Mittwoch, 31. Oktober 2007

Medikamentenvergabe

n den letzten Tagen habe ich mir Gedanken über die Medikamenten gemacht, denn ich selbst muss Medikamente nehmen, weil ich ein Sportlerherz habe. Eigentlich dachte ich, der Sport sei gesund, aber das war wohl eine gedankliche Fehlleistung, weil ich heute weiß, dass die Bewegung gut ist, aber extremes sportliches Training wohl nicht.

Jetzt wieder zu den Medikamenten. Diese sind meistens synthisch hergestellt, also vom biologi­schen Standpunkt her, ein Gift für den Körper. Auch hatte ich in der Vergangenheit häufig gelesen, dass viele Medikamente nicht ausreichend an Menschen getestet wurden, es stellen sich nur Men­schen zum Test zur Verfügung, die es freiwillig machen und gegen ein Honorar, ich würde es nicht machen.

Aber auch in den Krankenhäusern werden Medikamente illegal getestet, ohne das Wissen der Pati­enten, aber mir ist auch zu Ohren gekommen, dass in den Alters- und Pflegeheimen derartige Teste durchgeführt werden, auch hier ohne Wissen der Betroffenen. Die Gelder von der Pharma-Industrie stecken die Krankenhäuser oder die Leistung der Heime ein.

Es ist den Verantwortlichen eigentlich egal, ob eine der getesteten Personen dabei zu Schaden kommt, in der Hauptsache das Geld stimmt.

Was mir in der letzten Zeit auffiel, war die Tatsache, dass jeder Arzt, den man konsultiert, einem alle möglichen Medikamente verschreibt, obwohl viele Medikamente die eigentlichen Wirkungen aufheben, aber nicht die Nebenwirkungen, sondern diese noch verstärken.

Das ist leider die Abhängigkeit der Ärzte von der Pharmaindustrie, wo Geld fließt, da ist man gerne Gast und begibt sich auch gerne in eine gewisse Abhängigkeit. Der Rubel rollt, es lachen die Bandi­ten.

Eigentlich bin ich sehr kritisch, wenn es um Medikamente, Drogen oder Dopingmittel geht, weil alle diese Mittel dafür sorgen, dass Menschen bei der Einnahme dieser Mittel, zu Pflegefällen wer­den oder in der Kiste landen.

Welche Wirkungen die Medikamente auf die Organe und dem Stoffwechsel eine Ausdauersportlers haben, der schon über 53 Jahre Leistungssport getrieben hat, kann sich keiner vorstellen.

Ich spüre jedes Medikament, das ich einnehme sofort, oft verursacht es eine gegenteilige Wirkung, von der ich dann überrascht bin, aber für einen Arzt klingt es dann unglaubwürdig.

Die Medikamnetenvergabe erfolgt durch den Arzt überwiegend ohne Abstimmung mit dem Patien­ten, was ich bemängel, weil der Patient über die Wirkungen und Nebenwirkungen des jeweiligen Medikaments keine Ahnung ist, denn er ist ein medizinischer Laie, genauso ist es, wenn ich mit ei­nem Menschen über juristische, soziologische und psychologische Probleme eines Menschen rede.

Man muss leider selbst herausfinden, ob ein Medikament wirkungsvoll in positiver Hinsicht ist, oder sich erhebliche Nebenwirkungen auftun, die negative Folgen, besonders Spätfolgen, für einen haben.

Ich habe nichts gegen Ärzte und auch nichts gegen Heilmittel, ich vermeide hier das Wort „Medika­ment“, beide müssen sein, denn mir ist es manchmal lieber, wenn ich nach Verletzungen oder Er­krankungen, mich in guten Händen befinde, die mir helfen können.

Das Problem ist momentan auch bei mir, dass einige Ärzte versuchen, mir zuviel Pillen anzudrehen, so dass man das Gefühl hat, die haben keine Ahnung, wie krass die Nebenwirkungen sein können.

Hier müssten sich die Ärzte sich selbst auferlegen, nicht so viele Medikamente zu verschreiben, wenn es auch Geld bringt, aber die körperliche Unversehrtheit des zubehandelnden Menschen geht vor.

Ich könnte noch mehr schreiben, aber dann müsste ich alles Mögliche an Stoff vorarbeiten, so dass man denken könnte, ich wollte ein Dissertation schreiben, was ich nie machen würde, weil viele Doktortitel getürkt sind.

„ich denke also bin ich“ und ich bin weil ich denke“


Unschuldprinzip

Heute komme ich noch einmal auf das Unschuldsprinzip zurück, das jedem Bürger unseres Staates als Persönlichkeitsrecht zusteht.

Damit komme ich darauf, dass es keine Vorverurteilung geben darf, denn nur eine gerichtliche Ent­scheidung also ein Urteil soll Schuld und Unschuld feststellen, wenn es das kann, im Zweifel wird für den Angeklagten entschieden.

Das Unschuldsprinzip soll beim Bürger für mehr rechtsstaatliche Sicherheit sorgen. Die Prinzip ist von der Theorie hervorragend, denn vorerst ist jeder Bürger unschuldig, auch wenn er verdächtigt wird, eine Straftat begangen zu haben.

So wird es in der Verfassung erklärt und gilt als unumstössliches Recht für jeden Bürger.

Zurück zur Praxis. Der derzeitige Bundesinnenminister Dr. Schäuble will dieses Recht kippen, weil er dann hofft, eine unbegrenzte Online-Durchsuchung zu starten.

Aber hier kommt der eigentliche Hammer, die Online-Durchsuchung ohne richterliche Anordnung läuft schon lange, weil die Landeskriminalämter sowie das Bundeskriminalamt auch der Bundes­nachrichtendienst und der Verfassungsschutz sehr aktiv in der Online-Durchsuchung sind.

Jetzt stehe ich da, und frage mich, was soll das verfassungsrechtlich garantierte Unschuldsprinzip, wenn dieses Prinzip nur eine Mogelpackung ist.

Gibt es dann wirklich das durch die Verfassung garantierte Grundrecht der Unschuld, bevor ein Ge­richt auf Schuld anerkennt?

Nein, dieses Grundrecht gibt es nur auf dem Papier, weil die Tatsache diesem Grundrecht entgegen­wirkt.

Wenn ich die Fänge einer Observation durch die Beamten der Sicherheitsorgane gerate, dann habe ich schon verloren, weil für die Sicherheitsorgane keineswegs das Unschuldsprinzip gilt, denn bei der Observation wird alles Mögliche getan, um meine Handlungen und mein Verhalten mit sicher­heitsrelevante Prinzipien in Einklang zu bringen, um so den Verdacht zu verstärken, dass ich der Schuldige bin, obwohl keinerlei objektive Beweise vorliegen.

Nun gut, bisher habe ich noch nicht das Vergnügen gehabt, in das Fadenkreuz einer Fahndung zu geraten, aber Bekannten von mir ist es schon passiert. Aber die Einschaltung der Medien brachte diese Bekannten wieder aus dem Schuldprinzip heraus.

Es gibt bei uns in der Bundesrepublik und auch in den anderen demokratischen Ländern keinerlei Unschuldprinzip, denn den Menschen liegt so etwas nicht, weil sie immer einen Schuldigen für eine Tat suchen, selbst dann, wenn sie selbst die Tat begangen haben.

Das Unschuldprinzip ist ein schönes Beiwerk für ein Grundrecht in einer Verfassung, sonst nichts. Mit der Ausschaltung dieses Grundrechts, will der Bundesinnenminister nur das Schuldprinzip le­galisieren, weil es dann auch schöner aussicht, und man braucht keine richterliche Anordnung für eine Haus- oder Onlinedurchsuchung.

