Donnerstag, 29. März 2007

Glaube

Allgemein sagt man: „Glauben heißt, nicht wissen.“ Wenn ich sage, glaube mir, dann bedeutet es so viel wie, ich weiß es nicht, also ist es eine Aussage, die auf Wahrheit oder Unwahrheit basieren kann.

Im grunde genommen ist jeder Glaube ein Hinweis darauf, daß man an etwas glaubt, aber weiß nicht, ob dieses Etwas, an das man glaubt, überhaupt Wirklichkeit ist.

Das Leben ist real, denn wir wissen es. Wenn ich aber anfange zu blödel, kann ich auch sagen, daß das Leben nur ein Traum ist. Dann ich glaube ich es, aber kann es nicht beweisen, daß es das wirkliche Leben ist.

Glauben kann man alles, solange man das, was man glaubt, nicht beweisen muß.

Wenn ich vor Gericht stehe, hier als Zeuge, denn der Angeklagte darf lügen, bis sich die Balken biegen, dann muß ich bei meiner Aussage nur an Tatsachen halten. Die Aussage, ich glaube den Angeklagten gesehen zu haben, ist keine wahrheitsgemäße Aussage und kann vom Gericht als solche nicht bewertet werden.

Der Glaube spielt bei uns Menschen eine große Rolle, bei manchen Menschen ist der Glaube Lebensinhalt. Ob die anderen Tierarten auch einen Glauben haben, das weiß ich nicht, also kann ich hier glauben, weil ich es nicht weiß.

Weiter zum Glauben bei den Menschen. Unsere Vorfahren glauben an Geister und Dämonen, die die Natur beherrschten. Sie richteten sich nach die Naturgeister und huldigten ihnen auch, besonders dann, wenn ein Nahrungsmangel bestand, oder eine Jagd erfolgreich verlaufen sollte.

Dann schuf man Götter, wie in der Antike oder wie vorher im Euphratgebiet oder Ägypten, wo auch Menschen zur Göttern erhoben und verehrt wurden.

Die Völker in Europa hatten auch ihre Götter und damit den Glauben, daß es etwas gibt, was über den Menschen steht, denn der Mensch ist scheinbar nicht das Maß aller Dinge.

Die zwölf Stämme Israels stellten jetzt nur einen Gott an die Spitze, der sehr menschliche Züge hatte, na ja kein Wunder, wenn er von Menchen spirituell geschaffen wurde. Auf dieses unsichtbare Wesen wurde jetzt alles abgewälzt, außer, wenn es dem Menschen gut ging, dann benötigte man keinen Gott.

Aus diesem hebräischen Glauben entstand das Christentum, auch im Christentum wird ein Gott an die Spitze gestellt, so auch im Islam, den Mohamed aus dem hebräischen und christlichen Glauben entwickelte.

Wenn ich sage, ich glaube an Gott, dann glaube ich nur daran, aber ich weiß es nicht, ob es ihn überhaupt gibt.

Der Glaube ist nur dann ein Vorteil, wenn man allen Ärger auf etwas abreagieren kann, der nicht anwesend ist, und nicht mit der Keule, einem die Erinnerung zurückgibt, daß er doch da ist.

Ich selbst sehe im Glauben nur ein Hilfsmittel zur Heilung des Körpers, denn wie man schon sagt, der Glaube versetzt Berge, im eigenen Körper kann er Krankheiten heilen. Diese Heilungen werden dann auf irgendein Wesen geschoben, das da sein könnte oder auch nicht.

Häufig glauben wir, wenn wir Erscheinungen nicht deuten können, aber eine Erklärung für diese Erscheinungen müssen her. Einige erklären sich diese Erscheinungen als etwas Verständliches und Gegebenes, aber dann gibt auch Menschen, die versuchen, diese Erscheinungen wissenschaftlich zu erklären, indem sie viele Fachausdrücke aus dem Lateinischen oder Griechischen gebrauchen, die keineswegs als Erklärungen für diese Erscheinungen dienen können.

Ich selbst nehme die Erscheinungen hin, versuche diese für mich zu erklären, natürlich mit einer gewissen Portion an Logik, wenn ich diese nicht logisch nachvollziehen kann, dann ist diese Erlärung eine Erklärung, die ich in meinem Gehirn speicher, um sie irgendwann wieder hervorholen zu können.

Aber an etwas zu glauben, daran liegt mir, weil zuviel geglaubt wird, und man macht sich nicht einmal die Mühe, das, an was man gerade glaubt, einer kritischen Prüfung zu unterziehen.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“


Dienstag, 27. März 2007

Alte Richtstätte

Zwischen den Ortschaften Süderlügum und Lexgard gab es eine Richtstätte, die vor Jahrtausenden als Thing von den germanischen Völkern Jüten Angeln Friesen usw.) benutzt wurde.

Früher verlief hier ein Stück des Ochsenweges, der von Jütland (Dänemark) an Tondern vorbei über Lügum (heute Süderlügum) nach Lexgard und weiter bis nach Hamburg führte.

Dieses Richtstätte lag inmitten von Eichen, die im Kreis um einen freien Platz standen, in dessen Mitte ein großer Stein (Findling aus der letzten Eiszeit) stand. Dieser Stein hatte die Form eines Tisches, welche Funktion er hatte, das erfuhren wir erst später.

Dieser sogenannte Thing wurde während der Christianisierung des Norden umfunktioniert zu einer Richtstätte. Dort wurden die uneinsichtigen „Heiden“ hingerichtet.

Aber diese Vorgänge kannten wir damals noch nicht, denn der Ort war für uns Kinder ein beliebter Spielplatz, weil die alte Richtstätte nahe der alten Haidburg lag, mitten im Wald.

Die Haidburg war dals und ist auch heute noch eine Jugendherberge. Was dort früher stand, darüber gibt es nur einige wenige Hinweise, über die die alten Bewohner der nahen Ortschaften Bescheid wußten. So soll es früher eine Feste der Wikinger gewesen sein.

Es muß so im Monat Mai 1953 gewesen sein, als wir wieder in den Wald zogen, um ihn zu erkunden, aber auch nach Waffen aus dem 2.Weltkrieg abzusuchen. Bei der Suche kamen wir auch zur alten Richtstätte und suchten auch hier, denn er konnte ja auch sein, daß auch hier Waffen oder Munition lag.

Wir untersuchten den Steintisch, als Dieter plötzlich sagte: „Sehr einmal her, hier am Stein ist ein dunkler Fleck, und am Fuße des Steine wächst kein Gras mehr.“

Wir anderen gingen sofort zu ihm und sahen uns die Sache an. Es war tatsächlich so, wie er es uns sagte. Trotzdem suchten wir weiter, vielleicht fanden wir auch etwas anderes.

Wir fanden nichts und gingen an den Rand des Platzes, der von der Sonne beschienen wurde. Da war es schön warm, und wir legten uns in die Sonne, dabei dösten wir ein.

Ich weiß nicht, ob ich geschlafen hatte und geträumt, oder war es ein Tagtraum.

Plötzlich veränderte sich die Umwelt, und mir war, als wenn ich um Jahrhunderte zurückversetzt worden bin.

Das Dorf war etwas kleiner geworden. Auf dem Ochsenweg ging eine Gruppe von Menschen. Jetzt sah ich deutlich, wie zwei Männer , die Kapuzen über den Kopf trugen, einen jungen Mann zwischen sich hatten, der auch noch gefesselt war. Hinter diesen Männer ging wieder ein kräftiger untersetzter Mann, der ein großes Beil auf seiner linken Schulter trug. Auch dieser Mann trug eine schwarze Kapuze. Dahinter ging ein Priester und einige andere Menschen. Der priester schien etwas zu murmeln, was ich nicht verstehen konnte.

Die Menschengruppe erreichte den Richtplatz. Der junge Mann wurde auf den Steintisch gelegt, so daß sein Kopf frei über der Tischkante hing, aber mit dem Gesicht nach unten. Die beiden Henkrsknechte hielten den Jüngling fest. Der henker hob das Beil, dann schlug er nach unten und der Kopf fiel auf die Erde.

Plötzlich öffnete ich meine Augen und konnte nur feststellen, ich hatte alles nur geträumt.Meine Freunde erzählten mir später, sie hätten dasselbe auch geträumt.

Sonntag, 25. März 2007

Die Tote im Moor

Meine Freunde und ich waren wieder einmal auf dem Kriegspfad. Wir schlichen durch einen größeren Wald, der nur fünf Kilometer vom Dorf entfernt war. Vor diesem Wald gab es eine Dünenlandschaft, die mit Gras und Erikapflanzen bewachsen war.

Wir gingen gerne durch diese Dünen durch, weil sie viel an Geheimnissen boten, so daß man diese Geheimnisse erforschen mußte.

Es gab auch ein Moor in dieser Gegend, das sich über zehn Kilometer hinzog, in der länge und war etwa vier Kilometer breit. Viele Wege führten durch das Moor, so gingen die meisten Menschen um das Moor herum, weil sie diess festen Wege nicht kannten.

