Freitag, 30. Mai 2008

Datenschutz

Dieses Thema ist zur Zeit sehr aktuell, nachdem herausgekommen ist, daß der Vor­stand der Telekom führende Mitarbeiter bespitzeln ließ. Aber dieses Problem haben wir auf der ganzen Welt, denn nirgends werden die persönlichen Daten der Bürger geschützt.

Bei uns in der Bundesrepublik Deutschland weist man auf das Datenschutzgesetz hin, aber wenn schon ein Innenminister aus persönlicher Angst vor dem Terrorismus den Datenschutz als Datenbank für seine Ermittlungen mißbraucht, dann kann man sich auch offiziell vom Datenschutz verabschieden.

Allein Firmen in der BRD scheren sich nicht um den Datenschutz, außer wenn man als Bürger eine Auskunft von Behörden haben will, dann wird auf den Datenschutz hingewiesen.

Es ist richtig, wenn Behörden die Herausgabe von persönlichen Daten der Bürger verweigert, aber gegenüber Ministern werden sie sich nicht weigern. Denn man ver­pflichtet die Behörden per Gesetz zur Mitarbeit, und das bedeutet, daß die Behörden alle verlangten Daten herausgeben.

Jetzt sieht man ja bei Telekom, wie ehemalige Mitarbeiter der verflossenen Staatssi­cherheit sehr fleissig in den Ermittlungen der Telekom-Führung geholfen haben, aber das ist die Arbeit der ehemaligen Staatssicherheit, so wie nach dem 2.Weltkrieg Beamte der Gestapo (Geheime Staatspolizei) auch von der neuen deutschen Polizei als beamte übernommen wurden, sogar in die Sicherungsgruppe Bonn, die Leib­wächter für die Regierungsmitglieder.

Die Mitglieder der ehemaligen Gestapo haben genügend Unterlagen für ihren neuen oder auch alten Dienstherrn mitgebracht, besonders über die Politiker der Sozialde­mokratie, die damals überwiegend in den Konzentrationslagern saßen.

So gelangten die Daten in die Hände der Regierungspartei, es war damals die CDU. Die Daten wurden bestimmt missbräuchlich gehandhabt, zur Spionage in der SPD und anderen Parteien.

Und wie sieht es heute aus, trotz des Datenschutzgesetzes? Auch nicht anders, als zu Beginn der neuen Bundesrepublik Deutschland. Die persönlichen Daten werden noch immer missbräuchlich gehandhabt, weil die Regierenden ihre politischen Geg­ner kennenlernen wollen.

Wie es weitergehen soll mit dem Datenschutzgesetz, daß werden wir noch erfahren, aber ich denke, man wird den Datenschutz weiter einschränken, denn man muß den Bürger kontrollieren können, es darf für die Regierenden und ihre Hilfsdienste, keine weiße Flecken in den Kontrollmöglichkeiten von Menschen geben.

Allein schon die Kaufhäuser bieten die Möglichkeit, daß sich jeder Kunde eine Kun­denkarte der jeweiligen Kaufhäuser beschafft, und damit wird er für die Kaufhäuser interessant, weil man zu seinen persönlichen Daten auch ohne Datenschutz gelangen kann. Ich habe keine derartige Kundenkarte und verzichte auch darauf, weil ich nicht möchte, daß alle meine persönlichen Daten nicht in falsche Hände geraten sollen.

Liebe Bürgerinnen und liebe Bürger paßt darauf auf, daß der Datenklau, der ständig umgeht, euch in einer für euch unangenehmen Situation erwischt, auch wenn ihr ge­rade auf Toilette eine Sitzung habt.

Bürgerschutz und Justiz

Eigentlich sollte es für jeden Bürger einen Schutz vor Übergriffen von Straftätern ge­ben. Leider habe ich in den letzten Berichten der Medien verfolgen können, daß es einen solchen Schutz nicht gibt. Es gibt auch keine klare Gesetzgebung in dieser Richtung, außer der Kronzeugenregelung, da wird einem Täter, der über andere Tä­ter in einer Strafsache - bei Terrorismus – eine Zeugenaussage macht, die Möglich­keit gegeben, straffrei aus der ganzen sache herauszukommen, gleichzeitig wird ihm der Schutz vor einer Verfolgung von Straftätern, die er verraten hat, garantiert.

Aber über diesen Schutz will ich gar nicht sprechen, sondern über den Schutz von Bürgern, die durch andere Personen, die aus dem näheren Umkreis stammen, be­droht werden, und aus Angst vor diesen Personen einen ausreichenden Schutz vom Staat fordern. Aber diesen Schutz gibt es nicht.

Die Justiz bezw.der Staat läßt eher zu, die bedrohte Person getötet wird, damit die Polizei und die Justiz ermitteln können. Lapidar heißt es immer, wenn ein Bürger zur Polizei geht, um einen Schutz zu fordern: es sei ja noch nichts passiert. Also muß der berteffende Bürger zuerst erschlagen werden, damit die Strafverfolgungsbehörde ihre Ermittlungen aufnehmen kann.

Strenggenommen wären die Politiker also Abgeordnete, die Polizei und die Justiz der Beihilfe zum Mord oder schwerer Körperverletzung anzuklagen. Aber es geht nicht, weil es hier auf den tatsächlichen Täter ankommt. Doch ich frage mich, warum schreitet die Justiz erst dann ein, wenn die Straftat geschehen ist, obwohl ihr schon vorher bekannt ist, daß ein schwerwiegendes Verbrechen ansteht und höchstwahr­scheinlich auch vollendet wird.

Hier begehen die Politiker einen verhängnisvollen Irrtum, wenn sie meinen, derarti­ge Dinge erledigen sich von selbst, aber sie tun es nicht. Sie müssen Gesetze schaf­fen, die den Bürger besser schützen, insbsondere aber die schwachen Bürger wie Frauen, Kinder und alte Menschen sowie Behinderte.

Früher war es so, daß ein Bürger bei der Justiz Schutz vor einer Bedrohung suchen konnte, und dieser wurde ihm dann auch gewährt, aber seit Jahren bekommt kein Bürger, der um einen Schutz nachfragt, keinen solchen, sondern muß selbst mit der Bedrohung fertig werden. Darum auch die vielen Tötungsdelikte, besonders bei unse­ren Mitbürgern, die aus Ländern kommen, in denen sogenannte Ehrenmorde legitim sind, nur bei uns nicht, und das zu recht, weil man keinen Menschen töten darf.

Wir haben eines erreicht, aber hier möchte ich die Frauen ansprechen, daß die Ge­walt in der Familie ein ernstzunehmender Straftatbestand geworden ist, und die Poli­zei schon schneller und massiver gegen den Gewalttäter vorgeht, aber ansonsten kann man den Schutz vor Gewalttäter vergessen.


Donnerstag, 29. Mai 2008

Rechtsextreme und ihre Opfer

Das ist ein Thema, daß in Deutschland möglichst verschwiegen wird. Aber warum, fragt man sich? Es ist ganz einfach, weil die jüngste Vergangenheit Deutschlands noch immer mit dem Nationalismus verbunden ist. Erst jetzt wurden vier Rechtsradi­kale von einem Gericht in Halberstadt verurteilt, weil sie Schauspieler eines Thea­ters verprügelt hatten. Drei wurden frei gesprochen aus Mangel an Beweisen, und nur einer wurde zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Natürlich geht sein Rechtsanwalt in Berufung oder auch Resvision, daß ist bei uns so üblich, scheinbar wird er von der rechten Sczene gut bezahlt.

Schon die vielen Opfer aus der zeit des dritten Reiches, haben nie das Vergnügen ge­habt, ihre Peiniger in Haft zu sehen. Die SS-Wachleute, die man verurteilt hat, ka­men bald wieder frei, oder sie wurden aus gesundheitlichen Gründen von der Haft verschont.

Die Schädigung der Opfer wurde pauschal abgewickelt, denn die erste Bundesregie­rung unter Adenauer zahlte dem Staat Israel eine stattliche Gesamtsumme als Ent­schädigung der ermordeten Juden, der Einzelne noch überlebende Jude wurde von einer Entschädigung ausgeschlossen, diese Bundesregierung hat sich nicht einmal bei den Lebenden noch bei den Toten entschuldigt.

Die anderen Opfer, die hinter dem „Eisernen Vorhang“ lebten, erhielten keinerlei Entschädigung, weil dort der Feind der Freiheit lebte, also die sozialistischen Staa­ten, die den Kapitalismus und die Freiheit niederringen wollten.

Jetzt, nachdem der „Eiserne Vorhang“ nicht mehr existiert, mußten die Opfer der Rechtsradikalismus gemeinsam gegen die Bundesregierung Deutschland und gegen einzelne Firma, die die Machthaber im dritten Reich unterstützten, wegen einer Ent­schädigung klagen, was ein Erfolg war, aber die Politiker und Firmeninhaber zöger­ten die Zahlung der Entschädigung hinaus.

Dieses Verhältnis von Rechtsextremen und Opfer ist geblieben, weil unser Bundestag mit seinen Abgeordneten nicht in der Lage ist, ein richtiges Opferentschädigungsge­setz zustande zu bringen. Es besteht wohl ein Gesetz, daß ist in seiner Auslegung so dürftig, so daß die Opfer oft vom „Weißen Ring“ entschädigt werden, obwohl es nicht so sein sollte. Der „Weiße Ring“ ist ein Verein, der Opfer von Gewalttaten be­treut und unterstützt, was natürlich eine gute Einrichtung ist.

Die Politiker lassen den Rechtsextremen zuviel durchgehen, denn es fehlen Gesetze, die der Polizei und der Justiz Möglichkeiten in die Hand geben, um gegen Rechtsra­dikale erfolgreich vorgehen zu können. Aber gleichzeitig fehlen die gesetzlichen Möglichkeiten, auch die Opfer im Vorfeld besser zu beschützen.

Oft sieht es aus, als wenn Polizei und Justiz die Rechtsextremen vor deren Opfer schützen wollen, und so etwas wäre pervers, wenn es stimmen würde. Ich lasse es einmal so stehen, denn wer einmal in der Justiz beschäftigt war, und noch Juristen kennenlernte, die von Juristen des dritten Reiches ausgebildet wurde, der versteht die heutige Situation von Rechtsextremen und deren Opfer ganz gut.

Der rechtsextreme Sumpf kann nur durch Überzeugungsarbeit ausgetrocknet werden, aber nicht durch Verbote. Die derzeitigen Parteien müssen sich anstrengen, einen wirklichen Rechtsstaat aufzubauen, in dem die Persönlichkeitsrechte aller Bürger ge­schützt wird, nicht nur die der Politiker und deren Freund und Geldgeber. Nur dann kann man drangehen, Stück für Stück den Rechtsradikalismus abzubauen, denn Verbote helfen nicht, sondern nur Überzeugungsarbeit, die auch vorgelebt werden muß, und daran scheitern die derzeitigen Politiker.