Ich sage nichts, wenn sich ein Verdacht gegen Menschen erhärtet, dass sie die Gemeinschaft durch eine geplante Tat schädigen wollen, dann ist es wirklich Sinnvoll, sie abzuhören und eine Online-Durchsuchung durchzuführen, aber dann muß auch eine richterliche Anordnung vorliegen.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin weil ich denke“


Montag, 29. Oktober 2007

Facharbeitermangel

In den letzten Jahren wird landauf und -ab immer wieder der Facharbeitermangel angesprochen. Obwohl in den letzten zwei Jahrzehnten immerwieder auf dieses Problem hingewiesen wurde, aber die Warner wurden nur verlacht. Die Großbetriebe lösten ihre Lehrbetriebe auf und verließen sich auf das Aubildungssystem der anderen Länder, möglich Berufssuchende anzulernen, aber nicht richtig auszubilden. Für einen ungelernten bezw.angelernten Arbeiter zahlt man weniger Lohn, was dann in die Taschen der Vorstände fließt oder der Aktionäre.

Es führte dazu, dass die Bildung an den Schulen selbst in die Krise geriet, denn die Motivation bei den Kindern fehlte, einen guten Schulabschluss zu erreichen, um einen entsprechenden Beruf zu er­lernen.

Da es plötzlich nur wenige Ausbildungsstellen gab, blieb die Motivation bei den angehenden Aus­zubildenden aus. Sie fragten sich, warum soll ich etwas in der Schule lernen, wenn ich nicht ausge­bildet werde, um später mein eigenes Einkommen zu haben, und als Angelernter verdiene ich ge­nug, um meine persönlichen Bedürfnisse zu befriedigen.

Zudem kam noch die Auslagerung von ganzen Betrieben in das Ausland, weil die Vorstände dieser Betriebe erhofften, mehr an Gewinne zu erzielen, wenn sie weniger Lohn bezahlen müssten.

Dadurch dass sie ihren Hauptsitz in Deutschland behielten, konnten sie die eigenen Produkte aus dem Ausland nach Deutschland wieder einführen, ohne Einfuhrsteuern zu bezahlen.

Aber der Nachteil war der, dass viele Firmen wieder aus dem Ausland nach Deutschland zurück­kehrten, weil dort im Ausland sehr viel Ausschussware produziert wurde, damit stieg auch die Ver­lustrate an Kapital der Firmen.

Im Ausland wurden die Mitarbeiter auch nur angelernt, aber es fehlten die älteren Mitarbeiter, die die jungen Kollegen einarbeiten konnten.

Entscheidend ist nicht das hemmungslose Ansteigen der Gewinne für nur wenige, sondern die Aus­bildung und Weiterbildung von Fachkräften sowie die bessere Ausbildung von Führungskräften, denn nur so das der Fachkräftemangel schneller behoben werden.

Wenn es in der sozialen Marktwirtschaft stockt, weil einige wenige eine Neigung zu frühkapitalisti­schem Verhalten zeigen, d.h. die Ausbeutung der Menschen, darf sich nicht wundern, wenn er eines Tages Insolvenz anmelden muss.

Volkswirtschaftlich gesehen, muss das Kapital auf dem Markt fließen, d.h.die Arbeitnehmer müs­sen soviel verdienen, dass sie Produkte der Unternehmen auch kaufen können. Ohne Verdienst kann niemand etwas kaufen.

Die Ausbildung von Fachkräften gehört zu marktwirtschaftlichen Erfordernissen dazu.

„ich denke also bin ich“ und „also bin ich weil ich denke“

Samstag, 27. Oktober 2007

Zwillinge des Majors

Vor etwa 45 Jahren war ich stellvertretender Zugführer des Luftlandepionierzuges 9 in München, wir waren nur vorübergehend dort stationiert, denn in diesen Jahren wurden wir alle neun Monate woandershin verlegt. Wir waren damals nur dem Divisonskommandeur der 1.Luftlandedivision di­rekt unterstellt. Er oder der Chef des Stabes konnten unseren Einsatz befehlen.

Nachdem mein Oberleutnant von einem lehrgang zurück war, ging ich für vier Wochen auf die Pio­nierschule nach München.

Dort wurden wir von einem Majors in der Sprengausbildung unterrichtet. Wir wußten alle, dass der Majors eine junge Frau hatte, die damals schwanger war.

Wir waren an einem Morgen gerade im Unterrichtsraum, als ein Obergefreiter den Raum betrat und sich meldete.

„Obergefreiter Kalutrigkeit meldet gehorsam, der Herr Major ist Vater geworden.“

Unser Majors schaute erstaunt auf.

„Was bin ich geworden, Herr Obergefreiter?“ fragte der Major.

„Herr Major, ist Vater geworden. Ihre Gattin hat heute, vor 15 Minuten entbunden“, erwiderte der Obergefreite.

Der Major sah den Obergefreiten erstaunt, und der Gesichtsausdruck vermittelte den Eindruck, dass der Major den Inhalt der Meldung nicht ganz verstand.

„Einen Jungen oder ein Mädchen“, fragte der Major.

Der Obergefreite stutzte etwas, aber dann sagte er: „Zwillinge Herr Major.“

Doch jetzt stutzte der Major und tat so, als wenn er sich verhört hätte.

Er lächelte und sagte dann: „Habe doch gewußt, dass meine alte Flinte streut.“

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, dass jeder ein Recht auf Zwillinge hat“

Forschung

Forschung muss sein, denn sie befriedigt unsere Neugierde, immer etwas Neues zu entdecken oder zu enwickeln. So ist es auch mit der Erforschung von Gegenständen, die unser Leben leichter und damit einfacher machen.

Aber wie sollte Forschung betrieben werden? Die Forschung sollte sachlich betrieben werden und die aus der Forschung gewonnenen Erkenntnisse, sollten der Allgemeinheit zugute kommen.

So komme ich jetzt zu den Möglichkeiten, wie die Forschnung aufgebaut werden sollte? Ich denke, es ist eigentlich einfach. Man gründet Forschungsinstitutionen, so wie sie schon jetzt bestehen, bei den einzelnen Konzernen sowie unter staatlicher Aufsicht.

Doch sollten diese Institutionen unabhängig sein, und zur Forschung für alle Wissenschaftler zu­gängig sein. Aber es ist eine Illusion, daran zu glauben, weil der Mensch gerne dazu neigt, alle For­schungsergebnisse als Geheimnisse zu betrachten.

Diese Geheimnisse bringen natürlich das Geld in die Kassen der Konzerne.

Da, wo Geld verdient wird und das in Milliardenhöhe, hört jede Freundschaft auf, nur wenn Gefahr aufkommt, die alle Konzerne betreffen, dann stehen alle stramm und zwar in Abwehrhaltung gegen den angeblichen Feind.

Nur heute, so habe ich schon festgestellt, forscht man über alles, was einem in den Sinn kommt, aber die Ergebnisse sind dann auch entsprechend dürftig oder auch falsch. Viele Forscher müssen den Sponsoren von Forschungsinstituten Ergebnisse bringen, damit die Sponsorengelder fließen, d.h.damit die Sponsoren Produkte erhalten, die sie dann mit Gewinn verhökern können. Es geht den Sponsoren nicht darum, ob die entwickelten Produkte für den Menschen und seiner Umwelt positiv sind, sondern nur um den Gewinn.

Besonders ist es bei der Herstellung von Medikamenten der Fall. Wenn es eine seltene Krankheit ist, dann wird nicht nach einem Medikament geforscht, weil es den Pharma-Konzernen zu teuer ist, denn aus ihren erzielten Gewinnen wollen sie nichts in die Forschung geben. Viele Medikamente werden auch für andere Krankheiten weiterentwickelt, so dass ein Medikament für mehrere Krank­heiten angwendet werden kann. So kommt es hin und wieder zu einem Versagen eines Medikament und der Folge von schweren Behinderungen oder Tod.

Ich habe schon häufig festgestellt, dass viele Medikamente nicht ausreichend getestet werden, oder sie werden durch niedergelassene Ärzte zum Testen an den Patienten weitergegeben.

Auch in den Krankenhäusern werden noch nichtzugelassene Medikamente getestet, denn man muss seine eigenen Medikamente abgeben.

Die ganze Forschung ist dann fehl am Platze, wenn sie sich gegen Pflanzen und Tiere (auch der Mensch ist ein Tier) richtet. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, zu was Forscher und ihre Auftraggeber fähig sind, alles auf diesem Planeten zu zerstören.

