Freitag, 23. September 2016

Die Drei Erdberührungen

Die Drei Erdberührungen
I.
Ich berühre die Erde und verbinde mich mit meinen Vorfahren und den Nachkommen meiner spirituellen und leiblichen Familie.
Buddha und die Edle Sang-ha gehören zu meinen spirituellen Vorfahren, denn sie sind in mir immer gegenwärtig, weil sie mir den Samen des Friedens, der Weisheit, der Liebe und des Glücks übertragen haben, und sie haben mir die Quelle des Verstehens und des Mitgefühls erweckt.
Betrachte ich meine spirituellen Vorfahren, so sehe ich die, die in der Praxis der Achtsamkeit-Übungen, des Verstehens und des Mitgefühls bereits perfekt sind, aber auch diejenigen, die darin nicht vollkommen sind. Aber ich akzeptiere alle, denn auch ich sehe in mir Schwierigkeiten und Schwächen. Doch ich bin mir bewusst, dass ich in der Praxis der Achtsamkeit-Übungen noch nicht vollkommen bin, und dass auch ich noch nicht so voller Verstehen und Mitgefühl bin, wie ich es gerne wäre, darum werde ich deshalb mein Herz öffnen und alle meine spirituellen Nachkommen akzeptieren.
Jedoch einige meiner Nachkommen praktizieren die Achtsamkeit-Übungen, Verstehen und Mitgefühl in einer Weise, die wirklich Vertrauen und Respekt verdient, jedoch gibt es auch solche, die viele Schwierigkeiten haben und ständig Hochs und Tiefs in ihrer Praxis erleben.
Und desgleichen akzeptiere ich in meiner Familie alle Vorfahren mütterlicher- und väterlicherseits, und ich erkenne all ihre guten Eigenschaften und ihre bedeutenden Leistungen an, genauso wie ihre Schwächen. So öffne ich mein Herz und akzeptiere alle meine leiblichen Nachkommen mit ihren guten Qualitäten, ihren Talenten und auch ihren Schwächen.
Mein spirituellen und meine leiblichen Vorfahren, meine spirituellen und leiblichen Nachkommen, sie alle sind ein Teil von mir, denn ich bin sie , und sie sind ich, weil ich kein getrenntes Selbst besitze, denn alles existiert als Teil eines wundervollen Lebensstroms, der ständig im Strom ist.

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