Passiv-Rauchen fördert Infekte

Jetzt haben Forscher festgestellt oder angeblich festgestellt, daß das Passiv-Rauch Infekte fördert. Jeder Nichtraucher, der von Rauchern mittels Zigarettenqualm einge­nebelt wird, ist leichter für Infekte anfällig, und wenn er unter einem Infekt leidet, dann kann sich der Infekt verschlimmern.

Ist das nicht ein Straftatbestand des Mordes, der Köperverletzung oder der Körper­verletzung mit Todesfolge? Ist sich der Raucher bewußt, daß er mit dem Rauchen einen anderen Menschen töten kann, wenn auch erst nach Jahren oder Jahrzehnten der Tod eintritt?

Hier ist es schwer von einem Straftatbestand zu sprechen, weil es nicht möglich ist, welcher Raucher den Tod, wenn er eingetreten ist, billigend in Kauf genommen hat. Es gibt noch etwas einzuwenden, ist der Raucher wirklich daraufhingeweisen wor­den, daß er, wenn er in Gegenwart von Nichtrauchern raucht, diese tötet? Auf den Zigarttenschachteln steht voll immer, Rauchen schädigt die Gesundheit, aber welche Gesundheit ist damit gemeint?

Gut, ich rauche nicht, aber meine göttliche Ehegattingemahl ist dem Glimmstengel verfallen, man kann sie nicht vom Rauchen abbringen, aber sie muß es eigentlich selbst wissen, was sie macht. Manchmal stört mich das Rauchen, aber wenn man schon über 40 Jahre verheiratet ist, dann ist die Liebe zueinander so gewachsen, daß man alles durchsteht.

Zurück um Passiv-Rauchen und den Infekten. Ich habe keine Ahnung, ob es stimmt, daß das Passiv-Rauchen die Infekte fördern, aber Grippe kann jeder kriegen, nur ich bekomme keine, und ich weiß nicht, warum. Ich denke nicht, daß das Passiv-Rauchen Infekte fördert, d weil ich den Verdacht habe, daß die Nichtraucher-Lobby versucht, Schrecken zu verbreiten, also wenn ein Nichtraucher an einem Infekt leidet, der nicht ausheilt sondern chronisch wird, dann ist das Passiv-Rauchen, und damit der Rau­cher Schuld an der Krankheit. So etwas lässt den Verdacht zu, man will dann die Raucher zur Kasse bitten, die Folgekosten der Erkrankung zu tragen.

Ich nenne so etwas, perfide und kann nur noch fordern, daß die Menschheit bald aus­stirbt, denn ich habe das Gefühl, die Menschen werden immer blöder. Kaum haben welche mit dem Rauchen aufgehört, schon werden sie militant und wollen alle Rau­cher umbringen.

Ich weiß, daß Passiv-Rauchen schädlich ist, und besonders für den Personenkreis der Kinder.Wenn ein Frau schwanger ist, oder sie will schwanger werden, so sollte sie, wenn sie Raucherin ist, mit dem Rauchen aufhören. Dann sollte sie noch beach­ten, daß sie den blauen Dunst meidet. Aber auch ihr Mann, die zweite Person bei der zeugung eines Kindes, sollte auch zum Nichtraucher werden. Besser wäre es, die Menschen würden das Rauchen aufgeben, aber das wird nicht zu schaffen sein.

Warum ich dafür bin, daß während der Schwangerschaft einer Frau, das Rauchen vermieden werden sollte, auch das Passiv-Rauchen, das werdende Kind wird erheb­lich geschädigt, nur sieht man es selten, aber Schädigungen liegen immer in einer Form vor. Die wirklichen oder tatsächlichen Beweise fehlen.

Aber alles sollte auf freiwilliger Basis geschehen, denn es sollte die kritische Ver­nunft siegen.

Passiv-Rauchen fördert Infekte

Jetzt haben Forscher festgestellt oder angeblich festgestellt, daß das Passiv-Rauch Infekte fördert. Jeder Nichtraucher, der von Rauchern mittels Zigarettenqualm einge­nebelt wird, ist leichter für Infekte anfällig, und wenn er unter einem Infekt leidet, dann kann sich der Infekt verschlimmern.

Ist das nicht ein Straftatbestand des Mordes, der Köperverletzung oder der Körper­verletzung mit Todesfolge? Ist sich der Raucher bewußt, daß er mit dem Rauchen einen anderen Menschen töten kann, wenn auch erst nach Jahren oder Jahrzehnten der Tod eintritt?

Hier ist es schwer von einem Straftatbestand zu sprechen, weil es nicht möglich ist, welcher Raucher den Tod, wenn er eingetreten ist, billigend in Kauf genommen hat. Es gibt noch etwas einzuwenden, ist der Raucher wirklich daraufhingeweisen wor­den, daß er, wenn er in Gegenwart von Nichtrauchern raucht, diese tötet? Auf den Zigarttenschachteln steht voll immer, Rauchen schädigt die Gesundheit, aber welche Gesundheit ist damit gemeint?

Gut, ich rauche nicht, aber meine göttliche Ehegattingemahl ist dem Glimmstengel verfallen, man kann sie nicht vom Rauchen abbringen, aber sie muß es eigentlich selbst wissen, was sie macht. Manchmal stört mich das Rauchen, aber wenn man schon über 40 Jahre verheiratet ist, dann ist die Liebe zueinander so gewachsen, daß man alles durchsteht.

Zurück um Passiv-Rauchen und den Infekten. Ich habe keine Ahnung, ob es stimmt, daß das Passiv-Rauchen die Infekte fördern, aber Grippe kann jeder kriegen, nur ich bekomme keine, und ich weiß nicht, warum. Ich denke nicht, daß das Passiv-Rauchen Infekte fördert, d weil ich den Verdacht habe, daß die Nichtraucher-Lobby versucht, Schrecken zu verbreiten, also wenn ein Nichtraucher an einem Infekt leidet, der nicht ausheilt sondern chronisch wird, dann ist das Passiv-Rauchen, und damit der Rau­cher Schuld an der Krankheit. So etwas lässt den Verdacht zu, man will dann die Raucher zur Kasse bitten, die Folgekosten der Erkrankung zu tragen.

Ich nenne so etwas, perfide und kann nur noch fordern, daß die Menschheit bald aus­stirbt, denn ich habe das Gefühl, die Menschen werden immer blöder. Kaum haben welche mit dem Rauchen aufgehört, schon werden sie militant und wollen alle Rau­cher umbringen.

Ich weiß, daß Passiv-Rauchen schädlich ist, und besonders für den Personenkreis der Kinder.Wenn ein Frau schwanger ist, oder sie will schwanger werden, so sollte sie, wenn sie Raucherin ist, mit dem Rauchen aufhören. Dann sollte sie noch beach­ten, daß sie den blauen Dunst meidet. Aber auch ihr Mann, die zweite Person bei der zeugung eines Kindes, sollte auch zum Nichtraucher werden. Besser wäre es, die Menschen würden das Rauchen aufgeben, aber das wird nicht zu schaffen sein.

Warum ich dafür bin, daß während der Schwangerschaft einer Frau, das Rauchen vermieden werden sollte, auch das Passiv-Rauchen, das werdende Kind wird erheb­lich geschädigt, nur sieht man es selten, aber Schädigungen liegen immer in einer Form vor. Die wirklichen oder tatsächlichen Beweise fehlen.

Aber alles sollte auf freiwilliger Basis geschehen, denn es sollte die kritische Ver­nunft siegen.

Gysi und die Stasi

Jetzt versuchen die beiden großen Parteien, CDU und SPD, den Parteivorstand der Linken, irgendwie in Misskredit zu bringen. Gut, Herr Gysi war während der DDR-Zeit Rechtsanwalt in der DDR, und ihm blieb nichts anderes übrig, als auch mit der Stasi, aber auch mit den anderen Behörden in der DDR, zusammenzuarbeiten, um Vorteile für seinen Mandanten zu erhalten. Es kann auch sein, daß er, um mehr an Vorteilen zu erhalten, sich als „IM“ anwerben ließ, ich weiß es natürlich nicht, son­dern muß mich hier auf die Medien berufen, ob die falsche oder richtige Angaben machen, ist nicht gewiss.

Welch ein Machtkampf unter den Politikern. Es ist doch egal, was Herr Gysi wäh­rend seiner Zeit als rechtsanwalt in der DDR machte, und wieviele „IM“ gab es, die heute in den anderen Parteien ihr Unwesen treiben, aber mit dem Wissen der soge­nannten Parteifreunde.

Es ist doch immer das alte Spiel. Nach dem 2.Weltkrieg begann auch das große Ren­nen, um einen Persilschein. Dieser Schein sollte besagen, daß der Besitzer dieses Scheines nur ein Mitläufer bei den Nazis gewesen sei, also sei der Mann oder die Frau völlig harmlos. Nach der Auflösung der DDR sprach man bei den Seilschaften der ehemaligen Funktionäre von „Roten Socken“, aber nach dem 2.Weltkrieg hätte man von den „Braunen Socken“ sprechen können.

Es ist nur eigenartig, daß nach dem 2.Weltkrieg in den großen Parteien die ehemali­gen Funktionäre der NSDAP eine politische Heimat fanden, aber es störte sich nie­mand, sondern alle befanden es rechtens.

Jetzt will man Gysi an das Bein pinkeln, aber der Pinkler muß nur aufpassen, daß man ihm nicht selbst an das Bein pinkelt. Es gibt viele Personen aus der ehemaligen DDR, die irgendwie versuchen, andere Personen, die damals in der DDR bekannt waren, zu denunzieren. Es ist ja bekannt, das Volk der Denunzianten sind die Deut­schen, aber sie verraten nicht die wirklich Schuldigen, sondern häufig Schuldige. Warum, das weiß ich nicht.

Das Herr Gysi einen guten Kontakt zu den Behörden in der DDR hatte, darüber hatte ich schon geschrieben, aber jetzt hat er mit der „Linken“ einen größeren Erfolg bei den Wahlen, da kommt Neid bei den großen Parteien auf, und dann muß Herr Gysi als „IM“ vorgeführt werden, um ihn bei den Wählern unglaubwürdig zu machen.

Die frühere „Gauck-Behörde“ macht sich da zum Komplizen. Ob Herr Gysi wirklich ein „IM“ von der Stasi gewesen sei, ist mir nicht bekannt, aber man kann auch Un­terlagen fälschen.

Bei der Fälschung von Unterlagen denke ich an die Vergangenheit in Deutschland, besonders nach dem Krieg sind viele Täter untregetaucht, indem sie gefälschte Per­sonalien bei sich hatten. Andererseits sind Täter unter ihrer alten Identität herumge­gangen, sie haben sich nicht versteckt, und was ist passiert? Ihnen ist nichts gesche­hen, außer wenn die Anschuldigungen so massiv waren, daß die Behörden nicht an­ders konnten, den Täter in gewahrsam zu nehmen, aber die Täter waren dann schon untergetaucht, und das mit Hilfe von Angehörigen der betreffenden Behörden.