Dahinter steckt nicht der Wahn nach Forschungsergebnissen, sondern der Wahn auf Kosten der Umwelt, Gewinne zu machen.

Profitgier führt zu Misstrauen zwischen den Konzernen, und darunter leidet die Forschung erheb­lich, weil die Forscher nur das erforschen dürfen, was ihnen ihr Auftraggeber vorgibt.

Ich selbst hoffe, dass es einmal zu einer Forschung kommt, die uns allen Ergebnisse vorlegt, die un­sere Umwelt verbessern und schützen kann, solange wir auf diesem Planeten sind. In 7.5 Milliarden jahren wird es keine Erde mehr geben und in einigen tausend Jahren keine Menschen mehr.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, die Hoffnung stirbt zuletzt“


Herrenabend im Kasino

Es ist eigentlich schon eine gewisse Zeit her, so etwa 48 Jahre her, ich war damals junger Fahnen­junker, als mir der Brigadekommandeur befahl, den Herrenabend im Kasino auszurichten. Natürlich führte ich diesen Befehl aus.

Ich schnappte mir einige Obergefreiten aus meinem Zug und begann das ganze Fest zu organisie­ren. Die Köche aus der Küche waren mir dabei behilflich, und so war ich guten Mutes, dass es ein­gelungener Abend werden würde.

Der Obergefreite Ernst kam zu mir und meinte: „Eh Fahnenjunker, wir haben kein Pfeffer mehr, was soll ich machen?“

Das war eine gute Frage, aber dann kam mir die Idee.

„Hast du noch das Spatzenschrot“,fragte ich ihn.

Er schaute mich an: „Ja, ich kann es gleich holen.“ Und er verschwand. Bald darauf erschien er wie­der mit einer Handvoll Spatzenschrot, und ich sagte dann zu ihm: „Schmeiss es in die Gulaschsup­pe.“ Was er gleich tat.

Der Abend verlief phantastisch und es gab auch keine Beschwerden.

Der Kommandeur war zufrieden und klopfte mir auf die Schulter.

„Mein lieber Rumpelstoss, das haben Sie gut gemacht“, sagte er dann mit einem zufriedenen Lä­cheln.

Die Runde des Herrenabends löste sich auf. Wir räumten alles auf und verschwanden.

Am nächsten Morgen ging ich das Stabsgebäude, um noch schnell mit dem S 4, einem Major, über die Abechnung zu sprechen, als ich auf dem Gang den Kommandeur begegnete.

Wie immer meldete ich mich mit: „Fahnenjunker Rumpelstoss auf dem Wege zum S 4.“

„Morgen, Rumpelstoss. Ich glaube in der Gulaschsuppe muss was gewesen sein. Als ich mich heute morgen angezogen habe, stand ich in der Unterhose im Zimmer. Mein kleiner Dackel stand hinter mir. Ich habe den einen fahren lassen, und als ich mich umschaute, lag mein Dackel von Schrotkör­ner durchlöchert tot am Boden. Ich muss schon sagen, habe nie gedacht, dass meine Fürze auch tö­ten können, mein Lieber.“

Er kloppte mir auf die Schultern und ging zu seinem Zimmer. Vor der Zimmertür drehte er sich noch um und sagte: „Meine Unterhose hatte nach dem Furz auch ein grosses Loch.“

Dann verschwand er in seinem Zimmer.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, die Obergefreiten sind das Rückgrad einer Armee und die Offiziere und Unteroffiziere das verlängerte“


Freitag, 26. Oktober 2007

Sieben Jahre Ehe

Die ehemalige Landrätin von Fürth in Bayern, Frau Pauli, äußerte sich einmal dahingehend, dass eine Ehe vorerst einmal für den Zeitraum von sieben Jahre geschlossen werden sollte, und danach konnte man den Ehevertrag noch einmal verlängern, oder man könnte die Ehe als gescheitert er klä­ren, und jeder würde dann seine eigenen Wege gehen.

Diese Äußerung stiess bei ihrer Partei, der CSU, auf einen einhelligen oder auch scheinheiligen Pro­test.

Ich denke, ein derartiges vertragswerk würde die Gerichte entlasten, weil man schon alles vorher re­geln könnte. Der Hinweis auf die Familie als Kern oder Garant der Gesellschaft ist wohl subjektiv zu sehen, weil die Ehe ein künstliches Objekt darstellt, weil sie Ehe von Menschen geschaffen wur­de. Für die Priester, die im Mittelalter schon im Zölibat standen, war es einfach, mit einer verheira­teten Frau Geschlechtsverkehr zu haben, denn die Folgen aus diesem Geschlechtsverkehr, könnte dem Ehemann untergeschoben werden.

Die Bildung einer Ehe kommt in erster Linie von der Kirche her, später hat der Staat die Eheschlie­ßung übernommen, und diese in ihrer Gültigkeit für sich übernommen. Man verdient ganz gut daran und besonders bei Scheidungen.

Ich viel wie ich weiß, war eine Ehescheidung eine der Totsünden, und besonders die Frauen haben damals darunter gelitten. Dem Ehemann wurde sein Fremdgehen nicht angekreidet, nur wenn die Ehefrau fremdging, dann war es eine Totsünde.

Auch heute noch gibt es den Unterschied beim Fremdgehen, wenn auch nicht so krass, wie es früher der Fall war.

Die christliche Kirche hält noch immer an das Sakrileg der Ehe fest, also ist für sie die Ehe heilig, aber warum?

Ich sehe in der Eheschließung nichts Heiliges. Wenn die Kirche auch behauptet, die Ehe sei ein Werk Gottes, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Denn wenn die Ehe ein Werk Gottes sein soll­te, dann dürften die Priester nicht im Zölibat leben.

Ich könnte auch hier sagen, dass das Zölibat ein Werk des Satans sei, denn Gott will bestimmt nicht, das Menschen zwangsweise ihrer Bestimmung, Kinder zu zeugen, enthoben werden.

Wenn ich so den ganzen Hintergrund betrachte, der etwas mit der Ehe zu tun hat, dann verstehe ich den Vorschlag von Frau Pauli, und könnte mich mit diesem Vorschlag anfreunden. Ich bin selbst 43 Jahre verheiratet, es war und ist eine schöne Gemeinsamkeit von meiner Frau oder Gemahlin und mir.

Jetzt noch einmal zrück zum allgemeinen Thema.“der Ehe auf Zeit“.

Frau Pauli hat prinzipiell recht, wenn sie sagt, die Ehe dürfte nur eine gewisse Zeit dauern, denn der Mensch ist wie jede andere Tierart nicht zu einer lebenslangen Gemeinschaft nur mit einem Partner geschaffen. Vielleicht sollte es wirklich nur eine Ehe auf Zeit geben, wahrscheinlich wären die Menschen dann irgendwie glücklicher.

Wenn ich so die ehelichen oder auch nichtehelichen Gemeinschaften betrachte, so kann ich häufig feststellen, dass die Blicke der Partner nicht immer zum eigenen Partner gehen, sondern wie traumverloren nach anderen Partner Umschau halten.

Im Tierreich gehen die Partner auf Zeit auch fremd, vielleicht ist das das Besondere in der gesamten Tierwelt und auch evolutionsbedingt.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, jeder für sich sollte entscheiden, ob er eine Ehe auf Zeit will, aber jede Ehe ist eine Ehe auf Zeit, dafür sorgt schon Gevatter Tod“

Kathedralen höher als Moscheen

Es muss wohl ein Monat hergewesen sein, da las ich in einer Zeitung, dass ein ehemaliger Minister­präsident in einer Stellungnahme äusserte, dass die Kathedralen höher sein müssten als Moscheen. Dieser feine Demokrat hat zwischenzeitlich sein Amt niedergelegt, weil die Partei ihn nicht mehr als Ministerpräsident haben wollte.

