Montag, 1. August 2016

Erdogan und die Demokratie

Erdogan und die Demokratie
Heute am Montag berichten wieder die Medien über die Versammlung der Türken in Köln, weil man bei dieser Versammlung eine Rede von Erdogan übertragen wollte, aber auch das Bundesverfassungsgericht lehnte diese Übertragung ab, weil eine derartige Übertragung verfassungsfeindlich sei. Aber die Medien in der Türkei, die jetzt nach dem sogenannten Putsch gleichgeschaltet wurden, sprechen von einer Beleidigung des türkischen Präsidenten, der doch ein Retter der Demokratie sei.
Jetzt wurde sogar der Geschäftsführer der deutsche Botschaft vom türkischen Außenministerministerium vorgeladen, und die müssen jetzt Rede und Antwort gestehen. Doch auch ein türkischer Präsident hat nicht das Recht, öffentlich eine übertragene Rede zu halten, wenn es ihm aus Sicherheitsgründen untersagt wird, denn auch Herr Erdogan ist nur ein normaler Mensch, auch wenn er sich Präsident nennt, aber er ist ein Menschen, der bei Bedarf, wenn er Stuhlgang hat, die Hose herunterzieht und sich auf die Toilettenbrille setzt.
Wenn dieser Präsident meint, er könnte hier bei uns in Deutschland bestimmen, was Demokratie ist, dann soll er von uns wegbleiben, aber sehr weit, vielleicht sollte man sich in Europa überlegen, ob man nicht die diplomatischen Beziehungen für eine Zeit ruhen lässt, bis sich die Lage wieder normalisiert.
Herr Erdogan hat nicht die Absicht, die Demokratie in der Türkei aufrechtzuerhalten, denn dann könnte er nicht allein die politischen Meinungen zu bestimmen, was er überall will, so wie es immer Diktatoren wollen.
Die drei Millionen Türken in Deutschland sind nicht die Türkei, aber so sieht es Herr Erdogan, denn er sieht schon die Vergrößerung der Türkei in Richtung Europa. Die drei Millionen Türken sind gute Freunde, auch wenn ein Teil von denen Anhänger des türkischen Präsidenten sind, aber sie sind nicht die Beherrscher von Deutschland. Wir Deutschen haben 12 Jahre Nazi-Diktatur erlebt, danach hat ein Teil Deutschland den sogenannten sowjetischen Sozialismus miterlebt, und jetzt sind wir vereint, aber jetzt kommt ein sogenannter türkischer Präsident, der auch Beherrscher von Deutschland werden will, um dann den Islam einzuführen. Wer zum Islam übertreten will, soll es tun, denn wir haben in Deutschland die Religionsfreiheit.
Vielleicht werden die deutschen Botschaftsangehörigen aus der Türkei ausgewiesen, weil Deutschland den Anordnungen des türkischen Präsidenten nicht gefolgt ist.
Ich bin mir nicht sicher, ob jetzt nach dem sogenannten gescheiterten Putsch nicht der Größenwahn um sich gegriffen hat, denn dieses ganze Spiel während der türkischen Demo in Köln und nach der Demo ist schon abartig, so dass man sich ernsthaft fragen, ob das Gehirn bei einigen türkischen Politikern schwimmt, oder wissen sie nicht, dass Deutschland ein freies Land ist und ein Stück Land in der Türkei, das nur außerhalb der Türkei liegt?

Keine Kommentare: