Sonntag, 30. September 2007

Einsatz der Bundeswehr

In den letzten Wochen geht es in den Debatten der Politiker um die innere Sicherheit, d.h. man be­schäftigt sich mit dem internationalen Terror.

Natürlich ist es auch gut so, dass die Politiker um das Wahl und um die Sicherheit der Bevölkerung besorgt sind, wenn sie darum besorgt sind, aber man sollte verfassungsrechtliche Grundsätze einhalten, bezw. nicht versuchen, die Menschenrechte ausser Kraft zu setzen, also die Verfassung auszuhebel.

Aber gerade haben Politiker der CDU dieses vor, weil sie die Bundeswehr im Inneren einsetzen wollen. Sie begründen es damit, die Polizei sei auf grund ihrer personellen Stärke nicht in der Lage, die Aufgaben für die innere Sicherheit wahrzunehmen, aber warum.

In der Vergangenheit sollen über 10 000 Stellen bei der Polizei gestrichen worden sein. Das verste­he wer will, aber ich nicht. Um die innere Sicherheit für den Bürger zu garantieren, muß die Polizei von der Stärke her so ausgebaut sein, dass sie dann auch die innere Sicherheit garantieren kann.

Bundeswehr hat den Auftrag, für die äußere Sicherheit des Landes zu sorgen, das ist auch in der Verfassung so geregelt, und es hat seinen besonderen Grund, denn in der Vergangenheit – Weima­rer Republik und Kaiserreich wurde das Militär zum Niederschlagen von Demonstrationen einge­setzt. Gut, jetzt übernimmt es die Polizei, aber nicht mit der Schusswaffe, sowie das Militär. Im dritten Reich wurde 1933 die SA als Hilfspolizei eingesetzt und die SS hatte die Aufgabe, bei inne­ren Unruhen sofort und mit Waffengewalt einzugreifen.

Doch wir, hier in der Bundesrepublik Deutschland benötigen kein Militär, das bei Demonstrationen eingereift, dafür ist die Polizei zuständig, die wurde auch entsprechend geschult.

Ich denke, das tue ich auch manchmal, dass bestimmte politische Kreise der CDU, vielleicht auch aus anderen Parteien, gerne die Bundeswehr gegen Demonstranten einsetzen würde, sogar mit Schusswaffengebrauch, aber so etwas muss man unterbrinden.

Wir brauchen keine amerikanischen Verhältnisse, wo man die Nationalgarde gegen Demonstranten einsetzt. Aber der Verteidigungsminister und der Innenminister träumen von dem, weil sie dadurch ihre Macht damit festigen können.

Die beiden Minister sollten erst einmal richtig in der Geschichte nachlesen, bevor sie sich zu so et­was äussern, und dann noch die Verfassung zu Gunsten von Politikern ändern und zum Nachteil für die Bevölkerung.

Es soll schon so bleiben, wie es in der Verfassung geregelt ist: die Polizei ist für die innere Sicher­heit verantwortlich und die Bundeswehr für die äussere.

Das Argument, der Terrorismus sei eine Gefahr von Aussen, stimmt nicht, weil Terroristen interna­tionale Verbrecher sind, und Verbrecher werden von der Polizei gesucht und gegebenenfalls auch von diesen festgenommen und verhört.

Die derzeitige Situation in Afganistan ist anders, denn die Regierung hat die Völkergemeinschaft gebeten, sie bei der Bekämpfung des Terrorismus im eigenen Land zu helfen.

Die Trennung in äussere und innere Sicherheit ist gut so, denn auch die Trennung von gesetzgeben­de, ausführende und richterliche Gewalt sichert die Menschenrecht des Einzelnen.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke die Gewaltenteilung muss sein“

Donnerstag, 27. September 2007

Terrorangst schüren

Es ist schon etwas eigenartig, wenn man die Medien durchschaut, so stösst man regelmäßig auf Äusserungen von Politikern, aber nur auf einige aus einer bestimmten politischen Richtung, die die Ängste bei Bürgern schüren, dass auch die Bundesrepublik Deutschland vom Terror nicht verschont bleiben würde.

Natürlich werden auch wir Terroranschläge erleben, die vielleicht vielen Bürgern das Leben kosten werden, aber es sind nicht nur religiöse Fanatiker die Bomben werfen, sondern auch Bürger aus un­serem Land sind bereit, Terrorakte gegen das eigene Volk durchzuführen.

Es ist richtig, wenn die Regierung über ihre Sicherheitsdienste versucht, den Terror im Vorfeld zu unterbinden, aber man sollte sich hüten, Angst zu verbreiten, denn die vermittelt Illusionen, dass an jeder Ecke ein Terrorist mit einer Bombe steht.

Selbst als Bürgerin oder als Bürger ist man in einer Gemeinschaft verpflichtet, die Augen und Oh­ren offen zu halten, um eventuell Verbrechen durch Zeugenaussagen aufzudecken. Diese Aufmerk­samkeit eines Menschen ist eine ganz natürliche Verhaltensweise, rechtzeitig von einer gefahr Wind zu bekommen, um dieser Gefahr entsprechend begegnen zu können.

Aber der Bundesinnenminister und seine Parteifreunde schüren deshalb die Ängste, um Verfas­sungsänderungen vorzunehmen, damit die Rechte der Bürger noch mehr eingeschränkt werden. Schon sein Verhaben, das Unschuldsprinzip in ein Schuldprinzip umzuwandeln, deutet daraufhin, dass man in unsereer Republik Zustände erreichen will, die ähnlich sein sollen, wie im dritten Reich.

Ich habe nichts gegen Online-Durchsuchungen, wenn man dadurch die Ängste der Bürger beheben oder mindern kann, aber diese Durchsuchungen müssen richterlich genehmigt werden, so wie bei einer Haussuchung, alles andere wäre ein Verstoss gegen die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen.

Was kommt danach, wenn man verfassungsgemässe Rechte ausser Kraft setzt, dann kommt die Diktatur, und wir landen dann wieder im einem Zustand, wie in dem des dritten reiches, aber dazu habe ich wirklich keine Lust.

Das Ängste schüren, ist eine typische Eigenschaft der Amerikaner. Wenn die nur einen Floh husten hören, dann rufen sie den Notstand aus, und reden dann von einer weltweiten Seuchengefahr. Eini­ge Politiker in der Bundesrepublik springen auf einen derartigen Zug mit auf, aber denen geht es nicht um die Seuchengefahr, sondern darum, Persönlichkeitsrechte der Bürgerinnen und Bürger ein­zuschränken, um mehr an Macht zu bekommen.

Aus diesem Grunde werden Schreckensmeldungen verbreitet, in der Hoffnung, dass sich die Bürger wie Schlachtvieh benehmen, um sich widerstandslos, zur Schlachtbank führen zu lassen.

Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger passt auf eure rechte auf, denn wir haben bisher noch nicht versucht, durch Neuwahlen eine bestehende Regierung unser Vertrauen zu entziehen, weil wir es nicht können, denn die sogenannten Väter des Grundgesetzes haben wissentlich einen Volksent­scheid in einer derartgen Situation nicht in das Grundgesetz mitaufgenommen. Das zeigt deutlich den wahren Charakter der Politiker in der Bundesrepublik Deutschland, denn sie verachten die wah­re Macht, die beim Bürger bezw. beim Wähler liegt.

