Samstag, 29. März 2008

Die sittliche Reife

Jetzt komme ich wieder mit etwas, was mich in soweit beschäftigt, weil ich über die geistige Reife geschrieben oder meine Gedanken gemacht habe, muß ich doch auch etwas über die sittliche Reife schreiben.

Ich bin in einer Zeit groß geworden, in der man auch über die sittliche Reife sprach und sich darüber ausließ. Es wurden Verordnungen erlassen, die sich darüber aus­ließen, was gesittet war oder nicht. Man ging davon aus, daß Frauen Schlüpfer tru­gen und nicht unter dem Kleid nackt waren, obwohl einige wirklich keinen Schlüpfer anhatten, aber das lange Kleid oder der Rock verdeckten diese Nackheit. Männer müssen immer mit geschlossenen Hosenladen herumlaufen, denn heraushängende Geschlechtsteile waren nicht erlaubt. Auch durften in Gegenwart von Frauen keine fiesen Witze erzählt werden. Aber wenn die frauen unter sich waren, dann erzählten sie sich die schlimmsten Witze.

Auch über Sex durfte man sich nicht unterhalten, vielfach wurde krampfhaft versucht, einen Code für Geschichten zu erfinden, die etwas über Sex aussagten.

Die sittliche Reife war dann gegeben, wenn der Mensch sich dem anpaßte, was die Gesellschaft von ihm forderte, immer schön anständig bleiben. Aber wie kann man das, wenn man in der Öffentlichkeit an die Regeln der Gesellschaft hält, aber im klei­nen Kämmerlein seiner Unsittlichkeit gegenüber anderen Menschen frönt, eine rich­tige Sau ist.

Was hat eigentlich das Leben mit sittlicher Reife zu tun? Ich fühle mich irgendwie überfragt, denn das Leben kennt nur Arterhaltung und dafür zu überleben. Wir Men­schen haben die Sittlichkeit auf den Sockel der Göttlichkeit erhoben, aber wir wi­desprechen uns auch selbst, weil uns prinzipiell die Sittlichkeit fremd ist, denn unsere Triebhaftigkeit legt uns den Grundstein für das Leben, weil es ohne die Triebe kein Leben geben würde.

Die Regeln über die sittliche Reife, über die jemand verfügen soll, ist von den Men­schen selbst erstellt worden. Die Christen sagen, daß sei von Gott gekommen, daß der Mensch Scham habe und damit auch über Sitte verfüge, aber wenn ich mir die vergangenen Jahrhunderte ansehe, insbesondere das sogenannte sittliche Verhalten des Klerus und des Adels, dann denke ich, was heißt eigentlich sittliches Verhalten und wie sieht es aus.

Im Prinzip werden von einigen Menschen Regeln aufgestellt, nach denen der Mensch sich verhalten soll, er richtet sich danach, damit die Umwelt von einer sittlichen Rei­fe des Betreffenden spricht.

Nicht Gott, sowie es die Christen glauben, hat die sittlichen Regeln aufgestellt, wie der Mensch zu leben hat, damit sein Verhalten nicht anstößig wirkt, sondern der Mensch selbst hat sie aufgestellt, nach denen sich dann jeder richten muß, ob er will oder nicht.

Aber gibt es von Natur aus, daß sich ein Mensch gesittet benehmen kann? Ich denke nicht, er muß es lernen. Ich habe es gelernt, daß ich den Erwachsenen nachgeahmt habe, aber nur das Verhalten, das auf andere Menschen nicht anstößig wirkte.

Doch es gibt in unserer Gesellschaft verschiedene Gruppen, die gesittetes Verhalten häufig anders sieht, also sind sie unterschiedlicher Meinung was sittlichen Verhal­tens betrifft. So wie beim alten Adel, wo ich einmal zu Gast war. Wenn ein Kamerad mir keine Hinweise gegeben hätte, wie ich mich richtig verhalten sollte, dann wäre ich bestimmt auf die Nase gefallen, aber so bekam ich wegen meines Verhaltens ein indirektes Lob, was mir natürlich gefiel, auf jeden Fall zu der Zeit.

Allgemein kann man sagen, jeder Mensch kann sich gesittet verhalten, wenn man sich auch an Manches gewöhnen muß. Aber eine sittliche Reife gibt es nicht, weil es keine feststehenden Regel gibt, nach denen man ein sittliches Verhalten bewerten kann.

Freitag, 28. März 2008

Die geistige Reife beim Menschen

Was bedeutet eigentlich „geistige Reife“? Geistige Reife sind zwei Begriffe, die in der Gesellschaft der Menscheit etwas bedeuten, daß ein Mensch geistig in der Lage ist, sein Leben selbst zu gestalten. Aber gibt es einen Wert, von dem man davon spre­chen kann, daß hier die geistige Reife eines Menschen beginnt? Oder gibt es keine Reife in geistiger Hinsicht, so daß der Mensch nur der Natur überlassen wird, um das Überleben zu üben, damit er überleben kann.

Der Begriff der geistigen Reife ist ein Begriff, der von den Menschen geprägt wurde, aber wann und warum, das ist mir unbekannt. Den Begriff der Hochschuleife kenne ich, wenn man sein Abitur gemacht hat, dann hat man die Hochschulreife, und man kann an einer Hochschule studieren, wenn man aufgenommen wird, denn allein die Hochschulreife zu haben, ist noch lange keine Garantie an einer Hochschule zu stu­dieren.

Aber bei dem Begriff der geistigen Reife gibt es keinen Hinweis darauf, was man mit dieser geistigen Reife machen kann. Das einzige wäre, daß man sein Leben besser im Griff hat, es besser gestalten kann und eine Fähigkeit entwickelt hat, mit anderen Menschen besser umgehen zu können. Auch kann die geistige Reife beinhalten, daß man eine Sache, z.B. ein Schriftstück eingehender lesen und dann besser auslegen kann.

Ich weiß wirklich nicht, wie man den Begriff „geistige Reife“ unterbringen kann, denn er steht mir zu abstrakt im Raum, und er hat mich mich keinen Bezug zum wirk­lichen Leben. Wenn man die geistige Reife mit der Intelligenz verbinden will, also geistige Reife und Intelligenz wären das Gleiche, dann komme ich mir vor wie ein Mensch, der anscheinend nicht das Leben begriffen hat. Denn um zu leben und zu überleben, muß man die grundsätzlichen Fähigkeiten mitbringen, die uns die Evoluti­on mitgegeben hat, alles zu überdenken, bevor wir handeln, oder in einer Notsituati­on schnell zu handeln, um der Gefahr zuvor zu kommen.

Geistig bekommen wir alle bestimmte Fähigkeiten mit, die uns bei der Bewältigung des Lebens behilflich sind. Die geistigen Fähigkeiten sind beim Menschen so ausge­prägt, daß er damit das Leben bewältigen kann, daß er über das Leben nachdenken kann, und daraus seine Schlüsse zieht. Aber ist das die „geistige Reife“?

Dieser Begriff sieht so aus, als wenn etwas bewertet werden soll, aber man kann es eigentlich nicht bewerten. Denn mit dem Begriff der geistigen Reife wird der Mensch in bestimmten Stufen oder Schichten eingeteilt so etwa: die haben die geistige Reife und die nicht. Es ist unglücklich zu jemanden zu sagen, daß er die geistige Riefe nicht habe, weil er zu dumm sei, sein Leben selbst gestalten zu können. Aber hier kommt der Begriff „dumm“ vor, der besagt, daß es demjenigen an Intelligenz mangeln wür­de, obwohl er nur das ihm Gesagte nicht richtig auslegen kann, oder es verkehrt aus­legt, aber er ist doch nicht dumm.

Ich denke, den Begriff „geistige Reife“ werde ich nicht benutzen, sowie ich es bisher auch nicht getan habe. Es gibt soviel Begriffe, die der Mensch kulturbedingt geschaf­fen hat, um sich von den anderen Tieren zu unterscheiden. Diese Begriffe haben we­nig Inhalt oder gar keinen. Sie sind leer und hohl, weil sie abstrakt sind und nie mit Leben gefüllt wurden, weil man es nicht konnte. Das Leben als solches kommt ohne die Begriffe aus, die vom Menschen geschaffen wurden, aber auch gleichzeitig für den Menschen, doch leider kann der Mensch sehr oft mit diesen Begriffen selbst nichts anfangen.

Ich habe immer die Sehnucht, daß das Leben alle Bereiche des Daseins ausfüllt, da­mit wir Menschen aber auch alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten leben kön­nen.

Wichtig ist für mich das Sein, weil ich da bin, ich bin anwesend, solange ich noch le­be. Nur das Sein erfüllt mir meine Sehnsucht nach dem Leben, aber auch nach dem Tod, der das Sein hier auf der Erde eines Tages abschließt.

Wenn du dein Leben mit Leben füllst, dann hast du gelebt, keiner wird fragen, wie du gelebt hast, sondern man wird immer sagen, sie oder er haben gelebt.

Donnerstag, 27. März 2008

Geschlechtsreife des Menschen

Es hört sich eigenartig an, wenn man in einigen Worten über die Geschlechtsreife des Menschen schreibt oder spricht, aber die Tatsache ist die, daß auch der Mensch dem biologischen Rhythmus der Natur unterliegt, genauso wie die übrige Tierwelt auf diesem Planeten.

Als ich heute morgen in die Stadt ging fiel mir auf, daß ich jemand sah, der sich eilends bewegte, um auch in die Stadt zu kommen. Es war eine junge Frau im Altern von etwa 17/18 Jahren, die sehr gut aussah und mich zu dem Gedanken verleitete, daß sie irgendwann einen jungen Mann kennen lernt, mit dem sie eine Beziehung ein­geht, denn die Reife ist bei der jungen Frau sichtbar, daß sie Kinder gebären kann, also ist die Geschlechtsreife bei der jungen Frau gegeben.

Jetzt muß sie einen Mann finden, mit dem sie wirklich eine Beziehung eingehen kann, in der ein Kind gezeugt wird. Aber sind beide, der junge Mann und die junge Frau auch geeignet ein Kind großzuziehen, ihm Sicherheit und Nahrung zu geben? Das ist hier die Frage, der man einmal kurz nachgehen müßte.

Die Geschlechtsreife von Mann und Frau sagt nur aus, daß beide in der Lage sind, ein Kind zu zeugen, und die junge Frau kann das Kind gebären. Es ist bei uns Men­schen nicht anders als in der übrigen Tierwelt, in der es in einem bestimmten Alter zur Geschlechtsreife kommt, es ist bei jeder Art von Tieren unterschiedlich, aber dar­über will ich nichts schreiben, weil es ein zu umfangreiches Thema wäre, sondern mir geht es um die Geschlechtsreife eines jungen Menschen und deren Folgen für den Menschen.

Die Geschlechtsreife läßt auch die Gefühle anders reagieren, sie verbinden sich mit der Geschlechtsreife dazu, daß es emotional zu einer geschlechtlichen Vereinigung der beiden Geschlechter kommt. Die Geschlechtsreife fördert das Verlangen nach Sex, was ganz natürlich ist, denn wir haben den Auftrag der Evolution verinnerlicht, unsere Art zu erhalten.

