Mittwoch, 17. August 2016

AfD und die Verbannung auf Inseln weit im Meer

Afd und die Verbannung auf Inseln weit im Meer
Die Afd hat wieder einen sehr großartigen Vorschlag für die Lösung des Flüchtlingsproblems gemacht, indem die Vorsitzende Frau Petry vorschlug, alle Flüchtlinge auf Inseln zu bringen, die draußen sehr weit im Meer liegen, so dass kein Flüchtling, auch schwimmend, nicht das Festland erreicht.
Dieser Vorschlag ruft bei mir Erinnerungen hervor, die etliche Jahrzehnte in meinem Leben zurückreichen, als man in den 30-ziger Jahren damit begann, die ersten Konzentrationslager zu errichten, die zuerst für die politischen Gegner gedacht waren, aber dann wurden sechs Millionen jüdische Bürger untergebracht und anschließend ermordet.
Bei mir bleibt dieses Bild einfach haften, weil ich selbst als Soldat die Leichen eines Massengrabes gesehen habe.
Man kann doch keine Menschen auf eine Insel verfrachten, nur weil man sie aus Fremdenfeindlichkeit nicht im Land haben möchte, aber diese Menschen sind vor einem Krieg geflohen, sie haben sich und ihre Kinder in Sicherheit bringen wollen, weil Europa ihnen die beste Sicherheit geben kann, denn wir leben ja auch in einer gewissen Sicherheit, auch wenn diese Sicherheit etwas trügerisch ist, weil der „IS“ seine Kommandos nach Europa schickt, die hier für Unruhe sorgen sollen.
Aber man schlägt nicht vor, dass die UN die Flüchtlinge auf Insel weit im Meer einpferchen soll, damit diese dann unter sich sind, und uns nicht belästigen können. Für solle Aktionen bin ich nicht zu haben, denn die Flüchtlinge sind Menschen wie ich, und ich möchte diese Menschen wie Menschen behandeln, denn ich will mit ihnen sprechen, lachen und weinen. Diese Menschen soll man, wenn sie es wollen integrieren, ihnen eine Zukunft geben, besonders den jungen Menschen, denn wir brauchen junge Menschen, weil Deutschland langsam zum Land der alten Menschen und Rentner wird.
Die AfD sollte einmal daran denken, denn wer bezahlt die Rente Frau Petry, wenn sie einmal alt und im Rentenalter sind? Die AfD ist eine rechtspopulistische Vereinigung von sogenannten Politiker, die sich genau so benehmen oder verhalten wie einst die Nazis in den 20-ziger und 30-ziger Jahren. In der zeit haben sie sich die jüdischen Bürger als sogenannte Sündenböcke ausgesucht und danach vernichtet. Anfangs waren die jüdischen Bürger „Untermenschen“ bis sie dann Opfern der Tötungsmachinerie der Nazis wurden, aber auch hier spielte die Fremdenfeindlichkeit eine große Rolle, obwohl die jüdischen Bürger schon sehr lange in Deutschland lebten, aber sie waren aufgrund ihrer Religion für die überwiegend christliche Bevölkerung Fremde.
Natürlich sind auch die Flüchtlinge Fremde für uns, aber sie können auch Freunde für uns werden. Gut, sie haben eine andere Religion, aber die Religion ist Privatsache eines jeden einzelnen Flüchtlings und spielt bei der Integration keine Rolle.
Die AfD stützt sich im Fremdenhass hauptsächlich auf die Religion „Islam“, der für die Mitglieder des AfD etwas Fremdes ist und ihnen nicht in das Bild passt.
Ich finde es gut, dass die Flüchtlinge bei uns und unter uns ihr Zuhause finden. Sie können solange bei uns bleiben, solange sie es möchten, oder sie bleiben, wenn sie jung sind, ihr Leben lang bei uns, gründen eine Familie und werden Bürger Europas.
Wenn in ihrer Heimat wieder Frieden herrschen sollte, und man baut deren Heimat wieder auf, und sie wollen gerne wieder in die Heimat zurückkehren, dann sollen sie es machen, und niemand wird sie daran hindern.
Wir deutschen müssen endlich, und zwar alle, unsere dunkle Vergangenheit überwinden und hinter uns lassen, denn der größte Teil der Deutschen, das sind keine Nazis und keine Fremdenhasser.


Keine Kommentare: