Mittwoch, 28. Februar 2007

Religion

„Religion ist das Opium für das Volk“, so sagte es einmal Marx. Ob es ist stimmt, kann möglich sein, aber seine Weltanschauung, der Marxismus, war auch Opium für die Werktätigen, d.h.für die Arbeiter auf der ganzen Welt. Heute hat man zum Marxismus etwas Abstand gewonnen.

Religion ist eine Weltanschauung, die von Menschen gedanklich vorbereitet ist, um seinen Hang zum Mysterischen, Ausdruck zu verleihen.

Vom Verstand her, meint der Mensch, er sei der Überflieger, er stehe über alles, sogar über der Natur. Aber er braucht noch jemand, der ihn führt, der die oberste Instanz für ihn ist, und dem er alle Schuld zuweisen kann, wenn einmal im Leben etwas verkehrt gegangen ist.

Die Religion ist im Grundsatz philosophisch zu betrachten.

Gehen wir einmal gedanklich in die Zeit unserer Vorfahren, so um 30 000 Jahre zurück, man könnte auch etwas länger zurückgehen, sogar in den Zeitraum, als unsere lieben Neandertaler schon ihr Unwesen trieben, so wie dem Mammut ein Bein stellen, oder den Höhlenbären zu erschrecken.

Bleiben wir einmal bei unseren Vorfahren dem „Homo sapien sapien“, der sich schon Gedanken darüber machte „wer sind wir“oder „wo kommen wir her“ oder „wohin gehen wir“. Bei der Geburt eines Kindes dachte er nicht an das Kind als Vorspeise, nein, er dachte daran, „wo kommt wir her“, So in der Runde, am Abend oder wenn es draußen regnete, dachte er darüber nach „wer sind wir“, und wenn einer starb, dann dachte er „wohin gehen wir“, und gibt es ein Leben nach dem Tode.

Es waren eigentlich große Gedanken mit philosophischem Charakter. Und was schufen unsere Vorfahren, das erste Begräbnisinstitut, um ihre Dahingeschiedenen feierlich zu bestatten. Ich weiß nicht, ob sie ihre Toten verspeist haben.

Jetzt fragt man sich, was hat das alles mit Religion zu tun? Eigentlich sehr viel, denn die Fragen nach dem „Woher“ und „Wohin“ sind zuerst philosophischer Natur, aber werden dann über die Begräbisriten zu einer Religion, wenn man glaubt, dass es nach dem Tode ein Leben gibt. Religion, die ich als Philosophie betrachte, ist hier ein Glauben, weil man nicht weiss, was vor dem Tode war bezw.danach ist. Der Glaube ist die Religion, obwohl auch manches nur eine Frage von Glauben ist, d.h.man glaubt aber man weiss nichts.

Am Anfang schuf man Geister, sogenannte Naturgeister oder später dann auch Götter, denen man gewaltige Kräfte zusprach, also eine Kraft, die über die menschliche hinausging. Man glaubte an diese Geister, und schuf damit eine Religion. Die Geister waren unsichtbar, lebten in einer Welt, die für Lebende nicht erreichbar war.

Man ging einen Schritt weiter, und schuf Götter, die in ihrem Verhalten dem Menschen ähnelten, und prinzipiell, Produkte des Menschen waren.

Das israelische Volk schuf die Religion mit einem Gott, der für sie unerreichbar war, aber der im „Alten Testament“ sehr menschliche Züge hatte, und es wahrscheinlich auch heute noch hat.

Aus dieser Religion entwickelte sich die christliche Religion, die als Konkurrenz zur jüdischen etwas andere Inhalte hatte, um die Menschen zu beglücken. Ob es ein Glück war und ist, das sollte jeder für sich selbst beantworten.

Aus beiden Religionen entwickelte sich nach sechshundert Jahren der Islam, der nicht nur die Inhalte der jüdischen und christlichen Religion übernahm, sondern auch die Inhalte der sogenannten Naturreligionen, die auf der arabischen Halbinsel vorhanden waren.

Neben diesen Religionen, die monoistisch nur einen Gott anbeteten, kam noch eine Hauptreligion der Buddhismus hinzu, der keinen Gott an seine Spitze stellte, sondern den Menschen mehr in den Vordergrund rückte.

Alle Religionen sind Glaubenssätze, wie die Naturphilosophie oder auch Philosophie selbst, denn es ist schwer zu beweisen, dass das was der Glaube aussagt, auch wirklich existiert. Auch die exakten Wissenschaften haben Schwierigkeit das zu beweisen, was sie aussagen, denn Änderungen sind vorprogrammiert, wenn wir heute nur an die Stringtheorie denken.

Wir Menschen sollen die Natur und damit auch uns als existent betrachten, der Glaube an sich führt nur dann zu etwas, wenn man fest an sich selbst glaubt, weil ins uns selbst das ganze Universum vorhanden sich.

Aber lassen wir die Toleranz in jedem Gedankengang walten, denn nur so leben wir als Menschen glücklich auf diesem Erdenrund. Denken wir gleichzeitig daran, dass unsere Lebensspanne begrenzt ist, und auch dass wir als dominate Tiere einmal nicht mehr da sind, sowie die Dinosaurier.

Das Universum ist stetig im Wandel begriffen so auch die Evolution. So leben wir, so leben wir alle Tage.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, das ich nichts weiß“

Montag, 26. Februar 2007

Traum

Unter Traum kann man viel verstehen, aber vorher sollte man vielleicht darüber sprechen, was der Traum sein könnte. Es ist die Tatsache gegeben, dass wir Menschen, sobald wir schlafen, träumen. Diese Träume sind schon eine Sicherung im Leben eines Menschen, damit er mit den Erlebnissen nicht überfordert ist. Das heißt, die Erlebnisse werden über das Bewußtsein an das Unterbewußtsein weitergeben und dort entsprechend gespeichert, egal ob das Bewußtsein diese Erlebnisse verarbeitet hat oder nicht.

Es kann sein, dass die unverarbeiteten Erlebnisse im Traum in das Bewußtsein wieder erscheinen, um dort verarbeitet zu werden. Wenn dieses Erlebnis erfolgreich verarbeitet wurde, dann wird es wieder im Unterbewußtsein gespeichert, verloren geht nichts.

Aber oft erlebt der Träumende in seinen Träumen ein Chaos an Erlebnissen, die nicht geordnet sind, so dass er nach dem Aufwachen meint, das, was er geträumt hätte, wäre alles Blödsinn. So richtig für den Träumenden, aber für das Unterbewußtsein war es wichtig, diese unverarbeiteten Erlebnisse an das Bewußtsein zu geben, wenn der Betroffenden ruht und keine weiteren Erlebnisse über seine Sinnesorgane aufnimmt.

Dass wir träumen ist wichtig für unser ganzes Leben, denn das Bewußtsein und Unterbewußtsein bemühen sich, durch den Traum den aufkommenden Stress des Erlebten aufzubauen.

Besonders die sogenannten Albträume müssen abgebaut werden, denn sie verursachen die Erkrankung des Menschen, besomders im pyschischen Bereich. Also haben die nächtlichen Träume eine wertvolle Aufgabe für uns Menschen.

Ich hatte oben schon angeführt, dass die Träume oft aus Chaos bestehen, d.h.es kommen viele Erlebnisse in einem Traum zusammen und produzieren einen anderen Traum, der anders gelagert ist und nicht mehr richtig oder auch falsch gedeutet werden kann. Aber warum sollte man Träume deuten? Man kann einen Traum analysieren, ob man das Geschehen im Traum, schon einmal erlebt hat oder ob das Erlebnis ein völlig unbekanntes ist.

