Donnerstag, 31. Januar 2008

Der freie Wille

Es wird so oft über den freien Willen gesprochen, aber gibt es den überhaupt? Ich kenne das eine Lied, in dem gesungen wird „die Gedanken sind frei, es wird keiner sie erraten, sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten......“. Das habe ich einmal ge­sungen, ich musste so 10/11 Jahre alt gewesen sein. Es fällt mir jetzt wieder ein, wenn ich daran denke, ob es wirklich einen freien Willen gibt.

Ich gehe einmal davon ab, dass die Demokratie eine Regierungs- oder Gesellschafts­form ist, die die Freiheit bevorzugt, aber ist der Wille des Individuums wirklich frei?

Ich versuche einmal, in mir selbst und meinen Gedanken danach zu forschen, ob es einen freien Willen gibt.

Wenn ich irgendwo hingehen will, so habe ich den Willen, dahin zu gehen, wohin ich beabsichtige hinzugehen. Es entstand ein freier Wille in mir. Also gehe ich los. Un­terwegs kommt in mir der Wille auf, den direkten Weg zunehmen, um an mein Ziel zu kommen, als sage ich mir, ich gehe diesen Weg, das ist der kürzeste, um an das Ziel zu kommen. Ich habe einen freien Willen geäussert. Nach einer Wegstrecke stosse ich auf ein Hindernis, das vorher nicht da war. Was jetzt? Jetzt wird mein Wille gezwun­gen, sich dem Willen des Hindernisses anzupassen, denn ich habe noch immer den Willen an den Zielort zu kommen, aber jetzt greift ein anderer Wille in meinen freien Willen ein, ich muss meinen Willen ändern, und somit einen neuen Weg nehmen, um an den Zielort zu kommen. Der ursprünglich freie Wille wurde wurde an diesem Hin­dernis sich einem anderen Willen unterzuordnen.

Jetzt gehe ich einmal in die Politik zu den Wahlen. Vor den Wahlen veranstalten die einzelnen Parteien Wahlveranstalten, um den Besuchern dieser Veranstaltungen ihr politisches Programm vorzustellen.

Wenn ich die Veranstaltungen besuche, dann mache ich es aus freien Willen, denn ich habe auch den Willen, einr derartigen Veranstaltung fernzubleiben. Also mische ich mich unter die Besucher und hörte dem zu, der das politische Programm seiner Partei vorträgt und erläutert.

Ich höre ihm zu, und mache es aus freiem Willen, denn keiner zwingt mich ihm zu zu­hören. Nach dem Vortrag, in den kommenden Tagen entscheide ich mich aus freien Stücken, ob ich das politische Programm dieser Partei akzeptiere oder nicht, aber ich habe doch noch einige Möglichkeiten, die politischen Programme anderer Par­teien anzuhören, also entscheide ich es aus freiem Willen heraus, und höre mir alles an, um dann am Wahltag zu entscheiden, welchen Kandidaten von welcher Partei ich wähle. Es ist mein freier Wille, es zu tun.

Wenn mir die politischen Programme der Parteien nicht gefallen, weil sie teilweise gegen die Verfassung, unterschwellig, verstossen, so habe ich den freien Willen, der Wahl fernzubleiben.

Im Zusammenleben mit anderen Menschen habe ich oft im freien Willen über irgen­detwas entscheiden können, aber das Zusammenleben mit anderen Individuen birgt die Gefahr, dass der eigene Wille keine Berücksichtigung findet, weil er von den an­deren Individuen nicht akzeptiert wird.

Wenn mehrere Indidviduen ihren eigenen Willen durchsetzen wollen, dann kommt in­nerhalb dieser Gruppe zu einer Kollision der einzelen Willen. Jeder Wille stellt eine Meinung desjenigen dar, der diesen Willen äussert.

Im Ansatz gibt es immer den freien Willen, aber in einer grösseren Gemeinschaft, in der es verschiedene Individuen gibt, gibt es auch verschiedene Willen. Damit eine Gemeinschaft funktioniert, muss jeder Wille überprüft werden, ob er in diese Ge­meinschaft hineinpasst, um die Funktion dieser Gemeinschaft zu garantieren, obwohl es keine Garantie dafür gibt.

Wenn ich als Individuum allein lebe, dann habe ich auch einen freien Willen, aber der stösst dann auf Grenzen, wenn die Natur diese Grenzen setzt, also kann ich den freien Willen nicht ausleben.

Also ist der Begriff „freier Wille“schizophren.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Mittwoch, 30. Januar 2008

Gefangen in Raum und Zeit

Leben tue ich in Raum und Zeit. Ohne Raum und Zeit wäre eigentlich kein Leben möglich, vielleicht in einer anderen Art. Wenn ich über mein Leben nachdenke und nachvollziehen will, so stosse auf Raum und Zeit. Unser Universum befindet sich in den beiden Dimensionen von Raum ud Zeit. Ob das Universum selbst Raum und Zeit ist, das wäre eine Frage, die ich gestellt habe, aber auf die ich noch keine Antwort gefunden habe.

Gibt es für mich eine Möglichkeit, aus den Dimensionen von Raum und Zeit zu verschwinden? Das kann ich mit einem klaren „Nein“ beantworten, weil ich nicht weiss, wohin ich dann soll, wenn ich Raum und Zeit verlasse.

So komme ich dazu, zu sagen, ich bin gefangen in Raum und Zeit. Ich werde von disen beiden Dimensionen festgehalten, also verurteilt worden, in Raum und Zeit zu bleiben, es wäre ein lebenslanger Arrest oder eine lebenslange Gefangen­schaft.Und das stimmt auch, denn wenn ich diese beiden Dimensionen verlassen könnte, dann wäre ich frei.

Es gibt nicht nur die beiden Dimensionen in unseren Universum, sondern insge­samt vier. Aber ich will die beiden anderen ausser Acht lassen.

Ich bewege mich in einem Raum, weil ich Materie bin und bin solange ein fester Bestandteil von Materie, solange es diesen Raum gibt. Und die Zeit, welche Aufga­be erfüllt sie in diesem Raum? Sie ist ein Bestandteil im Duo der beiden Dimensio­nen.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es eien Raum ohne Zeit und eine Zeit ohne Raum gibt. Für mich gehören die beiden Dimensionen zusammen, sie ergän­zen sich.

Wenn ich jetzt versuche, mich aus der Dimenson Raum zu entfernen, um nur in der Zeit zu sein, dann wird mir die Zeit sagen, dass es nicht so gehe, sich einfach aus der geschwisterlichen Dimension zu entfernen, weil man zusammen gehöre.

Ich habe keine Möglichkeit, mich aus beiden Dimensionen zu entfernen, weil ich in diesen beiden Dimensionen „Raum und Zeit“ gefangen bin.

Wir Menschen nennen diese Dimensionen so, weil wir immer Begriffe benötigen, um etwas zu verstehen, aber verstehen wir sie wirklich oder sind diese Begriffe nur dafür geschaffen worden, um zu sagen, nur so kann es sein, und es ist auch richtig so?

Damit wäre ich auch ein Gefangener diese Begriffe, denn ich kenne oder verstehe das Universum, in dem ich lebe nur unter diesen Begriffen.

Ich nehme es als Tatsache hin, dass ich in Raum und Zeit gefangen bin und gut damit leben kann. Mit dieser Überlegung wollte ich nur meine Gedanken über mein Woher und Wohin ausdrücken, aber so richtig habe ich es nicht erfahren.

Woher ich komme, das habe ich scheinbar erfahren, aus Raum und Zeit, wohin ich gehe, wieder in Raum und Zeit. In einem Kreislauf aus den Dimensionen. Was weiterhin geschehen wird, weiss glücklicherweise keiner.

ich denek also bin ich und ich bin also denke ich“

Unabhängig von der Zeit

In der Vergangenheit habe ich schon oft gehört, dass meine Mitmenschen sich äusserten, sie seien unbahängig von der Zeit. Ich denke nicht, dass meine lieben Mitmenschen von der Zeit abhängig sind, sie bewegen sich auf einer trügerischen Eisfläche der Illusion, wenn sie glauben, sei seien unabhängig.

Wenn ich die Menschen beobachte, sehe ich sehr oft, dass sie regelmässig auf die Uhr schauen, und sich plötzlich schneller bewegen, weil sie zu spät sind, um igrendwo da zu sein, damit sie ihren Punkt erreicht haben, den sie in einer be­stimmten Zeit erreichen wollten.

Ich selbst schaue oft auf die Uhr, um die Zeit zu sehen, die mir noch bleibt, um mein Ziel zu erreichen. Also bin ich nicht unabhängig von der Zeit, sondern ich bin abhängig und ein Teil der Zeit.

Aber bedeutet schon unabhängig? Ist es nicht eine Illusion, wie ich es schon oben erwähnte, zu meinen, man sei unabhängig. Wenn ich jetzt in der sogenannten Wildnis lebe, ich habe weder ein Radio oder eine Uhr, wodurch ich immer die Zeit erfahren könnte, bin ich da unabhängig von der Zeit? Oder wenn ich nicht in ei­ner Zivilisation geboren worden wäre, hätte ich dann eine Unabhängigkeit von der Zeit erreicht?

Auch dann würde ich an der Tatsache lernen, dass es Tag und Nacht gibt. Dann die vier Jahreszeiten, die dann ein Jahr abschliessen. Ich würde als Mensch, der von der Geburt an, in einer Wildnis leben würde, das Jahr nicht als Jahr benennen oder den Tag und Nacht nicht als solche, sondern würde sie anders benennen, aber warum benenne ich sie dann überhaupt?

Die Benennung der Zeiten gibt dem Menschen eine Sicherheit im Leben, und es gibt ihm auch eine Art von Kontrolle über das Leben, das er lebt. Der Mensch braucht die Zeit, die für ihn richtungsweisend ist und immer zu ihm sagt, die Zeit verrinnt und dein Leben auch. Hier setzt auch der Gedanke des Menschen oder auch der Wunsch ein, unsterblich zu sein.

Die Zeit beflügelt den Menschen, nach Unsterblichkeit zu strebe, obwohl er selbst weiss, dass er nicht unsterblich ist. Aber mit seinen Taten und Werken will er der Nachwelt seine Unsterblichkeit dokumentieren, aber auch hier ist die Vergänglich­keit ein Teil der Zeit. Und hier sehe ich deutlich die Abhängigkeit zur Zeit, der auch ich unterliege.

Wenn ich alles betrachte, so stelle ich fest, dass die Zeit uns beherrscht, und keine Unabhängigkeit zulässt. Ich spüren jeden Augenblick der vergeht, dass wieder et­was Zeit verloren gegangen ist, das mein Leben um diesen Augenblick verkürzt. Ich leben in der Zeit und bin von ihr abhängig wie ein Süchtiger, und es bleibt mir nichts übrig, als mich mit der Zeit zu arrangieren, um sie als solche besser zu ver­stehen.