Wir Menschen verbinden die Geschlechtsreife mit der körperlichen Reife, das ist so­weit richtig, oder man kann es akzeptieren, daß der Körper in der Zeitspanne der ge­schlechtlichen Reife, reift und langsam das Wachstumsende erreicht. Gut, die Ge­schlechtsmerkmale verändern sich auffallend schnell, so daß man Manches nicht richtig mitbekommt, aber das fällt auch unter die körperliche Reife, weil der Mensch mit Beginn des Geschlechtsreife in der Lage sein muß, Nachwuchs zu zeugen und zu gebären, um die Art zu erhalten.

Aber mir fiel auf, als ich gedanklich einmal meine eigene Geschlechtsreife durch­dachte, daß die Geschlechtsreife sich in ihrer Ausdrucksweise nicht verändert hat, nur in ihrem zeitlichen Ablauf, denn meine Geschlechtsreife begann mit dem 13.Le­bensjahr, und heute beginnt sie schon mit dem 11.Lebensjahr. Auffallend ist es, daß sich insbesonder die Mädchen etwas anders verhalten, sie sind fraulicher geworden, sie zeigen ihre fraulichen Reize offener und direkter, sie verstecken ihre Geschlechts­merkmale nicht, besonders ihren Busen zeigen sie deutlich, wenn auch hinter einer Bluse versteckt, aber er sichtbar.

Ich kann im Hinblick auf mein Alter und meiner Lebenserfahrung schon andeuten, welche Veränderungen die Geschlechtsreife bei den Menschen angenommen hat, aber die Entwicklung ist bestimmt noch nicht zu ende.

Die Geschlechtsreife sagt eigentlich nichts Anderes als das, daß der geschlechtsrife Mensch de Zeugungsakt fortsetzen kann, um seine Art zu erhalten, daran ist eigent­lichs nichts Besonderes, weil in der ganzen Tierwelt dieser Akt oder diese Entwick­lung ganz normal ist.

Mir ging es eigentlich nur darum, philosophisch dieses Thema zu fassen, mit dem Gedanken, kann man eigentlich die Geschlechtsreife auch philosophisch ansprechen, ja man kann es, denn alles was zum Menschen und seiner Welt gehört, ist auch ge­danklich im Menschen gespeichert, also kann ich auch darüber philosophieren.

Bringt die Philosophie etwas

Diese kleine Frage ist eine kommerzielle Frage und richtet sich nach der Wirtschaft­lichkeit der Philosophie, das bedeutet, wenn ich philosophiere, kann ich davon leben, bekomme ich für meine philosophischen Gedanken materielle Güter?

Ich wende mich vom Materialismus ab, denn für mich ist die Philosophie die Mutter aller Wissenschaften, weil jede Wissenschaft das Denken über eine Lösung eines wis­senschaftlichen Problem das Denken voraussetzt. So auch der kurze Satz: „Ich denke also bin ich!“ Für mich ist es ein wichtiger Satz, der meine Existenz beinhaltet, denn wenn ich nicht denke, dann könnte ich nicht sein, aber gibt es wirklich die Nichtexis­tenz, wenn ich nicht denke? Oder ist dieser kleine Satz nur symbolisch gedacht, wer denkt, der kann auch philosophieren, also wäre es eine neue Existenz, nämlich die Exisenz eines Philosophen.

Nun kommt mir der Gedanken, wenn ich an unserer aller Existenz denke, daß wir alle Philosophen wären, aber das würde bedeuten, wir könnten alle denken, indem wir unsere Gedanken formulieren und dann durch Raum und Zeit schweifen lassen, ohne an wissenschaftliche Formalitäten zu denken, die der eigentlichen Philosophie eine Zwangsjacke verpasst hat. Zwänge bedeuten für die Gedanken und damit für das Philosophieren eine Einschränkung auf ein bestimmtes Maß, Gedanken zu haben, obwohl die Gedanken keine Einschränkungen und Grenzen kennen, denn sie bewe­gen sich mit Geschwindigkeiten, die kein Mensch erfassen kann.

Die Gedanken sind das größte Gut des Menschen, denn wenn ich als Mensch noch frei denken kann, dann lebe ich und fühle die Freiheit meines Denkens, auch wenn mein Körper in den Zwang der Unfreiheit gerät, wenn er alt und gebrechlich wird, so sind meine Gedanken frei und unzerbrechlich, aber nur dann, wenn ich den Zwängen umgehe, die meine Gedanken einschränken wollen, besonders dann, wenn meine Ge­danken einer kommerziellen Notwendigkeit unterzogen werden soll.

Ich verlasse jetzt einmal die kommerzielle Seite, um zum eigentlichen Gedanken zu kommen. Was bringt mir die Philosophie wirklich? Sie bringt mir heute sehr viel, be­sonders jetzt in meinem Alter. Ich kann immer mehr aus meinen Lebenserfahrungen schöpfen, aber gleichzeitig erkenne ich auch, daß die Philosophie auch jung geblie­ben ist, weil auch die Philosophen der Antike über die gleichen Themen philoso­phierten, so wie wir es heute auch tun. Denn die Themen haben sich im Inhalt nicht verändert, nur die Umwelt hat sich verändert, sie hat sich technisiert. So werden die Gedankengänge andere sein als die im Altertum, aber das Ergebnis ist immer das Gleiche, es geht um die Existenz des Menschen.

Heute habe ich nicht mehr meine Existenz als solchen vor dem geistigen Auge, son­dern die Existenz nach der Existenz, man könnte hier auch vom Tod sprechen, der automatisch eintritt, wenn die wichtigsten Funktionen des Lebens eingestellt werden.

Es ist eigenartig, wenn man sich mit der Existenz nach der Existenz beschäftigt, dann verliert alles seinen Schrecken, es wird alles vertrauter, auch die Existenz nach der Existenz.

Heute kann ich eigentlich über alles reden, über das ich nachgedacht habe, ich benö­tige nicht mehr die Höflichkeit des Schweigens, sondern ich kann diese Höflichkeit ablegen, auch wenn es für andere als unhöflich gilt.

Wenn meine Gedanken in der Vergangenheit verweilen, für einen kurzen Augenblick, dann ist für mich die Vergangenheit der Hort des Denkens und der Beginn, sich mit der Philosophie zu befassen, weil es ohne die Gedanken über die Existenz des Indivi­duums nicht geht, denn auch ich bin ein Individuum, das sich in die Reihen der Ge­danken einfädelt, um die Gedanken zu erfassen, die etwas über meine Existenz als Mensch aussagen können.

Die Philosophie bringt uns wirklich etwas, das sind die Fähigkeiten Gedanken zu entwickeln, die uns der realen Existenz näher bringen.

Ich denke euch ihr Freunde der Weisheit.

Dienstag, 25. März 2008

Der Papst und das jüdische Volk

In der Osterwoche, vor Karfreitag war es, da rief der Papst das jüdische Volk auf, Jesus als den Messias anzuerkennen. Was er wohl damit meinte? Der Herr Benedikt will, daß das jüdische Volk missioniert wird, und damit soll der jüdische Glaube wegfallen, obwohl dieser älter ist als das Christentum.

Das Verhalten des Papstes hat viele Proteste ausgelöst, aber was kann jemand, der nur seinen Glauben als den richtigen ansieht, schon an Toleranz gegenüber anderen Religionen zeigen. Er hat keinen Funken an Toleranz, weil er nur sein eigenes Stre­ben nach Macht sieht, und seinen eigenen Glauben als den richtigen hält. Er will nur missionieren, ob es den anderen Religionen gefällt oder nicht, das ist ihn egal, hauptsache der eigene Glaube kommt zur Geltung.

Ich habe da meine schwierigkeiten, wenn ich Menschen sehe, die so verbohrt sind, und auch der Meinung sind, sie haben Recht, auch wenn sie Unrecht haben. Beson­ders wir Deutsche sollen uns in demut und Toleranz üben, denn die Generationen vor uns, im dritten Reich, haben dem jüdischen Volk Schreckliches angetan, sie haben sechs Millionen von ihnen vernichtet.

Wir haben auch als Christen kein Recht zu missionieren, weil jede Religion ein Recht auf Freiheit des Glaubens hat. So hat auch der jüdische Glaube das Recht, seine Re­ligion so auszuüben, wie sie es möchte. Zudem war Jesus ein Anhänger des jüdischen Glauben, bis zu seinem Tode, denn das Christentum als solches ist erst einige Jahre später als Religion entstanden. Jesus bildete eine kleine religiöse Gemeinschaft, die sich nicht vom jüdischen Glauben abspalten wollte, sondern er wollte den Glauben etwas verändern und toleranter machen. Das Christentum erlebte eine derartige Si­tuation von etwas 500 Jahren, als Luther den christlichen Glauben, hier die Kirche als solche anprangerte, so daß es zu einer Spaltung innerhalb der christlichen Kirche kam, so daß zwei christliche Konfessionen entstanden, die römisch-katholische und die evangelische, die reformistische.

Aus dem christlichen Glauben haben sich viele kleine Gemeinschaften entwickelt, die von den großen Konfessionen als Sekten bezeichnet werden. Auch Jesus seine kleine Glaubensgemeinschaft wurde von den jüdischen Gelehrten auch als Sekte bezeichnet. Wie das Christentum wirklich aus dieser kleinen Zelle von Gläubigen entstehen konnte, ist eigentlich schleierhaft, auf jeden Fall für mich, weil ich mich mit dem nicht beschäftigt habe. Aber mir geht es nicht um die Glaubensgemeinschaften und ihrer Entstehung, sondern mir geht es nur um einen Menschen, der von anderen Menschen verlangt, einen Menschen als Messias anzuerkennen, obwohl diese Men­schen ihn immer als Messias abgelehnt haben.

Wenn Jesus ein Symbol für das Christentum sein soll, so soll er es sein, aber kein Mensch hat das wirkliche Recht, Menschen anderen Glaubens aufzufordern, dieses Symbol als das ihre anzuerkennen.

Gerade die Vielfältigkeit der Glaubensgemeinschaften gibt vielen Menschen, die Angst vor dem Leben haben, die Möglichkeit, sich einer dieser Gemeinschaften anzu­schließen, um gegebenfalls Sicherheit zu finden, damit die Angst sie nicht in den Wahnsinn treibt, was auch die Sekten können.

Ist es Altersstarrsinn eines 80-jährigen, von anderen zu verlangen, ihre eigene Reli­gionsgemeinschaft aufzugeben, um der römisch-katholischen Kirche beizutreten, und wenn man es nicht macht, dann kommt man nach dem Tode in das ewige Fege­feuer. Aber ich denke nicht, daß es Altersstarrsinn ist, sondern der Papst hat es sich genau überlegt, wie er Unzufrieden zwischen den Religionsgemeinschaften stiften kann.

Ich halte nicht viel von Päpsten, mehr gesagt vom Amt des Papstes, denn Päpste sind auch nur Menschen und damit fehlbar, auch wenn sie als unfehlbar gehalten werden. Irgendwann wird sich dieser Konflikt zwischen den Glaubensgemeinschaften von al­leine lösen, wenn die Menschen nicht mehr da sind.

Das jüdische Volk hat viel gelitten in den letzten 2000 Jahren, als sie aus ihrer ange­stammten Heimat verbannt wurde. Jetzt sollte man sie in Ruhe lassen, weil sie diese nach der langen Wanderung verdient haben.

Beweis der Liebe

Jetzt in der Osterwoche steckte eine gedruckter Zettel in meinem Briefkasten auf dem stand „Beweis der Liebe“. Die Zeugen Jehovas haben vermutlich den Zettel in den Kasten geworfen, denn er war auch gleich eine Einladung zu ihren in die Königssaal zu kommen. So nennen sie ihren großen Raum, in dem sie ihre Predigten vor den Mitgliedern halten.