Warum führe ich den Begriff „unbekannt“ ein? Bei mir hat sich schon seit Jahren der Gedanke geöffnet, ob nicht das Traumerlebnis, sogar während des Tagstraums, nicht ein Erlebnis meiner Vorfahren war, das ich genetisch als Merkmal mitgenommen habe, und in einer bestimmten Situation äußer? Manchmal ist es schon eigenartig.

Ob man in seinen Träumen seine eigene Zukunft oder die Zukunft anderer voraussehen kann, das behapten einige, aber ich bezweifel es, denn nicht einmal ein sogenannter Wahrsager kann die Zukunft voraussagen, obwohl die Wahrsager es behaupten.

Der Traum sollte uns so erhalten bleiben, als Reinigung unserer Seele. Solange Bewußtsein und Unterbewußtsein zusammenarbeiten, gibt es für uns die Sicherheit, dass die Träume unseren Tagesstress erfolgreich abbauen werden.

Es wäre schön, wenn man die nächtlichen Träume in Erinnerung behalten kann, oder behält man nur die Träume in Erinnerung, die in ihrer Bedeutung für das Bewußtsein von Bedeutung sind, um uns den Traum bewußt zu machen.

Es ist schwierig, aus der Art der Träume, immer eine passende Antwort auf seine Frage zu bekommen.

Jetzt mache ich mich vom Acker.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, das ich nichts weiß“


Freitag, 23. Februar 2007

Kinderfeindlichkeit

Was ist „Kinderfeindlichkeit“? Wenn man dem Begriff ausgeht, dann bedeutet es soviel, Kindern gegenüber feindlich zu sein, nicht zu mögen, oder auch eine Angst vor Kindern zu heben, weil es den Betroffenen selbst eine unselige Kindheit erinnert.

Kinderfeindlichkeit hat einen Hintergrund, der auch biologisch bedingt sein kann, denn es gibt auch andere Tierarten, bei denen das männliche Tier, den Nachwuchs tötet, damit das weibliche Tier eine erneute Zeugung bezw.eine erneuten Begattungsakt zustimmt.

Oder es wird der Nachwuchs getötet, weil ein neues männliches Tier eine weibliche Tiergruppe übernommen hat, und der Nachwuchs vom vorhergehenden männlichen Tier wird vom neuen männlichen Tier getötet.

Ist es bei den Menschen anders? Ich vermute es nicht, denn in den letzten Jahren tauchten Berichte auf, die einerseits besagten, dass ein neuer Partner, der in die Lebensgemeinschaft von Frau und Kindern trat, versuchte, die Kinder aus dieser Lebensgemeinschaft zu entfernen, hauptsächlich in der Form, dass er die Kinder misshandelte bezw.auch tötete.

Das Töten von Kindern gleich nach deren Geburt, ist ein altes Phänomen, das schon vor Tausenden von Jahren bei den Steppenvölkern, sogenannten Nomanden, vorkam, aber nur dann, wenn dem Volke eine Hungersnot drohte. Man legte die weiblichen Kleinkinder zum Sterben in die Steppe, die männlichen Kleinkinder hatten das Privileg zu überleben, weil sie als Krieger und Jäger sowie Hirten für das Volk von Bedeutung waren. Natürlich wurden zuerst die alten Menschen vom Volk ausgesetzt. Aber diese Massnahme galt nur in den Notzeiten.

Wenn die alten Menschen spürten, dass das Leben dem Ende zuging, dann verließen sie ihr Volk, um irgendwo zusterben.

Weiter zur Kinderfeindlichkeit. Sie ist eine Ablehnung von Kindern und hat ihren Grund im Menschen selbst, was auch dem Verhalten anderer Tierarten auch entspricht. Eine Art von Kinderfeindlichkeit ist das Verlassen des Kindes, in der Hoffnung, dass das Kind bald stirbt. Das jemand keinen Bezug zu Kindern aufbauen kann, gibt es auch, und die jenigen werden sich auch keine Kinder anschaffen.

Besonders Männer zeigen, ein erheblich großer Teil von ihnen, ihre Kinderfeindlichkeit so, dass sie die Familie verlassen, sobald ein Kind gezeugt worden ist oder geboren wird. Sie überlassen den Frauen die Erziehung und Betreuung der Kinder.

Kinderfeindlichkeit bedeutet auch Verantwortungslosigkeit gegenüber der Gemeinschaft, d.h.man selbst will keine Kinder, obwohl man aus seinem dominanten Triebverhalten diese Kinder zeugt, aber man betrachtet die gezeugten Kinder als Frucht der Lust.

In der Vergangenheit hat oft, ich kann nur vom christlich-dominierten Abendland ausgehen, die Religon die Menschen abgehalten, die gezeugten Kinder auf irgendeine Weise zu entfernen. Da z.Zt.die Religion nicht mehr so dominant in den Köpfen der Menschen bezw.Gläubigen vorhanden ist, kommt es immer mehr zu Exessen gegen Kinder, die auch durch die Medien publik gemacht werden.

Ich kann mir den Verdacht nicht erwehren, dass Kinderfeindlichkeit schon immer ein Faktum im Leben der Menschen spielte, auch in der Zeit unserer Vorfahren. Kinderfeindlichkeit entsteht nicht so einfach, sondern muß schon eine längere Zeit bestanden haben, nicht nur in Jahrtausenden vor unserer Zeitrechnung, aber auch danach, wurden Kinder, da sie die schwächsten neben den alten Menschen in einer Gemeinschaft sind, misshandelt und missbraucht.

Sie wurden zu Objekten der Sklavenarbeit und auch zu Sexualobjekten, aber das ist heute genauso. Die Menschheit zeigt ganz deutlich, dass sie keine Kinder mag, dass sie diesen Geschöpfen, die sie selbst gezeugt haben, feindlich gegenüberstehen, die Mütter gegen die Mädchen und die Väter gegen die Söhne.

Die Kinderfeindlichkeit ist auch ein Konkurrenzdenken, man will auf irgendeine Weise den Konkurrenten loswerden, sogar mit Gewalt.

In den Kindern geben wir unsere Gene weiter, und leben deshalb auch weiter. Kinder sind auch dazu da, um unsere Art zu erhalten, damit die Menschheit überleben kann. Man darf den Kindern nicht feindlich gegenüberstehen, denn haben sie das Recht auf Schutz, Liebe und eine gute Erziehung, möglichst ohne Gewalt. Sie haben auch die Pflicht uns im Alter beizustehen.

Kinder sind unsere Zierde und für seine Kinder muß man in den Jahren der Erziehung mit den eigenen Bedürfnissen zurückstecken.

Es leben unsere Kinder, denn sie sind es, die unser schönes Leben erhalten.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiss das ich nichts weiss“


Fremdenfeindlichkeit

Was bedeutet eigentlich „Fremdenfeindlichkeit“? Erst einmal bedeutet „Fremde“, dass jemand in einem Land leben kann, das nicht seine Heimat ist. Für diese Menschen, die in diesem Land leben, ist der Zugereiste ein Fremder, er ist kein Einheimischer.

Wenn ein Mensch z.B. in der Vorzeit, vor 10 000Jahren auf eine Gruppe von Menschen stieß, so hatte er die Absicht, in diese Gruppe aufgenommen zu werden, aus Gründen des eigenen Überlebens. Er war für die Gruppenmitglieder ein Fremder, und somit gehörte er nicht zu dieser Gruppe. Es kam nun zu einer Entscheidung, entweder man nahm ihn auf oder man verjagte ihn, auch mit Gewalt.

