Dienstag, 9. Mai 2017

Warum es gut ist, das Gute in sich aufzunehmen

Warum es gut ist, das Gute in sich aufzunehmen
Angesichts der Negativitätstendenz des Gehirns ist ein aktives Bemühen erforderlich, um positive Erfahrungen zu internalisieren und negative zu heilen. Wen ich mich dem zuwende, was positiv ist, balanciere ich genau genommen ein neurologisches Ungleichgewicht aus. Denn ich gebe mir heute die Fürsorge und die Ermutigung, die schon als Kind hätte haben können, aber nicht im vollen Maße nicht erhalten habe.Wenn man auf das fokussiert, was gesund ist, und es sich dann in sich aufnimmt, steigert die positiven Emotionen, die täglich durch den Geist strömen. Denn Emotionen haben umfassende Auswirkungen, weil sie das Gehirn als ganzes organisieren, folglich haben positiven Gefühle einen umfassenden Nutzen, und darunter zählt ein stärkeres Immunsystem und ein Herz- ud Kreislaufsystem, welches weniger sensibel auf Stress reagiert. Ich hebe meine Stimmung, denn die Stimmung steigert meinen Optimismus, meine Belastbarkeit und meinen Einfallsreichtum, und helfen dabei, die Auswirkungen schmerzhafter Erfahrungen, einschließlich der Traumata, entgegenzuwirken. Es ist positiver Kreislauf: Denn gute Gefühle heute erhöhen die Wahrscheinlichkeit auf gute Gefühle morgen.
Aber diese Vorteile gelten auch für die Kinder, denn im besonderen bringt das Aufnehmen des Guten denjenigen Kindern einen speziellen Gewinn, die entweder am quirligen oder am ängstlichen Ende der Temperaments-Skala einzuordnen sind. Die quirligen Kinder stürmen gewöhnlich schnell weiter zur nächsten Sache, bevor gute Gefühle eine Chance haben, sich im Gehirn zu konsolidieren, und ängstliche Kinder neigen dazu, gute Nachrichten zu ignorieren oder herunterzuspielen. Wenn Kinder ein teil meines Lebens sind, so ermuntere ich sie, dazu, am Ende eines Tages für einen Moment inne zu halten, um sich daran zu erinnern, was gut gelaufen ist, und an die Dinge zu denken, die glückliche machen Dann lasse ich die Gefühle und Gedanken in mich einsinken.
Der die spirituelle Praxis angeht, betont das Aufnehmen des Guten entscheidende Geisteszustände wie Güte und inneren Frieden, so dass ich wieder zu dem zurückfinden kann. Es lohnt sich, denn dies hilft mir dabei, auf dem Pfad des Erwachens zu bleiben, der sich manchmal anfühlt wie ein steiniger Weg bergauf, aber es baut Überzeugung und Glaube auf, indem es mir die Ergebnisse meiner Bemühungen aufzeigt, und er nährt die Vollherzigkeit, dass das Gewicht auf die positiven, tief empfundenen Emotionen liegt, und wenn mein eigenes Herz voll ist, so habe ich anderen mehr zu bieten.
Aber beim Aufnehmen des Guten geht es nicht darum dass man bei allem ein glückliches, strahlendes Gesicht aufsetzt, aber ebenso wenig geht es darum, sich von schwierigen Dingen des Lebens abzuwenden, sondern es geht darum, Wohlbefinden, Zufriedenheit und Frieden im eigenen Inneren zu nähren: Zufluchtsorte, von denen ich immer herkomme, und zu denen ich zu jederzeit zurückkehren kann.





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