Montag, 28. August 2017

Erkennen, dass ich nicht in und aus mir selbst heraus existiere

Erkennen, dass ich nicht in und aus mir selbst heraus existiere
In Abhängigkeit von den Ansammlungen seiner Einzelbestandteile, so spricht man von einem Wagen. Auf eben solche Weise wird ein Lebewesen in Abhängigkeit von den geistigen und körperlichen Aggregaten konventionell definiert.
Manchmal scheint das „Ich“ im Kontext des Körpers zu existieren, aber manchmal scheint es scheint es im Kontext des Geistes zu existieren. Doch es scheint im Kontext von Empfindungen, von Wahrnehmungen oder anderen Faktoren zu existieren. Wen ich diese verschiedenen Erscheinungsweisen das „Ich“ wahrgenommen habe, werde ich am Ende schließlich ein „Ich“ identifizieren, das aus eigener Kraft heraus besteht, das inhärent existiert, das von Anfang an aus sich selbst heraus gebildet wird, das ununterscheidbar von Geist und Körper existiert, die ebenfalls vermischt sind wie Milch und Wasser.
Das ist der erste Schritt: Das Ermitteln des Objektes, das aus der Sicht der Selbstlosigkeit negiert werden soll. Daran sollte ich solange arbeiten, bis eine tiefe Erfahrung in mir aufsteigt.

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