Heute ist es auch nicht anders. Wenn ein Ausländer, so nennt man sie, zu uns in das Land kommt, ob jetzt als Arbeitnehmer oder Unternehmer, als Student oder Asylant, dann ist er zuerst ein Fremder, ein Ausländer. Wenn er sich nicht integriert, dann bleibt er weiterhin ein Ausländer, aber es kann auch sein, dass er nicht mehr ein Fremder ist, weil er Kontakt zu den Einheimischen bekommen hat, die in als Menschen akzeptieren.

Wieder zurück zu den Steppenvölker vor 2000 Jahren vor unserer Zeitrechnung. Es waren Nomandenvölker, die sich nur dann mit fremden Stämmen vermischten, um dem Inzest zu entgehen. Oft war es diesen Stämmen recht, wenn fremde Männer oder Frauen in die Sippe aufgenommen wurde.

Gut, man konnte als Fremder Pech haben, dem Säbel zum Opfer zu fallen, wenn man aus irgendwelchen Gründen keinen Zugang zu dem Stamm fand.

So ist es schon immer gewesen, dass bei der Aufnahme von Fremden die Antipathie oder die Sympathie eine entscheidene Rollen für die Aufnahme in der Gemeinschaft spielten.

Eine Fremdenfeindichkeit basiert auf eine gewisse Unsicherheit von Menschen gegenüber den Menschen, weil sich die Menschen fremd sind. Es kann sogar sein, die Eltern einem Kind gegenüber fremd sind oder das Kind den Eltern.

Also ist die Fremdenfeindlichkeit eine Verhaltensweise, die dem Menschen, aber auch den anderen Tierarten von der Evolution mitgegeben wurde. Es ist eine Art von Misstrauen, wenn ein Anderer in das heimatliche Revier einbricht, ob mit oder ohne Gewalt.

In unsere Zeit entsteht häufig die Fremdenfeindlichkeit durch Propagandan über ein anderes Volk oder über Menschen mit einer anderen Hautfarbe. Die Fremden werden als minderwertig bezeichnet und daraus entsteht auch schon der Akt der Ablehnung dieser Menschen, die aus diesem Volk oder dem entsprechenden Kulturkreis kommen.

Wenn man selbst ein Verlierer im Leben ist oder man bekommt das leben nicht so richtig in den Griff, dann sucht man einen Sündenbock, dem man alles in die Schuhe schieben kann, was man selbst verbockt hat oder nicht erreicht hat, denn immer sind die anderen Menschen schuld, wenn man arbeitslos oder nicht reich ist.

Wir in Deutschland haben die Fremdenfeindlichkeit, die dann in Hass gegen andere Menschen umgeschlagen, nur weil sie eine andere Religion hatten oder eine andere Meinung, oder in einer anderen Partei waren. Sie waren damals die Sündenböcke für den verlorenen Krieg (1914-1918) und die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland.

Auch heute haben die Rechtsradikalen wieder guten Zulauf, besonders in den neuen Bundesländer. Die in die rechtsradikalen Gruppierungen eintreten, haben keine Ahnung was die Nazis von 1933 bis 1945 veranstaltet hatten, aber auch schon einige Jahre vor 1933. Sie hören nur dümmliche Parolen einiger machtgieriger Menschen, die wahrscheinlich selbst nicht wissen, was sie von sich geben, aber es zeigt Wirkung auf die Zuhörer.

Hinter diesen Fremdenhassern stehen Gruppen, die wirklich rechtsradikal sind, aber sich nicht zeigen wollen, weil sie sonst an gesellschaftlichem Ansehen verlieren könnten.

Wir sind alle Fremde, sogar im eigenen Land, warum sollen wir andere Menschen hassen, die auch ein Recht auf Heimat und Leben haben.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiss das ich nichts weiss“

Dienstag, 20. Februar 2007

Rassenwahn

Die Geschichte der Menschheit ist sehr kurz, vor allen Dingen für den „homo sapien sapien“. Hier möchte ich die Menschengruppe der Neandertaler mit in die Geschichte der Menscheit einschliessen.

Besonders in der Neuzeit, ich glaube so im 19. Jahrhundert teilte die Wissenschaft, besonders die Biologie, die Menschheit in verschiedene Rassen ein. Damit wollte man erreichen, über die Unterschiedlichkeit der Rassen zu urteilen, d.h., einige Rassen wurden als minderwertig eingeteilt.

Besonders die Europäer waren in der Einteilung der Menschen in Rassen besonders aktiv.

Dieser Einteilung von Menschen in Rassen ging die Leibeigenschaft der Menschen vorweg, d.h., die Besitzenden versklavten die Menschen zu ihrem Vorteil und betrachteten den Leibeigenen als sein Eigentum.

Schon inder Antike wurden Schuldner und Kriegsgefangene als Sklaven gehalten, denn der Schulder wurde durch seine Schulden das Eigentum des Gläubigers. So besonders schön war die Antike auch nicht, denn die Menschen richteten sich in ihren Lebenseinstellungen nach den Vorgaben der Natur. Aber ob die Versklavung der eigenen Art dazu gehörte, ist zweifelhaft. Ich glaube, dass die Versklavung des Menschen selbst durch den Menschen vollzogen wurde, aber nicht ein Ausdruck der Natur ist.

Also hat der Mensch die Zweiteilung der Menschen vorgenommen, zwischen Herrschenden und Besitzenden und denen, die von diesen in Besitz genommen werden

Die Einteilung der Menschheit in Rassen ist nur von wenigen Menschen, insbesondere von der Wissenschaft vollzogen worden, denn man wollte die Merkmale der Minderwertigkeit bestimmter Rassen bezw.Menschen dokumentieren. Die wissenschaftliche Erkenntnis der Wissenschaften fusst nur auf die äussere Wahrnehmung eines Menschen oder auch nicht, und will nur bekunden, dass man sich für einen wertvolleren Menschen sieht. Was natürlich Unsinn ist, denn eine Bewertung nach seinem Aussehen ist willkürlich und hat nichts mit der Tatsache zu tun, wie der Mensch eigentlich ist.

Die Menschen mit einer anderen Hautfarbe oder einem anderen Aussehen waren nur Fremde sowie der Einwohner eines anderen Dorfes oder einer anderen Stadt. Man machte hier nur den Unterschied, ist er aus meinem Dorf, kenne ich den Betreffenden oder ist er sogar ein Verwandter. Sonst gab es keine Unterschiede in der Ansicht des Menschen zu dem Menschen.

Warum die Unterscheidung der Menschen in sogenannten Rassen vorgenommen wurde, das ist mir in meinen Studien völlig entgangen, vielleicht komme ich noch darauf.

Wir sind innerhalb der Tierwelt eine Tierart von vielen Tierarten, nur haben wir bezw.hat uns die Evolution die Intelligenz zugemessen, so dass wir unser Leben und damit unsere Umwelt anders gestalten können. Die anderen Tierarten haben auch eine Intelligenz, die ihrer Art entspricht, um auch zu überleben wie wir Menschen. Darum brauchen wir uns nicht so weit aus dem Fenster hängen.

