Sonntag, 26. Oktober 2008

Bildungskrise

Die Bildungskrise in der Bundesrepublik Deutschland hat eigentlich nach dem 2.Weltkrieg angefangen. Nach dem Krieg kamen die an die Macht, die eigentlich schon vor der NS-Zeit an der Macht waren, oder während dieser Zeit alles das ge­lernt haben, was sie dann später weitergegeben haben. Das Bildungssystem nach dem Kriege, in der neugegründeten Bundesrepublik, war das Schulsystem, welches in dem Kaisereich, in der Weimarer Republik und dem 3.Reich eine tragende Säule der Bildung war. Dieses Schulsystem hat man bis heute beibehalten. Andere Länder sind von diesem Schulssystem oder auch Bildungssystem abgegangen, und sie haben neue Systeme der Bildung entwickelt.

Das dreistufige Schulssystem fördert nicht die Fähigkeiten oder die Begabung des jungen Menschen, sondern fördert nur die, die in einer Mittel- und Oberschicht auf­wachsen. Hier regiert auch das Geld, aber nicht die Begabung des Menschen. Viele, die geld haben, wollen untersichbleiben, weil sie denken, sie seien etwas Besonderes, was aber nicht der Fall ist. Aber ich bleibe jetzt bei der Bildung, die ist wesentlich besser und interessanter als der Reichtum der Menschen, weil die Bildung ein grös­serer Reichtum ist als das Materielle.

Diese Finanzkrise hat eigentlich das aufgedeckt, was immer schon latent bestand nämlich die Bildungskrise, aber auch eine Krise in der beruflichen Ausbildung jun­ger Menschen. Viele Berufssparten ringen um Fachkräfte, aber der derzeitige Ar­beitsmarkt gibt keine her. In der Vergangenheit ist durch die Politiker sehr viel ge­schlampt worden, denn die haben Möglichkeiten unterbunden, um die schulische und berufliche Bildung zu verändern, weil man am alten Schulsystem hängen blieb, aus Angst vor möglichen Veränderungen.

Jetzt versucht man die Bildungskrise durch Finanzspritzen aus der Krise zu bekom­men, aber auch das scheitert an den Politikern, weil sie Angst haben, sie könnten kei­ne Diäten mehr bekommen. Aber die Bildungskrise ist nicht nur finanzielle Spritzen zu beheben, weil zuerst die Ursache die Krise erforscht und offen dargelegt werden muss.

Die eine Ursache ist der Lehrermangel, besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern. Ich denke, dass über 30000 Lehrer fehlen, aber auch an der sprachlichen Ausbildung der Migrantenkindern mangelt es, weil auch unter diesen Kindern sehr begabte Kinder sind, die man fördern soll. Alle Kinder sind auf irgendeinem Gebiet begabt, das will ich hier einmal festhalten. Wenn wir etwas für die Migranten tun wollen, dann müssen wir mit der Hauptsprache anfangen, aber gleichzeitig müssen wir auch darauf achten, dass die Migranten ihre kulturellen Eigenheiten erhalten müssen, denn die kulturellen Wurzel vermitteln dem Menschen die Kraft zum Leben und Überleben.

Aber die Bildungskrise betrifft nicht nur die Migranten, sondern auch alle Teile der jugendlichen Bevölkerung. Was ich in der letzten Zeit festgestellt habe, ist, dass viele junge Menschen keine Lust auf Bildung haben, die sagen dazu: „ich habe Null Bock auf Schule“.

Mit dem „Null bockhaben“ ist es leider nicht getan. Ich habe einerseits das gute Ge­fühl, dass es bildungsmässig besser werden wird, weil irgendwann die jungen Men­schen erkannt haben, das Bildung gut für sie selbst und die Gemeinschaft ist, in der sie leben, in der jeder von jedem abhängig ist. Ich kenne selbst die Situation, in der einem die Schule auf den Geist gegangen ist, aber das ist schon lange her.

Die Politiker sollten lieber nach der Ursache des Bildungsdefizit suchen, aber man sollte an der richtigen Stelle suchen wie das Überprüfen der Schulen und der Bil­dungsziele, aber auch das intensive Befragen der Schüler selbst wäre sehr ange­bracht und dieses Befragen sollte über 90% der Überprüfung betragen, weil man nur bei der Schülerbefragung die wirklichen Ursachen des Bildungsdefizits erkennen oder auch erfahren kann.