Aber warum einen Beweis der Liebe? Dabei geht es um das Osterfest, das ein Symbol für die Kreuzigung von Jesus ist, das war vor etwas 2000 Jahren in Jerusalem. Denn die Christen gehen davon aus, daß sich Jesus habe kreuzigen lassen, aus der Libe zum Menschen, weil er mit seinem Tode die Sünden von den Gläubigen nehmen woll­te.

In dem „Neuen Testament“ wird nur über Jesus geschrieben. Es soll aber Jünger, die angeblich über das Leben von Jesus berichtet haben, noch nicht gelebt haben, als Jesus die Wüsten von Palästina durchquert hatte. Jesus war ein Gründer einer religi­ösen Sekte, die keine neue Religion wollte, sondern se wollte die jüdische Religion et­was verändern, toleranter und damit auch liberaler machen. Sie wollten die religi­ösen Dogmen auf weichen und ein wenig verändern.

Jesus hatte nicht vor, für andere zu sterben, auch wollte er überhaupt nicht sterben, weil er noch etwas vorhatte. Er war ein Mensch wie jeder andere, und als Mitglied der jüdischen Stämme waren ihm die römischen besatzer ein Dorn im Auge, aber er entsagte der Gewalt, denn er griff nicht zur Waffe, sondern wollte mit dem Wort die Besatzer aus Palästina vertreiben.

So stand er jetzt zwischen den Kämpfer um Barabas und den Römern. Aber gleichzei­tig hatte er es sich mit den Mächtigen der jüdischen Religion verscherzt, so daß auch sie im nach dem Leben trachtete. Er war ohne Waffe, weil er kein ausgebildeter Kämpfer war, und er meinte mit dem Ausspruch:“Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen!“ Eigentlich stimmt es, wenn es von der Logik be­trachtet, aber lassen wir diesen Ausspruch einmal so stehen.

Jesus wollte seine religiösen Ziele, es waren eigentlich nur die kleinen Veränderun­gen in seiner Religion, ohne Gewalt erreichen, denn er war der Meinung, so etwas würde auch ohne Gewalt und mit Worten gehen, nur müsse man die richtigen Worte finden. Gleichzeitig wollte er auch das vorleben, was er in Worten äußerte.

Er verlegte sein ganzen Handeln auf die Zuneigung zum Menschen, zu allen Men­schen, was er dann mit Liebe zum Menschen bezeichnete. Diese Liebe wird von den Christen als Beweis genommen, daß Jesus durch den Tod, seine Liebe zu den Men­schen unter Beweis gestellt hat.

Aber für mich ist es kein Beweis für die Liebe zu einem anderen Menschen. Wenn je­mand tot ist, dann ist er tot, und damit ist auch die Liebe nicht mehr da. Wenn ich meine Liebe für einen anderen Menschen unter Beweis stellen will, dann muß ich le­ben, und ich darf mich nicht verdrücken. Ich muß zu dem Menschen stehen, ich muß ihn mit meiner Liebe beschützen, aber hier ist nichts gekommen. Jesus hat sich ins Jenseits verabschiedet.

Sein Tod ist nicht von religiöser Art, sondern dieser Tod ist so etwas wie ein Symbol für eine neue Religion, aber hier insbesondere das Symbol der Kreuzes, an dem Jesus von den Römern hingerichtet wurde. Denn die Kreuzigung war eine römische Art einen Verurteilten hinzurichten. Für die Römer war Jesus ein Aufständiger, auch wenn er scheinbar ohne Waffen kämpfte, und für seine Landsleute war er so etwas wie Luther, der die Kirche auch verändern wollte. Von Jesus zu Luther gibt es an­scheinend einige Parallelen.

Ob der Tod von jesus wirklich ein Beweis der Liebe war, möchte ich nicht beurteilen, weil ich die Umstände nicht kenne, in denen er damals gelebt hatte. Aber für mich ist der Tod kein beweis der Liebe, besonders dann nicht, wenn jemand freiwillig ge­zwungen in den Tod geht, er wird hingerichtet, so wie Jesus.

Nun gut, es gibt ein „Happy end“, es kommt zur Auferstehung von Jesus. Er fährt aufwärts in den Himmel und sitzt zur Rechten Gottes.

Der Beweis der Liebe ist die Mitgliedschaft in einer religiösen Gemeinschaft, der man sein ganzes Vermögen opfert, damit die Vorsitzenden der Gemeinschaft ein gu­tes Leben haben. Die anderen Gläubigen darben und warten auf das Paradies, das danach kommt, wenn sie verstorben sind. Was für eine Verarsche von Menschen für den Menschen. Eigentlich ist es schön, wenn sich die Menschen gegenseitig verar­schen, aber es gibt Menschen, die glauben an das Gute in ihren Mitmenschen, und dann werden sie auf eine Weise verarscht, die mit dem Beweis der Liebe nichts mehr zu tun hat, sondern nur mit dem Beweis des Geldes bezw. der Kapitals.

Oh, heiliger Donnerbalken, die siehst viele Ärsche, aber du verarschst niemand, son­dern gibst jedem die Ruhe und Möglichkeit, hinten etwas runterfallen zu lassen.


Sonntag, 23. März 2008

Fremdgehen

Wie komme ich auf diesen Begriff. Eigentlich dürfte es den nicht geben, denn wer geht gerne in die Fremde, dort wo er fremd ist, denn in der Fremde ist man immer fremd, weil man ein Fremder ist, aber dann ist für den Fremden, der in der Fremde ist, alles fremd, auch die dort wohnen, sind für ihn Fremde.

Ich kehre jetzt zurück, nämlich zu dem Begriff „fremdgehen“. Was bedeutet es ei­gentlich „fremdgehen“? Wir sind alle Individuen, die selbst entscheiden, was sie tun und wie sie sich verhalten und wie sie handeln. Aber sobald sie eine Beziehung ein­gehen, ich stütze mich hier auf die Eheschließung, egal ob hetero oder homo, das soll keine Rolle spielen, denn jede Partnerschaft beruht auf eine feste Bindung von zwei Menschen.

Einer der Partner sieht einen Menschen, de ihm gefällt und macht diesen Menschen an, um mit ihm eine Beziehung von kurzer dauer einzugehen. Meisten, hier zu über 99%, geht es um einen schnellen Sex, weil er angeblich etwas Verruchtes an sich hat sowie etwa die Beziehung zu einer Prostituierten. Schon das bedeutet für den Part­ner, das sein ihm anvertrauter Partner mit einem anderen Menschen eine sexuelle Affäre hat, und er bezeichnet diese Affäre „Fremdgehen“, Also geht der Partner mit einem Fremden oder einer Fremden.

So, jetzt kommen wir wieder einmal zu unseren Vorfahren, aber auch zu unseren Ver­wandten den Neandertalern, denn die haben den Begriff „Fremdgehen“ gar nicht gekannt. Da würde so friedlich durcheinander gepoppt, daß keiner wußte, wer der Vater der Kinder war, was heute auch der Fall ist, denn die Popperei ist von kultu­rellen Vorsätzen unabhängig, es kann verboten werden, daß durch die gegend ge­poppt wird, aber es hält sich keiner an diesen Verboten, auch die halten sich nicht daran, die dieses Verbot ausgesprochen haben.

Zu den Vorfahren. Die kannten den Begriff „Fremdgehen“ überhaupt nicht, weil es auch keine Ehe, wie es im heutigen Sinne gibt, gegeben hatte. Man wird wohl Mann und Frau irgendwie miteinander verbunden haben, und das mit irgendwelchen religi­ösen Riten, aber man nahm es nicht so ernst.

Jetzt gehen wir einmal ins Tierreich, und was sehen wir da? Nichts, sondern nur Tie­re, die sich gegenseitig jagen oder die fressen, aber gehen die fremd? Nein, denn die­sen Begriff kennen die nicht, genauso wie unsere Vorfahren.

So zum Beispiel der Rammler, jetzt ist Ostern, aber Morgen natürlich, wenn er eine Häsin trifft, dann fragt er nicht, bist du in einer festen Beziehung? Nein, er spielt „Fangen“ mit ihr, er verfolgt sie, um sie später rammeln zu können, damit sie Wo­chen später Junge werfen kann, die groß werden, und dann als Braten auf dem Teller landen. Aber kennt der Rammler das Wort „Fremdgehen“? Nein, natürlich nicht, er richtet sich nach den Frühlingsgefühlen, die ihm besonders im Frühling überkom­men, so daß er wild auf die Häsinnen wird.

Bei den Tieren gibt es kein „Fremdgehen“, nur wir haben den Begriff geschaffen, und hier ist es die christliche Religion, der Oberhirte der Christen, der Papst im Va­tikan. Warum er die Ehe gestiftet hat, weiß der große Lastenträger, ich leider nicht, aber ich gehe trotzdem nicht fremd, weil ich mir sage, es gehört sich nicht, mit ande­ren Frauen den Beischlaf zu üben, das kann man besser bei seiner Frau zu Hause machen.

Aber ich sage mir immer: Steht dem Junggesellen der Ständer, wird es Frühling im Kalender.

Für mich bedeutet der Begriff „Fremdgehen“, daß ich in die Fremde gehe, um dort als Fremder in der Fremde zu sein. Aber sind wir nicht alle Fremde?

Samstag, 22. März 2008

Beschäftigte beim Bund

Neulich erfuhr ich durch die Medien, daß über 300 000 Menschen, die beim Bund und Ländern sowie Kommunen beschäftigt sind, neben ihrem Einkommen Hartz IV beantragen müssen, um über die Runden zu kommen. Es ist schon eigenartig, wenn der Staat seine Beschäftigten sehr schlecht bezahlt, so daß er diesen über eine ande­re Einrichtung wieder Geld geben muß, damit die Beschäftigten ein menschenwürdi­ges Leben leben können.

Die staatlichen Einrichtungen brauchen die Menschen als Arbeitskräfte, damit der Ablauf im Staate einwandfrei läuft, aber wie geht er mit diesen Menschen um. Er ver­langt von diesen Steuern und andere Zahlungen in die Sozialversicherungen und gibt den Menschen mit auf den Weg, für ihr späteres Alter vorzusorgen, damit sie nicht in Armut leben müssen. Aber was geschieht wirklich, sie leben schon vorher in Armut, weil der Staat für diese Armut verantwortlich ist bezw. die Verantwortung trägt.

Diese Situatiom im Bund, Ländern und Kommunen wird tot geschwiegen, weil man nicht will, daß die Bevölkerung von diesem asozialen Verhalten der Regierenden er­fährt, aber auch die Parlamentarier schweigen über die Armut der Beschäftigten in Bund, Länder und Kommunen.

Es sieht so aus, daß es in unserer Demokratie und damit Deutschland Sklavenarbeit gibt, obwohl alle Politiker gegen Sklaven- bezw. Kinderarbeit sind, doch es ist eher ein Lippenbekenntnis der Politiker, wenn man in eigenen Land die Sklavenarbeit oder Die Arbeit für einen geringen Lohn fördert, der nicht einmal ausreicht, um den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Es gibt bei uns keinen Mindestlohn wie in den anderen europäischen Ländern, denn bei einem Mindestlohn hätte man keine Sklaven mehr, über die man die Pietsche schwingen kann, aber ein Mindestlohn würde auch nicht den Gewinn für den Unter­nehmer bringen. In diesem Falle wären die Politiker als Unternehmer zu sehen, denn ein Mindestlohn für die Beschäftigten in Bund, Länder und Kommunen würde die Diäten der Politiker nicht mehr so wachsen lassen wie bisher, obwohl diese genü­gend Einkommen aus anderen Quellen beziehen wie von großen Konzernen.