Darum passt auf, was in der Politik vorsichgeht und lasst euch nichts gefallen, aber nur im Rahmen des bestehenden Rechts gegen missliebige Politiker vorgehen.

„ich denke also bin ich“ und „ich liebe die Freiheit und lasse sie mir nicht nehmen“

Mittwoch, 26. September 2007

Was ich liebe-züchtige ich

Diese Worte sind mir vor einigen Tagen, als ich auf dem Balkon saß, eingefallen, weil ich sie ein­mal vor einigen Jahren gehört hatte.

Besonders fällt mir bei diesen Worten auf, dass sie dann geäußert werden, wenn jemand Lust darauf hat, jemanden zu verprügeln. Das ist bei den Religionsgemeinschaften – auch Sekten genannt – der Fall. Sie äußern sich dahingehend, es stehe auch in der Bibel.

Wenn man die Sintflut dazu miteinbezieht, dann wurde die Menschheit durch Gott gezüchtigt, weil er uns, seine Kinder, doch liebt. Nur waren es Menschen, die diese Bibel geschrieben haben. Da fällt mir ein, in einem Gespräch mit zwei Damen und einem Herrn der Religionsgemeinschaft „Zeu­gen Jehovas“, kamen wir auch auf die Bibel. Ich äußerte mich dahingehend, dass die Bibel ein Werk von Menschen sei. Aber der gute Herr der Zeugen Jehovas meinte dann, diese Menschen, die die Bibel geschrieben hätten, seien doch alle inspirit gewesen, und das sei heute noch so. Ich sagte ihm dann, wenn man Spiritus intus habe, dann könne man alles Mögliche schreiben. Gut,er war dann sauer, dann war ich nicht mehr sein zukünftiger Freund.

Zurück zur Liebe und Züchtigung. Für mich persönlich ist „wenn ich liebe, den züchtige ich auch“ ist es ein Hohn, weil man kein Lebewesen mißhandeln darf, ob jetzt physisch oder psychisch, denn kein Mensch hat das Recht, anderen Lebewesen zu schädigen.

Da wir Fleischfresser sind, denn aufgrund unseres Stoffwechsels sind wir Allesfresser, müssen wir die sogenannten Nutztiere entsprechend ohne Qualen töten, wenn wir sie töten.

Was steckt dahinter, wenn andere Menschen, hier aber meistens schwächere Menschen wie Kinder und Frauen, verprügelt werden oder vornehm ausgedrückt, gezüchtigt werden? Ich denke, da steckt sehr viel dahinter.

Es kann eine Form von Sexualität sein, wenn der Schläger ein Kind oder eine Frau verprügelt, dann fühlt er sich danach so wohl wie nach einem Orgasmus.

Auch kann es ein Gefühl von Macht sein, wenn er anderen durch die Prügel zeigt, wie mächtig er ist.

Dann zeigt sich auch die Form von Sadismus, indem man andere Menschen durch gewalttätiges Handels Schmerzen zufügt.

Jede Form von Gewalt wird von denen weitergegeben, die diese Gewaltstrukturen erfahren haben, und sie geben sie an diejenigen weiter, die selbst zu schwach erscheinen, sich wehren zu können.

Liebe und Züchtigung widersprechen sich, weil man keinen Menschen, den man liebt, gleich züch­tigen kann, auch wenn es ein Kind ist. Oder nehmen wir einmal an: man hätte seine Frau im Arm und man streichelt sie und ist zärtlich. Plötzlich kommen Emotionen auf, und man hat das Gefühl, jetzt muss du deine Frau verprügeln. Ich kann es nicht. Vielleicht können es andere, aber die sollte man in die Wüste schicken, um im Sand Seerosen anzupflanzen.

Doch mir ist nie eingefallen, diejenigen, die ich liebe, zu züchtigen, was ich weiterhin nicht tun werde.

„ich denke also bin ich“ und „ich schlage niemanden, weil ich es nicht will“

Montag, 24. September 2007

Gibt es Demokratie?

Wenn man die politischen Verhältnisse der Bundesrepublik Deutschland betrachtet, dann könnte man eigentlich sagen:“es gibt Demokratie“.

Was ist Demokratie? Der Begriff bezw. das Wort kommt aus dem Griechischen und heißt: „Volks­herrschaft“. Das würde bedeuten, dass die Macht beim Volke als beim einzelnen Bürger liegt, er hat die eigentliche Macht.

Ich bleibe noch etwas in der Antike. Die Griechen waren die ersten, die diese Form von Staatsfüh­rung in ihr Volk einführten, aber wie sah es eigentlich wirklich aus? Hier kann ich mich einerseits auf Platon beziehen, der sich über das politische System so äußerte, dass nur die Freien die eigentli­che Macht hatten, sie konnten bei Entscheidungen mitabstimmen. Die Unfreien, Sklaven und Kriegsgefangenen blieben aussen vor.

Wenn es um Fragen, die den Staat betrafen, dann mußten alle, die das Wahlrecht bezw. das Bürger­recht hatten, gemeinsam eine Entscheidung treffen.

Jetzt kehre ich wieder in unsere Zeit zurück, dort ist Demokratie etwas anders formuliert: „Volks­herrschaft, die freie Wahl des Volkes an der Machtausübung durch die Wahl eines Vertreters zur Regierungsbildung, eine Gleichberechtigung in der Mitbestimmung in gesellschaftlichen Gruppen.

Gut, wir haben den Begriff der Volksherrschaft, das bedeutet, ich kann wählen oder mich wählen lassen, also bin ich gleichberechtigt in der Ausübung meiner Macht und in der Mitbestimmung zur Bildung von politischen Gruppen, hier sind es die Parteien.

Wenn man es genauer betrachtet, so kann man eigentlich nur über politische Gruppen erreichen, dass man gewählt werden kann, um an die Macht zu kommen, natürlich stellvertretend für die Wäh­ler.

Wenn ich mich als Parteiloser zur Wahl stelle, habe ich sehr schlechte Karten, gewählt zu werden, weil mir als Parteiloser die finanziellen Mittel fehlen, den Wahl so zu führen, dass ich gewählt wer­de, und als Abgeordneter in das Parlament einziehen kann.

Wenn auch die Macht vom Volke ausgeht, so hat das Volk keine Macht, sondern der gewählte Ver­treter zieht in das Parlament ein, und er arbeitet nur für den, der ihm die Möglichkeit gibt, materiel­les Vermögen zu sammeln. Die, die den Volksvertreter gewählt haben, sind die Dummen, weil der gewählte Volksvertreter nie ihre Interessen, die der Wählers, vertreten wird.

Man kann immer sagen, nach der Wahl ist vor der Wahl, nichts bewegt den Volksvertreter dazu, den Wähler wirklich zu vertreten.

Prinzipiell geht die Herrschaft nicht vom Volke aus, sondern von den Parteien, die die Volksvertre­ter in einer Wahlliste aufstellen, so dass man gezwungen wird, nur die in der Liste aufgeführten Par­teigenossen zu wählen.

Für mich gibt es solange keine Demokratie, solange emense Interessen von Parteien bestehen, an die Macht zu kommen, denn nur sie geben vor, wer gewählt wird oder wer nicht. Wer die Interessen der Wähler vertritt, den wird keine Partei für eine Wahl aufstellen.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, eine wirkliche Demokratie gibt es nicht“

Dienstag, 18. September 2007

Abschuss eines Passagierflugzeugs

Jetzt blüht wieder die Diskussion über den Abschuss eines Passagierflugzeugs, wenn es von Terro­risten entführt wurde und für einen Anschlag missbraucht wird. Der Verteidigungsminister hat schon einen mündlichen Befehl an Piloten der Luftwaffe gegeben, wenn die Situation eintritt, dann den Abschuss vorzunehmen.