Der Weg ist das Ziel, um an das Ziel und an die Ursachen zu kommen, ist die Befra­gung der Schüler sehr wichtig und die Ausstattung unserer Bildungseinrichtungen mit Lernmitteln.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Väter vererben Haarausfall

Nach einer wissenschaftlichen Studie von britischen Wissenschaftlern, soll der Haar­ausfall bei weiblichen und männlichen Personen durch deren Väter verursacht wer­den, und zwar durch Vererbung. Ich wollte zuerst hinschreiben, indem der Vater sei­nen Kindern die Haare ausreisst, das wäre vielleicht besser und verständlicher ge­wesen.

Ob es wirklich so ist, dass der Haarausfall von Frauen und Männern durch die Väter vererbt werden das kann schon möglich sein, aber ist es nicht möglich, dass eines Tages die Frauen und Männer ohne Kopfbehaarung herumlaufen, dass die Natur uns damit beglückt oder auch nicht, keine Haare zu haben? Möglich ist alles, aber keiner weiss etwas, doch die Phantasien spriessen und treiben grosse Knospen der Blödelei­en, besonders bei mir. Ich kann mir schon verstellen, wie es sein könnte, wenn Frau­en und Männer ohne Behaarung herumlaufen. Es wird schwer sein, zu jemanden „Glatze“ zu sagen, wenn man selbst eine hat, ich würde es trotzdem sagen.

Aber es muss dann wirklich schön sein, wenn alle Menschen keine Haare mehr ha­ben, es wäre das Fundament „gleich zu sein“. Dann brauchen wir keine Politiker, die politisch danach streben, dass alle Menschen gleich sind, wenigstens haben alle Glatze. Ein Karlchen Lagerfeld mit Glatze, vielleicht hat er schon eine, und er trägt jetzt Tupee auf seinem kahlen Kopf oder halbkahlen.

Ich selbst habe den Anfang von einer Kahlstelle auf dem Hinterkopf, aber diese ent­wickelt sich derzeit nicht weiter. Vielleicht ist es mein Gehirn, das die verbliebenen Haare gut dünkt, mit dem Mist, den ich im Kopf habe. Wenn ich einaml beerdigt wer­den sollte, dann würden alle Pflanzen auf meinem Grab gut wachsen, aber ich lasse mich lieber verbrennen, dann wird eines Tages die Erde grossflächig gedünkt, wenn die Asche 20 Jahre nach meinem Tode verstreut wird.

Zurück zur Glatze. Mir fällt jetzt gerade ein, bei Toten sollen nach dem Sterben die Haare noch wachsen, aber wenn der Tote jetzt keine Haare mehr hat, auch zu Leb­zeiten nicht, dann können die Haare auch nach dem Tode nicht mehr wachsen, ist das ordinär.

Hier stellt sich die Frage: ist die Glatzenbildung durch die Väter vererbbar oder ist sie es nicht?

Sie kann es, denn bei meiner Tochter lichtet sich auch schon das Haar etwas, aber ob ich der Verursacher bin, das bezweifle ich. Ich gehe doch davon aus, dass die Menschheit das Haarkleid verliert, weil wir uns Bekleidung zugelegt haben, und des­halb brauchen wir keine Haare mehr.

Die Glatzenbildung könnte vielleicht ein Zeichen dafür sein, dass die Menschheit ausstirbt, wäre auch nicht so schlimm, denn ich habe schon gelebt, und was mit den anderen Menschen passiert, das ist mir egal. Was bin ich für ein schrecklicher Ego­ist, warum auch nicht, weil jeder Mensch ein Egoist ist.

Die Glatzenbildung läutet ein neues Zeitalter der Menschheit ein, das Aussterben der Menschheit. Aber lassen wir das, und wenden wir uns anderen Dingen zu, wie dem Leben.

Der Weg ist das Ziel, auch mit dem Haarausfall erreicht man sein Ziel, eine Glatze zu haben. Jubeliert vor Glück ihr Kahlköpfe.


Dienstag, 21. Oktober 2008

Frauen und Sucht

Dieses Thema haben Wissenschaftler für sich gesucht, obwohl es längst bekannt ist, dass Frauen es schwerer haben aus einer Sucht herauszukommen. Aber warum ist es so? Das ist wohl die Frage, die sehr schwer zu beantworten ist.

Ich selbst habe in meiner Arbeit als Gutachter bei der Strafjustiz häufig Frauen vor­gefunden, die aufgrund einer Sucht, zumeist war es die Alkoholabhängigkeit, zu Straftaten führten. Teilweise habe ich diese Frauen auf ihrem Weg, aus der Sucht hr­auszukommen, therapeutisch begleitet, aber häufig ist es dann dazu gekommen, dass die Frauen schon nach kurzer Zeit aufgaben, und wieder in das alte Suchtverhalten zurückfielen.