Es gab auch Geschichten, die von Menschen erzählten, die im Moor verschwunden waren, ohne je wieder aufzutauchen.

Aber für uns hatten diese Geschichten ein echten Hintergrund, und so wollten wir wissen, ob diese Geschichten auch stimmten.

Es war ein nebliger Novembertag. In Nordfriesland ist der Monat November immer der Nebelmonat. Man sagte auch, es sei der Monat der Toten, aber das hat uns nicht beeindruckt, wir fanden den Nebel hervorragend, denn im Nebel konnte man unerkannt verschwinden.

Aber an diesem Tag wollten wir unbedingt zum Moor, und der Wunsch war wie ein Zwang, gegen den nichts machen konnte. Also gingen wir zum Moor.

Zuerst mußten wir durch den Wald. Für ängstliche Menschen war es schon unheimlich durch den Wald zu gehen, wenn die Baumwipfel im Nebel waren und Nebelschwanden zwischen den Bäumen durchzogen. Die Nebelschwanden verzauberten die Büsche, so daß deren Schatten wie Schatten von Menschen aussahen.

Hin und wieder schreckte ein Tier hoch und nahm reißaus vor uns. Über schmale Pfade, die auch von größeren Tieren benutzt wurden, erreichten wir schließlich den Rand des Wald, dort wo der Wald auf das Moor stieß. Zwischen Wald und Moor lag ein befestigter Grasstreifen, den man überqueren mußte, um in das Moor zu kommen.

Wir gingen nicht gleich ins Moor oder an das Moor heran, sondern suchten den Hochstand am Waldrand, um von dort aus, in das Moor zu sehen, wenn es der Nebel erlaubte.

Auf der Suche schauten wir auch ins Moor, aber zu sehen war nicht viel. Nur Nebelschwaden zogen über das Moor, und hüllten die einzelnen Bäume und Sträucher ein.

Endlich erreichten wir den Hochstand. Oben befand sich eine Kabine, so daß man dort geschützt war, wenn man dort Unterschlupf suchte.

Jetzt saßen wir oben und schauten durch das glaslose Fenster auf das Moor.

„Heute ist der Nebel dichter als sonst“, sagte Dieter.

„Eigentlich gar nicht. Der Nebel ist immer so dicht“, meinte Martin.

„Aber Rehe sind keine zu sehen“, meinte Andreas.

„Aber es gibt immer Regenwürmer zu sehen. Seht ihr den Baum da drüben, da sonnen sich gerade zwei Regenwürmer“, sagte ich lachend.

Die Freunde lachten leise, trotzdem konzentrierten wir uns auf das Beobachten.

Da, nein da, da war aber nichts oder doch. War da nicht ein Schatten, ziemlich groß? Nein es war nichts, und ich beobachtete weiter.

Die Nebelschwaden, mal dünn dann wieder dicht, zogen über das flache Moor. Hier und wieder hörte man eine Vogelstimme, ansonsten war es still. Wie in einer Gruft. Aber ich war doch noch nie in einer gruft gelegen, dachte ich, wie komme ich denn auf Gruft?

Dann hörte ich so etwas wie eine Stimme, oder war es nur ein Gedanke? > irgendwann wirst du auch einmal ein Grufti sein <

Nun einmal weg von den Blödeleien, und konzentrieren wir auf das Kommende, ich kenne es natürlich.

Plötzlich wurde es etwas dunkler, aber zur Mittagszeit, es muß erst 14.00 Uhr gewesen sein, aber es wurde wirklich dunkler. Aber dieses Geschehen erhöhte unsere Konzentration und wirklich, was war denn das, dachte ich, kommt da wirklich einer, und will der durch das Moor.

Jetzt merkte ich, daß sich die Landschaft etwas verändert hatte, auch saßen wir nicht auf einem Hochsitz, sondern auf einem Baum.

Die dunkle Gestalt ging schwer, als wenn sie eine Last tragen müßte. Der Nebel verzog sich etwas, wurde dünner, und dann sahen wir, daß die Gestalt eine menschliche Gestalt auf dem Rücken trug. Die Gestalt war männlich, das sahen wir jetzt deutlich, nur sein Gesicht konnten wir nicht erkennen, denn da wo das Gesicht war, war nur ein schwarzer Fleck.

Die Gestalt schleppte seine Last weiter, aber man hörte kein Keuchen oder sonst ein Geräusch, alles sind lautlos vor sich. An einem Tümpel blieb die Gestalt stehen. Den Tümpel hatten wir vorher auch nicht gesehen, aber jetzt war er da.

Der Mann drehte sich etwas und warf dann die Last von seiner Schulter. Wir sahen, daß es eine Frau war. Dann fiel die Frau in den Tümpel und das Wasser spritzte auf. Der Mann war plötzlich nicht mehr da,der Tümpel war verschwunden, es wurde gleich heller, und wir saßen wieder auf dem Hochsitz.

Wir waren ganz still. Man konnte schon sagen, wir gingen in uns, was es sonst nie gab, aber heute war so ein Tag.

„Habt ihr das gesehen?“ fragte Dieter und sah uns mit großen Augen an. Wir konnten nur noch nicken, denn noch immer waren wir sprachlos.

Dann erwachte in uns der Forschergeist. Wir verließen den Hochsitz und gingen zur Stelle, wo wir den Tümpel gesehen hatte, aber dort fanden wir nur Gras und Moos.

Wir machen hier ein Zeichen hin und gehen Morgen wieder ins Moor und graben nach der Leiche.

Am nächsten Tag nahmen wir eine Spitzhaken und einen Spaten mit und gingen ins Moor.

Wir gruben sehr fleißig und bald fanden wir die Frau, aber nur noch als Moorleiche.

Wir benachrichtigten den Förster von unserem Fund, und einen Tag später rückte die Polizei und die Gerichtsmediziner heran und bargen die Moorleiche ganz.

Wer die frau war und wer ihr Mörder, das fand man nicht heraus. Ob es da noch spukt, das weiß ich nicht, denn ich bin über 50 Jahre nicht mehr in diesem Moor gewesen.

„ich denke also bin ich“ und ich weiß, daß ich nichts weiß“


Freitag, 23. März 2007

Störtebekker

Als ich so elf Jahren alt war, ich wohnte damals in Nordfriesland - so 15 Km von der Nordseeküste entfernt – hörte ich eine Geschichte, die mich sehr interessierte. Man erzählte, dass Störtebekker, der von 1340 bis 1400 die Ost- und Nordsee unsicher machte, einen Schatz in einem alten Bauernhaus bei Klixbüll versteckt hatte. Zu Zeiten von Störtebekker hatten Sturmfluten Wasserwege in das Land getrieben, so dass ein Wasserarm bis zum Dorf Klixbüll reichte.

Störtebekker hatte eine Kogge, die keinen tiefen Seegang hatte, im Gegensatz zu den Koggen der Hanse. So war es für Störtebekker ein Leichtes, diese flachen Wasserarme zu befahren.

So entstand die Geschichte um einen Schatz in diesem besagten Bauernhaus.

Das Bauernhaus stand etwas außerhalb des Dorfes, es war nicht mehr bewohnt, die letzten Besitzer sollen 1946 verstorben sein, und es gab keine Erben.

Für uns Jungens war die Geschichte bare Münze, und wir rüsteten auf, um den großen Schatz zu heben. Reich wollten wir durch den Schatz werden, das auf jeden Fall.

Es war im Mai, die Sonne strahlte vom Himmel, der ausnahmsweise einmal ohne Wolken war. Und wir waren voller Tatendrang und machten uns deshalb auf den Weg zum Schatz.

Das Dorf war nicht weit vom Heimatdorf entfernt, so erreichten wir nach einer Stunde unser Ziel. Der Bauernhof sah schon etwas verfallen aus, aber ansonsten waren Dach und Wände noch sehr stabil, wenn man bedenkt, dass der Gebäude schon 500 Jahre alt waren.

Als erstes durchsuchten wir das Wohngebäude. Wir stiegen die Stiege zum Dachboden hinaus, der war leer. Nun gut, nach dem Krieg, der 1945 zu ende gegangen war, haben die Menschen alles mitgehen lassen, was nicht niet- und nagelfest war.

Das kamen Küche, Wohnstube und Schlafräume dran, aber es gab auch da nichts zu finden. Einen Kellerraum gab es nicht. Aber wir ließen uns nicht entmutigen, denn es gab noch die Stallungen. Wir gingen zu den Stallungen und durchsuchten die, aber auch hier gab es nichts, was auf einen Schatz hätte schließen lassen.

Die Euphorie, die uns am Beginn der Schatzsuche beseelte, sank erheblich, und wir machten uns keine Illusionen mehr, aber es blieb noch die Scheune, sie war für uns die einzige Rettung, den Schatz doch noch zu finden, um sehr reich zu werden.

Bevor wir mit der Suche begannen, ruhten wir uns erst einmal aus, besonders in der Sonne sitzend war sehr angenehm.

„Ob der Schatz in der Scheune liegt?“ fragte Dieter.

Wir antworteten nicht gleich. Jeder hing scheinbar seinen Gedanken nach.

