Dienstag, 23. Dezember 2008

Singender Planet

Erst vor einigen Tagen las ich in den Medien, dass unser Planet „Erde“ ein singen­der Planet ist. Ich habe wirklich gestaunt, aber es scheint tatsächlich so zu sein, dass unser Heimatplanet sich bewegt und durch seine Bewegungen Töne und Schwingun­gen abgibt, die sich wie Gesang anhören.

Ich habe diesen Gesang noch nie gehört, außer hier auf der Erde, wenn die Men­schen und Vögel singen oder zwitschern. Aber unser Planet soll trotzdem singen, aber wie macht er das?

Der Planet befindet sich in der Milchstraße, und hier dürfte er nur Milch bekommen, die bekommt er nicht, weil die Milchstraße nur eine Bezeichnung für die betreffende Galaxie ist, nichts Anderes. Aber im Universum gibt es Alkohol, was ich auch nicht gewußt habe, aber es soll wirklich stimmen. Also trinkt unser Planet Alkohol und tor­kelt durch die Gegend und singt dabei, wie die Betrunkenen auf dem Planeten. Der Apfel fällt nicht weit vom Baum.

Es kann auch sein, die betrunkenen Artgenossen den Planeten zum Schwingen brin­gen, wenn sie betrunken durch die Gegend schwanken, ist ja auch möglich, aber es wird doch etwas Anderes den Planeten zum Schwingen und damit zum Singen brin­gen, das sind die vielen Teilchen wie Moleküle und Elektronen, die dem Planeten den Gesang geben. Auch steht unser Planet nicht still im Raum, sondern bewegt sich durch die Einwirkung von der Gravitation der vielen Sonnen, Sternensystemen und großen Planeten im eigenen Planetensystem.

Im Universum geht eine Menge an Dingen vor, von denen wir Menschen nicht viel wissen, aber sie sind da und beeinflussen den Planeten „Erde“ und das Leben auf dieser Erde.

Ich selbst bin nicht so erpicht, genau zu erfahren, ob diese Aussage stimmt, aber ich kann es mir vorstellen, dass unsere Erde zum Schwingen gebracht wird. Aber warum beschäftige ich mich eigentlich mit diesen Dingen? Eigentlich nur, um meinen Wis­sensdurst zu befrieden, mehr ist es nicht. Vielleicht ist es auch, um endlich mal wie­der zu lachen, warum nicht.

Also lieber Planet „Erde“, du gehst deinen eigenen Weg, um das Ziel zu erreichen, dazu brauchst du uns nicht.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Arbeitsplätze

Heute hörte ich die Meldung aus den Medien, eine Bank baut über 50% der Ar­beitsplätze ab, auch sollen drei Vorstände gehen, deren Weggang sich diese Schwe­renöter vergolden lassen, wie immer. Jetzt geht es los.

In den USA haben bestimmt viele Bänker ihren Arbeitsplatz verloren, wahrscheinlich gerade die, die mit der Finanzkrise nichts zu tun hatten, aber es ist wirklich so, dass die Unschuldigen unter dem leiden müssen, was kriminelle Elemente verursacht ha­ben. Nur gut das das FBI mit den Ermittlungen begonnen hatte.

In der Bundesrepublik Deutschland sieht es anders aus. In Deutschland wird nicht gegen die Schuldigen ermittelt, sondern gegen die Opfer, es ist schon eigenartig. So auch bei den Steuerhinterziehers, siehe Herr Zumwinkel, gegen die ein Staatsanwäl­tin ermittelte, die aber aufgegeben hatte, nachdem man ihr einen anderen Posten an­geboten hatte. Sie ist sozusagen auf der Karriereleiter hinaufgestolpert, wie immer in Deutschland. Die wirklichen Hintergründe bleiben natürlich im Verborgenen, denn man darf die Steuerhinterzieher nicht demütigen. Wer nicht reich ist, hat in derarti­gen Angelegenheiten immer die Arschkarte gezogen, gegen den wird auch dann er­mittelt, wenn es nichts zu ermitteln gibt.

Jetzt einmal weg von den Ermittlungen gegen Steuerhinterzieher und hin zu den Ar­beitsplätzen. Man braucht keine Arbeitsplätze abbauen, wenn die Produktion richtig geplant wird, und wenn der Kunde die geleistete Arbeit auch bezahlt, denn die Zah­lungsmoral ist in Deutschland auf dem tiefsten Punkt, denn nicht der Kunde zahlt die Arbeit sondern der Handwerker. Weiter mit den Arbeitsplätzen. Diese Experten sol­len nicht herumjammern und die Füße stillhalten, sondern sie sollen kreative Vor­schläge erbringen, wie man trotz der Finanzkrise wieder zu einer annehmbaren Kon­junktur kommt, denn diese Experten aus der Wirtschaft haben angeblich das Wissen, obwohl daran zweifel ich.

Wenn der Motor der Beschäftigung brummt, etwas schwächer vielleicht wie vor ei­nem Jahr, dann brummt er und die Finanzen kommen wieder in Bewegung. Die Kre­dite müssen wissen an die Firmen vergeben werden, damit der Beschäftigte sein Geld bekommt und dieses Geld wieder in den Konsum steckt. Warum soll er nicht, denn er lebt nur einmal und das Geld kann er nicht mehr gebrauchen, wenn er in der Erde liegt.

Arbeitsplätze bringen Geld in alle möglichen Kassen, sogar die Bank bekommt wie­der ihr Geld zurück. Das Geld muß fließen, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben, aber die Geldgier muß nicht mehr sein, aber dagegen könnte man Gesetze erlassen, wenn die Vernunft fehlt. Leider.

Der Weg ist das Ziel, denn um das Ziel Arbeitsplätze zu erhalten muß ich den Motor der Konjunktur anwerfen, der ist der Weg.


Freitag, 19. Dezember 2008

Staatsverschuldung

Vor einigen Monaten versuchte die derzeitige Bundesregierung, den Staatshaushal­tung weiter zu sanieren, und sie lehnte alle Versuche rigeros ab, die darauf ausgin­gen, die Steuern zu senken, insbesondere für kinderreiche Familien und Geringver­diener. Die Bundeskanzleri und ihr Finanzminister kamen immer mit dem Argument, erst einmal müsse der Haushalt des Bundes, der Länder und der Kommunen völlig saniert werden. Ich finde es richtig, wenn man den Haushalt so reguliert, dass alles wieder übersichtlich wird, was man an Einnahmen und Ausgaben hat. Das Argu­ment, man wolle den nachfolgenden Generationen keine Verschuldung hinterlassen, zieht bei mir nicht ganz so, weil man versuchen soll, den Haushalt schuldenfrei zu führen, aber einen Staatshaushalt schuldenfrei zu führen, ist eigentlich eine Illusion, denn ein derartiges Instrumentarium wie ein Staatshaushalt beinhaltet viele Gefah­ren von Verschuldung, was wir jetzt sehen, die Finanzkrise.

Eigentlich sollte gleichzeitig neben der Regulierung der Haushalte nach der Ursache der Finanzkrise gesucht werden, und nach den Verursachern, denn die Krise ist nicht aus heiterem Himmel gekommen, sie hatte ihre Hintermänner.

Die Staatsverschuldung kommt, aber diesmal heftig, weil man die Einbrüche durch die kommende Rezzesion abwenden will, was ich für richtig halte, denn jetzt geht es um die Menschen.

Wenn alle Staaten auf unserem Planeten gemeinsam ihre Haushalte etwas vershcul­den, dann können wir es schaffen, aus dieser Rezzesion herauszukommen, nur be­fürchte ich, dass Spekulanten wieder ihre Hand aufhalten und bereit sind, durch kri­minelle Machenschaften Gelder abzusahnen.

Dass wir alle uns verschulden, das ist wohl klar, aber müssen es tun, um den Konsum anzuregen, damit Arbeitsplätze erhalten und vermehrt werden können.

Der Weg ist das Ziel, diesmal erreiche ich das Ziel durch eine Verschuldung, die ich mit einem neuen Weg tilgen kann.

Samstag, 13. Dezember 2008

Saalbach

Das ist ein Teil der Saalbach. Links ist der Zusammenfluss von Saalbach und Saalbachkanal. Im Hintergrund ist eine Brücke, die über den Saalbach führt. Sie wird allgemein "Große Brücke" bezeichnet.

Freitag, 12. Dezember 2008

Autoindustrie

Die Finanzkrise hat es an den Tag gebracht, dass Menschen in der heutigen Zeit mit dem Kapital nicht haushalten können, warum eigentlich nicht?

Man sieht es an der Finanzkrise, deren Ausgangspunkt die Kredite für marode Immo­bilien in der USA waren. Es ist schon lange, dass Banken mit vergebenen Krediten handeln, also die Kredite an andere Banken oder an Spekulanten verkaufen sowie auch an Anlegern, nur wissen die es nicht. Die Banken verschwiegen sehr oft, wie sie das Geld eines Kunden anlegen, oder der Kunde wird schlecht beraten.

Man fragt sich aber, warum wird der Kunde von seinem Bankberater so schlecht be­raten? Weil der Kundenberater nur noch auf die Provision schaut, die er bekommt, wenn er berät, und es zu einem Geschäftsabschluss kommt. Ihm ist es egal, ob der Bankkunde sein Geld bei den jeweiligen Anlagen verliert, denn er hat die Provision, der Kunde hat den Verlust.

Auch die Autoindustrie hat auf maroden Zielen gesetzt, beim Alten zu bleiben, denn seit dem Thema „Klimaschutz“ verlangt der Kunde, dass er ein Auto kaufen kann, das klimafreundlich ist, aber nichts ist. Hier frage ich mich, sind die Verantwortli­chen der Autoindustrie zu arrogant oder zu dumm, um nicht zu erkennen, wohin der zukünftige Weg geht?

Aber nicht allein der Klimaschutz spielt eine Rolle, sondern auch die Überproduktion von Autos und die mangelnde Einsicht der Vorstände in den Werken, auch finanzielle Rücklagen zu bilden, um auch finanzielle Durststrecken zu überstehen.

Es wird zuviel mit Krediten finanziert, obwohl viele große Konzerne in der Lage sind, die Ausgaben selbst aus einigen Mitteln zu tragen, aber es muß der Kredit her. Die Kreditaufnahme wieder ist steuerwirksam, denn die Steuer wird durch den Kredit re­duziert. Nur der handel mit den Krediten hat bewirkt, dass alles aus dem Ruder ge­laufen ist, und dass ist jetzt die Finanzkrise. Die Manager der Konzerne haben aus der Krise sehr viel an Kapital gewonnen, auch wenn sie sagen, dass sie Geld verlo­ren haben.