Eigentlich sollte ich mir keine Gedanken über die Zeit machen, ob ich unabhängig oder abhängig von der Zeit lebe, ich lebe auch, wenn ich mir wirklich keine Ge­danken darüber mache.

Die Tatsache ist die, dass ich von der Zeit abhängig bin, aber ich kann auch so tun, als wäre ich von der Zeit unabhängig, und stelle wie ein Zauberer die Situati­on einer Illusion dar.

Ich lebe dann, wenn ich von einer Unabhängigkeit von der Zeit rede, nur eine Illu­sion dar, mit der ich dann leben muss. So könnte man das ganze Leben als eine Il­lusion bezeichnen.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Dienstag, 29. Januar 2008

Macht der Zeit

Gestern dachte ich über die Zeit nach. Welche Macht hat die Zeit über uns? Schauen wir uns einmal um. Überall sehen wir Uhren, Kalender und den Blick auf das Zif­fernblatt der Uhren. Frage ich einen bekannten: „Hast du gerade Zeit?“ So sagt er mir: „Ich habe jetzt Zeit, oder ich habe keine Zeit?“ Schon in diesem kleinen Satz kommt zweimal das Wort „Zeit“ zur Geltung.

Die Menschen, auch ich, obwohl ich im Ruhestand bin, haben überall Termine zu tä­tigen, da geht es immer um die Zeit. So von 14.00 bis 15.00 Uhr. Jetzt habe ich eine Stunde Zeit, um etwas zu erledigen.

Wenn ich mit der Eisenbahn oder mit dem Auto irgendwo hinfahre, dann brauche ich die Zeit, als richtungsweisende Komponente, für den Zeitpunkt der Abfahrt und der Ankunft.

Es ist schon eigenartig, sich Gedanken über die Zeit zu machen. Die Zeit, ist sie eine menschliche Errungenschaft, um zu leben oder das Leben kreativ zu gestalten? Warum mache ich mir Gedanken über die Zeit, dabei ist sie seit meiner Geburt da. Sie zeigt meine Geburt an, wann ich geboren wurde, Tag, Uhrzeit, Monat und Jahr. Meine Lebensjahre werden in einer Zeit gemessen, auch mein Tod, wenn man nach hunderten von Jahren mein Skelett finden, dann werden die Knochen nach der Zeit gemessen, wann ich gelebt habe.

Auch der Tag vergeht nicht, an dem ich mich nach der Zeit richte.Der tag beginnt mit der Zeit, an der ich aufstehe. Dann ist der Tag eingeteilt, mit lesen, spazierengehen und allerlei nützlichen oder unnützlichen Dingen, aber es ist immer die Zeit, die mir eine Sache beginnen oder beenden lässt. Es wird immer zur gleichen Zeit gefrüh­stückt, dann zur gleichen zu Mittag gegessen und wieder zu gleichen zu Abend geges­sen. Auch der Gang zur Nachruhe ist der gleiche.

Wenn ich einkaufen gehe, dann muss ich mich an die Geschäftszeiten richten. Kom­me ich zu früh, dann ist das Geschäft geschlossen und zu spät, dann ist es wieder ge­schlossen. Der Verkäufer sagt mir, dass ich mich an die Öffnungszeiten halten solle. Er zeigt mir deutlich auf, dass ich in der Zeit leben muss, aber auch lebe. Alles was um uns vorgeht, hat mit der Zeit zu tun, darum sagt man auch zur Zeit – Vergangen­heit, Gegenwart und Zukunft - . Wir alle haben eine Gegenwart, aber auch eine Ver­gangenheit, die wir überschauen können und eine Zukunft, die wir nicht einsehen können, aber hin und wieder ahnen, wie sie aussehen könnte.

So kann man sagen, überall treffe ich auf das Phänomen „Zeit“, aber was ist die Zeit, darüber bin ich mir im Unklaren, aber ich weiss, sie ist gegenwärtig und beein­flusst mein Leben.

Aber wie kann ich ohne Zeit leben? Ich nehme einmal an, ich würde alles fortwerfen, was ich mit der Zeit in Verbindung bringen kann, wie Radio, TV, Uhren und andere Utensilien der Zeit auch. Ich ziehe mich zurück in einen grossen Wald und lebe jetzt nur noch mit der Natur und in der Natur. Ich sehe die Tageszeiten. Am Tage sehe ich die Sonne, nachts den Mond und die Sterne, und ich erfahre den Wechsel von Tag und Nacht. Dann kommt der Sommer, ich habe im Frühjahr, mit der Geburt der Blü­te, die Zivilisation verlassen, dann der Herbst und danach die kalte Jahreszeit, der Winter. Jetzt teile ich, nachdem ich den Wechsel von Tag und Nacht habe einteilen können, das Jahr ein, aber in den vier Abschnitten von Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Jetzt habe ich den Zeitraum eines Jahres und die Unterteilung von vier Vierteln eines Jahres.

Ich habe schon gemerkt, es ist unmöglich ohne die Zeit zu leben, weil ich schon an meinem kleinen Beispiel die Zeit zur Unterteilung eines Jahres herangezogen habe. Ich bin so erzogen und ausgebildet worden, mich an die Zeiten zu halten, die mir vor­gegeben wurden. Also bin ich ein Gefangener der Zeit.

Auch ausserhalb unseres Planeten regiert scheinbar die Zeit, aber ich weiss es nicht so genau.

Doch ich bleibe auf meinem Heimatplaneten der Erde und muss neidlos anerkennen, dass kein Mensch der Macht der Zeit entfliehen, auch wenn er meint, er könnte ohne Zeit leben. Ja, leben schon, aber selbst sein Leben ist ein Teil der Zeit, er wird gebo­ren, er lebt und er stirbt, alles ist mit der Zeit als solche verbunden.

Ich lasse es sein, über die Zeit nachzudenken, denn ich selbst lebe in der Zeit.

ich denke also bin ich und ich bin also lebe ich“

Montag, 28. Januar 2008

Zuerst war das Wort

Ich hatte einmal, als ich auf dem Balkon sass und in den Nachhimmel schaute,über einiges nachgedacht und dabei bin ich auf die Worte gestossen, die ich als Kind ei­mal in der Bibel gelesen hatte „zuerst war das Wort“, es war eine ältere Überset­zung, ich glaube aus dem Jahre 1850 herum. Ich hatte diesen Worten keine Beach­tung geschenkt, weil es in der Bibel stand, und es gab keine Erklärung dazu oder Deutung.

Jetzt nach vielen Jahrzeiten, die ich schon auf diesem Planeten herumwandeln tue, denke ich über diese Worte nach. Ich bin kein Religionswissenschaftler, um eine Deutung in religiöser Hinsicht vornehmen zu können, ich bin ein einfacher Mench, der versucht durch Denken an den Kern der Bedeutung zu kommen.

Ich hatte noch einige Worte in meiner Erinnerung wie „die Erde was öd' und leer“. Gut der Erzähler oder die Erzähler lebten damals in einer Umgebung,die wirklich öd' und leer war, es war die Wüste,und so stellten sie sich die Erde wor, bevor ihr Gott die Erde schuf, mit Tieren und Pflanzen.

In den späteren Jahrhunderten wurde die Bibel immer wieder ergänzt, sowie es noch heute der Fall ist, jede neue Ausgabe der Bibel ist auch wieder neugefasst. Das über­lasse ich gerne den Religionsgemeinschaften, denn es ist ihr Buch, an dem sie hän­gen.

Zuerst war das Wort bezieht sich wahrscheinlich auf die Schöpfungsgeschichte, denn Gott schuf die Erde mit allem was darauf kriecht und herumfliegt innerhalb von sechs Tagen, und er ruhte sich am siebten Tage aus. Hier hatte er mit Worten gear­beitet.

Zuerst schwebte sein Geist über den Wassern. Dann stellte er fest, dass es dunkel war, also sprach er, es werde Licht (und Petrus fand den Schalter ncht). Und es ward Licht. Jetzt sah er die Erde, die öd' und leer war. Was macht er? Ich weiss nicht, war Gott männlich, weiblich oder ein Neutrum oder Beides? Lassen wir einmal die Frage nach dem Geschlecht von Gott weg.

Es schuf jetzt mit Worten die Sonne, den Mond, die Sterne, die Flüsse, die Tiere und die Pflanzen, und das alles mit Worten, na gut, keine Bewertung dazu, denn es ist eine Glaubenssache, obwohl ich gelernt habe, dass die Entstehung des Lebens auf der Erde länger dauerte als sechs Tage, der siebte Tag war Ruhetag.

Halten wir an der philosophischen Idee fest, die Erzähler haben nachgedacht, wie die Erde und das Leben darauf wohl entstanden sei, so denke ich auch nach, wie die Worte ind der Bibel entstanden sind.

Aber passiert es nicht auch in unseren sogenannten modernen Zeit, dass etwas mit Worten erklärt wird und als wahr hingenommen wird, und sich den hinterher als un­wahr herausstellt, nur damit der Schreiber oder Wissenschaftler einen Preis erhält und dann noch in den Medien erscheint, dort bejubelt und geehrt und als grosser Wissenschaftler, Entdecker und Denker gefeiert wird?

Auch hier kann man sagen, „zuerst war das Wort“. Ich sage dazu, zuerst war die Idee, die durch Denken entstand und anschliessend die Umsetzung der Idee in die Tat.

Damit steht für mich vorläufig fest, dass die Philosophie durch das Denken die Idee schuf, und die Notwendigkeit, diese Idee umzusetzen, wissenschaftlich zu betrachten ist.

Demnach könnte die Philosophie, die Mutter aller Wissenschaften sein, sie ist auch die Liebe zur Weisheit.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“


Sonntag, 27. Januar 2008

Heute geschimpft, gestern bejubelt

In der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass man sich vermehrt mit dem Nationalsozia­lismus auseinandersetzt, aber ich habe bei dieser Auseinandersetzung das Gefühl, dass besonders bei denen, die den Nationalsozialismus vehement und mit sehr viel Emotionen ablehnen, dann noch die Generation beschimpfen, die die Nationasozia­listen damals – 1933 – an die Macht brachten, dass es bei ihnen an Sachlichkeit fehlt.

Es ist jedem Menschen überlassen, wie er über sein Leben und das der anderen nachdenkt, aber die Emotionen sollten dabei nicht die dominierende Rolle spielen, sondern mehr die Sachlichkeit, weil emotional geführte Diskussionen sehr schnell zu Beleidigungen von Mitmenschen führen, und die eigentliche Sache dabei verloren geht.