„Der Schatz kann nur inder Scheune liegen“, sagte ich mit Bestimmtheit.

Andreas und Martin stimmten mit dem Kopf nickend zu, und wir machten uns an die Arbeit.

Die Scheune wurde jetzt durchsucht. Jeder Winkel der Scheune wurde in Augenschein genommen und nichts wurde ausgelassen, auch rein gar nichts.

„Hier gibt es auch nichts, keinen Schatz, eher ein paar Ratten, aber die haben wahrscheinlich auch schon das Weite gesucht“, sagte Martin.

Eigentlich mußten wir ihm zustimmen, aber es war ein Gefühl da, das irgendwie unangenehm war. Plötzlich kam Dämmerung auf. Es war erst gegen Mittag. Wir scheuten uns um, aber es wurde etwas dunkler, wenn auch nicht viel. Was dann auffiel war die Kälte, die langsam heraufzog. Ich dachte noch, das hier ist kein Eiskeller.

Dann, ganz plötzlich standen in der Scheune viele Truhen. Die Deckel der Truhen waren geöffnet, und wir sahen das Glitzern und Funkeln von Gold, Silber und Edelsteinen.

Wir sahen uns entgeistert um und blieben wie erstarrt auf unseren Plätzen stehen.

Oh, dann kam etwas, womit man nicht rechnen konnte. Es erschien eine Gestalt, die wie Störtbekker aussah, aber auch andere Gestalten erschienen. Er guckte uns böse an. Mir schien etwas in die Hose zu rutschen, symbolisch gesehen.

„Ihr wollt meine Schätze haben“, rief plötzlich die Gestalt mit donnernder Stimme, „dann müßt ihr eure Seelen verschreiben. Mein Freund Satan hat besonders junge Seelen gern.“

Sehen die wild aus, dachte ich nur, und dann wie auf Kommando drehen wir uns um und gaben Fersengeld. So schnell bis ich noch gelaufen, wie damals.

Als wir das nächste Dorf erreichten, es war etwa vier Kilometer von dem Bauernhof entfernt, setzten wir uns auf einen kleinen Erdwall und ruhten uns vom Laufen und Schreck aus.

Rings um uns herum, war wieder alles hell. Die Sonne schien vom Himmel und hatte die Luft gut erwärmt.

Nach etwa einer halben Stunde machten wir uns auf dem Nachhauseweg.

Es muß ein halbes Jahr nach diesem Erlebnis gewesen sein, ich weiß es nicht mehr so genau, wurde der Hof von einem Bauern aufgekauft. Die Frau des Bauern fand ihren Ehemann mit 20 Säbeleinstichen im Körper tot in der Scheune, da wo wir die Schatztruhen gesehen hatten.

Die oder den Täter suchen sie heute noch.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“

Montag, 19. März 2007

Gewalt

Gewalt ist ein Begriff, der mit Aggressionen zusammenhängt, d.h.der Mensch, wenn er in seinen Verhaltensweisen Gewalt einbringt, diese Gewalt von Aggressionen gesteuert wird. Um Gewalt auszuüben, muss es dafür einen externen oder internen Anlaß geben.

Warum gibt es eigentlich Gewalt? Nun ja, das Universum macht uns die Gewalt vor. Im Universum explodieren Sterne und werden irgendwann, die Sternreste mit Gasen, wieder zusammengeballt und daraus, entsteht dann wieder ein neuer Stern, der irgendwann wieder explodiert.

Für das Universum ist es ein normaler Zustand, das geschieht einfach, und wenn es geschehen ist, dann kräht kein Hahn danach, obwohl es im Vakuum keinen Hahn gibt, wäre schon komisch, wenn es dort einen gegeben würde.

Diese Zustände haben für uns immer einen bedrohlichen Aspekt, und deshalb fühlen wir uns unwohl und haben Angst. Wir haben deshalb Angst, weil wir diesen Zustand nicht verändern können, weil die Kräfte dieser Gewalt über das gehen, was wir an Kräften der Verteidigung aufbieten können.

Der Mensch spricht immer dann von Katastrophen, wenn er auf das Geschehen nicht direkt Einfluss nehmen kann. Aber um sich an dieser Gewalt zu ergötzen, dreht er Filme.

Bleiben wir doch auf Mütterchen Erde, auf der schon unsere Vorfahren gelebt haben.

Wie alle Tierarten ist auch die Tierart Mensch mit einem hohen Aggressionspotential netstanden und hat sich im Laufe der Jahrmillionen zu dem entwickelt, was er heute ist und vor 50000 Jahren war.

Der Mensch neigt zur Gewalt, weil er dieses Potential für das Überleben benötigt. Ohne diese Gewalt hätten unsere Vorfahren nicht jagen und sich verteidigen können.

Auch andere Tierarten jagen und verteidigen sich, und zeigen dann das gleiche oder auch dasselbe Gewaltpotential wie der Mensch. Die anderen Tierarten wenden auch Gewalt gegen ihre Artgenossen an, wenn dadurch das eigene Überleben gesichert werden kann. Beim Menschen ist es auch nicht anders, die Geschichte der Menschheit zeigt es ganz deutlich, wie groß das Gewaltpotential des Menschen ist.

Die männlichen Wesen einer Tierart haben ein höheres Gewaltpotential als die weiblichen Wesen. Denn die Männchen betreiben inensiv die Werbung um die Weibchen, dabei kommt es oft zu einer Auseinandersetzung zwischen den Männchen um das Weibchen. Weiter gibt es gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Männchen, wenn es um Revierkämpfe geht.

Bei den Weibchen geht es in erster Linie, dass sie mit einem passenden Männchen Nachwuchs zeugen, um die Art zu erhalten. Wenn der Nachwuchs da ist, dann wird dieser Nachwuchs auch verteidigt, sogar gegen den eigenen Erzeuger, der oft Lust hat, den eigen Nachwuchs aufzufressen, was auch mit Gewalt zu tun hat, Beute greifen und verspeisen. Weiter zu den Weibchen. Die Weibchen zeigen mehr an Gewalt, wenn es um Beute für den Nachwuchs und sich selbst geht, und wenn es um die Verteidigung des Nachwuchses geht. Ansonsten ist das Gewaltpotential der Weibchen nicht so groß.

Die Natur hat alles bei den Tierarten auf dieser Erde genau geregelt, nur bei den Menschen scheint die Regelung ausser Kontrolle geraten zu sein.

Der Mensch scheint auch dann zu Gewalt zu neigen, wenn er keinen Anlass dazu hat. Frauen schließe ich jetzt einmal aus, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Frauen nicht so zu Gewalttätigkeiten neigen als Männer.

Die Gewalt ist auf diesem Planeten, einmal vom Universum abgesehen, immer zugegen und wird es auch bleiben. Solange die Arten den Kampf um das Überleben austragen, wird es auch Gewalt gegeben.

Nach uns Menschen werden wieder andere Tierarten kommen, die eine Entwicklungsphase durch machen, bis der Planet Erde in die Sonne fällt, danach wird es eines Tages kein Sonnensystem geben, sondern nur Planeten, die um einen weißen Zwerg kreisen.

Die Gewalt wird weiterhin bestehen, denn das Universum wird noch da sein, auch wen wir schon verschwunden sind, wie viele Arten vor uns.

Ich frage mich, warum wir uns über Gewalt aufregen, wenn sie auch im Universum besteht? Doch zwischen uns Menschen sollte keine Gewalt bestehen. Wir haben auf grund unseres Verstandes die Möglichkeit, eine Welt für uns aufzubauen, die ohne Gewalt auskommen kann.

Doch es ist eine Illusion. Gewalt wird weiter bestehen, besonders dann, wenn die Erdbevölkerung weiterhin ansteigt und die Nahrungsmittel knapper werden.

Das wird nicht passieren, weil wir schon vorher aussterben, durch Unfruchtbarkeit und durch Dummheit.

Es lebe der Sport, der macht und so hart, und doch ist es Mord, wenn betreibe den Sport. Herrliche Blödelei.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, dass ich nichts weiß“

Freitag, 16. März 2007

Ausserirdischen

Die Ausserirdischen sind deshalb ausserirdisch, weil sie von ausserhalb der Erde kommen, also sind sie keine Erdgeborenen. Beinahe hätte ich geschrieben, „keine Erdgegorenen“.

Die Ausserirdischen leben wie wir, in diesem Universum und kommen von einem anderen Planeten, der um einen anderen Stern kreist.

Auf anderen Welten können sich auch andere Intelligenzen entwickeln, so wie eine Ameise oder ein Seeelefant, was weiß ich. Aber wir stellen uns unter Ausserirdische vor, dass sie so aussehen wie wir, bisschen kleiner und haben grüne Haut, wie etwa die Marsmenschen. Oder gibt es auch andere Formen von aussirdischem Leben? Das ist die Frage „Sein oder Nichtsein“ wie in Hammelkotlett.

Aber was ist im Universum los? Es gibt eigentlich sehr viel Krawall. Sterne explodieren und werden durch das Zusammenballen von Nebel und Staub wieder zu Sternen.