Jetzt verlangt die Autoindustrie vom Staat also von den Bürgern Geld, damit die Kri­se überwunden wird. Aber warum muß der Bürger oder auch Steuerzahler für die Manager hinhalten, die über Jahre eingesackt haben, ohne dem Bürger ein Teil des Kapitals abzugeben? Sollen die mit ihrem Kapital dazu beitragen, dass die Krise be­hoben wird, die sie und ihre kapitalisten Freunde verursacht haben. Ich bin nicht ge­gen das Kapital, wenn es durch Arbeit erworben wurde, und jeder darf soviel verdie­nen wie er will, aber ich habe etwas gegen Kapitalschmarotzer in Form von Speku­lanten, die hauptsächlich in den Chefetagen sitzen, und nichts Anderes im Sinn ha­ben, Geld zu scheffeln, und das auf der Kosten der Allgemeinheit.

Der Weg ist das Ziel, und das Ziel kann erreicht werden, wenn wir den Weg gemein­sam gehen.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Gut und Böse

Über „Gut und Böse“ hatte ich schon in der Vergangenheit etwas geschrieben, aber genau weiß ich es nicht mehr, es ist auch egal, ab und zu muß man das gleiche The­ma wieder benutzen, um vielleicht etwas zu ergänzen oder Ähnliches.

Diese beiden Begriffe haben Menschen geschaffen, um für sich unterscheiden zu kön­nen, wen sie symphatisch finden oder nicht, aber die Begriffe haben hauptsächlich ihren Hintergrund im Religiösen, besonders in der christlichen Religion wird das „Gute und das Böse“ sehr stark hervorgehoben, um klar zu machen, wer die Religi­on ablehnt ist böse, wer sie ohne Widerspruch annimmt, ist gut. Was bin dann ich, der diese beiden Begriffe nicht kennt und beides ablehnt, weil die künstlich geschaf­fen wurde, durch den Menschen. In der Evolution kennt man weder das Gute und das Böse, da geht es um die Entwicklung des Lebens mit seinen Variationen. Dort wird nicht unterschieden, was in der Natur gut oder böse ist, sondern es ist, das ist alles, was die Natur kennt, denn sie hält sich an den gegebenen Tatsachen, und das ist auch gut so.

Die Unterscheidung zwischen gut und böse ist für die Herrschenden von Bedeutung, und es ist egal, ob wir uns dabei in einer Diktatur oder Demokratie befinden.

Es werden Gesetze von Menschen geschaffen und nicht von der Natur, und diese Ge­setze sagen aus, wer gegen diese Gesetze verstösst ist böse, und wer sich an die Ge­setze hält, der ist gut. In der Natur gibt es die Naturgesetze, woran ich nicht glaube, denn in der Natur bestimmt das Leben, es kann lang oder auch kurz sein, und das ist alles, mit der Ausnahme, dass sich die Arten entfalten sollen, wenn sie stark sind, an­sonsten verschwinden sie. Wir Menschen machen uns noch immer die Illusion, dass wir überleben werden, aber wir unterliegen den Gegebenheiten auf diesem Planeten genauso wie alles Leben, also was soll die Unterscheidung von gut und böse.

Dass die Religionen diese Begriffe benötigen, das ist mir klar, denn mit beiden Be­griffen kann man Druck auf die lieben Mitmenschen ausüben und diese dazu nötigen, dass sie die betreffende Religion annehmen, um nicht als böse zu gelten. Mir wäre es egal, ob ich gut oder böse bin, denn beide Begriffe gelten nicht, weil ich mich an das Leben halte, das ist momentan wichtig für mich und nicht die abstrakten Begriffe.

Aber jeder soll darüber denken wie er will, doch eines Erdentages wird das Leben vorüber sein, was danach kommt, weiß niemand, sondern man denkt sich ein schöne Geschichte aus, die man dann glaubt und glauben heißt, nicht wissen.

Der Weg ist das Ziel, denn das Ziel soll die Sachlichkeit sein, die man auf den Weg der Tatsachen erreicht.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Söldnertruppe

Die Medien berichteten über ein Papier der CDU, nachdem eine Sölderntruppe ge­schaffen werden sollte, die man dann überall da einsetzen könnte, wohin man keine regulären Truppen hinschicken will. So etwas Ähnliches wie die französische Frem­denlegion.

Nach Bekanntwerden des Papiers innerhalb von der CDU, wurde es wieder verwor­fen. Weil einige Abgeordnete, die an diesem Papier beteiligt waren, Konsequenzen befürchten.

Allein schon der Gedanke, eine Söldnertruppe nach dem Vorbild der französischen Fremdenlegion zu schaffen, ist behandlungsbedürftig, aber durch einen Psychiater, obwohl der auch nichts bringt, als geistigen Unsinn.

In der Deutschland wetterte man ständig gegen die Fremdeenlegion, und Legionäre, die nach der Dienst zurückkehrten, bekamen mit de deutschen Justiz Ärger. Jetzt will man selbst eine Söldnertruppe schaffen, aber warum frage ich mich? Gibt es nicht genügend Soldaten, die auch so ihren Dienst im Ausland, Afghanistan oder Somalia u.a., verrichten, weil sie von der UN um Hilfe gebeten werden? Es ist natürlich schwer zu beurteilen, weil man selbst nicht betroffen ist, aus Altersgründen.

Wenn man die Absicht hat, eine Söldnertruppe aufzustellen, dann soll man an die Öf­fentlichkeit treten, und den Wähler oder das Volk darüber diskutieren lassen, danach gibt es immer eine Möglichkeit der Entscheidung.

Aber in Deutschland will man alles heimlich machen, sowie es der NS-Staat machte oder die DDR. Man will das Volk vor vollendeten Tatsachen stellen, darum gibt es auch kein Volksbegehren, wenn es auch in den Verfassungen der einzelnen Bundes­länder steht. Die Politiker in Deutschland sind nicht sehr dafür, dass es ein freie Ge­sellschaft gibt, sondern sie wollen das Volk kontrollieren, genauso wie Diktatoren. Mit einer Söldnertruppe hätte dann die Regierung eine Einheit, die sie auch gegen das eigene Volk einsetzen kann, sowie man jetzt das BKA gegen das Volk einsetzt, denn jetzt kann das BKA auch ohne richterliche Verfügung Online-Durchsuchungen durchführen, auch wenn Politiker das Gegenteil behaupten, besonders der Herr In­nenminister.

Seit einigen Jahren scheint es so, als wenn alle Politiker durchgeknallt sind. Es gibt eine Terrorhysterie, weil man auch jeden Bundesbürger als Terroristen ansieht, und ihn auch behandelt, indem man seinen PC online untersucht, oder auch die Wohnung des sogenannten Verdächtigen ausspäht, also in die Wohnung einbricht und diese durchsucht, vielleicht lassen die staatlichen Einbrecher das offenliegende oder auch versteckte Kapital mitgehen, damit der Bundesfinanzminister seinen Staatshaushalt sanieren kann.

Der einzelne Bürger hat nicht soviel Angst um seine Sicherheit wie ein Politiker oder ein gutbetuchter Bürger. Man soll endlich einmal verstehen, es gibt keine optimale Sicherheit, also wird alles was man jetzt unter dem Begriff „Sicherheit“ offenbart eher eine Art von Unsicherheit, weil auch der Bürger schon Misstrauen gegen die staatlichen Organe hegt.

Jetzt kommen noch die unangebrachten Gedankenspiele von der Aufstellung einer Söldnertruppe hinzu, das führt wieder zu einem Misstrauen gegen den Staat und des­sen Regierung, weil man anschließend nicht mehr erkennen kann, was kommt jetzt. So ist der Weg zum Ziel, wenn man Vertrauen zueinander hat und gemeinsam den Weg der Solidarität geht, indem man offenlegt, wie man miteinander die Sicherheit allgemein erhöhen kann.

Freitag, 5. Dezember 2008

Einkommen aufstocken

Jetzt wird es ganz deutlich, dass schon viele Arbeitnehmer ihr Einkommen durch Hartz IV aufstocken müssen, um ihren Lebensbedarf zu sichern. Also muß ein Arbeit­nehmer für einen niedrigen Lohn schuften, und dann reicht dieses Einkommen nicht einmal aus, den persönlichen Lebensbedarf, und wenn er eine Familie hat, auch de­ren Lebensbedarf zu decken.

Hier setzt bei mir der Verstand aus, über die Unverfrorenheit von Arbeitgebern und gewählten Volksvertretern. Die Arbeitgeber bekommen, jetzt einmal alles Pauschal gesehen, einen Betrag für die verrichtete Arbeit. Wer macht die Arbeit, der Arbeit­nehmer, also muss er auch entlohnt werden. An dieser Entlohnung hängen sich die Versicherungsanstalten wie Krankenkasse und Rentenversicherung sowie der Staat, also unsere politische Gemeinschaft. Der Arbeitnehmer zahlt Krankenkassenbeiträge und Beiträge zur Rentenversicherung und Steuern an den Staat, und so werden etwa 35 % von seinem Einkommen abgezogen, Dann kommt noch der Witz, dass der Ar­beitnehmer wie alle Bürger unseres Landes, die etwas kaufen, zusätzlich 16 % Mehr­wertsteuer auf die gekaufte Ware entrichten müssen, aber auch für verrichtete Dienstleistungen von Handwerkern zum Beispiel.

Jetzt verlangt man von dem Arbeitnehmer auch noch, dass er für seine Altersrente auch noch sorgen müsse, also muß er zusätzlich noch Versicherungsbeiträge für eine spätere Altersversorgung entrichten.

Der Arbeitnehmer arbeitet bei uns in Deutschland nicht für sich, sondern für die Po­litiker, die Krankenkasse und sonstigen Versicherungen. Manche, besonders die Po­litiker, sprechen von einem Solidaritätspakt der Bürger im Rahmen der Krankenkas­se und Rentenversicherung, aber die, die so etwas besonders in den Vordergrung schieben, sind die größeren Schmarotzer in unserer Gesellschaft.

Zurück zu Hartz IV. Hartz IV war eigentlich nur dafür gedacht, dass Menschen, die in Not sind, vorübergehend unterstützt werden, um ihren Lebensbedarf decken zu können. Jetzt wird diese Regelung keine Ausnahme mehr sein, sondern wird zu einem festen Bestandteil in der Gesellschaft, also für den Arbeitnehmer.

Die Arbeitnehmer werden durch Arbeitgeber um ihren Lohnanteil betrogen. Der Mensch darf arbeiten, aber er bekommt nur ein geringes Entgelt, was nicht einmal für das Leben reicht, so dass der Betroffene den Staat, die Gesellschaft, anbetteln muß, damit er seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

So geht es nicht, Wenn ein Unternehmer keinen Arbeitsnehmer beschäftigen kann, weil das Unternehmen keine Gewinn abwirft, dann darf der betreffende Unternehmer auch keinen Menschen beschäftigen. Wenn Arbeit da ist, dann muß diese Arbeit, die eine Dienstleistung ist, auch bezahlt werden.