Herr Gysi ist ein kleines Licht wie auch die, die während des 3.Reiches nur Mitläufer waren, weil nichts dazu konnten, denn sie mußten in Organisation der Nazis, um ih­ren Beruf zu behalten, und um damit den Unterhalt für die Familie zu sichern.

Man sollte die Akten ruhen lassen, und nur diejenigen an die Öffentlichkeit hervorho­len, die während der DDR-Zeit Verbrechen begangen haben.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Kalter Krieg um die Arktis

Wieder einmal stand in den Medien die Schlagzeile „Kalter Krieg um die Arktis“. Damit ist der Nordpol und seine Anrainerstaaten gemeint. Angeblich wollen einige Staaten wie Russland, die USA, Kanada und andere, den Bereich der Arktis, beson­ders Grönland, nach Bodenschätzen durchforschen, um diese dann zu bergen. Doch Dänemark, daß Grönland als eigenes Land lange Jahre festhielt, wandte sich dage­gen, daß diese Region durch die Ausbeutung von Bodenschätzen erheblich geschä­digt wird. Da die Grönländer nicht mehr zu Dänemark als Kolonie gehören, sondern mit Dänemark durch Personalunion verbunden sind, auch wenn es nur Eingeweihte wissen, sind die Grönländer ein eigenes Staatswesen, also unabhängig.

Die Dänen unterstützen die Grönlander darin, daß die Insel Grönland sozusagen un­ter dem Aspekt eines Weltkulturerbes steht.

Die Wirtschaftsbosse der Industriestaaten wollen das Schürfrecht für die Boden­schätze auf Grönland und drumherum haben, aber die Grönländer wehren sich ge­gen die Industriestaaten, und werden von Dänemark und anderen Ländern unter­stützt.

Die Dummheit der Wirtschaftsbosse und der mit ihnen durch Korruption verbunde­nen Politiker, ist schon als maßlos zu bezeichen. Wie kann man diese schöne Region verschandeln, nur um etwas an Erzen und Erdöl zu bekommen?

Als ich das las, war mir schon klar, daß die raffgierigen Wirtschaftsbosse vorläufig werden zurückstecken müssen, aber ob das lange anhält? Wer weiß?

Aber die Gier nach mehr Profiten ist kein „Kalter Krieg“, es ist höchstens ein Machtkampf zwischen den Wirtschaftsbossen. Ich hätte dieses nicht als Krieg be­zeichnet, aber die Medien sind auch maßlos in ihren Zielen, immer die besseren Schlagzeilen anzubieten als die Konkurrenz.

Jetzt haben die Staaten, die angeblich die Arktis unter sich aufteilen wollten, einge­lenkt, und zeigen kein Interesse mehr an der Ausbeutung der Arktis, ob das stimmt, sei einmal dahingestellt.

Natürlich wäre ich froh, wenn die Ausbeutung unserer Natur eingeschränkt werden würden. Denn wir haben soviel Abfall erzeugt, so daß wir genügend Material hätten, um neue Produkte anzufertigen, nur muß man kreativ sein, was die Wirtschaftsbosse nicht sind.

Wir sind sehr stark im amerikanischen Wirtschaftssystem gefangen, so daß wir im­mer neue Ressourcen entdecken müssen, diese ausbeuten und dann anschließend die gewonnenen Produkte nach kurzem Gebrauch wieder wegwerfen, aber nicht wieder­verwerten.

Werden die Produkte nach dem Gebrauch wiederverwertet, so könnten wir wieder Arbeitsplätze schaffen, um Menschen in Arbeit und Lohn zu bringen. Aber solange die Gier nach persönlichem Reichtum besteht, wird die menschliche Maßlosigkeit weitere Blüten treiben.

Ihr Erdlinge laßt euren Planeten wieder blühen und schafft so ein Paradies, wenigs­tens für kurze Zeit.

UN-Soldaten in Afrika

Es wurden in den Medien UN-Soldaten beschuldigt, in Afrika Kinder missbraucht, aber auch vergewaltigt zu haben. Gut, man muß sich auf diese Berichterstattung ver­lassen können, weil sie die einzige ist, die der Weltöffentlichkeit die Vorfälle vermit­teln könnte.

UN-Soldaten sollen in den Gebieten, in denen sie eingesetzt werden, die Bevölkerung gegen Übergriffe beschützen, aber nicht die Kinder und Frauen sexuell missbrau­chen. Aber es leider immer der Fall gewesen, daß Soldaten ihr Mandat überschritten, und sich nicht um die Menschenrechte gekümmert haben, wenn es um ihre eigenen Bedürfnisse gegangen ist.

Jetzt kommt das Perfide, obwohl so perfide ist es nicht, daß diese Soldaten den Kin­dern Essen gegeben haben, um Sex mit den Kindern zu bekommen. Aber es sollen auch Vergewaltigungen vorgekommen sein, denn ich weiß, daß die Neigung bei den Soldaten besteht, sich Sex oder die sexuelle Befriedigung mit gewalt zu holen.

Es ist sehr schlimm, wenn man einen erwachsenen Menschen vergewaltigt, aber daß man sich als Soldat an Kindern vergeht, das ist verachtenswürdig. Ob diese Soldaten und deren Vorgesetzte bestraft werden, ist sehr fraglich, denn wer wird die Men­schen anklagen.

Der Vorwurf kommt aus Ländern in Afrika, also weit weg von Europa, und deshalb sieht Europa weg und läßt es zu, daß Kinder geschändet werden, was nicht sein muß. Denn wer will, daß seine eigenen Kinder von die Männern geschändet wird, doch wohl keiner, aber dann frage ich mich, warum schaut die übrige Weltbevölkerung weg?

Man kann nur sagen, die eigenen Beschützer werden zu den eigenen Feinden, zu Ver­gewaltiger und wahrscheinlich auch zu Mörder, denn wer spricht über die Opfer, die nach der Vergewaltigung ermordet wurden, oder der Vater, der sich schützend vor seiner Frau und seinen Töchtern gestellt hatte, aber dieses Verhalten mit dem Leben bezahlen mußte.

Es ist grauenvoll, wenn man feststellt, daß diese Soldaten nicht einmal die Aufgabe kennen, die sie zu erfüllen haben, nämlich den Schutz der Bevölkerung vor Feinden dieser Menschen.

Aber dieses Verhalten von Männern des Vertrauens geht unter wie auch die tat eines Vater gegenüber seiner eigenen Tochter. Das ist etwa das Gleiche, wenn ein Vater seine Tochter mißbraucht, auch hier wird nach der Tat das Tuch des Schweigens drübergelegt, aber an das Opfer des Mißbrauchs denkt keiner.

Aber diese Repressalien gab es schon immer, denn alle Armeen der Welt sehen im er­oberten Land die Bevölkerung als Beute an, mit der man Tun und Lassen konnte, was man wollte.

Auch in der heutigen Zeit sieht man es so. Es hat sich nichts geändert im Verhalten der Soldaten. Man sollte etwas verändern, nicht nur schreiben und dazu haben die Medien die Macht, aber sie machen es nicht, und lassen alles beim Alten.

Dienstag, 27. Mai 2008

Demokratie in der BRD

Was ist mir in der letzten Zeit im politischen Geschehen in der BRD aufgefallen? Es ist der Zankapfel von CDU und SPD um die Wahl des Bundespräsidenten. Schon bei der ersten Wahl unseres heutigen Bundespräsidenten kam es zu einem Zweikampf zwischen der Frau Schwann und dem heutigen Bundespräsidenten. Der Herrn Köh­ler gewann diese Wahl und wurde unser Bundespräsident, ein guter Bundespräsi­dent, das muß ich schon sagen.

Noch vor einigen Wochen waren sich die CDU und die SPD einig, dem heutigen Bundespräsidenten eine zweite Amtszeit zu ermöglichen, also wollte man gemeinsam den heutigen Bundespräsidenten zur Wiederwahl aufstellen, man war sich einig. Aber was heißt bei den Politikern schon einig, oder Handschlag. Bei einem Hand­schlag mit einem Politiker muß man anschließend nachschauen, ob man die Hand nocht besitzt.

Plötzlich kam die SPD einen eigenen Kandidaten für die Wahl zum Bundespräsiden­ten aufzustellen, und zwar wollte man eine Frau in dieses Amt wählen, das wäre schon etwas anderes. Ich wäre mit der Wahl einer Frau in das höchste Amt der Bun­desrepublik Deutschland einverstanden, denn ich schätze die Frauen hoch ein, auch in ihrem politischen Verstand. Da wo die Männer scheitern, geht es bei den Frauen meistens weiter.

Jetzt folgte das, was kommen mußte, die Nibelungentreue in der Koalition wurde von der SPD in Frage gestellt, und die CDU sprach vom Bruch der Bündnistreue. Ich frage mich, was hat das Ganze eigentlich mit einer Demokratie zu tun? Demokratie bedeutet, daß jeder Mensch, Politiker sind ja auch angeblich Menschen, seine freie Meinung äußern kann. So haben die Politiker der SPD die Freiheit, einen eigenen Kandidaten für die Wahl des Bundespräsidenten aufzustellen. Jetzt frage ich mich, warum hat man mich nicht zur Wahl aufgestellt? Ich gehöre nicht zur politischen Mafia in der Bundesrepublik, nur wer in einer Partei ist, darf gewählt werden, ob­wohl unsere Verfassung oder unser Grundgesetz besonders hervorhebt, daß jeder, der das 25.Lebensjahr überschritten hat, zu diesem Amt gewählt werden darf. Aber die Mafiosis bleiben lieber unter sich, so auch die Verteilung der Ämter nach einer Wahl, obwohl die meisten Amtsinhaber unfähig sind, dieses Amt zu bekleiden.

Hier ist ein Mangel von Demokratie, denn nur die Amtsinhaber oder deren Partei­freunde dürfen sich frei äußern, aber der Wähler nicht, obwohl er die Amtsinhaber und deren Parteien gewählt hat. Demokratie herrscht nur am Wahltag, aber ansons­ten haben die Bürger wenig Möglichkeiten die Demokratie auszuleben.

Ich habe mich heute bewußt mit der Wahl zum Bundespräsidentenamt beschäftigt, weil die Parteien, die von Menschen begründet worden sind, von diesen auch beein­flußt werden. Für mich ist der derzeitige Stil in der geistigen Auseinandersetzung um die Wahl für das Bundespräsidentenamt sehr undemokratisch, weil Konkurrenz die Wahl belebt und interessant macht, und darauf hinweist, daß der Wahlvorgang de­mokratisch ist oder sein könnte, aber dieser Wahlvorgang ist weder demokratisch noch vorbildlich, weil das Volk aus diesem Wahlvorgang ausgeschlossen wird, denn nicht das Volk wählt die Person für das höchste Amt in diesem Lande, sondern nur die Parteien. Das Amt des Bundespräsidenten ist ein Amt, das nur das Volk einer zur Wahl stehenden Person zugestehen kann, und zwar durch das Mehrheitswahlrecht. In der Bundesrepublik Deutschland wird das Volk absichtlich von den Parteien bei der Wahl des Bundespräsidentenamtes ausgeschlossen.