Es gibt im Unsiversum Asteroiden und Meteoriden, die durch das Unsiversum Taumel und einen Stern oder Planeten suchen, auf dem sie landen können. Die Landung wird zu einem Zusammenprall mit dem Himmelskörper, es ist ein Treffen von Himmelskörpern.

Man geht davon aus, dass das Leben über den Transport per Meteoriden auf die Erde gekommen ist, und dass es sich hier entwickelt hat. Also wäre das Leben selbst ein Ausserirdischer, und wir wären die Nachkommen dieses Ausserirdischen. Damit wären wir selbst Ausserirdische, macht das Spass.

Die Wissenschaft ist eine Wissenschaft die Wissen schafft. Sie geht davon aus, dass z.B. der Grippevirus ursprünglich aus dem Universum kommt. Wie er auf die Erde gekommen ist, darüber gibt es nur Vermutungen, aber auf einen Flughafen ist ernicht gelandet. Stellt euch einmal vor, der Virus landet auf dem Frankfurter Flughafen. Der Zöller befragt ihn: „haben Sie etwas anzugeben?“ Und der Virus antwortet: „Ich habe die Grippe?“ Der Zöllern wird sprachlos sein, jedenfalls für den Augenblick.

Nein, so soll der Virus nicht auf unseren Planeten gekommen sein, aber möglicherweise mit einem Gesteinsbrocken. Die Viren können auch im Vakuum überleben, wir Menschen nicht, das ist auch gut so.

Also wäre Gevatter Grippevirus ein Ausserirdischer, ein Fremder, der nicht einmal eine Staatsbürgerschaft besitzt, also ist er staatenlos. Ich werde der Bundesregierung vorschlagen, den Virus in Abschiebehaft zu nehmen, um ihn auszuweisen, weil er Menschen gefährdet und damit ein äusserst strafbares Verhalten zeigt.

Man kann schon erkennen, wie schwierig es wird, genau zu definieren, was ein Ausserirdischer ist, aber jetzt gehen wir nur davon aus, dass die Wesen Ausserirdische sind, die nicht auf diesem Planeten geboren sind. Beim Grippevirus ist es auch der Fall, dass die neuen Virenstämme hier auf der Erde geboren wurden und somit Erdlinge sind.

Jetzt wieder einmal ein bisschen ernster in dieser Sache und sagen: „Spass geh' raus und Ernst komm' rein“.

Ihr werdet euch fragen, hat dieser Blödel überhaupt einen Ausserirdischen gesehen? Ich kann ehrlich antworten mit einem einfachen „nein“. Durch diese Anführungszeichen ist das Nein doch nicht so einfach geworden.

Oft hört man oder liest man auch im Internet, dass einige Menschen behaupten, schon Ausserirdische gesehen zu haben, und andere behaupten, mit einem Ausserirdischen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Nun, ich bin ein toleranter Mensch, der eigentlich alle Meinungen zuläßt, aber hinterher muss ich schon lachen, bitte verzeiht mir, dass ich gelacht habe.

Dann gibt es Glaubensgemeinschaften, von der christlichen Kirche werden sie auch Sekten genannt, die predigen, dass bei einem Weltuntergang nur die Mitglieder ihrer Glaubensgemeinschaft von den Ausserirdischen gerettet würden. So sollen die Raumschiffe der Ausserirdischen im Orbit um die Erde kreisen, natürlich getarnt (möglichst olivgrün).

Die Nasa hat schon eine Sonde zum Mars geschickt, die den Mars erkunden sollte. Marsmenschen hat man nicht angetroffen, aber einige Menschen haben auf die an die Erde gesendeten Bilder Häuser und Städte gesehen, wahrscheinlich auch Autos und Pferde.

Also der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht schicken auch die Marsianer eine Sonde in Richtung Erde, wenn es Marsianer gibt, das ist die Voraussetzung für ein Kaffeekränzchen.

In unserem Sonnensystem soll es keine Planeten geben, auf denen es Leben gibt, wie auf der Erde. Im Universum gibt es bestimmt viele Planeten, auf denen es Leben gibt.

Solange mir die Ausserirdischen nicht auf die Füsse treten, sind sie willkommen. Aber wenn sie mir auf meine Quadratlatschen treten, dann sollten sie sich bei mir entschuldigen. Mir würde es sehr viel Spass machen, mit den Ausserirdischen herumzublödeln. Vielleicht kennen sie neue Witze oder Geschichten, auch welche zum Gruseln.

Es werde Licht, doch der Ausserirdische fand den Schalter nicht.

„ich denke also bin ich“ und „ichweiß, dass ich nichts weiß“


Donnerstag, 15. März 2007

Verantwortung

Wenn man den Begriff „Verantwortung“ liest, dann glaubt man für alles verantwortlich zu sein. Das stimmt nicht so, denn jeder Erwachsene ist für sich selbst verantwortlich. Er ist für sein Handeln verantwortlich, d.h. er muß aus seinem handeln die Konsequenzen, wie auch immer sie sein können.

Für andere Menschen kann man nicht verantwortlich sein, aber es gibt Ausnahmen, d.h.wenn man Kinder hat, so ist man für diese verantwortlich, für deren Erziehung und Versorgung. Pflegt man einen Menschen, wenn er behindert oder durch Erkrankung erheblich eingeschränkt, so ist man auch für diesen verantwortlich. Wenn man die Amtspflegschaft (früher hieß es Vermundschaft) über einen Menschen hat, so ist man für diesen verantwortlich, etwa wie bei Kindern.

Zurück zur Verantwortung für die eigenen Kinder. Kinder genießen den Schutz ihrer Eltern, aber auch den Schutz der gesamten Gemeinschaft, in der die Kinder leben. Die Eltern tragen in erster Linie die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Kinder. Es ist auch von der Verfassung in der Verfassung verankertes Persönlcihkeitsrecht der Eltern. Denn die Familie genießt in unserer Gesellschaft einen besonderen Schutz, aber praktisch gesehen, ist dieses Recht sehr dünn.

Um Kindern auf das Tragen von Verantwortung vorzubereiten, müssen die Eltern und selbst die Gesellschaft diese Verantwortung vorleben. Doch da gibt es die ersten Probleme, wenn man unsere gewählten Volksvertreter anschaut, dann zweifelt man an dem Vorbildcharakter der Politiker, aber auch bei vielen Eltern.

Doch trotz aller Hindernisse wird der Heranwachsene in seiner Entwicklung an die Verantwortung herangeführt, aber doch erreichen viele nicht das Ziel, Eigenverantwortung für sich zu übernehmen. Wenn es hier schon magngelt, wie will der junge volljährige Erwachsene für die Gesellschaft mitverantwortlich sein, wenn er nicht in der Lage ist, seinen eigenen Nachwuchs zu erziehen, dass er selbst Verantwortung tragen kann, wenn die Zeit da ist, wenn er selbst nie in der Lage war, Verantwortung zu tragen, weil er schlechte Vorbilder gehabt hat.

Er gibt dieses schlechte Vorbild weiter, nicht in der Hoffnung, dass sein Nachwuchs selbst den richtigen Weg findet, nein weil selbst nie gelernt hat, Verantwortung zu tragen.

Hier entsteht ein Chaos von Verhaltensmechanismen, die weder emotional noch rational zu erklären sind.

Eine Gemeinschaft muß für sich Gesetze schaffen, um miteinander leben zu können, ohne im Chaos zu leben. Jedes Mitglied dieser Gemeinschaft ist ein Teil der Gesetzgebung. Wenn sich jeder an die Richtlinien der Verantwortung hält, werden auch alle Gesetze eingehalten, ansonsten gibt Verstösse gegen diese Gesetze, die Konsequenzen nach sich ziehen.

In eineer sozialen Gemeinschaft muß jeder Verantwortung tragen, damit das Zusammenleben in dieser Gemeinschaft auch funktioniert.

Gehen wir einmal gedanklich zu unseren Vorfahren zurück, einschließlich unserer Verwandten, den Neandertalern.

Unsere Vorfahren lebten die Horden zusammen, es waren bindungslose Gemeinschaften, die aus Gründen der Sicherheit und des Überlebens zusammengeschlossen hatten. Hier, in diesen Horden, entwickelte sich das Verantwortungsbewußtsein für die kleine Gemeinschaft. Jeder trug mit seiner Verantwortung dazu bei, dass die Horde überleben konnte. Man entwickelte entsprechende Jagdtechniken, um die Nahrungsbeschaffung besser und sicherer gestalten zu können. Nur so entwickelte sich die Verantwortung des Einzelnen zum Ganzen.

Mit der Schaffung von Stämmen und Völker wurde nur wenigen die Verantwortung für den Stamm oder das Volk übertragen. Die einzelnen Mitglieder gaben die Verantwortung an einem oder an einer Gruppe ab, so dass sich aus diesem Verhalten des Einzelnen Fürsten hervorgehen konnten, die dann die Macht für sich selbst beanspruchten, persönliche Reichtümer horteten und den Stamm oder das Volk vollkommen unterdrückten, mit der Massgabe: er trage ja auch die Verantwortung für das Ganze.