Heute, nach über siebzig Jahren, als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, war die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation eine andere als heute. Es gab wohl eine Republik, die aber unter konservativen Politikern, die noch monarchistisch dachten, litt. Es gab in rascher Folge immer wieder neue Regierungen und die Kom­munisten und Nationalsozialisten bedienten sich der Strasse als Aufmarschgebiete für eine politische Auseinandersetzung.

Viele Bürger wollten nach dem grauvollen 1.Weltkrieg endlich Frieden haben. Sie wollten leben, aber nicht nur unter den Entsagungen leiden, den Hunger stillen zu können, weil es keine Arbeit und keinen Verdienst gab.

Die wirtschaftliche und politische Situation nutzten die Nationasozialisten zusammen mit den erzkonservativen politischen Kräfte, um an die Macht zu kommen. Hitler und seine Garde gehörten im Grunde selbst zu den konservativ denkenden Menschen.

Die Kommunisten phantasierten vom Paradies der Arbeiter- und Bauernklasse, aber Genosse Stalin, der Schnurbart, zeigte, was dieses Paradies für den Menschen be­deutete, Sklaverei.

Die Konservativen setzten auf das Kapital, und setzten auf Hitler, ja eigentlich mehr auf seine Person als auf die NSDAP als Partei. Hitler hingegen passte sich den Wün­schen der Konservativen an, denn hinter den Konservativen stand die Macht des Ka­pitals, und er brauchte das Kapital, um seine politischen Ziele durchzusetzen, in ers­ter Linie die hohe Arbeitslosigkeit zu beseitigen. Das Kapital hingegen wollte die Ar­beitlosigkeit behalten, um die Lohnforderungen zu drücken, damit sich die Gewinne erhöhen, fast wie heute.

Also bejubelte die Arbeiterklasse, wenn auch nicht alle, die NSDAP und damit Hitler. Jetzt fassten die Nationalsozialisten Fuss in Deutschland. Alles jubelte und sah in Hitler einen Heilsbringer, der Deutschland vor dem Zerfall rettete, aber tat er das wirklich? Andere erkannten es, aber sie verschwanden in den Konzentratinslager der Nazis und keiner will etwas über die Lager gewusst haben.

Der 2.Weltkrieg brachte den Zerfall des dritten Reiches und die Spaltung Deutsch­land, und die Abtrennung von Landesteilen des ehemaligen Reiches. Auf dem Boden Deutschlands bildeten sich zwei Staaten mit unterschiedlichen Gesellschaftsformen, die einen wählten die demokratischen Gesellschaftsform und die anderen die sozia­listische.

Was mir immer aufgefallen ist, nach dem Krieg wurde über die Vergangenheit Deutschlands, das trifft besonders auf die Zeit von 1933 bis 1945 zu, nicht ge­schimpft, weil noch ehemalige Nationalissozialisten in den Parteien hohe Ämter ein­nahmen und auch in den Regierungen, man schwieg alles tot, aber auch in der dama­ligen DDR war es der Fall, wenn man durch Schweigen einen Vorteil hatte, wir sind nur Menschen.

Ich zähle ja auch zu einer Generation, die in einer Gesellschaft aufgewachsen ist, die aus freiheitlichen Bestrebungen und aus Festhalten an konservativen Werten be­stand. Beide gesellschaftlichen Formen schienen sich anfangs zu ergänzen, aber mit den studentischen Unruhen, damit auch mit dem Drang, die Gesellschaft zu verän­dern, stellte die neue Generation an die alte die Frage: Warum habt ihr es nicht ver­hindert, dass die Nationalsozialisten an die Macht gekommen sind?

Die Generationen, die diese Fragen stellen, können es nicht anders, weil sie die Zeit nicht kennen, denn man hat ihnen über diese Zeit nichts erzählt. Würden die, die heu­te über den Nationasozialismus mit Schimpf und Schande herziehen, damals gelebt haben, dann wären sie auch die Befürworter des Nationalsozialismus gewesen.

Ehrlich gesagt, ich selbst wüsste nicht, wie ich damals reagiert hatte, wenn ich der Zeit als Erwachsender oder Heranwachsender gelebt hätte.

Ich werfe keinem Menschen etwas vor, nur stimmen mich einige Verhaltensweisen und Aussagen von Menschen nachdenklich, aber ich bin diesen Menschen dankbar, dass sie mich zum Nachdenken bringen, sonst hätte ich möglicherweise nichts zu tun.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Samstag, 26. Januar 2008

Kann der Mensch ohne Gott

Kann der Mensch ohne Gott auskommen, oder braucht er ihn, um auf unseren Plane­ten existieren zu können?Nach meinen Verständnis hat die Evolution das Leben aus dieser Erde erschaffen, beginnend mit Mikroorganismen bis hin zu den Sauriern. Die Geschichte der Natur auf unserem Planeten ist sehr farbig an Tieren und Pflanzen und an ständigen Veränderungen der Landmassen sowie der Meere.

Wir Menschen sind am Ende der Entwicklung in der Evolution von Tieren und Pflan­zen oder fast am Ende dieser Entwicklung. Jetzt sind wir da, mit ungeheuren geisti­gen Fähigkeiten und der Fähigkeit, wirklich kreativ zu sein.

So schufen wir erst die Naturgeister und Domänen, dann die vielen Götter und schliesslich einen Gott, mit den verschiedenen Bezeichnungen. Ich kann nur von den drei grossen Weltreligionen ausgehen, weil ich den Buddhismus hier einmal aussch­liesse, weil er keinen Gott in seinen Lehren kennt, darum ist mir diese Religion we­sentlich sympathischer als die anderen Weltreligionen.

Mit dem einen Gott, in diesen Religionen, schuf der Mensch sich ein Vorbild nach seinem Bilde, er stellte ihn dar, als Menschen, der stärker und allwissend ist, aber nicht nur mit den menschenlichen Stärken auch mit seinen Schwächen.

Ich habe mich in der Vergangenheit in meinen Leben oft mit den nordischen Göttern beschäftigt, aber auch mit der Geschichte der nordischen Völker, und habe dann ent­deckt, dass die Götter der Nordländer gleich im Verhalten der Nordländer selbst wa­ren.

Für den Germanen war es wichtig, nicht da zu sterben, wo man mit dem Arsch auf Heu oder Reisig lag, sondern auf dem Schlachtfeld, damit man als gefallener Krieger auch nach Walhalla kommt, so ein Mist, die hätten lieber für den Frieden unter den Menschen etwas tun können.

Die anderen Religionen, Judentum, Christentum und Islam beten nur zu einem Gott, der im Judentum:Jahwe, im Christentum: Gott und im Isalam: Allah heißt, aber ein und dasselbe fiktive Wesen ist, zu dem die Gläubigen dieser drei Religionen beten.

Aber was ist bisher geschehen, die Religionen wurden ständig zum Anlass genom­men, gegeneinander Krieg zu führen, aus missionarischen Gründen, mit Ausnahme des Judentums, das nicht missioniert.

Das eigentliche Thema heisst doch: kann der Mensch ohne Gott? Ich verhalte mich jetzt neutral, weil ich tolerant gegenüber den Menschen, was sie auch sagen, es hat immer einen wahren Hintergrund, oder lüge ich?

Als Kind habe ich manchmal zu Gott gebetet, denn ich musste auf Wunsch meiner Mutter getauft und später konfermiert werden. Es hat auch geklappt, obwohl mich der Pastor gerne aus dem Konfermantenkreis entfernt hätte, mir wäre es schnurz egal gewesen.

Da habe ich schon bemerkt, das Gott, wenn es ihn gegeben hätte, nicht da war, be­sonders dann, wenn man ihn gebraucht hätte. Ich selbst habe keine Beziehung zu Gott und kann alleine leben. In den letzten Jahre habe ich oft erfahren, dass die geis­tigen Fähigkeiten es sind, die uns befähigen zu leben, und uns am Leben erhalten. Aber dieses Argument bezieht sich nur auf mich.

Viele Menschen können nicht ohne Gott, weil sie ein Vorbild, einen Beschützer oder einen Leitfaden brauchen, um zu leben. Sie sehen im fiktiven Wesen das Symbol des Lebens, und richten sich nach dem, was angeblich von ihm in einem Buch – die Bibel – niedergeschrieben wurde. Natürlich hat er nicht selbst diese Texte geschrieben, sondern auserwählte Menschen haben die Arbeit für ihn getan, und das ging über Jahrtausende, mit ständigen Veränderungen im Text, aber auch jetzt ist keine Ruhe damit, es wird weiter verändert.

Ich sage mir immer, wenn Menschen im Leben Unsicherheiten zeigen und eine Stütze brauchen, dabei Gott als ihre Stütze auswählen, dann sollten sie es machen. Sie sol­len sich nicht nach denen richten, die sagen: ich brauche keinen Gott, sondern sie müssen ihr Wunschdenken, einen Beschützer zu wollen, aussprechen und dazu ste­hen.

Ich wünsche allen Menschen viel Glück und sehr viel Frieden.

ich denke also bin ich und weiss, dass ich nichts weiss“

Freitag, 25. Januar 2008

Ethik

Was ist eigentlich „Ethik“? Ich habe diesen Begriff schon oft gehört, auch in der Zeit als ich noch Schüler war. Später wurde oft über diesen Begriff diskutiert, aber ich habe immer wieder festgestellt, es gibt erheblich mehr Auslegungen als eine konkrete Er­klärung dieses Begriffes.

Ethik“ ist eine moralische Komponente, die eine Gesellschaft Werte vermitteln soll, die die hohe moralische Verantwortung des Einzelnen zum Ganzen dokumentiert. Ohne die moralische Verantwortung kann es keine „Ethik“ geben. Aber gibt es wirk­lich die „Ethik“ im Alltagsleben der Menschen, oder ist dieser Begriff abstrakt und ohne Leben?

Für mich als Menschen gibt es eine natürliche Verantwortung gegenüber meinen Mitmenschen und damit ergibt sich die Moral, diese Verantwortung so zu leben, dass andere Menschen das Vertrauen bekommen, mir Zuneigung zu schenken also Ergeb­nis meiner moralischen Verantwortung ihnen gegenüber.

Die aus dieser Moral hervorgehenden Erkenntnisse fließen hinüber in den abstrakten Begriff „Ethik“, aber sind dann Moral und „Ethik“ nicht eins, und werden sie nur deshalb getrennt behandelt, weil man abstrakte Begriffe benötigt, um besser oder auch undurchsichtiger beide Begriffe als etwas Verschiedenes darzustellen?