Wenn ich Frauen und auch Männer beobachte, wenn sie Rauchen, dann stelle ich im­mer fest, das beide Gruppen intensiv und mit Genuss rauchen. Das Rauchen ist für einen Raucher (Frauen und Männer) ein Ritual, das im Leben dieser Menschen einen festen Bestandteil ist, also bleibt man beim Rauchen.

Das sagt aber nichts darüber aus, warum können Frauen nur schwer mit einer Sucht aufhören und Männer leichter? Aber ich möchte eine Einschränkung machen, es gibt auch bei den Männern einen großen Anteil von Süchtigen, die mit der Sucht nur schwer umgehen können, geschweige dann, damit aufhören. Nur hat man bisher fest­stellen können, dass Frauen grössere Schwierigkeiten haben, die Sucht zu beenden.

Ich unterscheide da genau und habe schon festgestellt, dass Frauen nur schwer in eine Sucht hineinkommen, ausgenommen bei der Einnahme von Drogen, außer Alko­hol und Nikotin. Viele bekannte Frauen, also Frauen aus meinem Bekanntenkreis, können den Genuss von Alkohol und Nikotin kontrolliert zusichnehmen.

Bei den Männer sieht ein kontrolliertes Trinken von Alkohol etwas anders aus, denn Männer haben keine Kontrolle mehr über ihr Trinkverhalten, wenn sie ein bestimm­tes Maß an einen Alkoholpegel erreicht haben.

Man sieht schon hier an den kleinen Hinweisen, dass es Unterschiede bei Frauen und Männer gibt, wenn es um das Suchtverhalten geht, aber auch um die Kontrolle über das Trinkverhalten und dessen Kontrolle.

Ich trinke schon seit gut acht Jahren keinen Alkohol mehr, davor habe ich nicht viel getrunken, aber ich habe dem Alkoholgenuss „tschüß“ gesagt, und ich habe bemerkt, ohne Alkohol geht es besser, und rauchen tue ich auch nicht.

Zurück zu dem Suchtverhalten von Frauen. Die lieben Wissenschaftler pauschalisie­ren häufig sogenannte wissenschaftliche Ergebnisse, so dass nicht das reale Ergeb­nis real wird, sondern immer nur, es könnte sein. Ich sage immer, es hängt vom ein­zelnen Menschen ab, wie er sein Suchtverhalten meistert, ob Frau oder Mann, das ist egal.

Der Weg ist das Ziel, um von seinem Suchtverhalten wegzukommen.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Mohammed

Warum habe ich den Namen des Religionsstifter des Islams hier notiert? Ich habe es aus dem Grunde gemacht, weil ich in den Medien las, dass Mohammed nicht existiert habe. Er soll also nicht existiert haben, aber warum nicht? Und warum tätig man eine derartige Aussage? Mohammed hat auch wie alle anderen Religionsstifter exis­tiert, denn es ist nachgewiesen, dass alle Männer wie Moses, Abraham, Jesus, Mo­hammed und andere gelebt haben. Es kann sein, dass sie nur ihren Namen für eine Religion hergegeben haben, aber existiert haben sie alle.

Fangen wir mit Abraham an. Er war ein Sippenchef, der seine Sippe oder auch Grossfamilie durch Palestina geführt hat. Hier kam auch der monoistische Glaube auf, dass nur ein Gott existiere und nicht mehrere Götter. Gut es hat auch Dämonen und Geister als Glauben gegeben, aber das hatte man akzepiert, sowie man es heute auch macht. Ob Abraham wirklich nur an einen Gott geglaubt hat, das weiss ich nicht, aber er wird als Mittler zwischen Gott und den Menschen dargestellt. Abgese­hen, dass Gott in seinem Verhalten ähnlich ist wie das Verhalten der Menschen. Das lassen wir einmal weg.

Jetzt kommt Väterchen Moses. Seine Herkunft liegt im Dunklen, aber viele, die sich intensiv mit den Religionen beschäftigen sind dieser Meinung. Mir ist es egal, ob er Ägypter oder Israeli ist, aber er hat scheinbar das israelische Volk angeführt. Hier wird auch zum Mittler zwischen Gott und den Menschen gepriesen.Ob er wirklich Moses hieß, das muss ich dahinstellen, weil ich es nicht weiss.

Jetzt kommt Jesus, der aus dem israelischen Volk stammt und seine religiösen Wurzel in dem jüdischen Glauben hat. Hier sei vorweggestellt, dass Jesus nie Christ war, weil diese Bezeichnung für die neue Glaubensrichtung erst viel später kam, als Jesus nicht mehr unter den Lebenden weilte.