Hier hat man das Gefühl, ein Untermensch zu sein, dem die Eigenverantwortung und die politische Verantwortung entzogen wurde, und das bewußt.


Montag, 26. Mai 2008

Persönlichkeitsstruktur

Früher hatte ich sehr viel mit Gutachten zu tun, aber mir kam es nie in den Sinn, et­was kritischer über den Fachausdruck“Persönlichkeitsstruktur“ nachzudenken, oder auch nur zu hinterfragen, was bedeutet überhaupt dieser Ausdruck. Wenn ich diesen Fachausdruck so betrachte, dann muß ich schon sagen, er ist ein Hilfsmittel für den Gutachter, etwas über den Klienten auszusagen, den er gerade begutachtet.

Es ist doch so, wenn man einen Täter vor ein Gericht stellt, insbesondere bei Kapi­talverbrechen wie Mord, dann möchten die Richter etwas über den Täter erfahren, nicht nur seine sozialen Verhältnisse, auch etwas über seine Persönlichkeit, um rich­tig urteilen zu können, wenn es überhaupt geht, wie hoch die Strafe sein soll. Aber es dient auch dazu, ob ein Täter resozialisiert werden kann, was äußerst schwierig ist, weil ein Mensch, der nie sozialisiert worden ist, kann auch nicht resozialisiert wer­den.

Aber wenden wir einmal der Persönlichkeit eines Menschen zu. Was heißt eigentlich Persönlichkeit? Jeder Mensch ist eine Persönlichkeit also ein Individuum, und die Menschen unterscheiden in der Persönlichkeit voneinander. Man findet nie zwei Menschen, die die gleiche Persönlichkeit haben, auch bei eineiigen Zwillingen nicht.

Die Menschen als Individuen sind sehr unterschiedlich, so auch in ihrem Erschei­nungsbild als Persönlichkeiten.

Aber wie wird eine Persönlichkeitsstruktur gemessen? Dafür gibt allgemein Bewer­tungspunkte, die nur ein Fachmann darlegen kann. Aber hier kommen mir schon Zweifel. Wenn ich mir vorstelle, wer sich alles als Experte ausgibt, und wer dann ein Persönlichkeitsbild von einem Menschen, den er persönlich nicht kennt, und nur an­hand eines Gesprächs und von Akten dieses Persönlichkeitsbild erstellen muß. Oft ist es auch so, das gilt auch für mich, muß ich den Gegenüber schon kennen, um von ihm ein Persönlichkeitsbild zu formulieren, was aber sehr oft fehlerhaft ist, weil ich und mein Gegenüber Menschen sind, die Irrtümer begehen, und davon sehr viele.

Also die ganzen Begriffe von Persönlichkeit und Persönlichkeitsstruktur, sind nur Be­griffe, die man benutzt, um anderen Menschen zu beeindrucken oder um Hinweise darauf zu geben, worüber man spricht und über wen man spricht oder schreibt.

Die „Persönlichkeitsstruktur“ wird als Begriff meistens von Gutachern benutzt, aber der Begriff „Persönlichkeit“wird allgemein benutzt, besonders dann, wenn ein Mensch in der Öffentlichkeit geehrt werden soll.

Da alle Menschen Persönlichkeiten sind und eine Persönlichkeitsstruktur haben, so ist auch egal, ob dieses Begriffe benutzt oder nicht. Das Vorstellen von Menschen als Persönlichkeiten ist mir zuwider.

Freitag, 23. Mai 2008

Angst u.Misstrauen

Wenn man Angst und Misstrauen miteinander verbindet, was kommt dabei heraus? Diese Frage war für mich sehr interessant, weil ich schon über die beiden Begriffe „Angst“ und „Misstrauen“ etwas geschrieben hatte.

Angst ist ein Schutzfaktor in der Psyche des Menschen verankert. Die Angst soll uns vor unüberlegten Handlungen schützen, was nicht immer klappt. Aber die Angst schon mit der Geburt des Menschen schon ein Teil von ihm. Man merkt schon am Kleinkind, wenn die Mutter sich entfernt, dann leidet das Kind unter der kurzen Tren­nung. Es ist die Trennungangst, die Angst vor dem Verlust der Bezugsperson.

Auch gibt es die Angst vor Fremden, aber hier beginnt schon das Misstrauen, das be­deutet, daß das Kind dem Fremden kein Vertrauen entgegenbringt, sich aber seiner Bezugsperson zuwendet, um Schutz zu suchen. Auch hier entsteht aus dem Misstrau­en gegenüber dem Fremden die Angst und damit der Schutz des Kindes, indem es sich in den Schutz seiner Bezugsperson begibt oder den Schutz verlangt.

Also kann ich nur sagen, das Phänomen „Angst“ wird uns mitgegeben, das hat die Evolution so eingerichtet. Das Misstrauen aber, scheint anders zu sein.

Denn man muß bedenken, der Mensch hat als Kind Vertrauen zu seiner Bezugsper­son. Es besteht eine Basis des Vertrauens, aber nur in einem engen Kreis, zur Be­zugsperson. Zu der näheren Umwelt hat das Kind schon kein emotionalen Vertrauen, weil diese Umwelt ihm irgendwie unbekannt ist. Also basiert das Vertrauen nur auf das, was das Kind kennt. Sobald etwas Unbekanntes in seine Umwelt eindringt, dann wandelt sich die Neigung, Vertrauen aufzubauen in ein Misstrauen. Das Fremde wird beobachtet, bevor man das Fremde als solches akzeptiert, aber noch kein Ver­trauen zu dem Fremden aufbaut.

Die Funktion der Angst kennen wir schon, weil sie immer in uns gegenwärtig ist, nicht in den Vordergrund tritt, sondern im Verborgenen bleibt, aber immer dann da ist, wenn sie meint, sie wird benötigt. Aber wie ist es jetzt mit dem Misstrauen?

Zuerst ist das Vertrauen, das sich aber nur auf die Bezugsperson bezieht. Dieses Ver­trauen wird dann abgeschwächt, wenn etwas Fremdes in das Leben des jungen Men­schen tritt. Der Mensch beobachtet das Neue und schätzt es ab, ob es ihm Vertrauen entgegenbringen kann. Die Phase kann je nach Charakter des Menschen, lang oder kurz sein. Aber hier spielt auch die Angst vor dem neuen eine Rolle, das sollte man nicht vergessen. Ist die Angst überproportional groß, dann wird der Betreffene nicht so schnell ein Vertrauensverhältnis zum Neuen aufbauen, vielleicht auch kein Ver­trauen.

Hier kommt es zu einer Spaltung des Vertrauens. Einerseits kann der Mensch das Vertrauen beibehalten und ausbauen, oder er entwickelt dem Neuen gegenüber ein Missvertrauen.

Also entwickelt sich das Misstrauen. Je nach der Anzahl von Enttäuschungen wird das Misstrauen stärker, und es kann sogar krankhaft werden. Dann fühlt sich der Mensch von allem so enttäuscht, daß er kein Vertrauen mehr aufbauen kann, und er bleibt im Misstrauen behaftet.

Jeder Mensch entwickelt in seinem Leben eine gewisse Portion von Misstrauen, das beruht auf unseren Erhaltungstrieb, aber man kann auch kritisch gegenüber seiner Umwelt sein. Denn wenn man kritisch ist, braucht man kein Misstrauen, weil die Kri­tik konstruktiv sein kann, aer das Misstrauen seltener.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Blümchen

Dieses Bild spricht den Menschen unterschiedlich an. Die Einen mögen das Bild von der Art her, die Anderen nicht, weil es ihnen nichts gibt. Aber jedes Bild spricht den Menschen an. Auch dieses Bild spricht mich als Naturfreund an, weil ich die Natur auf diesem Bild mit der in der Realität vergleichen kann. Das Vergleichen von Gegenständen ist doch sehr wichtig, um zu einer Aussage zu kommen, aber man braucht diese Aussage nicht bewerten, nur insoweit kommentieren, ob man es mag oder nicht, aber das ist auch schon ein Bewerten. Also soll man soll man das Bild still betrachten und dann weitergehen. Jetzt könnt ihr das Bild betrachten, ich habe es lange genug getan.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Liebe

Hier hat meine Götterehegattingemahlin ein Bild entworfen, das abstrakt dargestellt wurde, aber eigentlich nicht so ist, wie ich meine. Dieses Bild stellt ein Liebespaar dar, besonders das junge Mädchen zeigt die jungen Gockel, das Liebe zwischen zwei Menschen schön sein kann. Aber wie erbringt sie den Liebeserweis: durch Herzlichkeit und durch eine schöne Blume, das Zeichen des Liebe, denn für mich bedeutet die Blume, das Zeichen der Zuneigung. Aber nicht nur die Zeichen der Liebe, die in diesem Bild stecken, sondern aus die Farben, die den beiden jungen Menschen angehaftet werden, aber auch die unterschiedlichen geometrischen Figuren. Bloß an der Figur des Knaben erkennt man, daß er sich Frage stellt: was will dieses junge Girl von mir? Aber die Mädchen wissen schon damit umzugehen, weil sie wissen, daß Knaben schwer von Begriff sind, wenn beim Anblick eines Mädchens, das wenige Blut aus dem Gehirn vollens verschwindet und im Penis wieder auftaucht. Ich schreibe nichts mehr dazu, denkt lieber nach, meine Herren.

Urvertrauen

Was soll eigentlich dieser Begriff bedeuten „Urvertrauen“? Alles strebt aus der Ver­gangenheit der Menschheit auf uns zu, aber ist es wirklich die Vergangenheit der Menschheit oder ist es nur eine Illusion, die uns von unserem Gehirn vorgegaukelt wird?

Der Begriff „Urvertrauen“ ist wie alle Begriffe, ein abstrakter Begriff, der einfach in den Raum gestellt wird, dann seine Bedeutung bekommt, oder er bekommt mehrere Bedeutungen, so daß man sich ein passende aussuchen kann.

Gibt es wirklich ein Urvertrauen, oder ist es wieder eine Masche von sogenannten Wissenschaftlern, die sich diesen Begriff erdacht haben, um irgendetwas zu haben, mit dem sie arbeiten können? Ich weiß, wie schwer es ist, ohne Hinweis auf einen Be­griff, ein Verhalten von Menschen zu bezeichnen. Aber hier würde es reichen, wenn man nur den Begriff Vertrauen nimmt, um das zu bezeichnen, was man so bezeichnen möchte.

Urvertrauen trifft hier eher auf Kleinstkinder zu, die nach der Geburt zu den Eltern ein starkes Vertrauen haben, die alles, was die Eltern machen, so hinnehmen, als wenn es gut sei und ihnen passt.

Ich sehe in diesem Begriff nur eine leere Hülle von einem Wort, das etwas bezeich­nen soll, was es anscheinend nicht gibt. Das Vertrauen zu anderen Menschen ist da­mit verbunden, daß ein Mensch, der auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist, zu diesen Menschen Vertrauen haben muß, um zu überleben.