Ich bin mir nicht sicher, weil ich in der „Ethik“ besonders das Verhalten und das Handeln des Menschen verstehe, so wie er sich gegenüber seiner Umwelt verhält. Damit wäre das Verhalten und Handeln der Menschen ein Teil der „Ethik“ oder nach ethischen Grundlagen zu behandeln.

Ich denke, „Ethik“ ist ein kultureller Begriff, der in der Natur nicht vorkommt. Die­ser Begriff wurde von der Philosophie künstlich geschaffen, weil man etwas benötig­te, um das Verhalten und Handeln des Menschen in ein Wertesystem zu pressen.

Aber wenn „Ethik“ aus der Entwicklung einer Kultur entsteht, gibt es dann auch eine natürliche „Ethik“, wie wäre es mit dem Schamgefühl? Entwickelt sich der Mensch, der in der Natur aufwächst, ohne dass er eine Verbindung zu einer Kultur hat, wirk­lich ein Schamgefühl sowie wir, die wir in einer Kultur aufgewachsen sind und darin leben?

Oder ist „Ethik“ nur Begriff dafür, dass man einen anderen mit seinem Handeln und Verhaltens moralisch nicht verletzt?

Obwohl ich nur wenige Aspekte dazugetragen habe, um den Begriff „Ethik“ zu ver­stehen, ergibt sich immer mehr an Unsicherheit in meinen Gedanken, was ist wirk­lich „Ethik“ oder gibt es keine „Ethik“ im Leben und Erleben eines Menschen?

Aber was ist für mich „Ethik“? Ich bin in einem kulturellen Umfeld aufgewachsen, das die Werte mir mitgegeben hat, den Menschen zu respektieren, seine körperliche Unversehrtheit zu beachten und darauf zu achten, dass ich alles von ihm abwende, was ihm gefährlich werden könnte. Man hat mir gelehrt, bevor ich handel, zuerst nachzudenken, was ich wirklich tun will.

Dann, wenn ich eine Familie gründe, für meine Familie zu sorgen, und wenn es nicht anders geht, meine eigenen Bedürfnisse für die Familie hinten an zustellen. Gegen­über allen Familienmitgliedern ritterlich aufzutreten und darauf zu achten, dass ihre persönlichen Rechte nicht verletzt werden. Den Kindern beizustehen, wenn sie sich zu Erwachsenen entwickeln, und ihnen aus mir eigenen Erfahrungsschatz alles mitzugeben, was ich an Erfahrungen in meinem Leben gewonnen habe.

Ich habe die Aufgabe meinen Kindern ein grosses Potential an Bildung mitzugeben, und ihre Neigungen und Fähigkeiten zu fördern.

Ich denke, dass die Ethik eine persönliche Angelegenheit ist, und sehr stark in ihren Auswirkungen an der Erziehung des Einzelenen gebunden ist.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Donnerstag, 24. Januar 2008

Mord und Liebe

Diese beiden Begriffe sind sehr gegensätzlich, wenn man sie so auf den ersten Blick betrachtet, aber ist es wirklich so? Können beide Begriffe nicht eins sein, oder kann man sie nicht zu einem verbinden?

Mord ist ein Delikt im Strafrecht und wird entsprechend als Kapitalverbrechen mit einer hohen freiheitsstrafe geahndet. Liebe ist kein Verbrechen, ausser für einen ei­fersüchtigen Partner, der seinen Partner, der angeblich fremd geht, mit dem Tode bedroht, obwohl das Fremdgehen nie bewiesen wurde, aber nur allein das krankhafte Gefühl“der partner gehe fremd“, macht den Eifersüchtigen rasend und der auch im Moment der Phase seiner Eifersucht zum Töten bereit ist.

Der Mord selbst ist auf niedrige Beweggründe abgestimmt, wie man sich durch das Töten bereichert, indem man das ahnungslose Opfer überfällt.

Auch die Liebe, die im Banne der Eifersucht steht, überfällt das Opfer, die geliebte Partnerin, und tötet diese im Affekt.

Ich hatte mich schon einmal mit Liebe und Hass beschäftigt. So sind Liebe und Hass eins, denn wer liebt der hasst auch. Die Liebe kann in manchen Situationen in Hass umschlagen, die Folge kann dann ein Tötungsdelikt sein.

Also auch hier kann die Liebe in ihrem Verhalten einen Mord produzieren, weil der Täter in dem Moment nicht daran denkt, dass er eigentlich das Opfer liebt, ja er liebt es auch in der Phase des Tötens, das ist das Perfide am Aggressionstrieb, es ist die Zerstörung. Warum es so ist, das ist schwer verständlich, weil man den Täter nicht verstehen kann, denn um ihn zu verstehen, muss man selbst in der Situation des Tä­ters sein.

Es ist schön und gut, wenn ich so einiges hier niederschreibe, aber ich kann auch nur in etwa das sagen, was ich bei meinen Gesprächen mit Tätern erfahren habe, und das ist manchmal nicht viel, weil sie selbst ihre Tat verdrängen, es ist irgendwo im Unterbewusstsein, und kann nur schwer oder gar nicht erfasst werden.

Aber ich weiss nur eines, die Täter haben ihre weiblichen Opfer oder auch Kinder, die durch diesen Täter zum Opfer wurden, wirklich geliebt, ich meine hier nicht die Vergewaltigung oder den sexuellen Missbrauch von Kindern, auch wenn die Opfer dieser Kapitalverbrechen getötet wurden, hatte das ganze Verhalten nichts mit Liebe zu tun.

Ich sehe hier nur, die Taten, die durch Eifersucht entstanden sind, denn da ist die Liebe zu einem Teil in die Tat miteingeflossen, es ist schon irgendwie komisch, wenn ich hier am PC sitze und schreibe, habe ich das Gefühl, nicht eifersüchtig auf meie Ehegattingemahlin zu sein, aber wenn ich es wäre, sie dann umbringen würde.

Jetzt verstehe ich gar nichts oder auch viel, aber was. Ich liebe meine angetraute Frau, wirklich wir lieben uns, und verstehen uns auch ohne Worte, oft sind es kleine Gesten, aber wenn ich sie jetzt töten würde, was wäre dann, mit den kleinen Gesten und der Vertrautheit des Partners, mit der Zuneigung. Meine Frau war etwa zwei tage im Krankenhaus, aber in diesen zwei Tagen war ich irgendwie durch den Wind, weil jemand fehlte. Und wenn ich mir vorstelle, ich würde sie töten, käme dann in den Knast, und was wäre dann?

Nein, belassen wir es dabei, indem ich sagen kann, Liebe und Mord sind nahe Ver­wandte. Zuerst kommt die Liebe, dann kommt das Töten, was als Totschlag oder Mord ausgelegt werden kann.

Leben wir alle mit mehr Zuneigung zueinander, und wenn es einem einmal emotional schlecht gehen sollte, dann helfen wir ihn, wenn das Leben ist zu kurz, um es zu zer­stören.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Ehe als kirchliches Ritual

Was ist eigentlich eine Ehe? Sie ist eine Verbindung von zwei Menschen, die unter­schiedlichen Geschlechts sind, also Mann und Frau, die durch ein kirchliches Ritual verbunden wird. Oder so etwas Ähnliches. Die gleichgeschlechtliche Ehe wird von den Kirchen als Ehe abgelehnt, so auch vom Staat. Der Staat duldet diese Ehen, aber gibt ihnen keinerlei Rechte, so wie sie einer Ehe nach christlichem Muster zugesteht.

Ich weiss nicht, wie unsere Vorfahren die Beziehungen von frau und Frau absegne­ten, aber so etwas wie eine Ehe wird es nicht gegeben haben. Unsere Vorfahren lieb­ten die Polygamie, denn Monogamie liebten sie gar nicht, auch heute nicht, wenn man es genau betrachtet

Zurück zur Ehe, also zur kirchlich abgesegneten Zweisamkeit. Warum macht man um die Ehe so ein grosses Spektakel, wenn es dabei um die Gültigkeit einer Zweibezie­hung geht, besonders wenn homosexuelle Paare heiraten wollen?

Es geht dabei einerseits um die Ablehnung der Homosexualität aus religiösen Grün­den, wird meistens vorgeschoben, aber es geht hauptsächlich darum, dass gleichge­schlechtliche Paare keine Kinder bekommen. Wer keine Kinder zeugt, der ist für die Kirche nicht relevant, weil er der Kirche keine neuen Mitglieder verschafft. Man muss doch einmal sehen, wie das Leben eines Kindes beginnt. Es wird getauft, dann kommt die Kommunion (katholischen Kirche) oder Konfirmation (in der evangeli­schen Kirche) und schliesslich wieder die Eheschliessung, so wird der Mensch von der Kirche abhängig.

An einer Eheschliessung verdienen alle sehr gut. Aber für die Kirche hat die Ehe­schliessung eine Besonderheit im Ritual, indem sie behauptet, die Ehe sei von Gott gegeben und könnte nur von ihm getrennt werden. Aber was bedeutet das, von ihm getrennt werden?

Der Priester spricht dann „bis das der Tod euch scheidet“, also muss die Frau mit ein und denselben Typen zusammenleben, der sich nicht wächst und dann stinkt wie Iltis, und dann noch die vielen anderen Männer, die herumlaufen und etwas Kusche­liges zum Vergnügen suchen. Und umgekehrt suchen die Männer wieder Freiwild für eine Nacht voller Vergnügen.

Was steckt nun hinter dem kirchlichen Ritual der Eheschliessung, ist es die Sorge, um die unermesslichen Orgien zwischen Frauen und Männern, oder ist es der Drang, durch die Eheschliessung rechtzeitig Nachswuchs für die Kirche zu bekommen, damit der Priesterstand seinen Unterhalt durch die Kirchensteuer erhält?

Die Kirche spricht von der Ehe als etwas Heiliges, also kann in ihren Augen nur Gott zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts zu einer Ehe zusammenbringen. Der Priester selbst gibt dieser Eheschliessung im Namen Gottes seinen Segen, und wen­det sich anschliessend einer weiteren Trauung zu.

Aber wer darf die Ehe trennen? Der Mensch wohl nicht? Gut, er kann einen Ehepart­ner töten, dann ist die Ehe geschieden, aber dann kommt der andere Eheparter in den Knast und hat nichts von der Scheidung, weil er nicht mit dem Grund dieser Scheidungsform zusammenleben kann.

Nun gut, ich habe auch kirchlich geheiratet, standesamtlich ist verpflichtend, wenn man eine Ehe vollziehen darf. Anderseits leben heute viele zusammen, wie in einer Ehe. Diese Trennungen sind leichter, man geht einfach wieder auseinander, und sag­te davor, es wird Zeit. Darunter kann man sehr viel verstehen.

