Mittwoch, 10. Januar 2018

Wie ich Selbsttäuschung beenden kann

Wie ich Selbsttäuschung beenden kann
Die einzelne Person ist der Mittelpunkt aller Schwierigkeiten. Daher ist es am besten, wenn ich zuerst daran arbeite, meine eigene wahre Natur zu verstehen. Danach kann ich diese Erkenntnis auf meinen Geist und meinen Körper, mein Auto, mein Haus, mein Geld und alle anderen Phänomene anwenden.
Erkennen, dass ich nicht in und aus mir selbst heraus existiere: Ich stelle mir vor, dass jemand mit dem Finger auf mich zeigt, und dann für etwas kritisiert werde, das ich nicht getan habe, und ich werde weiterhin beschuldigt, den Schaden angerichtet zu haben.
Ich beobachte meine Reaktion, wie sie mir, dem „Ich“ und meinem Geist erscheint? Wie nehme ich mein „Ich“ wahr?
Ich beobachte, wie das „Ich“ so erscheint, als würde es von alleine bestehen, aus sich selbst heraus und durch sein eigenes Wesen bedingt.
Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich meines Geistes überdrüssig war, als er etwas Wichtiges vergessen hatte.
Ich blickte auf meine damaligen Gefühle zurück, und wie erschien mein „Ich“ damals meinem Geist, und wie nahm ich mein „Ich“ wahr?
Beobachte ich, wie dieses „Ich“ so erscheint, als würde es von alleine bestehen, aus sich selbst heraus und durch sein eigenes Wesen bedingt.
Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich meinen Körper ablehnte, oder als ich einen bestimmten Teil des Körpers nicht gut fand.
Schaue ich mir meine Gefühle genau an, und wie erschien mir mein „Ich“ damals meinen Geist, und wie nahm ich mein „Ich“ wahr?
Beobachte ich, wie dieses „Ich“ so erschien, als würde es von alleine bestehen, aus sich selbst heraus und durch mein eigenes Wesen bedingt.
Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich etwas Schlimmes getan habe, und ich dachte: „Da habe ich wirklich etwas Furchtbares angerichtet.“
Betrachte ich meine Gefühle, und wie erschien mein „Ich“ damals meinem Geist, und wie nahm ich mein „Ich“ wahr?
Beobachte ich, wie dieses „Ich“ so erschien, als würde es von alleine bestehen, aus sich selbst heraus und durch sein eigenes Wesen bedingt.
Erinnere ich mich an eine Zeit, als ich etwas Gutes oder Schönes getan habe, und ich sehr stolz darauf war.
Untersuche ich meine Gefühle, und wie erschien mein „Ich“ damals meinem Geist, und wie nahm ich mein „Ich“ wahr.
Ich beobachte, wie dieses „Ich“ so erschien, als würde es von alle bestehen, aus sich selbst heraus und durch sein eigenes Wesen bedingt.
Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich etwas Gutes oder Schönes getan habe, und ich war sehr stolz darauf.
Ich untersuche meine Gefühle, wie erschien mein „Ich“ danach meinem Geist. Wie nahe war ich meinem „Ich“?
Ich beobachte, wie dieses „Ich so erschien als würde es von alleine bestehen, aus sich selbst heraus und durch sein eigenes Wesen bedingt.
Ich erinnere mich an eine zeit, als mir etwas Gutes oder Schönes widerfahren ist, und ich das sehr genossen habe.
Beobachte ich meine Gefühle, und wie erschien mein „Ich“ damals meinem Geist? Und wie nahm ich mein „Ich“ wahr?
Ich beobachte, wie dieses „Ich“ so erschien, als würde es von alleine bestehen, aus sich selbst heraus und durch sein eigenes Wesen bedingt.
Die Alternativen bestimmen:
Untersuche ich, ob es für das „Ich“, das innerhalb des Geist-Körper-Gefüges aus sich selbst heraus und inhärent besteht, eine andere Möglichkeit der Existenz gäbe als diese beiden, entweder Teil vom Geist und Körper zu sein oder aber verschieden davon.
Ziehe ich andere Beispiele zur Betrachtung heran: eine Tasse, einen Tisch, ein Haus und einen Berg. Erkenne ich, dass es außer diesen beiden Möglichkeiten der Existenz, entweder Teil von etwas oder aber verschieden davon zu sein, und es keine dritte Möglichkeit gibt. Ich muss entweder dasselbe oder aber verschieden sein. Ich komme zu dem Schluss, dass das „Ich“, wenn es, so wie es mir erscheint, inhärent existierte, entweder eins mit dem Geist und Körper und davon unteilbar oder aber verschieden vom Geist und Körper sein muss.
Das Eins seins untersuchen:
Betrachte ich die logischen Folgen, die es hätte, wenn das „Ich“ in und aus sich selbst heraus bestünde, so wie es meinem Geist erscheint, und wenn es mit dem Geist und Körper eins wäre, also dasselbe wie mein Geist/Körper wäre. Das „Ich“ und der Geist/Körper müssten vollständig in jeder Hinsicht „eins“ sein.
In diesem Falle wäre es sinnlos von einem „Ich“ zu sprechen.
Es wäre unmöglich, von „meinem Körper“, „meinem Kopf“ oder „meinem Geist“ zu sprechen.
Wenn Geist und Körper nicht mehr existieren, würde das Selbst auch nicht mehr existieren.
Da Geist und Körper mehr als eins sind, müssten die „Ichs“ einer Person auch mehr als eins bzw. vielfach sein.
Da mein „Ich“ nur eines ich ist, müsste mein Geist und Körper auch eines sein.
Genauso wie Geist und Körper entstehen und zerfallen, müsste man behaupten, dass das „ich“ inhärent entstehen und inhärent zerfällt. In diesem Fall würden weder die angenehmen Auswirkungen von nicht heilsamen Handlungen in mir zur Reife gelangen, oder aber ich würde die Wirkungen von Handlungen erfahren, die ich selber gar nicht begangen haben
Das Verschieden sein untersuchen:
Betrachte ich die Folgen, die es hätte, wenn das „Ich“ in und aus sich selbst heraus bestünde, so wie es meinem Geist erscheint, und wenn es vom Geist und Körper inhärent verschieden wäre:
Das „Ich“ und der Geist/Körper müssten vollständig voneinander verschieden sein.
In diesem Falle müsste das „Ich“ auffindbar sein, nachdem Geist und Körper beiseite geräumt wurden.
Das „Ich“ würde nicht die Eigenschaften des Entstehens, des Bestehens und der Zerfalls aufweisen, was absurd wäre.
Das „Ich“ würde nur reine Einbildung sein, oder aber unvergänglich, was beides widersinnig ist.
Das „Ich“ würde widersinnigerweise keinerlei geistige oder physische Eigenschaften aufweisen.






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