Filmvorführung über den Inhalt der Bilder nach­denken, und kam zu dem Ergebnis, dass es Bilder aus meiner Vergangenheit waren, die da aufgetaucht waren.

Aber es blieb nicht bei dem Einenmal, sondern anfangs tauchten die Filme häufiger auf, so jeden Tag einmal, aber dann kamen auch Pausen von 3 bis 4 Tagen. Zuerst blieb es nur bei einer Filmvorführung, doch dann erschienen einigemal zwei Filme am Tag, dann wieder blieben zwei oder drei Tage filmlos. Doch jetzt erlebte ich zwei Tage, an denen die Filme siebenmal erschienen, nicht hintereinander und nicht die­selben, sondern alle hatten einen anderen Inhalt.

Das bedeutet, dass irgendetwas in der Luft ist, aber was? Diese Frage stelle ich mir oft, aber eine Antwort darauf, gibt es wohl nicht. Es wie immer, suchet und ihr wer­det finden, also werde ich wohl suchen müssen, um mir Klarheit über diese Situation verschaffen zu müssen.

Bewußt ist mir so vieles, aber dass das Unterbewußtsein mich im Wachzustand so massiv anspricht, daran habe ich noch nie gedacht, aber geschehen ist geschehen, und nur ich kann damit fertig werden.

Für mich ist es jetzt wichtig, die Ausgangspositiv für das Erscheinen des Unterbe­wußtseins während meiner Wachphase. Ich habe schon versucht, was vor dieser Si­tuation alles geschehen ist, aber zu einem Zwischenergebnis bin ich noch nicht ge­kommen.

Möglicherweise bin ich in einem Zustand, der bewirkt, dass ich das Unterbewußtsein besser erfassen kann, und auch die Bilder, die aus dem Unterbewußtsein auftauchen, sind Bilder aus meiner Vergangenheit, die ich schon lange in die Ablage getan hatte, aber jetzt sind sie da. Es waren auch Bilder aus meiner Säuglingszeit vor über 67 Jahren.

Ich kann hier schon ehrlich sagen, dass ich nicht spinne, aber diese Situation ist für mich neu, weil ich sie selbst erlebe also betroffen bin.

Na ja, was das Alter nicht alles mitsichbringt, hoffentlich bleibt es nur dabei, und ich habe die Gewissheit, dass ich neben meinem Bewußtsein auch ein Unterbewußtsein habe, das mich aber auch leben lässt, nur es ist neu für mich.

Aber der Weg ist das Ziel, und dieses erreiche ich jetzt bestimmt über mein Unterbe­wußtsein, denn auch in der Vergangenheit liegt das Ziel.

Freitag, 14. November 2008

Untere Bläsi-Strasse

Das ist der untere Teil der Bläsi-Strasse. Die Bläsi-Strasse untertelt sich in drei Abschnitten. Das ist der Abschnitt vor dem Eingang zum oberen Schlossgarten. Rechts steht das Gebäude, in dem ein Arzt seine Praxis hat. Links steht ein Gebäude, in dem früher das Ordnungsamt der Stadt Bruchsal untergebracht war. Jetzt wird das Haus umgebaut.

Samstag, 1. November 2008

Kinderpornoring

Was muß man hören oder lesen? Wer alles in einem Kinderpornoring ständig als Gast war. Ich kann eigentlich verstehen, wenn sich Frauen und Männer, aber meis­tens sind es die Männer, sich Pornofilme anschauen, um sich für einen kommenden Geschlechtsakt aufgeilen, oder sich währnd des Films selbstbefriedigen. Es ist menschlich. Nu gut, man kann darüber denken, was man will, aber bei Kinderporno hört der Spass auf, besonders dann, wenn man erfährt, wer alles zur Kundschaft die­ses Kinderpornorings gehörte. Mediziner, auch Kinderärzte, Juristen, Polizisten, Pastoren oder Pfarrer und andere Bürger unserer Republik.

Dass man jetzt Pornos über das Internet verbreiten kann, und das auch noch ohne eine entsprechende Kontrolle durch die Betreiber, läßt eigentlich ahnen, dass viele Bürger dieser Republik an Kinderporno interessiert sind. Ob die Betreiber zum teil auch irgendwie am Vertrieb von Kinderpornos beteiligt sind, das weiss ich nicht, denn beweisen kann man es auch nicht, aber ein komisches Gefühl bleibt, wenn ich erahne, dass es nicht möglich ist, diese Pornos aus dem Internet zu nehmen.

Mir ist es unverständlich, dass Erwachsene sich an derartigen Scheußlichkeiten auf­geilen können, nun gut, man könnte jetzt sagen, das sei ihre Sache, aber so ist es nicht, weil es um Kinder geht, und insbesondere um Gewalt gegen Kinder, was noch schlimmer ist. Es ist schon schlimm, wenn erwachsene Frauen zum Sex gezwungen werden, aber wenn Kinder zum Sex gezwungen werden, dann hört jedes Verständnis meinerseits auf.

Aber gleichzeitig oder in einem Atemzug mit der Abscheu vor Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen, kann ich nur sagen, dass es den sexuellen Missbrauch von Kindern schon immer gegeben hat, wenn auch früher in versteckter Art. Die Mensch­heit hat diese Art von sexueller Befriedigung schon immer getätigt, besonders von seiten der Männer. Bedauerlicherweise hat man bis heute nichts getan, um dieses Phänomen erfolgreich zubeseitigen, sondern man verstärkt mit Hilfe des Internets die sexuellen Eigenschaften von bestimmten männlichen Gruppen.

Mir ist nicht wohl in meiner eigenen Haut, wenn ich meinen Gefühlen folgen darf, dass sich diese Art von sexueller Befriedigung noch grössere Ausmaße annehmen wird, es ist schade, dass die Menscheit nicht mehr in der Lage ist, derartigen Verhal­tensweisen besser kontrollieren zu können.

Ich bin immer schon der Meinung gewesen, man soll sich die Ursache eines solchen Verhaltens zu Gemüte führen, dann wird man erst den Menschen in seiner Sexuellität besser verstehen und gleichzeitig Maßnahmen ergreifen, um dem Mißbrauch von Kindern besser begegnen zu können.

Der Weg ist das Ziel, aber um das Ziel zu erreichen, damit der sexuelle Mißbrauch von Kindern beendet werden kann, ist nicht nur die empfindliche Bestrafung der Tä­ter, sondern auch die Verhaltensweise der Täter zu verändern.