Dienstag, 27. September 2016

Die Übung der Tiefenentspannung

Die Übung der Tiefenentspannung
Ich lege mich auf den Rücken, die Arme sind seitlich am Körper, und ich mache es mir bequem.Ich bin mir des Bodens unter mir gewahr, und ich stelle den Kontakt zwischen Körper und Boden her, und lasse meinen Körper in den Boden sinken.
Ich werde mir meines Atems bewusst, wie ich ein- und ausatme. Ich nehme meine Bauchdecke wahr, die sich beim Ein- und Ausatmen hebt und senkt. Beim Einatmen wende ich meine Aufmerksamkeit den Augen zu, und beim Ausatmen entspanne ich meine Augen. Ich lasse meine Augen zurück in den Körper sinken, und ich lasse die Spannungen in den kleinen Muskeln im Augenbereich los, und meine Augen erlauben es mir, denn ich sehe ein Paradies der Formen und Farben, und ich lasse die Augen zur Ruhe kommen, und ich sende meinen Augen Liebe und Dankbarkeit.
Atme ich ein, so bringe ich meine Aufmerksamkeit zum Mund. Atme ich aus, so entspanne ich meinen Mund. Und lasse ich die Spannung um meinen Mund los, denn die Lippen sind die Blüten einer Blume, und ich lasse ein Lächeln auf meinen Lippen erblühen, und das Lächeln löst die Spannung der Gesichtsmuskeln auf, und ich spüre, wie sich die Spannung in meinen Wangen auflöst , sowie in meinen Kiefer und in meiner Kehle.
Ich atme ein und werde meiner Arme gewahr, und atme aus und entspann meine Arme, und ich lasse meine Arme in den Boden sinken sowie die Oberarme, die Ellbogen, die Unterarme, die Handgelenke, die Hände, die Finger und die winzigen Muskeln, so bewge ich meine Finger ein wenig, um die Muskeln besser zu entspannen.
Atme ich ein, dann bringe ich meine Aufmerksamkeit zu meinem Herzen, und wenn ich ausatme, dann entspanne ich mein Herz. Aber lasse ich mir Zeit, dann habe ich mein Herz vernachlässigt durch die Art wie ich arbeite, esse und mit der Angst und dem Stress umgehe, denn das Herz schlägt für mich Tag und Nacht, und so umarme ich mein Herz mit Achtsamkeit und Sanftheit, versöhne mich mit meinem Herzen, und ich trag Sorge für mein Herz.
Ich atme ein, und bringe so meine Aufmerksamkeit zu meinen Beinen. Ich entspann meine Beine, indem ich ausatme, und so löse ich alle Spannungen in meinen Beinen auf sowie in meinen Oberschenkeln, in meinen Knien, in meinen Unterschenkeln, in meinen Waden, in meinen Knöcheln, in meinen Füssen, in meinen Zehen und in all den winzigen Muskeln in den Zehen. Ich bewege die Zehen ein wenig, um ihnen zu helfen, sich zu entspannen, und ich sende meinen Zehen meine Liebe und meine Fürsorge.
Beim Ein- und Ausatmen fühlt sich mein Körper leicht wie Seegras auf dem Wasser, und ich muss nirgends hingehen, nichts tun, und ich bin frei wie die Wolke am Himmel.
Ich bringe meine Aufmerksamkeit zurück zu meinem Atem und zu meiner Bauchdecke, die sich hebt und senkt.
Folge ich meinem Atem, so werde ich meine Arme und meine Beine bewusst, denn ich kann meine Beine bewegen und strecken.
Wenn ich bereit bin, dann stehe ich auf, und so wird bei dieser Übung die Aufmerksamkeit zu jedem Teil meines Körpers gelenkt: zu meinem Haar, zu meinem Schädel, zu meinem Gehirn, zu meinen Ohren, zu meinem Hals, zu meinen Lungen, zu jedem meiner inneren Organe, zu meinem Verdauungssystem, zu meinem Becken, zu jedem Teil meines Körpers, zu meiner Heilung und zu allem, was Aufmerksamkeit benötigt oder braucht.
Ich umfasse und umarme jedes Körperteil, und ich sende Liebe, Dankbarkeit und Fürsorge, wenn ich meine Aufmerksamkeit halte und ein- und ausatme.


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