Für mich wird es jetzt verständlich, warum unsere Bundeskanzlerin, aber insbeson­dere die Politiker von CDU/CSU, gegen einen Mindestlohn sind, weil man dann auch den Beschäftigten in Bund, Ländern und Kommunen einen Mindestlohn zahlen müß­te.

Wenn die Politiker es machen könnten wie sie es wollten, dann würden sie diese 300 000 Beschäftigten rausschmeißen, oder sie würden ihnen anbieten, ohne Lohn zu ar­beiten bezw. Geld für den Arbeitsplatz an die Politiker zu zahlen.

Es ist bei uns alles möglich, aber ich hoffe nicht, das sich so etwas durchsetzt. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, es ist nur ein gefühl, daß sich diese Gesellschaftsform überlebt, weil sie auch zu gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten führt.

Wir sind weit entfernt von einer echten Demokratie, aber der ungezügelte Kapitalis­mus ist noch immer auf dem Weg, die Freiheit des einzelnen Menschen zu vernichten, weil nur noch Geld und Reichtum eine Rolle spielt. Man kann doof sein, aber mit Geld bekommt man ein Abiturzeugnis und ein echtes Diplom von einer Hochschule,und es gibt auch Hochschulen, die einen Doktortitel Dr,h.c verleihen, aber auch an kriminelle Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Hauptsache sie hat viel Geld an die Hochschule gespendet.

Mit der Unterbezahlung der Beschäftigten bei Bund, Länder und Kommunen hat es schon lange begonnen.

Donnerstag, 20. März 2008

Die Saubermänner

Meistens sind es selbsternannte Saubermänner, die wir in allen Schichten einer Ge­sellschaft finden, die bestrebt sind, die Sexualität der Menschen zu kontrollieren. Aber diese Saubermänner sind nicht so ohne. Ich kenne es aus meiner Jugendzeit, da war alles was Mit Sex zusammenhing ein Tabu, und es durfte nicht gebrochen wer­den. Besonders gegenüber den Kindern zeigte man sich sehr streng, und in Gegen­wart eines Kindes wurde nie über Sex gesprochen. Ich wuchs auf dem Lande auf, oben in Nordfriesland, wo sich Hase und Seehund „Gute Nacht“ sagen. Hier auf dem Land sah man natürlich Dinge, besonders wenn Tiere Sex miteinander hatten, die einem ganz natürlich vorkommen, und man verglich dann das Verhalten der Tie­re auch mit dem Verhalten der Menschen, weil auch die Magd mit dem Knecht oder dem Bauern im Stroh lag, um es dort zu treiben. Aber offiziell gab es so etwas nicht.

Hier wurde dann von einer Sauerei gesprochen, wenn sich Kinder einmal über das Sexualleben ihrer lieben Mitmenschen äußerten. Oder liefen beim Baden nackend herum, weil sie baden wollten, aber keine Badehose hatten. Ich habe auch sehr oft nackt gebadet, und es hat Freude gemacht.

Aber dann kam wieder die Ermahnung der Erwachsenen, besonders einiger Lehrer und des Pastor, daß man so etwas nicht macht, denn es gehört sich nicht und es sei außerdem eine Schweinerei.

Dieselben Erwachsenen zeigten sich nicht so zimperlich, wenn es darum ging, nicht mit der eigenen Frau zu poppen, sondern bei einer anderen Frau die Lust zu suchen.

Na ja, bis heute, in meinem etwas fortgeschrittenen Alter gibt es immer noch diese Saubermänner, die alles, was mit Sex in der Öffentlichkeit zu tun hat, verdammen und es unter Strafe stellen lassen wollen.

Priester vergehen sich an ihre Ministranten, Väter an ihre Töchter, aber auch Lehrer an ihre Schülerinnen. In der USA, in New Yorck, hat ein Generalstaatsanwalt einen Feldzug gegen die Prostitution unternommen, aber gleichzeitig hatte er eine Prosti­tuierte aufgesucht und mit dieser ein längeres Verhältnis unterhalten. Dieser Mann war verheiratet.

Oder wie es bei den religiösen Sekten schon in der Vergangenheit vorgekommen ist, aber auch noch heute vorkommt, daß gläubige männliche Sektenmitglieder ihre Töchter sexuell missbrauchen, und dann sich auch noch rechtfertigen, dieses Recht sei ihnen von Gott gegeben worden. Nach ja, Perverse rechtfertigen sich immer, um als Saubermänner dazustehen, denn diese Sexualtäter sind die, die andere als Sex­monster beschimpfen, weil diese mit einer Frau einvernehmlichen Sex auf der Toilet­te hatten und dabei erwischt wurden. Warum sollen Mann und Frau oder umgekehrt Frau und Mann nicht Sex haben, auch wenn es an unmöglichen Orten ist, wenn die Spass daran haben.

Saubermänner sind mir zuwider, weil sie das bekämpfen, was sie selbst heimlich ma­chen, aber manche Saubermänner können nicht mehr aus Altersgründen Sex haben, dann beschimpfen sie die, die auch im hohen Alter manchmal Spass miteinander ha­ben, das ist doch schön.

Man soll anderen Menschen auch etwas Spass gönnen, und man soll selbst dazu ste­hen, wenn man auch am Sex Spass haben kann und will, wo ist eigentlich das Pro­blem, wahrscheinlich in den Köpfen der Menschen.

Darum löst euch von dem Herkömmlichen, seit offen zueinander, aber wendet nie Gewalt an, wenn ihr Spass haben wollt, denn der Spass kennt keine Gewalt, sondern nur sehr viel Freude zwischen den Menschen und mit ihnen.

Und hier meine Osterbotschaft: Ziehet hinaus in alle Welt und verkündet den Men­schen, Spass zu haben, weil das Leben kurz sein kann.

Dienstag, 18. März 2008

Inzest bleibt verboten

Ein junger Mann, der wegen Inzest mit seiner Schwester verurteilt wurde, beide hat­ten drei Kinder miteinander gezeugt, die vom Jugendamt an Pflegefamilien überge­ben wurden, hatte im letzten Jahr Verfassungsklage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, weil er der Meinung war, dass Inzest nicht bestraft werden darf.

Er hatte die Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht die Strafbarkeit von Inzest aufheben wurde, so dass er mit seiner Schwester in einem eheähnlichen Verhältnis zusammenleben könnte, und in einem Wideraufnahmeverfahren würden seine Verur­teilungen wieder aufgehoben.

Doch das Bundesverfassungsgericht widersprach dem Kläger, und es sprach sich da­für aus, dass Inzest weiterhin strafbar bleibt, weil es hier um die Verhinderung geht, dass krankes Erbgut über den Weg des Inzest weitergegeben wird.

Gerade die Verbindung von Verwandten ersten Grades wie Mutter und Sohn, Toch­ter und Vater oder Schwester und Bruder, besteht die Gefahr, dass Erbkrankheiten weitergegben werden oder neue Erbkrankheiten entstehen, so der Kommentar des Gerichts.

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich nach dem zweiten Weltkrieg nach Schles­wig-Holstein kam. Dort wurden sehr oft Verwandte miteinander verheiratet, damit die Höfe beieinader blieben, als von einer Hand verwaltet wurden. Dort sagte man immer, es gibt keine Liebeheirat sondern nur eine Geldheirat.

Die Kinder, die aus diesen Verbindungen entstanden, hatten oft einen Schaden im Erbgut, das war auch der Medizin und Wissenschaft bekannt. So wurde schon sehr früh versucht, diese unseligen Verheiratungen unter Strafe zu stellen. Aber die Bauer hielten sich nicht daran, sondern blieben bei den alten Gebräuchen, dass man bei Vermögen auch nahe Verwandten verheiraten kann.

Es gab wirklich mehr oder weniger erkennbare Schäden in Form von Behinderungen bei den gezeugten Kindern, was man aber erst feststellte, als diese älter wurden. Das Perfide bei dieser ganzen Sache was das, dass man diese erbkranken Kinder, im Er­wachsenenalter wieder mit nahen Verwandten verheiratete, damit das Vermögen in der Hand der Familie blieb.

Die Machthaber des dritten Reiches haben versucht, diesen Inzest noch strenger durch Straf zu ahnden, so wurde bei einem Heiratsantrag bei Standesamt, auch ein Gesundheitszeugnis verlangt sowie eine Abstammungsurkunde, um zu vermeiden, dass die zukünfigen Eheleute auch nicht verwandt waren. So wurden auch die Wehr­pflichtigen in alle Gegenden Deutschlands einberufen, denn sie sollten durch Heirat wieder das Blut auffrischen helfen.

Nach dem Kriege kamen viele Flüchtlinge aus dem Osten nach Schleswig-Holstein und heirateten die jungen Mädchen und Burschen der Einheimischen, wenn auch die Alten zuerst dagegen waren, aber später stellte sich heraus, dass diese Vermischung von Blut das Beste war, was den Bauern passieren konnte.

Auch heute noch hält man am Inzestverbot fest, um zu verhindern, dass die Erbkrank­heiten sich wieder vermehren. Es ist schon zuviel, wenn die Immunschwäche HIV sich ungestüm ausbreitet, weil die Menschen zu doof sind, sich gegen diesen Virus zu schützen.

Wenn das Bundesverfassungsgericht das Inzestverbot aufgehoben hätte, dann wür­den wir in den nächsten Jahren eine Vielzahl von behinderten Menschen haben, was volkswirtschaftlich nicht mehr tragbar wäre

Ich frage mich nur, wie dumm kann ein Vater oder ein Bruder sein, wenn er sich an der Tochter oder an der Schwester vergeht, obwohl er weiss, dass Kinder aus einer derartigen Verbindung den Keim von krankhaftem Erbgut in sich tragen.

Aber solange die Kirchen dem Sexualkundeunterricht eine negative Bedeutung ge­ben, ihn als schmutzig betrachten, obwohl der Sex ein ganz natürlicher Vorgang zwi­schen zwei Menschen ist, ob hetero oder homo ist gleich.

Ich denke, die grössten Schmutzfinken sitzen in den oberen Rängen der religiösen Einrichtungen. Also, das Gesetz dass der Inzest strafbar ist, bleibt bestehen und soll­te auch im Hinblick der Menschheit bestehen bleiben, denn Aussterben tun wir be­stimmt, aber auf andere Art und Weise, wie wir es uns vorstellen.


Donnerstag, 13. März 2008

Sturmtief

In den letzten Tagen haben wir zwei Sturmtiefs gehabt, aber heute auch noch. Zuerst ist das Sturmtief Johanna über Irland und Grossbritannien sowie Frankreich hin­weggefegt und sehr viele Schäden verursacht, aber dann kam noch das Sturmtief Kirstin, das mit heftigen Orkanböen bis zu 160 Km/h über die Berge hinwegfegte und auch Schäden verursachte. Die Versicherungen werden nicht erfreut sein, wenn sie für die Schäden zahlen müssen, weil sie lieber für sich selbst das Geld der Versicher­ten einheimsen, um besser in Reichtum schwelgen zu können.

Aber zurück zu den Stürmen. Wie kommt es eigentlich, dass wir in den letzten Jahren vermehrt starke Stürme bekommen? Ich weiß noch, dass es früher die Frühjahrsstür­me, Winterstürme aber auch Herbststürme gab. In manchen Jahren fielen die Stürme aus, nicht weil sie etwas anderes zu tun hatten, sie fielen einfach aus.