Zurück zu dieser eigenartigen Rasseneinteilung der Menschen. Wir haben haben den gleichen Aufbau von Organen, egal ob wir unterschiedlicher Hautfarbe sind. Auch unsere Inelligenz mag unterschiedlich sein, aber sie richtet sich nicht nach der Hautfarbe, sondern nach der Umwelt, in der wir leben oder leben müssen. Die Evolution hat uns Menschen Merkmale mitgegeben, die für unsere Überleben auf diesem Planeten von Bedeutung sind.

Wenn ich in Klimazonen lebe, die heiß sind, dann muss ich eine Hautfarbe haben, die der Hitze angepasst ist, Lebe ich in einer kalten Zone, dann ist auch dort meine Haut dieser Kälte angepasst.

Es gibt keine Rassen in der Tierwelt, sondern nur Arten.

Schlimm ist es auch, wenn man Menschen nach ihren kulturellen Eigenschaften in eine Art von Rasse einbindet oder sogar nach der Zugehörigkeit zu einer Religion in das Schema von Rassen einpasst.

Der Rassenwahn, so kann man es bezeichnen, kommt nur denen gelegen, die unfähig sind, ihre eigene Unzulängigkeit in der Lebensführung zu erkennen, d.h.die anderen Menschen sind schuld, wenn ich mein Leben nicht auf die Reihe bekomme. Auch zeugt der Rassenwahn von Minderwertigkeitsgefühlen des Betreffenen, er sei nicht vollkommen, nur die anderen seien es, was nicht stimmt, denn jeder Mensch bestimmt, wie er leben will, nicht muss.

„ich denke slso bin ich und ich weiss das ich nichts weiss“

Montag, 19. Februar 2007

Astronomie

Die Astronomie hat sich mit der Astrologie entwickelt, d.h., die Astronomie ist eine Wissenschaft geworden, die Wissenschaft über das Universum, nicht der Sterne allein, sondern auch über die Entstehung der Sterne und Planeten. Daraus hat sich dann die Astro-Physik entwickelt.

In die Astronomie spielen viele wissenschaftliche Disziplinen hinein wie Physik, Chemie, Mathematik, Biologie usw.

Die Astronomie ist eine junge Naturwissenschaft, die noch eine große Entwicklung vor sich hat. Wenn man bedenkt, das s sie sich aus der Astrologie entwickelt hat, also zuerst ein Teil der Astrologie war, aber dann ihre eigene Entwicklung vollzog.

Schon vor unsere Zeitrechnung und auch danach interessierten sich viele angehende Wissenschaftler für die Vorgänge im Universum. Es ging bei diesen Wissenschaftlern nicht mehr um Sterndeutung, sondern um die Wirklichkeit, die sich im Universum vollzog.

Wenn man auch zuerst annahm, die Erde stehe im Mittelpunkt, sie sei eine Scheibe und der Himmel sei wie eine Käseglocke über diese Scheibe gestülpt. An der Wölbung der Glocke seien die Sterne, der Mond und die Sonne angebracht.

Weiter ging man davon aus, als man erkannte bezw.glaubte, die Erde sei eine Kugel und der Mittelpunkt des Universum. Die Sterne, Mond und die Sonne würden sich um die Erde drehen.

Aber Menschen sind Menschen, sie geben sich mit nichts zufrieden und forschen weiter, auch wenn die damaligen Machthaber Kaiser, Könige und Vertreter der Kirche die Wissenschaften sehr argwöhnisch betrachteten.

Oft wurde in einem kleinen Kämmerlein neue Wege entwickelt, um zu einen besseren Wissen über das Universum zu kommen.

Trotz aller Schwierigkeiten vollzog sich eine neue Entwicklung in der Astronomie, die völlig neue Erkenntnisse über das Universum, in dem wir leben, brachten.

So langsam erwuchs die Erkenntnis, dass wir nur am Rande einer Sternenscheibe, die man Milchstrasse nennt, leben, d.h., unsere Sonnensystem liegt in einem Seitenarm einer Galaxie, also nicht in einem Mittelpunkt.

Die Entwicklung von Teleskopen verschiedener Größen brachte uns einen reichhaltigen Überblick, erst einmal über unser Sonnensystem und der näheren Umgebung, dann über unsere Galaxis, in der wir uns befinden.

Die weitere Erforschung des Universum brachte neue Erkenntnisse über weitere Galaxien, und die Forschung in der Pysik und Chemie förderte die Erkenntnis über Elementarteilchen, die ein wesentlicher Bestandteil unseres Universum sind. So entwickelte sich die Astrophysik, die ein wesentlicher Bestandteil der Astronomie ist.

Mit den immer wieder verbesserten Teleskopen können wir weiter in das Unsiversum vordringen und viel entdecken, so dass die noch offenen Fragen der Menschen, „wo kommem wir her und wo gehen wir hin“, eines Tages vielleicht beantwortet werden können.

Doch vorerst beschäftigen wir Menschen uns mit dem Bestandteil des Universums und wie es entstanden ist. Das ist noch die elementare Frage, die noch nicht entscheidend beantwortet wurde.

Die Wissenschaft geht heute generell davon aus, dass unser Universum durch einen Urknall entstenden ist, d.h., das Universum war in einem winzigen Elementarteilchen unter hohem Druck und Temperatur zusammengepresst. Dieses Teilchen explodierte eines Tages und dehnte sich aus. An der Flucht von Galaxien hat man dieses festgestellt, denn das Universum dehnt sich angeblich noch weiter aus, wenn auch unter geringerer Geschwindigkeit. Eine einfache Darstellung der Urknalltheorie, aber die kann man ausgiebig in der Fachliteratur nachlesen.

Heute gehen Wissenschaftler schon davon aus, ob die Urknalltheorie nicht nur eine Theorie ist, die es eigentlich nicht gibt? Sie gehen davon aus, dass es mehrere Universen gibt, und dass eines Tages unser Universum mit einem anderen Universum zusammengestossen ist, darum der Bums.

Die Forschung hat in den vergangenen Jahren ergeben, dass es Teilchen im Universum gibt, die das Mehrfache der Lichtgeschwindigkeit haben. Davon war früher nichts bekannt, und heute nur eine Theorie.

Ich beschränke mich heute nur noch auf eine neue Theorie, die Theorie der Strings. Diese Theorie besagt, dass es 11 Dimensionen gibt, also nicht nur unsere vier.

Ist das Leben nur eine Illusion? Hier setzt mein Verstand aus, ich sage jetzt zu dem Thema nichts mehr.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiss das ich nichts weiss“

Freitag, 16. Februar 2007

Astrologie

Astrologie ist die Sternenkunde, d.h., der Astrologe sieht in der Konstellation der Sterne die Zukunft voraus, so sagt man.

Vor dreitausend Jahren vor unserer Zeitrechnung war die Astrologie ein Machtfaktor in einem Staat, weil der König dieses Staates die Astrologie benutzte, um den Erfolg eines Krieges vorherzusagen. Auch wahr damals die Astrologie wichtig für die Bauern, denn die wollten erfahren, wann sie säen und ernten durften.

Aus der Sternenkonstellation bezw.Sternbildern wurden Tiere und Götter dargestellt. In dieser zeit entstanden auch die Tierkreiszeichen, die besagen, wer in einem derartigen Tierkreiszeichen geboren wird, der hat einen entsprechenden Charakter, der diesem Tierkreiszeichen zugeordnet wird.

Die Astrologie wurde für die damaligen Menschen so eine Art von Magie, und der Astrologe galt als Magier. Sie waren in der Zeit hochgeachtet, besonders auch an Fürstenhäuser.