Der derzeitige Zustand auf dem Arbeitsmarkt muß eingehend analysiert werden, wo das eigentliche Problem liegt. Denn wenn Geld da ist, dann kann auch die Arbeit be­zahlt werden. Andererseits kann ich mir schon vorstellen, dass der Arbeitnehmer von allen möglichen Institutionen geschröpft wird, so dass er nicht mehr hat, höchsten soviel, dass er die Unterkunft bezahlen kann.

Die ganzen Vorstände von Unternehmen greifen mit vollen Händen in die Kasse des Unternehmens, obwohl sie es nicht dürfen, denn in erster Linie müssen die Kosten des Unternehmens abgedeckt sein, und aus dem restlichen Gewinn kann der Unter­nehmer seinen Anteil erheben. Aber es wird nicht so gemacht, weil der Unternehmer denkt, der Arbeitnehmer müßte die Kosten des Unternehmens tragen, und der Unter­nehmer bekommt den ganzen Gewinn. Dafür muß dann die Gesellschaft den Lebens­unterhalt für den Arbeitnehmer tragen, ein Witz, aber ein schlechter.

Der Weg ist das Ziel, und dieser führt über die gerechte Aufteilung es betrieblichen Gewinns.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Jammern

Nach dieser Finanzkrise jammert alles: Wo ist das schöne Geld geblieben? Ja, wo ist es wirklich geblieben? Bestimmt wurden einige Menschen auf diesem Planeten durch die Finanzkrise sehr reich an finanziellen Mitteln, aber die kennt keiner, weil sie sich jetzt natürlich bedeckt halten, was sie schon davor machten.

Besonders bemerkswert finde ich es, wenn einige reiche Unternehmer jetzt jammern, weil sie einen großen Teil ihres Vermögens verzockt hatten, und über das verlorene Geld jammern. Ich sage immer, was man verloren hat, dem sollte man nicht nach­trauern, warum, denn das Verzockte ist weg, und bleibt auch verschwunden.

Natürlich habe ich keine Milliarden und bin auch sonst nicht reich an Kapital, aber ich hätte auch nicht so sinnlos alles verzockt oder einen großen Teil meines Vermö­gens.

Wenn ich mir so verstelle, was man mit 1.8 Milliarden verzockten Euros alles ma­chen könnte? Jetzt zu Weihnachten die armen Mitmenschen beschenken, besonders den armen Kindern ein Geschenk der Hoffnung machen, um ihnen damit zu sagen, gemeinsam schaffen wir es, einen neuen Weg zu gehen, ohne das jemand hungern muß oder arm bleibt. Nur habe ich nicht das Geld, deshalb brauche ich auch nicht zu jammern, weil es doch nichts bringt.

Als kleiner Junge habe ich in voller Armut gelebt, denn auch das Essen mußte ich mir zusammenstehlen. Oh, habe ich geklaut. Kein Wunder, dass ich schon nach kurz­er Lehrzeit, den Mitmenschen die Schuhe im laufen ausziehen konnte. Aber dann war bald Schluß damit, und ich wurde wieder ein ehrlicher Mensch, aber die Erinnerun­gen blieben. Ich hatte damals keine Schuld an der Situation, in der ich lebte, aber diejenigen, die die Finanzkrise verursacht haben, habe selbst Schuld an der Krise, unter der sie stöhnen, aber auch Menschen, die nichts mit der Krise zu tun hatten.

Wir haben heute die Möglichkeiten, derartige Krisen zu vermeiden, aber wir Men­schen sind dazu einfach nicht in der Lage, weil wir sofort mit dem Jammern anfan­gen, das bemerkt man besonders bei den vermögenden Menschen, die bei Spekulatio­nen riesige Summen an Geld in den Sand gesetzt haben. Wenn ich von Geldgeschäf­ten nichts verstehe, dann halte ich mich aus diesen Geschäften heraus, oder ich ler­ne, wie man diese Geschäfte richtig tätige.

Jammern können die, die unter dieser Krise wirklich leiden, z.B. ihren Arbeitsplatz verlieren, und dann in die Armut hineinschlittern, die von anderen hervorgerufen wurde. Aber es ist schon eigenartig, dass nicht diese jammern, sondern die, die den ganzen Schlamassel verursacht haben.

Jetzt werden einige von diesen auch noch frech und behaupten, der einfache Bürger habe Schuld an der Finanzkrise, wie er kann er das. Dem einfachen Bürger fehlen die notwendigen Geldmittel zur Spekulation, aber einen Weg gibt es, an der Finanz­krise indirekt beteiligt gewesen zu sein, dass man dem Bürger faule Immobilien auf­geschwätzt hat mit dem Gedanken, dass der Bürger einen entsprechenden Kredit auf­nimmt, aber der von vornherein platzt und sich in Luft auflöst.

Geldgeilheit verblendet den Menschen, und macht ihn blind für die Gefahren einer Krise.

Ich hoffe, die Menschen lernen aus diesen Krisen, aber in meinem Inneren denke ich, die lernen nichts. So ist die nächste Krise schon im Anmarsch. Also ein Lied – drei, vier: schöner Westerwald, wo die Büchse knallt.....

Der Weg ist das Ziel, den der Weg sollte nicht Spekulation heißen, sondern „Denken“, dann wird auch das Ziel für die Menschen erreicht, nicht mehr in Armut zu leben.

Donnerstag, 27. November 2008

Die Stimmen

Ich mochte so etwa zehn Jahre alt gewesen sein. Es war damals Anfang September, als wir, mein Freund und ich, nach einer erfolgreichen Obstdiebestour, schnell ver­schwinden mußten. Da fiel uns ein, dass wir in der nahen Kirche einen sicheren Platz vor unseren vermeintlichen Verfolgern finden könnten.

Also verschwanden wir gemeinsam in das Kirchenschiff. Es war eine evanglische Kirche, die damals noch nicht abgeschlossen wurde.

Anfangs blieben wir an der Tür stehen und lauschten in die Kirche hinein, ob der Küster in der Nähe war, oder ob die Kirche wirklich leer war. Wir hörten nichts. Doch dann hörten wir Stimmen von draußen. Sofort liefen in Richtung Orgel und verschwanden dann unter der letzten Kirchenbank und verhielten uns ruhig. Einige Minuten später erschienen zwei Erwachsene. Ich konnte den Küster sehen, der in Be­gleitung eines fremden Mannes war. Der Mann schien sich die Kirche anzusehen, als mein Freund halblaut zu mir sagte:„Laß uns teilen.“ Und dann begannen wir die Äpfel zu teilen. Mein Freund begann:“Ich ein und du ein.“ Und so ging es dann wei­ter.

Plötzlich hörte ich von der Tür her, wie der fremde Mann den Küster fragte: „ Was sind das für Stimmen?“ Der Küster antwortete: „Das sind der liebe Gott und der Teufel. Die teilen sich die Seelen.“ Als wir fast fertig waren, fiel mir plötzlich ein, dass wir an der Tür zwei Äpfel verloren hatten, und ich sagte: „Sollen wir die beiden an der Tür auch noch holen.“

Dann hörten wir nur noch die Stimme unseres Küsters: „Nix wie weg.“ Und Küster und der fremde Mann machten sich aus dem Staub.

Wir verließen bald darauf die Kirche. Als wir die Tür öffneten, stand der Küster vor uns und lachte.

Jungens, das habt ihr gut gemacht“, sagte er, und dann erzählte er uns, dass er un­sere Stimmen beim Zählen erkannt hatte, aber nichts sagte. Als den der Fremde ihn fragte, was das für Stimmen seien, habe er nur gesagt, das seien der liebe Gott und der Teufel, die sich die Seelen teilen würden. Erst als ich sagte, sollen wir die zwei an der Tür auch noch holen, da habe er gesagt, nix wie weg. Der Fremde sei gleich zu Ausgang des Friedhof zur Strasse gelaufen, er sei um die Kirche gelaufen, um uns zu erwischen.


Dienstag, 25. November 2008

Rutschgefahr

Am Wochenende, genau gesagt, am Sonntag begann auch bei uns der Winter mit et­was Schneefall, doch am nächsten Morgen war der Schnee wieder weg, und es reg­nete ein wenig. In den anderen gegenden von Deutschland hat es erheblich mehr Schnee gegeben, aber im Rheintal hat man den Vorteil, dass es etwas milder ist, na­türlich das Wetter, aber auch der Wein, der an den südlichen Hängen des Kraichg­aus wächst. Aber verlassen wir den Pfad des Weines und kehren in die winterliche Wirklichkeit zurück.

Hier im Rheintal habe ich noch keinen richtigen Winter erlebt. Als Soldat mußte ich während der Schießübungen auf den Truppenübungsplatzen oft in Zelten biwakieren, und dadrin war es oft kalt, bei 25 bis 35 C aber im Minus. Na ja, die Zeit ist jetzt vor­bei, aber schon fast vierzig Jahre.

Was den Winter so unschön und gefährlich macht, ist immer die Rutschgefahr durch Glatteis oder Schneeglätte. Es ist schön, wenn man rutschen kann, aber nicht so schön, wenn man sich beim Rutschen auf den Arsch setzt, dann kann man von einem Arschrutschen sprechen.

Gefährlich wird es auch dann, wenn man mit dem PKW unterwegs ist, auch wenn man Winterreifen aufgezogen hat. So mußte ich während meiner Berufstätigkeit sehr oft in den nördlichen Schwarzwald fahren. Es war ein schönes und angenehmes Fah­ren, besonders dann, wenn die Straßen zugeschneit waren, und man konnte nur noch links und rechts die Stangen sehen, die die Straßenränder andeuteten. Sehr ange­nehm war es auch dann, wenn es dunkel war und es auch noch schneite. Dann gibt es nur eines, runter vom Gas und konzentriert fahren, das ist alles.

Jetzt fahre ich kaum noch. Meine Tochter hat einen PKW, weil sie mit diesem zu ih­rer Arbeitsstelle faren muß. Hin und wieder fahre ich auch mit diesem PKW. Ansons­ten fahre ich kaum. Die winterlichen Rutschpartien bleiben mir somit erspart.

Gut, wenn ich spazieren gehe, dann könnte es passieren, dass ich etwas rutsche, aber die Höhe vom Gesäss bis zum Boden ist bei mir nicht so hoch. Größere Menschen hätten da, eine größere Höhe zu überwinden. Es ist doch ganz gut, wenn man noch etwas klein ist, so groß wie der Zwergenkönig.

Der Weg ist das Ziel, auch beim Rutschen kann man sein Ziel nicht verfehlen, denn der Weg ist die Rutschbahn.