In den vergangenen Jahren, als ich noch mit meinem Rennrad die Gegend unsicher machte, fiel mir auf, dass jedes Jahr der Wind stärker wurde. Ich merkte es haupt­sächlich, wenn ich gegen Wind fahren musste, aber auch, wenn ich Rückenwind hat­te.

In unseren breiten gibt es schon häufiger Wirbelstürme, die früher ganz selten vorka­men, aber heute ist es schon häufiger. Klimaforscher sprechen davon, dass es die Er­derwärmung sei, die die Stürme verursachen, also die Erwärmung der Luft. Doch derartie Stürme, gerade in unseren Breiten, kommen dann zustande, wenn warme und kalte Luftmassen aufeinanderstossen. Die Tiefs kommen meistens aus dem nord­amerikanischen Breiten und stossen dann auf die warmen Luftmassen, die von Nord­afrika zu uns kommen, dann kommt es an den Grenzen beider Luftmassen zu starken Stürmen.

Ich habe das Ganze über einen Zeitraum mitverfolgt. Aber eines ist mir schleierhaft, warum werden die Stürme heftiger und auch stärker? Sind es wirklich die klimati­schen Veränderungen, die der Mensch verursacht hat, weil zuviel CO 2 ausgestossen wird, und damit die Luft erwärmt wird? Oder gibt es noch andere Ursachen? Die Zu­nahme von CO 2 beruht nicht nur allein auf den Ausstoss dieses Gases, sondern die Meere, die CO 2 gebunden haben, geben dieses CO 2 wieder frei, sobald das Wasser eine gewisse Temperatur erreicht hat, und das CO 2 nicht mehr binden kann.

Auch die Landfahrzeuge sowie die Luftfahrzeuge können meiner Ansicht nach, die Luftmassen verwirbeln, so dass Stürme entstehen können, aber darüber gibt es scheinbar keine wissenschaftliche Studien, oder die Industrie wird derartige Studien unterbinden, damit das Kapital nicht an Gewinnen verliert.

Was wirklich mit dem Wetter los ist, wird verschwiegen, aber um die Menschen zu beschwichtigen, redet man von allen möglichen Ursachen, die für die Zunahme von Stürmen verantwortlich sind, aber welche Ursachen?

Manche gehen davon aus, dass unser Planet sich stärker dreht, also wäre die Rotati­on des Planeten stärker geworden. Aber dann kommt wieder der Hinweis, unser Pla­net rotiert nicht schneller, sondern er wird langsamer, so dass der Planet eines Ta­ges nicht mehr rotiert, sondern einfach stehen bleibt.

Ich finde es lustig, wie sich Wissenschaftler gegenseitig verarschen Manchmal könn­te man glauben, es seien Kinder, die auf das als Recht pochen, das sie angeblich durch Forschung herausgefunden haben.

Ich selbst lasse alles offen, denn nichts ist so sicher wie der Tod, der das Leben des Einzelnen beendet, egal wie alt er ist. Mich interessieren die Klimaveränderungen schon, weil ich noch auf diesem Planeten lebe, aber eines Tages können mich alle mal.

Ob sich das Klima verändert oder nicht, so muss ich schon sagen, es hat auf unserem Planeten schon immer Klimaveränderungen gegeben, auch mit der Begleiterschei­nung von sehr heftigen Stürmen. Aber diese Veränderungen laufen über grosse Zeiträume ab, so dass wir Menschen gar nichts über die Klimaveränderungen in der Vergangenheit wissen können. Wir kennen das Klima nur aus zwei Jahrhunderten, und das ist zu wenig, um über die Klimaveränderungen der letzten Jahrmillionen mit­reden zu können.

Üben wir uns in Geduld und Demut, aber irgendwann ist uns Menschen das Klima und damit die Stürme scheissegal. Bitte entschuldigt den letzten Ausdruck, er ist doch ein wenig obzön.


der Umweltminister

Heute machte eine Schlagzeile die Runde durch die Medien, dass der Umweltminis­ter, der auf Mallorca in Urlaub ist, zu einer Kabinettsitzung nach berlin fliegen musste. Er nahm nicht die übliche Verkerhsmaschine, sondern ließ sich von der Flugbereitschaft der Luftwaffe abholen und wieder nach Mallorca bringen, nachdem die Kabinettsitzung vorüber war. Die Bundeswehrmaschine legte insgesamt über 6000 km zurück. Dabei wurden einige Tonnen an CO 2 in die Luft geblasen, was für die Umwelt gut ist, so der Umweltminister.

Alle Minister und Ministerinnen benehmen sich wie Feudalherrinen oder Feudalher­ren aus dem Mittelalter. Sie rauben das Volk aus und knechten es, wenn auch nicht physisch sondern psychisch. Die Steuergelder werden sinnlos verschleudert, aber diese Ministerinnen oder Minister werden nicht zur Rechenschaft gezogen, aber das Gleiche betrifft die die Abgeordneten aller Parlamente auf diesem Planeten. Ein Volksaufstand wäre die einzige Möglichkeit, dem Spuk von Verschwendung ein Ende zu setzen, aber diese Art von Widerstand artet dann wieder in Gewalt aus, was ich nicht will. Aber welchen Widerstand soll man gegen diese Volksvertreter entgegen­setzen?

Ich wüsste schon wie man sich wehren könnte, nicht mehr zur Wahl zu gehen, viel­leicht wäre das eine Möglichkeit, um den Politikern einen Schock zu versetzen. Rechtliche Schritte gegen Politikern einzuleiten wäre nur dann angebracht, wenn sie ein Verbrechen begehen, möglichst ein Kapitalverbrechen, aber in einer derartigen Sache vertraue ich der Rechtssprechung unseres Landes nicht. Wenn der betroffende Politiker eine Lobby in der Rechtssprechung hat, dann kommt er ohne Strafverfahren weg, weil er nicht befürchten muss, dass er zur Rechenschaft gezogen wird.

Zurück zum Umweltminister. Dieser klopfte bisher grosse Sprüche und verlangte von anderen Staaten, sich an die Verbesserung der Klimas zu halten, aber er selbst fliegt als einziger Passagier in einem Flugzeug, das eine erhebliche Menge an CO 2 aus­stösst. Er ist wirklich unglaubwürdig und sehr verlogen. Ich selbst frage mich, was soll man mit einem derartigen Minister, dem keiner vertrauen kann, der auch noch so blöd in die Kamera lacht, als wenn er den Bürger für blöd hält und als Unter­menschen betrachtet, obwohl es keinen Untermenschen gibt, es ist eine reine Erfin­dung einiger Wissenschaftler aus dem dritten Reich.

Vielleicht sollte ich mein von der Verfassung gegebenes persönliches Recht, zu wäh­len und gewählt zu werden, an die Bundesrepublik Deutschland wieder zurück zu ge­ben. Ich könnte es damit begründen, dass alle Politiker nicht mehr den Willen des Wählers wahrnehmen, sondern nur noch den Willen des Lobbyisten. Das sie für ihre Wahl von den Wählern eine Gegenleistung erwarten, aber diese Gegenleistung nur von den Vermögenden bekommen.

Ich finde es beschämend, dass Politiker das Volksvermögen verschleudern, sowie es die Regierung aus der Zeit von 1982 bis 1998 getan hat, die nicht nur das damalige Volksvermögen der ehemaligen DDR verschleudert hat, sondern viele Milliarden Schulden gemacht hat.

Dieser Umweltminister ist kein Minister, dem man das Vertrauen entgegenbringen kann, dass er wirklich etwas für die Umwelt macht. Er hat dieses Ministeramt nur bekommen, weil die SPD dieses Ministeramt bekam und mit jemanden besetzen musste, der ansonsten keinen anderen Arbeitsplatz bekommen hätte, aber was macht man nicht für seine lieben Parteifreunde, damit sie in Amt und Würden bleiben kön­nen. Als Umweltminister hätte er eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Er müsste sich wirklich für die Umwelt einsetzen, und schon bei sich damit anfangen müssen.

Aber sowie ich die jetzige Bundesregierung kenne, wird sie einen strengen Umwelt­schutz von den Bürgern verlangen, aber nicht von sich selbst und ihren reichen Freunden. Für mich sind die derzeitigen Politiker arm im Geiste.

Mittwoch, 12. März 2008

Moses stand unter Drogen

Ich hatte es zufällig in einem Magazin unter Wissenschaften gelesen. Ein jüdischer Wissenschaftlicher äusserte sich, dass Moses als er auf dem Berg Sinain war, unter Drogen stand, als er die zehn Gebote entgegennahm und den Busch brennen sah.

Nun gut, manche, die sich mit einer Religion befassten, haben manchmal mit Mitteln nachgeholfen, um in eine andere Bewusstseinsebene zu kommen. Besonders mit Hilfe von Drogen, besonders die Schamanen der sogenannten Naturvölker nehmen biolo­gische Substanzen ein, die das Bewusstsein erweitern. Damals gab es keine syntheti­schen Drogen, sowie es heute welche gibt.

Es kann schon sein, dass Moses irgendwelche Mittelchen nahm, die die Medizinmän­ner oder weisen Frauen in der damaligen Zeit kannten. Natürlich gibt es auch einen Bewusstseinszustand, der ohne die Einnahme von Drogen erreicht werden kann, nämlich durch Fasten oder man kann auch sagen durch Hungern. Es gibt dann Mo­mente, in denen man glaubt, eine andere Bewusstseinsebene erreicht zu haben. Wenn man dabei noch religiös angehaucht ist, dann erscheint einem ein Gott oder auch Götter erscheinen, und man denkt oder glaubt, man selbst sei ein Prophet und man habe die Aufgabe von Gott erhalten, den Willen dieses Gottes kundzutun, also Gläu­bige, um sich zu scharren.

Bestimmt hat Moses diesen Zustand auch erreicht, ob jetzt unter dem Einfluss von Drogen oder durch Hunger und Fasten, das kann jetzt keiner mehr sagen, weil nie­mand damals dabei war.

Wenn man sich lange in der Einsamkeit aufgehalten und wenig gegessen und getrun­ken hat, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man illusionäre Vorstellungen hat und glaubt, mit einem höheren Wesen, in diesem Falle mit Gott, kontakt zu haben. Ich denke, dass Moses eine längere Zeit von seinem Volk abwesend war, es sollen 40 Tage gewesen sein. Allein diese Zeit reicht aus, wenn man gefasstet hat, dass man in einen Zustand verfällt, in dem das Gehirn einem alles Mögliche vorgauckelt, an das man hinterher fest glaubt, dass es geschehen sei. Ob nun Moses Drogen genommen hat, das scheint mir zweifelhaft zu sein, weil ich den Zustand nach einem wochenlan­gen Fasten selbst kenne, aber bei mir war es der Hunger und die verringerte Aufnah­me von Flüssigkeit. Man verfällt in Euphorie, das ist der Zustand, der vor dem physi­schen und psychischen Zusammenbruch kommt. Ich habe damals alles Mögliche ge­sehen, und glaubte damals, ich wäre in einer anderen Welt gewesen. Heute weiss ich, es war eine andere Bewusstseinsebene, doch hinterher konnte ich diesen Zustand nur schwer beschreiben.

