Sonntag, 30. April 2017

Das Gute in sich aufnehmen

Das Gute in sich aufnehmen
Ich bin größer, besser als ich dachte, ich wusste nicht, dass ich soviel Güte besitze.
Mein Körper wird aus Nahrung aufgebaut, die ich esse, und mein Geist wird durch Erfahrungen aufgebaut, die auch ich mache. Denn der Erfahrungsstrom formt nach und nach mein Gehirn und prägt auch damit meinen Geist. So dass ich mich an Ergebnisse explizit erinnere: wie das habe ich im letzten Sommer getan, oder ich fühle mich jetzt so, als ich verliebt war. Aber leider bleibt der größte Teil der Prägung meines Geistes für immer außerhalb meines Bewusstseins, und man nennt dies, das implizit Gedächtnis und es umfasst meine Erwartungen, meine Beziehungsmodelle, meine emotionalen Neigungen und meine generelle Einstellung. Doch auf der Basis der sich langsam akkumulierenden Reste gelebter Erfahrungen begründet das implizite Gedächtnis die innere Landschaft meine Geistes, wie es sich anfühlt, ich zu sein.
Diese Reste können in gewisser Hinsicht in zwei Haufen geteilt werden: in diejenigen, die mir und anderen etwas nützen, und in diejenigen, die Schaden bringen. Um das zum Edlen Achtfachen Pfad des Buddhismus gehörende Glied „Rechtes Streben“ zu umschreiben: So muss ich nützliche implizite Erinnerungen schaffen, bewahren und vermehren und schädliche verhindern, beseitigen oder reduzieren.







































































































































































































































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