Verfassungsrechtlich ist es bedenklich, denn auch das Bundesverfassungsgericht hatte einer Verfas­sungsänderung nicht zugestimmt, so dass es keine gesetzliche Grundlage gibt, dass ein Abschuss keine strafrechtlichen Folgen haben würde.

In der derzeitigen Situation ist es wohl strafrechtlich relevant, wenn so ein Fall eintritt, und ein Bundeswehrpilot schiesst wirklich auf Befehl die entsprechende Verkehrsmaschine ab.

Ich betrachte es als Mord, wenn Unschuldige sterben, und es hat vorher keine gesetzliche Grundla­ge gegeben, die einen derartigen Abschuss legitimiert. Auch wenn eine gesetzliche Legimation vor­liegen würde.

Das Schlimme in dieser Sache ist es, dass der Staat keinerlei Rücksicht auf die Angehörigen der Opfer nimmt, die unschuldigt ums Leben gekommen wäre, denn die Gesetzesänderung sieht keine Entschädigung für die Anehörigen der Opfer vor, sowie sich bisher der deutsche Staat davor drück­te, an die Opfer von Straftaten aus der NS-Zeit, Entschädigungen zu zahlen.

Ein solches Gesetz wird viele Opfer haben, nicht nur die Passgiere der Flugzeuge, auch die am Bo­den, die durch Flugzeugteile getroffen werden, aber auch die Piloten, die mit der Tötung von hun­derten Menschen leben müssen.

Hier sieht man deutlich, dass wieder einmal auf einen Befehlsnotstand zurückgegriffen wird, um das strafrechtlich relevante Handeln von Verteidigungsminister und Soldaten zu unterdrücken. Wie pervers sind Menschen, besonders die, die von Demokratie reden, sich aber nicht an die Grundsätze der Demokratie halten.

Wenn man sich schon wehren muss, dann muss man auch die Voraussetzungen schaffen, die es möglich machen, Opfer aus einem solchen Handeln, zu entschädigen, aber auch deren Angehörigen, wenn die Opfer nicht überlebt haben.

Hoffentlich tritt eine derartige Situation nicht ein.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, es gibt keine Demokratie“

Dunkle Masse

Es gibt wieder Fortschritte in der Erkenntnis über die Möglichkeit, dass möglicherweise keinen Ur­knall gegeben hat. Vor einigen tagen sind Astronomen auf eine Masse von Dunkler Materie gestos­sen, die sie nicht richtig einschätzen können, und besonders nicht ihre Entstehung.

Die ganze Hintergrundmaterie gibt noch immer Rätsel auf, denn ihre Entstehung kann keiner von den Astronomen nachvollziehen, weil zuviel Unklarheiten bestehen.

Die dunkle Materie kann schon dagewesen sein, also vor dem Urknall, aber dann hätte es keinen Urknall gegeben. Das würde wieder heißen, das Universum, in dem wir unsbefinden, würde sich ausdehnen und dann einen bestimmten Punkt erreichen, an dem sich das Universum wieder zusam­menzieht.

Oder gibt es auch die Möglichkeit, dass aus der dunklen Materie ein Universum entsteht, und ir­gendwann eine Schwelle überschreitet, plötzlich verschwindet, unsichtbar wird, und in milliarden von Jahren wieder sichtbar wird?

Es gitb soviele Spekulationen über die Entstehung des Universums, aber keiner könnte bisher sa­gen, wie es wirklich entstanden ist. Jeder sogenannte Experte gibt seinen Senf dazu, manche glau­ben es andere wieder nicht.

Ob wir in naher oder ferner Zukunft erfahren, was sich wirklich im Universum abspielt, und welche Rolle die dunkle Materie im Universum tatsächlich spielt, darüber denke ich nach, aber obwohl ich genau weiß, dass die Lebenszeit eines Menschen sehr kurz ist, um es zu erfahren, bleibe ich weiter­hin neugierig.

Was mich manchmal meschuke macht, ist das ständige Gesülze ohne eine klare Aussage, ob es sein könnte oder nicht sein könnte, dass das Universum durch einen Urknall entstanden ist.

Eigentlich könnte es egal sein, wie das Universum entstanden ist, denn wir werden geboren, leben und sterben irgendwann einmal. Ist das nicht schön.

„ich denke also bin ich“ und „ich liebe die dunkle Materie“

Montag, 17. September 2007

Psychiater glauben am wenigsten an Gott

Warum sollten auch die Psychiater an Gott glauben, wenn sie nicht einmal an ihre eigenen Erfolge in der Therapie mit Menschen glauben. Es ist auch schwer an etwas zu glauben, an was viele Men­schen Glauben, besonders in Zeiten von Katastrophen, aber wenn es ihnen schon besser geht, dann ist auch das Symbol, an das sie glauben wieder verschwunden oder befindet sich im Nebel der Trübsinnigkeit.

Bei den Psychiatern ist es so, dass sie den Glauben von vornherein nicht mit in die Therapie von Menschen hineinnehmen wollen, damit sie kein gestörtes Verhältnis zum Glauben und zum Men­schen bekommen wollen.

Der Psychiater selbst fixiert den Menschen und dessen Probleme, die ja von dem Menschen selbst, also vom Patienten, produziert worden sind. Nur da hat er die Möglichkeit, dem Menschen zu hel­fen. Allein mit dem Glauben kann er nichts anfangen.

Aber hier geht es nicht um den Glauben, wenn man nicht an Gott glaubt, sondern daran, dass für den Psychiater, Gott nicht da ist , denn wenn man den Glauben heranzieht, um einem Menschen zu helfen, dann wird es schwierig, dem Menschen klar zu machen, auch ohne den Glauben fertig zu werden.

Ich glaube auch nicht an Gott, denn wo soll er sein. Er ist nur eine fiktive Gestalt, die die Gestalt vom Menschen bekommen hat. Er hat genau das gleiche Verhaltensmuster, das auch Menschen zei­gen.

Wir Menschen suchen immer etwas, woran wir uns emotional festhalten können. Fehlt dieser Halt, dann erfinden wir etwas, was uns Halt geben kann.

Wenn es einen Gott geben würde, dann hätte er schon etwas unternommen, dass auf unserem Plane­ten Frieden herrschaft, aber davon gibt es keine Spur.

Die Kirche hält am Glauben fest, weil der Glaube eine gute Einnahmequelle ist, damit die Priester­schaft ein ausreichendes Einkommen. Aber ich gönne es ihnen, warum nicht, denn wir werden auch von anderen beschiessen.

Also haben die Psychiater keinen Gottesglauben, aber ich finde es fein, dass sie wenigstens ihren Patienten den Glauben lassen, mir wäre es schnuppe, obwohl ich könnte eigentlich wieder einmal meine Scheinheiligkeit ins Spiel bringen.

„ich denke also bin ich“ und „ich glaube nicht, weil es nichts zu glauben gibt“

Sonntag, 16. September 2007

Gibt es das Böse?