Ob jetzt die Religionsstifter damals existierten oder nicht, das ist dem Gläubigen egal, denn er hängt mit seinem Glauben an der Religion, in der er aufgewachsen ist. Bei uns in der Bundesrepublik herrscht Religionsfreiheit, aber die religiösen Fanati­ker wollen diese Freiheit am liebsten kippen, man kann sich denken warum, weil durch die Religionsfreiheit sehr viel an Macht für die Religionseiferer verloren geht, das sieht man jetzt an dem Streben den radikalen muslimischen Gruppen,obwohl der überwiegend grösste Teil der Gläubigen des Islams den Radikalismus ablehnen, was ich sehr schön finde.

Ich selbst bin kein religiöser Mensch, wenn ich auch sage, ein schönes Stück Rind­fleisch gibt eine schmackhafte Suppe, daran glaube ich, aber ich weiss nicht, ob das wirklich stimmt, also bin ich ein Unwissender. Ich halte wirklich nichts von Religio­nen, denn gerade diese fanatischen religiösen Gruppen sind mir zuwider, weil sie Mensch unter Zwang setzen, damit diese ihren Gruppen beitreten, denn meist geht es nicht um den Glauben, sondern um das liebe Geld, das die Führer dieser Gruppen abkassieren wollen.

Ob jetzt Mohammed wirklich existierte oder nicht, das ist mir egal. Soweit ich aus arabischen Quellen erfahren konnte, war Mohammed zu seinen Lebzeiten ein hervor­ragender Kaufmann, und er kam mit Menschen zusammen, die Christen und Juden waren. Ob er aus diesen Religionen eine neue Religion gebildet hat, das ist mir unbe­kannt, und wenn, das wäre auch nicht so schlimm. Ich sage mir, jedem das Seine in der Hauptsache er wird und ist glücklich.

Der Weg ist das Ziel, auch wenn dieses die Religion ist.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Milliarden verpulvert

Gegen Ende des Jahres gibt der Bund der Steuerzahler immer das Weissbuch heraus, in dem über die Verschwendung von Steuergeldern berichtet wird. Jedes Jahr sollen es bis zu 30 Milliarden Euro sein, der einfach in den Sand gesetzt werden, ohne dass diejenigen, die diese Milliarden sinnlos verschleudert haben, zur Rechenschaft gezo­gen werden. Die Abgeordneten und damit die Politiker haben aus weiser Voraussicht kein Gesetz erlassen, das das Verschwenden von Steuergeldern unter Strafe stellen. Warum wohl nicht? Eigentlich um ungehemmt das Geld auszugeben, was sie eigent­lich verantwortungsvoll verwalten sollten. Aber was machen die Politiker damit? Wir alle sehen es Tag für Tag. Dabei sind auch noch Bordellbesuche von Politikern drin, aber ich gönne den Damen das Geld für die Arbeit.

Nein, jetzt im Ernst. Wenn man sieht, dass Strassen gebaut werden, die nie zu einem Ziel führen, sondern nur dafür da sind, den massgebenden Politiker unsterblich zu machen, so meint der das, aber diese Unsterblichkeit ist negativ und hält sich wie jede Unsterblichkeit nur kurze Zeit, dann ist er vergessen.

Diese 30 Milliarden, die ich oben aufgeführt habe, wird für jeden Blödsinn ausgege­ben, denn es werden in die Landschaft Brücken gebaut, zu denen keine Strasse führt. Es werden Einrichtungen fertiggestellt, die aus Baumängel nicht benutzt werden kön­nen, denn man muss diese Einrichtungen wieder abreissen, was natürlich auch Geld kostet. Es werden Dienstreisen finanziert, die eigentlich keine sind, weil die ganze Familie mitfährt, und man macht dann zusammen mit der Familie Urlaub, was der Steuerzahler bezahlen muss.

Es gibt noch sehr viele Ungereimtheiten in den Haushalten von Bund, Ländern und Kommunen. Als Beamter hatte ich immer gegen Ende des Jahres das Erlebnis, dass man mit dem Hinweis an mich herantrat, es seien noch Mittel aus dem Haushalt des Jahres vorhanden, und ich könne noch irgendwelche Anschaffungen machen. Anstatt das restliche Geld zurückzulegen, sowie ich es mache, wenn ich am Ende des Jahres noch Geld übrig habe, dann gebe ich dieses Geld nicht einfach aus, sondern halte es zurück, weil ich damit grössere Anschaffungen tätigen kann, die erforderlich sind.

Der Staat könnte es auch so machen, wenn er die Gesetze des Haushaltes dahinge­hend ändert, dass das nichtausgegebene Geld auch wieder verwendet werden kann, und der Haushaltsbetrag für das kommende Jahr nicht um den Betrag des Ersparten gekürzt wird.