Die Zukunft für eine Eheschliessung wird die sein, dass nur noch das Standesamt da­für in Frage kommt, und dass die kirchliche Eheschliessung wegfällt, denn die stan­desamtliche Eheschliessung bringt für die Eheparter steuerliche Vorteile.

Mir ist es egal, in welcher Form Menschen zusammenleben, in der Hauptsache, sie lieben sich. Der Tod hat eigene Gesetze.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“


Homosexualität und Kirche

Heute weiss man, dass die Homosexualität eine Form von Sexualität auch in der Tierwelt ist, aber auch bei den Menschen. Davor kam man nicht mehr die Augen ver­schliessen und sollte man auch nicht.

Die verschiedene Religionen verbieten die gleichgeschlechtliche Beziehung zwischen den Menschen, weil sie meinen, das sei Teufelswerk, und es sei von Satan geschaffen, um die Menschen in Versuchung zu führen.

Ein Teil der Ärzteschaft sieht in der Homosexualität eine Krankheit, die sie, so die Meinung der Ärzte, mit Medikamenten heilen kann. Aber auch viele andere Men­schen betrachten Homosexuelle als Kranke.

Aber warum soll die Homosexualität eine Krankheit oder Teufelswerk sein, wenn es in der Kirche eine totgeschwiegene Homosexualität gibt?

Wenn ich die Angaben von früheren Schülern von Priesterseminaren so durchdenke, dann kann ich nicht umhing zu sagen, dass diese Schüler schon sehr oft in Jahren vor der Pubertät auf den Internaten waren. Die Sexualität entwickelt sich meistens wäh­rend der Pubertät, und da wird auch entschieden, zu welcher Form von Sexualität man dann für spätere Leben neigt.

Schon nach der Geburt neigen wird Menschen zu beiden Formen von Sexualität, Ho­mosexualität und Heterosexualität, also sind wir in dieser Zeit bisexuell, was normal ist. In der pubertären Phase entscheiden wir uns, das läuft alles unbewusst ab, homo­sexuell, heterosexuell oder bisexuell zu werden. Wenn man bisexuell ist, dann hat man nichts entschieden, sondern man hat seine Sexualität bewahrt.

Jetzt zurück zum Thema, und es fällt mir leicht zu sagen, auch unter den frommen Männern gibt es Homosexualität, denn wenn man sich als pubertierender Jüngling entschlossen hat, nur auf Männern sexuell zu reagieren, dann ist man homosexuell und man ist es. Gott wird es sicherlich gefallen, wenn seine Kinder glücklich sind und sich lieben, so wie es im Buch der Bücher steht, auch wenn im alten Testament steht, dass es verboten ist „bei einem Manne zu liegen“, so ist es eine rein menschli­che Entscheidung und keine göttliche.

Die katholisch-römische Kirche weiss genau, dass es auch in den Reihen ihrer Pries­ter Homosexualität gibt, sowie auch Heterosexualität, denn auch ein Priester der he­terosexuell ist , der wird sein Vergnügen bei Frauen in seiner Gemeinde suchen, wenn der Ehemann gerade unterwegs ist.

In Fragen der Homosexualität sollte man die Kirche im Dorf lassen, und doch still­schweigend diese Form von Sexualität dulden.

Schon aus Gründen der Sexualität bin ich dafür, das Zölibat aufzuheben, denn dieses von päpstlicher Seite verordnete Gesetz, verstösst gegen den Willen Gottes, er schuf uns, so die Aussage der Kirche, also schuf er auch jede Form von Sexualität, weil er seine Kinder glücklich sehen will.

Wenn Gott unser Vater ist, wir beten „Vater im Himmel“, dann verstossen wir gegen seinen Willen, wenn Männer in ein erzwungenes Zölibat leben, und wenn sie sich we­gen ihrer Homosexualität verstecken müssen. All das sieht Gott nicht gerne, und er wird nach dem Tode die, die gegen seinen Willen verstossen haben, zu einer Beichte rufen.

Aber welcher Priester bekennt sich heute offen zu seiner Homosexualität, keiner, und ich wüsste auch nicht, ob ich mich als schwuler Priester zu meiner sexuellen Neigung offen bekennen würde.

Es lebe die Freiheit des Geistes, er ist nicht einzuschränken, aber man sollte ihn im­mer benutzen, damit man weiss, man hat ihn.

Und die Geister, die ich rief, liessen mich nicht mehr los.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Mittwoch, 23. Januar 2008

Mutter Gottes

Auch dieses Bezeichnung ist mir aufgefallen, wenn man über Wunder berichtete, die von Menschen erlebt wurden. Man benennt einen Menschen als Mutter eines Gottes. Warum eigentlich? Ist Maria, die als Mutter von Jesus bezeichnet wird, gleichzeitig die Mutter ein Gottes, obwohl Jesus selbst sagte, er sei der Menschen Sohn also ein Sohn eines Menschen. Wie gross sind die Auswüchse in den Gedanken von Men­schen, die eine Religionsgemeinschaft gegründet haben und einen festeren Zusam­menhalt zu bekommen, um etwas zu haben, was ihnen schon zu Lebzeiten den Frie­den garantiert, ein friedliches Zusammenleben?

Ich habe wirklich nichts dagegen, wenn man für den Frieden arbeitet, aber der Frie­den muss aus dem Menschen stammen, aus seinem Geist und seinen Ideen. Die Idee und die Entwicklung von Ideen in unserem Gehirn, sie geben uns das an geistigem Gehalt, was uns befähigt, ein friedliches Leben miteinander zu führen.

Ein Mensch allein kann es nicht, weil er von den charakterlich schwachen Menschen als Heilige oder Heiliger angebetet wird, und das führt zur Interleranz von anderen Ideen.

Warum ist die katholische Kirche damit einverstanden, dass ein Mensch als Mutter Gottes dargestellt wird? Ist die Kirche darauf aus, seinen Gläubigen ein Symbol dar­zulegen, damit die Gläubigen bei der Kirche bleiben? Es geht eigentlich keiner Kir­che oder Glaubensgemeinschaft um den eigentlichen Inhalt der Religion, sondern um die Anzahl der Mitglieder, die ist entscheidend, denn durch die Anzahl der Mitglieder bekommt man Macht in jeder Hinsicht.

Maria ist wirklich ein Symbol für die Menschen geworden, die sehr fromm sind und zu einer tiefen Religiösität neigen. Ich habe wirklich nichts gegen diese Menschen, sondern ich finde es immer gut, wenn Menschen an etwas glauben und diesen Glau­ben dann auch für das eigene Leben umsetzen, und dadurch glücklich werden.

Es ist mir auch bekannt, dass jeder Mensch sein Leben nach etwas ausrichtet, nach religiösen Grundsätzen oder einer philosophischen Idee. Obwohl ich nicht darüber entscheide, ob Religion und Philosophie etwas Gegensätzliches sind, nein, sie ent­springen dem selben Tempel, dem Tempel des Geistes.

Das Christentum bringt sich selbst in die Richtung oder hat sich schon dahin ge­bracht, dass Menschen als gottähnlich behandelt werden.

Jesus war ein Mensch wie jeder andere auch, so war auch seine Mutter, eine junge Frau, die mit einem Mann ein Kind gezeugt und die Kind geboren hat. Aus diesen jungen Mann ist später ein Mensch geworden, der auf philosophischen Grundsäzen die jüdische Religion reformieren wollte, sowie es Luther auch wollte, aber er hatte nicht gedacht, dass sich diese Reform auf den christlichen Glauben auswirken könn­te, dass eine neue Glaubensgemeinschaft entstehen würde.

Aber Jesus hatte nie die Absicht, eine neue Glaubensgemeinschaft zu gründen, das haben andere nach seinem Tode zu ihren Vorteil getätigt.

Aber auch Maria hatte damals, als sie noch lebte, nicht gedacht, dass sie zu einer Heiligen und zur Mutter Gottes werden würde.

Aber man muss es doch akzeptieren, dass es Glaubensgemeinschaften gibt, die Men­schen benötigen, um Symbole für ihre Gläubigen zu schaffen. So ist Maria für viele Gläubige der katholischen Kirche ein Halt geworden. Viele Menschen brauchen in ihrem Leben etwas, wonach sie sich richten und leben können.

Jetzt wird man sich die Frage stellen, nach welchen Grundsätzen ich lebe? Ich kann nur antworten, nach den Grundsätzen des Lebens, nach Geburt – Leben – Tod. Es gibt auch in meinem Leben gewisse philosophische Leitlinien, aber nur insoweit, wie ich sie immer verändern kann, es darf nichts Starres sein.

ich denke also bin ich und ich binalso denke ich“

Dienstag, 22. Januar 2008

Gottes Sohn

Heute beschäftige ich mich wieder mit einem religiösen Thema und zwar aus dem Christentum, was wohl zwangsläufig der Fall ist, weil ich in der christlich-abendlän­dischen Kultur aufgewachsen bin.

Was mir in den letzten Jahren oft aufgefallen ist, das ist bei manchen Interwien im Fernsehen, in denen katholische Priester über Jesus befragt wurden, so benannten sie ihn als Sohn Gottes.

Im IsLam gibt es nur den Propheten Mohamed, aber soviel ich weiss, gibt es von ihm keine bildliche Darstellung, könnte mich natürlich ihren. Von Gott „Allah“ gibt es keine bildliche Darstellung, aber auch nicht im jüdischen Glauben. Für den jüdi­schen und islamischen Glauben ist Gott ein Wesen, das bildlich nicht darzustellen ist, man kann es nicht, weil er ein Wesen ist, das keine Gestalt hat.

Im Christentum hingegen wird Gott als alter Mann hingestellt, obwohl Gott ein We­sen ist oder sein muss, dass geschlechtlos und ohne Gestalt ist.

Man kann Gott nicht darstellen, er ist in unseren Köpfen und wenn man es so will, im ganzen Universum. Wir sind keinesfalls die von Gott Auserwählten, denn wenn wir die Auserwählten wären, dann frage ich mich, wie sind die wirklich Auserwählten. Aber lassen wir, das und ich wende mich dem Thema zu, über das ich eigentlich schreiben wollte, es steht oben.

Aus den alten hebräischen Schriften, Jesus bediente sich zu seiner Zeit, seiner Mut­tersprache, und die war Hebräisch. Dort soll er ausgesagt haben, er sei der Men­schen Sohn, also von Menschen gezeugt worden und von Menschen erzogen. Nir­gends gibt es in den ersten Schriften über Jesus, dass er gesagt haben soll, er sei Gottes Sohn.

Diese Formulierung tauchte erst auf, als das Christentum begründet wurde, aber be­stimmt erst sehr später, denn ich habe noch in Erinnerung, als ich eine alte Bibel las, es war eine Übersetzung von Luther, stand auch drin, dass Jesus gesagt haben soll, er sei der Menschen Sohn.