Selbst Mohamed hatte diesen Zustand erreicht, als er vor seinen Feinden in die Wüs­te floh, sich über 40 Tagen in Höhlen aufhielt, kaum etwas zu essen und zu trinken dabei hatte, aber ihm offenbarte sich Allah, so gab er damals an. Er war wie Moses in einem Zustand, in dem er sich in einer anderen Bewusstseinsebene befand.

Was für mich immer entscheidend ist, dass sich Moses, Mohamed und auch Jesus in der Einsamkeit der Wüste aufhielten, und das 40 Tage lang, und gezwungen waren, zu fasten, man könnte sagen, sie haben durch dieses Fasten ihre Seelen gereinigt.

Ich denke, dass bei Moses, Jesus und Mohamed keine Drogen im Spiel waren, warum auch, sie waren auch ohne zu fasten, in ihren religiösen Vorstellungen behaftet, doch durch den Aufenthalt in der Einsamkeit der Wüste und dem physischen und psychi­schen Zustand ihres Körpers, haben sie eine andere Bewusstseinsebene erreicht, die wir auch erreichen würden, wenn wir streng fasten würden, aber wir wollen keine Religionsgründer werden, sondern wir wollen leben, wenn es geht etwas länger, aber darauf haben wir keinen Einfluss.

Ich denke, dass Gevatter Tod immer dann zur Stelle ist, wenn wir seinen Tod brau­chen, dann bringt er die Bewusstseinsebene mit, in der sich Moses, Jesus und Moha­med befanden.


Dienstag, 11. März 2008

Frauen reden darüber

Ich hatte vor einigen Tagen über die Männer geschrieben, dass sie gerne schweigen oder auch ungewollt schweigen, sowie in einem Film über die Mafia „Schweigen der Lämmer“, nun gut, die Männer sind keine Lämmer, aber in der Mitteilsamkeit von Gefühlen, sind sie arme Dorftrottel, auf jeden Fall ist ein sogenannter Dorftrottel mitteilsamer.

Andererseits gibt es Männer, die sehr gerne sich mitteilen, die man als Klatschtanten bezeichnet, na ja, so etwas Ähnliches bin auch ich geworden, denn ich spreche gerne mit Menschen, aber manchmal habe ich meine philosophischen Minuten, in denen ich gerne allein bin, um gründlich nachzudenken, aber jetzt bin ich lieber mitteilsam, wenn ich so schreibe.

Ich schreibe gerne, besonders wenn es spontan sein darf, weil man dann, so empfin­de ich es, oft die besten Gedanken hat, um sie dann auf die Festplatte und in den Blog zu bringen.

Was ich besonders schön finde, wenn ich mit Frauen rede, so kann man mit ihnen über alles reden, das finde ich dann wieder phantastisch, gerade dieses emotionale Reden und Sprechen.

Männer hingegen sind sehr einsilbig im gespräch, manchmal hat man das Gefühl, sie suchen immer nach den richtigen Worten, die sie dann doch nicht finden.

Bei den Frauen ist es so, dass alles aus ihnen heraussprudelt, und sie finden immer die richtigen Worte, um einen etwas klar zu machen. Ich bin dann immer angenehm überrascht, bei den Männer weniger, weil ich als Mann diese gut kenne. Die Frauen überraschen mich immer wieder, wenn sie mit einem in ein Gespräch kommen, es ist diese Leichtigkeit in den Worten, wenn sie einem etwas sagen wollen, aber auch gleichzeitig, dass man es auch verstehen kann, und man muss nicht alles auslegen, um es zu verstehen, was bei den Männer manchmal schwierig ist.

Aber es gibt auch Männer, die auch ich als Quasselstrippen bezeichne, die haben ein Bedürfnis, sich mitzuteilen, so dass auch ich zu diesen gehöre, weil auch ich gerne erzähle, wenn ich auch Geschichten erzähle, die natürlich nicht wahr sind, aber im­mer einen lustigen Ausgang haben.

Weiter zu den lieben Frauen. Was mich bei den Frauen besonders auffällig, wenn sie untereinander sind, sie stammen aus verschiedenen Kulturkreisen, so verstehen sie sich auch sehr gut, als wenn sie schon seit Kindesbeinen zusammen sind. Wenn es auch manchmal mit der Sprache hapert, aber sie verstehen sich trotzdem.

Was ich bei unseren ausländischen Bürgerinnen bewundere, ist ihre ausserordentli­che Fähigkeit, sie fremde Sprache eines Landes oder Volkes schnell und akzentfrei zu erlernen. Da haben die Männer grössere Schwierigkeiten, aber das hängt mit dem Jagdtrieb bei den Männer zusammen und den wenigen sprachlichen Lauten, weil die Männer eine sehr sparsamen Wortschatz haben.

Wirklich, die Frauen, wenn sie schon beim Reden sind, dann reden sie über alles, ohne zwischendurch Luft zu holen. Das halte ich für ein grosses Phänomen, dass man als Mensch reden kann, ohne zwischendurch Luft zu holen. Ich habe es auch schon versucht, aber bin dann kläglich daran gescheitert, darum verbeuge ich mein Haupt vor den Frauen und schätze sehr.

Wenn man die beiden Geschlechter gegenüber stellt, dann fragt man sich, wann wird die Frau endgültig die Macht über die Menschheit übernehmen. Ich sehe schon jetzt, dass der Mann ausgedient hat, eigentlich hat er die Macht über seine Art und über die Erde gar nicht verdient, sondern er wäre besser aufgehoben, der Frau zu dienen. Stellt euch einmal vor, unser Bush, Präsident der USA, sollte seiner Frau dienen, ha, ich denke, er dient ihr auch, nur sieht man es nicht.

Wir Männer sollten von den Frauen lernen, wie man miteinander umgeht, wie man über alles redet, aber solange den Männern nichts zum Reden oder Sprechen einfällt, solange werden die Männer immer etwas blöd aus der Wäsche gucken, wenn Frauen zusammensitzen und miteinander über alles reden.

Samstag, 8. März 2008

Männer schweigen

Jetzt frage ich mich, da ich auch ein Mann bin, warum schweigen Männer? Wir sind doch nicht auf Sardinien, wo die Lämmer schweigen. Dabei muss ich an die Worte in meiner Kindheit denken, wenn wir Indianer und Cowboy spielten, und dabei an den Marterpfahl gebunden wurden, und der feindliche Häuptling sprach: „Rede du Co­yote und deine Marter wird nicht so grausam ausfallen.“ Und ich antwortete ihm: „Du Sohn eines hässlichen Pferdeapfels, du bringst mich nicht zum Reden, denn Re­den ist Silber und Schweigen ist Gold.“ Aber dieser Spruch ist uralt, wie und wann er entstanden ist, weiss ich nicht, habe auch nie über dessen Entstehung etwas gehört.

Ich denke, diesen Spruch haben sich Männer ausgedacht, die nie reden konnten, son­dern lieber schwiegen. Aber das Schweigen der Männer, nicht der Lämmer, muss trotzdem eine gewisse Tradition haben, und die könnte darin liegen, dass unsere Vor­fahren sehr oft auf der Jagd waren, um die Horde mit Fleisch versorgen zu können, und mit dem Fell, das zu Leder verarbeitet wurde, damit lastete man den Frauen noch mehr Arbeit auf.

Wenn die Männer auf Jagd gingen, dann schwiegen sie oder vermieden jedes Ge­räusch, um das Wild nicht aufzuschrecken. Wenn sie das Wild in das Lager der Hor­de zurückschleppten, dann schwiegen sie auch, weil bei dieser Prozedur ein Quat­schen nicht möglich war. Im Lager selbst, wenn sie das Wild zerlegten, dann schwie­gen sie auch, weil dann die Frauen den Ton angaben und redeten, natürlich hörten die Männer nicht zu, so wie es heute meistens auch der Fall ist.

Nun, nach getaner Arbeit, sassen die Männer um das Feuer, aber sie schwiegen, hin­gen ihren Gedanken nach, verspeisten das halbrohe Fleisch und achteten darauf, dass die anderen Männer nicht mehr von dem Fleisch bekamen als sie selbst.

Aber warum? Ist der Mann wirklich so einfach gestrickt, dass er nur einige Grunz­laute von sich geben kann, die alles beinhalten, was ein Mann will? Ich sage schlicht und einfach: Nein.

Denn ich, obwohl ich ein Mann bin, stehe überall herum und quatsche mit jedem, ob Frau oder Mann, denn es macht Spass, mit den Menschen zu reden. Ich habe mir schon gedacht, wenn ich in den Himmel komme, dann rede ich Petrus an die Wand, aber der wird mich doch gleich reinlassen, d.h. er wird mich am Himmelstor durch­winken und nur sagen: „Lass den gleich rein, bei dem braucht ihr keine Ausweiskon­trolle machen.“

Aber warum schweigen die Männer? Wenn sie untersich sind, dann reden sie auch viel, auch wenn es nur um die Frauen und den eigenen Bettgeschichten geht. Ich selbst stehe nicht darauf, auch gebe ich der Frau, wenn ich mit ihr rede nicht das Gefühl, mit ihr ins Bett zu wollen. Ich selbst quatsche gerne, besonders mit Frauen, sie sind geistig sehr rege, was ich so gern bei Menschen mag.

Aber Männer schweigen, so auch über ihre Gefühle, obwohl sie gerne möchten, dass sie über ihre eigenen Gefühle reden wollen, aber sie schweigen trotzdem. Und dieses Schweigen hat seine Auswirkungen auf den Mann, besonders dann, wenn er Magen­geschwüre bekommt. Ja, wirklich, wenn man alles verschweigt und besonders dar­über, was einen belastet, das führt zu Magengeschwüren. Man kann auch sagen, die grossen Schweiger, dazu zählen sich die meisten Männer, haben die grössten Magen­geschwüre. Darum ihr edlen oder auch unedlen Männer, schweigt nicht län­ger, sondern redet über alles, auch wenn eure Umwelt über euch ablästert und der Meinug ist, ihr seit die grössten Tratschtanten der Nation, aber ich bin lieber die grösste Tratschtante der Nation, als der grösste Idiot, der durch sein blödsinniges Schweigen die grössten Geschwüre in seinem Magen hat.

Aber die Männer schweigen noch immer, aber ein schöner Klatsch in den Abendstun­den an der Ecke, lässt Freude aufkommen, besonders dann, wenn der ankommt, über den man gerade klatscht. Ihr Männer lasst das Schweigen, überlasst es denen, die schon tot sind, was nicht geht, denn die klatschen schon wieder im Himmel.

Gehirn verfügt über Superkräfte

Ich bin nicht sehr verwundert darüber, dass die Medien, aber auch die Medizin, jetzt damit in die Öffentlichkeit geht, weil angeblich Beweise vorliegen, dass das Gehirn über Superkräfte verfügt, besonders dann, wenn es um die Heilung des eigenen Kör­pers geht.

Mir ist es schon längst bekannt, weil ich selbst ein Betroffener bin, der durch ein schweres Unglück im Kriegsjahr 1945, es muss im Januar gewesen sein, durch einen Sturz aus einem fahrenden Zug erhebliche Verletzungen erlitten haben soll.

Von der eigenen Familie bin ich, mit Ausnahme meiner Grossmutter, als Idiot hinge­stellt worden, aber ich habe während des Krankenhausaufenthaltes alles mitbekom­men. Auch nach dem Sturz, als ich im Graben aufwachte, konnte ich mich gleich er­innern, was komisch war, dass ich die russischen Kriegsgefangenen, die an der Bahnstrecke arbeiteten und mich gefunden hatte, sehr gut verstand, obwohl sie rus­sisch sprachen, was ich bis heute nicht verstehe, aber viele Worte von denen sind in meinem Gedächtnis geblieben, und ich verstehe sie heute noch.