Sonntag, 23. November 2008

Zensur

In den letzten Wochen kommt es sehr häufig vor, dass Menschen über Zensur reden, was in den letzten Jahr nie der Fall war. Aber das neue BKA-Gesetz bringt es mit sich, dass die Menschen Angst haben, erneut überwacht zu werden, und sie fürchten in ihren Rechten eingeschränkt zu werden.

Die Regierung versucht die Menschen bezw. die Bürger zu beruhigen, denn bei der Ons-Line-Durchsuchung bedarf man auch der richterlichen Genehmigung. In einem rechtsstaat ist es etwas ganz Natürliches, dass ein Richter die beantragte Durchsu­chung genehmigt.

Ich verlasse das Gebiet des Formalismus und wende mich dem Praktischen zu. Hier frage ich mich, wird wirklich jede On-Line-Durchsuchung auch bei Gericht bean­tragt? Ich denke nicht, denn viele Durchsuchungen sind wirklich illegal, aber sie können nicht so einfach oder auch gar nicht für ein Ermittlungsverfahren benutzt werden.

Jetzt wird getrickst, die Durchsuchung wird rechtlich legal gemacht, einfach durch die richtige Datierung der richterlichen Genehmigung. Das geht sogar ganz gut, man benötigt nur den richtigen Richter, bei drei Richtern wird es schwierig, oder man spricht davon, dass Gefahr im Verzuge war, und man habe schnell reagieren müssen, um eine Straftat zu verhindern oder um den Täter rechtzeitig festzunehmen, nicht ver­haften, sondern nur die Festnahme, die nach spätesten 48 Stunden wieder aufgeho­ben werden muß, wenn kein Haftbefehl durch einen Richter vorliegt, der von den er­mittelnden Behörden beantragt werden muß.

Es war nur ein kleiner Ausflug in das Strafrecht, weil mir oft aufgefallen ist, dass man immer von verhaften spricht, obwohl kein Haftbefehl vorlag. Liegt kein Haftbe­fehl vor, dann ist es nur eine vorläufige Festnahme, mehr nicht.

Gut, jetzt wieder zur Zensur. Ich kann nur sagen, eine Zensur hat es schon immer ge­geben und wird es auch immer geben. Schaut euch einmal in der eigenen Familie um, und ihr werdet feststellen, da gibt es auch eine Zensur durch die Eltern und älte­ren Geschwistern. Also, die die Macht haben, führen auch immer eine Zensur durch und nicht anders.

Wenn man genau hinschaut, dann ist die Zensur nichts anderes als eine Kontrolle, das bedeutet, man wird eigentlich kontrolliert. So ist die Zensur eher ein Begriff, der auf das geschriebene Wort abzielt, aber für mich ist die Zensur eine ordinäe Kontrol­le durch einen Besserwisser, der der Meinung ist, es immer besser zu wissen als die anderen. Die Menschen, die der Zensur zuneigen, sind Menschen mit Ängsten, die nicht wollen, dass es Geheimnisse jeder Art gibt. Dieses Verhalten kann sehr leicht zu einer Phobie werden, und bei Regierungschefs kann es zu einer Kontrolle der Bür­ger führen. Siehe im 3.Reich unter den Nationalsozialisten.

Es ist wirklich so, dass Menschen, die Angst vor Geheimnissen haben, dazu neigen, andere zu kontrollieren oder zu zensieren.

Das Schöne ist immer, man kann sich leicht der Zensur und Kontrolle immer entzie­hen, wenn man will, aber wie, das muß jeder selbst wissen, denn das ist ein individu­elles Spiel und richtete sich nach den Gebenheiten und Eigenarten der Zensur.

Ich kontrolliere und zensiere keinen Menschen, denn jeder Mensch soll sich entwi­ckeln können, aber das in Freiheit. Jedoch lasse ich mich auch nicht zensieren und kontrollieren, denn in solchen Fällen neige ich zu einem eigenartigen Verhalten, aber nicht zu Aggressionen.

Der Weg zum Ziel führt immer über das menschliche Verhalten, es zu verstehen und dann entsprechend selbst zu handeln.

Donnerstag, 20. November 2008

Terrorismus

Diese Frage habe ich mir immer wieder gestellt, seitdem die Amerikaner einige Muslime wie Bin Laden als Staatsfeind Nummer Eins hinstellen. Er wird nur als Schrecken der „Freien Welt“ also der westlichen Demokratie hingestellt, ohne die wahren Hintergründe, nur ansatzweise, zu nennen. Aber so wird es immer gemacht, wenn es den Mächtigen an den Arsch geht, dann muß irgendetwas hergezaubert wer­den, um die Massnahmen zur Erhaltung der Macht zu rechtfertigen.

Mir reichen die derzeitigen Äußerungen von Regierungen nicht, denn es wird nie der wahre Grund der Terrorismus genannt, so dass ich das Gefühl habe, die Mächtigen wollen etwas verschleiern, und lassen dem Ganzen freien Lauf, um den Lauf der Kriegsmaschinerie nicht zu stoppen.

Aber wo könnte der wahre Grund sein, dass Menschen zu Terroristen werden? Es könnte ein persönlicher Grund sein, vielleicht zu Unrecht eine Gefängnsistrafe ver­büsst? Oder in die Armut getrieben? Oder der eigenen Familie ist Unrecht gesche­hen? Oder die eigene Religiosität wurde in Misskredit gebracht? Es gibt wirklich viele Gründe, um auf die Seite der Gewalt zu wechseln. Darum ist auch der heutige Terrorismus auch schwer zu verstehen.

Als Träger des internationalen Terrorismus werden Muslime genannt. Gut, soweit ich weiss, scheint es wirklich so zu sein, dass Muslime die Träger des internationalen Terrorismus sind. Aber sind diese Menschen wirklich so in ihrem Glauben verstrickt, dass sie der Meinung sind, man müsse mit Gewalt die Religion „Islam“ mit Gewalt verbreiten? Ich denke, der eigentliche Terrorismus hat mit der religion wenig oder auch überhaupt nichts mit der religion zu tun, denn dieser Terrorismus ist mehr eine gesellschaftliche Angelegenheit, nicht politisch.

Grundlegend sind die Terroristen gegen das Muster der westlichen Gesellschaft, hier insbesondere gegen den Kapitalismus der USA. Sie führen den Kampf gegen die USA, aber auch gleichzeitig gegen deren Verbündeten.

Es ist nur unsinnig von diesen Leuten, eine Vermischung von gesellschaftlicher Ideo­logie und Religion vorzunehmen, oder ist es nur ein Unvermögen oder etwas Ande­res? Wenn eine Auseinandersetzung auf gesellschaftlicher Ebene führe, dann muß ich klare Akzente sehen, denn eine Vermischung von mehreren Gesellschaftsformen und Religionen zu einem Mischmasch, das keiner mehr versteht, kann nicht gutge­hen, und bald kommt der Gedanke auf, dass es in einer derartigen Sache, nur um et­was Persönliches geht. Bei den derzeitigen Terroristen bin ich mir nicht so sicher, ob nicht persönlichen Gründe eine Rolle spielen, warum sie Terroristen geworden sind. Bei Bin Laden soll es einen persönlichen Grund gegeben haben, soviel ich weiss, hängt der Grund mit den USA zusammen.

Der Begriff „Terrorist“ wird von denen geprägt, die den, der für Veränderungen in einer Gesellschaft kämpft, als Kriminellen hinstellen wollen. Gut, sobald Gewalt ge­gen Personen und Sachen angewandt wird, der ist ein Krimineller, mehr auch nicht.

Damit wären die Terroristen eigentlich Kriminelle, die versuchen, mit Gewalt Verän­derungen hervorzurufen.

Ein Kampf für Veränderungen in einer Gesellschaft wird schnell mit Gewalt geführt und damit mit terroristischen Aktionen, um das Ziel der Veränderungen schneller zu erreichen. Es keine verbale Auseinandersetzung statt, sondern eine bewaffnete, wor­unter Unbeteiligte leiden.

Der Weg ist das Ziel, um Veränderungen in einer Gesellschaft zu erreichen, muss man miteinanderreden, denn das Gespräch ist der Weg und die Veränderungen das Ziel.

Montag, 17. November 2008

Mörder ist frei

Über das Wochenende überraschte mich eine Nachricht in den Medien, dass ein Mörder frei sei.

Nach einem Mord an einer jungen Frau wurde ein Verdächtiger vorläufig festgenom­men, und von einem Richter in Untersuchungshaft überführt. In einem anschließen­den Prozess wurde der Angeklagte des Mordes freigesprochen, weil man ihm die Tat nicht nachweisen konnte, was auch richtig ist.

Jetzt nach 15 Jahren konnte man anhand der DNA die Tat aufklären und den Täter überführen. Alle werden sagen: jetzt sitzt der Täter endlich ein. Aber denkste, nichts ist mit dem Einsitzen. Der Täter ist auf freiem Fuss, vielmehr der Tatverdächtige, denn es gilt die Unschuldsvermutung, was auch in Ordnung ist.

Bloss ergibt sich daraus die Frage, warum sitzt der Täter nicht ein, wenn anhand der DNA Beweise vorliegen, die den Täter überführen?

Bei uns ist es gesetzlich geregelt, dass ein Täter nicht zweimal für ein- und dieselbe Tat verurteilt werden darf, was auch wieder richtig ist. Jetzt läuft der Mann frei her­um und freut sich natürlich, weil hier etwas versäumt worden ist, aber was?

Aufgrund der Möglichkeit, dass man heute durch DNA-Beweise effektiver Taten auf­klären kann, früher war es schwieriger, weil das DNA-Verfahren unbekannt war, wollte der Bundestag ein neue Gesetz schaffen, nach dem ein Täter, der vorher frei­gesprochen worde, auch nach diesem Freispruch verurteilt werden kann, wenn die neuen Beweise seine Täterschaft ergeben, was auch richtig ist, weil sich die Verfah­rensweisen, Beweise zu sichern und zu analysieren, ständig weiterentwickeln, sich also ständig verbessern.

Aber warum kann der Gesetzgeber, der Bundestag bezw.die Abgeordneten, das alte Gesetz nicht ändern, wenn mehr an Gerechtigkeit für die Menschen, insbesondere für die Opfer, erreicht wird? Ist es wirklich die Faulheit der Abgeordneten oder die Dummheit dieser, um eines Gesetzesvorlage zu erwirken, damit mehr Rechtssicher­heit für die Bürger eintritt.

Wenn es um „Schnüpflergesetze“ geht wie z.B. das BKA-Gesetz, wonach das Bun­deskriminalamt eine Oneline-Durchsuchung auch ohne richterliche Verfügung durchführen darf, wenn sich auch einige Minister äußern, das gehe nur mit einer richterlichen Verfügung, so kann ich nur sagen, dass jetzt schon das PC-Netzwerk il­legal durchsucht wird. Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass der Rechtsstaat schon lange von illegalen Massnahmen von Seiten der Behörden durchlöchert wird.