Aus der Sternenkonstellation sagten die Astrologen Ereignisse aber auch Katastrophen voraus, bei sie eintraten, ist nicht bekannt.

Die Astrologie wurde auch mit den Religionen verbunden, meist war der Astrologe auch Priester. Hier verband sich eine Macht, die dann oft im Gegensatz zu der Macht der Fürsten stand, und mancher Astrologe verlor seinen Kopf.

Die Vorhersage über die Zukunft eines Herrschers mußte vom Astrologie genau überlegt werden. Die meisten Astrologen kannten den Charakter und die Wünsche ihres Herrschers, und konnten sich bei der Voraussage auf den Herrscher einstellen, weil der nur eine positive Voraussage haben wollte.

Eine negative Voraussage kostete dem Astrologen den Kopf, darin waren die Herrscher sehr großzügig.

Im Verlauf der Jahrhunderte oder auch der Jahrtausende änderte sich die Astrologie als Beruf. Die Astrologen entwickelten Techniken für Vorausagen und auch für das Wahrsagen. Jetzt wurden die Sterne angerufen, um dem Kunden etwas über seine Zukunft auszusagen.

Auch die Beobachtungsgabe des Astrologen wurde geschliffener, er verstand es auch, den Kunden geschickt über seine persönlichen Verhältnisse auszufragen. Danach erstellte er dann ein Gutachten, das sehr oft für den Kunden positiv ausfällt, und er bezahlt dafür.

Wenn die Voraussagen eintreffen, dann ist es dem Geschick des Astrologen eigentlich zu verdanken, dass er den Kunden positiv motiviert hat oder nicht.

Die Sterne können die Zukunft eine Menschen nicht vorausagen, auch kann man die Zukunft nicht in der Sternenkonstellation lesen.

Die Gravitation der Sterne und der Materie beeinflusst den Menschen, sonst nicht. Die Sterne bestehen auch wie wir menschen aus Materie, Molekülen und Atomen.

Die Sterne könnten demnach unsere Geschwister sein.

Die heutige Astrologie fördert den Aberglauben, an etwas zu glauben, was es nicht gibt, aber für diesen Aberglauben muss der Kunde zahlen

Eigentlich sollte ich auch Wahsager werden, denn mein Gesicht strahlt eine Scheinheiligkeit aus, die auch für das Amt des Papstes reichen würde.

Aber ich will die Menschheit durch meinen Anblick nicht in den Massenselbstmord treiben, man ist doch anständig, als Papst wäre ich es nicht.

„Ich denke also bin ich“. „Ich weiss das ich nichts weiss“.

Donnerstag, 15. Februar 2007

Wahrsagen

Was bedeutet der Begriff „Wahrsagen“eigentlich? Er bedeutet, man soll über etwas die Wahrheit sagen, und nicht etwas Fantasievolles, was nicht der Wahrheit entspricht.

Das Wahrsagen hat aber teilweise eine andere Bedeutung, d.h., es gibt Menschen, die wollen die Fähigkeit haben, die Zukunft eines anderen Menschen vorhersagen. Sie nennen sich Wahrsager, und arbeiten dabei mit vielen Mitteln.

Das eigentliche Wahrsagen ergibt aus den drei Wörtern „die Wahrheit sagen“ also vor dem Gericht als Zeuge oder bei Behörden, wenn man eine Aussage macht.

Aber das eigentliche Wahrsagen bezieht sich auf die Wahrsager, die schon dreitausend Jahre vor unserer Zeitrechnung tätig waren. Sie waren meist Priester und Vertreter einer Religion, und oft den Königen verbunden. Sie sagten dem Herrscher die Zukunft voraus, auch gaben sie Hinweise für die Bauern, wann sie säen und ernten sollten.

Diese Wahrsager beschäftigten sich mit der Astrologie, um aus der Konstellation der Sterne, etwas vorauszusagen. Ob wirklich etwas Sinnvolles aus dieser Wahrsagerei herausgekommen ist, wird wahl fraglich sein.

Die Wahrsager genossen bei dem Volk ein hohes Ansehen, auch bei manchen Königen, wenn diese beeinflussbar waren, ansonsten, sahen auch die Könige in dem Wahrsager ein Konkurrenten für den Thron.

Das Wahrsagen hat allgemein gesehen, eine außerordentliche Tradition, denn wer will nicht wissen, was ihm die Zukunft bringt. Ob es wahr ist oder nicht, das sei dahingestellt.

Bei Wahrsagen werden Karten, Glaskugeln, Kaffeesatz, Tierknochen usw.als Hilfsmittel eingesetzt, und jeder Wahrsager hat seine eigene Interpretation, aus den Hilfsmittels die Zukunft zu lesen.

Das Wahrsagen erzeugt im Gehirn des Menschen eine Illusion, dass das was man ihm für die Zukunft voraussagt, auch wahr ist.

Bei den früheren Königen ging es dem Wahrsager um den Kopf, d.h, er durfte nur das Vorhersagen, was dem König gefiel, er musste auf die nicht geäußerten Wünsche des Königs eingehen, sonst verlor er den Kopf.

Früher war das Wahrsagen eine Sache des Überlebens, heute nicht mehr, aber die Unwahrheit sie sagen, d.h., dem Besucher bezw.dem Kunden, das ist die Kunst des Wahrsagens. Man muß dem Kunden nur das Sagen, was er auch gerne hört.

Wenn der Kunde etwas Negatives z.B.den eigenen Tod erfahren will, so kommt es auf die Geschicklichkeit des Wahrsagers, das Ganze richtig zu formulieren.

Bei Wahrsagen gibt es zwei unterschiedliche Denkweisen, der Kunde, der überwiegend etwas ositives erfahren will, und der Wahrsager, der sich den Wünschen des Kunden richtet. Für den Wahrsager beginnt die Arbeit, einerseits Persönliches vom Kunden zu erfahren, und dieses Erfahrene richtig umzusetzen, um den Kunden zufrieden zu machen, damit er richtig löhnt.

Das Vorhergesagte muss sich der möglichen Wahrheit angleichen, um nicht als Schmozes angesehen zu werden.

Bei Wahrsagen muss sich der Wahrsager immer ein Hintertürchen aufhalten, um dadurch entwischen zu können, wenn es einmal mit dem Wahrsagen nicht so klappt.

Das Christentum predigt immer, die Wahheit zu sagen, aber die, die das Christentum vertreten sind keineVertreter der Wahrheit. Im Beichtstuhl verlangt der Priester die Sünden zu bekennen, also muss der Gläubige die Wahrheit sagen. In früheren Zeiten hat der Priester die Wahrheit ausgenutzt, um auf die Gläubigen Druck auszuüben, aber gleichzeitig werden die Schuldgefühle der Gläubigen geprägt.

Das Wahrsagen ist eine Illusion für ein Spiel zwischen den Menschen, und ich frage mich immer mehr, gibt es eigentliche eine Wahrheit, oder nur ein Wunsch des Menschen, der sich in dessen Gehirn abspielt.

Mittwoch, 14. Februar 2007

Unsterblichkeit

Die Unsterblichkeit ist das Gegenteil von der Sterblichkeit, was man auch gedanklich erfassen kann. Die Sterblichkeit ist eine Tatsache und entspricht der Realität. Dazu die Unsterblichkeit, die keine Tatsache ist und somit in den Bereich der Illusionen fällt. Warum wollen Menschen unsterblich sein? Ist es die Euphorie der Jugend oder eines bisher bequemen Lebens? Der Wunsch, unsterblich zu sein, ist wohl bei den meisten Menschen vorhanden, aber mit dem Altern lässt der Wunsch sehr stark ab und schlägt in, sterblich zu sein.