In der heutigen Politik hat sich das auch nicht verändert. Die Politiker sagen wohl, als gewählte Volksvertreter tragen sie die Verantwortung für den Staat, eher die Verantwortung für die persönliche Bereicherung, und für eine Gesetzgebung, die die Freiheit des Volkes beschneiden, durch Verletzung von Persönlichkeitsrechten.

Wenn es darum geht, Kriege zu führen, dann wird nicht das Volk befragt, sondern der, der an der Spitze eines Staatswesens steht, befiehlt den Krieg. Wenn er siegt, dann erntet er die Früchte, wenn er verliert, dann erntet das Volk die Früchte der Niederlage.

Der Mensch übernimmt nur ungerne Verantwortung. Am liebsten deligiert er die Verantwortung auf andere, die dann diese Verantwortung gerne tragen, solange sie nicht in Verantwortung genommen werden.

Der Glaube zeigt ganz deutlich, dass die Verantwortung immer auf ein Wesen geschoben wird, das man anbetet, auch wenn man selbst die Verantwortung übernehmen muss, wenn man selbst bezw. die Schuld dafür, versagt hat, aber man wendet sich dann an das fiktive Wesen, gibt ihm die Verantwortung für das persönliche Versagen.

In unserer Demokratie übernimmt der Staat die Verantwortung, auch wenn er versagt, gibt er dem Bürger die Verantwortung für das Versagen der gewählten Volksvertreter, und man hat nicht einmal die Chance, gegen das Versagen der Volksvertreter gezielt vorzugehen, weil sie sich per Gesetz geschützt haben.

Eigentlich sind wir wirklich unfähig Verantwortung zu übernehmen, weil wir zu bequem sind, denn Verantwortung zieht sehr viel Arbeit und Unbequemlichkeit nach sich.

Um tatsächlich verantwortungsbewußt in einer Gemeinschaft zu leben, muß man viel Wissen, Zeit und Geduld aufbringen, und daran scheitern die meisten Menschen, vielleicht auch ich.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, dass ich nichts weiß“

Montag, 12. März 2007

Leidenschaft

Leidenschaft ist eine Leidenschaft, die Leiden schafft. Eine eigenartige Zeile, wenn man sie nur oberflächlich betrachtet, aber wenn man genau hinsieht, hat diese Zeile einen wesentlich tieferen Inhalt.

Geht man einer Leidenschaft nach, so hat man nur den Gegenstand im Auge, den man haben oder beherrschen will. Z.B. bei Sport ist die Leidenschaft zum Sport mit Leiden verbunden, wenn auch mit einem noch angenehmen Leiden, der sich auf die physischen und psychischen Komponeneten des Betreffenden auswirken.

Eine weitere Leidenschaft ist die Beziehung zweier Menschen, die glauben für einander bestimmt zu sein, sie sprechen dann von Liebe oder haben Schmetterlinge im Bauch. Es ist unwahrscheinlich, Schmetterlinge im Bauch zu haben, denn dann müßte man vorher welche gegessen haben, aber die würden nach dem Essen, wenn sie im Magen sind, nicht mehr leben. Ich weiß schon, was damit gemeint ist, aber man sollte mir auch etwas Freude gönnen, aber etwas herzuziehen.

Wenn man einen Partner für eine Beziehung bekommen hat, dann steigert sich die Leidenschaft zu diesem Partner so stark, daß sich die Emotionen in ein Besitzergreifen verwandeln, d.h.der Partner will seinen Partner ganz besitzen ohne wenn und aber.

Die Emotionen bilden einen hohen Part an Leidenschaft, so daß sich ein umworbener Partner durch die Leidenschaft des anderen eingeengt fühlt und versucht, aus dieser Beziehung auszubrechen.

Was beinhaltet die Leidenschaft noch? Sie ist zuerst die Neugier auf den neuen Partner, schlägt dann um, in ein Besitzergreifen, d.h.man will den Partner besitzen, ihn nicht mit anderen teilen. Zudem soll der Partner unbedingt treu sein, die Treue wird auch kontrolliert, auch wenn man selbst nichts von Treue hält, weil man selbst fremdgeht.

Man spricht dann, von absoluter Treue, die es nicht gibt, weil es den Begriff „absolut“ nur als abstrakt bezeichnen kann und hat für die Praxis keine Bedeutung.

Zurück zur Leidenschaft. Eine beziehung, die außer Kontrolle gerät, kann dann leicht zu einem Leiden werden, weil man sich mit der Beziehung identifiert hat, und die Beziehung besteht nicht mehr, oder besteht nur noch für die Umwelt.

Die Leidenschaft schlägt um in Hass gegen den Menschen, den man angeblich geliebt hat, aber der Hass zeigt doch deutlich, dass zwischen beiden Menschen keine Liebe bestand, sondern nur eine Leidenschaft, ein Besitzergreifen. Wie ich schon darauf hindeutete, ist die Liebe ein wachsendes Element, das erst nach Jahren zu dem wird, was man langläufig Liebe nennt.

Die Leidenschaft als solche vermittelt einem nur das Gefühl, man hat jemanden, den man besitzt, aber es ist nur eine Illusion, denn man kann keinen Menschen besitzen, ich beziehe mich nur den Menschen als solchen.

In der Zeitspanne der Leidenschaft versucht man durch Geschenke, einen Partner zu gewinnen und glaubt, diesen Partner als Besitz zu deklarieren, aber es ist nur ein scheinbarer Besitz, wenn der beschenkte Partner einen anderen Menschen trifft, der wertvoller Geschenke gibt, dann wechselt er die Seiten. Der Beschenker wird sagen:“Du bist mein“, aber der Beschenkte wird sagen,“ich bin noch lange nicht dein“.

Das Feuer der Leidenschaft ist kurz bezw. dauert nur so lange, bis die Neugierde auf den neuen Partner gestillt ist, dann geht innerlich jeder seine eigenen Wege. In dieser Situation kann sich auch der Hass entwickeln und auch andere Strukturen, die ins Krankhafte übergehen.

Frauen haben die Fähigkeit, schneller aus der Phase der Leidenschaft in die Phase der Liebe überzugehen, und bei ihnen dauert es länger, bis die Leidenschaft erlischt. Bei Frauen ist der Übergang von der Leidenschaft zur Liebe flissender als bei Männern.

Es gibt keine immerwährende Leidenschaft oder auch Liebe, aber die Liebe dauert wesentlich länger als die Leidenschaft. Das Feuer der Leidenschaft lodert heller, aber verglüht schnell, aber das Feuer der Liebe glüht länger und wärmt die Liebenden.

Die Liebe ist nie besitzergreifend, aber sie geben sich gegenseitig das, was die Liebe stark macht.

Die Leidenschaft ist immer nur ein kurzer Moment im Leben eines Menschen.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, das ich nichts weiß“

Freitag, 9. März 2007

Liebe

Was bedeutet eigentlich das Wort oder der Begriff „Liebe“? Man könnte es mit Zuneigung zweier Menschen zueinander bezeichnen.

Die Liebe entwickelt Gefühle zwischen zwei Menschen von besonderer Art, so daß sie das Gefühl haben, für einander bestimmt zu sein, drum gehen sie auch eine feste Bindung ein.

Besteht zwischen zwei Menschen das Gefühl, das wir mit Liebe umschreiben, dann verstehen sie sich auch ohne viel Worte zu machen, d.h. sie brauchen sich nicht gegenseitig erinnern, daß sie sich lieben.

Mit der Liebe haben zwei Menschen einen Zustand erreicht, in dem sie die Gefühle des Partners deutlich empfinden können. Sie spüren, daß der Partner ausschließlich für sie da ist, und zwar ohne wenn und aber.

Liebe ist aber auch dann gegeben, daß man zusammenhält, egal ob Schwierigkeiten für beide Partner entstehen und beide nicht resignieren, sondern gemeinsam diese Schwierigkeiten überwinden.

Liebe beinhaltet einen immerwährenden Zyklus von Höhen und Tiefen in einer Beziehung, in sie werden dann gut bewältigt, wenn beide Partner zu einander stehen.

Man sagt auch, daß Liebe den Tod überwindet. Was heißt das? Das heißt nicht anderes, daß auch nach dem Tod eines Partners die Liebe zwischen dem noch lebenden Partner und dem toten Partner besteht, denn es sind meistens Erinnerungen, die diese Beziehung aufrecht erhalten.

Liebe ist auch, wenn beide Partner das Gefühl gleichberechtigt in einer Beziehung zu sein, d.h. keine Bevormundung durch einen Partner besteht.

Wenn zwischen den Partner eine fruchtbare Kommunikation besteht, wenn man seine Gefühle mitteilen kann, ohne daß ein Partner die Gefühle ins Lächerliche zieht, auch das ist ein Liebesbeweis.

Generell bringt der Alltag vieles mit sich, was die Liebe zwischen den Partnern stören kann, z.B. ein Leiden eines Partners und da entscheidet es sich, ob der gesunde Partner dieses Leiden mitträgt oder sich vom leidenden Partner trennt.

Die Liebe mag wohl ein Begriff oder ein Wort sein, aber es beinhaltet eine Menge von Emotionen, die dieses Wort mit Leben ausfüllen.