Bei diesem Sturz hatte ich mir eine schwere Kopfverletzung und am linken Bein einen Knochenbruch zugezogen, Heute ist alles wieder verheilt, was wohl auf das regel­mässige Üben des Beines und des Gedächtnisses zurückzuführen ist.

Ich hatte schon während meines Aufenthaltes im Lazarett Übungen für den Körper und das Gedächtnis durchgeführt, und so konnte sich der Körper selbst heilen, aber er macht es auch für sich selbst, besonders wenn man sehr jung ist.

Aber es ist noch alles, als ich während einer Sprungübung als Fallschirmjäger bei der Bundeswehr mit einem halboffenen Schirm auf die Erde zuraste, und dann auf­schlug, da blieb mir erst die Luft weg, und ich blieb gleich liegen, aber merkte gleich, das ich nur Verstauchungen und Prellungen hatte. Einige Stunden später war ich wieder fit und zu allen Schandtaten bereit.

Ich glaube nicht nur, dass von unserem Gehirn eine Heilkraft für den eigenen Körper ausgeht, ich weiß es, aber diese Fähigkeit zu heilen, kann von dem Gehirn auf einen Menschen übergehen, der dann durch seine Hände heilen kann.

Ich selbst kann nicht durch meine Hände oder durch mein Gehirn andere Menschen heilen, aber scheinbar sind andere Menschen besser dafür geeignet, das denke ich mir.

Eigentlich sollte wir selbst unser Gehirn motivieren, uns selbst zu heilen, aber das tut es schon von sich aus, wenn auch nur in einem bestimmten Rahmen. Und hat unser Gehirn noch andere Superkräfte, ich denke ja, nur müssen wir es selbst herausfinden. Ich weiss nur eines, dass unser Gehirn nur bis zu 25 % wirklich genutzt wird, so dass 75 % brachliegen und ungenutzt bleiben. Welch eine Vergeudung der Natur oder auch der Menschheit, ich denke eher der Menschheit, weil die Natur uns diese Fähig­keiten verliehen hat, aber wir haben sie nicht richtig genutzt.

Ich denke, ich habe mein Gehirn falsch genutzt, weil ich es nicht richtig ausgebildet habe, denn mir schien die körperliche Ausbildung vorrangiger zu sein als die geisti­ge, aber schwamm darüber, jetzt kann ich es noch einmal versuchen, mich geistig weiterzubilden, Lust dazu habe ich. Hurrah, hurrah, hurrah. Wir verblöden, für uns bezahlt der Staat.

Freitag, 7. März 2008

Männer sind rachsüchtiger

Ja, ja, das sind drei Worte, die viel aussagen, nur den Männern nicht, weil die sagen: wir sollen rachsüchtiger sein als Frauen? Der sich so etwas ausgedacht hat, der habe wohl nicht alle an der Glocke.

Aber ich bin zufälligerweise auch ein Mann, auf jeden Fall, wenn an mir nach unten schaue, und das Stückchen Wasserleitung sehe. Aber ein Mann bin ich, denn auch ich bin rachsüchtig. Das merke ich auch heute noch, obwohl man allgemein sagt, im Alter verliere sich Manches, aber so etwas stimmt nicht ganz, die Rachsucht verliert sich nie ganz.

Besonders im Alter, man kann vieles nicht mehr so, aber im Kopf, wenn der noch hell genug ist, dort bildet sich die Rachsucht. Auch wenn man zum Objekt, ein Mann aus der Nachbarschaft, keinen Kontakt hat, so entwickelt sich über einen längeren Zeit­raum zuerst der Gedanke, welche Schwächen hat der Mann, man beobachtet ihn.

Dann erkennt man Stück für Stück bestimmte Vorlieben des Menschen, aber man tut sie als etwas Abartiges ab, und entwickelt selbst Techniken, wie und auch welche Weise man dem Mann schädigen könnte, und so entwickelt sich die Rachsucht, und man haßt den Mann, warum, das weiß man später ncht mehr, oder entwickelt eine Theorie, warum man den Mann aus Rachsucht verfolgt.

Wirklich, es gibt so etwas, das habe ich schon einmal erlebt, auch als Betroffener. Ich mußte ein Gutachten über eine Frau anfertigen, habe dafür noch die Angaben anderer Personen hinzugezogen, und das Gutachten der Staatsanwaltschaft überge­ben. Das Gutachten habe ich objektiv gestaltet, so habe ich mit der Betroffenen ein umfangreiches Gespräch geführt, auch mit Frauen aus der Nachbarschaft, die von der Frau über einen längeren Zeitraum bedroht wurden.

Einige Monate später bedrohte mich die Frau am Telefon. Ich konnte sie am Telefon einigermaßen beruhigen, aber die üblen Beschimpfungen entsprangen einem rach­süchtigen Verhalten. Sie meldete sich nicht mehr. Kann sein, dass sie die Rachsucht aufgegeben hat. Frau können schneller zur Rachsucht neigen, aber sie geben diese Rachsucht trotzdem sehr schnell auf.

Männer hingegen halten sehr viel länger an ihrer Rachsucht fest. Besonders im drit­ten Reich, wo sich die ganze Gewalt eines Volkes durch Hetze gegen Mitbürger jüdi­schen Glaubens richtete, nur weil ein Idiot aus Braunau rachsüchtig war. Aus wel­chem Grunde Hitler so rachsüchtig war, das wird wohl nicht mehr analysiert werden können.

Gegen einen rachsüchtigen Mann gibt es keine Möglichkeit, ihn von seiner Rach­sucht abzubringen. Er will mit allen Mitteln seine Rache vollenden, koste es was es wolle. Häufig liest man in den Medien, wenn ein Mann aus Rache seine beiden Kin­der und seine Frau getötet hat, weil sie sich von ihm trennen wollte. Aus Rache hat er dann diese Tat vollzogen. Natürlich ist das ganze Geschehen oft etwas komplizier­ter.

Frauen können auch rachsüchtig sein, keine Frage, aber das Ausleben ihrer Rach­sucht ist emotional, und wenn sie den Drang ausgelebt haben, dann sind sie nicht mehr rachsüchtig. Bei den Frauen ist oft alles spontan, und wenn der Rausch der Rachsucht vorüber ist, dann gibt es keine Rachsucht mehr. Wie glücklich können Frauen doch sein. Wir Männer sollten uns an den Frauen ein Beispiel nehmen. Dar­um sollten wir ihnen in den Berufen dasselbe Einkommen zukommen lassen, was wir Männer selbst bekommen. Ein schwerer Satz: wiederholen Sie mal Müller.

Donnerstag, 6. März 2008

Die "Dunkle Materie"

Über die „Dunkle Materie“ weiss die Wissenschaft eigentlich sehr wenig, aber was sie weiss, dass sie da ist und einen gewissen Einfluss auf unser Weltall, in dem wir uns befinden, ausübt. Aber welchen Einfluss übt die „Dunkle Materie“ auf die Vor­gänge in unserem Universum aus? Ja, das ist die Frage und wird es vorläufig auch bleiben.

Jetzt hat man angeblich entdeckt, dass die „Dunkle Materie“ gitter- bezw. netzförmig ausgebildet ist. Früher dachte man immer, die „Dunkel Materie wäre ein Ganzes et­was Durchgehendes, aber jetzt ist man der Meinung, die „Dunkle Materie bestehe aus einem Gitter oder Netz, ich weiss es nicht, ob es wahr ist, denn ich persönlich habe daran nicht gedacht, mir in dieser Richtung Gedanken zu machen, aber es geht auch nicht, denn mir fehlen die entsprechenden Geräte, aber auch die Ausbildung, um das konkret zu erforschen. Mir ist es lieber, manchmal über einige Aussagen über Wissenschaftlern zu lästern, weil denen so oft ein aussagekräftiger Beweis fehlt.

Eigentlich ist es richtig gemein, aber wir sogenannten Laien werden oft durch Wis­senschaftler oder durch welche, die sich als solche so bezeichnen, wirklich verarscht.

Was die „Dunkle Materie“ wirklich ist und welche Funktion sie erfüllen soll, dar­über ist man sich in der Wissenschaft uneins, weil die Substanz dieser „Dunklen Ma­terie“ noch nicht genau definiert worden ist, aber diese Materie ist da, und das ist die eigentliche Tatsache.

Jetzt fanden Wissenschaftler heraus, dass die „Dunkle Materie“ aus einem Netz be­stehen soll. Welche Bedeutung dieses Netz haben soll, weiß jedoch keiner so genau, vielleicht wird damit die Materie zusammengehalten, aber wie soll dieses Netz ent­standen sein?

Das die „Dunkle Materie“ eine Aufgabe in unserem Universum hat, das steht ausser Zweifel, aber welche Aufgabe ist es? Hat sie die Aufgabe: neue Materie zu bilden, da sich das Universum ausdehnt, oder ist die „Dunkle Materie“ die Brutstätte neuer Sterne und ihrer Planeten.

Ich selbst habe keine Ahnung, aber schreibe darüber, indem ich mich immer im Kreis drehe, aber keinen richtigen Anhaltspunkt finde. Ich habe viel über die „Dunkle Ma­terie“ gelesen, aber nie richtig herausgefunden, was die „Dunkle Materie“ eigent­lich in unserem Universum zu tun hat. Viele Berichte über die „Dunkle Materie“ wi­dersprechen sich irgendwann, weil zu einem bestimmten Zeitpunkt ein bericht auf­taucht, der von neuen Erkenntnissen über die „Dunkle Materie“ berichtet und alte Berichte damit hinfällig macht oder als falsch bezeichnet. Aber die neue Erkenntnis über die „Dunkle Materie“ wird dann einige Jahre später auch falsch sein, weil man angeblich wieder etwas entdeckt hat, was die „Dunkle Materie“in ein neues Licht versetzt.

Solange wir Menschen noch forschen und alle möglichen Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit mitteilen, sind wir immer der Hoffnung, man habe jetzt das Richtige gefunden, aber irgendwann zerplatzt auch diese Hoffnung, und wir stehen wieder am Anfang. Das ist wirklich sehr spassig, so haben wir immer etwas Beschäftigung und verblöden nicht so schnell.


Montag, 3. März 2008

Frauen können eher loslassen

Ich habe oben über den sterbenden Mann geschrieben, weil der Mann als Sterbender länger kämpft. Frauen hingegen kämpfen auch gegen eine schwere Krankheit unter der sie leiden, aber sie schätzen die Chancen für ein Überleben in diesem Kampf bes­ser ein, denn sie wissen, wann es an der Zeit ist, sich von allem loszulassen.

Eine Frau ist an Krebs erkrankt. Die Ärzte sind nicht ehrlich zu ihr, denn sie sagen, sie habe nur dann eine Chance zur Heilung, wenn sie sich einer Chemo-Therapie un­terziehe.

Sie gleubt den Ärzten, aber in der Tiefe der Seele fühlt, dass diese Krankheit über­mächtig ist, aber sie sieht ihre Kinder, Enkelkinder und ihren treuen Mann. Sie sagt sich, es lohnt sich für diese gegen die Krankheit zu kämpfen. So nimmt sie die Strapa­zen der Therapie auf sich, und hofft auf das Wunder, wieder gesund zu werden.