Die Unsterblichkeit basiert als Wunsch auf einer Illusoin durch das Gehirn, denn dem Menschen wird das Gehirn vorgegauckelt, wie schön es sei, unsterblich zu sein, immer zu leben.

Das Zwischenstück des Lebens, zwischen Jugend und Alter ist geprägt mit Arbeit, versorgen einer Familie und Freizeitgestaltung. Auch hier schafft sich das Gehirn den Freiraum zu sagen, wie schön wäre es, unsterblich zu sein.

Realisiert der Mensch das Altern, das eine natürliche Folge im Leben ist, dann denkt er anders, bezw.er ist in einen Zwiespalt zwischen den noch Jungsein und dem Beginn des Alterns. Hier entscheidet es sich, ob der Gedanke an der Unsterblichkeit bleibt.

Der Wunsch nach Unsterblichkeit verfliegt, wenn man selbst spürt, dass der Körper durch altersbedingt Krankheiten geschwächt wird, oder auch durch die beginnende Vereinsamung.

Wie entsteht eigentlich der Wunsch nach „Unsterblichkeit“? Es ist eine Tätigkeit der Neuronen im Gehirn, die uns etwas vormachen, d.h. eine andere Welt zaubern, ohne Zwänge und mit viel Freude und Annehmlichkeiten.

Aus diesen Gedanken heraus entstand auch die Schöpfung von Göttern oder gottähnlichen Wesen, die die Eigenschaften ihrer Schöpfer hatten, vom Menschen. Die Götter waren unsterblich, so auch der Mensch.

Gibt es ein Wesen auf der Erde, das unsterblich ist? Ein Einzeller, der sich teilt, wäre relativ unsterblich, denn er ist trotz der Zellteilung noch am Leben, also unsterblich.

Hier entsteht bei mir das Halt-stopp. Die Zellteilung ist eine Geburt von zwei Lebewesen aus einem Lebewesen. Die beiden Lebewesen nehmen die Gene des Lebewesens mit, aus denen sie entstanden sind, also keine Unsterblichkeit.

Unsterblichkeit würde nach sich ziehen: keine Geburt, kein Leben und kein Altern. Wenn es keine Geburt eines Menschen gibt, dann gibt auch nicht den Menschen.

Die Unsterblichkeit ist und bleibt eine Illusion.

Man kann das Altern durch Medikament hinauszögern oder hinausschieben, aber nicht die Unsterblichkeit als solche schaffen.

Außerdem bezweifele ich,dass es ein gen gibt, das sogenannte Unsterblichkeits-Gen.

Unsterblich wäre die Seele des Menschen, wenn es sie gibt, denn wenn die Seele ein teil des Körpers ist, dann wäre sie im Körper gefangen, und müsste mit dem Körper mitsterben.

Also bleibt alles so wie es ist, wir sind alle nicht unsterblich, also leben wir.

Montag, 12. Februar 2007

Seele

Beginnen wir bei den Griechen und lassen unsere Vorfahren aus dem Spiel. Die Griechen bezeicheten die Seele mit dem Begriff Psyche. Danach soll die Psyche aus vielen Atomen bestehen, also für uns selbst unsichtbar sein, nämlich das Atom ist so klein, dass man es mit dem Auge nicht sehen kann.

Ich sage, dass die Seele oder auch Psyche unser Bewußtsein und Unterbewußtsein ist. Darin befinden sich die realen Erlebnisse, die vom Bwußtsein in das Unterbewußtsein verschoben werden. Das Unterbewußtsein ist mehr, als nur eine Stätte, wo man alles lagern und je nach Bedarf wieder in das Bewußtsein holen kann.

Im Unterbewußtsein befindet sich die gesamte Geschichte der Menschheit, vielleicht auch des Universum.

Dann entdeckten die Religionen die Seele und gaben der Seele die Unsterblichkeit. Auch hier gesellte sich die Seelenwanderung, d.h., nach dem Tode geht die Seele in den Körper eines Neugeborenen über. Oder bei Religionen aus Indien, kann die menschliche Seele in einen Tierkörper übergehen.

Wohin die Seele geht, entscheidet das Leben des Verstorbenen, d.h., ob er im Leben gute oder schlechte Taten vollbracht hat.

Soviel bekannt ist, haben das Bewußtsein und Unterbewußtsein einen entscheidenen Einfluß auf das Verhalten des Menschen, denn hier findet man die Triebstruktur des Menschen, wie man es auch bei anderen Tierarten findet.

Bewußtsein und Unterbewußtsein bildet von daher ein komplexes Gebilde, nur beide zusammen geben dem Menschen den Antrieb zu leben bezw. zu überleben.

Man könnte diesen Komplex mit einem Computer vergleichen, das bewußtsein ist der Rechner und das Unterbewußtsein ist die Festplatte, auf der die gesammelten Daten gespeichert werden.

Demnach müßte sich das Bewußtsein und Unterbewußtsein im Gehirn des Menschen befinden, weil hier die Daten aufgenommen und gespeichert werden. Ist die Seele auch im Gehirn gespeichert, oder ist die Seele im ganzen Körper vorhanden?

Jetzt kommt etwas, was ich selbst nicht gesehen habe, eigentlich kann man auch nicht sehen, aber gelesen hatte ich schon darüber. Demnach hat man bei gerade Verstorbenen feststellen könnten, dass so etwas Nebelförmiges den Körper des Verstorbenen verlassen hat.

Man wog den Verstorbenen vor seinem Tode und danach und stellt fest, dass der Verstorbene 80 Gramm leichter war. Ich weiß es nicht, aber ich lasse es zum vergnügen einmal stehen.

Bei der Definition des Begriffes Seele ist es jedem selbst überlassen, die Seele nach seinen Vorstellungen zu definieren, weil jeder eine andere Vorstellung darüber hat, oder den Begriff als solchen ablehnt.

Wenn der Mensch eine Seele hat, so haben auch die anderen Tierarten eine Seele, weil auch der Mensch eine Tierart ist. Nur der Mensch machte sich darüber Gedanken, was nach seinem Ableben geschieht, wohin es geht, und ob er eines Tages wiederkommt.

Ich selbst denke über alles möglichen philosophischen Gedanken nach, auch über den Begriff Seele, aber zu einem schlüssigen Ergebnis bin ich nicht gekommen, werde ich auch nicht kommen, vielleicht nach meinem Tode.

Na ja, Spass muss sein. Man sagt doch, ein kleines Spässchen tut der Seele gut.

Sonntag, 11. Februar 2007

Sterblichkeit

Unter Sterblichkeit verstehe ich, dass Geburt und Leben am Ende in ein Ableben in den Tod übergehen. Damit kommt man darauf, dass jeder Mensch so wie alle Tierarten sterblich sind, also vergehen, wie alles in diesem Universum.

Ohne die Sterblichkeit des Menschen wäre eine Geburt des Menschen nicht möglich, d.h., die Evolution könnte uns nicht erschaffen bezw. entwickeln zu dem, was wir heute sind.

Die Sterblichkeit ist eine Tatsache, und es gibt kein Gen, das eine Sterblichkeit verhindern kann, weil die Gene die Sterblichkeit des Organismus Mensch unterstützen, in dem der Körper des Menschen altert, und irgendwann wird der Körper sterben, weil die Organe die Zeit überschritten haben, um weiterleben zu können.