Nun ja, wenn man bedenkt, dass viele Menschen dieses Wort, das es in vielen Sprachen gibt, aus­sprechen und darüber abfällig und verbittert denken, dann muss schon etwas daran sein, wenn man sich die Frage stellt „gibt es das Böse?“.

Eigentlich ist das Böse nur ein Begriff, der dann verwendet wird, wenn jemand gegen die geltenden Regeln einer Gesellschaft verstösst, oder wenn die Menschen etwas tun, was in den Augen der an­deren Menschen etwas Schreckliches ist.

Die Evolution hat dem Menschen diesen Begriff „Böse“ nicht mitgegeben, auch genetisch ist dieser Begriff nicht verankert. Wir Menschen haben ein Triebpotential, was auch andere Lebewesen ha­ben, so dass sie überleben können, bezw. die Art Mensch überleben kann.

Aber da wir Menschen ein kulturelles Gut entwickelt haben, das über den Triebbedürfnissen des Menschen steht, so sind wir zu gespaltenen Persönlichkeiten geworden. Einerseits leben wir mit dem Potential, was uns die Evolution mitgegeben hat, aber andererseits müssen wir mit anderen Menschen zusammenleben, so dass wir eine kulturelle Basis geschaffen haben, um das Zusammen­leben gestalten zu können.

Hier kommt es dann zu unterschiedlichen Meinungen, was böse ist und was nicht, d.h. das Handeln und Verhalten des einen Menschen kann böse sein, so die Regeln der Gemeinschaft aber nicht die von einigen Menschen, dann wieder kann das Handeln und Verhaltens eines Menschen nach den Regeln der Gemeinschaft nicht böse sein, aber nach der Meinung von einigen Menschen kann es doch böse sein.

Vom „Bösen“, so will ich es einmal nennen, geht immer eine Schuldzuweisung aus, d.h. immer an­dere haben Schuld an dem, was passiert ist.

Hier muss ich wieder einmal in unsere Vergangenheit zurückgehen, denn hier offenbart sich eigent­lich das, was man als real bestimmen kann.

Unsere Vorfahren waren Nomanden, die sich ständig auf Wanderschaft befanden, denn sie suchten neue Jagdreviere, um überleben zu können. Dabei kamen sie anderen Horden in die Quere und na­türlich gab es Zoff zwischen diesen Gruppen. Der Meistens damit endete, dass ein Gruppe niederge­macht wurde und Frauen und Kinder wurden in der Gruppe der Sieger aufgenommen. Für die Men­schen war es das Leben, und es war nichts Böses, wenn man, um zu überleben, andere Menschen tötete.

Mit der Sesshaftwerdung und der Bildung von größeren Gemeinschaften wie Stämme und Völker, wurde auch die Führungsschicht dieser Gemeinschaften gebildet. Aber auch hier ging es nur um das Überleben der Gemeinschaft und ein geregeltes Zusammenleben innerhalb der Gemeinschaft. Jetzt kommt das, was dann dazu führte, dass das Böse plötzlich erschien, aber mit der Entwicklung von Religionen. Es gab Götter, meist noch Naturgötter und Dämonen. Die Dämonen wurden dann über­wiegend als böse angesehen.

Auch die hebräische Religion, das „Alte Testament“ zeigt das Böse im Menschen auf. Doch in Mo­ses 1 erschuf Gott die Erde und alles was zur Erde gehörte innerhalb von sechs Tagen, doch dann war er fertig und brauchte ein Pause, die legte er dann am siebenten Tag ein. In diesen sechs Tagen, also am sechsten Tag schuf Gott den Menschen nach seinem Ebenbild. Ich lasse es einmal so ste­hen, aber wenn wir nach Gottes Ebenbild geschaffen wurde, dann muß Gott selbst etwas in sich ha­ben, was man als böse bezeichnen kann.

Ich sehe im Menschen das, was er wirklich ist, eine Tierart, die sich von anderen Tierarten abheben konnte, indem sie kreativ wurde und begann, die Erde zu zerstören und Tierarten zu vernichten.

Wenn man es so will, dann ist das Böse da zu suchen, denn strenggenommen ist das Böse, der Mensch. Aber er ist der Meinung, das Böse sei Satan und diejenigen, die mit Satan kooperieren. Ich sehe darin, nur eine Schuldzuweisung an jemand, den es nicht gibt.

Heute schimpft Bush auf die sogenannten Schurkenstaaten und beschimpft den zugedröhnten Bin Laden als das Böse, aber wenn man genau hinsieht, ist doch eigentlich Bush und seine kriminellen Wirtschaftbosse das Böse. Vielleicht bin ich auch das Böse, also habet Angst vor mir.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke das Böse gibt es nicht“

Donnerstag, 13. September 2007

Persönlichkeitstest

Braucht man überhaupt einen Persönlichkeitstest? Eigentlich nicht, weil man auch durch Teste nicht herausfinden kann, welche Persönlichkeit der Betreffende ist, der gerade getestet wird.

Diese Teste wurden von Wissenschaftlicher entwickelt, weil sie sich einen Namen machen wollten, und da die Institute, bei denen sie angestellt sind, private Investoren haben, die regelmäßig wissen wollen, was bisher an wissenschaftlichen Arbeiten entwickelt wurde und welche Ergebnisse heraus­gekommen sind.

Das ist aber in allen wissenschaftlichen Disziplinen so, die von privaten Investoren gesponsert wer­den. Es ist natürlich klar, dass diese Sponsoren an Steuern einsparen, weil sie alles, was sie in diese Institute an finanziellen Mitteln hineinstecken, von den Steuern absetzen können.

Zurück zum Persönlichkeitstest. Mit diesem Test sowie auch mit anderen will man den Menschen besser erfassen können, aber es geht nicht so einfach, denn die Menschen sind unterschiedlich, dazu kommt noch der kulturelle Bereich, in dem die Testperson aufgewachsen ist und gelebt hat.

Man kann vielleicht den sogenannten intellektuellen Bereich erfassen, aber auch nicht so, um seine intellektuellen Fähigkeiten wirklich aufzudecken, weil es bei einer Persönlichkeit viele unbekannte Bereiche gibt, die man nicht bestimmen kann, weil sich ein Mensch auch beim Testen verstellen kann, um im Test besser wegzukommen, was jeder Mensch macht, um eine höherdotierte Stellung in der Gesellschaft zu bekommen.

Aber eigentlich ist jeder Mensch eine Persönlichkeit, wenn man von den genetischbedingten Orga­nismen absieht. Der Mensch ist da, entwickelt sich, was weiß vorher nicht, wie er sich letztendlich entwickeln wird, aber er ist da und lebt. Wie er sich entwickelt hat, hängt immer von verschiedenen Faktoren ab, die in der physischen und psychischen Grundstruktur des einzelnen Menschen liegen, denn vorgeben hat die Evolution nichts, ausser den genetischbedingten Urtrieben des Menschen, um zu überleben, diesen Trieb haben wir alle in uns, der aber wichtig ist, damit wir überleben können.

Aber welcher Persönlichkeitstest will das alles erfassen, um den Menschen als sollen darstellen zu können?

Das kann man nicht darstellen, dass der Mensch vollkommen in seiner Persönlichkeitsstruktur er­fasst wird. Der Persönlichkeitstest enthält nur die Hinweise über die Testperson, die von einer Fir­ma oder Behörde gefordert wird, um den Betreffenden in den jeweiligen Arbeitsprozess einspannen zu können. Der Persönlichkeitstest ist im Grunde genommen nur für einen Bereich zielgerichtet. Also erfasst der Test nur einen Teil der Person und nicht das Ganze dieser Person.

