Mittwoch, 22. März 2017

Wachsamkeit und Angst

Wachsamkeit und Angst
Bin ich wach und mache nichts Besonderes dann aktiviert sich mein im Ruhezustand befindliches Gehirn in ein Standartnetzwerk. Sein Funktion scheint jetzt darin zu bestehen, in meiner Umgebung und in meinem Körper nach Bedrohungen zu spüren. Und dieses grundlegende Gewahrsein wird vom Hintergrundgefühl der Angst begleitet, was mich wachsam sein lässt. Versuche ich ein paar Minuten ohne den Anflug von Vorsicht, Unbehagen oder Spannung durch ein Geschäft zu laufen, dann wird es schwierig.
Das ergibt einen Sinn, denn unsere Vorfahren waren Beute aber sie waren auch gleichzeitig Räuber. Aber es gab in den sozialen Primatengruppen schon immer sehr viel Aggressivität, sowohl ausgehend von den männlichen sowie von den weiblichen Gruppenmitgliedern. In den Gruppen der Hominiden und dann der menschlichen Jäger und Sammler war die Gewalt schon immer eine führende Todesursache bei den Männern. Und aus diesem Grunde ist man ängstlich, denn es gab viel zu fürchten.

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