Ich bin nur gespannt, wie lange der Täter frei herumläuft, obwohl die Strafverfol­gungsbehörden genau wissen, dass der Täter die Tat begangen hat, aber sie können ihn nicht mehr vor Gericht bringen, weil er schon wegen dieser Tat vor Gericht stand, aber freigesprochen wurde.

Der Weg ist das Ziel, und das Ziel würde das sein, die richtigen Abgeordneten zu wählen, leider geht es nicht.

Samstag, 15. November 2008

Unterbewußtsein

Gibt es eigentlich Situationen, in denen Bewußtsein und Unterbewußtsein ihre Signa­le zur gleichen Zeit senden, und man selbst die Signale beider Ebenen zur selben Zeit empfängt?

Das ist für mich die Frage, die mich zur Zeit beschäftigt, und die ich gerne beantwor­tet haben möchte, was natürlich schwierig sein wird. Ich muß erst einmal diese bei­den Ebenen unterscheiden können, oder ich muß in etwa wissen, ob beide Ebenen ge­meinsam auftreten können?

Bei mir erschien vor einigen Wochen, es muß so im September 2008 gewesen sein, neben dem realen Bild, also dem Bewußtsein, noch ein anderes Bild in meinem Ge­hirn auf. Es war kein Einzelbild, sondern es war mehr wie ein kurzer Fil, der ablief, aber gleichzeitig lief in meinem Gehirn auch ein realer Film ab. Ich hatte in diesem Moment zwei Film, die gleichzeitig abliefen, aber sich unterschieden. Der nichtreale Film, war wesentlich anders als der reale, aber dieser Film kam mir trotzdem be­kannt vor, aber ich mußte nach der Filmvorführung über den Inhalt der Bilder nach­denken, und kam zu dem Ergebnis, dass es Bilder aus meiner Vergangenheit waren, die da aufgetaucht waren.

Aber es blieb nicht bei dem Einenmal, sondern anfangs tauchten die Filme häufiger auf, so jeden Tag einmal, aber dann kamen auch Pausen von 3 bis 4 Tagen. Zuerst blieb es nur bei einer Filmvorführung, doch dann erschienen einigemal zwei Filme am Tag, dann wieder blieben zwei oder drei Tage filmlos. Doch jetzt erlebte ich zwei Tage, an denen die Filme siebenmal erschienen, nicht hintereinander und nicht die­selben, sondern alle hatten einen anderen Inhalt.

Das bedeutet, dass irgendetwas in der Luft ist, aber was? Diese Frage stelle ich mir oft, aber eine Antwort darauf, gibt es wohl nicht. Es wie immer, suchet und ihr wer­det finden, also werde ich wohl suchen müssen, um mir Klarheit über diese Situation verschaffen zu müssen.

Bewußt ist mir so vieles, aber dass das Unterbewußtsein mich im Wachzustand so massiv anspricht, daran habe ich noch nie gedacht, aber geschehen ist geschehen, und nur ich kann damit fertig werden.

Für mich ist es jetzt wichtig, die Ausgangspositiv für das Erscheinen des Unterbe­wußtseins während meiner Wachphase. Ich habe schon versucht, was vor dieser Si­tuation alles geschehen ist, aber zu einem Zwischenergebnis bin ich noch nicht ge­kommen.

Möglicherweise bin ich in einem Zustand, der bewirkt, dass ich das Unterbewußtsein besser erfassen kann, und auch die Bilder, die aus dem Unterbewußtsein auftauchen, sind Bilder aus meiner Vergangenheit, die ich schon lange in die Ablage getan hatte, aber jetzt sind sie da. Es waren auch Bilder aus meiner Säuglingszeit vor über 67 Jahren.

Ich kann hier schon ehrlich sagen, dass ich nicht spinne, aber diese Situation ist für mich neu, weil ich sie selbst erlebe also betroffen bin.

Na ja, was das Alter nicht alles mitsichbringt, hoffentlich bleibt es nur dabei, und ich habe die Gewissheit, dass ich neben meinem Bewußtsein auch ein Unterbewußtsein habe, das mich aber auch leben lässt, nur es ist neu für mich.

Aber der Weg ist das Ziel, und dieses erreiche ich jetzt bestimmt über mein Unterbe­wußtsein, denn auch in der Vergangenheit liegt das Ziel.

Freitag, 14. November 2008

Untere Bläsi-Strasse

Das ist der untere Teil der Bläsi-Strasse. Die Bläsi-Strasse untertelt sich in drei Abschnitten. Das ist der Abschnitt vor dem Eingang zum oberen Schlossgarten. Rechts steht das Gebäude, in dem ein Arzt seine Praxis hat. Links steht ein Gebäude, in dem früher das Ordnungsamt der Stadt Bruchsal untergebracht war. Jetzt wird das Haus umgebaut.

Samstag, 1. November 2008

Kinderpornoring

Was muß man hören oder lesen? Wer alles in einem Kinderpornoring ständig als Gast war. Ich kann eigentlich verstehen, wenn sich Frauen und Männer, aber meis­tens sind es die Männer, sich Pornofilme anschauen, um sich für einen kommenden Geschlechtsakt aufgeilen, oder sich währnd des Films selbstbefriedigen. Es ist menschlich. Nu gut, man kann darüber denken, was man will, aber bei Kinderporno hört der Spass auf, besonders dann, wenn man erfährt, wer alles zur Kundschaft die­ses Kinderpornorings gehörte. Mediziner, auch Kinderärzte, Juristen, Polizisten, Pastoren oder Pfarrer und andere Bürger unserer Republik.

Dass man jetzt Pornos über das Internet verbreiten kann, und das auch noch ohne eine entsprechende Kontrolle durch die Betreiber, läßt eigentlich ahnen, dass viele Bürger dieser Republik an Kinderporno interessiert sind. Ob die Betreiber zum teil auch irgendwie am Vertrieb von Kinderpornos beteiligt sind, das weiss ich nicht, denn beweisen kann man es auch nicht, aber ein komisches Gefühl bleibt, wenn ich erahne, dass es nicht möglich ist, diese Pornos aus dem Internet zu nehmen.

Mir ist es unverständlich, dass Erwachsene sich an derartigen Scheußlichkeiten auf­geilen können, nun gut, man könnte jetzt sagen, das sei ihre Sache, aber so ist es nicht, weil es um Kinder geht, und insbesondere um Gewalt gegen Kinder, was noch schlimmer ist. Es ist schon schlimm, wenn erwachsene Frauen zum Sex gezwungen werden, aber wenn Kinder zum Sex gezwungen werden, dann hört jedes Verständnis meinerseits auf.

Aber gleichzeitig oder in einem Atemzug mit der Abscheu vor Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen, kann ich nur sagen, dass es den sexuellen Missbrauch von Kindern schon immer gegeben hat, wenn auch früher in versteckter Art. Die Mensch­heit hat diese Art von sexueller Befriedigung schon immer getätigt, besonders von seiten der Männer. Bedauerlicherweise hat man bis heute nichts getan, um dieses Phänomen erfolgreich zubeseitigen, sondern man verstärkt mit Hilfe des Internets die sexuellen Eigenschaften von bestimmten männlichen Gruppen.

Mir ist nicht wohl in meiner eigenen Haut, wenn ich meinen Gefühlen folgen darf, dass sich diese Art von sexueller Befriedigung noch grössere Ausmaße annehmen wird, es ist schade, dass die Menscheit nicht mehr in der Lage ist, derartigen Verhal­tensweisen besser kontrollieren zu können.

Ich bin immer schon der Meinung gewesen, man soll sich die Ursache eines solchen Verhaltens zu Gemüte führen, dann wird man erst den Menschen in seiner Sexuellität besser verstehen und gleichzeitig Maßnahmen ergreifen, um dem Mißbrauch von Kindern besser begegnen zu können.

Der Weg ist das Ziel, aber um das Ziel zu erreichen, damit der sexuelle Mißbrauch von Kindern beendet werden kann, ist nicht nur die empfindliche Bestrafung der Tä­ter, sondern auch die Verhaltensweise der Täter zu verändern.


Sonntag, 26. Oktober 2008

Bildungskrise

Die Bildungskrise in der Bundesrepublik Deutschland hat eigentlich nach dem 2.Weltkrieg angefangen. Nach dem Krieg kamen die an die Macht, die eigentlich schon vor der NS-Zeit an der Macht waren, oder während dieser Zeit alles das ge­lernt haben, was sie dann später weitergegeben haben. Das Bildungssystem nach dem Kriege, in der neugegründeten Bundesrepublik, war das Schulsystem, welches in dem Kaisereich, in der Weimarer Republik und dem 3.Reich eine tragende Säule der Bildung war. Dieses Schulsystem hat man bis heute beibehalten. Andere Länder sind von diesem Schulssystem oder auch Bildungssystem abgegangen, und sie haben neue Systeme der Bildung entwickelt.

Das dreistufige Schulssystem fördert nicht die Fähigkeiten oder die Begabung des jungen Menschen, sondern fördert nur die, die in einer Mittel- und Oberschicht auf­wachsen. Hier regiert auch das Geld, aber nicht die Begabung des Menschen. Viele, die geld haben, wollen untersichbleiben, weil sie denken, sie seien etwas Besonderes, was aber nicht der Fall ist. Aber ich bleibe jetzt bei der Bildung, die ist wesentlich besser und interessanter als der Reichtum der Menschen, weil die Bildung ein grös­serer Reichtum ist als das Materielle.

Diese Finanzkrise hat eigentlich das aufgedeckt, was immer schon latent bestand nämlich die Bildungskrise, aber auch eine Krise in der beruflichen Ausbildung jun­ger Menschen. Viele Berufssparten ringen um Fachkräfte, aber der derzeitige Ar­beitsmarkt gibt keine her. In der Vergangenheit ist durch die Politiker sehr viel ge­schlampt worden, denn die haben Möglichkeiten unterbunden, um die schulische und berufliche Bildung zu verändern, weil man am alten Schulsystem hängen blieb, aus Angst vor möglichen Veränderungen.

Jetzt versucht man die Bildungskrise durch Finanzspritzen aus der Krise zu bekom­men, aber auch das scheitert an den Politikern, weil sie Angst haben, sie könnten kei­ne Diäten mehr bekommen. Aber die Bildungskrise ist nicht nur finanzielle Spritzen zu beheben, weil zuerst die Ursache die Krise erforscht und offen dargelegt werden muss.