Es ist alles einfach, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, wenn man sich an die Regeln eines Privathaushaltes hält. Ich weiss leider nicht, wie es bei den jun­gen Menschen aussieht, die eine andere Sicht von Haushalten haben, da werden lie­ber Schulden gemacht. Schulden oder auch Kredite sind schön und gut, mit denen kann man sich einige Dinge erlauben wie Auto oder Haus, aber die Kredite oder Schulden müssen auch getilgt werden, dann heißt es, auf der Ausgabenseite zu spa­ren.

30 Milliarden Euro jährlich unnötig ausgegeben, das ist eine Schande für Menschen, die von sich behaupten, die Elite einer Nation zu sein. Es sind die Nieten einer Nati­on und schlechte Vorbilder für die nachfolgenden jungen Generationen.

Der Weg ist das Ziel, auch wenn man dabei 30 Milliarden Euro einsparen kann.


Samstag, 11. Oktober 2008

Rauchverbot stoppen

Erst wird sehr viel Wind um ein generelles Rauchverbot in ganz Deutschland ge­macht, aber dann kommen Politiker, die dieses Rauchverbot verwässern wollen, nur weil sie die nächste Wahl besser überstehen wollen. Siehe Bayern. Bayern wählte vor zwei Wochen, gerade in der Zeit zum Oktoberfest, aber für die CSU wurde es kein fröhliches Fest, sondern ein Reinfall, weil die Partei nicht merh die Mehrheit der Wählerschaft erreichen konnte. Aber wie immer gab es Schuldzuweisungen, obwohl sich die Politiker der CSU selbst an den Kopf fassen sollten, warum diese Wahlzu ei­nem Reinfall wurde. Jetzt sucht die CSU einen neuen Ministerpräsident und Partei­vorstand, den sie in Seehofer gefunden hat. Seehofer ist mir eigentlich sehr sympa­thisch, nicht weil er in derBundeshauptstadt fremdgegangen ist und dabei ein Kind gezeugt hat, sondern von seiner Art her, denn er ist ruhig, und ich denke, er kann sich auch gut durchsetzen.

Seehofer äußerte sich in den Medien, dass er das Rauchverbot in Bayern nicht so streng fassen wolle, obwohl er als Bundesminister zu einem strengen Rauchverbot zum Schutze der Nichtraucher stand. Ich bin selbst Nichtraucher, meine götliche Ehegattingemahlin raucht, aber wir verstehen uns trotzdem gut.

Seehofer hat die Situation in seinem Bayern gut erkannt, weil er nach den letzten Wahlergebnissen erkannt hat, dass die rauchenden Wähler irgendwie verprellt wor­den sind, obwohl ich denke nicht, das es daran liegt, sondern es sind jungen Wähler nachgewachsen, und die haben ein anderes Verständnis von Politik als das ihrer Vä­ter und Großväter. Ich denke, wenn es nur um den Genuss von Tabak geht, dann wäre das teilweise Aufheben des Rauchverbots nicht gravierend, wenn man die Fin­ger vom Hasch und anderen Drogen lässt.

Ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Rauchverbot weitergeht. Aber ich denke auch, dass das Rauchverbot in seiner ursprünglichen Form bestimmt nicht weiterbestehen wird, und darüber werden sich die militanten Nichtraucher ärgern. Dass Seehofer in Bayern eine andere Form von Rauchverbot haben will, das liegt an der bayrischen Staatsform, denn die Bayern, was wir alle wissen oder wissen sollten, sind ein Frei­staat, und deshalb lassen sich die Bayern nichts sagen, besonders dann nicht, wenn der Bund Gesetze erlassen will, die Bayern nicht will.

Seehofer wird als Ministerpräsident von Bayern im Bundesrat, Gremium der Bundes­länder, grundsätzlich eine ablehende Haltung gegen den Bund einnehmen, darauf kann einen lassen, wenn nicht sogar zwei.

Ich finde es köstlich, wenn man zuerst für ein strenges Rauchverbot ist, aber plötzlich wenn man die Macht hat, dieses strenge Rauchverbot nicht mehr haben will. Aber das ist typisch für den Politiker, denn Scheiss darauf, was ich früher gesagt habe, aber heute sage ich etwas Anderes. Obwohl das trifft eigentlich auf alle Menschen zu, besonders auch auf mich, denn das Leben geht weiter, vieles verändert sich und man muss sich den Veränderungen anpassen. Was soll's.

Der Weg führt zum Ziel, ob die Raucher oder Nichtraucher bist, sterben tun wir alle.