Die Liebe gibt den Partner seelische Wärme, auch wenn er einmal nicht in der Nähe sein sollte, aber der Gedanke an ihn wärmt schon die Seele und man bekommt ein Glücksempfinden, jemanden zu haben, der zu einem steht und auf einen wartet.

Liebe ist kein Lippenbekenntnis, sondern mit Leben ausgefühlt und man spürt auch ohne das Lippenbekenntnis das Gefühl des anderen für einen selbst.

Der Egoist kann nicht lieben, weil er die Gefühle des Partners auf sich zieht, aber diese Gefühle des anderen nicht wiedergeben kann.

Liebe ist ein Zustand, der zwischen zwei Menschen besteht, solange diese beiden Menschen leben, denn nur zwischen ihnen beiden besteht das eigentliche Gefühl, sich zu lieben.

Aber Liebe kann zwischen mehreren Menschen bestehen, so die Eltern zu ihren Kindern, besonders wenn die Kinder noch klein sind und die Fürsorge und Schutz der Eltern bedürfen. Wenn das Kind älter wird, dann wendet es sich einem Partner ausserhalb des Elternhauses zu, und die Liebe zu den Eltern ist jetzt erheblich begrenzt, aber sie besteht weiterhin.

Später hat dieses Kind selbst Kinder, und der Kreislauf beginnt wieder von vorn.

Kann die Liebe zwischen Menschen gelernt werden, oder ist sie in der Genetik des Menschen festgelegt?

Man spricht immer darüber, daß ein Mensch, der in seiner Kindheit nie Liebe erfahren hat, kann später keine Liebe geben. Ich bin mir nicht sicher, ob es stimmt.

Die Grundlage, Liebe zu geben und zu empfangen, kann bei Menschne genetisch festgelegt sein.

Trotz alle dem, es lebe die Liebe zwischen den Menschen, denn wenn die Liebe und Zuneigung verschwindet, dann verschwindet auch der Mensch.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß das ich nichts weiß“

Donnerstag, 8. März 2007

Frauen

Die Frauen sind ein Gegensatz zu den Männern, in jeder Beziehung, ob körperlich oder psychisch, d.h. sie sind nicht mit dem vergleichbar, was auch gut ist.

Die Frau ist generell nicht wie der Mann triebgesteuert, sie ist nur dann paarungsbereit, wenn sie es will, aber nicht wenn der Mann es will, darum hat die Frau häufig dann Migräne, wenn der Mann wie immer poppen will, sie aber nicht.

Die Frau hat im Gegensatz zum triebgesteuerten Mann wesentlich andere Interesse, das ist in erster Linie die ausführliche Kommunikation mit anderen Frauen, das liegt daran, daß die Frau mit beiden vorhandenen Gehirnhälften arbeitet, im Gegensatz zum Mann, bei dem nur mit einer Gehirnhälfte gearbeitet wird, darum ist der Mann zu einer ausführlichen Kommunikation nicht fähig, weil der Trieb beim Mann alle möglichen kommunikativen Fähigkeiten überlagert, d.h.er denkt während der ganzen Unterhaltung nur ans Poppen.

Frauen habe ein breiteres Band an Emotionen, die sie auch bei Entscheidungen einsetzen, so aus dem Bauchgefühl heraus, womit sie oft richtig liegen. Dazu versucht der Mann die Entscheidungen vom Verstand her zu treffen.

Zurück zu den Frauen. Der Mann glaubt immer, eine Frau zu durchschauen und ihre Schwächen zu erkennen, aber er kann es nicht, denn eher durchschaut die Frau den Mann, aber sie nutzt seine Schwächen nicht aus, solange sie ihn liebt, aber wenn sie ihn nicht mehr liebt, dann schlägt die Liebe in Haß um, und der Mann muß sich dann warm anziehen.

Auch für mich ist die Frau dann ein Phänomen, wenn sie trotz aller Misshandlungen durch einen Mann, zu diesem Mann hält und die Schuld der Misshandlungen bei sich sucht.

Die Frauen haben ein enormes Potential an Fähigkeiten, die sie noch lange nicht ausgeschöpft haben. Wenn man unsere direkten Vorfahren und unseren Verwandten, den Neandertaler, denkt, wie die Frauen in dieser Zeit die Organisation in der Horde gestalteten, vom Kinderkriegen, Nähen der Felle zu Bekleidung, Sammeln von Früchten und Wurzeln, Erziehung der Kinder, Schutz der Alten und der Krieger, Anlegen von Nahrungsmitteln, Zubereitung des Essens und vieles mehr. Der Gegenpart hingegen war nur triebgesteuert, jagen und poppen.

Die Frauen waren für die Nachkommenschaft und Erhaltung der Art wichtig, auch wenn sie zur Zeugung von Nachwuchs den Dreibeiner brauchten, aber wenn ein Kind zur Welt kommt, dann beginnt die eigentliche Aufgabe, vor der sich der Mann wohlweislich drückt, oder ihn ist es nicht bewußt, daß die Erziehung der Heranwachsenen für eine Gemeinschaft von großer Bedeutung.

Die Frauen haben es scheinbar schon vor tausenden von Jahre richtig erkannt und dieses Aufgabe übernommen.

Die Emanzipation hat der Frau die richtige Stellung in einer Gesellschaft deutlich gemacht, sie ist die gleichberechtigte Partnerin der Mannes, aber ihren Aufgaben sind erhalten geblieben, das wissen die Frauen, darum streben sie auch einen Beruf an, um in Notzeiten, wenn der Mann sich verpisst, die Erziehung und Versorgung der Kinder selbst zu übernehmen.

Die Frauen streben in unserer Gesellschaft zielgerichtet Führungspositionen in unserer Gesellschaft an, und das ist auch richtig, weil die Frauen nicht triebgesteuert sind und ein wesentlich geringeres Aggressionspotenial haben.

Wenn Frauen 50% der Führungspositionen auf unserem Erdenrund inne hätten, dann gäbe es weniger Kriege und der Klimawandel würde nicht so heftig in eine unangenehme Richtung ablaufen. Wären in den Führungspositionen 100% Frauen, dann wäre es eine wunderschöne Welt, in der wir leben würden.

Also laßt die Frauen daran. Die Männer übernehmen den haushalt und das Klo-putzen in den öffentlichen Bedürfnisanstalten. Jetzt merkt man, es schreibt ein Dreibeiner, die Aggressionen schauckeln sich hoch zur Blödelei.

Nein ehrlich gesagt, die Frauen könne uns Männern schon beibringen, wie man miteinander umzugehen hat, denn wir Menschen sind aufeinander angewiesen, wenn wir weiterhin als Menschen auf diesem Planeten Bestand haben wollen.

Alles für die Gleichberechtigung aller Frauen auf diesem Planeten, und zeigt denn Männern, die immer den Pascha spielen wollen, die Stirn, und ruft sie rigeros zum Nachdenken auf, was sie von der Gleichberichtigung der Frauen an positiven Fähigkeiten erhalten.

Ein dreifach Hoch allen Frauen auf diesem Planeten und für ihre bisher geleistete Arbeit.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, das ich nichts weiß“

Mittwoch, 7. März 2007

Männer

Männer oder männlich ist eine Bezeichnung, die die Männer von den Frauen unterscheidet, jedenfalls ist dieser Begriff von uns Menschen geprägt worden. Die Natur hat es so eingerichtet, das die Tierarten aus männlichen und weiblichen Tieren besteht, um die Möglichkeit zu haben, sich fortzupflanzen, ihre Art zu erhalten.

Also sind auch wir Menschen eine Tierart, die den Gesetzen der Natur und der Evolution unterliegt, was gut ist.

Die Entwicklung der Intelligenz bei den Menschen hat zur Folge, dass der Mensch in seiner Weiterentwicklung zum Größenwahn aufsteigt, er will die Rolle eines Schöpfers übernehmen, denn er behauptet, er könne alles, warten wir ab.

So, jetzt zurück zu den Männern. Manche Männer selbst sagen „Männer sind doof“, mag vielleicht stimmen, wenn man davon ausgeht, das beim Mann nur eine Gehirnseite arbeitet; im gegensatz zu den Frauen, bei denen zwei Gehirnhälften zusammenarbeiten.Ob die Männer das jemals hinkriegen werden, na, na,na.

Der Mann ist so gestrickt, dass er eigentlich triebgesteuert ist, d.h. er will die Art erhalten, seine Gene weitergeben und geht deshalb auf Jagd, hier auf Jagd nach den weiblichen Artgenossinnen.

Auf grund seines überaus großen Aggressionspotential neigt der Mann zur Gewalt, denn sein Drang zur Jagd auf Beutetiere jetzt eine hohe Bereitschaft von Gewalt voraus, denn ohne diese aggressiven Verhaltensmuster ist eine erfolgreiche Jagd nicht möglich, so denkt er.

Bei unseren Vorfahren, ich schließe meine Verwandten „die Neandertaler“ hier mit ein, mußte Beute gejagd und erlegt werden, damit die Mitglieder der Horde ihren Hunger stillen konnte.