Darum kann man diese teste, wie auch alle anderen Teste als Mumpiz betrachten, als Zeitvertreib für Wissenschaftler, die mit ihrer Lebensarbeitszeit nichts Gescheites anfangen können.

Wenn man es genau sieht, dann vertrödeln wir nach Ansicht der Arbeitgeber sowieso unsere Zeit, weil es denen lieber ist, wenn der arbeitende Mensch bei ihnen Sklavenarbeit verrichtet, damit er als Arbeitgeber reich wird. Verlassen wir den Arbeitgeber, es gibt auch anständige.

Schaut euch einmal einen oder mehrere Persönlichkeitsteste an, dann werdet ihr selbst dahinter kommen, auf was Menschen kommen, wenn sie mit ihren verkorksten Gehirn spielen.

„ich denke also bin ich“ und „ich lebe also bin ich eine Persönlichkeit“


Montag, 10. September 2007

Frau des Kapitäns

Kapitän Bumerang war mit seinem Schiff der „Rhinozerus“ im Hafen von Tunis. Das Schiff ankerte im Hafen und die Ladung war gelöscht, er wollte am nächsten Morgen wieder in See stechen, als er über das Deck schlenkerte und an einem seiner Matrosen vorbeikam, der auf einem Schifferklavier spielte. Er blieb kurz stehen.

„Hein“, sagte er zum Matrosen, „das ist alles Tüdellüt (Quatsch oder Unsinn).“

Auf des Schulter des Kapitän sass sein Papagei Fietje.

Am nächsten Morgen lief das Schiff aus, passierte Gibraltar und fuhr dann in Richtung England, um durch den Kanal nach Hamburg zu kommen.Sie fuhren in die Nordsee rein, als sie von einem Kriegsschiff verfolgt wurden. Plötzlich schoß das Kriegsschiff. Der erste Schuß ging vorbei.

Der Kapitän rief: „Backbord vorbei“

Dann folgte der zweite Schuß, der ging auch vorbei.

Der Kpitän rief: „Steuerbord vorbei.“

„Mehr auf Fahrt, Jungs, mehr Fahrt, schneller, schneller“, rief der Kapitän in den Maschinenraum. Und das Schiff nahm an Fahrt auf und der Schornstein qualmte.

Endlich erreichten sie die Elbe und den Hamburger Hafen.

Da rief der Kapitän laut: „Hurra, hier landen wir.“

Der Kapitän verlässt sein Schiff, um zu seiner Frau zu fahren. Er nimmt seinen Papagei natürlich mit. Die Freude der Ehefrau ist groß, denn sie freut sich auf ihren Kapitän, der jetzt nach neun Monaten wieder da ist.

Am nächsten geht der Kapitän zur Reederei, um Unterlagen für seine nächste Fahr zu holen. Die Frau ist mit dem Papagei allein. Sie setzt sich an das Klavier und sagt zu dem Papagei: „So jetzt spiele ich die etwas vor.“ Der Papagei guckt etwas komisch, aber sagt nichts.

Die Frau beginnt schwungvoll an zu spielen, als plötzlich der Papagei sagt: „ Alles Tüdellüt.“

Die Frau hört sofort mit dem Klavierspielen auf, dreht sich zu dem Papagei um, steht auf, geht zum Tisch, auf dem noch das Kaffeegeschirr steht, nimmt eine Tasse und wirf sie in Richtung des Papageis, der beugt sich nach rechts und die Tasse geht vor. Er ruft: „Bachbord vorbei.“ Die Frau wirft die nächste Tasse, und er ruft: „Steuerbord vorbei.“ Und so geht es weiter, bis kein Geschirr mehr auf dem Tisch geht. Sie geht zum Papagei und ergreift seine Beine, und dreht ihn im Kreis herum. Der Papagei schreit: „ Jungs nehmt Fahrt auf, schneller, schneller.“ Die Frau ist so richtig in Fahrt, und sie schmeißt den Papagei in die Ecke, und der schreit. „Hurra, hier landen wir.“

Diese Geschichte soll wirklich passiert sein. Ich habe sie noch als Junge von Hein Hever gehört.

Manche denken das ist Seemannsgarn, vielleicht.

„ich denke also bin ich“ und „ich spinne sehr gerne Seemannsgarn“

Sonntag, 9. September 2007

Bibel

Was ist eigentlich die Bibel? Wenn man hat und sie durchliest, dann stellt man fest, besonders wenn man zwischen den Zeilen liest, dass dieses Buch ein Werk von Menschen ist. Sie wurde angeblich 1000 v.Chr. von den Hebräern geschaffen. Jetzt muß man sich einmal die Situation vorstellen, dass Nomadenstämme durch die wüstenhaften Landstriche ziehen, immer auf der Suche nach neuen Weideplätzen für ihre Ziegen- und Schafherden. Dann gab es noch die stillen Nächte, meistens eis­kalt, wenn sich der sternenklare Himmel über die Wüste auftat und die Hirten schauten in diese Sternenpracht, und was geschah dann?

Sie dachten nach. Aber worüber dachten sie nach, doch nicht darüber, ob in dieser Nacht die Raub­tiere durch das Sternenlicht eine bessere Sicht für ihre Ausflüge hatten? Nein, darüber bestimmt nicht, sondern wer hat das alles geschaffen, die Sterne, den Mond und die Sonne?

Auch tagsüber kamen die Gedanken auf, wer könnte das Land geschaffen haben, die Menschen und die Tiere und die Pflanzen?

Dann kamen durch die Situation von Durst und Hunger auf, sie waren dann manchmal im Delirium, nicht besoffen, und sahen dann Bilder, die ihnen ihre eigenen Gedanken vorgaukeln, durch das Ge­hirn, das wußten sie damals nicht, was auch heute der größte Teil der Menschheit auch nicht weiß.

Dann kam plötzlich der Gedanke auf, es könnte ein höheres Wesen gewesen sein, das alles erschaf­fen hat. Man mußte diesen Wesen einen Namen geben, also war es Gott.

Dieser Gott wurde nach den Wesen der Menschen geschaffen, er hatte alles das, was auch der Mensch hatte. Also hat der von Menschen erschaffene Gott die Wesenszüge der Menschen. Der Gott kann gütig sein, er kann bestrafen, und er kennt auch die Rache. Wenn es nicht nach seinem Willen geht, dann kommt die große Keule.

Bis heute schiebt man dem Gott alles unter, besonders die die Katastrophen oder auch die Unfähig­keit des Menschen, etwas zu ändern, damit es zu keinen Katastrophen kommt.

Im Prinzip ist die Bibel ein Gesetzeswerk, das das Zusammenleben von Menschen regelt. Wer ge­gen die Gesetze verstößt, der wird bestraft. Die Bibel ist als Gesetzeswerk häufig geändert worden, denn die Änderungen von Passagen kann man auch in den Texten nachlesen. Aber die Bibel ist auch ein philosophischen Werk, denn vieles in der Bibel kann das Zusammenleben von Menschen erleichtern, und auch dem Menschen Lebensweisheiten mit auf den Weg durch das Leben geben.

