Dienstag, 5. Juli 2016

Die Souveränität gewinnt

Die Souveränität gewinnt
Achtsamkeit kann eine erstmalige reale Chance auf Freiheit und freien Willen sein. Der Geist ist im Zustand der Zerstreuung, und nicht mehr mit dem Körper zusammen, das bedeutet, der Körper kann hier sein, aber auch der Geist kann in der Vergangenheit und in der Zukunft sein, er kann in der Wut, in der Angst und anderen Projektionen gefangen sein.
Sind Körper und Geist nicht mehr zusammen, so kann man durch achtsames Atmen den Geist wieder in den Körper zurückbringen. Man kann dadurch zu einem besseren Selbst werden, und man gewinnt ein gewisses Maß an Souveränität über sich selbst zurück.
Ein bestimmtes Maß an Konzentration und Achtsamkeit ist vorhanden, wenn man Geist und Körper wieder zusammenbringt. Man ist im Hier und Jetzt begründet und man ist sich dessen gewahr, was geschieht. Man ist nicht länger Opfer einer bestimmten Situation, der Situation des Körpers, des Speicher-Bewusstseins und der Umgebung. Deshalb ist Achtsamkeit so wichtig, weil sie uns hilft, dessen gewahr zu sein, was geschieht und sie hilft, etwas zu initiieren und hilft, die Souveränität wiederzufinden und wiederzugewinnen.
Die Achtsamkeit verhilft dazu, nicht mehr Opfer der Gewohnheitsenergie zu sein. Aber man bekämpft sie nicht, sondern man wird sich ihrer bewusst und umarmt sie sanft. Die Praxis des achtsamen Atems macht bewusst, das Gewohnheitsenergie aufsteigt, und so kann man sagen:“Oh, meine liebe Gewohnheitsenergie, du bist eine langjährige Freundin von mir, und ich kenne dich sehr gut, und ich werde auf die gut aufpassen.“
Auf diese Art von Achtsamkeit bewahrt man die Freiheit und ist nicht länger Opfer der Gewohnheitsenergie. Man kann die verschiedensten Bedingungen nutzen, um die Achtsamkeit zu stärken.Eine Gemeinschaft, die Achtsamkeit praktiziert oder der Klang einer Glocke oder die Geh-Meditation, es sind alles unterstützende Elemente.
Man kann mit dem Geist-Bewusstsein und der Achtsamkeitspraxis die Vergangenheit in die Gegenwart bringen, dann man ist im gegenwärtigen Moment gegründet, man verliert sich nicht in der Vergangenheit, doch man kann die Vergangenheit in den gegenwärtigen Moment bringen, um sie nochmals anzuschauen und zu untersuchen.
In Achtsamkeit gegründet kann man die Dinge der Vergangenheit noch einmal passieren lassen, und dann das Gesetz von Ursache und Wirkung erforschen. So kann das Geist-Bewusstsein aus der Vergangenheit lernen, denn aus der Vergangenheit zu erlernen, gibt uns die Freiheit und hilft uns, gute Entscheidungen zu treffen, die uns helfen, weder im gegenwärtigen Moment noch in der Zukunft zu leiden.
Das Geist-Bewusstsein kann uns unterstützen, aus der Vergangenheit und der Zukunft zu lernen, denn die Zukunft besteht aus dem gegenwärtigen Augenblick, denn die Substanz, aus der die Zukunft gemacht wird, ist der gegenwärtige Augenblick, und so sieht man die Zukunft, wenn man tief in den gegenwärtigen Moment schaut.
Wenn Frieden, Harmonie, rechtes Bemühen und Achtsamkeit da sind, dann weiß man, dass die Zukunft gut sein wird. Jedoch ist man im gegenwärtigen Moment ein Opfer der Gewohnheitsenergie, dann wird die Zukunft nicht so gut sein.
Man kann die Zukunft bereits jetzt erkennen, und die Achtsamkeit kann nicht nur den gegenwärtigen Augenblick enthüllen, sondern auch die Vergangenheit und Zukunft.
Hat jemand Schwierigkeiten, er selbst zu sein, und wann immer er sich provoziert fühlt, dann explodiert er. Um das zu vermeiden, muss man das Ein- und Ausatmen üben, um zur Ruhe zu kommen, denn es ist ein achtsames Ein- und Ausatmen.
Und damit kommt ein neues Element in das Leben eines Menschen. Der Wandel zum neuen Leben kommt von innen und draußen und gibt einem die Chance auf einen freien Willen.

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