Aber schon zu dieser bestimmte die Frau, welcher Mann mit ihr Nachkommenschaft zeugen durfte, um eine starke Nachkommenschaft zu erhalten.

Die Männer entwickelten Jagdtechniken, um das Wild besser erlegen zu können, aber auch die Waffentechnik zur Herstellung von Waffen, dem verlängerten Arm des Mannes, wurde ständig verbessert. Die Männer hatten die Jagd, Waffen und das Begatten der Frauen im Kopf, zu mehr hatte es schon damals nicht gereicht.

Dieses Ritual überdauerte die Jahrtausende bis heute. Die Jagdbeute hat sich verändert, denn nicht mehr die tierische Beute wird gejagd, sondern Reichtum und Macht. Die Jagd nach den Frauen haben die Männer beibehalten, wenn auch einige Männer auf Männer Jagd machen, jedem das seine Glück.

Das Hoppeln von Frau zu Frau haben die Männer beibehalten, was man heute als „Fremdgehen“ bezeichnet. Der Geschlechtstrieb ist bei den Männer beduetender als der Verstand.

Bei den Männer ist es so eingerichtet, wenn der Geschlechtstrieb sich medlet, dann sammelt sich alles Blut in seinem Penis und Hodensack, und es tritt Blutleere in sein Gehirn ein, darum sterben die Männer auch wesentlich früher als die Frauen, weil durch die Blutleere im Gehirn, wenn sie über längere Zeit geht, ein Hirninfarkt eintritt, ähnlich wie ein Herzinfarkt.

Was mir heute besonders bei Männern auffällt, ich kann leider nur von der Gegenwart meines so kurzen Lebens sprechen, ist, dass sich die Männer wie Gockel benehmen, wenn sie eine Frau zum Sex verführen wollen.

Meistens sind sie Frauen so gnädig, und lassen sich mit den Männern ein, um ein gutes Werk zu vollbringen, ansonsten gehen ihnen die Männer am Arsch vorbei. Na gut, es gibt Ausnahmen, ich bin eine, der weltgrößte Frauenversteher, bitte lacht mich jetzt nicht aus.

Ich finde das Balzverhalten von Männern geradezu göttlich, ich denke der Göttervater zeus hätte seine Freude an diesen balzenden Hähnen gehabt, obwohl Zeus dieses Balzverhalten den Männern selbst gezeigt hat, wie auch immer.

Das Fazit ist, dieser Männer sind die größten Angeber auf unserem Planeten, wenn Frauen sich selbst begatten könnten, dann gebe es keine Männer mehr.

Der Mann ist scheinbar ein notwendiges Übel, aber nur notwendig, sonst ist nichts an ihm daran, sein kurzes Stück Wasserleitung, kann eine Frau lächelnd übersehen und sich fragen, was will der mit diesem Stück eigentlich anfangen, denn zum Fliegen verjagen ist es wohl zu kurz.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, das ich nichts weiß“

Dienstag, 6. März 2007

Geister

Was versteht man unter dem Wort „Geister“? Ist ein Begriff für eine reale Erscheinung oder nur für eine Fantasiegestalt? Gibt es wirklich Geister oder fantasieren sich Menschen etwas zusammen? Mir ist noch keine Geist erschienen, aber eine Geistergeschichte kann ich mir auch zusammen-fantasieren.

Kehren wir wieder zurück zu den Geistern. Man sagt, dass Geister aus den Seelen der Toten entstehen und uns in bestimmten Situationen auch erscheinen können. Ich denke an die Geschichten mit den weißen Frauen in Schlössern oder Burgen. Ich selbst habe so etws noch nicht gesehen, aber Geister in weißen Bettlaken habe ich schon erlebt, es war lustig, wie der Geist nach unserem Zusammentreffen rumgesprungen ist und sehr menschlich geflucht hat und abgehauen ist.

Geister soll man auch rufen können, die dann auch erscheinen und angeblich dann sehr böse sind, weil man sie in ihrer Bettruhe gestört hat, vielleicht hatte der Geist vorher etwas schönes geträumt. Sie sollen als nebelhafte Erscheinungen auftreten. Möglich ist es schon, wenn der Nebel über den friedhof streicht und Grabsteine und Bäume und Sträucher einhüllt, dass man dann auch Gestalten oder Formen sieht, die aussehen wie gerade aus dem Sarg auferstandene Tote.

Ich habe eigentlich noch nie gehört, dass es Geister gibt, die als Knochengerüste erscheinen, wenn, dann ist so etwas nur als Schabernack von Medizinstudenten zu verstehen.

Manche Menschen behaupten, dass Geister in der Gestalt erscheinen, die sie zu Lebzeiten hatten, möglich ist es oder auch nicht.

Wenn man Erscheinungen wahrnimmt, dann ist es nur eine Sinnestäuschung, d.h. unser Gehirn macht uns, zusammen mit dem Gehirn etwas vor, und wir fallen darauf herein.

Geistergeschichten ziehen oft eine wunderbare Unterhaltung nach sich, ich kenne es. Wenn man mit Menschen zusammensitzt und über Geister spricht, und jemand ist in der Runde, der gute Geschichten erzählt, oh macht das Spaß.

Ich habe schon so mit zehn Jahren erfundene Geschichten erzählt, wenn ich auf meine beiden Stiefschwestern aufpassen mußte. Oft waren die Geschichten so angepasst, das sie zur Witterung paßten und dann waren es Geschichten, die so gut bei meinen Geschwistern ankamen, dass sie in die Hosen machten. Meine Mutter verhaute mich am nächsten tag, aber es machte mir nichts aus, denn den Spaß hatte ich gehabt.

Wir lebten damals, es war nach dem 2.Weltkrieg, in einem ehemaligen Arbeitsdienstlager. Es war ein Barackenlager in Nordfriesland. Wenn ein Gewitter aufzog, begleitet mit Sturm und, so meinte man, die Baracke würde wegfliegen. Ich erzählte dann Geschichten vom Klabautermann, und sagte ihnen, dass der Klabautermann in der Ecke sitzen und grinsen würde. Oder rief:“Haltet euch fest, wir fliegen gleich.“ Das hatte zur Folge, dass es am nächsten Tag wieder Prügel gab, aber ich hatte meinen Spaß gehabt.

So leicht ist es, Menschen alles Mögliche vorzumachen, besonders dann, wenn sie abergläubig und ängstlich sind.

Ich kenne noch die Geschichten von alten Seemännern, die noch auf Segelschiffen zur See fuhren. Die erzählten Geschichten, was meistens Seemannsgarn genannt wurde, um billig zu Rum zu kommen. So auch die Geschichte vom „Fliegenden Holländer“.

Es ist eine schöne Geschichte, aber auch gut zusammengesponnen, darum auch Seemannsgarn.

Oder die Geschichten von Poltergeister, was eine ganz natürliche Ursache hat. Was man hören oder sehen will, das hört man oder sieht man auch.

In Bezug auf den Geistergeschichten ist der Fantasie freie Entfaltung gegeben. Kann man Geister wissenschaftlich beweisen, ich weiß es nicht, auch wenn Wissenschaftlicher es angeblich bewiesen haben, bleibt bei mir das kritische Denken über Geistererscheinungen im Vordergrund.

Vielleicht bin ich auch ein wenig zu kritisch, aber wenn ich selbst in der Lage bin, über angebliche Erlebnisse mit Geistern zu erzählen, wie viele andere machen es auch. Aber es bleibt immer nur bei Geschichten, über die man lachen kann.

Nichts für ungut meine lieben Geisterfreundinnen und -freunde, aber macht eure Geistergeschichten weiter.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, das ich nichts weiß“



Montag, 5. März 2007

Philosophie

Der Begriff „Philosophie“kommt aus dem Altgriechischen „Liebe zur Weisheit“, .d.h. die Weisheit ist das Ziel im Leben eines Philosophen.

Die Voraussetzung, um philosophieren zu können, ist das Denken, was soviel heißt, einen Begriff von allen Seiten her zu betrachten. Ein derartiges Denken erfordert eine hohe Flexibilität im Denken.

Es stimmt schon, das die Liebe zur Weisheit auch nachdenklich macht, wenn man etwas sieht oder hört. Man versucht das Gesehene und Gehörte verstandesmäßig zu erfassen, um zu einem Ergebnis zu kommen, d.h. aber man wird immer nur zu einem vorläufigen Ergebnis kommen, denn ein Weiser hat erfahren, dass es nie eine vollkommenes Ende geben wird.

Schon unsere Vorfahren, die Neandertaler schließe ich hier ein, haben sich schon gedanken über alles gemacht, was sie gesehen oder gehört hatten. Besonders über den Tod einer Gefährtin oder eines Gefährten sind die Gedanken von Lebenden zu Lebenden geeilt, und man hat dann auch darüber gesprochen.

Die Grabbeigaben geben heute Auskunft, dass diese Menschen sich wirklich Gedanken über den Tod gemacht haben, auch über ein Leben nach dem Tode. Denn für unsere Vorfahren stand schon damals fest, dass es nach dem Tode ein Leben gibt, darum wurden dem Verstorbenen Verpfelegung und Waffen mit in das Grab gelegt.

