Sonntag, 20. August 2017

Den Geist auf die Meditation einstimmen

Den Geist auf die Meditation einstimmen
Ein Mönch, der Shrona hieß, versuchte zu meditieren. Doch sein Geist war entweder zu angespannt oder zu locker.
Er bat Buddha um Rat, und Buddha fragte nach:
Als du ein Familienleben geführt hast, hast du vortrefflich Gitarre gespielt?“
Shrona:„Ja, das stimmt in der Tat:“
Buddha:“War der Klang richtig, als du die Saiten der Gitarre straff oder ganz locker gestrafft hast?“
Shrona: „Weder noch. Die Saiten mussten mit Mäßigung gespannt werden.“
Darauf Buddha: „ Genauso ist es hier. Um zu meditieren musst du die Anspannung und die Schlaffheit deines Geistes mäßigen.“
Der wild umher streunende Elefant des Geistes, muss mit dem Seil der Achtsamkeit sicher am den Pfeiler des Meditation-Gegenstandes festgebunden werden, und allmählich mit dem haken der Weisheit gezähmt werden.
Meditatives Kontemplation:
Wähle ich mir einen Meditation – Gegenstand aus, dann richte ich mich mit meinem Geist darauf ein.
Wende ich die Wachsamkeit an, so überprüfe ich von zeit zu Zeit, ob mein Geist abgeschweift ist, dann erinnere ich mich an den Meditation-Gegenstand, und dann richte ich mich auf meinen Geist wieder ein. Ich wiederhole diesen Vorgang so oft wie nötig.

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