Das Leben kann möglicherweise durch Medikamente verlängert werden, aber letztendlich stirbt der Mensch auch.

Die Lebensdauer der Tierarten auf diesem Planeten ist unterschiedlich. Einige Insekten leben nur wenige Minuten und Tage, andere Tiere leben Jahre sogar hunderte von Jahren. Die Einzeller können sich teilen, eigentlich haben die ein unsterbliches Leben.

Aber warum sollen wir nicht sterben? Wenn ich jetzt in meinem Alter an den Körper denke, der von Weh-wehchen geplagt wird. Verletzungen heilen nicht mehr so schnell und jede Bewegung kostet im grunde eine Überwindung, sich doch zu bewegen.

Das Altern ist ein ganz natürlicher Prozess, denn es deutet an, dass der Mensch sterblich ist, daran geht kein Weg vorbei.

Die Sterblichkeit schafft neuen Platz für die neue Generation von Menschen, die den Verstorbenen nacheilen, um auch irgendwann zu sterben. Irgendwie ist das ganze eine Art von krieslauf, ein alter Mensch stirbt ein neuer Mensch wird jung geboren und reiht sich in die Entwicklung des Lebens ein.

Eine gute Einrichtung ist die Sterblichkeit, womit die anderen Tierarten gut umgehen können, nur der Mensch hat Schwierigkeiten, die Sterblichkeit zu akzeptieren. Sollten wir es wieder lernen, so wie es unsere Vorfahren auch akzeptierten, vielleicht sich darüber Gedanken machten, wohin der Verstorbene nach dem Ableben geht.

Es geht der Natur nicht darum, wohin der Verstorbene nach seinem Tode geht, sondern, dass sein Körper in den Kreislauf der Natur eingebunden wird, so wie er es zu Lebzeiten war.

Durch die Sterblichkeit kann die Natur den natürlichen Kreislauf von Geburt, Leben und Tod – Vergehen des Körpers – aufrecht zu erhalten, und die Evolution bekommt den Freiraum neue Entwicklungen von Pflanzen- und Tierarten zu kreieren.

Nur die Sterblichkeit entwickelt das Universum weiter, so dass es zu keinem Stillstand kommt. Über die Ursachen der Sterblichkeit, wo der eigentliche Grund liegt, darüber könnte nur die Erforschung der Genetik Auskunft geben.

Die Sterblichkeit setzt gleich bei der Geburt ein, denn sobald wir geboren werden, dann sterben wir auch, das ist eine Tatsache, und kann nicht umgangen werden.


Freitag, 9. Februar 2007

Werte

Was sind eigentlich Werte und welche Werte gibt es überhaupt? Wenn ich so die Geschichte und die Menschheit betrachtete, dann gibt es gesellschaftliche Werte und individuelle Werte, d.h., man passt die individuellen Werte den gesellschaftlichen an.

Werte bedeuten Hinweise, wie ein Individuum in einer Gruppe leben soll, um sich selbst und der Gruppe keinen Schaden zu zufügen.

Die Entwicklung einer Gesellschaft bringt immer neue Sichtweisen mit sich, die als Werte einer Gesellschaft propagiert werden. Ein totalitäres System hat andere Werte als ein demokratisches System, d.h., die Werte in einem totalitären System sind dem System angepasst und lassen keine andere Interpretation zu, wie von den Regierenden vorgegeben wird. In einem demokratischen Sys­tem gibt es eine Vielfalt von Werten, die unterschiedliche Sichtweisen haben und darauf angewie­sen sind, ob sie von den einzelen Individuen angenommen werden oder nicht.

Welche individuellen Werte habe ich bezw. Nach welchen richte ich mein Leben aus?

Auch meine Werte haben sich in meinem Leben geändert, wenn auch nicht alle, Grundwerte hat jeder Mensch, nach denen er sein Leben einteilt. Im Gegensatz zum Grossteil der Gesellschaft sehe ich im philosophischen Denken und Handeln die Möglichkeit, meiner Lebensweise gerecht zu werden.

Ich brauche keine Macht über andere Menschen oder Gegenstände, sie sind Partner für mich, um mein Leben zu ünterstützen.

Auch im Streben nach Reichtum sehe ich keinen Wert, denn eines Tages, wenn der Zeitpunkt des Ablebens gekommen ist, dann nützt mir kein Reichtum.

Das Streben nach Macht und Reichtum führt zu einer Oberflächlichkeit im Leben, die zu keiner geistigen Entwicklung des Menschen in die Tiefe des Verstandes führt.

Die Werte einer Gesellschaft sieht man an dem Auseinanderklaffen der gesellschaftlichen Gruppen in Reiche und Arme. Für die einen ist der Reichtum ein wertvoller Inhalt des Lebens, für die anderen ist die Armut ein Fluch. Aber für beide gesellschaftlichen Gruppen Reichtum und Armut keinen Wert dar.

Eigentlich haben wir uns abgewandt von den eigentlichen Werte der Menschheit, ihren Planeten zu erhalten, damit Pflanzen und Tiere auf diesem Planeten weiterhin ihre Heimat haben. Friedlich nebeneinander zu leben, d.h., ohne Krieg und Verbrechen zu leben. Die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren zu erhalten, aber auch die Art der Menschen zu erhalten, die selbst Tiere sind.

Es dürfen nicht zu viele Menschen nachkommen, damit es zu keiner Überbevölkerung kommt.

Der höchste Wert bleibt die Toleranz gegenüber anderen Menschen und gegenüber den Tieren.

Also werden Werte von Menschen in einer Gesellschaft geschaffen, die sich nach den Vorstellungen, dieser Menschen in die Gesellschaft eingeführt werden.

Für den großen Rest der Gesellschaft werden wieder Werte vorgegeben, die nicht den Wertevorstellungen des Einzelnen entsprechen. Man könnte fast von einer Diktatur der Werteinhalte sprechen.

Immer gibt es die Maxime einer Gesellschaft, die indirekt verlangt, nach dieser Maxime zu leben, ansonst wird man an den Rand der Geselschaft gedrückt.

Eine Gesellschaft ist wandelbar, so wie der Mensch selbst auch wandelbar ist, damit gibt es die Maxime, dass auch die Werte einer Gesellschaft wandelbar sind.

Nehmen wir einmal das aktuelle Problem der starken und schnell voranschreitenden Klimaveränderungen . Der Ausstoss an Kohlendioxyd sollte erheblich eingeschränkt werden, aber die Regierungen geben nach, wenn die Wirtschaftsbosse drohen, dass Arbeitsplätze wegfallen. Im Grunde geht es denen nur, um den persönlichen Profit. Ich denke, diese Menschen sind nicht in der Lage, die Klimaveränderungen und der Folgen richtig einzuschätzen.

Wir sind eine Wertegesellschaft, die oberflächliche Werte geschaffen hat, die nur das Materielle als Werte akzeptieren, alles andere ist für diese Gesellschaft abwegig und hat den Hauch von Kommunismus.

Montag, 5. Februar 2007

Jagd

Die Evolution schuf auf diesem Planeten - es ist die Erde, unser Heimatplanet - Jäger und Beutetiere , und schuf gleichzeitig ein Gleichgewicht zwischen beiden Tierarten, damit nicht eine der Tierarten dominant wird.

Die Beutetiere sind mit einem Fluchttrieb ausgestattet, das heißt, sie fliehen wenn Tiere sie angreifen, aber andererseits können sie einen Angriff auch abwehren. Dieser Fluchttrieb ist ein Teil des Aggressionstrieb, denn das Beutetier will überleben.