Aber hoffen wir Menschen, nicht alle auf ein Wunder, wenn wir in einer für uns aus­weglos erscheinende Situaiton sind? Natürlich hoffen wir alle, weil wir Menschen sind. Ich weiß nicht, wie es bei den anderen Tieren ist, ob sie die Hoffnung kennen.

Die Frau wird dann nach Hause geschickt. Der Chefarzt meint, die Therapie habe gut angeschlagen, und er macht ihr noch Vorschläge, wie sie sich in den nächsten Wochen und Monaten verhalten soll, bis sie zur Nachkontrolle kommt.

Die Frau kehrt in den Kreis der Lieben zurück. Sie ist froh, wieder in der Familie zu sein, wo sie den Schutz vor dem Alleinsein mit ihrer Krankheit findet. Sie hält sich an den Regeln, die ihr der Arzt aufgestellt hat, was die Frauen machen, im Gegegnsatz zu den Männern. Weil sie weiß, dass die Krankheit auch weiter in ihr steckt, auch wenn man es nicht sieht. Sie verbindet die Krankeit über die Verhaltensregeln mit dem Leben in ihrer Familie. Da zeigt die Frau ihr multiples Denken und Handeln.

Die erste Kontrolle bringt ein negatives Ergebnis, es gibt keine Anzeichen von einer Krebserkrankung. Sie ist im ersten Moment glücklich, aber sie weiß auch, dass es noch nicht vorüber ist, und so lebt sie weiter und kämpft leise mit den Verhaltens­massnahmen der Medizin gegen die jetzt unsichtbare Krankheit.

Eine Kontrolle nach einem Jahr bringt wieder das Ergebnis, dass sie frei von Meta­stasen ist. Die Ärzte gratulieren der Frau, aber sie bitten sie, in vier Jahren wieder zur Kontrolle zu kommen.

Die Frau ist natürlich glücklich über das gute Ergebnis, sie bleibt weiterhin ruhig und beginnt ihr Leben neu zu ordnen. Sie hält sich weiterhin an die Verhaltensregeln der Klinik, denn sie spürt, dass die Krankheit nicht so schnell aufgibt, aber sie will dem erneuten Ausbruch der Krankheit besser begegnen können.

Jetzt sind die vier Jahre um. Sie geht zur Kontrolle in die Klinik. Unbewusst spürt sie, dass in ihrem Körper etwas ist, aber es tut nicht weh. Frauen spüren es, wenn sich in ihrem Körper etwas entwickelt, das eine Krankheit sein könnte.

Im Gespräch mit dem Arzt, weißt sie auf die Symptome hin. Sie wird untersucht. Da­nach erscheint der Chefarzt mit einem sehr ernsten Gesicht. Die Patientin liegt im Bett und wundert sich anfangs darüber, warum der Chefarzt ausserhalb der Visite bei ihr erscheint. Der Arzt setzt auf den Bett der Patientin, schaut sie an und meint, der Kreis sei zurückgekommen, und er sei in einem Stadium, in dem es keine Rettung mehr gebe.

Die Patientin weint. Der Arzt tröstet sie, aber er weiß, es gibt keinen Trost. Die Pati­entin bleibt auf den Einzelzimmer. Jetzt eine Stunde nach der Nachricht ist sie ruhi­ger geworden. Sie denkt an ihren Ehemann, es war eine gute harmonische Ehe. Dann denkt sie an ihre Kinder, die sind wunderbar, sie hatte viel Freude an diesen Kin­dern. Zuletzt denkt sie an die Enkelkinder, jetzt werden sie ohne Oma aufwachsen, und das tut ihr eigentlich weh.

Mit diesen Gedanken löst sie sich langsam von ihrer Familie und von dem Leben. Sie kämpft nicht mehr, sondern verbringt mit der ihr verbliebenden Kraft in Gedanken an die Vergangenheit, aber nur an die schönsten Erlebnisse in ihrem Leben. Sie ist mit allem zu frieden.

Das Krankenzimmer liegt in einem Dämmerlicht, und sie sieht eine dunkle Gestalt. „Bist du es Gevatter Tod?“ fragt sie. „Ja, meine Liebe, ich bin jetzt zu dir gekom­men, aber du hättest nicht fragen sollen, ob ich es bin, du hast es doch gewusst“, sagt der Gevatter Tod. Er geht zu ihrem Bett, und setzt sich auf die Bettkante. „Du hast schon vom Leben losgelassen, sowie ich es sehe“, sagt der Tod.

Ja, warum soll ich auch kämpfen, wenn es keinen Sinn zum Kämpfen gibt“, sagt die Frau. Gevatter Tod streichelt ihre wenigen Haare auf dem Kopf. „Ich habe gar kei­ne Schmerzen mehr“, sagt die Frau erleichtert. „So ist es immer, meine Liebe, wenn ich da bin, dann verschwinden alle Schmerzen, un die Sehnsucht, in meinen Armen zu ruhen wird dann grösser“, sagt der Tod lächelnd.

Die Frau hört auf zu atmen. Auf ihrem Gesicht ist ein strahlendes Lächeln. Ihre Seele verlässt den Körper, und der Tod nimmt die Seele in seine Arme auf, und die Seele fühlt sich geborgen. Der Tod steht und verlässt das Zimmer, und in seinen Armen ruht die Seele. „Sie hat vom Leben rechtzeitig losgelassen, darum sind ihre seeli­schen Qualen nicht da“, murmelt der Tod.

Die Krankenschwester betritt das Zimmer, geht zum Bett der Patientin, spricht sie an, aber die antwortet nicht. Die Schwester fühlt den Puls, aber der schlägt nicht mehr. Sie ruft nach einem Arzt, der bald erscheint, und den Tod der Frau feststellt. Er sieht in das Gesicht der Frau und sagt: „Sie hat einen schönen Tod gehabt.“

Sonntag, 2. März 2008

Männer kämpfen länger

Was meine ich mit diesen Worten? Ich beziehe mich auf die Sterbebegleitung eines sterbenden Menschen. Ich beginne mit einem Mann, denn Männer meinen, sie eien auch noch im Sterben sehr stark und unüberwindbar, aber sind sie es wirklich?

Ich beziehe mich jetzt einmal auf eine Krebserkrankung im letzten Stadium. Die Ärzte haben den Patienten heimgeschickt mit den Worten, wir können nichts für sie tun. Aber das fasst der Mann als eine Herausforderung zu einem Überlebenskampf gegen den den Krebs. Also kämpft dr Mann tapfer und ignoriert die Schmerzen und erzählt seiner Umwelt stolz, wie er den Krebs besiegen wird. Er lässt sich wieder auf seine alten Verhaltensweisen ein, die er schon vor der Erkrankung an Krebs hatte, aber heimlich besorgt er sich bei Arzt schmerzstillende Medikamente, aber gegenüber sei­ner näheren Umwelt kündigt er an, dass er keine schmerzstillende Mittel nehme.

Gut, er sagt gegenüber seinen Mitmenschen nicht die Wahrheit, aber gleichzeitig be­trügt er sich selbst, weil er wirklich annimmt, er würde den Krebs besiegen. Es geht ihm teilweise sehr gut, und er spürt keine Schmerzen, er ist fröhlich und ausgelassen, ich gönne es ihm und auch andere werden es ihm gönnen. Er spricht schon davon, den Krebs besiegt zu haben.

Der nächste Schritt geht wieder in Richtung Krankenhaus. Dort lässt er sich untersu­chen. Er sagt den Ärzten, dass er schon seit einigen Wochen keine Schmerzmittel mehr nehme, und er ahbe auch keine Schmerzen mehr. Die Ärzte untersuchen ihn und richtig, sie finden keine Metastasen in seinem Körper und beglückwünschen den Patienten zu seiner vorgehenden Genesung. Ich habe nur die vorübergehende Gene­sung geschrieben, weil man bei Krebs sehr vorsichtig sein muss. Er kann vollständig verschwinden, aber bald wieder überraschend auftauchen.

Die Ärzte sind zufrieden, aber mit Vorbehalt. Der Patient kehrt zur Familie und den Bekannten zurück und erzählt allen, dass er keine Krebserkrankung mehr habe. Alles jubelt natürlich und sie freuen sich und ein grosses Fest wird gefeiert.

Der ganze Trubel ist vorbei. Der ehemalige Patient hatte gefeiert, als wenn es sein letzter Tag und seine letzte Nacht werden würde. Und so legt er sich ins Bett und hofft auf eine ruhige Nacht.

Es wird aber eine kurze Nacht. Der geheilte Patient wacht durch starke Schmerzen in seinem Körper auf, und er erkennt sofort, der Krebs ist zurückgekehrt. Aber ich wer­de ihn trotzdem bekämpfen und ihn besiegen, aber die Schmerzen werden so stark, dass er schreit.

Seine Frau und seine erwachsenen Kinder erwachen vom Schrei und eilen zum Ort, aus dem der Schrei kam.Sie sehen alle, wie der Mann schreit und um sich schlägt, dann ruft jemand den Notarzt, der auch bald kommt, dem Patienten eine schmerzstil­lende Spritze gibt, und den Patienten mit einem Rettungswagen in die Klinik bringt. Selbst die anwesenden Ärzte sind etwas überrascht, dass der ehemalige Patient wie­der zurückkehrt, obwohl er krebsfrei war und entlassen wurde.

Der Patient kommt in ein Einzelzimmer, nachdem er von den Ärzten eingehend unter­sucht wurde. Das Zimmer ist abgedunkelt. Der Patient liegt still im Bett. Aber in sei­nen Gehirn setzt sich der Kampf gegen das Unvermeidliche fort.

Es ist ihm, als wenn jemand im Zimmer ist. Er dreht seinen Kopf und sieht die dunkle Gestalt. „Wer bis du?“ fragt er. Die Gestalt antwortet:“Ich bin der Gevatter Tod und werde dich auf deinen letzten Weg begleiten, den jeder gehen muss.“ „Aber du siehst gar nicht aus wie der Tod. Auf alten Bildern trägt der Tod immer eine Sense und hat ein Totenschädel“, sagt der Sterbende. „Ja, die alten Bilder. Damals wollte man die Menschen erschrecken, weil der Tod etwas Böses darstellen sollte, aber so ist es nicht. Wir sind nur die Sterbebegleiter der Sterbenden“, sagte der Tod sanft und leise. Es tritt eine kleine Pause ein. „Denke an das Schöne in deinem Leben zu­rück, und kämpfe nicht mehr gegen das Unvermeidliche. Du wirst merken, wenn du dich ganz meine Begleitung hingibt, dann werden auch nicht die Schmerzen sein, und die kannst diesen letzten Weg in meiner Begleitung als etwas Schönes empfinden. Dein Leben war schön, wenn auch manchmal turbulent, aber jetzt ist es ander Zeit, dass du den Kampf aufgibt, und dass du auch erkennst, verloren zu haben. Diese Er­kenntnis wird dein grösster Sieg sein, mein Freund. Begib dich in meine Arme und ich werden dich tragen, mein Freund“, sagte leise Gevatter Tod.

Die Seele des Sterbenden verließ den Körper, der Tod nahm die Seele sanft in seine Arme und trug sie fort. Wohin er sie trug, das weiß keiner.

Als die Schwester das Zimmer leise betrat und zu dem Patienten hinging, stellte sie fest, dass dieser tot war. Sie rief den diensthabenden Arzt, der den Tod feststellte. Der sagte dann: „Er wurde von der schweren Krankheit erlöst.“ Aber die Seele des Toten war schon auf die lange Reise gegangen.