Die eine Ursache ist der Lehrermangel, besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern. Ich denke, dass über 30000 Lehrer fehlen, aber auch an der sprachlichen Ausbildung der Migrantenkindern mangelt es, weil auch unter diesen Kindern sehr begabte Kinder sind, die man fördern soll. Alle Kinder sind auf irgendeinem Gebiet begabt, das will ich hier einmal festhalten. Wenn wir etwas für die Migranten tun wollen, dann müssen wir mit der Hauptsprache anfangen, aber gleichzeitig müssen wir auch darauf achten, dass die Migranten ihre kulturellen Eigenheiten erhalten müssen, denn die kulturellen Wurzel vermitteln dem Menschen die Kraft zum Leben und Überleben.

Aber die Bildungskrise betrifft nicht nur die Migranten, sondern auch alle Teile der jugendlichen Bevölkerung. Was ich in der letzten Zeit festgestellt habe, ist, dass viele junge Menschen keine Lust auf Bildung haben, die sagen dazu: „ich habe Null Bock auf Schule“.

Mit dem „Null bockhaben“ ist es leider nicht getan. Ich habe einerseits das gute Ge­fühl, dass es bildungsmässig besser werden wird, weil irgendwann die jungen Men­schen erkannt haben, das Bildung gut für sie selbst und die Gemeinschaft ist, in der sie leben, in der jeder von jedem abhängig ist. Ich kenne selbst die Situation, in der einem die Schule auf den Geist gegangen ist, aber das ist schon lange her.

Die Politiker sollten lieber nach der Ursache des Bildungsdefizit suchen, aber man sollte an der richtigen Stelle suchen wie das Überprüfen der Schulen und der Bil­dungsziele, aber auch das intensive Befragen der Schüler selbst wäre sehr ange­bracht und dieses Befragen sollte über 90% der Überprüfung betragen, weil man nur bei der Schülerbefragung die wirklichen Ursachen des Bildungsdefizits erkennen oder auch erfahren kann.

Der Weg ist das Ziel, um an das Ziel und an die Ursachen zu kommen, ist die Befra­gung der Schüler sehr wichtig und die Ausstattung unserer Bildungseinrichtungen mit Lernmitteln.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Väter vererben Haarausfall

Nach einer wissenschaftlichen Studie von britischen Wissenschaftlern, soll der Haar­ausfall bei weiblichen und männlichen Personen durch deren Väter verursacht wer­den, und zwar durch Vererbung. Ich wollte zuerst hinschreiben, indem der Vater sei­nen Kindern die Haare ausreisst, das wäre vielleicht besser und verständlicher ge­wesen.

Ob es wirklich so ist, dass der Haarausfall von Frauen und Männern durch die Väter vererbt werden das kann schon möglich sein, aber ist es nicht möglich, dass eines Tages die Frauen und Männer ohne Kopfbehaarung herumlaufen, dass die Natur uns damit beglückt oder auch nicht, keine Haare zu haben? Möglich ist alles, aber keiner weiss etwas, doch die Phantasien spriessen und treiben grosse Knospen der Blödelei­en, besonders bei mir. Ich kann mir schon verstellen, wie es sein könnte, wenn Frau­en und Männer ohne Behaarung herumlaufen. Es wird schwer sein, zu jemanden „Glatze“ zu sagen, wenn man selbst eine hat, ich würde es trotzdem sagen.

Aber es muss dann wirklich schön sein, wenn alle Menschen keine Haare mehr ha­ben, es wäre das Fundament „gleich zu sein“. Dann brauchen wir keine Politiker, die politisch danach streben, dass alle Menschen gleich sind, wenigstens haben alle Glatze. Ein Karlchen Lagerfeld mit Glatze, vielleicht hat er schon eine, und er trägt jetzt Tupee auf seinem kahlen Kopf oder halbkahlen.

Ich selbst habe den Anfang von einer Kahlstelle auf dem Hinterkopf, aber diese ent­wickelt sich derzeit nicht weiter. Vielleicht ist es mein Gehirn, das die verbliebenen Haare gut dünkt, mit dem Mist, den ich im Kopf habe. Wenn ich einaml beerdigt wer­den sollte, dann würden alle Pflanzen auf meinem Grab gut wachsen, aber ich lasse mich lieber verbrennen, dann wird eines Tages die Erde grossflächig gedünkt, wenn die Asche 20 Jahre nach meinem Tode verstreut wird.

Zurück zur Glatze. Mir fällt jetzt gerade ein, bei Toten sollen nach dem Sterben die Haare noch wachsen, aber wenn der Tote jetzt keine Haare mehr hat, auch zu Leb­zeiten nicht, dann können die Haare auch nach dem Tode nicht mehr wachsen, ist das ordinär.

Hier stellt sich die Frage: ist die Glatzenbildung durch die Väter vererbbar oder ist sie es nicht?

Sie kann es, denn bei meiner Tochter lichtet sich auch schon das Haar etwas, aber ob ich der Verursacher bin, das bezweifle ich. Ich gehe doch davon aus, dass die Menschheit das Haarkleid verliert, weil wir uns Bekleidung zugelegt haben, und des­halb brauchen wir keine Haare mehr.

Die Glatzenbildung könnte vielleicht ein Zeichen dafür sein, dass die Menschheit ausstirbt, wäre auch nicht so schlimm, denn ich habe schon gelebt, und was mit den anderen Menschen passiert, das ist mir egal. Was bin ich für ein schrecklicher Ego­ist, warum auch nicht, weil jeder Mensch ein Egoist ist.

Die Glatzenbildung läutet ein neues Zeitalter der Menschheit ein, das Aussterben der Menschheit. Aber lassen wir das, und wenden wir uns anderen Dingen zu, wie dem Leben.

Der Weg ist das Ziel, auch mit dem Haarausfall erreicht man sein Ziel, eine Glatze zu haben. Jubeliert vor Glück ihr Kahlköpfe.


Dienstag, 21. Oktober 2008

Frauen und Sucht

Dieses Thema haben Wissenschaftler für sich gesucht, obwohl es längst bekannt ist, dass Frauen es schwerer haben aus einer Sucht herauszukommen. Aber warum ist es so? Das ist wohl die Frage, die sehr schwer zu beantworten ist.

Ich selbst habe in meiner Arbeit als Gutachter bei der Strafjustiz häufig Frauen vor­gefunden, die aufgrund einer Sucht, zumeist war es die Alkoholabhängigkeit, zu Straftaten führten. Teilweise habe ich diese Frauen auf ihrem Weg, aus der Sucht hr­auszukommen, therapeutisch begleitet, aber häufig ist es dann dazu gekommen, dass die Frauen schon nach kurzer Zeit aufgaben, und wieder in das alte Suchtverhalten zurückfielen.

Wenn ich Frauen und auch Männer beobachte, wenn sie Rauchen, dann stelle ich im­mer fest, das beide Gruppen intensiv und mit Genuss rauchen. Das Rauchen ist für einen Raucher (Frauen und Männer) ein Ritual, das im Leben dieser Menschen einen festen Bestandteil ist, also bleibt man beim Rauchen.

Das sagt aber nichts darüber aus, warum können Frauen nur schwer mit einer Sucht aufhören und Männer leichter? Aber ich möchte eine Einschränkung machen, es gibt auch bei den Männern einen großen Anteil von Süchtigen, die mit der Sucht nur schwer umgehen können, geschweige dann, damit aufhören. Nur hat man bisher fest­stellen können, dass Frauen grössere Schwierigkeiten haben, die Sucht zu beenden.

Ich unterscheide da genau und habe schon festgestellt, dass Frauen nur schwer in eine Sucht hineinkommen, ausgenommen bei der Einnahme von Drogen, außer Alko­hol und Nikotin. Viele bekannte Frauen, also Frauen aus meinem Bekanntenkreis, können den Genuss von Alkohol und Nikotin kontrolliert zusichnehmen.

Bei den Männer sieht ein kontrolliertes Trinken von Alkohol etwas anders aus, denn Männer haben keine Kontrolle mehr über ihr Trinkverhalten, wenn sie ein bestimm­tes Maß an einen Alkoholpegel erreicht haben.

Man sieht schon hier an den kleinen Hinweisen, dass es Unterschiede bei Frauen und Männer gibt, wenn es um das Suchtverhalten geht, aber auch um die Kontrolle über das Trinkverhalten und dessen Kontrolle.

Ich trinke schon seit gut acht Jahren keinen Alkohol mehr, davor habe ich nicht viel getrunken, aber ich habe dem Alkoholgenuss „tschüß“ gesagt, und ich habe bemerkt, ohne Alkohol geht es besser, und rauchen tue ich auch nicht.

Zurück zu dem Suchtverhalten von Frauen. Die lieben Wissenschaftler pauschalisie­ren häufig sogenannte wissenschaftliche Ergebnisse, so dass nicht das reale Ergeb­nis real wird, sondern immer nur, es könnte sein. Ich sage immer, es hängt vom ein­zelnen Menschen ab, wie er sein Suchtverhalten meistert, ob Frau oder Mann, das ist egal.

Der Weg ist das Ziel, um von seinem Suchtverhalten wegzukommen.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Mohammed

Warum habe ich den Namen des Religionsstifter des Islams hier notiert? Ich habe es aus dem Grunde gemacht, weil ich in den Medien las, dass Mohammed nicht existiert habe. Er soll also nicht existiert haben, aber warum nicht? Und warum tätig man eine derartige Aussage? Mohammed hat auch wie alle anderen Religionsstifter exis­tiert, denn es ist nachgewiesen, dass alle Männer wie Moses, Abraham, Jesus, Mo­hammed und andere gelebt haben. Es kann sein, dass sie nur ihren Namen für eine Religion hergegeben haben, aber existiert haben sie alle.

Fangen wir mit Abraham an. Er war ein Sippenchef, der seine Sippe oder auch Grossfamilie durch Palestina geführt hat. Hier kam auch der monoistische Glaube auf, dass nur ein Gott existiere und nicht mehrere Götter. Gut es hat auch Dämonen und Geister als Glauben gegeben, aber das hatte man akzepiert, sowie man es heute auch macht. Ob Abraham wirklich nur an einen Gott geglaubt hat, das weiss ich nicht, aber er wird als Mittler zwischen Gott und den Menschen dargestellt. Abgese­hen, dass Gott in seinem Verhalten ähnlich ist wie das Verhalten der Menschen. Das lassen wir einmal weg.

Jetzt kommt Väterchen Moses. Seine Herkunft liegt im Dunklen, aber viele, die sich intensiv mit den Religionen beschäftigen sind dieser Meinung. Mir ist es egal, ob er Ägypter oder Israeli ist, aber er hat scheinbar das israelische Volk angeführt. Hier wird auch zum Mittler zwischen Gott und den Menschen gepriesen.Ob er wirklich Moses hieß, das muss ich dahinstellen, weil ich es nicht weiss.