Dieser Ex-Ministerpräsident ist streng-katholisch sowie einst der erste Bundeskanzler Adenauer, der Deutschland zu einem reinkatholischen land machen wollte.

Mir ist es unklar, wie man sich über die Höhe von Häusern bezw.Stätten der Besinnung für Gläubi­ge streiten kann. Eigentlich reicht es doch aus, wenn man sich in einem großen schlichten Raum zur Andacht oder zum Gebet trifft. Denn Gott ist es scheinbar egal, wie und wo man seine Gebete ver­richtet. Aber den Gläubigen ist es scheinbar nicht egal, denn ein Symbol für die jewielige Religion muss immer monströs sein, sonst schaut keiner auf die Kathedrale oder Moschee.

Ich muss aber gestehen, die christlichen und islamischen Gotteshäuser sind wirkliche Kunstwerke, sie sind von dem künstlerischen Wert her ein Symbol für die Kreativität der Menschen.

Aber einen Wettkampf zu veranstalten, wer hat das höhere Gotteshaus, entspricht nicht der Würde eines von der Vernunft geprägten Menschens. Wir sollten uns wirklich auf die Dinge konzentrieren, die sehr wichtig für die Menschheit sind, nämlich Klimawandel, wie man dem begegnen kann oder Armut und Hunger auf diesem Planeten zu beseitigen.

Es hilft nichts, wenn man einem fiktiven Wesen etwas erbaut und dabei vergisst, wie der größte Teil der Menschheit lebt und unter welchen Verhältnissen.

Wenn man von der Religion ausgeht, dann wird der Gott zuerst verlangen, dass den Menschen, die in Armut leben, geholfen wird, bevor man ihm durch den Bau eines Gotteshauses ein Denkmal setzt.

Irgendwie ist es schizophren, wenn Menschen in Armut leben, man nicht das Geld so verteilt, dass es den armen Menschen zugute kommt, sondern irgendeine Stätte baut, die nur den Kirchen etwas bringt, das Symbol der Macht, zu sagen, wir sind die , die bestimmen, was mit den Menschen ge­schieht.

Hier besteht ein Missverhältnis von tatsächlich gelebter Religion und nur dem Gedanken an Macht und Intoleranz.

Ich bin eigentlich, wenn man meine Religiösität betrachtet, ein Atheist oder so etwas Ähnliches, denn es gehe davon aus, dass das Leben dann beendet ist, wenn die Luft ausbleibt und das Organ Herz zur Ruhe übergeht.

Wie sagt die alte Bauernregel: „Liegt der Bauer tot im Zimmer, lebt er nimmer.“

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, wir Menschen sollten tolerant bleiben“

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Urknall und die schwarzen Löcher

Im Sender Phoenix kam vor drei Tagen eine Sendung über die „Schwarzen Löcher“ im Universum. Man hatte durch Beobachtungen festgestellt, dass die bisher bekannten Galaxien ein „Schwarzes Loch“ als Mittelpunkt haben. Bekannt ist, dass vom „Schwarzen Loch“ eine sehr starke Gravitation ausgeht, und dass durch diese Gravitation die nahen Sterne bezw. Sonne dort hineingezogen wer­den. Die Masse dieser „Schwarzen Löcher“ soll mehr als Millionen Massen von Sonnen betragen, welch eine Masse haben die „Schwarzen Löcher“ wirklich.

Jetzt entdeckte man, dass sich aus diesen „Schwarzen Löcher“ Galaxien bilden, denn irgendwie ge­ben die „Scgwarzen Löcher“ Materie ab, die sich dann zu Staub und schließlich zu Sternen entwi­ckeln.

Hier entsteht zuerst die Frage, sind es die „Schwarzen Löcher“ die in Wirklichkeit die Sterne im Universum bilden und schließlich zu großen Gebilden wie Galaxien zusammenfügen?

Es ist eine neue Erkenntnis, dass die Geburt der Sterne eigentlich in den „Schwarzen Löchern“ statt­findet.

Man dachte immer, so auch ich, dass die „Schwarzen Löcher“ alles verschlucken und nie wieder hergeben, aber das stimmt schon, aber irgendwann geben sie alles wieder her und bilden etwas Neu­es. Es ist momentan eine theoretische Überlegung.

Aber warum habe ich eigentlich den Urknall zu diesen Überlegungen herangezogen?

Bisher ging man bei der Entstehung des Universums vom Urknall aus. Also, es gab einen großen Bums und schon begann sich das Universum, langsam zu entwickeln.

Eine einfache Darstellung von der Entstehung des Universums, sowie die Schöpfungsgeschichte in der Bibel.

Es mag sein, dass alles sehr einfach war, aber ich denke, dass es wahrscheinlich auch so sein könn­te, dass aus den „Schwarzen Löcher“ das Universum entstanden ist. Aber jetzt komme ich ein we­nig ins Straucheln, jedenfalls gedanklich. Woher sollten die „Schwarzen Löcher“ gekommen sein? Dafür müßte vorher Materie gewesen sein, die von den „Schwarzen Löchern“ verschluckt wurde, und später entstanden die Sterne und Galaxien.

Dass die „Schwarzen Löcher“ an der Entstehung der Galaxie, in der sie sich gerade befindet, betei­ligt ist, soll bewiesen sein.

Aber wie entstand unser Universum wirklich? Ich denke, dass werden wir eines Tages auch heraus­finden, aber nur dann, wenn wir zwischenzeitlich nicht aussterben.

Prinzipiell kann ich momentan von zwei Theorien ausgehen, einmal der Urknall und dann nach die „Schwarzen Löcher“.

Ich selbst lasse beide Theorien stehen, denn es bringt mir nicht, hier und heute darüber nachzuden­ken, ob wirklich eine der beiden Theorien für die Entstehung des Universums in Frage kommen. Vielleicht gibt noch eine andere Theorie oder es gibt unendlich viele Theorien.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, dass ich nichts weiß“

Dienstag, 16. Oktober 2007

Bildung in Deutschland

Ich will mich einmal über die Bildung in Deutschland nachdenken, aber unabhängig von dieser so­genannten Pisa-Studie, weil ich gegenüber derartigen Studien sehr vorsichtig sind, wenn auch Stu­dien werden schöngefärbt wie Statistiken.

Ich kenne das Schulsystem in Deutschland seit 1947, als ich das erste Mal die heiligen Hallen einer Bildungsanstalt betrat. Es war eine Dorfschule auf dem Lande. Es gab nur zwei Klassen. Eine Klas­se war für das 1. bis einschließlich 4.Schuljahr und die andere Klasse vom 5. bis einschließlich 9.Schuljahr. Ein Realschule gab es dort, wo ich aufgewachsen bin nicht, aber ein Gymnasium, das sich in der nahen Kreisstadt befand. Später änderte sich einiges, es gab sogar ein kleine Realschule am Ort meines Wohnortes sowie eine Grundschule und eine Hauptschule, es war so etwas wie eine Gesamtschule, oder deren Vorgänger, aber das Schulsystem blieb weiterhin dreigeteilt, sowie es heute noch der Fall ist.

Viele europäische Staaten, insbesondere die skandinavischen Staaten haben schon vor Jahrzehnten ihr Schulsystem umgestellt. Alle Schüler besuchen die Schule bis einschließlich 10.Klasse, dann wer eine weiterführende Schule besuchen will, bezw.es sind auch dort die Oberstufen, der kann es machen und kann den Abschluss der Hochschulreife erlangen. In diesen zwei jahren wird er schon in der Schule auf ein Studium vorbereitet.

Das gemeinsame Lernen bis zur 10.Klasse hat den Vorteil, dass alle Schüler in den Genuss einer einheitlichen Ausbildung kommen, die trotzdem individuell ist, so dass die besonderen Fähigkeiten der Schüler hervorgehoben werden.

Man kann auch die hochbegabten Schüler besonders fördern, d.h. sie können Klassen überspringen oder es gibt die Möglichkeiten einer besonderen Förderung.