Wer die Formulierung in die Bibel hineinschrieb, er sei der Sohn Gottes, weiss ich leider nicht, aber es kann auch sein, dass einige Priester diese Formulierung benöti­gen, um Jesus als Nachfolger Gottes oder als Gott darzustellen.

Bei uns Menschen ist alles möglich, weil wir ohne Symbolik nicht leben können. Für alles benötigen wir einen Namen oder eine bildliche Darstellung. So ein Verhalten spricht dafür, dass uns die innere Überzeugung fehlt, an etwas zu glauben, das nicht zu sehen ist, und für das wir keine Symbole haben.

Wenn man von seinem Glauben wirklich überzeugt ist, dann braucht man keine Dar­stellung von einem fiktiven Wesen, auch keine Symbole für eine Glaubensgemein­schaft.

Also Jesus ist nicht Gottes Sohn, sondern er ist ein Mensch mit seinen Stärken und Schwächen. Er wollte nur den jüdischen Glauben aus seiner Erstarrung wieder in Bewegung bringen und ihn liberaler machen, ihn menschlicher in seinen Auslegun­gen gestalten, das war sein eigentliches Ziel. Sowie es Luther machte, aber dieser machte es aus einem Grunde, weil er dem Zölibat entsagen wollte, um heiraten zu können.

Jesus selbst lebte in einer Sekte, die es sich zur Aufgabe machte, einen anderen Weg im Glauben zu gehen, aber sie blieben mit dem jüdischen Glauben verbunden, auch wollte keiner ein Sohn Gottes sein.

In der Bibel und auch im christlichen Glauben geht man davon aus, dass wir alle Kinder Gottes sind, und keiner wird bevorzugt. Warum soll eine Frau nicht gleich mit den Männern sein, und warum werden Männer im christlichen Glauben vorgezo­gen, weil die Priesterschaft im Christentum, aber auch in den anderen Religionen, eine Männergesellschaft ist, die unter sich bleiben will, und das ist absurd.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“


Montag, 21. Januar 2008

Gott und die Menschenrechte

Ich frage mich selbst, wie ich auf dieses Thema gekommen bin. In den Augen von or­thodoxen Christen wäre ich ein schlimmer Gotteslästerer, aber mir geht es bei die­sem Thema mehr darum, aufzuzeigen, wie im Mittelalter die Kirche zu Gott und zu den eigentlichen Menschenrechten stand.

Im Mittelalter stand die Institution Kirche auf Seiten der Mächtigen, weil viele Bi­schöfe und Kardinäle aus den Reihen der Herrschenden kamen. Viele Adlige nahmen auch hohe Ämter in der Kirche ein, so dass die Kirche eine christlich-weltliche Insti­tution wurde. Mit dem eigentlich christlichen Auftrag hatte die Kirche nichts mehr zu tun, sie nahm an der Knechtung der Menschen im Mittelalter teil, denn wenn man be­denkt, wie die Bauernschaft sehr oft zur Fronarbeit herangezogen wurden, das heisst für unendgeldliche Arbeit mussten sie tagelang schuften und die Ernte blieb auf den Feldern liegen und verrottete, aber der Bauer musste trotzdem eine bestimmte Menge an Getreide an die Herrschenden abgeben.

Die Kirche kümmerte sich darum, wie es dem Volk erging, sondern bedrohte die Menschen, wenn sie nicht zum Gottesdienst kamen, mit der Exkommunikation, und dass heisst wieder, sie waren im gewissen Sinne vogelfrei und kamen nach dem Tode ins Fegefeuer.

Die Rechte der Menschen wurden auch von der Kirche mit Füssen getreten, aber wenn Gott ins Spiel kam, dann verstand die Kirche keinen Spass mehr. Jede Kritik an der Kirche war für die Kirche eine Kritik gegen Gott. Heute kann ein Mensch sagen, dass es keine Gott gibt, aber im Mittelalter war es eine schreckliche Gotteslästerung, die die Exkommunikation und den Tode des Gotteslästeres zur Folge hatte.

Eine gewisse Perversion trat dann in Erscheinung, wenn ein Priester am Galgen dem Deliquenten die letzte Ölung vor der Hinrichtung gab. Vielleicht wollte sich die Kir­che damit bei Gott einschleimen, nach dem Motto: lieber Gott das Todesurteil gegen den Goteslästerer ist doch nicht so schlimm, wir haben ihm doch die letzte Ölung ge­geben.

Der Name Gottes durfte nicht verletzt werden, aber die Menschenrechte konnte man ruhig verletzen, denn der Mensch sollte auf Erden die Qualen des Lebens und damit die Qualen der Sünde erleiden, um nach dem Tode gereinigt in den Himmel und das Paradies zu kommen.

Ich verstehe nicht, warum ich erst nach dem Tode ins Paradies kommen soll. Es wäre doch besser, ich käme in jungen Jahren ins Paradies.

Ich erkenne immer mehr, dass der Mensch in den Augen seiner Mitmenschen nichts wert ist, das meine ich in immaterieller Hinsicht. Trotz der Religionen, besonders der christlichen, die sich auf die Heilsversprechen für das Individuum Mensch berufen, aber gerade die Kirche weicht aus, und stellt sich auf Seiten der materiellen und po­litischen Macht. Besonders deutlich war es im dritten Reich, wo die evangelische Kirche auf A.Hitler eingeschworen wurde.

Gut es ging um das Judentum, das die Christen hassten, weil angeblich Jesus von den Juden umgebracht worden sei. Die Führung des dritten Reiches unternahm et­was gegen die jüdischen Mitbürger, und wurden deshalb von den Christen, aber nicht von allen Christen, sehr geschätzt, weil sie das vollzogen, was sie selbst nicht vollziehen konnten.Die evangelische Kirche hat bis heute keine Entschuldigung gegenüber den Nachkommen der jüdischen Bürger und den Toten gefunden.

Ob Gott es wirklich wollte, dass sein Bodenpersonal seine Kinder auf Erden so un­terdrückte, ich denke es nicht, aber alle kommen in den Himmel und müssen ihre Beichte ablegen.

Die aus dem Mittelalter haben schon lange ihre Beichte abgelegt, vielleicht hat Gott einige Sünder wieder zurückgeschickt, und darunter könnte auch der Vorgänger von Hitler oder Schäuble gewesen sein, man weiss es nicht.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“


Katholische Kirche und Menschenrechte

Eine Instution, die von sich behauptet, sie vermittle der Menschheit den rechten Glauben, den christlichen, und verbreite damit die Nächstenliebe unter den Menschen,steht mit den einfachen Menschenrechten auf dem Kriegsfuss, und lehnt es ab, die Menschenrechte in Be­reich ihrer Institution zu zulassen.

Welche Menschenrechtsverletzungen kann man der katholischen Kirche vorwerfen? Ich selbst muss hier verdeutlichen, dass ich nicht katholisch, sondern nach den Unterlagen be­zw.,nach Aussagen meiner Mutter, wurde ich evangelisch getauft und zahle einige Euro Kirchensteuer.

Ich kenne die Vorgänge nur aus Gesprächen mit Katholiken und aus der Geschichte. Zudem ist meine Ehegattingemahlin dem Papier nach Katholikin, aber kümmert sich weiter nicht, um die Konfession, die sie angehört.

Allein das Zölibat der Priester, Mönche und Nonnen ist eine Verletzung der Menschenrech­te, aber die Gesellschaft – hier die Politikier – unternehmen nichts, um dieses Zölibat auf­zuheben. Möglicherweise besteht die Angst bei den männlichen Politikern, dass sie zu kurz bei den Frauen kommen, wenn das Zölibat aufgehoben wird, und alle Priester sich eine Frau nehmen. War nur ein Spässchen.

Das Zölibat ist wird ein Verstoss gegen die Menschenrechte, weil jeder Mensch das Recht hat, eine Partnerschaft mit dem anderen oder dem gleichen Geschlecht einzugehen.

Wenn ich die Meinung von Gott zu diesem Thema heranziehe, dann hat die katholische Kir­che kein Recht, einem Mann oder auch einer Frau, die uneingeschränkte Pflicht zu einem Zölibat aufzuerlegen. Den auch Gott ist der Meinung, dass auch die Priester, Mönche und Nonnen, eine Partnerschaft eingehen können, wenn sie dazu Lust und Laune haben, weil nichts dagegen spricht.

Wenn ein Priester, ein Mönch oder eine Nonne in einem Zölibat leben will, so ist es deren freie Entscheidung, aber diese vorläufige Entscheidung darf nicht als endgültige ausgelegt werden. Auch wenn die Betroffenen zuerst in einem Zölibat leben, aber dann erkennen, dass sie lieber mit einem Partner zusammenleben möchten, so soll man ihnen erlauben, den Schritt aus dem Zustand des Zölibats zu gehen.

Das Zölibat ist nicht von Gott gewollt, sondern von der Führung der katholisch-römischen Kirche, wahrscheinlich aus materiellen Gründen, denn verheiratete Priester würden der Kirche mehr kosten als nur der Priester selbst.

Also hat die katholische Kirche gegen den Willen Gottes verstossen, und somit wäre die Kirche in ihrem christlichen Glauben unglaubwürdig.

Der nächste markante Verstoss gegen die Menschenrechte wäre die Ungleichbehandlung der Geschlechter. In der katholischen Kirche werden die Rechte der Frauen sträflich unter­drückt, denn wenn eine Frau das Priesteramt anstrebt, dann wird sie nicht zu diesem Pries­teramt zugelassen. In der katholischen Kirche gibt es eine Führungskaste, die nur aus Män­nern besteht. Man könnte schon meinen, es sei eine Verschwörung gegen die Weiblichkeit. Es gibt auch Stimmen in der priesterlichen Männerriege, die bei der Weiblichkeit davon ausgehen, dass alles Weibliche vom Teufel sei, darum gab es auch im Mittelalter die He­xenverbrennungen.

Die Weiblichkeit wird der Grund sein, warum die Frauen nicht zum Priesteramt zugelassen, weil beim Anblick der holden Weiblichkeit, die Priester mit dem Sabbern anfangen.

Schade, dass ich diesen Zustand nicht positiv für die Frauen ändern kann. Heute sage ich mir, ich hätte nach dem Tod des letzten Papstes, das Angebot vom Vatikan annehmen sol­len, der neue Papst zu werden. Nun gut, ich habe es ausgeschlagen, war meine eigene Schuld. Die Kirche soll sich überlegen, ob sie nicht den Frauen zulassen soll, denn ansonst wird sie sich selbst als Kirche überleben.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Eigenen Verstand bedienen

Drei Worte mit sehr viel Inhalt, denn es ist wahr, dass man sich seines eigenen Verstandes bedienen sollte, um besser überleben zu können. Nur wer seinen eigenen Verstand gut ein­setzt hat die Chance, seine persönliche Freiheit selbst zu garantieren.

