Sonntag, 19. Juni 2016

Das Spezielle

Das Spezielle
Die nächste reflektierende Untersuchung bedeutet das „Spezielle“ oder das „Besondere“. Es ist das „Universelle“ also ein allgemeines Kennzeichen und damit eine Erscheinungsform.
Wenn man die Blume betrachtet, dann sieht man als allgemeines Kennzeichen „Blume“, denn man sieht es im Bereich der Abbilder. Doch wenn man näher hinschaut, dann sieht man die Besonderheiten, das Universelle, was sich manifestiert.
Ein Haus ist ein Ding, und sieht man das Haus, so nimmt man das allgemeine universelle Kennzeichen „Haus“ wahr und man nennt es „Haus“. Doch wenn man tiefer sieht, so erkennt man die Elemente Sand, Zement, Holz, Glas, Nägel und all die anderen Dinge, die zusammen gekommen sind, um das Haus möglich zu machen.
Und so erkennt man das Universelle, das Allgemeine, denn es besteht aus dem Besonderen, dem Speziellen.
Man nennt jemanden Heinrich oder Gerda, aber sie bestehen aus fünf Elementen Körper, Gefühle, Wahrnehmungen, geistige Gebilde und Bewusstsein. Und schaut man tiefer, so sieht man, wie die vielen Besonderheiten zusammenfanden, um die Erscheinungsform des Universellen, Allgemeinen zu ermöglichen.
Man betrachtet das Besondere, das Spezielle und erkennt, dass es eine konventionelle Bezeichnung ist und nichts Eigenständiges und Abgetrenntes mit individueller Existenz. Betrachtet man die besonderen speziellen Erscheinungsformen eines „Ichs“ oder „Selbst“ oder eines „Dings“, lässt sie sich nicht täuschen.
Man erkennt, dass es nicht nur eine universelle allgemeine Kennzeichnung konventionellen Bezeichnung ist, sondern dass es die besondere spezielle Erscheinungsform einer Sammlung konventioneller Bezeichnungen ist. Diese Erkenntnis hilft, sich vom Ergreifen von Namen, Selbst und Dingen zu befreien und die Natur zu berühren, damit man die Natur erfahren kann.

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