Bei uns in Deutschland macht man es nicht von der Schule aus, sondern vernachlässigt die Hochbe­gabten, so dass die mehr als sogenannte Störenfriede auffallen. Das Schulsystem in deutschland sieht nicht die Hochbegabtenförderung sondern nur die einheitliche Erziehung in der Bildung. Es bleibt den Eltern überlassen, ihre Kinder zu fördern, aber es wäre die Aufgabe der Gesellschaft und damit des Staates, das Potential an Bildung den Kindern, die unsere Zukunft sind, weiterzugeben.

Ich habe, als ich noch die Realschule besuchte, auch ein Stipendium von damals 73.--DM bekom­men, und das monatlich, aber ich musste einen Notendurchschnitt von 1.5 haben.

Wir haben das Potential unsere Kindern so zu fördern, dass sie nicht überfordert werden, nur die Lehrer müssen sich intensiver mit ihren Schülern beschäftigen, d.h..es muß die Ganztagsschulen ge­ben, wo die Kinder auch intensiv bildungsmäßig betreut werden.

Die Betreuung der Kinder sollte sich nicht nur auf den Unterrichtsstoff beziehen, ausser wenn die Schüler den Unterrichtsstoff noch einmal durchnehmen wollen, weil sie ihn noch nicht begriffen hatten, aber ich stelle mir auch die Betreuung von kleiner Gruppen vor, in denen Kinder sind, die die gleichen Interessen haben oder auch Fähigkeiten.

Ich denke, Bildung ist alles, was man erfährt oder vorüber man nachdenkt. Wir Menschen, und da­mit meine ich alle Menschen, haben die besondere Fähigkeit des Denken, auch unsere behinderten Mitmenschen sind denkende Wesen, die wir nie ausschließen dürfen, weil sie zu uns gehören.

Aber derzeit ist bei uns das Bildungswesen im Arsch, bitte verzeiht mir diesen Ausdruck, aber es ist wirklich so, Aber voran liegt es?

Es gibt bestimmt vielerlei Gründe, wie ein dogmatisches und starres Schulsystem, aber auch Lehrer, die ja beamtet sind, denen es nur um die spätere Pensionierung geht, doch nicht alle denken so, und deshalb gibt auch die Hoffnung, dass auch die Politiker eines Tages daran denken, wenn sie es kön­nen, obwohl sie denken können, hier neue Ansätze in der Bildung finden, weil Bildung für alle Menschen da ist, und nicht nur für eine Gruppe der Gesellschaft. Bildung muss für alle Menschen kostenlos sein.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, die Bildung stirbt zuletzt“

Montag, 15. Oktober 2007

Kinder als verdeckte Ermittler

In den letzten Tagen tauchte in den Medien das Gerücht auf, dass die derzeitige Familienministerin Kinder als verdeckte Ermittler einsetzen wollte, die durch Testkäufe in Läden feststellen sollten, ob die Verkäufer das Verbot einhalten, keine alkoholische Getränke an Kinder abzugeben.

Zwischenzeitlich hat die Ministerin ihr Gesetzesvorhaben wieder zurückgezogen, nachdem viele Gesellschaftsgruppen ihren Unmut über ein derartiges Vorhaben äußerten.

Aus derartigen Vorhaben sollte man lieber die Kinder herauslassen, denn Kinder darf man nicht als Agenten missbrauchen, so wie es im dritten Reich der Fall war, dass Kinder ihre Eltern ausspionie­ren sollten oder auch Lehrer, um der Inlandsspionage der Gestapo zu melden, d.h. die Meldung ging meist von den Führern der Hitlerjugend aus, wenn auch nicht von allen.

Aber es war ein Versuch der damaligen Machthaber, Kinder als Agenten innerhalb der eigenen Fa­milien einzusetzen. Soviel ich weiß, war in der ehemaligen DDR etwas gleich. Derartige Spionage­praktiken gibt es in allen totlitären Staaten, weil die Machthaber die Kinder auf ihre Seite ziehen, denn die Kinder sind Zukunft und Bestand des bestehenden Regimes.

Zurück zu der Familienministerin. Ich denke, sie kennt sich in der Praxis nicht aus, wie Jugendliche an Alkohol, Tabakwaren und Gewaltvideos kommen, aber das ist doch einfach, wenn die Ministerin sich in ihrer Jugend mehr mit den Praktiken ihrer Altergenossen beschäftigt hätte als mit ihrem Aussehen.

In der Praxis sieht es doch so aus, dass ein Achtzehnjähriger für einen Jüngeren die verbotenen ge­waltvideospiele, den Alkohol und die Tabakwaren besorgt, weil er aufgrund seines Alters dazu be­rechtigt ist, was heute schon allgemein gang und gebe ist.

Um derartige Praktiken zu unterbinden, hätte man in der Vergangenheit darauf achten sollen, dass das Verbot durch mehr Kontrolle eingehalten worden wäre, aber man hat es nicht getan, sondern war nur darauf bedacht, dass die Industrie ihren Reibach macht, also mehr und mehr Kapital an­häuft.

Auch jetzt ist das ganze Herumgezerre eine traurige Posse, weil es doch wirklich keine reale Mög­lichkeit gibt, dass das Verbot überhaupt greift, denn wenn auch die Verkäufer bewußt Kinder vom Kauf von Alkohol, Tabakwaren und Gewaltvideospiele abhalten, in dem sie ihnen das Verbotene wieder abnehmen, dann wird der Firmenchef oder der Konzernvorstand das Vorgehen des Verkäu­fers indirekt bemängeln, auch mit einer Entlassung, aber nicht deshalb, weil er nicht an Kindern verkauft, sondern aus irgendeinem anderen Grund, obwohl der eigentliche Grund, der ist, dass er nicht an Kindern Verbotenes verkauft.

Man sollte sich wirklich etwas Anderes aussuchen, um das Verbot, an Kindern Alkohol, Tabakwa­ren oder Gewaltvideospiele zu verkaufen, besser zu überprüfen, es muss von den Verkäufern und ihren Chefs selbst ausgehen, aber auch von den Erwachsenen, sich auf derartige Wünsche der Kin­der einzulassen.

Ein generelles Verbot von Alkohol, Tabakwaren oder Gewaltvideospielen auch für Erwachsene ist nicht möglich, es wäre auch ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht eines Erwachsenen. Um auf diese Dinge zu verzichten, auch als Erwachsener, müsste die Einsicht eine Rolle spielen.

Bei den Gewaltvideospielen sieht es fast so aus, als wenn die Politiker diese Spiele generell verbie­ten wollen, aber dann müssten sie auch viele Hollywoodfilme verbieten, hier wird es schwierig.

Da der Gesetzesentwurf wieder vom Tisch ist, braucht man sich nicht mehr darüber unterhalten, ob Kinder als Agenten gegen das eigene Volk eingesetzt werden, bezw.als Wächter über ihre eigene Eltern.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, den Politikern fällt nichts Gescheites mehr ein“

Samstag, 13. Oktober 2007

Kinderarmut

Ich denke, Kinderarmut ist nichts Besonderes, weil wir die Kinderarmut aus der dritten Welt ken­nen. Aber was ist die Ursache dieser Kinderarmut? Eigentlich könnte man es ganz einfach beant­worten, die Eltern seien zu faul zu arbeiten.

Eine derartige Antwort ist doch wohl zu einfach und wirklich oberflächlich, weil wir alle wissen, oder es wissen könnten, dass Kapitalisten besonders in der dritten Welt Menschen für Niedrigstlöh­ne arbeiten lassen, die nicht einmal ausreichen, um Menschen überleben zu lassen. Deie Konzerne sprechen am Jahresende von Riesengewinne und deren Manager statten sich mit hohen Gehältern aus. Aber dass diese Gewinne aus der Armut der Bevölkerung der dritten Welt stammen, das sagt niemand, nicht einmal in den Medien tauchen die Namen der Ausbeuter auf, weil die von Daten­schutz reden, oder ihre Anwälte auf die Medien ansetzen, die sich abfällig über diese Konzerne be­zw.Manager geäußert haben.