Jäger haben den Jagdtrieb, der im Aggressionstrieb verhanden ist, denn die Jagd bedeutet für den Jäger das Überleben, weil er Beute machen muss, um überleben zu können.

Der Mensch gehört als Tierart zu den Jäger, aber auch zu den Sammlern. Er ist prinzipiell auch ein Beutetier für den stärkeren Jäger. In uns Menschen steckt der Jagdtrieb, der uns das Überleben leichter macht oder auch schwerer, es kommt auf die Größe der Beute an. Ist die Beute klein, dann können wir sie leicht töten, aber bei einer gewissen Größe und Stärke haben wir wenig Chancen, die Beute zu erlegen.

Unsere Vorfahren waren Jäger und Sammler. Um das Überleben besser sichern zu können, schuf sich der Mensch Waffen, eine Verlängerung von Krallen, Zähnen und Schnelligkeit.

Der Speer und der Spiess, sowie das Messer aus Stein stellten die Krallen und Zähne dar, und Pfeil und Bogen waren die Schnelligkeit, aber auch die Gruppe von Jäger mit der ausgekügelten Jagdtechnik, waren ein Symbol der Schnelligkeit.

Im Verlauf der Jahrtausenden hat sich die Oberfläche des Planeten verwandelt, d.h. es ging dem Menschen nicht mehr direkt um das Überleben, jagtechnisch gesehen, denn durch die Zucht von Nutztieren, konnte der Mensch den Bedarf an Nahrung decken, wenn es auch Zonen auf der Erde gibt, wo die Menschen verhungern, das hat etwas mit den Menschen zu tun, die aus Geldgier andere Menschen verhungern lassen, blanker Egoisnus.

Der Jagdtrieb ist geblieben, aber die Jagdart hat sich geändert. Der Mensch jagd nicht mehr , um zu überleben, sondern er jagd aus der Lust am Jagen und Töten, auch werden Angehörige seiner Art gejagt.

Die Vernichtung von anderen Tieren macht dem Menschen Spass, wenn es auch Menschen gibt die Jagd generell ablehnen.

Dann gibt es noch eine Art von Jagd, nämlich die Jagd nach Macht und Reichtum, da die Werte einer Gesellschaft davon geprägt sind. Allein der Spruch bei den privaten Medien, allgemein gesagt, die Reichen und Schönen, prägt den Menschen reich zu werden, um damit auch Macht zu haben.

Auch die sogenannte äußere Schönheit muss stimmen, bei kleinen Defekten in der Schönheit muss der Chirug nachhelfen.

Die Jagd geht erst dann für den einzelen Menschen zu ende, wenn er tot ist oder so krank, dass er nicht mehr in der Lage ist, etwas hinterher zu jagen.

Dann gibt es noch eine uralte Art von Jagd, das ist die Jagd nach Frauen durch die Männer, d.h. Die Frauen werden zu einem Beutetier für den Mann. Bei dieser Jagdart geht es um die Erhaltung der Art, sie ist genauso gewalttätig, wie die Jagd auf Beutetiere, die man braucht, um zu überleben.

Die Jagd der Männer auf Frauen war schon im Reich der Tiere present, denn jede Tierart versuchte bezw. Versucht seine Art zu erhalten, sowie es die Evolution vorschreibt.

Also gehört die Jagd zu dem Triebpotential bei allen Tierarten, wie es bei den Pflanzen ist, weiss ich nicht, vielleicht ist es so ähnlich.

Solange wir leben, werden wir auch Jäger bleiben.

Donnerstag, 1. Februar 2007

Frieden

Frieden ist ein Begriff, den der Menschen geprägt hat, damit er von anderen Tierarten nicht so stark bedrängt wird. In der Natur gibt es den Begriff "Frieden" nicht, weil die Gesetze der Natur keinen Frieden vorsehen. Aber aus welchem Grunde hat der Mensch den Begriff "Frieden" geprägt? Vielleicht aus der Angst vor der Natur heraus oder vor dem Älterwerden oder aus dem Wunsch, in Sicherheit zu leben.
Die Sehnsucht nach Frieden ist bei den Menschen sehr stark ausgeprägt, wenn auch nicht bei allen Menschen. Es gibt Menschen, die keinen Frieden wollen, weil der Friede für ihre Aktivitäten ungünstig sind, denn sie wollen an die Macht, sogar mit Gewalt.
In der Tierwelt, der Mensch ist biologisch auch ein Tier, wenn auch mit bestimmten Fähigkeit, die ihn aus der Natur hervorheben, gibt es diesen Begriff nicht, weil die Tiere ständig unter dem Aspekt der Arterhaltung und des Überlebens handeln.
Also ist die Sehnsucht nach dem Frieden oder ein friedliches Leben nur eine Angelegenheit der Menschen, aber nicht der Natur.
Die Evolution verfolgt andere Ziele und entwickelt zusammen mit der Natur ein System eines immerwährenden Gleichgewicht, denn nie darf eine Tierart überwiegen, und so wird das Gleichgewicht gehalten.
Auch die Menschen halten ständig ein Gleichgewicht, um so etwas wie ein friedvolles Nebeneinanderleben zu ermöglichen, aber es ist immer von der Angst des Menschen begleitet, dass dieser Zustand irgendwann wieder ein anderer wird, nämlich eine bewaffnete Auseinandersetzung.
Bisher haben wird nur einen bewaffneten Frieden gehabt, soweit ich es aus meinem Leben kenne, siehe die beiden Machtblöcke von 1945 bis 1990.
Nach dem zweiten Weltkrieg wollte man mit der Schaffung der Vereinten Nationen(UN) einen ewigen Frieden auf dem Planeten Erde schaffen. Dieser Wunsch entsprang aus den Schrecken des zweiten Weltkrieges, aber bald gab man es auf, und man schuf einen bewaffneten Frieden, eher einen Waffenstillstand, so dass zu jeder Zeit eine bewaffnete Auseinandersetzung ausbrechen konnte.
Ich habe schon darauf hingewiesen, dass die anderen Tierarten diesen Begriff nicht kennen, sondern nach den Maximen der Natur leben, so wie es ihnen vom Gesetz der Natur vorgegeben wurde, aber es besagt nicht, dass diese Tiere nur instinktorientiert sind. Man hat jetzt festgestellt, dass auch die sogenannten Tiere denken und denkorientiert handeln können.
Jetzt noch einmal zum Begriff "Frieden": ich kann aus meinen kurzen Leben nur andeuten, dass es nie einen Frieden geben wird. Der Planet wird sich verändern, auch die Tier- und Planzenarten. Eines Tages werden wir Menschen verschwunden sein, weil wir die Natur betrügen wollten, aber die Evolution wird neue Tier- und Pflanzenarten entwickeln, wie die aussehen, das wollt ich eigentlich wissen, aber bis dahin werde ich nur noch Vergangenheit sein.
Auch das Universum kennt keinen Frieden, dort herrscht auf dem ersten Blick Chaos, aber in diesem Chaos liegt eine gewissen Ordnung. Ich liebe das Chaos, wenn keiner mehr durchblickt, und ich kann dann mein Süppchen kochen. Und dieses Chaos beherbergt die Gewalt, Sternenexplosionen, Schwarze Loch usw.
Als hören wir auf zu hoffen, und stellen wir uns der Realität, stellen wir uns um, auf den bewaffneten Frieden, so leben wir ruhiger und verlieren die Angst.