Sonntag, 14. August 2016

Weisheit

Weisheit
Das Übersetzen mit dem Floß der Weisheit ist die sechste paramita. Ich kultiviere die Achtsamkeit, die Konzentration und das Verstehen, und die Weisheit ist die Frucht dessen. Die Weisheit ist nicht nur die Frucht, sondern auch das Mittel, um Befreiung zu erlangen, und die Befreiung finde ich am anderen Ufer. Aber es ist keine Frage der zeit, keine Frage des Raums, das andere Ufer zu erreichen, aber es ist eine Frage der Einsicht und der Verwirklichung.
Wenn ich das Ufer der Unwissenheit, der Täuschung, der Anhaftung und falschen Wahrnehmungen loslasse, dann berühre ich schon das Ufer der Freiheit und des Glücks, weil es keine Frage der Zeit gibt.
Lebe ich jeden Augenblick meines Lebens in Achtsamkeit und Konzentration, dann wird mein Verstehen und meine Einsicht ständig zunehmen. Mein Verstehen bringt Mitgefühl hervor, das mich von Angst und Wut befreit. Eine Bodhisattva führt ein Leben, in dem die sechs Praxiselemente tagtäglich wachsen können.So kann ich vom Ufer des Leides, vom Ufer der Angst sehr schnell zu Ufer des Wohlbefindens und der Nicht-Angst übersetzen, denn die Bodhisattva hat die kraftvollen Werkzeuge dazu.
Einen Teil der Sangha habe ich und auch die Pflicht, aber auch die Freunde, die Achtsamkeit zu kultivieren, denn mein Geist und mein Körper sind der Garten. Berühre ich die Erde vor dem Buddha und vor dem Bodhisattvas, so bin ich aufgerufen, den Buddha in mir und den Bodhisattvas in mir, zu berühren. Man sollte wissen, dass Avalohiteschvara, der Bodhisattvades Mitgefühls, kein Wesen außerhalb von mir ist, und ich habe die Fähigkeit, mitfühlend zu sein.

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