Im Prinzip sagt man, jeder ist sich selbst der Nächste, und spricht dann von christlicher Nächstenlie­be. Aber Ausbeutung hat nichts damit zu tun, weil Ausbeutung der Bevölkerung immer die Armut der Bevölkerung nach sich zieht.

Besonders betroffen sind immer die Kinder, die unsere Zukunft sind, Aber für die Kapitalisten sind die Kinder die neue Generation von Sklaven, die man braucht, um auch in den nächsten Generation hohe Gewinne zu erzielen.

Von der Evolution könnte man sagen, es ist eine Art von Überlebensstrategie der Menschen, d.h.die Kapitalisten haben das Geld, um in ihrem Standard zu überleben, also das Überleben der nachfol­genden Generationen, aber wer garantiert das Überleben?

Es sind die Menschen, die die Arbeit machen, damit die Wirtschaft rundläuft und damit das Überle­ben ermöglicht wird. Aber würden jetzt die arbeitende Bevölkerung sagen, wir wollen nicht überle­ben, was wäre dann, wenn sie sich hinlegen, um zu sterben, was natürlich nicht passiert, weil jeder irgendwie überleben will, dann käme es zu einem erdrutschartigen Charakter, weil kein Kapitalist die Aufgabe eines Arbeiters übernehmen wird bezw. kann.

Nun gehe ich noch einmal zurück zur neuen Kinderarmut, damit will ich nur sagen, dass es in Deutschland schon einmal eine Armut gegeben hat, nach 1945, die ich selbst miterlebt habe.

Heute leben bestimmt an die 300 000 Kinder in eine Form von Armut, die bald der frühkapitali­schen Zeit ähnelt. Es ist immer frappierend, wenn Erinerungen auftauchen, die das bestätigen, dass der Kapitalismus die Menschen genauso in die Arbeit treibt wie der Sozialismus. Jede Form, die auf ....mus endet, ist ein Zeichen für Armut, daran geht kein Weg vorbei. Unsere Regierungsvertreter spucken große Töne, aber sind nicht gewillt, etwas gegen diese Armut zu tun, obwohl sie es könn­ten, denn sie sollten die Bevölkerung an dem Wirtschaftsbum teilhaben lassen, d.h.darauf achten, dass keine Hungerlöhne gezahlt werden, und Ganztagsschulen einrichten, in denen es wenigstens ein Mittagsessen gibt, und die Reichen, sich an den Kosten beteiligen, denn dadurch würden sie zei­gen, dass sie sich sozial angagieren.

Jetzt habe ich davon geredet, dass die Kluft zwischen Arm und Reich groß ist und daraus entsteht die Kinderarmut, auch in unserem Lande. Aber ich muß natürlich auch für die eine Lanze brechen, die ohne großen Aufhebens, etwas für die Menschen tun, die unsere aller Hilfe benötigen, trotzdem ist es noch zu wenig, aber es ist auch der Staat gefragt, und das sind wir alle, wir Wählerinnen und Wähler, denn wir wählen die Abgeordneten und damit auch die Regierung. Wir zahlen die Steuern zusammen mit den Konzernen und Handwerksbetrieben. Die Regierung verwaltet die Steuern, und sie müsste die Steuern so verwaltet, dass sie nicht unnötig ausgegeben werden. Aber um die Kinder­armut zu beheben, kann man doch Staatsgelder ausgeben, weil diese in dieser Form gut angebracht wären, als Luxusreisen auf Staatskosten, höchstens in den Knast.

Ich denke, jetzt hat die Regierung endlich begriffen, wenn auch reichlich spät, denn sie unterstützt die armen Familie finanziell, was ich auch gut finde.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, ich bin nicht arm, weil ich geistig rege bin“

Dienstag, 9. Oktober 2007

Hartz IV

Ich habe auch schon Andeutungen über Hartz IV gemacht, weil dieses Thema eigentlich immer ge­genwärtig ist. Die Nation kann sich nicht beruhigen, dass durch den Wegfall der Sozialhilfe an de­ren Stelle Hartz IV getreten ist.

Eigentlich nur ein Name, aber mit einer negativen Bedeutung und mit erheblichen Nachteile für die Armen in unserem Land.

Die Sozialhilfe war umfangreicher in der finanziellen Unterstützung der Armen und bot ihnen wirk­lich ein menschenwürdiges Leben. Aber Hartz IV bietet ihnen etwas Geld, aber kein menschenwür­diges Lebens mehr, weil viele Hilfen einfach gestrichen wurde.

Gut, der Hartz allein war es nicht, aber er hat seinen Namen für diese Reform gegeben. Der damali­ge Bundeskanzler Schröder übergab seinem Freund die Möglichkeit, die Sozialhilfe zu reformieren, aber der hat sie so reformiert, dass die Armen noch ärmer wurden und ihre Hilfen eingeschränkt wurden. Man hätte es lieber beim Hartz und den Politikern machen sollen, besonders beim Schrö­der.

Wenn die Sozialhilfe wirklich die Menschwürde eines armen und bedürftigen Menschen erhalten soll, dann darf man Gesetze nicht so reformieren, dass den Armen gar nichts mehr zum Leben bleibt.

Hartz hat anscheinend keine Ahnung, nun gut, um das Nutten für seine Mitarbeiter zu finanzieren, hatte er genug Geld, wie es bei den meisten Mitbürgern in Wirklichkeit aussieht. Wenn man in einem gewärmten Glashaus sitzt, dann kümmert es einem nicht, wie es seinen Mitmenschen geht, was er als Manager bei VW deutlich zeigte. Möglichst viele Mitarbeiter entlassen, damit die Dividenten höher ausfallen.

Was mich in dieser Sache auch noch betroffen macht, ich bin kein Hartz IV-Empfänger, dass es bei Mitmenschen, die etwas mehr an Vermögen haben, eine Neigung gibt, noch mehr Vermögen anzusammel, dafür aber andere in die extreme Armut fallen zu lassen.

Pervers finde ich, wenn sich Hartz auch noch äußert, wie gut er zu seinen Mitmenschen sei, wie ein Gott. Eine Macke habe ich selbst, aber etwas Derartiges habe ich nicht einmal gedacht.

Wenn man schon Persönlichkeitsrechte der Bürger einschränken will, dann wundert es mich nicht, wenn man auch die Armut der Bürger will, um billige Arbeitskräfte zu bekommen, also um neue Sklaven zu schaffen.

Besonders sind die Aktionäre, nicht die Kleinaktionäre, sehr aktiv, den anderen Menschen das Geld oder das Vermögen abzujagen.

Um Vermögen zu bilden, bedarf es der Armut der Anderen, aber wenn die Armut Bestand hat, wird der Großaktionär kein Vermögen bilden können, so meint man, aber er schafft Arbeitsplätze, die schlecht bezahlt werden, weil er den größten Teil der Gewinne abfischt.

Dem Hartz ist es nur recht, wenn es Armut gibt, denn es ist eine Warnung für die anderen Lohnabhängigen, immer bestrebt zu sein, nicht in die Armut zu kommen, so gibt er sich mit einem bescheidenen Lohn zu frieden.

Einen Wirtschaftsboss, also Vorstand eines Konzern, darf man derartige Reformen nicht in die Hand geben, denn der Erfolg seiner Reform ist asozial ( komt aus dem Griechischen: unsozial, sich den Gegebenheiten der Gesellschaft nicht anzupassen).

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, wir sollten alle sozial bleiben“

Montag, 8. Oktober 2007

Verbrechen

Oft sagt man: „Verbrechen lohnen sich nicht“, obwohl, wenn ich die derzeitige Situation in Deutschland betrachte, dann kann ich schon sagen, es lohnt sich, wenn man jemanden so tötet, das Merkmale, die auf ein Verbrechen schließen lassen, kaum erkennbar sind. Die Gerichtsmedizin wird in Deutschland häufig nur dann beauftragt, wenn Angehörige des Opfers es beantragen, natür­lich gegen Bezahlung.

Ich mache mir jetzt einmal Gedanken darüber, ob das Verbrechen genetisch angelegt ist, was einige Wissenschaftler oder auch Juristen behaupten, oder ob das Verbrechen umweltbedingt ist.