Gut, ich selbst halte mich nicht an die Bibel, wenn ich meinen Gang durch die Instutionen des Le­bens mache, aber es gibt auch andere philosophische Literatur, die sich nicht auf ein höheres Wesen als Vorbild beschränken, sondern die den Verstand des Menschen ansprechen, und alles was er mit seinen Sinnen wahrnimmt, diese Wahrnehmungen verarbeitet und in persönliche Lebensqualität umsetzt.

Alle Werke, die die Menschen erschaffen haben, sind von Qualität und geben Hinweise, wie man sein Leben gestalten könnte, aber jeder muß seinen eigenen Weg finden.

Man kann alle Werke lesen, aber man sollte die Passagen für sein persönliches Leben umsetzen, die auch diesem Leben angepasst sind. So habe ich auch die Bibel gelesen, aber nur aus der Sicht, dass es ein Werk von Menschen ist, und nicht den Anspruch darauf zu haben,ein Werk von Göttern zu sein.

Aber wer daran fest glaubt, dem sollte man diesen Glauben nicht nehmen, denn auch mit dem Glau­ben, lässt es sich gut eben, warum auch nicht.

Wirklich es sind keine Lebensweisheiten, davon bin ich noch weit entfernt, ich fange erst an, wenn es keine Menschen mehr auf der Erde gibt, obwohl dann, kann ich meine Weisheiten für mich be­halten, vielleicht gibt es Wildschweine, die meinen Worten folgen können.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin also denke ich“

Partnerwahl

Lange habe ich schon längere Zeit drüber nachgedacht, natürlich kann ich denken, worüber ich mich freue, denn manche Politiker können es nicht, wie wählen Menschen ihre Partner aus, ob jetzt hetro veranlagte, oder gleichgeschlechtlich veranlagte Menschen ist egal.

Sie werden ihren Partner nach Sympathien oder auch aus den Gefühlen oder nach seinem Äußeren auswählen.

Unsere Vorfahren hatten darin scheinbar keine so großen Probleme, denn in der Vorzeit ging es den Menschen darum, zu überleben, d.h.es mußte immer genügend Nachwuchs gezeugt werden, um den Bestand der Art zu sichern, oder später den Bestand des Stammes oder Volkes.

Es gab verschiedene Kriterien, nach denen die Frau ihren Partner auswählte: 1. es kam der Zufall ins Spiel, die Frau war allein, aber auch der Mann. Da bekannt ist, vielleicht bei den Männer nicht, hatte der Mann damals immer Trieb, heute ist es nicht anders, also vernaschte er die Frau. Wenn der Frau der Mann einigermaßen sympathisch war, dann ließ sie es geschehen, wenn nicht, dann wehrte sie sich, hier spricht man von einer Vergewaltigung, die nicht bestraft wurde, ausser ein anderes männliches Stammes- oder Hordenmitglied hatte vorher schon Anspruch auf die Frau gestellt, und wenn dieser Mann stärker war, dann erschlug er diesen Vergewaltiger oder ließ ihn bei der nächsten Jagd vom Mammuts mit deren Beine den Rücken des Mannes massieren. 2. Die Frau wählte den Partner aus, der ein gutes Jäger war und damit ihren Lebensunterhalt sichern konnte. 3. Die Frau zeigte einem Mann ihre Gefühle, weil sie ihn liebte, und nur der für sie in Frage kam, der Erzeuger ihrer Kinder zu werden.

Heute ist es so, daß die Frau einen Hausmann, einen Mann, der Kohle hat und einen Liebhaber haben möchte, und alles zu gleicher Zeit. Von der Natur her, könnte eine Frau drei Männer haben, denn sie ist eigentlich stärker als die Männer. Bei Geschlechtsverkehr kann sie mehrere Männer nacheinander verkraften, ohne das sie irgendwelche konditionellen Schwierigkeiten nach dem Orgasmus hat, und außerdem kann sie eigentlich nur einen Mann richtig mit Gefühl lieben und zwar den, der für sie und ihre Kinder wichtig zum Überleben ist. Aber wer wird das sein? Die Antwort auf diese Frage müssen sich die Frauen selbst geben.

Wie habe ich meinen Partner gewählt? Das möchtet ihr gerne wissen? Es war das sogenannte Bauchgefühl, was mir innerlich sagte, diese Frau oder keine. Ich habe die Frau bekommen und das „keine“ habe ich woanders hingeschickt. Ich weiß nicht, wo das „keine“ heute lebt.

Mehr kann ich nicht zu meiner Partnerwahl sagen, aber nur eins, dass für meine Partnerin auch der richtige gewesen sein muß. Gut, sie wollte immer ein großen dunkelhaarigen Mann, aber dafür hat sie den Zwergenkönig bekommen, der immernoch einen großen Schatz in den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen hat. Nur kann ich diesen Schatz nicht heben, weil die sieben Zwerge schon seit vielen Jahrhunderten im Streik sind.

Ich selbst denke, dass die Partnerwahl eine spontane Angelegenheit ist, denn auf den richtigen Moment kommt es an, ob die Beziehung ein ganzen Leben hält oder nur kurz ist.

Macht euch, ihr lieben Menschen keine Gedanken über die Partnerwahl, das was in den Medien geschrieben oder gesagt wird, ist gequierlte Hühnerscheiße, die Wissenschaft braucht Ergebisse, um weiterhin Gelder zu bekommen, und die Medien brauchen Schlagzeilen, damit sich die Schmierblätter und Nachrichten in den anderen Medien verkaufen lassen.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin nicht verheiratet weil nur Frauen heiraten“

Samstag, 8. September 2007

Waffengesetzänderung

Nach dem Vorfall an einer Schule in Jena, es muß 2004 gewesen sein, als ein Schüler mit Waffen die dortige Schule stürmte und Schüler und Lehrer tötete, da setzte man das Lebensalter für die Be­rechtigung eine Waffe zu besitzen vom 18.Lebensjahr auf das 21.Lebensjahr hinauf.

Jetzt, vor einigen Tagen kommt der Bundesinnenminister mit dem Vorschlag, dass man wieder ab dem 18.Lebensjahr eine Waffe mit Waffenschein erwerben könne.

Der Vorschlag ging mehr von der Waffenindustrie und von den Schützenvereinen aus.

Aber warum soll eigentlich ein Mensch Waffen haben? Es reicht doch aus, dass die Polizei, die Jä­gerschaft und die Sportschützen Waffen besitzen. Zudem ist die Bundeswehr bei uns Waffenträger und mit Recht, aber alle die Personen, die Mitglieder dieser Institutionen sind, wurden an diesen Waffen ausgebildet und können mit Waffen umgehen.

Bei den Schützenvereinen werden oft schon Jugendliche zum Schiesssport herangezogen und aus­gebildet. Die Waffen sind ausserhalb der Trainingszeiten in Waffenschränken untergebracht, und auch wird die entsprechende Munition von den Waffen getrennt, was bei den Polizisten, Soldaten und Jägern auch der Fall ist.

Zurück zur Änderung des Waffengesetzes, vielmehr des Versuchs, das Gesetz zu ändern. Es ist schon gescheitert, eigentlich im Vorfeld, denn kein Politiker, bezw. die Politiker, die in der Opposi­tion stehen, hat Lust, sich danach wieder anzuhören, mit welchem Leichtsinn Gesetze beschlossen werden, wenn wieder jemand Amok läuft. Gut hier kommen dann wieder die sogenannten Killer­spiele zur Sprache, obwohl sie meistens oder überwiegend nichts mit dem Amoklauf zu tun haben. Der Politiker hat immer eine Ausrede parat, wenn es darum geht, Unbequemlichkeiten aus dem Weg zu gehen.

