Freitag, 24. Februar 2017

Die Evoution des Leidens

Die Evolution des Leidens
Nichts in der Biologie gibt einen Sinn, außer im Lichte der Evolution.
Im Leben ist vieles wunderbar, aber es hat auch seine harten Seiten. Ich schaue mir die Gesichter, um mich herum an, und ich sehe viele Gesichter mit viel Anspannung, Enttäuschung und Sorge, denn ich kenne auch meine eigenen Frustrationen und Sorgen. Doch die Schmerzen des Lebens reichen von subtiler Einsamkeit und Bestürzung über Stress, Schmerz und Wut in einem moderaten Ausmaß bis hin zu einem starken Trauma und heftiger Qual. Es ist ein Spektrum, das ich mit dem Wort „Leiden“ meine. Doch viele leiden sind sehr mild, dafür aber chronisch, wie zum Beispiel die Hintergrundgefühle der Angst, der Reizbarkeit oder des Fehlens an Erfüllung. Doch normal ist es, weniger davon zu wollen, aber stattdessen mehr Zufriedenheit, Liebe und Frieden.
Um ein Problem zu verringern, muss ich dessen Ursachen verstehen. Dies ist auch der Grund dafür, dass immer Ärzte, Psychologen und spirituelle Lehrer meisterhafte Diagnostiker waren. So identifizierte Buddha in seinen „Vier Edlen Wahrheiten“: ein Übel als leiden und dessen Ursache das Verlangen: ein überwältigendes Gefühl des Bedürfnisses nach etwas war, oder er gab ein Heilmittel an als Freiheit von Verlangen und er verordnete eine Behandlung, den Achtfachen Pfad.
Ich untersuche das Leiden im Lichte der Evolution, um seine Ursprünge in meinem Gehirn zu erkennen.Wenn ich verstehe, warum ich nervös, verärgert, bedrängt, getrieben, traurig oder unzulänglich fühle, so haben diese Gefühle weniger Macht über mich.




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