Da ich sehr viel mit Straftätern zu tun hatte, aber mich auch mit der Soziologie und der Psychologie beschäftigt habe, sehe ich den Begriff „Verbrechen“ vielleicht etwas anders.

Es ist allgemein bekannt, dass wir Menschen Tiere sind, und die Evolution hat uns etwas mitgege­ben, was wir Gehirn nehmen. Dieses Organ ist bei uns Menschen sehr stark ausgeprägt, weil es uns helfen sollte oder auch soll, auf diesem Planeten überleben zu können.

Die Evolution kennt nicht den Begriff „Verbrechen“ nicht, sondern es kennt nur das Überleben und Erhaltung der Art.

Wie andere Tiere auch, töten wir Tiere und essen deren Körper, um die notwendigen Proteine, Fette und Kohlenhydrate zu bekommen. D.h. aber auch, dass wir fähig wären, unsere eigene Art zu ver­speisen, also Kannibalismus zu betreiben. Auch bis hierhin ist keine Spur von Verbrechen, weil wir nur aus Gründen des Überlebens und der Arterhaltung so handeln.

Dieser Zustand hielt viele hunderttausend Jahre an und reicht teilweise noch bis unsere Zeit.

Aber mit dem Vergrößern der Menschengruppen von der kleinen Horde zum Stamm, mußte man Regeln entwickeln, die ein Zusammenleben von vielen Menschen ermöglichte. Also stellte man Re­geln auf, die in Gesetze verfasst wurden. So wurde der Begriff „Verbrechen“ geprägt, weil der der gegen ein Gesetz verstieß, ein Gesetzesbrecher war, denn er brach ein Recht oder Gesetz, man nennt derartige Leute auch Rechtsbrecher.

Verbrechen ist demnach ein kultureller Begriff, der mit der Entwicklung einer Kultur entstand.

Von Natur her sind wir Menschen eigentlich alle Verbrecher, denn wenn wir überleben oder unsere Art erhalten wollen, so verstossen wir gegen die Gesetze und werden somit Verbrecher oder Rechtsbrecher. Aber das heißt, dass wir alle potentielle Verbrecher sind, und wenn man so viel, ist dieses in der Genetik des Menschen auch festgelegt.

Aber prinzipiell weiß niemand, ob das Neugeborene später einmal Verbrecher oder nicht Verbre­cher wird.

Es gibt bestimmte Bedingungen, die einen Einfluss auf den Werdegang eines Menschen haben, ob er später gegen Gesetze verstösst oder nicht, aber wir werden nur mit Tatsachen konfrontiert, und versuchen dann irgendwelche Hyothesen aufzustellen, die dann anschließend hirnrissig sind.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß von keinen Verbrechen, die ich begangen habe“

Freitag, 5. Oktober 2007

Bekenntnis

Heute werdet ihr das erste Mal etwas über Zwergistan hören. Aber was ist eigentlich Zwergistan? Ist das ein dunkles Bier, oder eine Maus, vielleicht auch ein besonderes Schwein oder ein Schreib­tisch? Nein, meine Lieben, es ist etwas Anderes, etwas ganz Einfaches, denn es ist meine Heimat. Ganz weit weg von hier.

Natürlich fragt ihr euch, wo könnte dieser Ort oder dieses Land liegen? Jetzt könnte ich wohl fra­gen: ratet einmal, aber ich tue es nicht, denn das wäre doch gemein.

Zwergistan war das frühere Hamudistan. Meine kriegerischen Vorfahren hatten das Land Hamudis­tan erobert, weil eine kleine Kolonien unserer Schwestern und Brüder, meine Vorfahren um Hilfe baten.

Aber auch die Ureinwohner von Hamudistan waren glücklich darüber, als meine Vorfahren dieses Land in Besitz nahmen und es dem Zwergistan angliederten.

Die Herrscherschicht von Hamudistan waren die Perversen, die dann beim Einmarsch der ersten zwergischen Gebirgsmarinekavallerie teilweise flohen oder im Land blieben, um dort Bewohner des Landes zu bleiben.

Jetzt wurde Zwergistan ein Stückchen größer. Wenn ihr einmal dort Urlaub machen wollt, dann fahrt dort hin, denn dieses Land ist wunderschön.

Der Norden ist sehr gebirgig und stark bewaldet. Durchzogen mit vielen Flüssen und klaren Seen. Die höchsten Gipfel sind an die 6000 Zwerge hoch (das ist unser Längenmaß, in eueren Maßen ge­messen sind es 8400 Meter, ein Zwerg sind 140 cm). Mittelzwergistan ist ein etwas hügeliges Land, aber auch mit Flüssen durchzogen, sehr fruchtbar, dort ist unsere Landwirtschaft zu Hause. Aber der südliche Teil des Landes, das frühere Hamudistan, ist sehr trocken, schon wüstenhaft. In diesem Landstrich gibt es viele kleine Oasen, wo sich die hamudistanischen aber auch zwergischen Bedui­nen aufhalten. Es ist das Land der zwergischen Nomaden. Keine Maden, die gibt es auch in unse­rem Land, aber wir ignorieren diese, denn wir sagen immer, leben und leben lassen.

Die Menschen aus dem früheren Hamudistan sind sehr glücklich, in unserem Land zu leben, weil sie die gleichen Rechte und Pflichten haben wie jeder zwergische Bürger, sie sind in der Zwischen­zeit richtig zwergisch geworden.

In unserem Land gibt es wie ich schon erwähnte: Landwirtschaft, aber auch etwas Holzwirtschaft, dazu kommt noch die saubere Industrie, denn wir sind ein hochtechnisches Land. Zur Energiege­winnung haben wir die Mutter Sonne im Universum angezapft, und so brauchen wir keine fossilen Brennstoffe wie ihr Menschen.

Warum rede ich immer von Menschen und Zwergen? Gibt es zwischen denen einen Unterschied? Ja, den gibt es, weil wir einzigartig sind, denn wir stammen nicht von diesem Planeten.

Vor etwa 65 Millionen Jahren kamen meine Vorfahren hier auf diesem Planeten an. Sei entdeckten sehr schnell, dass man sich hier niederlassen konnte, um eine zwergische Kolonie zu gründen. Da­mals, so unsere Chronik, war dieser Planet mit großen Tieren bevölkert, aber die waren harmlos, denn wir waren immer schneller als die, und diese Schnellgkeit ist unser Geheimnis, was wir noch heute streng hüten. Auch unsere Technologie ist ein Geheimnis, die wir euch auch nicht verraten werden. Vielleicht kommt einmal der Tag, an den wir uns ganz öffen und dann alles zeigen, ich weiß schon wann.

Wenn ihr Menschen von diesem Planeten verschwunden seit.

Wir, vom zwergischen Volk stecken voller Geheimnisse. Alles um uns herum, ist immer geheim­nisvoll.

Selbst ich, früher gehörte ich dem Hohen zwergischen Rat an, aber dann wählte man mich zum Zwergenkönig, nur weil ich aus meinem Volk um 1.5 cm herausragte.

Ich bin seit zweihundert Jahren inkognito unter den Menschen. Weil ich den Menschen sehr ähnlich bin, falle ich nicht auf, weil ich nichts Zwergisches an mir habe, obwohl ich zum Volk der Zwergi­schen gehöre. Ich spähe euch aus, besonders die Regierungen, die Religionsgemeinschaften und die Wissenschaften. Ab und zu bringe ich Unruhe unter den Menschen, wenn ich über bestimmte Relgionsgemeinschaften verbreiten lasse, dass bald die Welt untergehe, oder ich lasse Erscheinun­gen am Himmel aufleuchten, so dass die Menschen meinen, es sei etwas Mystisches, aber nichts da­von ist mystisch, vielleicht ich selbst.

Aber wo liegt dieses Zwergistan? Wer weiß, wer weiß.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

1 €-Job

Ich hatte schon über den Mindestlohn geschrieben, und mich darüber ausgelassen, und dabei auch über diesen sogenannten 1 €-Job mich geäußert.