Die Menschen haben diesen Begriff hochgeputscht, um sich selbst in Sicherheit zu wiegen, weil sie selbst von der Persönlichkeitsstruktur her, sehr unsicher sind. Aber hilft da auch das Vertrauen? Ich denke nicht, weil der Mensch, der zu sehr auf das Vertrauen zu anderen Menschen abhebt, letztendlich alleine ist.

So ist auch das Urvertrauen ein Begriff, der künstlich vom Menschen erzeugt wurde, der aber im Prinzip mir nichts sagen kann. Ich habe schon nach dem Urvertrauen so­wie nach dem Vertrauen in mir gesucht, aber nicht gefunden. Ich verlasse mich nicht einmal auf die Evolution, weil die Evolution ihren eigenen Weg, ich aber bin nur ein kleiner Teil der Evolution. Ich habe ihr in das damalige Schema gepasst, als ich ge­boren wurde, um zu sterben, und das geschieht irgendwann, aber noch lebe ich, weil es die Evolution es so will.

Das Urvertrauen, diesen Begriff, sollen die benutzen, die meinen, sie könnten ohne ihn nicht auskommen, vielleicht häkeln diejenigen aus Langeweile wieder einen ab­strakten Begriff, der etwas besonderes sein soll, es aber nicht ist.

Eigentlich ist es geistiger Mist, den ich da abgeladen habe, weil er nicht einmal reicht, um einen Quadratmillimeter zu düngen.

Montag, 19. Mai 2008

Abstrakte Spitze

Dieses abstraktes Bildnis hat meine Ehegattingemahlin gemalt. Sie ist in jeder künstlerischen Hinsicht kreativ, wenn ich sie pflanzlich mit einer Orchidee vergleiche, dann bin ich ein Sauerampfer. Manchmal bin ich ganz sauer, dann wieder nicht. Was sagt dieses Bild aus, daß die Künstlerin mit den Figuren himmelwärts strebt, um die Helligkeit der Sonnenstrahlen aufzunehmen. Was sagt aber ihr Seelenleben: sie hat klare Linien in ihrem seelischen Verlangen, nach Strenge und Geradlinigkeit. Der Inhalt des Bildes zeigt es klar an, daß alles auf seinen Platz ist.

Urangst

Dieser Begriff sagt bestimmt etwas aus, auch wenn er abstrakter Art ist. Wir alle wis­sen, daß der Mensch Angst hat und diese auch von Zeit zu Zeit äußert, oder auch äu­ßern muß.

Aber woher kommt diese Angst und hat jeder Mensch Angst? Jetzt beantworte ich zu­erst den zweiten Teil der Frage, ja der Mensch hat Angst. Es gibt keinen Menschen, der keine Angst hat. Es kann sein, daß die Angst der einzelnen Menschen mehr oder minder stark ausgeprägt ist, aber die Angst ist da.

Jetzt kommt der erste Teil der Frage, und sie besagt, daß die Angst uns angeboren ist. Die Evolution hat uns die Angst als Selbstschutz mitgegeben, weil die Angst uns vor unüberlegten Handlungen schützen soll. Bevor ich handle, denke ich darüber nach, wie ich handeln soll, denn nur so kann ich mich schützen. Die Angst ist der Be­standteil unseres Lebens.

Angst kann uns zu einem Angriff verführen, aber auch zu einer Flucht, damit ist die Angst ein Teil unseres Aggressionspotential, denn nicht nur der Angriff gehört zu den Aggressionen sondern auch die Flucht.

Man kann die Angst auch als Urangst bezeichnen, sowie man es auch in der Wissen­schaft macht, obwohl die Angst als solche nicht unterteilt werden kann, weil die Angst da ist.

Nach meiner Ansicht gibt es keinen Unterschied als solchen, ob Angst oder Urangst, denn wie ich oben schon geschrieben habe, gibt es nur Angst, der eigentlich ein ab­strakter Begriff für das Verhalten von Menschen ist, die sich vor etwas fürchten, die­sem nicht gegenüber treten möchten. Es ist ein Verhalten, das nach einem Schutz sucht, nach einem Schutz vor einer Gefahr. Also ist irgendetwas der Auslöser von Angst oder auch Furcht, und damit auch einer Gefahr, die den Menschen trifft, ihn tötet oder auch verletzt.

Ich empfinde es als eigenartig, aus einem Begriff zwei zu machen, denn uns sollte be­wußt sein, daß es nur Angst gibt, aber keine Urangst. Wir heutigen Menschen haben genau soviel Angst we unsere Vorfahren, möglicherweise etwas mehr.

Die Angst kann auch zu einer Krankheit führen, aber darüber irgendwann mehr. Denn es gibt immer etwas danach, wenn sich eine Verhaltensweise verschlimmert, so kommt es zu einem chronischen Verhalten, welches nicht mehr abzubauen ist. Ich sehe darin die größere Gefahr für einen Menschen.

Ich bin mir immer bewußt, daß mit dem Alter die Angst vor dem Leben abnimmt, auch die Angst vor dem Ableben, denn man hat eine bestimmte Länge der Hiersein hinter sich gebracht. Auch gibt es Schwierigkeiten im Zusammenleben zwischen Kör­per und Seele. Der Körper will nicht mehr die Belastungen des Lebens tragen, aber die Seele sehnt sich nach Ruhe, Entspannung und Ausgeglichenheit, aber das Leben kann nicht manchmal nicht zulassen, weil der Körper überleben will, so kommt es dann häufig zu einer Angst vor dem Leben bis zum Ableben, es ist nicht „Gevatter Tod“ der Angst macht, sondern es sind die körperlichen Schmerzen, die der Mensch als Folter empfindet, die Angst aufkommen lassen.

Auch hier sehe ich die Angst als Schutz vor dem Leben, denn der, der von Schmerzen gequält wird, sucht nach einem schmerzstillenden Mittel. Früher suchten diese Men­schen eine weise Frau, manchmal auch Hexe genannt, auf, um sich schmerzstillende Mittel geben zu lassen, aber heute ist es der Arzt. Die Selbsttötung ist oft auch eine Variante der Angst.

Liebe Menschen akzepiert die Angst, sie hat aber zwei Gesichter, sie kann helfen aber auch vernichten.

Rosen


Hier, in unserem Wohnzimmer, habe ich Rosen fotografiert. Die sehen fast wie echt aus, sind aber nicht echt. Sie sehen trotzdem sehr schön aus. Eigentlich könnte man sich immer unechte Blumen kaufen, und diese dann als echte in das Wohnzimmer stellen, ein Foto machen und sagen, daß sie echt seien, weil Angeben im Leben mehr bringt. Es heißt doch immer, wer angibt, hat mehr vom Leben. Man sollte seine Wohnung sher schmuckhaft gestalten, denn nicht nur das Auge hat angenahme Farben gerne, sondern auch die Seele. Oft sagt man auch, die Augen seien das Fenster der Seele, kann sein, muß aber nicht.
Trotzdem liebe Menschen lasset, Blumen sprechen, dann lieben sich die Menschen, und sie führen sie führen dann keine Kriege mehr.

Samstag, 17. Mai 2008

Bunte Seelenkreise

Ja, die Seele mit ihren vielen Inhalten in einem Ganzen, schafft neue Kreationen in den Farben. Hier habe ich in meiner Seele bunte Kreise gesehen, die meine Seele emotional steuerten, als ich gerade die Softkreide in die Hand nahm, bekam ich diesen seelischen Schub zu dieser Kreation. Das ganze Bild erinnert mich an das Universum, oder einem Teil davon. Planeten und Sonnen bewegen sich in diesem Zustand von Raum und Zeit. Aber eins fehlt in diesem Bild, daß ist das Dunkle des Universums. Aber kann die Seele so dunkel sein? Nein, sie ist hell und strahlt in die Zukunft des Glücks. Dafür bekomme ich jetzt einen Glückskeks.
Also gibt es in der Seele keine Dunkle Materie. Aber warum sagt man zu mir, wenn ich verbrannt werde, dann wird die Dunkelheit über unsere Galaxies kommen, weil ich zuviele Leichen in meinem Keller habe. Oh, bin ich ein schlechter Mensch nicht einmal die Hölle darf ich betreten, weil Satanus Angst hat, ich würde dann eine Revolution anzetteln.
Liebe Menschen hüttet euch, eine schwarze Seele zu bekommen, man kann die Farbe nicht mehr entfernen. Auch Terpentin hilft nicht mehr.
So, daß wäre alles. Die ersten Bilder habe ich in meinen Blog gesetzt. Ich weiß noch nicht genau, wann ich die nächsten selbstgemalten Bilder in diesen Blog setze. Trotzdem viel Freude an meiner Verblödungstaktik. Je blöder der Mensch, umso schöner das Leben, auch das Seelenleben.

Freitag, 16. Mai 2008

Ziel des Lebens

Wie komme ich auf diese Thematik? Jetzt nachdem der größte Teil meines Lebens schon vorüber ist, kam mir der Gedanke: welche Ziele hattest du im Leben? Doch im nachhinein stellt man fest, daß es keine Ziele im Leben gibt, aber wir planen das Le­ben über die Gebühr, und stellen uns Ziele auf, um leben zu können, aber warum?

Können wir ohne, daß wir unser Leben bis in alle Detail planen, nicht mehr leben, aber die Natur hat es doch so eingerichtet, daß wir leben können, auch ohne Plan oder ohne ein Zielsetzung.

Wenn ein Mensch ohne Ziel im Leben lebt, so lebt er in der Hinsicht geheimnisvoll, weil man über ihn nichts sagen kann, denn keiner kennt sein Ziel oder seine Ziele, aber er lebt. Das Leben soll eine Überraschung sein, weil man ständig eine Übera­schung erlebt, die man ausleben kann, oder die man beobachtet, wie sich das Leben verändert, weil es sich ständig verändert. Aber bei einer Festlegung des Lebens durch Zielsetzungen, kann sich das eigene Leben nicht verändern, weil man seine ge­setzten Ziele verfolgt, um auf dem Weg nach diesem Ziel, nicht vom Weg abzuwei­chen.

Habe ich mir keine Ziele gesetzt, dann werde ich von den Veränderungen überrascht, und muss auf diese irgendwie reagieren, ob positiv oder negativ, das sei hier hinge­stellt. Doch jede Zielsetzung verhindert das freie Spiel mit dem Leben oder im Leben. Ich bin sehr beeindruckt, wenn Menschen versuchen, mit Hinweisen auf eine geregel­te Lebensplanung die Menschheit zu beeindrucken, aber sie selbst schaffen es nicht wirklich, ihr eigenes Leben irgendwie auf die Reihe zu bringen.

Ha, Ha, hier habe ich mich verraten, weil doch manchmal das Erlernte zum Vor­schein kommt, denn in unserer Erziehung wird immer verlangt, sein Leben zu planen, sich Ziele zu setzen, damit man etwas im Leben erreicht. Aber was erreichen wir ei­gentlich wirklich? Nichts, oder wir werden krank, im Alter von anderen Menschen abhängig, und letztendlich werden wir auf unserem letzten Weg getragen.

