Dienstag, 23. August 2016

10-jähriger mit Sprengstoffgürtel um den Leib

10-jähriger mit Sprengstoffgürtel um den Leib
Gestern las ich in den Nachrichten, dass ein 10-jähriger Junge von der irakischen Polizei aufgegriffen wurde, dieser minderjährige Junge trug einen Sprengstoffgürtel am Leib . Für mich war diese Nachricht unverständlich, weil jetzt schon Kinder in die kriegerischen Auseinandersetzungen mit hineingezogen werden. Wie die Polizisten auf diesen Anblick reagierten, das weiß ich leider nicht, aber gelacht haben sie bestimmt nicht.
Paar Tage vorher hat ein Gleichaltriger mit einem Sprengstoffgürtel in einer Hochzeitsgesellschaft ein Blutbad angerichtet, weil auch er einen Sprengstoffgürtel am Leib trug, und dieser wurde ferngezündet, aber diese Tat geschah in der kurdischen Türkei, denn auch die Kurden führen gegen den „IS“ Krieg in Syrien und dem Irak.
Man fragt sich auch hier:Warum muss ein minderjähriger Junge, aber es gibt auch minderjährige Mädchen, mit einem Sprengstoffgürtel ein Attentat begehen? Warum müssen Krieger in diesem jungen Alter Krieg spielen, obwohl auch schon Erwachsene, die älter sind diesen Krieg verabscheuen. Wenn ich bedenke, ich hätte damals zum Ende des 2.Weltkrieges mit fünf Jahren einen Sprengstoffgürtel angezogen bekommen, um in eine Soldatengruppe von Amerikaner, Briten und Franzosen zu gehen, um mich dann in die Luft zu sprengen, das wäre für mich undenkbar, aber diese Kinder müssen es, weil sie gezwungen werden, aber sie selbst wissen nicht warum.
Alle nehmen an, dass der „IS“ den Kindern den Sprengstoffgürtel umgebunden hat, und das der erste Junge durch zwei „IS“-Attentäter in die Luft gesprengt wurde. Beim zweiten Jungen hat es nicht geklappt, weil die Polizisten den Sprengstoffgürtel entdeckt hatten, und diese Bombe entschärfen konnten.Dem „IS“ müssen die Leute ausgegangen sein, die ansonsten als Attentäter mit einem Sprengstoffgürtel agieren, es kann auch sein, dass keiner mehr den Helden spielen möchte, sondern lieber am Leben bleiben will, um weiter zu leben, denn es ist scheinbar so, dass man nicht mehr so an das Paradies und an die dort ruhenden Jungfrauen glaubt. Oder dem „IS“ gehen die sogenannten Kämpfer aus, und der Nachschub stockt, aber in den Zeitungsmeldungen wird noch immer berichtet, dass immer noch etliche Jugendliche, weiblich und männliche, in den Nahen Osten reisen, um dem „IS“ beizutreten, aber es gibt schon viele ehemalige „IS“-Angehörige, die in ihre Heimatländer zurückkehren, weil sie sich vom „IS“ losgesagt haben, aber ob das der Wahrheit entspricht, dahinter setze ich lieber ein Fragezeichen, denn es kann auch sein, dass das die „IS“-Kämpfer sein könnten, die in ihren Heimatländer dann Attentate begehen. So gesehen, könnten die Attentate der Kinder nur ein Ablenkungsmanöver sein, aber für mich ein perverses Ablenkungsmanöver, und noch dazu ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dieser „IS“ hat mit der islamischen Religion und mit dem Glauben an Allah nichts zu tun, und wenn Imame die Anführer des „IS“ sein sollten, dann sind sie die abartigsten Prediger des islamischen Glaubens.

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