Warum der 1 €-Job? So fragen sich viele, die jetzt Hartz IV bekommen, früher hieß es Sozialhilfe, aber weil einer sich mit seinem Namen unsterblich machen wollte, benannte man die Sozialhilfe in Hartz IV.

Früher hielt man arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger regelmäßig an, eine Arbeit bei einer gemein­nützigen Einrichtung anzunehmen. Sie bekamen damals zur Sozialhilfe noch zwei Mark pro Stunde, aber brauchten nur vier Stunden täglich zu arbeiten. Meistens waren die Sozialhilfeempfänger bei der Kommune in der Gärtnerei oder in der Krankenhauswäscherei oder in den Friedhofsanlagen be­schäftigt. Es war nie eine schwere Arbeit, aber die Sozialämter wollten erreichen, dass sich die So­zialhilfeempfänger an den Arbeitsrhythmus wieder gewöhnen, und vielleicht einen Arbeitsplatz an­nehmen konnten.

Die Sozialhilfeempfänger wurden nie ausgenutzt, denn sie arbeiteten für die Allgemeinheit. Außer­dem wurde durch die Arbeit der Sozialhilfeempfänger kein Arbeitsplatz gestrichen.

In die Sozialhilfe fielen kranke und alte Menschen hinein, und Menschen die auf grund eines Sucht­problem auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelt werden konnten. Es hieß auch, die Sozialhilfe soll dem in notgeratenen Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen.

Heute gibt es Hartz IV, was auch, im eigentlichen Sinne Sozialhilfe ist, aber jetzt werden die Hartz IV-Empfänger dazu angehalten, auch einen 1 €-Job anzunehmen. Hier beginnt die Ausnutzung des Menschen zur Sklavenarbeit, weil er über die Gebühr arbeiten muß, und nur ein geringes Entgelt bekommt. Der Mensch wird von dubiosen Firmen ausgenutzt, und wenn er Glück hat, dann be­kommt er seinen mageren Euro, aber manchmal schaut er auch auf seine leergebliebene Hand.

Wenn ich bedenke, wie ein Mitglied des Vorstandes eine Autokonzerns etwas zu Papier bringen kann, was den Menschen noch weiter in die Armut treibt, dann kann ich nur noch den Kopf darüber schütteln. Aber nicht nur dieser Mann ist daran Schuld, sondern auch die Politiker, die nicht die Courage haben, den 1 €-Job abzuschaffen, und dafür Arbeitsstellen bereitzustellen. Aber die Geld­gier der Vorstände und mancher vielleicht auch vieler Politiker, treibt die Menschen immer mehr in die Armut.

Ein 1€-Job sollte nur eine kurze Angelegenheit sein, und nur bei den Einrichtungen durchgeführt werden, die Menschen menschenwürdig anleiten können, ein ehemaliger Bundeskanzler Schröder und sein Freund Hartz sind dazu nicht in der Lage. Es wäre angebrachter gewesen, die Beiden hät­ten einmal sechs Wochen in einem 1 €-Job gearbeitet.

Arbeitsstellen mit ausreichender Bezahlung wären für das Volk angebrachter, auch sollten die Ein­kommen von Politikern, Ministern, Vorstände von Banken, Konzernen und Versicherungen etwas beschnitten werden.

„ich denke also bin ich“ und „ich finde den 1 €-Job beschissen“


Dienstag, 2. Oktober 2007

Mindestlohn

Der Mindestlohn ist hier in der Bundesrepublik Deutschland schon ein Dauerbrenner. Hauptsäch­lich streiten sich die beiden Parteien CDU und SPD. In den anderen europäischen Ländern wie Dä­nemark, Grossbritanien, Schweden, Norwegen u.a. gibt es schon seit jahren einen Mindestlohn, aber in Deutschland nicht.

Warum eigentlich nicht? Erstens ist der Durchschnittslohn in der BRD gegenüber den anderen Län­dern und früher nach unten gerutscht, außer bei den Diäten der Politiker und deren Beraterverträ­gen. Dann wurde von der SPD/Grünen-Regierung, besonders auf Wunsch eines Bundeskanzler Schröder, ein sogenannte Agenda 2010 entwickelt, die scheinbar nur für die Kapitalisten mehr Vor­teile erbrachte, als für die gesamte Bevölkerung. Bei einem Mann, wie Schröder, der sollte eigent­lich der arbeitenden Bevölkerung näher stehen als den geldgierigen Kapitalisten. Nein, der Grund für diese Agenda war der, dass er seinen Freund Dr. Hartz etwas zuschanzen wollte, damit dieser mit seinem Namen unsterblich wird. So schuf man anstelle der Sozialhilfe den Begriff „Hartz IV“. Die Freundschaft beginnt da, wo man Kapitalisten als Freunde hat, die sich durch diese Freund­schaft Vorteile erhoffen. Aber zurück zum Mindestlohn.

Wer arbeitet, soll auch für seine Arbeit so entlohnt werden, dass er von diese Einkommen men­schenwürdig leben kann. Aber kann man wirklich menschenwürdig leben, wenn man wie ein Skla­ve ausgebeutet wird, d.h. man kann nicht einmal die Miete für die Wohnung bezahlen bezw.seinen Kinder eine warme Mahlzeit geben.

Was noch schlimmer ist, dass der Dr. Hartz jedem Arbeitslosen oder Hartz IV-Empfänger einen 1 €- Job anbietet, obwohl der Herr Hartz genau weiß, dass Menschen, die diesen Job annehmen, gna­denlos ausgenutzt werden, d.h. sie bekommen einen Hungerlohn.

Die CDU ist nicht in der Lage, diese Agenda zu stoppen und zu verwerfen, um der Kinderarmut entgegenzuwirken, denn sie steht auf Seiten derer, die das Geld haben und den Politikern dieser Partei, Geldspenden zukommen lassen, die dann als schwarze Spendengelder auf ausländische Kon­ten gehortet werden.

Was hat die Bundeskanzlerin und ihr Vorgänger bei Amtsantritt geschworen, sie wollen Schaden vom deutschen Volk abwenden. Aber wer ist eigentlich das deutsche Volk?

Das sind wir alle. Es sind die Hartz IV-Empfänger, die Arbeitslosen, die Geringverdiener, die Poli­tiker, die Kapitalisten und sonstigen Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen, aber wie konnte ich die vergessen, die für unser Volk wichtig sind, die vielen Kinder und Alten, die einen sind die Zukunft des Volkes, es sind viele arme Kinder und die anderen haben das Volk reich gemacht durch ihre Ar­beit, ob Firmeninhaber, Arbeiter (innen), Angestellte und die Mütter, die Zuhause geblieben sind. Aber wer hat den Reichtum vergeudet? Das sind die Politiker im Bundestag, in den Landtagen und Kommunen. Dazu noch geldgierige Vorstände, die unfähig waren, einen Großbetrieb oder ein Geld­institut zu führen. Heute wollen dieselben Politiker, dass ein Volk Sklavenarbeit verrichtet, damit sie und ihre Freunde vermögend werden, auf Kosten der Bevölkerung.

Diejenigen, die einen Amtseid ablegen, legen gleichzeitig einen Meineid ab, denn sie können die Inhalt dieses Eides nicht mit Leben füllen, weil es zuviele geldgierige Freunde gibt, die die Amts­träger mit Vermögen ködern, damit die den Inhalt des Amtseides vergessen, was sie auch erfolg­reich tun, was am Altbundeskanzler der rot-grünen Regierung zu sehen war.

Eigentlich sehe ich keinen Sinn darin, zu diesen Politikern zu stehen, und diese noch einmal zu wählen, aber wenn ich die Wahl verweigere, dann stehe ich alleine da. Und eine Protestwahl, die Rechtsradikalen zu wählen, dann treibt man den Teufel mit dem Teufel aus.

Ihr Politiker gebt euch einen Ruck und schafft einen Mindestlohn für die Menschen.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke also wähle ich nicht mehr“