Jetzt im fortgeschrittenen Alter entdeckt man, daß doch vieles was geplant wurde, nicht in Erfüllung gehen konnte, weil ich oder auch andere vergessen hatten, daß man die Zukunft nicht kennt, nur die Gegenwart und die Vergangenheit.

Macht euch frei von dem, was von anderen als Leben betrachtet wird. Es ist heute gut, wenn man etwas Geld besitzt, um sein Leben bestreiten zu können, aber besser ist es das Leben so zu leben, wie man es möchte, aber dazu braucht man keine Pla­nung und Zielsetzung, nur den Humor zu überleben.

Es ist doch egal, was im Leben auf einem zukommt, weil man mit dem, was das Leben bringt, umgehen kann, aber man wird auch gleichzeitig neugierig, wie des der neue Lebensabschnitt abläuft, ohne daß man einen Einfluss darauf nimmt

Es ist schön alt zu werden, aber schön ist es auch, das Leben zu geniesen, besondern die neuen Seiten, die man im Leben sieht und erlebt.

Also Leben ist Leben, Vergangenheit ist Vergangenheit, Gegenwart ist Gegenwart, aber die Zukunft kennen wir nicht.

Was wir kennen, können wir geniesen, und was wir noch nicht kennen, das macht uns neugierig, wie das Leben.

Kreuzung

Hier habe ich nach meinem seelischen oder auch psychischen Empfinden gemalt oder meine Empfindungen mit Farben weitergegeben. Wie habe ich mich damals gefühlt, als sich verschiedene farben in meiner hellen Seele gekreuzt haben? Ich sage nicht, wie bei einer Kreuzigung, weil ich noch nicht gekreuzigt worden bin, auch würden mir die Gläubigen in Bayern sagen, ich hätte Gott gelästert, aber so ist es nicht, wenn einem Farben durch die Seele fahren, und man merkt es nicht gleich, sondern erst später, wenn das Bild entstanden ist. Was will ich damit sagen? Nichts oder ich sage etwas. Hier haben sich Gehirn und Seele getrennt, weil das Empfinden und das Gefühlehaben eine Sache der Seele ist und nicht des Gehirns. Aber stimmt es, die einen werden jetzt sagen, der Macker spinnt, die anderen sagen, er hat vielleicht die Wahrheit gesagt, die dritte Gruppe sagt, ich sage nichts, das geht mich nichts an. Und was sage ich? Ich weiß, daß die Seele das wiedergibt, was sie fühlt und das, auf sehr kreative Weise.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Wellen u.Bögen


Ein Bildnis voller Wellen u.Bögen. Teilweise geht die Farbe ineinander über, sowie in einer Seele alles seinen Platz hat, aber auch in ihr sind die Erlebnisse, die dort gespeichert werden, ineinander verwoben. Auch hier habe ich einfach nur die Kreide geschwungen und einfach gemalt, ohne daran zu denken, was und ob ich male. Schon werden diese Bilder erst dann, wenn unter dem Malen kreiert wird, also wie im Leben, wenn man ohne Ziel lebt, auf die Überraschungen durch das Leben gespannt ist. So ist es auch beim Malen, seinen Gefühlen die Freiheit geben, um das zu malen, was einem gerade einfällt.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Vertrauen

Was ist eigentlich mit dem Begriff „Vertrauen“ gemeint? Ich habe es in meinem Stu­dium so gelernt, daß es ein Urvertrauen gibt. Als ein Vertrauen, das dem Menschen bei seiner Geburt mitgegeben wurde. Wenn ich mich selbst betrachte und an meine Kindheit denke, besonders als Kleinstkind, dann hatte ich nur zu zwei Personen ein großes Vertrauen, welches man auch Urvertrauen nennen könnte, nämlich zu meiner Tante und zu meiner Großmutter, die mich mit allem versorgte, was es damals gab.

Prinzipiell hat das Kleinstkind nur zu der Person Vertrauen, die man generell auch Bezugsperson nennt, also war es meine Großmutter. Aber gibt es dieses Urvertrauen überhaupt? Hier kommt wieder meine hässliche Frage, und auch mein hinterfragen der Begriffe, die mir oft zu abstrakt sind. Aber was ist heute nicht abstrakt, wenn man sich hin und wieder mit Begriffen befasst und diese hinterfragt.

Ich gehe jetzt einmal davon aus, daß es wirklich so etwas wie ein „Urvertrauen“ gibt, daß uns die Evolution mitgegeben hat, aber was soll dieses Urvertrauen für uns darstellen? Zu wem haben wir Menschen eigentlich ein solches Vertrauen, daß wir dieses Vertrauen als Urvertrauen bezeichnen können?

Die religiösen Menschen sagen: „ich habe Vertrauen nur zu Gott, er genießt mein Urvertrauen“. Andere wiederum sagen, meine Mutter hat mein Urvertrauen, sie hat mich geboren, versorgt und groß werden lassen.

Wenn ich mich so umhöre, hat jeder Mensch insgeheim eine fiktive Gestalt oder eine Person, zu der er ein Urvertrauen hat, aber zu wem oder was habe ich Vertrauen oder ein Urvertrauen? Irgendwie stehe ich bei dieser Frage im tiefen Wald, wo ich mich wohlfühle, also habe ich zur Natur Vertrauen, weil sie mir alles gibt, was ich zum Überleben benötige.

Oh, jetzt komme ich wieder mit der Überlebensstrategie der Evolution. Die Evolution hat den Muttertieren mitgegeben, daß sie ihren Nachwuchs solange schützen, bis er alt oder groß genug ist, seinen eigenen Weg zu gehen. Hier, in dieser Phase setzt das Vertrauen des Nachwuchses gegenüber dem Muttertier ein, weil der Nachwuchs be­schützt wird. Die Menschen gehen vom Begriff des Urvertrauens aus, daß angeblich der Mensch sein ganzes Leben hat oder haben sollte. Doch ich sehe es völlig anders, besonders durch meine eigenen Beobachtungen und mein eigenes Erleben, was bis­her immer für mein Überleben wichtig war.

Warum gehe ich jetzt bei dem Begriff „Urvertrauen“ von einer Abstraktion aus? Der Begriff „Urvertrauen“ ist wirklich abstrakt, denn in der Natur gibt es kein Vertrau­ensverhältnis zwischen dem Jungtier und seinem Muttertier. Das Muttertier folgt nur dem, was ihm die Evolution mitgegeben hat, um das Überleben der Art zu sichern oder zu ermöglichen. Ich selbst sehe es auch so, daß es nur ein Überleben gibt, das der Art und das eigene. Vertrauen ist etwas, wenn man die Verhaltensweisen aufzei­gen will, das man nicht hat und auch nicht haben sollte. Denn das Vertrauen bedeu­tet soviel, daß man sich anderen Menschen öffnen muß, und ihm seine Gefühle zeigt, die man sich selbst nicht einmal zeigt.

Wenn ein Priester spricht: „Habe Vertrauen mein Sohn, und erzähle mir alles.“ Dann kann man es vergessen, weil dieses entgegengebrachte Vertrauen auch zu an­deren Dingen ausgenutzt werden kann, die für einem selbst verhängnisvoll wird.

Ehrlich gesagt, ich vertraue meine Ehegattingemahlin und meine Tochter. Das sind die beiden Personen, die mein Vertrauen wirklich geniesen. Obwohl ich manchmal sage, ich vertraue mir nicht einmal selbst, wie soll ich anderen vertrauen.

Für mich gibt es kein Vertrauen und kein Urvertrauen. Beides sind Begriffe, die ab­strakt dargestellt werden, aber keinen Inhalt haben, weil die Evolution diese Begriffe nicht kennt und deren Inhalt nicht kennt.

Misstrauen

Über das Missverständnis habe ich schon etwas geschrieben, bezw.ich habe mir dar­über Gedanken gemacht, wie es zu Missverständnissen kommen kann, aber was ist denn Misstrauen?

Wir haben dagegen ein Vertrauen, das bedeutet für mich, daß man einem anderen Menschen vertraut, also im nichts Böses zutraut, der zu einem steht und offen ist, und einem alles sagt, was er meint. Also man hat ein uneingeschränktes Vertrauen zu ei­nem anderen Mensch, aber es kann auch ein Tier sein.

Aber gibt es wirklich dieses uneingeschränkte Vertrauen? Wenn ich mir das überle­ge, dann gibt es kein uneingeschränkte Vertrauen zu einem anderen Menschen. Aber dann stellt sich gleich die nächste Frage: „Warum nicht?“. Eigentlich müsste es ganz einfach sein. Der Mensch hat ein Urvertrauen, aber auch gleichzeitig ein Miss­trauen in sich.

Das Urvertrauen bezieht sich auf die, die ihm Schutz und Nahrung bieten, also auf die Mutter. Sie ist die erste Person, die dem Säugling hilft, sich in der ungeschützten Umwelt zu behaupten. Gut, es muß nicht unbedingt die leibliche Mutter sein, es kann auch die erste bezugsperson sein, die denn Säugling in Pflege oder Obhut nimmt, und bei der sich der Säuglich behütet und wohl fühlt.

Dieses Urvertrauen hält nicht sehr lange vor, aber solange, bis der Säugling die ers­ten Schritte allein gehen kann, bis er beginnt abstrakt zu denken, dann schlägt dieses Urvertrauen in ein Misstrauen um. Ein Rest von Urvertrauen bleibt, aber der wer­dende Mensch wird langsam durch Erlebnisse zu einem Wandel in seinem Verhalten geprägt, und nimmt dieses neue Prägung an.

Der junge Mensch baut langsam eine Distanz zu anderen Menschen auf, die mit dem Älterwerden immer größer wird. Auch wenn der junge Mensch seine große Liebe trifft, dann gibt es immer eine Distanz, auch wenn gesagt wird: „Ich liebe dich, und ich vertraue dir“, dann ist es nicht die Wahrheit, denn es besteht ein Misstrauen, das natürlich ist, das zum Schutz aufgebaut worden sich, denn der Mensch muß sich selbst schützen.

Ich denke, daß Misstrauen ist uns Menschen durch die Evolution mitgegeben, und die Art von Verhaltensweise entwickelt sich mit dem Älterwerden. Slange wir unter dem Schutz eines uns vertrauten Menschen stehen, werden wir das Mißtrauen gegenüber unserer Umwelt noch nicht entsprechend ausgeprägt haben.

Ich selbst kann nur sagen, daß ich schon als Kind misstrauisch war, weil ich nieman­den traute, aber ich weiß nicht, warum es so war. Es könnte auch an der Zeit gelegen haben, denn der 2.Weltkrieg war gerade zu Ende gegangen. Jetzt begann die Zeit des Überlebens, und damit begann auch für mich die Zeit, keinem mehr zu vertrauen, nur dich selbst, und das habe ich dann auch getan.

Für mich war das Misstrauen immer eine Art von Lebensversicherung, die sich be­zahlt machte.

