Donnerstag, 6. April 2017

Der erste und der zweite Pfeil

Der erste und der zweite Pfeil
Letztendlich ist Glück eine Frage des Wählens zwischen dem Unbehagen, sich seiner geistigen Nöte bewusst zu werden, und dem Unbehagen, von ihnen beherrscht zu werden.
Ich habe schon gespürt, dass manches körperliche Unbehagen unvermeidlich ist, denn dieses Unbehagen ist ein entscheidendes Signal dafür, , dass ich etwas unternehmen muss, um meinen Leib und mein Leben zu schützen, wie der Schmerz, der mich dazu veranlasst, meine Hand von einer heißen Herdplatte zurückzuziehen, aber manches geistige Unbehagen ist auch unumgänglich, so zum Beispiel motivierte die im Zuge unserer Evolution anwachsende emotionale Investition in Kinder und andere Mitglieder der Gruppe unsere Vorfahren dazu, diese Träger meiner Gene am Leben zu erhalten, verständlicher weise bin ich in Sorge, wenn geliebte Menschen bedroht sind, und es bereitet mir Kummer, wenn denen ein Leid angetan wird. Ich habe mich dahingehend entwickelt, dass mir mein Platz in der Gruppe und im herzen anderer wichtig ist, und deshalb ist es auch normal, wenn es mir wehtut, sobald ich zurückgewiesen und verachtet werde.
Hier übernehme ich einen Ausdruck von Buddha: „Das unvermeidliche körperliche und geistige Unbehagen ist der „erste Pfeil“ der Existenz.“ Denn solange ich lebe und liebe, werde ich einige dieser Pfeile begegnen.

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