Dienstag, 25. April 2017

Das parasympathische Nervensystem

Das parasympathische Nervensystem
Bisher habe ich nachgedacht, wie durch habgier und Hass, besonders durch das letztere, angetriebene und durch das sympathische Nervensystem geprägte Reaktionen durch mein gehirn und meinen Körper fließen. Das SNS ist nur eines der drei Zweige des autonomen Nervensystems (ANS), das vorwiegend unter der Bewusstseinsebene operiert, wo es viele Körpersysteme und deren Reaktionen auf wechselnde Gegebenheiten reguliert. Die anderen zwei Zweige des ANS sind das parasympathische Nervensystem (PNS) und das enterische Nervensystem, das mein gastrointestinales System reguliert. Ich lasse mich auf das PNS und das SNS fokussieren, da beide eine entscheidende Rolle bei meinem Leiden spielen und bei dessen Ende.
Das PNS speichert die Energie in meinem Körper und ist verantwortlich für die kontinuierliche Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts. Es wird ein Entspannungsgefühl erzeugt, das geht häufig mit Zufriedenheit einher, und das ist auch der Grund, warum man es manchmal auch das Ruhe- und Verdauungsgefühl nennt, so im Gegensatz zum SNS als Kampf-oder-Flucht-System. Aber beide Zweige des ANS sind miteinander verbunden wie zwei Hälften einer Wippe: geht die eine Hälfte nach oben, so geht die andere Hälfte nach unten.
Die parasympathische Aktivierung ist der normale Ruhezustand meines Körpers, meines Gehirns und meines Geistes. Wenn man meinen SNSD chirurgisch abtrennen würde, dann würde ich am Leben bleiben, auch wenn es in einer Notsituation für mich nicht nützlich wäre. Jedoch würde man meinen PNS abtrennen, dann würde ich aufhören zu atmen, und ich würde sehr rasch sterben. Die sympathische Aktivierung ist eine Veränderung am Grundgleichgewicht des PNS, die der Reaktion auf eine Bedrohung oder eine Chance dient. Doch der kühlende und beruhigende Einfluss des PNS hilft mir, klar zu denken und hitzköpfig ausgeführte Handlungen zu vermeiden, die mir selber und anderen schädigen könnten. Das PNS beruhigt auch den Geist und fördert die innere Ruhe, was die kontemplative Erkenntnis begünstigt.

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