Freitag, 23. Dezember 2016

Der Anschlag in Berlin

Der Anschlag in Berlin
Bitte, liebe Freunde, entschuldigt mich, weil ich erst heute dazu komme, etwas über den Anschlag in Berlin zu schreiben oder schriftlich zusagen, aber momentan habe ich viel zu tun, denn ich muss meine kranke Ehefrau versorgen, der vor erst 4 Wochen die rechte Lunge mit einem faustgroßen Krebstumor operativ entfernt wurde und sie ist Zuhause bei mir, weil sie keinen Rehabilitationsplatz bekommen hat, und so müssen wir die Nachbehandlung Zuhause machen, aber es geht ganz gut, wenn man einen guten Physiotherapeuten hat.
Jetzt gehe ich gedanklich zum Anschlag nach Berlin, der vor zwei Tagen stattfand, und die gesamte Welt, außer den Radikalen, betroffen hat, und viele Menschen trauern jetzt um die vielen Opfer, das mache ich auch, denn dieser Anschlag hat mich tief getroffen, und ich habe Stunden fast einen ganzen Tag gebraucht, um mit diesen Vorgang zurecht zukommen, denn einen derartigen Schurkenstreich habe ich den Islamisten nicht so zugetraut, aber sie haben es doch gemacht.
Hier stelle ich mir erneut die frage nach dem „Warum“ und „Weshalb“, denn bei derartigen taten geht es um das Leben von Menschen, nicht um das Leben von Schlachtvieh. Denn der Koran spricht eine andere Sprache, die dem Judentum und Christentum sehr ähnlich ist, denn auch im Koran geht es um die Liebe der Menschen, auch das Allah alle Menschen liebt, auch die, die nicht zum Islam gehören. Denn wenn die Islamisten, die Andersgläubigen verdammen, weil sie angeblich den richtigen Glauben nicht ausüben, dann haben diese Islamist den Koran nicht verstanden, sondern sie bewegen sich gedanklich in der Zeit vor dem Koran, wo andere Beziehungen zwischen den Menschen herrschten, die vom Leben geprägt waren, die das Überleben des einzelnen Menschen sichern sollten. Damals ging es darum „Du“ oder „Ich“ und das wurde dann in einem tödlichen Gefecht ausgetragen, so nach dem Motto „der Stärkere gewinnt“. Heute wollen wir Menschen es nicht mehr, sondern wir wollen zusammenleben, aber friedlich und uns in Freude und Trauer umarmen können, ohne den Hintergedanken zu haben, „soll ich jetzt den Zu -umarmen töten oder nicht“.
Aber der Anschlag in Berlin war ein Akt des Hasses gegen Menschen, nicht gegen die Religionen, sondern gegen die Menschen, die anders leben wollen, die in Freiheit und Gleichheit leben möchten, ohne die Kontrolle durch andere Mitmenschen, denn ihre Persönlichkeit soll frei sein und auch ihre Gedanken sollen den Duft der Freiheit des Geistes einatmen, damit sie sagen können: „Ich bin frei und damit ein freier Mensch, der frei geboren wurde, und darum bleibe ich frei“.
Aber die Akte der Terroristen richten sich offensichtlich gegen die Freiheit der Menschen, aber in Wirklichkeit richten sich diese Aktionen gegen die Terroristen, denn diese sind wirklich nicht frei, weil sie durch andere Terroristen zu diesen Gewalttaten aufgefordert werden, und dann auch in ihrer geistigen Verblendung zu den Aktionen übergehen, und nicht merken, dass sie dadurch selbst zu Tätern werden, die Menschen dahin morden, unschuldige Menschen, denen man unterstellt, sie seien Ungläubige, weil sie nicht zur sogenannten richtigen Religion gehören würden. Aber es gibt nicht die richtige oder falsche Religion, sondern es gibt nur irgendwelche Glaubensrichtungen, denen man nacheifern kann, aber am Lebensende gibt es keine Glaubensrichtung mehr.
Jetzt haben italienische Polizisten den Terroristen von Berlin in Italien erschossen, damit ist der Strafakt in Berlin mit dem Tod des Terroristen beendet, aber die Trauer ist noch nicht beendet, sie besteht weiterhin, besonders für die betroffenen Familien.
Die Terrorakte durch den sogenannten „Islamischen Staat“ werden weitergehen, denn wenn man nicht für die Gemeinschaft arbeitet oder etwas tut, dann begeht man Straftaten gegen die Gemeinschaft, und das macht der sogenannte „Islamische Staat“, mit seiner kriminellen Führung.

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