Freitag, 15. Juli 2016

Der tödliche Nationalfeiertag

Der tödliche Nationalfeiertag
Heute morgen hörte ich in den Frühnachrichten, dass Frankreich erneut durch den Terror getroffen wurde. Doch Gestern war es ein Ziel an der Mittelmeerküste, in Nizza. Ein Lkw soll in eine Gruppe von Menschen gefahren sein, und die Folge von waren 84 Tote und viele Verletzte. Diese Menschen feierten gerade den Nationalfeiertag Frankreichs, der an die französische Revolution von 1792 erinnern soll.
Der Lkw-Fahrer soll 31 Jahre alt sein, ist französischer Staatsbürger mit algerischen Wurzel, und wahrscheinlich gehört er zur Religion des Islams. Ob er zum „IS“ gehört, dass habe ich nicht gehört, aber vermutlich hat er sich in der letzten Zeit mit dem „IS“ gedanklich solidarisiert, und er war der Meinung, etwas für den „IS“ zu tun, zum Beispiel das Töten von einer großen Anzahl von Menschen, was er anscheinend auch geschafft hat,
Die Menschen feierten am Strand, auf der Uferstraße, den Nationalfeiertag, und so hatte es der Attentäter leicht, die Absperrung mit dem Lkw zu durchbrechen, um auf die Menschen zu zufahren und eine große Anzahl zu töten.
Ich war wirklich sehr betroffen, als ich von diesem Attentat hörte, denn mir ist es unverständlich Menschen einfach so zu töten, weil es sinnlos ist, denn wenn man gerne selbst sterben will, dann nimmt man keine anderen Menschen mit in den Tod.
Leider ist dieses Verhalten typisch für die Menschen, weil sie sich oft in eine Situation hinein versetzen, die von ihnen verlangt, Menschen zu töten, aber sie fragen nach danach, welchen Sinn das haben soll. Sie haben sich selbst durch ihre ständigen Gedanken in diese Lage versetzt, und kennen deshalb nur Gedanken, „zu töten“, etwas anderes wird nicht mehr gedacht.
Vermutlich wird sich der „IS“ bei dieser Nachricht gefreut haben, und es könnte sein, dass sich der „IS“ als Auftraggeber für diesen Anschlag darstellt, um angeblich sein angeschlagenes Profil zu verbessern.
Dieser Anschlag wird in den nächsten Tagen und Wochen in meinen Gedanken häufig durchziehen, und ich werde an die vielen Opfer denken. Ich verneige mich in stiller Trauer vor den Opfern und vor Frankreich, und ich hoffe, Frankreich wird von derartigen Terrorangriffen in Zukunft verschont.

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