Ich bin grundsätzlich für schärfere Waffengesetze, besonders dann, wenn eine Privatperson einen Waffenschein oder eine Waffenbesitzkarte beantragt. Er müsste dann, den Grund für die Beantra­gung genau begründen, auch dürfte ihm der Antrag nicht genehmigt werden, wenn er gut zahlt oder ein lieber Bekannter oder Freund ist.

Auch wenn jemand beim Waffenbesitz erwischt wird, und er hat sich die Waffe illegal besorgt, dann müßte die Strafe höher ausfallen als zur Zeit.

Waffen sind gefährliche Instrumente, was ich selbst weiß, weil ich 12 Jahre selbst Soldat war. In dieser zeit habe ich für verschiedene Einheiten Waffen, die neu waren, eingeschossen und richtig justiert, eine Sauarbeit. Dazu habe ich noch sehr viel mit Sprengstoff zu tun gehabt, und kenne die Gefährlichkeit von Waffen sehr genau.

Wenn jemand meint, er müsse sich aus Sicherheitsgründen eine Waffe anschaffen, dann sollte er das lieber lassen, denn der Waffenbesitz vermittelt nur eine trügerische Sicherheit.

Ich habe nach meiner Entlassung aus der Bundeswehr nie mehr eine Waffe angerührt, und es auch vermieden, für den Wohnbereich eine Waffe anzuschaffen, um eventuell Einbrecher in Schacht zu halten.

Um sich gegen Einbrecher zu wehren, ist man auf Glück des Zufalls angewiesen, d.h. den Einbre­cher überraschen, dann gefangennehmen, wenn man es vom Alter her noch kann. Aber Katze bleibt Katze, sie ist schneller als der Drei- oder Zweibeiner.

Lassen wir Bürger das Waffengesetz sowie es ist. Die Waffenindustrie soll sich nicht in Angelegen­heiten einmischen, die nur dem Wähler und seinem gewählten Abgeordneten etwas angehen.

„ich denke also bin ich“ und „ich habe keine Waffe also bin ich waffenlos“

Donnerstag, 6. September 2007

Online-Durchsuchungen

Das Innenministerium hält starr an einer Gesetzesänderung fest, die besagt, dass das BKA auch ohne richterliche Verfügung PC's, auch private, durchsuchen darf. Herr Schäuble, der Bundesinnen­minister, besteht auf eine Durchsuchung, weil er sich davon verspricht, Kriminellen schneller auf die Spur zu kommen, insbesondere Terroristen. Was zur Zeit aktuell ist.

Gut, kann man sagen, das wäre eine vorbeugende Maßnahme, um den Bürger besser schützen zu können, aber wird nicht eines Tages mit diesem Gesetz der Bürger selbst ausspioniert? Das wäre die Frage, aber die man jetzt nur hypothetisch beantworten kann.

Natürlich habe ich selbst keine anstössigen Berichte oder sonstiges auf meinem Rechner, aber ande­rerseits möchte ich auch nicht, wenn ich ein Tagebuch auf meinem PC führen würde, dass sich ir­gendein Beamter des BKA aufgeilt. Aber für mich kommt es eigentlich nicht in Frage, nur wüßte ich nicht, wenn es wirklich das Gesetz geben würde, ob ich nicht dann obzönes Zeugs auf meinem Rechner ablegen würde, nichts Terroristisches oder Rechtsradikales, vielleicht würden sich die Be­amten dann melden, ich glaube nicht, die würden höchstens diese Seiten öfters anklicken.

Aber dieser Versuch von Herrn Schäuble wird des Öfteren kommen, auch wenn er sein Amt zur Verfügung stellen sollte, weil insbesondere in der CDU Politiker sind, die gerne in Geheimnissen der Bürger herumschnüffeln wollen, um Möglichkeiten erfahrbar zu machen, ob nicht jemand ge­gen die Zahlung einer hohen Summe erpressbar ist.

Besonders die Pädophilen unter den Politiker und deren Leidensgenossen haben Angst, bei den heimlichen Online-Durchsuchungen entdeckt zu werden. Aber nicht nur im Bereich der Sexualde­likten besteht bei den Tätern die Angst, entdeckt zu werden, sondern auch im Bereich der Banden­kriminalität, und dass die Verbindungen von Politikern und Vorständen von Wirtschaftsunterneh­men entdeckt werden, wie sie Gelder verschieben, zu Gunsten der Politiker.

Online-durchsuchungen würden einiges auffliegen lassen, aber werden die wirklichen Kriminellen im weißen Kragen erwischt und den Gerichten zugeführt, das ist fraglich.

Für heimliche Online-Durchsuchungen bin ich nicht, denn nur drei Richter wie bisher sollten über einen Antrag der Staatsanwaltschaft entscheiden, denn es sollte alles rechtlich in Ordnung sein, an­sonsten bekommen wir Zustände wie im dritten Reich und in der ehemaligen DDR.

Wenn auch die Amerikaner mit ihrem Sicherheitswahn übertreiben, muß es nicht bei uns nachgeäfft werden. Wir haben gute Polizeikräfte und die haben bisher gute Arbeit geleistet. Aber wichtig wäre es, mehr Polizeibeamte zu haben, weil das das Sicherheitsgefühl des Bürgers stärken würde.

Anstelle von mehr Abgeordneten in den Parlamenten, wäre die Personalstärke von Polizei und Jus­tiz aufzustocken. Auch die Stellen der politischen Sekretäre in den Parlamenten und bei den Minis­terien sollte man streichen, denn an Stelle dieser Weicheier könnte man mehr Personal bei der Poli­zei und in der Justiz einstellen.

Leider werden wir Bürger gegen eine Online-Durchsuchung nichts machen können. Auch wenn es immer heißt, wählt demnächst einen anderen Politiker, aber welchen Politiker kann man trauen. Vorher wird ein großes Geschrei gemacht, und hinterher stimmen die Pfeifen einem neuen Gesetz zu, und wir Bürger sind wieder einmal die Deppen

Ehrlich, ich kann euch nur hier etwas flüstern, es wurde schon immer heimlich abgehört und auch die Online-Durchsuchungen erfolgen heimlich, lasst euch nicht verarschen, von wegen Rechtstaat­lichkeit. Denn jeder Mensch, so auch mein Nachbar, möchte wissen, was die andern so treiben, aber ich, und das im Vertrauen, treibe es nicht, das Andere ist mein Geheimnis.

„ich denke also bin ich“ und „ich gehe Online weil ich durchsucht werden will“


Mittwoch, 5. September 2007

Schurkenstaaten

Schon in der Vergangenheit hatte ich diesen Begriff gelesen bzw. gehört. Die US-Regierung be­zeichnet einige Länder mit Schurkenstaat, weil es hier keine Demokratie gibt, aber was steckt wirk­lich dahinter.

Der Begriff „Schurkenstaat“ kam erst auf, nachdem der „Eiserne Verhang“ fiel, d.h. sich der Ver­band der sozialistischen Staaten auflöste, und die meisten Länder wieder souverän wurden. Jetzt be­gann für die USA das Zeitalter der Bevormundung der anderen Länder, weil man diesen ehemali­gen sozialistischen Ländern Demokratie vermitteln wollte, d.h. im Klartext, amerikanische Demo­kratie, wenig Reiche und viele Arme.