Beim Feuer saß an dann oft zusammen und sprach über viele Dinge, wie auch über die Himmelskörper, den Tieren usw. und wer sie geschaffen hatte. Und gleichzeitig kam mit diesem Denken auch die Religion auf und manifestierte sich in den Köpfen unserer Vorfahren, sie schufen sich Götter, gaben ihnen Namen und besondere Fähigkeiten, die die Götter unsteblich machten.

Die Menschen schufen sich eine Welt der Gedanken und damit der Philosophie. Die Erfahrungen, die sie machten ließen sie mit fortschreitenden Alter weiser werden, aber das betraf nur wenige Menschen, wenn man bedenkt, dass die Menschen damals nicht sehr alt wurden.

Die Antike, besonders in Griechenland, brachte große Philosophen hervor, die die Gründer der Philosophie und hier der Naturphilosophie sind. Diese Philosophen entwickelten die Grundlage der geistes- und Naturwissenschaften, weil sie sich nicht nur allein mit der Philosophie als geisterwissenschaft beschäftigten, sondern auch mit den Naturwissenschaft in der Form einer Naturphilosophie. Pythagoras war Philosoph und Mathematiker.

Man gründete damals viele Schulen, in denen die jungen Menschen das Philosophieren erlernten, aber nur Knaben wurden zu diesen Schulen zugelassen. Jeder Philosophie im antiken Griechenland gründet eigentlich seine eigene Schule.

Heute wird die Philosophie als Wissenschaft betrieben, und das nach mathematischen Grundsätzen, d.h.man will auch die Gedanken des Philosophen messen können und in bestimmte Systeme hineinzwingen. Die Gedanken, die nicht in dieses Schemata passen, werden nicht als Philosophie anerkannt.

Alles was das Denken betrifft, kann auch Philosophie sein. So ist die Weisheit, die man aus der Erfahrung gewinnt, auch Philosophie, wenn man über seine Erfahrungen nachdenken kann, oder bei neuen Gedanken über Begriffe oder Sätze seine gemachten Erfahrungen zu rate zieht.

So gesehen, wie ich eigentlich schon sagte, ist jeder Mensch ein Philosoph, denn er kann denken und hat in seienm Leben seine Erfahrung gemacht, aber ob er auch diese Erfahrung in ein abstraktes Denken umsetzen kann, das hängt von der Logik ab, denn um folgerichtig zu denken, bedarf es der Logik.

Die Probleme der heutigen Zeit, bestanden teilweise schon zu der Zeit, als der Mensch mit der Philosophie begann, also über die Welt, in der er lebt, nachzudenken.

Es gibt heute viele andere Probleme, die es damals noch nicht gab, aber die Basis dieser Probleme bestanden schon immer.

Die Philosophie ist die Mutter aller Wissenschaften, denn mit dem Denken begann der Mensch auch die Natur zu entdecken und umzuwandeln.


Donnerstag, 1. März 2007

Killerspiele

Eigentlich sollen alle Spiele, gerade in der modernen Gesellschaft, dem Menschen helfen, seinen Aggressionsstau abzubauen. Die Spiele, für den PC, sind so angelegt, dass die Jagd auf fiktive Figuren den Aggressionsstau in andere Bahnen leitet, wo die Aggressionen abgebaut werden.

Hier muß man vom Grundtrieb des Menschen ausgehen, denn der Mensch benötigt, um zu Überleben, ein gewisses Maß an Aggressionen, denn jedes Handeln entspringt dem Aggressionstrieb z.B.der Sexualtrieb, der Jagdtrieb, der Fluchttrieb usw.

Auch andere Tierarten unterliegen einem Triebverhalten, das dem Triebverhalten in groben Zügen gleicht, um nicht zu sagen, er wäre gleich.

Das Triebverhalten ist zwischen dem weiblichen und männlichen Tier, ich schließe den Menschen in meinen Überlegen mit ein, ist uterschiedlich, denn die weiblichen Tiere haben einen schwächeren Aggressionstrieb als die männlichen Tiere, aber nur bei der Aufgabe, Beute zu machen, gleichen sich die Triebe an bezw.sind gleich groß.

Bei den Menschen haben die Männer einen stärkeren Jagdtrieb als die Frauen, das liegt an der biologischen Aufgabenverteilung zwischen Frau und Mann. Der Mann jagt nicht nur hinter der tierischen Beute hinterher, sondern auch hinter der weiblichen.

Männer bestehen gegenüber den Frauen aus einen starkausgeprägten Gewaltpotential, was der Mann bei der Jagd nach Beute, aber auch bei der Verteidigung seines Clans benötigt. Das ist gut so, aber die Frauen stehen in der Not den Männern nicht nach, wenn es um die Verteidigung ihrer Kinder geht.

Jetzt wieder zurück zu den Spielen. Der Alltag bringt einem Menschen, so sagt man, viel Stress, d.h.sehr viel Aggressionen, was er sich eigentlich nicht bewußt ist, sondern er sagt, er hat Stress. Stress aber ist nichts anderes als eine Form von Aggressionen.

Der Mensch kann nur eine bestimmte Menschen von Aggressionen aufnehmen, ohne sie ableiten zu können, aber es kommt dann der Zeitpunkt, an dem er die Aggressionen nicht mehr aufnehmen kann, ohne die Grenze zur Gewalt zu überschreiten.

Wir sind so veranlagt, dass das aufgenommene Aggressionspotential nur bis zu einem gewissen Maß gespeichert werden kann, ohne danach zu drängen, geäußert zu werden, meistens als Gewalt.

Uns ist durch diese Zivilisation die Möglichkeit genommen worden, durch tagelange Jagd, nach der Jagd ddas Aggressionspotential abzu bauen. Wir machen wohl Sport oder bewegen uns viel an der frischen Luft, aber ob das die Aggressionen ganz abbauen kann, ich kann es nicht genau sagen.

Aber es gibt viele Menschen in der derzeitigen Zivilisation, die sich nicht stundenlang intensiv bewegen, aber täglich, sondern die sich wenig bewegen, so das der Abbau der Aggressionen nicht vollständig erfolgen kann.

Die Spiele heute, geben dem Menschen, der mehr ein sogenannter Bewegungsmuffel ist, die möglichkeit, sein Aggressionspotential richtig abzubauen.

Soweit ich aus dem Inhalt von sogenannten Gewaltspielen erkennen konnte, wird der Spieler direkt angesprochen, seine Aggressionen über das Spiel abzuleiten. Auch andere Spiele, die nichts mit Gewalt zutun haben, bauen die Aggressionen beim Spieler ab.

Jetzt komme ich zu dem, was auch die Politiker und sogenannten Experten beschäftigt, den Amokläufer, dem man unterstellt, der sei nur durch Gewaltspiele so geworden.

Das ist eine Unterstellung, die wohl andere Hintergründe haben könnte, als der Hinweis auf die Gewalt in den Spielen.

Um zum Amokläufer zu werden, bedarf es wesentlich mehr als sich mit Gewaltspielen zu beschäftigen. Denn die Persönlichkeit eines Menschen, der zum Amokläufer wird, entwickelt sich kontinuierlich über Erlebnisse und Erfahrungen mit der Umwelt, so dass sich bei dem Menschen Gewaltpotentiale bilden, die in diesem Menschen schlummern, und eines Tages ihr Recht vom Betreffenden fordern, sich ausleben zu dürfen. Es hört sich alles so geradlinig an, aber es ist etwas komplizierter.

Meistens geht es dem Amokläufer, schon von Kindheit her, oft nur um Anerkennung. Bloß hier kommt es wieder zu einer Einsicht in die Psyche des Menschen, dass nicht alle zu Amokläufer werden, die keine Anerkennung bekommen. Manche rutschen auch in die Sucht ab wie Drogen, Alkohol usw.

Mir fällt noch etwas ein, jetzt gerade beim Schreiben. Warum führen Menschen Kriege, d.h.die Männer reagieren so ihren Aggressionstrieb an den eigenen Artgenossen ab.

Es gibt aber auch Amokläufe anderer Art, die von Politikern nicht als solche angesehen werden, wenn gestresste Väter ihre Familie töten. Oder ein Ehemann von 69 Jahren ersticht seine zwei Jahre jüngere Ehefrau und sich dann selbst (Rheinland-Pfalz am 1.03.2007). In einem zweiten Bericht, auch am 01.März 2007, erschießt ein 74-jähriger seine 73-jährige Ehefrau und dann sich selbst (Schleswig-Holstein). Beide Täter haben keine Killerspiele gesehen.

Kriege zu führen ist auch ein Amoklauf einer Nation, angezettelt von Politiker, die heute Spiele verbieten wollen.

Je älter der Mensch wird, und besonders die Politiker und deren Experten, die die Politiker aus dem Ärmel für ein paar Euro schütteln, um so unsozialer wird er, besonders der Verstand leidet darunter, wie bei mir

„ich denke also bin ich“und „ich weiß, das ih nichts weiß“