Die Schulung des Verstandes ist die grösste Veraussetzung, seinen Verstand effektiv einzu­setzen. Wer es nicht macht, seinen Verstand schon als Kind zu schulen, der gerät in die Fänge obskurer Menschen, die nur eines im Sinn haben, Leute für ihr Machtgefühl anzu­werben, und an sich zu binden.

Wer seinen Verstand einsetzt, und ihn auch bedient, der behält seine Freiheit selbst ent­scheiden zu können. Die persönliche Freiheit ist das höchste Gut für einen Menschen, auch wenn er dadurch materiell schlechter gestellt ist als die, die materiell alles haben ausser ih­rer Freiheit, weil sie von dem Materialismus total abhängig sind.

Unter dem Motto, sich seines Verstandes zu bedienen, bedeutet immer, kritisch gegenüber der Umwelt zu sein, nicht alles als bare Münze zu nehmen, und immer bestrebt zu sein, sich weiterzubilden, nie damit aufhören. Erst der Tod wird die Bildung des Verstandes beenden.

Früher sagte man, alte Menschen können sich nicht weiterbilden, aber ich persönlich, ich gehöre schon zu den älteren Menschen, bemerke nur eins, dass ich in den mathematischen Belangen jetzt gewisse Ausfälle habe, aber es heisst nicht, dass ich nicht mehr rechnen kann, aber ich muss einige Absätze wiederholen, was früher mit einmal lesen abgetan habe. Ich glaube, dass die mathematischen Fähigkeiten im Alter reduziert werden.

Die geisteswissenschaftlichen Fähigkeiten bleiben voll erhalten, auch wenn ich bei einigen Fachausdrücken im Wörterbuch nachschauen muss, aber besonders die Neigung alles phi­losophisch zu sehen, entspringt aus der Lebenserfahrung selbst.

Das Denken schult den Verstand, besonders immer dann, wenn man etwas Neues aufneh­men kann und dabei seinen Verstand benutzt. Hier macht sich sofort bemerkbar, wenn man sich sehr für seine persönliche Bildung interessiert und darin viel Zeit investiert hat.

Nicht nur der Verstand spielt im Leben eines Menschen eine grosse Rolle, sondern auch der reale Bezug zu seiner Umwelt. Wenn ich die Umwelt nicht in mein Denken einbeziehe, oder wenn ich irgend lebensfremd bin, dann komme ich in die Situaiton, dass ich meinen persön­lichen Schutz und damit die persönliche Freiheit verliere.

Schon Gedanken und Phrasen anderer Menschen, die glaubhaft klingen, und die ich nicht deuten kann, gefährden meine persönliche und gedankliche Freiheit. Also muss ich mich meines Verstandes bedienen, um dagegen immun zu werden und zu bleiben.

Es gilt nicht nur, seinen Verstand oder sein Denkvermögen auch im Alter zu trainieren, was wichtig ist, Zsammenhänge zu erkennen oder irgendwelche versteckte Auslegungen, obwohl jeder für eine Tatsache eine eigene Auslegung besitzt.

Liebe Mitmenschen bedient euch des Verstandes, nur so kann euch keiner an das Schien­bein pinkeln.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Drei Worte mit sehr viel Inhalt, denn es ist wahr, dass man sich seines eigenen Verstandes bedienen sollte, um besser überleben zu können. Nur wer seinen eigenen Verstand gut ein­setzt hat die Chance, seine persönliche Freiheit selbst zu garantieren.

Die Schulung des Verstandes ist die grösste Veraussetzung, seinen Verstand effektiv einzu­setzen. Wer es nicht macht, seinen Verstand schon als Kind zu schulen, der gerät in die Fänge obskurer Menschen, die nur eines im Sinn haben, Leute für ihr Machtgefühl anzu­werben, und an sich zu binden.

Wer seinen Verstand einsetzt, und ihn auch bedient, der behält seine Freiheit selbst ent­scheiden zu können. Die persönliche Freiheit ist das höchste Gut für einen Menschen, auch wenn er dadurch materiell schlechter gestellt ist als die, die materiell alles haben ausser ih­rer Freiheit, weil sie von dem Materialismus total abhängig sind.

Unter dem Motto, sich seines Verstandes zu bedienen, bedeutet immer, kritisch gegenüber der Umwelt zu sein, nicht alles als bare Münze zu nehmen, und immer bestrebt zu sein, sich weiterzubilden, nie damit aufhören. Erst der Tod wird die Bildung des Verstandes beenden.

Früher sagte man, alte Menschen können sich nicht weiterbilden, aber ich persönlich, ich gehöre schon zu den älteren Menschen, bemerke nur eins, dass ich in den mathematischen Belangen jetzt gewisse Ausfälle habe, aber es heisst nicht, dass ich nicht mehr rechnen kann, aber ich muss einige Absätze wiederholen, was früher mit einmal lesen abgetan habe. Ich glaube, dass die mathematischen Fähigkeiten im Alter reduziert werden.

Die geisteswissenschaftlichen Fähigkeiten bleiben voll erhalten, auch wenn ich bei einigen Fachausdrücken im Wörterbuch nachschauen muss, aber besonders die Neigung alles phi­losophisch zu sehen, entspringt aus der Lebenserfahrung selbst.

Das Denken schult den Verstand, besonders immer dann, wenn man etwas Neues aufneh­men kann und dabei seinen Verstand benutzt. Hier macht sich sofort bemerkbar, wenn man sich sehr für seine persönliche Bildung interessiert und darin viel Zeit investiert hat.

Nicht nur der Verstand spielt im Leben eines Menschen eine grosse Rolle, sondern auch der reale Bezug zu seiner Umwelt. Wenn ich die Umwelt nicht in mein Denken einbeziehe, oder wenn ich irgend lebensfremd bin, dann komme ich in die Situaiton, dass ich meinen persön­lichen Schutz und damit die persönliche Freiheit verliere.

Schon Gedanken und Phrasen anderer Menschen, die glaubhaft klingen, und die ich nicht deuten kann, gefährden meine persönliche und gedankliche Freiheit. Also muss ich mich meines Verstandes bedienen, um dagegen immun zu werden und zu bleiben.

Es gilt nicht nur, seinen Verstand oder sein Denkvermögen auch im Alter zu trainieren, was wichtig ist, Zusammenhänge zu erkennen oder irgendwelche versteckte Auslegungen, obwohl jeder für eine Tatsache eine eigene Auslegung besitzt.

Liebe Mitmenschen bedient euch des Verstandes, nur so kann euch keiner an das Schien­bein pinkeln.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Irrtümer der Philosophie

Gibt es eigentlich Irrtümer in der Philosophie? Das ist schon eine berechtigte Frage, wenn man auch Irrtümer in der Religion festzustellen glaubt. Aber was sind eigentlich Irrtümer? Sind es wirklich Irrtümer, oder ist es eine Frage der Erkenntnis derer, die an ein Machtpo­tential denken, das sie sich aneignen wollen, indem sie religiöse Erkenntnisse von Men­schen manipulieren, um die Macht an sich zu reissen?

Aber wie ist es bei der Philosophie? Ist die Philosophie dazu geeignet, um sagen zu können, ich manipuliere philosophische Erkenntnisse, um an die Macht zu kommen, und um Men­schen zu beherrschen?

Gut, wenn man philosophische Erkenntnisse so manipuliert, das daraus ein politische Pro­gramm wird, das von den ursprünglichen philosophischen Grundsätzen abweicht, das es nichts mehr mit der eigentlichen Philosophie zu tun hat.

Ich denke, es gibt keine Irrtümer in der Philosophie, weil jeder Mensch als solcher Philo­soph oder einmal im Leben philosophische Anwandlungen hatte. Jeder Denkansatz hat eine philosophische Basis, denn bevor man irgendetwas macht, fängt man an zu denken, also vollzieht der Denkende einen Denkansatz. Die Folge dieses Denkansatzes ist nicht die Voll­kommenheit einer philosophischen Lehre, vielleicht aber der Anfang dazu.

Doch jeder Denkansatz unterliegt anfangs einem Irrtum, weil es die Schwäche des Denkens ist, anfangs das vermeintlich Richtige zu denken. Aber denken wir wirklich immer das Rich­tige?

Nein, wir denken, aber ob richtig oder falsch, erkennen wir erst Generationen später, wenn es neue oder andere Denkansätze gibt. Hier merke ich, dass alles in der Philosophie sowie im Leben wandelbar ist, weil sich die Menschen geistig zurück- oder weiterentwickeln. Das macht auch nicht vor der Philosphie halt, obwohl die philosphischen Probleme der Antike die Probleme unserer Zeit sind.

Ich verlasse jetzt diese Probleme und wende mich noch einmal dem eigentlichen Thema zu. Und ich frage mich ernsthaft, gibt es wirklich Irrtümer in der Philosophie?

Es gibt keine Irrtümer in der Philosophie, weil ich mich fragen muss, gibt es wirklich Irrtü­mer auf einem Gebiet, das sich mit immateriellen Dingen befasst, die je nach Denkweise sehr unterschiedlich sind und auch unterschiedlich interpretiert werden?

Gut, aus der Philosophie kommen viele politische Ideen wie der Kommunismus, der Sozia­lismus, die Demokratie, die Diktatur usw., aber sie unterlagen anfangs der philosophischen Denkweise, und können noch heute in die Philosophie eingereiht werden, auch wenn sie von Menschen abgelehnt werde, aber sind das Irrtümer, und wenn, dann wären es Irrrtümer, die von einigen Menschen als Irrtümer ausgelegt werden, die eine andere philosophische Einstellung haben.

Jetzt frage ich mich selbst, gibt es wirklich Irrtümer in der Philosophie, die für die Mensch­heit eine gefährliche Auswirkung hatten oder haben?

Es gibt immer Irrtümer im Leben eines Menschen, die für den Menschen gefährlich werden können, ja, auch lebensgefährlich, weil wir oft nicht in der Lage sind, diese Irrtümer vorher zu erkennen. Wir verlassen uns zu sehr darauf, dass das, was wir denken, immer richtig ist und kein Irrtum und darin liegen die Irrtümer.