Auch spielt bei den US-Regierungen die Neigung eine große Rolle, Weltpolizist zu sein, um in der Welt für Recht und Ordnung zu sorgen. Doch für welches Recht und für welche Ordnung?

Jedes Volk auf dieser Erde hat andere kulturelle Werte, dadurch unterscheiden wir uns, denn kultu­relle Werte wachsen über Jahrtausende, was bei dem amerikanischen Volk nicht der Fall ist, denn es gibt nur multikulturelle Werte, aber gleichzeitig auch die Werte, die von Wirtschaftsbossen fest­gelegt werden, was gleichzusetzen ist, mit dem Wertvorstellungen der amerikanischen Politiker.

Aber man keinem Volk seine Wertvorstellungen aufzwingen und auch nicht seine Meinungen, was besonders die Bush-Regierung gerne macht. Denn wer sich dieser Regierung nicht unterordnet, der wird ausgegrenzt und gehört dann zu den Schurkenstaaten.

Auch die Bunderregierung von Kanzler Schröder wollte sich der US-Regierung nicht unterordnen, als US-Truppen den Irak überfielen. Rumsfeld, damals Verteidigungsminister der USA, bezeichnete daraufhin, die BRD als Schurkenstaat.

Warum nennt ein Schurkenstaat wie die USA andere Staaten als Schurkenstaat, denn es wäre ange­bracht erst einmal in seinem eigenen Staat einiges in Ordnung zu bringen, d.h. Sozialversicherungen wie Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen für alle, ausreichende Löhne, die so gestal­tet sind, dass ein Mensch davon leben kann, und die Sanierung des Staatshaushaltes. Obwohl ich über die US-Regierung meckere, sieht es in der BRD nicht besser aus, denn auch hier versucht man amerikanische Verhältnisse zu schaffen, d.h. wenig Reiche, also Superreiche, und viele Arme. Dazu kommt die Absenkung der Löhne, so dass ein Mensch nur dann überleben kann, wenn er mehrere Arbeitsstellen annimmt, was in der BRD sehr schwierig ist, weil die Steuergesetze in der BRD an­ders gestaltet sind als in der USA.

Zurück zum Schurkenstaat. Besonders Nordkorea ist in das Blickfeld von Bush geraten, weil die Regierung von Nordkorea, sie ist kommunistisch, Kernkraftwerke baut, um Strom zu erzeugen, was für die US-Regierung nicht akzeptabel ist, weil die Amis der Meinung sind, das alleinige Recht zu haben, Kernwaffen besitzen zu dürfen. Die Nordkoreaner sind in der Lage, selbst Kernwaffen her­zustellen. Damit ist Nordkorea ein Schurkenstaat, weil dieses Land sich nichts sagen lässt bezw. Im Streit um diese Kernkraftwerke nicht nachgibt. Aber jetzt hat Nordkorea den Streit beigelegt.

Ich bin gespannt, wie die ganze Angelegenheit weitergeht, denn es ist noch der Iran da, der aus der Sicht der Amerikaner auch ein Schurkenstaat ist. Ob die neue US-Regierung auch der Meinung ist, dass alle Schurken sind, die mit den Amerikanern nicht kooperieren wollen?

Schurken gibt es überall, und eigentlich besteht jedes Parlament und jede Regierung aus Schurken, weil sie, sobald sie gewählt sind, die Wähler bescheissen.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin für die Freiheit also bin ich ein Schurke“


Montag, 3. September 2007

Land der Wirklichkeitsverweigerer

Der Spiegel bezeichnete im August 2007 in einem Artikel die Bundesrepublik Deutschland als ein „Land der Wirklichkeitsverweigerer“. Irgnedwie komme ich mit diesen Artikel nicht zurecht, denn könen in einem Land Wirklichkeitsverweigerer leben?

Natürlich gibt es Wirklichkeitsverweigerer unter den Menschen, und die gibt es in jedem Land. Sie sehen wohl die Wirklichkeit, dass es zum beispiel „Armut“ im lande gibt, aber sie wollen es nicht wahrhaben, besonders unter den Verantwortlichen – hier Politiker - , gibt es jede Menge, weil sie es ablehnen, die Armut zu beheben, denn es könnte sein, dass in ihrem Einkommen eingeschränkt werden. Aber hier liegt nur ein Pseudo von Wirklichkeitsverweigerer vor.

Auch die sogenannten Reichen, wollen sich von der großen Masse abheben und verkennen dabei, dass die Masse ihnen den Reichtum gebracht hat, denn wenn nicht gearbeitet wird, dann gibt es auch kein Vermögen für den, der die Arbeit anbietet.

Man muß davon ausgehen, dass alles auf gegenseitigkeit beruht, der eine bietet die Arbeit an, der andere nimmt die Arbeit an, und daraus erwirtschaftet sich das gesamte Vermögen, wovon der Ar­beitende bezahlt wird, also seinen Lohn bekommt, und der die Arbeit anbietet, seinen Anteil als Vermögen, welches er zu einem Teil als Aktien an der Börse anlegt.

Aber jetzt zurück zu den Wirklichkeitsverweigerern, die es wirklich gibt, denn überall auf unserem Planeten laufen Menschen herum, die Realitäten nicht erkennen oder sehen, und wenn sie sie erken­nen, dann schön reden, d.h. es gibt nicht die Realität, die es tatsächlich gibt, sondern es gibt eine künstlich geschaffene.

Gut, manchmal glaubt selbst an das, was man nicht sehen will, und das ist dann auch nicht da. Oder man flüchtet sich in eine heile Welt, um der Realität zu entkommen.

In unserem Land schimpft man auf die Menschen, die keine Arbeit haben und bezeichnet sie als So­zialschmarotzer. Es gitb bestimmt Menschen, die aus diesem sozialen System aus verschiedenen Gründen ausgestiegen sind, aber sie gleich als Schmarotzer zu bezeichnen, dass ist wohl nicht der richtige Weg.

Die Realität ist wirklich die, und das in unserem Lande, sowie es der dicke Helmut (ehemaliger Bundeskanzler) nannte, scheinbar keine Armut gibt, denn er sprach von einem reichen Lande, doch es gibt die Armut, und sie wächst an. Gleichzeitig werden einige wenige sehr reich. Es besteht ein soziales Ungleichgewicht, was später zu bewaffneter Unzufriedenheit führen kann, d.h.es gesche­hen mehr Verbrechen wie Mord und Entführungen von Reichen.

Prinzipiell gibt es überall Wirklichkeitsverweigerer und das nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Besonders sehe ich das, wenn es um den Klimawandel geht. Jetzt spricht die Bun­deskanzlerin davon, dass die sogenannten Schwellenländer wie China, Indien usw. emr Treibhaus­gase in die Atmosphäre abgeben darf, und daran halten sich Russland und die USA, besonders die haben ihre Unfähigkeit gezeigt, mit der gesamten Menschheit solidarisch zu sein.

Scheinbar sehen die Verantwortlich in der Wirtschaft und Politik nicht die Realität, die uns vorgibt, etwas für das Klima zu tun, damit es nicht zu enormen Katastrophen kommt.

Wirklichkeitsverweigerer können wir alle sein, besonders dann, wenn wir uns einschränken müssen, aber wir tun es nicht.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin ein Wirklichkeitsverweigerer, weil ich die Realität nicht er­kenne“