Jetzt kommt Jesus, der aus dem israelischen Volk stammt und seine religiösen Wurzel in dem jüdischen Glauben hat. Hier sei vorweggestellt, dass Jesus nie Christ war, weil diese Bezeichnung für die neue Glaubensrichtung erst viel später kam, als Jesus nicht mehr unter den Lebenden weilte.

Ob jetzt die Religionsstifter damals existierten oder nicht, das ist dem Gläubigen egal, denn er hängt mit seinem Glauben an der Religion, in der er aufgewachsen ist. Bei uns in der Bundesrepublik herrscht Religionsfreiheit, aber die religiösen Fanati­ker wollen diese Freiheit am liebsten kippen, man kann sich denken warum, weil durch die Religionsfreiheit sehr viel an Macht für die Religionseiferer verloren geht, das sieht man jetzt an dem Streben den radikalen muslimischen Gruppen,obwohl der überwiegend grösste Teil der Gläubigen des Islams den Radikalismus ablehnen, was ich sehr schön finde.

Ich selbst bin kein religiöser Mensch, wenn ich auch sage, ein schönes Stück Rind­fleisch gibt eine schmackhafte Suppe, daran glaube ich, aber ich weiss nicht, ob das wirklich stimmt, also bin ich ein Unwissender. Ich halte wirklich nichts von Religio­nen, denn gerade diese fanatischen religiösen Gruppen sind mir zuwider, weil sie Mensch unter Zwang setzen, damit diese ihren Gruppen beitreten, denn meist geht es nicht um den Glauben, sondern um das liebe Geld, das die Führer dieser Gruppen abkassieren wollen.

Ob jetzt Mohammed wirklich existierte oder nicht, das ist mir egal. Soweit ich aus arabischen Quellen erfahren konnte, war Mohammed zu seinen Lebzeiten ein hervor­ragender Kaufmann, und er kam mit Menschen zusammen, die Christen und Juden waren. Ob er aus diesen Religionen eine neue Religion gebildet hat, das ist mir unbe­kannt, und wenn, das wäre auch nicht so schlimm. Ich sage mir, jedem das Seine in der Hauptsache er wird und ist glücklich.

Der Weg ist das Ziel, auch wenn dieses die Religion ist.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Milliarden verpulvert

Gegen Ende des Jahres gibt der Bund der Steuerzahler immer das Weissbuch heraus, in dem über die Verschwendung von Steuergeldern berichtet wird. Jedes Jahr sollen es bis zu 30 Milliarden Euro sein, der einfach in den Sand gesetzt werden, ohne dass diejenigen, die diese Milliarden sinnlos verschleudert haben, zur Rechenschaft gezo­gen werden. Die Abgeordneten und damit die Politiker haben aus weiser Voraussicht kein Gesetz erlassen, das das Verschwenden von Steuergeldern unter Strafe stellen. Warum wohl nicht? Eigentlich um ungehemmt das Geld auszugeben, was sie eigent­lich verantwortungsvoll verwalten sollten. Aber was machen die Politiker damit? Wir alle sehen es Tag für Tag. Dabei sind auch noch Bordellbesuche von Politikern drin, aber ich gönne den Damen das Geld für die Arbeit.

Nein, jetzt im Ernst. Wenn man sieht, dass Strassen gebaut werden, die nie zu einem Ziel führen, sondern nur dafür da sind, den massgebenden Politiker unsterblich zu machen, so meint der das, aber diese Unsterblichkeit ist negativ und hält sich wie jede Unsterblichkeit nur kurze Zeit, dann ist er vergessen.

Diese 30 Milliarden, die ich oben aufgeführt habe, wird für jeden Blödsinn ausgege­ben, denn es werden in die Landschaft Brücken gebaut, zu denen keine Strasse führt. Es werden Einrichtungen fertiggestellt, die aus Baumängel nicht benutzt werden kön­nen, denn man muss diese Einrichtungen wieder abreissen, was natürlich auch Geld kostet. Es werden Dienstreisen finanziert, die eigentlich keine sind, weil die ganze Familie mitfährt, und man macht dann zusammen mit der Familie Urlaub, was der Steuerzahler bezahlen muss.

Es gibt noch sehr viele Ungereimtheiten in den Haushalten von Bund, Ländern und Kommunen. Als Beamter hatte ich immer gegen Ende des Jahres das Erlebnis, dass man mit dem Hinweis an mich herantrat, es seien noch Mittel aus dem Haushalt des Jahres vorhanden, und ich könne noch irgendwelche Anschaffungen machen. Anstatt das restliche Geld zurückzulegen, sowie ich es mache, wenn ich am Ende des Jahres noch Geld übrig habe, dann gebe ich dieses Geld nicht einfach aus, sondern halte es zurück, weil ich damit grössere Anschaffungen tätigen kann, die erforderlich sind.

Der Staat könnte es auch so machen, wenn er die Gesetze des Haushaltes dahinge­hend ändert, dass das nichtausgegebene Geld auch wieder verwendet werden kann, und der Haushaltsbetrag für das kommende Jahr nicht um den Betrag des Ersparten gekürzt wird.

Es ist alles einfach, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, wenn man sich an die Regeln eines Privathaushaltes hält. Ich weiss leider nicht, wie es bei den jun­gen Menschen aussieht, die eine andere Sicht von Haushalten haben, da werden lie­ber Schulden gemacht. Schulden oder auch Kredite sind schön und gut, mit denen kann man sich einige Dinge erlauben wie Auto oder Haus, aber die Kredite oder Schulden müssen auch getilgt werden, dann heißt es, auf der Ausgabenseite zu spa­ren.

30 Milliarden Euro jährlich unnötig ausgegeben, das ist eine Schande für Menschen, die von sich behaupten, die Elite einer Nation zu sein. Es sind die Nieten einer Nati­on und schlechte Vorbilder für die nachfolgenden jungen Generationen.

Der Weg ist das Ziel, auch wenn man dabei 30 Milliarden Euro einsparen kann.


Samstag, 11. Oktober 2008

Rauchverbot stoppen

Erst wird sehr viel Wind um ein generelles Rauchverbot in ganz Deutschland ge­macht, aber dann kommen Politiker, die dieses Rauchverbot verwässern wollen, nur weil sie die nächste Wahl besser überstehen wollen. Siehe Bayern. Bayern wählte vor zwei Wochen, gerade in der Zeit zum Oktoberfest, aber für die CSU wurde es kein fröhliches Fest, sondern ein Reinfall, weil die Partei nicht merh die Mehrheit der Wählerschaft erreichen konnte. Aber wie immer gab es Schuldzuweisungen, obwohl sich die Politiker der CSU selbst an den Kopf fassen sollten, warum diese Wahlzu ei­nem Reinfall wurde. Jetzt sucht die CSU einen neuen Ministerpräsident und Partei­vorstand, den sie in Seehofer gefunden hat. Seehofer ist mir eigentlich sehr sympa­thisch, nicht weil er in derBundeshauptstadt fremdgegangen ist und dabei ein Kind gezeugt hat, sondern von seiner Art her, denn er ist ruhig, und ich denke, er kann sich auch gut durchsetzen.

Seehofer äußerte sich in den Medien, dass er das Rauchverbot in Bayern nicht so streng fassen wolle, obwohl er als Bundesminister zu einem strengen Rauchverbot zum Schutze der Nichtraucher stand. Ich bin selbst Nichtraucher, meine götliche Ehegattingemahlin raucht, aber wir verstehen uns trotzdem gut.

Seehofer hat die Situation in seinem Bayern gut erkannt, weil er nach den letzten Wahlergebnissen erkannt hat, dass die rauchenden Wähler irgendwie verprellt wor­den sind, obwohl ich denke nicht, das es daran liegt, sondern es sind jungen Wähler nachgewachsen, und die haben ein anderes Verständnis von Politik als das ihrer Vä­ter und Großväter. Ich denke, wenn es nur um den Genuss von Tabak geht, dann wäre das teilweise Aufheben des Rauchverbots nicht gravierend, wenn man die Fin­ger vom Hasch und anderen Drogen lässt.

Ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Rauchverbot weitergeht. Aber ich denke auch, dass das Rauchverbot in seiner ursprünglichen Form bestimmt nicht weiterbestehen wird, und darüber werden sich die militanten Nichtraucher ärgern. Dass Seehofer in Bayern eine andere Form von Rauchverbot haben will, das liegt an der bayrischen Staatsform, denn die Bayern, was wir alle wissen oder wissen sollten, sind ein Frei­staat, und deshalb lassen sich die Bayern nichts sagen, besonders dann nicht, wenn der Bund Gesetze erlassen will, die Bayern nicht will.

Seehofer wird als Ministerpräsident von Bayern im Bundesrat, Gremium der Bundes­länder, grundsätzlich eine ablehende Haltung gegen den Bund einnehmen, darauf kann einen lassen, wenn nicht sogar zwei.

Ich finde es köstlich, wenn man zuerst für ein strenges Rauchverbot ist, aber plötzlich wenn man die Macht hat, dieses strenge Rauchverbot nicht mehr haben will. Aber das ist typisch für den Politiker, denn Scheiss darauf, was ich früher gesagt habe, aber heute sage ich etwas Anderes. Obwohl das trifft eigentlich auf alle Menschen zu, besonders auch auf mich, denn das Leben geht weiter, vieles verändert sich und man muss sich den Veränderungen anpassen. Was soll's.

Der Weg führt zum Ziel, ob die Raucher oder Nichtraucher bist, sterben tun wir alle.

Donnerstag, 25. September 2008

Kontrolle der Finanzmärkte

Nach dem Debakel an den Finazmärkten in der USA, und natürlich auch in Europa, gab es gleich grosse Aufregung, aber zugleich auch grosse Fassungslosigkeit mit dem Hinweis: Wie konnte so etwas passieren?

Ja, wie konnte so etwas passieren? Die Politiker taten nach aussen, als wenn sie zor­nig auf die verantwortungslosen Bänker wären, aber ich frage mich, ob die Politiker auch wirklich ihr wahres Gesicht zeigten, oder war es ein Zorn persönlicher Art, weil der Zornige bei dieser Finanzkrise selbst eine Menge Geld verloren hatte, möglich ist doch alles, wer kennt schon die lieben Mitmenschen, ich nicht, das heißt, ich traue keinem über den Weg.

Schon wurden Stimmen laut, die eine Kontrolle der Finanzmärkte verlangten. Gut, man kann es machen, aber wer sollte die Finanzmärkte kontrollieren? Es wären schon in der Vergangenheit angebrachter gewesen, wenn der Finanzmarkt sich sel­ber kontrolliert hätte, dann bräuchte er keine Kontrolle von aussen, aber er hat es nicht gemacht, warum nicht, ich weiss es nicht.

Aber ich frage mich selbst, wer soll dann die Finanzmärkte kontrollieren? Die Fi­nanzminister, eine Aufsichtsbehörde, bestehend aus Bänker oder anderen Finanzex­perten?

