Mittwoch, 22. Februar 2017

Die Welt auf der Schneide eines Schwertes

Die Welt auf der Schneide eines Schwertes
Es ist vielleicht wichtig wenn ich an kleine Wellen denke, die von meinem eigenen Wachstum ausgehen und unmerklich, aber wahrhaft einer Welle voller Habgier, Verwirrung, und Wut helfen werden. Denn meine Welt balanciert auf der Schneide eines Schwertes und könnte zu beiden Seiten kippen.
Einerseits sehe ich auf dem gesamten Planeten langsam aber sicher, eine zunehmende Demokratisierung, eine wachsende Zahl an Basisorganisationen und ein größeres Verständnis eines fragilen Miteinander verbunden sein.
Aber andererseits erwärmt sich die Erde, militärische Technologien werden zunehmend tödlich und eine Milliarde Menschen gehen jeden Abend hungrig schlafen.
Doch die Tragik und die Chance dieses Zeitpunktes in der Geschichte sind exakt die gleichen: Die natürlichen und technischen Ressourcen, die notwendig sind, um uns vom Abgrund zurückziehen, existieren bereits. Doch das Problem ist nicht der Mengel an Ressourcen, denn es ist ein Mangel an Wille und Beherrschung, an Aufmerksamkeit für das, was wirklich geschieht, und an einem aufgeklärten Eigeninteresse, von dem alle Seiten profitieren, mit anderen Worten, ein zu Zuwenig an Tugend, Achtsamkeit und Weisheit.
Wenn und andere Menschen zunehmend geschickt im Umgang mit dem Geist und dem Gehirn, werden, so könnte dies dabei helfen, meine oder diese Welt in eine bessere Richtung lenken.

Keine Kommentare: