Montag, 24. Juli 2017

Der Bodhisattvaweg passiv und aktiv

Der Bodhisattvaweg passiv und aktiv
hört, ihr Söhne aus edler Familie. Das große Wesen der Bodhisattva ist eine Leuchte für die Blinden, ein Schirm für die von Sonnenglut Verbrannten, ein Fluss für die Verdurstenden, erschafft denen, die in Furcht und Schrecken sind, Sicherheit, er ist ein Arzt für die von Krankheit Gequälten, unglücklichen Wesen ist er Mutter und Vater, den in der Hölle Gestürzten weist er das Nirvana. Glücklich sind die Wesen in der Welt, die seines Namens gedenken: Sie entrinnen als erste dem samarischen Leiden.
So viele hunderttausend Millionen und Milliarden Wesen hier in der Welt Leiden ertragen, wenn sie den Namen des großen Wesens, des Bodhisattva hören, werden sie alle dadurch von der Masse des Leidens befreit.
Was gäbe es für eine bessere Schuldbegleichung bei unseren wahren Freunden, den Bodhisattvas, die uns unermesslichen Beistand geleistet haben, als Dienst für die Wesen?
Wenn man etwas getan hat für diejenigen, deretwegen die Bodhisattvas ihren Körper zerfleischen und in die tiefste Hölle eintreten, dann, wahrlich, hat man Gutes getan. Darum muss man auch großen Übeltätern alle Wohltat erweisen.
Um derentwillen sogar meine Herren die Bodhisattvas freiwillig rücksichtslos gegen sich selbst sind, wie könnte ich gegenüber meinen Herren und allen diesen von ihnen Geförderten Stolz zeigen und nicht vielmehr ihr Diener sein?
Der Bodhisattva braucht sich nicht in allzu vielen Tugenden zu schulen. Einer Tugend aber hat der Bodhisattva sich hinzugeben, sie hat er hochzuhalten, denn dadurch werden alle Buddhatugenden offenbar. Welche ist diese eine Tugend? Es ist das große Mitleid.
Sechs- bzw. Zehnvollkommenheiten:
Geberfreudigkeit, Zucht, Geduld, Willensstärke, Meditation, Weisheit, richtige Methode, Vorsatz, Kraft und Wissen.






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