Bewerten kann man es nicht, wenn man über die Irrtümer in der Philosophie nachdenkt, weil es kein Bewertungsschema gibt, um Gedankengänge zu bewerten. Die meinen, sie hät­ten ein Bewertungsschema gefunden und handelten danach, die wollen nur ihre Macht festi­gen, die sie in der Philosophie eingenommen haben, weil sie denken, sie seien die Einzigen, die in der Lage sind, philosophisch zu denken.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Irrtümer der Religion

Was bedeutet eigentlich Irrtümer in der Religion? Wenn ich diese vier Worte und deren In­halte genauer betrachte, dann stelle ich erst einmal fest, dass es viele Religionen gibt, die einerseits in ihren Inhalten angleichen, aber andererseits inhaltlich verschieden sind.

Es gibt verschiedene Religionen auf unserem Planeten, die bestrebt sind, viele Mitglieder anzuwerben, um durch die Anzahl der Mitglieder Macht zu halten. Allein die Religion ist ursprünglich vom Inhalt her, eine Philosophie, die dem Menschen das Leben auf diesem Planeten erleichtern.

Religionen sind wie Gesetze in einer Gemeinschaft oder Gesellschaft immer richtungswei­send und sollen dem Glaubigen das Gefühl geben, jemand steht über ihn und bestimmt sein Leben wie es verlaugen soll.

Sie stellen Gesetze auf, die einerseits den Zugang in die Gemeinschaft erleichtern und kana­lisieren sollen, aber auch, um den in die Gemeinschaft aufgenommen Menschen das Verlas­sen der Gemeinschaft zu erschweren. Dazu gibt es Drohungen sowie Gewaltanwendungen, um das Mitglied an die Gemeinschaft zu binden.

Religionen überprüfen regelmässig ihre religiösen Texte, um eigentlich immer auf dem Lau­fenden zu sein, um sich auf das Leben in der jeweiligen Kultur vorzubereiten, auch wird die Religion in ihren Aussagen so abgeändert, dass sie der jeweiligen Kultur angepasst werden.

Der philosophische Inhalt von religiösen Texten werden so revidiert, so dass sie zum Inhalt des Lebens in einer Konfession werden. Der ursprüngliche Text wird immer soweit verän­dert, dass er den Mächtigen passt, den Menschen zu beherrschen, natürlich werden die Sanktionen besonders hervorgehoben.

Aber wo bleiben denn die Irrtümer wird sich mancher fragen, das frage ich mich auch, wo sind sie denn?

Ich sehe in den ganzen Religionen Irrtümer, die so relevant sind, dass aus religiösen Anläs­sen Kriege geführt wurden und noch werden.

Allein die Differenz in den Begriffen gläubig und ungläubig.Aber warum wendet man derar­tige Begriffe an, will man damit beweisen, wer gläubig ist, gehört zu den Auserlesenen und ist etwas besonderes? Ja, in meinen Gedanken denke ich so, dass es wirklich so ist, dass die Religionen sich mit den Begriffen „gläubig und ungläubig“ voneinander abgrenzen wollen. Hier liegt eine wesentlicher Irrtum, der zu schwiegenden Auseinandersetzungen zwischen Menschen führt. Jede Religion kommt aus Einem, also sind die Religionen Geschwister.

Dieses Eine ist der Geist, der univerrsell in jedem Menschen vorhanden ist, und auch ver­mutlich in allen Wesen auf diesem Planeten, so denke ich.

Die Spaltung zwischen gläubig und ungläubig ist für mich, der grösste Irrtum in den Reli­gionen und hat ständig dazu geführt, dass es zu Kriegen zwischen den Menschen mit unter­schiedlicher Auffassung von Religion gekommen ist.

Diejenigen, die Macht erlangen wollten, haben die Irrtümer geschürt und noch erweitert, und das bewusst, um ihre Macht u erweitern.

Ich denke, nicht die Religion ist ein gefährlicher Irrtum, sondern die Menschen selbst, die die Religion und ihren Inhalt geschaffen haben, und das, um Macht zu bekommen, Macht über seine eigene Art.

Ich selbst spreche nicht über gläubig oder ungläubig, und akzeptiere den Glauben meiner Mitmenschen, weil jeder das Recht hat, an das zu glauben, wovon er überzeugt ist. Funda­metalisten lehne ich ab, denn sie verstehen eigentlich nichts von Religionen und besonders nicht von ihrem eigenen Glauben, den sie vehement vertreten, sogar mit Gewalt und Zerstö­rung.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Sonntag, 20. Januar 2008

Das Ganze als Summe

Wenn man etwas betrachtet, dann muss man immer das Ganze sehen, denn das Ganze be­steht aus einer Summe von Teilen, die sich wie ein Puzzel zu einem Ganzen zusammenset­zen.

Überall, auch im Unsiversum wird ein Ganzes aus einer Summe von Teilen gebildet. Wenn wir das Universum betrachten, so stellen wir fest, dass Sterne ein Planetensystem bilden. Viele Sterne bilden bilden eine Galaxie. Dann bilden viele Galxien eine Gruppe von Galaxi­en, und mit anderen Teilchen und Materien wird dann das Universum als Ganzes gebildet. Also ist das Ganze zusammengesetzt aus der Summe von Teilen.

Ich betrachte nicht nur allein das Universum, sondern kehre zurück auf unseren Planeten, der genügend Beispiele eröffnet, so dass ich wieder aus vielen Teile eine Summe bilden kann, die zu einem Ganzen wird.

Ich nehme jetzt mich selbst als ein Produkt der Evolution und erkenne, dass ich aus einer Summe von Teilen zu einem ganzen Säugetier zusammengesetzt bin. Aus was bestehe ich in den Einzelteilen?

Ich habe viele Organe in meinem Körper, die verschiedene Funktionen habe. Erst einmal kommt das Nervensystem, das den Körper anregen soll, seine Organe in Tätigkeit zu setzen. Die Organe selbst haben eine eigene Funktion wie das Herz, das den Kreislauf des Blutes kontrollieren muss, damit mein Körper funktioniert. Das Blut transportiert die Energiestof­fe, um den Körper am Leben zu erhalten. Durch die Aufnahme von Flüssigkeiten, hier Was­ser, werden die Körperzellen aktiviert, zu arbeiten.

Dazu kommt der Kopf, unter dessen Schädeldecke das Gehirn lagert, die Schädeldecke hat die Aufgabe, die Gehirnmasse zu schützen. Ich habe Beine, die mir die Möglichkeit geben, mich fortzubewegen, um mich an anderen Orten zu begeben. Ich habe Arme, die es mir ge­statten, mittels den Händen an den Armen, etwas anzufassen, hochzuheben und nach allem zu greifen, was sich in der Reichweite dieser Arme befindet.

Wenn ich jetzt noch weiter meinen Körper betrachte, komme ich von den Makrobereich ind den Mikrobereich, so dass die Summe der Teile noch grösser wird, ich will aber nicht von einer Unendlichkeit der Summe an Teile sprechen, sondern hier sage ich nur, die umfassen­de Summe aller Teile ist ein Ganzes, der menschliche Körper.

Jetzt komme ich vom Verstand her etwas ins Schleudern, wenn ich mich frage, wo hört es auf, von einem Ganzen zu sprechen? Dort wo das Ganze in die Unendlichkeit übergeht, denn in der Endlichkeit ist die Summe der Teile zu einem Ganzen noch erfassbar, aber in der Unendlichkeit nicht mehr.

So kann ich aus sagen, das ganze Leben ist die Summe aus Erlebnissen und Erkenntnissen und führen so zu einem Ganzen.

Wenn ich mein Denken darüber, dass die Summe von Teilen zu einem Ganzen führen, er­gänzen und weiterführen würde, dann müsste mein Denken in Ewigkeit weitergehen, und einen Kreis bilden. So wäre Anfang und Ende gleich in der Summe der Teile eines Ganzen.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Das Leben ein Traum

Selbst habe ich manchmal überlegt, ob das Leben nicht nur ein Traum ist, das heisst, ein realer Traum, und die Träume sind dann die eigentlichen Ausschnitte aus einem Leben, ge­füllt mit Angstträumen – auch Albträume genannt -. Oder ist das Leben wirklich das Leben, und die Träume, die wir im Schlaf erleben oder durchleben, wirklich nur Träume.

Was ist es wirklich? Darüber habe ich oft nachgedacht, und manchmal oder auch öfters habe ich beides, Traum und Leben gegenübergestellt, aber es nichts Wirkliches herausgeko­men, nicht der verstandesgemässe Schnitt zwischen Traum und Leben. Aber wenn ich so Le­ben und Traum betrachte, dann ist das Leben, das den Traum einschließt, und den Traum wirklich leben lässt.

Wenn wir schlafen, dann leben wir. Unser Gehirn arbeitet, auch die anderen Organe, um den Körper am Leben zu erhalten. Wenn wir nun träumen, dann leben wir auch, wenn auch nicht so bewusst, als wenn wir Holzhacken oder Kartoffel schälen.

Also ist demnach das Leben auch ein Traum, und nicht nur ein Leben. Wenn ich es anders sehe, dann kann ich behaupten, ich habe zwei Leben, einmal das reale Leben und dann den Traum, oder anders ausgedrückt, das Bewusstsein und das Unterbewusstsein.

Ich kann nicht Traum und Leben trennen, weil beides zusammen gehört, denn beide sind voneinander abhängig. Traum und Leben ergänzen sich, denn das Leben, wie ich schon vorhin andeutete, schliesst den Traum ein.

Ich denke, das Leben, was ich real vollziehe, setzt sich mit anderen Mitteln im Traum fort. Im Traum erlebe ich den vergangenen Tag noch einmal, wenn auch manchmal undurch­sichtig und irrational, aber ich erlebe ihn. Hier sieht man, das ich lebe, weil ich lebe träu­me ich.

Gut so, denn wenn ich den biologischen Aspekt in das Leben einbeziehe, dann bin ich Pro­dukt der Evolution und lebe nach den Vorgaben der Evolution, die in mir festgelegt sind, wenn auch nur zum Teil, denn die Evolution gab mir einen grossen Freiraum zu eigenstän­digen Entscheidungen, also bin ich frei von instinktiven Zwängen.

Aber wo ist die Grenze zwischen der Freiheit und dem Zwang, nur den Vorgaben der Evo­lution zu gehorchen?

Es gibt keine Grenze, weil sich die Vorgaben durch die Evolution und meine geistige Ent­scheidungen im Rahmen der Freiheit, sich ergänzen und ineinander verflochten sind. Ist das Leben wirklich nur ein Traum, und das eigentliche Leben erfolgt dann, wenn die geisti­ge Freiheit nach dem Absterben des Körpers erfolgt, und wenn dann das eigentliche Leben beginnt?

Ich komme zu keiner Entscheidung, ob das Leben nur ein Traum ist, manchmal kommt es mir so vor, aber es gibt noch ein anderes Leben, und das ist der Traum.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“