Bunter Kreis

Dieses Bild könnte meiner Seele entnommen worden sein. Es ist der helle Punkt in der Mitte, der als Mittelpunkt meiner Seele dargestellt werden könnte. Außer herum bewegen dich die anderen Kreise, die den hellen Fleck zurückhalten, man könnte auch sagen, meine Seele wird im Körper gefangengehalten. Ob es das gibt, weiß kein Mensch, aber derjenige, der davon betroffen ist wie ich, der spürt die Gefangenschaft im eigenen Körper, aber ist der Körper wirklich mein Eigentum, auch wenn ich davon spreche, nein der Körper kann nicht mein Eigentum sein, denn ich bin die Seele und nicht der Körper, aber er hält mich gefangen. Die Helligkeit ist die unschuldige Seele, denn sie hat nie Schuld auf sich geladen. Aber wer lädt schon Schuld auf sich? Ich lasse die Frage so stehen.

Montag, 12. Mai 2008

Bunte Kreise

Dieses Bild ist das Bild der bunten Softkreidekreise, aber was will ich damit aussagen? Das ist die Frage, aber ist es wirklich die Frage, was die bunten Kreise aussagen wollen? Natürlich sagen die bunten Kreise etwas aus, aber ich kann es euch nicht sagen, weil diese Kreise es mir nicht gesagt haben. Oder wollen sie nur sagen: "schaut her, wie bunt wir sind". Oder wollen sie nur sagen:"alles im Leben ist wie ein Kreis". So langsam merke ich auch, daß man in allem etwas hineininterpretieren kann, weil wir Menschen sind, und jeder Mensch hat für sich selbst eine Meinung, die er in dieses Bild interpretiert. Aber was sehr wichtig ist, jedenfalls für mich, es gibt bei den Interpretationen kein Recht auf Wahrheit.

Sonntag, 11. Mai 2008

Farbig

Dieses Bild habe ich mit Aquarellfarbe gemalt. Ich habe es nach meinen Emotionen gemalt. Ob es ein Stimmungsbild ist, weiß ich nicht genau, aber irgendwie schon. Welche einzelnen Gefühle es sind, das weiß ich nicht, aber es werden schon welche sein. Wa das Bild wirklich darstellen soll, kann man eigentlich nicht erkennen, aber ein sogenannter Experte wird schon etwas aus dem Ärmel zaubern, um etwas über dieses Bild auszusagen.

Freitag, 9. Mai 2008

Buntes Allerlei

Oh, es formiert sich das Bunte zu den Feiertagen des Pfingstfestes, aber ohne den Pfingstochsen, der steht noch im Stall und wird von 10 Jungfrauen geschmückt. Ob es wirklich Jungfrauen sind, das weiß ich leider nicht, denn man verwehrt mir den Zutritt zum Stall. Oh, ihr Jungfrauen all euer unschuldig Gemüt, ihr zur Schau traget, aber der Ochse wird euch nichts tun, das ist gewiss. Oh bleibet so ihr Jungfrauen, so werdet ihr in diesem bunten Allerlei aufgenommen. Aber an euren Seelen sehe ich auch das Schwarze deutlich hervorgehoben, als wenn euer leben nicht ohne Sorgen war, besonders wenn ich eure Leichen im Keller zusammen zähle, eine erhebliche Menge an Leichnamen kommen da zusammen. Ich bin fein, meine Seele ist rein, wer das sagt, der hat nicht alle an der Glocke. Es gibt keine reine Seele, sondern die Seelen der Menschen sehen bunt aus, wie das Bild, aber rein sind sie nicht.

Missverständnis

Man versteht etwas, aber später soll es dann so sein, als ob man es nicht richtig ver­standen hat. Besonders bei den Herrn Politiker kommt es sehr deutlich zum Aus­druck, daß sie eine Rede halten, die zu einem gewissen Unmut bei den Zuhörern führt, aber der Redner spricht später von einem Missverständnis von seiten der Zu­hörer. Natürlich sind die Anderen so blöd, seine Rede nicht verstanden zu haben, ob­wohl der Redner seinen Text selbst nicht verstanden hatte.

Auch bei mir kann es zu Missverständnissen kommen, wenn ich etwas von Kant lese, aber den Text irgendwie anders verstehe und dann den Text nach meinem Verständ­nis auslege, so ist die Auslegung von mir ein Missverständnis zu Kant, aber kann auch zu Missverständnissen bei anderen Lesern führen, die meine Auslegung lesen.

Ich denke, unser Leben lebt von Missverständnissen, so wird uns manchmal etwas zugerufen, wir verstehen den Zuruf, aber ein Wort verstehen wir nicht genau, und ge­ben anschließend das, was uns zugerufen wurde, weiter. Es entsteht ein Missver­ständnis, das aus dem Wort, was wir nicht verstanden haben, anders weitergeben, und dadurch entsteht etwas Neues, was der Zurufende eigentlich nicht gemeint hat.

Ich sitze im Zug und fahre in die nächste Stadt. Der Fahrkartenkontrolleur betritt das Abteil und ruft:“Die Fahrkarten bitte“. Ich lese etwas und der Kontrolleur tritt an mich heran. Ich habe wohl etwas gehört, aber nicht genau verstanden, weil ich gele­sen habe und schaue ihn an. Wir beiden schauen uns an, er erwartungsvoll, daß ich den Fahrschein zeige, und ich denke, was will er von mir. Hier tritt auch ein Miss­verständnis ein und zwar aus der Unkenntnis heraus, weil ich nicht weiß was der Mann will, weil ich ihn nicht verstanden habe.

Hier habe ich noch ein Beispiel aus meiner Kindheit und zwar: Früher hatten die Pastoren noch ein Landwirtschaft neben ihrem Pastorenamt, denn als evangelische Priester durften sie heiraten und mußten ihre Familie selbst versorgen. So nahm man Personal auf wie Knechte und Mägde. Eines Tages meldete sich die neue Magd bei unserem Pastor, und die Frau des Pastor zeigte ihr alles im Haus und das Zimmer für die Magd. Die Magd schaute sich im Zimmer um, sah die heiligen Sprüche an der Wand und meinte plötzlich: „Frau Pastor, hier bleibe ich nicht.“ Die Frau des Pas­tor schaute die Magd an und fragte diese: „ Warum nicht Tine?“ Darauf sagte Tine: „Der Spuch dort an der Wand, das geht nicht.“ Die Pastorenfrau las den Spruch: „Bereite dich vor, der Herr kommt stündlich.“

Hier gab es auch ein Missverständnis, weil die neue Magd den Spruch anders ver­stand als er tatsächlich gemeint war. Nicht der Pastor wollte stündlich kommen, son­dern das Lebensende kann stündlich kommen, und darauf sollte man immer verberei­tet sein.

So schnell kann es zu Missverständnissen kommen, wenn man irgendetwas Gesagtes oder Gelesenes falsch auslegt, dann steht man plötzlich im falschen Wald und ißt die falschen Pilze, wie den Schwiegermutterpilz ( Fliegenpilz).

Wenn man Missverständnisse vermeiden will, ist ein genaues Lesen oder Hinhören sehr wichtig, aber wer macht das schon, die meisten lesen oder hören nur das her­aus, was ihnen genehm ist.

Es gibt jeden Tag genügend Missverständnisse, die wir hinnehmen, aber aus unserer Sicht so zurechtrücken, daß wir damit leben können. Wenn es so bezeichnen könnte, dann wäre auch das Leben ein Missverständnis, von wem, das weiß ich leider nicht, aber ihr dürft darüber einmal nachdenken, vielleicht werdet ihr es herausfinden, wer aus einem Missverständnis heraus das Leben schuf. Viel Glück wünsche ich euch.


Donnerstag, 8. Mai 2008

Sitz der Seele

Große Worte "Sitz der Seele", aber seht euch doch einmal dieses Bild an, daß ich gemalt habe, und ich habe es so gemalt, wie es mein gehirn mir sagte: "male dein Innerstes" und ich ahbe es getan. Das Schwarze in der Mitte des Bildes ist der Bandwurm des Bösen, der mich ständig daran erinnert, irgendwo noch eine Leiche im Keller zu haben. Es kann sein, aber kann auch nicht sein, das ist hier die Frage, ob ich ein Geschöpf des Bösen bin oder nicht. Aber der schwarze Bandwurm sagt nichts aus, weil er schon mumifiziert ist, durch wem oder von wem, ein Gedanke ist noch frei, ich kann es dir sagen, aber ich sage es dir nicht, weil ich es nicht selber weiß.

Kritzelbild

Dieses Bild habe ich auch mit Wachsfarben bereichert, weil ich ausprobieren wollte, ob man auch mit Wachsfarben malen kann, ja man kann. Wenn auch das Bild anders aussieht, nicht so kräftig in den Farben und deren Aussagen, aber man kann trotzdem etwas erkennen, und zwar ganz gut. Aber was soll jetzt das Bild darstellen oder was soll es aussagen? Man könnte es als Fragestellung nehmen, aber nur als solche. Jeder würde in diesem Bild etwas anders sehen. Hätte jetzt ein bekannter Maler dieses Bild geschaffen, so hätten die sogenannten Experten über die Aussage des Bildes gefachsimpelt, aber jeder der Experten wäre zu einer anderen Aussage gekommen. Ich sage lieber nichts dazu, aber ich habe dieses Bild auch kreiert, aber ohne die bewußte Aussage über das, was das Bild eigentlich darstellen sollte. Ich lasse es so stehen, jeder soll sich selbst etwas dazu denken oder auch nicht.

Beten und Liebe

Mit diesen beiden Begriffen habe ich mir etwas ausgesucht, was man in die Nähe der Kirche oder des christlichen Glaubens bringen kann. Obwohl auch bei den Christen das Beten anstatt der Liebe im Vordergrund steht. Mit Liebe meine ich nicht den Ge­sellschaftsverkehr, den viele Menschen als solchen meinen, wenn sie es mit einer Frau treiben, hier geht es um die Vergebung.

Jetzt ist Frau Eva Herman wieder mit einem neuen Buch aufgetaucht, in dem sie wie­der die Emanzipation der Frauen anprangern, besondern auf Schwarzer ist hier in ihre Schußlinie geraten. Sie bezeichnet diese Frau, die sehr viel für die Emanzipation der Frauen getan hat, als Satan, als schwarze Seele, aber gleichzeitig vergibt sie die­ser Frau und betet für deren Seelenheil.

Ich weiß nicht, ob Frau Herman sehr gläubig ist, oder ob sie jetzt sich erst in die re­ligiöse Ecke drängt, weil sie sich mehr davon verspricht? Oder könnte es möglich sein, daß sie sich nach ihren bisherigen Büchern, von deren Veröffentlichung sie sich etwas versprach, in ein seelisches Chaos geraten ist, weil die Kritik gegen den Inhalt dieser Bücher sehr negativ war. Na ja, wenn man nichts von der deutschen Geschich­te versteht, dann sollte man verschiedene Passagen auslassen, die man bei uns in der Öffentlichkeit nicht gerne hört oder hören will, ausgenommen die Rechtsradikalen, die auf derartigen Äußerungen einer Frau stehen, weil sie mit diesem Weltbild erzo­gen wurden, es fehlte noch die Passage für die Rechtsradikalen, von Gewalt in der Ehe und Familie.