Wenn man den Finanzmarkt kontrollieren will, dann müssen es die Bänker und Bör­sianer selbst machen, denn die haben einen besseren Einblick, aber man kann jedes Jahr eine Expertenkommission bilden, die dann die Bänker und Börsianer kontrol­liert.

Aber was ich hier zu Papier bringe, ist Murks oder auch Mist, denn diese Kontrollie­ren funktionieren nicht, weil Geld ein gutes Schmiermittel ist, und der Mensch hat die Neigung sich zu bereichern, besonders dann, wenn er dafür nicht arbeiten muss.

Ich denke, es wird ein Wunschtraum vieler Menschen bleiben, dass man jetzt den Fi­nanzmarkt streng kontrolliert, aber man muss sich auch die Frage stellen, wer soll dann die Kontrollen durchführen, wer ist dafür eigentlich geeignet? Im grunde ge­nommen stehen überall nur Fragezeichnen. Man wird uns etwas vorgaukeln und be­schwichtigen, aber es wird nach aussen Änderungen geben, auch richtige Korrektu­ren, aber in den Reihen der Finanzmärkte wird sich nichts ändern, es bleibt alles beim Alten, denn wer wird seine Macht aus den Händen geben, wohl keiner.

Der grösste der Teil der Menschheit wird machtlos gegen die Mächtigen der Finanz­welt sein. Man kann nur machtlos zusehen, wie die Finanzgurus mit Milliardensum­men pokern, und schliessend Menschen in die Armut führen. Alles Rufen nach Kon­trolle der Finanzmärkte werden irgendwann verhallen und der alte Trott geht weiter, auch auf den Finanzmärkten, weil man von Menschen nicht erwarten kann, dass sie Vernunft zeigen, denn kritische Vernunft gibt es nicht, weil jede Vernunft emotional bedingt ist. Auch denken wir nicht rational sowie es die kritische Vernunft verlangt, sondern irrational sowie wie es die Emotionen des Betreffenden von ihm selbst ver­langen.

Ehrlich gesagt, mir geht eigentlich dieser ganze Mist am Arsch vorbei, denn ich habe schon vieles gesehen und gehört, und ich weiss auch, dass die derzeitige Situation an den Finanzmärkten das Verhalten der Menschen nicht verändern wird.

Der Weg ist das Ziel, wenn sich der Mensch selbst kontrollieren kann.

Mittwoch, 24. September 2008

RAF als Film

Es sind 30 Jahre vergangen, nachdem sich die RAF (Rote Armee Fraktion) auflöste, aber die Jahre davor waren Jahre des Terrors, den nur wenige Männer und Frauen über die damalige Bundesrepublik Deutschland verbreiteten. Die RAF enstand nach den Studentenproteste 1968. Die Studenten wollte gesellschaftliche Veränderungen in der BRD erreichen. Sie wollten eine andere Bundesrepublik als die, die nach dem 2.Weltkrieg durch alte Politiker, die noch aus der Weimarer Republik und des 3.Rei­ches stammten. Das war damals in den 68-zigern die Situation. Ich begann damals mit dem Studium in Heidelberg und etwas später noch in Mannheim, zu der Zeit ging es noch.

Gerade jetzt begannen sich unter der Studenten linke Gruppen zu bilden, und was dann begann, war so etwas wie der Anfang einer bewaffneten Auseinandersetzung mit dem Staat Bundesrepublik Deutschland. Jetzt setzten einige politisch-gesinnte Gruppen Waffen ein, Sprengstoff, Panzerfäuste, Gewehre und Pistolen sowie Ma­schinenpistolen. Einige Gruppen gingen zur Waffenausbildung nach Palästina, weil sie sich eine gute Ausbildung erhofften.

Es waren nur kleine Gruppen, die den Kampf aufnahmen. Sie hatten hin und wieder Kontakt untereinander, aber gemeinsame Unternehmen blieben weitgehenst aus.

Manche linke Gruppe wurde von den Sicherheitsbehörden hochgenommen, aber die RAF hielt sich sehr lange. Wenn ein Mitglied der RAF festgenommen wurde, dann wurde bald wieder ein neues Mitglied rekrutiert. Und der Film, soweit ich mitbekom­men habe, bezieht sich nur auf die Mitglieder der ersten Generation sowie auf die Aktivitäten dieser Mitglieder.

Uner den Studenten gab es viele Sympathisanten, zu denen ich nicht gehörte, denn einen bewaffneten Kampf lehnte ich ab, denn bei einer bewaffneten Auseinanderset­zung könnten auch Passanten getötet oder verletzt werden, und das ist nicht der Sin­ne einer politischen Auseinandersetzung. Sich verbal mit dem politischen Gegner auseinanderzusetzen, das ist vollkommen in Ordnung.

Heute, nach 30 Jahren, kann man ruhig in einem Film zeigen, wie es zur Bildung der RAF und anderer linken Gruppierungen kam. Insbesondere die Struktur der RAF ist dabei sehr interessant, aber auch die politische Gesinnung der einzelnen Mitglieder. Bei machen Mitgliedern von linken Gruppen, die ich auch kennenlernte, gab es viele die nchts davon verstanden, wie man sich mit politischen Systemen ohne Waffenge­walt auseindersetzt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass manche diese linkspoliti­schen Gruppen und deren Aktionen als Spielchen betrachteten.

Die RAF und deren Mitglieder kenne ich nicht. Möglicherweise habe ich während des Studiums den einen oder anderen kennenglernt, aber sonst gab es keinerlei Kon­takt.

So jetzt zum Film. Ich weiss, dass dieser Film die heutige Generation etwas erschre­ckend ansprechen wird. Viele Politiker aus der damaligen Zeit, haben wenig mit de­nen zu tun gehabt, die in der Szene der gewaltätigen politischen Gruppen waren. Die reden heute meist dumm daher, und haben ihr Wissen, wenn überhaupt, aus den Er­mittlungsakten von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Um den Film zu verstehen, muss man in der Zeit gelebt haben, in der die RAF ihren Terror verbreitete. Auch muss man in diesen Gruppen gewesen sein, auch wenn nur als Gast von einzelnen Gruppenmitglieder, und mit ihnen über das alte politische System der Bundesrepublik diskutiert haben, dann begreift man die Zeit des Terrors, aber auch den Film. Ansehen werde ich ihn mir nicht, denn ich kenne das, was tat­sächlich war, und mehr braucht man nicht.

Der Weg ist das Ziel, auch für die geistige Auseinandersetzung über das politische Ziel.

Montag, 22. September 2008

Piraten von Somalia

Besonders die Medien berichten in den letzten Monaten von Piratenüberfälle im Küs­tengewässer vor Somalia. Es hat schon immer Piraten gegeben, und das überall auf diesem Planeten und eigentlich zu jeder Zeit, seit wir Menschen diesen Planeten in Besitz genommen haben. Und so sind diese Piratenüberfälle nichts Neues, ausser das sie mit modernen Waffen durchgeführt werden.

Bei diesen Überfällen geht es um das Geld für die Clans in Somalia, aus denen die Piraten oder auch Männer stammen, die diese Überfälle durchführen. Die Menschen, die zu diesem Clan gehören, sind arm und wollen etwas vom Kuchen abhaben, den die reichen Länder besitzen bezw.an sich gezogen haben. Sie fangen nicht bestimmte, das heißt, reiche Leute, sondern nur Menschen, die mit einem Schiff unterwegs sind, und die auch nicht bewaffnet sind, damit sie sich nicht wehren können. Gegen einen Zerstörer der Bundeswehr, der in diesen Gewässern unterwegs ist, werden sie nicht vorgehen, ausser wenn sie sich selbst vernichten wollen.

Bei diesen ganzen Unternehmungen geht es nur um das Geld für den Clans, eigent­lich nicht mehr. Und wer steckt als Kopf hinter diesen Aktionen? Die, die die Über­fälle durchführen bestimmt nicht, sondern die Anführer des jeweiligen Clans. Es wird natürlich nicht zur Rechenschaft gezogen, wenn eine Unternehmung in die Hose geht, sondern die Leute des Clans, die gefasst werden, so wie es bis jetzt zweimal ge­schehen ist, nachdem französische Einheiten in einem Kommandounternehmen die Piraten zu Lande festnehmen konnten.

Bisher ist für die Clans-Chefs in Somalia zweimal das Unternehmen“Piraterie“ da­neben gegangen, aber das gering für diese Menschen zum Risiko, wenn sie etwas sinnvolles für den Clans machen wollen. Aber es stellt sich Frage, kommen die Clansmitglieder überhaupt in den Genuss des Geldes, wenn Lösegeld in Millionenhö­he bezahlt wird, oder steckt sich der Anführer des Clans das Geld in die Tasche, und dafür bekommen die Helden des Unternehmens nicht einmal einen warmen Hände­druck?

Nun gut, ich kenne die genauen Verhältnisse in Somalia nicht gut, oder eigentlich überhaupt nicht, um eine entsprechende Aussage machen zu können, aber aufgrund meiner Lebenserfahrung und des Studiums von Menschen, kann ich schon sagen, dass bei dieser Höhe von Geldbeträgen der Einzelne seiner Gier, dieses Geld für sich allein zu besitzen, nicht Herr werden kann. Der die Macht hat, der wird auch allein das Geld behalten wollen, und er wird entsprechend seine Macht zeigen und rück­sichtslos einsetzen.

Wie wird es mit der Piraterie vor Somalia weitergehen? Verschiedene Staaten in Eu­ropa haben sich schon geäussert, dass sie ihre Marineeinheiten einsetzen wollen, um die Schifffahrtsrouten mit Kriegsschiffen zu sichern. Ein guter Gedanke, aber auch die anderen Schiffsführer von Jachten und kleinen Segelschiffen sollten genügend Sorgfalt aufbringen, um nicht in die Hände von Piraten zu fallen.

Dennoch wird die Piraterie nicht aufhören, weil die Verzweiflung der armen Men­schen, diese zu Verzweiflungsaktionen hinreissen lassen, aber auch die Hintermän­ner bestehen weiterhin darauf, dass sie ihren Reichtum erhalten können.

Ich selbst bin irgendwie gespalten, besonders zwischen Gerechtigkeit und Ungerech­tigkeit. Was die Männer als Piraten machen, das ist ungerecht, deshalb muss die Gerechtigkeit dafür sorgen, dass sie bestraft werden. Anderseits müssen die Reichen auf dieser Welt auch bestraft werden, weil sie die anderen Völker ausbeuten, also müssten auch die bestraft werden. Aber die Gerechtigkeit ist eine Hure, sie steht immer auf die Seite, die die Macht hat, zu bestrafen.

Der Weg ist das Ziel, auch wenn es um die Gerechtigkeit geht.