Frau Herman sollte einmal über das partnerschaftliche Verhältnis von Mann und Frau in der Ehe und Familie nachdenken, denn die Frau steht gleichberechtigt neben dem Mann. Der Mann ist nicht der Übervater der Familie und bestimmt nicht das Le­ben in der Familie, denn er ist nur ein Teil der Familie und nicht mehr und weniger.

Sie hätte viel früher für sich und ihre Familie beten sollen, dann hätte sie auch die Liebe von Menschen erfahren, die ihr näher stehen als andere Menschen. Wenn ich bedenke, wie oft Frau Herman verheiratet war, dann stelle ich mir wieder die Frage: Warum hat sie dann so oft geheiratet? Leider habe ich keinen Einblick in ihre Ver­gangenheit, weil dort das ruht, was sie heute scheinbar belastet.

Warum will sie jetzt für andere Menschen beten, was doch früher anscheinend nicht getan hat? Und dann will sie alle Menschen lieben, sprich vergeben, die ihr Böses angetan haben? Warum das? Ist Frau Herman jetzt auf einen religiösen Trip, oder sucht sie Vergebung durch Gott und seine Gnade, wenn sie vor seinem Thron steht und Gott sie fragt: „Eva wo warst du, als deine Kinder dich brauchten? Du hast ständig gearbeitet, weil du dich selbstverwirklichen wolltest?“

Wir Menschen stammen aus der Tierwelt, und wir sind noch immer Tiere, auch wenn es viele Menschen nicht wahrhaben wollen, aber die Evolution gibt denen recht, die immer sagen: Tier Mensch. Der Mensch ist kein Heiliger und wird auch kein Heili­ger, auch wenn er betet und liebt. Wie oft sind Gebet und Liebe nur vorgetäuscht worden, um durch dieses Verhalten Vorteile zu erlangen.

Also Frau Herman, beten und lieben sie oft sie wollen, wenn es ihnen gut tut, dann bin ich zufrieden, aber lassen sie die Menschen in Ruhe, die das Beten und Lieben nicht wollen, weil darunter eine Hinterfötzigkeit vermuten, selbst ich traue keinem Menschen.

Mittwoch, 7. Mai 2008

Durcheinander

Dieses Bild habe ich mit Wachsfarben angefertigt. Es ist wirklich ein wildes Durcheinander, aber warum, das habe ich bis heute icht erfahren können. Ich wollte mit Farben spielen, aber hier spielte das Gehirn mit mir. Es ist bestimmt ungewöhnlich, ein solches Durcheinander von einem Erwachsenen zu erwarten, weil man meistens auf Kleinkinder tippt, aber in jedem Erwachsenen ist auch ein Kind, besonders in den Männern. Aber ein Ausdruck meiner seelischen Verfassung ist es, aber welche? Ich weiß es nicht, was für mich momentan ungewöhnlich ist. In der Farben-Psychologie sagt dieses Bild etwas aus, aber was will es mir sagen?

Tiefkühltruhe

In der letzten Zeit habe ich mich oft gefragt, was kommt eigentlich in eine Tiefkühl­truhe. Allgemein wird man sagen, Abepacktes Fleisch, Speiseeis in jeglicher Art und Form und so Manches mehr, was tiefgekühlt werden muß.

Jetzt fragt sich mancher, was hat dieser Knilch eigentlich vor, wenn er hier über den Begriff „Tiefkühltruhe“ schreibt? Mir geht es nämlich darum, daß man in Nord­rhein-Westfalen Babyleichen in einer solchen gefunden hat.

Ich denke, ihr habt es selbst gelesen und in den Medien gehört, aber oft gehen diese Meldungen unter, weil einfach zuviel mit Neugeborenen passiert. Einmal werden die Überreste von Babies in Blumenkästen, dann in Mülltüten, in Müllkontainern usw. gefunden. Derartiges belastet den Menschen, aber man fragt sich immer wieder: Warum geschieht so etwas?

Also mich schocken die Meldungen, denn wenn man keine Kinder haben will, dann gibt es die Möglichkeit der Verhütung, oder wenn man zu blöd zum verhüten war, dann kommt ein kleines Wesen auf die Welt, das ein Mensch ist und Liebe durch die Eltern erwartet. Will man dieses kleine Würmchen trotzdem nicht haben, dann gibt man es zur Adoption frei, denn es gibt viele kinderlose Ehepaare, die gerne ein Kind hätten, aber keine Kinder bekommen. Man könnte diesen Paaren ein Geschenk ma­chen, das mehr als ein Segen Gottes ist. Aber die Tiefkühltruhe?

Heute gibt es viele Möglichkeiten, auch ungeliebten Nachwuchs weiter zu geben, und das an andere Menschen, die diesem Kind ihre ganze Liebe geben können, und das uneingeschränkt. Aber kann die Tiefkühltruhe dem Baby wirklich die Liebe geben, die ihm Menschen geben können.

Man kann jetzt Witze über die drei Babyleichen in der Tiefkühltruhe machen, aber ich selbst kann es nicht, weil ich in den Kindern immer die Zukunft der Menschheit sehe, und für mich als Vater stehe ich in der Pflicht, das Mögliche zu tun, daß die Kinder behütet werden und in der Freiheit des Denkens und Handelns aufwachsen, um eines Tages selbst ihre Kinder in die Zukunft zu führen.

Das Handeln der Frau kann ich selbst nicht damit abtun, sie hätte die Baby getötet, weil sie unter einem psychischen Ausnahmezustand handeln mußte. Aber ob das stimmt, das können nur Psychologen herausfinden, oder versuchen, das herauszufin­den.

Ich selbst sehe keine Möglichkeit, hier einen Kommentar über die Hintergründe des Tötens abzugeben, weil für mich die Anfänge der Geschichte nicht bekannt sind.

Aber hier dreht sich die Frage um den Punkt: Warum gerade die Tiefkühltruhe, viel­leicht werden wir es bald erfahren, oder auch nicht.

Buntes

Ich habe hier mit meiner Softkreide ein buntes Bild kreiiert, das meinem Seelenleben hier entspricht, immer muß alles bunt sein, aber eigenartig, nicht mein eigentliches Leben. Mein Leben ist eher harmlos, gut es gab einmal eine rauhe Zeit in meinen jüngeren Jahren als Fallschirmjäger, aber dieses Bild könnte auch diese Zeit darstellen, wie schön es war, die Ungezwungenheit, in die Transportmaschine zu marschieren, dann aus 450 m Höhe aus der Maschine zu springen und auf der Erde zu landen. Aber warum habe ich erst jetzt, nach einigen Jahrzehnten, dieses Bild gemalt. Na ja, manchmal ist man schon meschuke.

Koma-Saufen

Ich habe mir schon viele Gnaden gemacht, was Jugendliche dazu bewegt, am sinnlo­sen Alkoholtrinken – auch „Saufen“ genannt – teilzunehmen. Damit will ich aber nicht sagen, früher habe es so etwas nicht gegeben. Gut, es war zu meiner zeit, als ich noch Jugendlicher war, kein Problem für die Gesellschaft, denn Alkohol gab es wenig, wenn auch meistens Selbstgebrannten – durch Schwarzbrennen – und es fehl­ten die Männer, von denen die meistens nicht mehr aus dem Krieg zurückkehrten. So gesehen, hatten wir Jugendlichen keine Schwierigkeiten mit Drogen. Es gab schon Exesse wie: ein richtiger Mann besäuft sich hin und wieder, und wenn du ein Mann werden willst, dann mußt du auch richtig saufen können, aber so etwas war selten. Die meisten Männer, die kamen erst später mit dem Alkohol in Berührung, mit dem Rauchen war es meistens schon früher.

So sah es damals aus, als ich noch Jugendlicher war, aber ich kann nur von mir und meiner näheren sozialen Umwelt ausgehen.

Dieses Koma-Saufen gab es es zu meiner Zeit nicht. Es fehlte des Interesse der Ju­gendlichen am Alkohol, und außerdem passten die Wirte dahingehend auf, daß einem Jugendlichen kein Alkohol ausgeschenkt wurde. Mancher Jugendliche, der in einer Gaststätte Alkohol bestellte, flog im hohen Bogen aus der Gaststätte hinaus. Wenn er sich illegal Alkohol beschaffte, dann wurde derjenige ermittelt, der dem Jugendli­chen den Alkohol verkauft hatte. Soviel ich weiß, wurde einmal ein Kaufmann zu ei­ner Freiheitsstrafe verurteilt, weil er einem Jugendlichen Alkohol verkaufte.

Die Jugendlichen sollten von ihren Eltern, oder was besser wäre, von ihren Lehrern über die Gefahren des Alkoholgenusses aufgeklärt werden. Gerade dieses Koma-Saufen birgt die Gefahr in sich, daß die aufgenommene Promillezahl sehr schnell überschritten werden kann, so daß der Betrunkene nicht mehr aufwacht, und an­schließend an einer Alkoholvergiftung stirbt.

Die Art von Alkoholgenuss birgt auch die Gefahr in sich, daß der betroffene Jugend­liche schon früh zum Alkoholiker wird, und sehr lange Zeit in diesem Krankheitszu­stand bleiben wird. Auch wenn er es schaffen sollte, vom Alkohol wegzukommen, so bleibt er trotz ein trockener Alkoholiker, der nie mehr einen Tropfen Alkohol trinken darf. Richtig gelesen: nicht mehr Alkohol trinken darf, weil er dann, wenn er Alkohol trinkt, wieder Alkoholiker wird.

Ich verstehe auch die Wirte nicht, die den Jugendlichen die Möglichkeit geben, der­artige Gelage durchzuführen. Die Wirte müßten gegen derartige Auswüchse ein­schreiten, und den Jugendlichen den Konsum von Alkohol verweigern, aber alle. So auch die Verkäufer in den Geschäften, die Alkohol verkaufen, müßten den Jugendli­chen kein Alkohol abgeben, auch wenn der Jugendliche dahingehend äußert, er wolle den Alkohol für seine Eltern, sollen die Eltern den Alkohol selbst holen.

Natürlich läßt sich eine Kontrolle nur schwer durchführen, aber wenn nur ein großer Teil der Jugendlichen durch eine derartige Maßnahme vom Koma-Saufen abgehalten wird, wäre schon ein großer Erfolg.

Wenn man über dieses Koma-Saufen liest, dann ist es irgendwie resignierend, man ich frage mich dann, weshalb geht so etwas weiter, warum machen die Jugendlichen so etwas? Gut, es sind nur wenige Jugendliche, aber sie schädigen den Ruf der großen Masse der Jugendlichen, weil die heutige Jugend genauso kreativ und auf­rührerisch ist wie die Jugendlichen meiner Zeit, und das ist auch gut so, denn eine Gesellschaft muß sich weiterentwickeln. Aber das Koma-Saufen sollte wegfallen.